Beiträge von Rhein-Main-Gebiet

    Die größeren Händler, die ICH kenne, haben alle in RFA investiert, bevor sie an die Scheideanstalt schicken.
    Selbst bei den großen Läden hört man ständig von Unstimmigkeiten. Ob das stimmt oder nicht, kann ich nicht beurteilen, wenn man aber selbst schmilzt und analysiert, kann man mit einem unter den Erwartungen liegenden Gehalt sicher eher leben.
    Gebrauchte Geräte gibts ab etwa 10 k, das sollte bei einer Jahresproduktion von einigen kg drin sein. IMHO.

    Ein Minenbesitzer sollte sich RFA und Schmelzofen leisten können, sonst hat er den Beruf verfehlt.
    Es gibt Profis, die mit den Säuren auch die Zwischenstufen abschätzen können. Da brauchts aber viel Erfahrung. Hängt auch von den Beimetallen ab.

    @ hegele: Es ist schneller weg (Verwaltungsgebühr etc.)


    Meine Meinung zu der Diskussion: das "drei-Speichen-Modell" war schön und gut, solange es die totale Transparenz der Bürger noch nicht gab. Für mich ist heute nur das eine sichere Geldanlage, was der Staat nicht kennt. Und da bleibt nicht mehr viel außer Metalle ..... und angesichts dieser Tatsache interessiert mich das schöne Modell auch nicht mehr, sondern ich lege alle Eier in ein Nest, muß nur noch meditieren, ob ich mal wieder von Ag in Pt, Au, Pd oder zurück schichte. .....


    Und sich soviele Sorgen zu machen wegen dem Alter .... viele vergessen dabei, dass sie jetzt leben und noch in keiner Weise gesichert ist, dass sie das gewünschte Alter überhaupt erleben. Carpe diem ....

    @ Tilo:
    der Magnet hat 3 cm Durchmesser, Dicke 5 mm, Zugkraft 50 kg. Also etwa die Größe des Krügerrands.
    Bei Dir hat das mit einem Taschenlampenmagneten geklappt??? Hmm, der dürfte aber im Vergleich zu den N45ern eine deutlich geringere Magnetkraft haben, wundert mich echt, dass Du da eine Anzeige von 20 mg hattest.


    Das mit der Abstandsverkleinerung hatte ich auch versucht, Krüger an einen Holzstab geklebt und dann versucht, händisch möglichst nahe an den Magneten zu kommen .... erst bei Berührung tat sich was bei der Waage ;( .

    Wie angekündigt, habe ich in der Bucht so einen Supermagneten bestellt und mal experimentiert, ob ein echter Krüger auf Magnetismus reagiert.
    Versuchsaufbau war eine Waage mit Anzeige auf 0,01 g genau, ein Papp-Abstandshalter von 20 cm, darauf ein N45-Magnet, der in der Bucht mit Anziehungskraft 50 kg ausgelobt wurde, darüber in wenigen mm Abstand eine Plastikbox, darauf dann einen Krüger gelegt .... keinerlei Reaktion der Waage, klassischer experimenteller Fehlschlag.


    Werde nun einen 400 kg-Magnet und eine Waage mit 1 mg-Anzeige anschaffen und das Ganze wiederholen ..... in der Hoffnung, dass mich der Magnet nicht an die Garagentür nagelt ..... berichte dann irgendwann....

    Na ja, auch ich vermute, dass diese falschen Krügers mit festen wirtschaftlichen Interessen lanciert wurden. Dennoch ist meine experimentelle Neugier geweckt: So ein Supermagnet kostet in der Bucht um die 30 Euronen, Waagen gibts genug im Haus, also einen Versuch wert.
    Frage ist nur, ob eine "normale" Analysenwaage durch so einen Supermagneten in ein paar cm Abstand nicht massiv gestört wird, irgendwelche Eisenteile lagern sicherlich auch in den Waagen-Gedärmen? Muss man die Waage vom Magnetfeld irgendwie abschirmen?
    Hat das schon mal jemand probiert?
    Wenn nein, werde ich berichten, sobald ich entsprechende Erkentnisse gewonnen habe.

    Manchmal gibt es doch noch gute Beiträge im Handelsblatt, der hier ist m.E. sehr lesenswert:
    http://www.handelsblatt.com/fi…fata-morgana/8446814.html


    Auszug:
    Warum kann sich Gold im aktuellen Umfeld nicht behaupten?


    Felix Zulauf: Sie haben es anfangs anhand der an die Inflationsrate gekoppelten US-Bonds angesprochen. Die Inflationsraten sind tief und werden weiter fallen, die Realzinsen steigen und die Konjunktur wird schwächer werden. Es hat sich deflationärer Druck aufgebaut. Dagegen ist auch der Goldpreis nicht immun. Gold ist ein guter Schutz vor Inflation und gegen Systemrisiken. Letztere nehmen jetzt wieder deutlich zu. Gold wird dann wieder steigen, wenn die Politik und die Zentralbanken auf all die Probleme reagieren, die wir diskutiert haben. Die Reaktion wird kommen.

