Ich habe am Freitag den Versuch aufgegeben, die Marktlogik zu verstehen.
Mehr Arbeitslose = mehr billiges Geld, niedrigere Zinsen. Aktien haussieren wie erwartet. Das was die Edelmetalle über Jahre pushte, führt plötzlich zum Ausverkauf.
Jetzt mal abgesehen von "Manipulation" ... gibts da noch eine andere Logik????
Beiträge von Rhein-Main-Gebiet
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Die Charttechnik wird in USD gemacht, alles andere interessiert nicht.
Beim Silber könnte sich eine hübsche inverse SKS-Formation bilden....der Kopf wird zwar eher ein Wasserkopf, aber m.E. kann man das charttechnisch noch durchgehen lassen.
Wenn die 22 halten, dann sollte es bald wieder rauf gehen. Auch fundamental spricht einiges dafür, dass sich der Markt jetzt ausgekotzt hat ... IMHO
Nachdem in den letzten 3 Wochen die Vola komplett abgesoffen ist, könnte eine Aufwärtsbewegung sehr dynamisch sein. -
Nouriel Roubini sagte das Ende der Immobilienblase in den USA voraus. Nun verkündet er das Ende des Goldrausches. Für den bevorstehenden Preisverfall bei Gold sieht der weitblickende Professor mehrere Gründe.
Fehlende Inflation und bessere Renditen bei anderen Anlagen wie Aktien seien zwei von sechs Gründen für eine Abwärtsbewegung des Goldpreises, schrieb Roubini in einem Artikel.
http://www.handelsblatt.com/fi…ollar-fallen/8296596.htmlSicher ist die Hausse an den Aktienmärkten als Liquiditätskiller bei den Metallen ein Hauptgrund für die derzeitige Baisse, dass aber auch diese Blase irgendwann platzen wird und dann wieder die Edelmetalle als einzig echter sicherer Hafen das Kapital absorbieren, davon schreibt Roubini nichts. Wahrscheinlich erst dann, wenn sich die Kurse verdoppelt haben..... so was ist kein Weitblick, sondern Lemming-Verhalten, IMHO.
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So ein Pech, hätte ich die Kohle besser in den Rotweinkeller investiert:
http://www.handelsblatt.com/fi…-auseinander/8271702.htmlNew York. Angesichts der hohen Nachfrage nach alternativen Kapitalanlagen haben sich die Preise von Gold und edlem Wein zehn Jahre lang parallel entwickelt. Doch nachdem einige Investoren das Vertrauen in Gold als werterhaltende Anlage verloren haben und der Preis in einen „Bärenmarkt“ abgerutscht ist, driftet die Entwicklung auseinander.....
In diesem Jahr stieg der Wein-Index um 5,9 Prozent, der Goldpreis brach um 17 Prozent ein. Die Credit Suisse geht in einem Bericht davon aus, dass sich Gold binnen eines Jahres auf 1100 Dollar je Unze verbilligen wird, ein Rückgang um weitere 21 Prozent gegenüber dem aktuellen Preis. Der The Wine Investment Fund mit einem Anlagevolumen von rund 50 Millionen Dollar rechnet beim Liv-ex-Wein-Barometer bis Ende Dezember mit einem Anstieg um rund 7,6 Prozent. -
Das Handelsblatt zitiert lediglich einen Banker von Credit Suisse:
"Ric Deverell, Chef für Rohstoff-Analysen bei der Schweizer Credit Suisse rechnet sogar damit, dass die Preise in einem Jahr auf 1100 Dollar fallen könnten. Er sprach in der vergangenen Woche in London davon, dass Gold wohl „zerquetscht werden wird“."Auf Silber wird auch noch eingegangen:
http://kompakt.handelsblatt-se…=145&cd=Hy&order=A&nl=839
"Metall des Teufels" im Sinkflug
Silber habe wegen seiner Volatilität den Spitznamen "Metall des Teufels", schreibt die » Financial Times. Offenbar zu Recht.Was soll man sich aufregen? Die Banker müssen die Leute von einer Investition in Metalle abhalten, das HB muss mit martialischen Überschriften seine Auflage steigern ...... thats all.