    Das ist doch bezeichnend für die derzeitige Stimmung, obwohl die relevanten Zahlen erst um 14 30 kommen, gehts seit dem letzten Handelsschluss in NY gleich mal wieder über 2 % runter .... vorauseilender Gehorsam.


    Ich schätze mal, egal wie die Zahlen ausfallen, es gibt immer Argumente für den anschließenden Wasserfall:
    Wenig Arbeitslose: Wirtschaft zieht an, Zinsen steigen = Gift für Silber ;(
    Viele Arbeitslose: Wirtschaft zieht nicht an, Metallverbrauch sinkt, Gift für Silber ;(

    @ Edel Man
    Dieselben Gedanken sind mir beim Durchblättern der Statistik auch durch den Kopf gegangen ... ok, die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, dies als Versuch einer Rechtfertigung.
    Herr Stock ist eine Fehlbesetzung, das hat er letzte Woche unwiderlegbar bewiesen.
    In 2009/2010 war das Handelsblatt absolut lesenswert und informierte nach meiner Auffassung sowohl kritisch als auch informativ über die Finanzkrise und ihre Folgen. Warum das Niveau innerhalb weniger Jahre so den Bach runter ging???
    Musste dennoch lachen, dass gerade mein Investitionsschwerpunkt auf dem letzten Platz landete und wollte das Forum am Schmerz teilhaben lassen ;) .... und: wer zuletzt lacht, lacht am besten, mal schauen, ob dann das HB auch den Mut hat, Silber als den Gewinner des Jahres 2014 oder 2015 zu präsentieren.


    @ WEF, Knallsilber
    Hmm, ich glaube nicht ein eine akute Knappheit. Man darf einen Denkfehler nicht machen: was beim Silber in Barren, Münzen, Schmuck, Tafelsilber etc. abfließt, ist nicht weg: es wird nicht in irgendwelchen Lagerhallen aufbewahrt, aber es ist physisch vorhanden und kann bei entsprechend attraktiven Preisen in den Markt zurück kehren (also doch klassisches Modell von Angebot und Nachfrage, sorry, ich glaube immer noch daran).
    Das was in der Industrie tatsächlich verbraucht wird, also auch nicht durch Recyceling zurückgewonnen werden kann, sollte deutlich unter der Jahresproduktion liegen.
    http://www.silverinstitute.org…pply-demand/silver-demand
    Für mich liegt die Motivation der Silberinvestition darin, dass Silber nach 4 Jahrtausenden Geldfunktion in wenigen Jahrzehnten demonetarisiert wurde und dieser Prozess m.E. irgendwann eine Umkehr erfährt..... und ich glaube, das dauert nicht mehr so lange (auch wenn ich mit zeitlichen Prognosen vorsichtiger geworden bin).

    http://www.handelsblatt.com/fi…hlussverkauf/8352022.html


    Zuletzt ist die Nachfrage nach Silber deutlich gestiegen. Während der Handel mit Silber bei Pro Aurum früher einen Anteil von rund 20 Prozent ausmachte, sind es mittlerweile bis zu 30 Prozent. Am Tag verkauft die Unternehmensgruppe bis zu 2,5 Tonnen physisches Silber. Grund sind nicht nur die aktuell vergleichsweise niedrigen Einstiegspreise. Auch die Aussicht auf die höhere Mehrwertsteuer bewegte zuletzt viele zum Kauf. Die Kunden kaufen lieber jetzt mehr Silber, als in einigen Monaten mehr Steuern zu bezahlen. Ein Silbermünzen-Schlussverkauf ist also durchaus wahrscheinlich.

    @Klaus_H
    Exakt formuliert. Man hat es an den Goldminen gesehen, der Randverfall nach der Jahrtausendwende brachte nur kurzzeitig Euphorie bei den südafrikanischen Produzenten. Die Gewerkschaften holen die aufgrund der gesunkenen Kaufkraft fehlenden Rands bei den nächsten Tarifverhandlungen wieder rein. Und dann ist der Vorteil der schwachen Währung dahin.
    Langfristig kann der Platinbergbau in SA nur mit einem höheren Platinpreis leben. Und da die Welt das Pt aus SA braucht, wird der kommen. Allerspätestens wenn in Europa die PKW/LKW-Nachfrage anzieht. Und auch das wird irgendwann passieren.

    An alle Jammerer und Zitterer:
    Zu Zeiten des Neuen Markts gabs mal in irgendeinem Forum einen Verzweifelten, der meinte, N-TV nicht mehr anschauen zu können, weil das Laufband mit den ständig sinkenden Kursanzeigen ihn krank mache. Super Tipp eines Leidensgenossen: er habe mit Hansaplast einfach den oberen Rand seines Fernsehers abgeklebt, jetzt sehe er die Kurse nicht mehr .... schon gehts ihm besser.


    Also, alle Verzweifelten sollten einen ähnlichen Rat von Kostolany beherzigen und ne große Packung Schlaftabletten kaufen. Jeden Tag morgens, mittags, abends 3 Stück, an Weihnachten wieder aufwachen, ins Forum reinschauen .... und sämtliche Depressionen sind dahin.