Meistens kommts ja doch ganz anders als die Gurus "prognostizieren". ..... -
Nee, das sind nicht die Zahlen von 1999, sondern von 2012.
Wobei ich mal davon ausgehe, dass die "sozialistische Zeitung" zitierfähig ist
http://www.schattenblick.de/in…dien/altern/sozz1683.htmlWenn ich meinem Alzheimer-geschädigten Gedächtnis noch halbwegs trauen darf, standen ähnliche Zahlen auch im Handelsblatt.
Ob ein Vergleich mit der Mongolei hilft???? In China sind die Löhne wohl noch niedriger, ohne dass es die Arbeiter in SA nennenswert tröstet.
Ansonsten staune ich über Dein Detailwissen, ob es für ein dauerhaftes Plus im Depot ausreicht, wird die Zukunft zeigen, ich behalte Dein Depot mal im Auge, viel Erfolg
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SIbanye ist wirklich gut, ich fühle mich damit pudelwohl, vor allem kenne ich die Minen ganz gut, schließlich vor 12 Jahren GFI das erste Mal gekauft genau wegen dieser Minen. Ganz klar ist aber auch, daß in wenigen Jahren Schluß sein wird, wenn
-der Rand nicht crasht
-die Lohnsteigerungen weitergehenDu bist schon gut drauf, Saccard. Bist "all in" mit Deinem Kapital in Sibanye und gehst davon aus, dass in einigen Jahren unter den genannten Bedingungen Schluss ist.
Ich glaube, im Gegensatz zur Vergangenheit ist SA nicht mehr so auf den Bergbau angewiesen. Die Wirtschaft steht auf einem deutlich breiteren Fundament und von daher wird die negative Divergenz zwischen Rand und Goldpreis immer schwächer ausgeprägt sein.
Das heißt, ein SA in 2030 oder 2040 braucht vielleicht gar keinen Bergbau beim Gold mehr. Sehrwohl beim Platin, weil hier kein anderes Land die Versorgungslücke schließen könnte ..... daher wird sich der Platinpreis m.E. langfristig deutlich besser entwickeln als der Goldpreis.
Was die "Lohnsteigerungen" angeht: die Inflationsrate in SA dürfte so bei 5 % liegen, die Minenarbeiter dürften so etwa 400 US-$ heimbringen ... für eine Arbeit in bis zu 4000 m Tiefe, die nicht nur lebensbedrohlich ist, sondern mit Sicherheit auch die eigene Lebenserwartung deutlich schrumpfen lässt. Um so mehr Jobs in anderen Branchen geschaffen werden, desto weniger "Freiwillige" wird man für diesen Lohn in die Schächte schicken können. Es sei denn, man bezahlt sie besser (die Forderungen der streikenden Arbeiter lagen bei etwa 800 $/Monat).
Ich glaube nicht, dass der Bergbau in SA eine große Zukunft hat. -
Wobei sich die Frage stellt, welche Kaufkraft Silber und Gold in der Zukunft haben werden.
Gerade beim Silber war die Kaufkraft in früheren Zeiten viel viel höher als heute.
Wurde ja auch schon im Forum diskutiert, hab dazu noch ein interessantes Buch irgendwo zuhause im Regal "die Geschichte des Silbers in Vergangenheit und Gegenwart" ... oder so ähnlich.
Da waren Angaben zur Kaufkraft von Silber im Mittelalter drin.
Für 1 oder 2 Unzen konnte man sich schon Rinder/Pferde zulegen.
Die Zahl, die ich mir am besten gemerkt habe: 1 Glas Bier kostete 50 mg Silber .... gehen wir optimistisch mal davon aus, dass es Halbliter waren ...... dann gabs für 1 Unze im Wirtshaus 622 Halbe. Wenn wir diese Umtauschverhältnisse bei einer Remonetarisierung wieder bekommen, wäre das doch eine echte Kaufkraftzunahme
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Für gestern (6.5.) waren Gespräche wegen den geplanten Minenschließungen bei Anglo american zwischen Regierung, Gewerkschaften und Anglo geplant.
Ich hatte demnach eine stärkere Kursbewegung erwartet - nach oben oder unten, je nach Gesprächsergebnis. Hmmm, nichts passiert, weiß jemand mehr?Einen Blick wert der neueste Quartalsbericht von Anglo American, immerhin weltgrößter Platinproduzent.
http://www.angloplatinum.com/p…duction_review_report.pdfCashkosten 1. Quartal 2012: 14 098 R
Cashkosten 1. Quartal 2013: 15 887 R
Also mehr als 10 % Kostensteigerung, damit liegt man im Trend der letzten 10 Jahre.Die Aussichten bezüglich der Produktionsmengen sind wage formuliert, schließlich weiß man nicht, wieviel in 2013 gestreikt wird.
Ohne Streiks geht man in 2013 eher von einem Überangebot von Platin auf dem Weltmarkt aus. Vielleicht eine absichtlich pessimistische Prognose, um die Minenschließungen gegenüber Gewerkschaften/Regierung durchsetzen zu können. -
Ups, jetzt gehts hoch, ob die Händler Handelsblatt lesen?
http://www.handelsblatt.com/fi…m-goldrausch/8152708.html
Wie früher beim Winterschlussverkauf drängen und schieben die Menschenmassen schon vor Ladenöffnung gegen die Tür. Als es endlich losgeht, wedeln die ersten schon mit dicken Bündeln Bargeld, um als erste bedient zu werden. „Geben Sie mir gleich zwei von den Gold-Armreifen“, ruft eine ältere Dame der Verkäuferin zu. „Oder besser gleich drei!“ Doch selbst ihre schrille Stimme dringt kaum durch, weil alle gleichzeitig schreien, um schneller bedient zu werden.Was ist da erst los, wenn Woerni mit seiner 1200er-Prognose recht bekommt

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@ saccard
Es gibt eine Börsenregel, die m.E. wichtig ist: "niemals alle Eier in ein Nest legen" ... oder so ähnlich. Auch wenn Sibanye noch so krass unterbewertet ist, wenn Du Deine komplette Kohle hier reinsteckst, dann gehst Du ein verdammt hohes Risiko ein, IMHO zu hoch.
Ich erinnere mich gut an die Diskussionen im Kitco-Forum in den Neunzigern bezüglich Durban Deep, wie brutalst unterbewertet die damals angeblich wären, ähnelich wie Sibanye mit unglaublich großen/billigen Resourcen/Reserven. Letztlich hat der Aktienkurs von Durban so phi x Daumen 99 % verloren, jeder der hier "all in" war, konnte sich ein neues und billigeres Hobby suchen.
SA ist und bleibt ein hohes Risiko. Nur wenn der Rand runter geht, wird hier langfristig noch Gold abgebaut. Ich würde dann eher in Platinminen investieren (oder noch besser: physisch). Auf Gold aus SA kann die Welt verzichten, auf das Platin nicht. Viel Glück mit Deinen Trades
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Frag Dich mal, wo bei Dir als 'altem Hasen' die Schmerzgrenze liegt. Bei 1200 ? Bei 1000 ? Oder fängt's erst bei 800 an weh zu tun ?
Das ist jetzt kein leeres Geschwätz, Woerni, aber weh tun mir Kurse erst dann, wenn ich aus meinem Kernbestand verkaufen MUSS. Bis dahin sehe ich immer auch die positive Seite, nämlich eine kräftige Gehaltssteigerung durch den Preisrückgang (ich rechne meinen Gehalt generell in Unzen um).Was Manipulation angeht, stimme ich mit Silberfinger und anderen überein: nach unten manipulierte Märkte steigen nicht um 600 % in 10 Jahren. Was derzeit abläuft, ist wildes Gezocke, mehr nicht ... man darf nie vergessen, jeder long-Position steht eine short-Position gegenüber, was der eine verliert, gewinnt ein anderer ......langfristig bestimmen aber doch Angebot und Nachfrage die Kurse, das ist zumindest meine feste Überzeugung.
Wenn man die Märkte tatsächlich manipulieren will, zaubert man für die westliche Hemisphere ein Gold/Silber/Platinverbot aus nationalen Interessen aus dem Hut ... für Ehering und Handkettchen gibts Freigrenzen. Aber wollen wir den Teufel nicht an die Wand malen, weder mit so was noch mit Deiner Freibeuterflagge, der langfristige Trend wird intakt bleiben, IMHO.
Also ganz gelassen bleiben und den Frühling genießen, wünsche auch ein schönes WE im Süden der Republik![smilie_blume [smilie_blume]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_blume1.gif)
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Leute, es gibt doch keinen Grund, gereizt zu sein.
Jeder, der mit Metallen schon länger spielt, hat sich die beste Geldanlage überhaupt rausgesucht. Jetzt beim Silber auf die kleine Spitze vom April 2011 zu schauen und danach zu heulen, dass sich das Vermögen halbiert hat, ist doch destruktiv.
Ich selbst hab gedacht, dass die 26 beim Silber halten und der worst case um die 21/22 liegt. Im ersten Punkt habe ich mich getäuscht, schau mer mal, ob die zweite Annahme richtig ist. Dann dürfte das weitere Abwärtspotential auf 10 % begrenzt sein.
Ich glaube nicht, dass irgendwelche Regierungen etc. mit Manipulationsversuchen hier am Werk sind. Sowohl Gold als auch Silber waren an charttechnisch wichtigen Unterstützungen. Klar ist es gut denkbar, dass sich ein paar Großbanken rechtzeitig short positioniert haben und danach den Kursen einen kleinen Schubser gegeben haben, damit die Unterstützungen gebrochen werden und dann massenweise automatische stops ausgelöst werden. Gerade hier sieht man doch, dass Charttechnik funktioniert, oder? So oder so ähnlich wird an den Terminmärkten doch schon seit Jahrhunderten gezockt.
Langfristig werden aber immer Fundamentaldaten die Kurse bestimmen - glaube ich. Energie wird immer knapper und damit teurer .... damit wird der Abbau auch immer teurer. 10 % Kostensteigerung pro Jahr beim Metallabbau, das dürfte nicht nur in SA in den letzten Jahren zutreffend gewesen sein, sondern auch in anderen Abbauregionen. Sonst würden die Minenkurse heute nicht so beschissen sein, wie sie sind. Die Tendenz wird sich fortsetzen. Wo sind wir nun bei den Abbaukosten? Man liest unterschiedliche Zahlen, bei Gold sagen manche 1200, manche 1500, Platin sicherlich im Bereich 1600, Silber vielleicht zwischen 15 und 20 (alles $/Unze). Mit Sicherheit kriegen jetzt schon die ersten Unternehmen Probleme .... in 3 Jahren können zu den jetzigen Kursen sicherlich nicht mal mehr 50 % der Unternehmen mit Gewinn produzieren. Das sind m.E. die Grenzen der Charttechnik ..... wenn es sich nicht mehr lohnt, die Metalle aus der Erde zu holen, dann ist Schuss mit Kursverlusten, zumindest mittel-/langfristig. Vielleicht nochmals ein kleiner spike nach unten, den man nicht nutzen kann, weil es eh keine physische Ware gibt .... Mutige decken sich mit Futures ein und gehen zurück in physisch, wenn der Markt wieder was hergibt. Und in der Zwischenzeit das große derzeitige Kino ganz entspannt und fasziniert betrachten
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@ NitroDigger
Ich heiße nicht Edel Man aber wenn ich Deine (und ähnliche Kommentare von anderen) so lese, dann muss ich mich schon wundern und will das auch mal kommentieren:
Was heißt hier: "viel tiefer kann es nicht gehen"?
In Cent hast Du recht, da kann San Gold maximal noch 10 bis 15 cent runtergehen. In Prozent kann es immer 100 % runtergehen und dann ist Deine Kohle im ARSC*, egal wo Du eingestiegen bist.
Risikomanagement ..... stop loss definieren oder wirklich nur einen ganz geringen Teil der Kohle in solche Zockerbuden stecken, sonst kannst Du gleich ins Kasino gehen, da dürften die Gewinnchancen höher sein. IMHO.
P.S.: ich hab auch mal ständig "aufgestockt", das war damals sogar ein australischer blue chip, weil ich mir im Leben nicht vorstellen konnte, dass der jemals pleite gehen könnte. Am Schluss war ein Jahresgehalt weg und nach Kapitalschnitt konnte ich mit dem Überbleibsel gerade noch mal mit meiner besseren Hälfte gut essen gehen .... danach wurde mir der Sinn von stops deutlicher. -
Gerschell: "nie dagewesener Abschuss"??? 1980 war viel schlimmer, 2008 vom prozentualen Verlust vergleichbar und 2011 war die Abfahrt noch rasanter ..... also nicht immer so übertreiben. Schau Dir mal einen 10-Jahreschart bei Kitco an, dann gehts Dir besser.
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Das größte Risiko ist das Leben selbst, es endet immer tödlich.
Und wenn ich ständig meditiere, dass alles verboten, enteignet, manipuliert wird, kann ich mich gleich mit ner Primel auf den Friedhof setzen und warten, bis es vorbei ist.Gold ist seit wenigstens 4000 Jahren Geld, hat seine Kaufkraft über all die Zeit behalten, die paar Jahre, wo es verboten war, sind hier eher eine kurze Zeit und das Verbot war lokal begrenzt.
Dass an den Märkten auf Teufel komm raus gezockt wird, ist ja nichts Neues. Wenn ich Banker wäre und mit short-Positionen und dem Durchbrechen wichtiger stops ein paar Milliarden einsammeln könnte ... ich glaub, ich könnte nicht widerstehen. Es ist eben ein Haifischbecken, jeder versucht jeden zu fressen.
Wer sich mit Derivaten/Futures in dieses Becken begibt, dem muss klar sein, dass er ggf. gefressen wird. An jeder long-Position klebt eine short-Position, letztlich ist das alles ein riesiges Nullsummenspiel, es wird eben kräftig umverteilt.Alle Leute, die langfristig phyisch akkumulieren - zu denen zähle ich auch - denen kann es doch piepegal sein, wenns mal runter geht. Im Gegenteil, ich betrachte das als ordentliche Gehaltssteigerung .... averaging sieht eben vor, dass man alles Verfügbare ins Metall abwandern lässt, bei niedrigeren Kursen bekommt man mehr Metall, ist doch klasse. Wem ich diesen netten Umstand verdanke, ist mir wurschtegal. Warum sich groß ausrechnen, wo der Durchschnittspreis liegt oder ob man mit dem letzten Kauf ein paar Euronen im Minus oder Plus ist? Ich verstehe die Aufregung viele Bugs hier in keiner Weise.
Einfach cool bleiben, nirgendwo ist Eure Kohle so sicher wie in anonymen und gut verbuddelten Metallen. -
@ Similor, Wurschtler
Nach meinem Kenntnisstand sind die Minen heutzutage bei weitem nicht mehr so gehedgt wie in den 90iger-Jahren. Zum Einlagern wird sicherlich den meisten Minen die Kohle fehlen, schließlich muss man auch die Kosten bezahlen.
Schächte kann man recht schnell dichtmachen. Ich erinnere mich gut an 2008, als u.a. Palladium so absoff und ich ziemlich viele Papierchen von North american palladium anhäufte, das Geschehen daher intensiv verfolgte. Innerhalb von wenigen Wochen wurde die Produktion komplett eingestellt. Ob da woanders wegen Arbeitsverträgen/Gewerkschaften größere Hürden zu nehmen sind, kann ich nicht sagen.
Bei den meisten Gold- und Silberproduzenten wird die Schmerzgrenze allerdings noch nicht erreicht sein, wo mit schnellen Minenschließungen zu rechnen ist. Wenn man die Cash-Costs als "worst case"-Schwelle definiert, gäbe es m.E. noch 30 % Luft nach unten (von der Theorie her, ich glaube nicht daran). Bei Pt sollte die Schmerzgrenze hingegen jetzt schon erreicht sein. -
@ Graf Zahl: auch von mir ein
für Deine erstklassige Beschreibung des Sachverhalts in # 902. Schreib mal öfters und verschwinde nicht gleich wieder nach Transsilvanien.
Daher ist alles Gejammere auch völlig überflüssig. Angst und Gier sind nun mal die treibenden Kräfte an den Märkten und langfristig erfolgreich ist der, welcher diese Urinstinkte am besten unterdrückt. Wer im letzten Hype in Gier gekauft hat und nun mit vollen Hosen am Boden verkauft, der ist eben nicht für Metalle geschaffen.Beim Pt sollte der Boden gefunden sein, Ag/Au könnten nochmals etwas schwächeln. Aber Leute, sobald dem nächsten PIGS die Schulden um die Ohren fliegen, fährt die Achterbahn wieder rauf .... daher bei Panik nachkaufen und dann abwarten und Tee trinken, fertig

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@ saccard
Ich hatte um die Jahrtausendwende viel Spaß mit meinen südafrikanischen Minen. Zum Glück hat mich die Abmelkungssteuer von der Börse vertrieben, wenn man sich die heutigen Kurse anschaut, kommen einem ja die Tränen in die Augen.
Aus meiner Sicht hat SA sehrwohl viele Probleme in der Zukunft: allein wenn dort mal ein vernünftiger Umweltschutz betrieben werden soll, wird das sehr teuer. Das haben die Australier und Kanadier wohl schon hinter sich, SA noch vor sich. Ähnlich das Thema "Arbeitsicherheit", die Schächte werden schließlich immer tiefer und damit steigt das Unfallrisiko. Das mit den überprortional steigenden Energiekosten wird die Gesamtkosten weiter hochtreiben.
Dann die streikfreudigen Gewerkschaften, welche jede wirtsschaftliche Erholung mit massiven Lohnforderungen begleiten .... plus: derart blutige Auseinandersetzungen wie zwischen rivalisierenden Arbeitern gibt es nur in Afrika.
Wie groß schätzt Du die Wahrscheinlichkeit ein, dass die südafrikanischen Minen eines schönen Tages nationalisiert werden? Das ist nämlich ein erhebliches "Länderrisiko", welches Du wohl nicht im Fokus hast. -
Hi,
gibt es eigentlich ne logische Erklärung wieso POS znd POG so abstürzen im Moment ? Hat einer zig Tonnen auf den Markt geworfen oder woher kommt der plötzliche Einbruch ?
Mfg stargate
Diese Frage wurde mir in den letzten paar Tagen wenigstens ein Dutzend mal gestellt.
Auch wenn hier viele anderer Meinung sind, "Manipulation von GS etc...." halte ich für Quark, es muss andere Erklärungen geben.
Charttechnik??? Beim Bruch der alten Jahrestiefs verkaufen die Lemminge, die bei 1900/50 $ eingesammelt haben, panisch?
Physischer Überhang = Schweinezyklus: 10 Jahre steigende Kurse haben bei steigender Produktion für sinkende Nachfrage im Industriebereich geführt, Recyceling nimmt zu, Minenproduktion steigt, steigender Überschuss wurde von Investoren absorbiert, die jetzt bei sinkenden Kursen ausbleiben. Fazit wäre so lange sinkende Kurse, bis Angebot/Nachfrage wieder ausgeglichen sind?
Zeichen von drohender Deflation? Zumindest der Eurozone könnte eine tiefe Rezession drohen, nehmen die sinkenden Kurse diese vorweg? Ratio Au/Ag bzw. Au/Pt könnte darauf hindeuten, Gold als Währungsmetall hält sich besser als die "Zwitter".
Weitere Erklärungsversuche?