Beiträge von Rhein-Main-Gebiet

    Das größte Risiko ist das Leben selbst, es endet immer tödlich.
    Und wenn ich ständig meditiere, dass alles verboten, enteignet, manipuliert wird, kann ich mich gleich mit ner Primel auf den Friedhof setzen und warten, bis es vorbei ist.


    Gold ist seit wenigstens 4000 Jahren Geld, hat seine Kaufkraft über all die Zeit behalten, die paar Jahre, wo es verboten war, sind hier eher eine kurze Zeit und das Verbot war lokal begrenzt.
    Dass an den Märkten auf Teufel komm raus gezockt wird, ist ja nichts Neues. Wenn ich Banker wäre und mit short-Positionen und dem Durchbrechen wichtiger stops ein paar Milliarden einsammeln könnte ... ich glaub, ich könnte nicht widerstehen. Es ist eben ein Haifischbecken, jeder versucht jeden zu fressen.
    Wer sich mit Derivaten/Futures in dieses Becken begibt, dem muss klar sein, dass er ggf. gefressen wird. An jeder long-Position klebt eine short-Position, letztlich ist das alles ein riesiges Nullsummenspiel, es wird eben kräftig umverteilt.


    Alle Leute, die langfristig phyisch akkumulieren - zu denen zähle ich auch - denen kann es doch piepegal sein, wenns mal runter geht. Im Gegenteil, ich betrachte das als ordentliche Gehaltssteigerung .... averaging sieht eben vor, dass man alles Verfügbare ins Metall abwandern lässt, bei niedrigeren Kursen bekommt man mehr Metall, ist doch klasse. Wem ich diesen netten Umstand verdanke, ist mir wurschtegal. Warum sich groß ausrechnen, wo der Durchschnittspreis liegt oder ob man mit dem letzten Kauf ein paar Euronen im Minus oder Plus ist? Ich verstehe die Aufregung viele Bugs hier in keiner Weise.
    Einfach cool bleiben, nirgendwo ist Eure Kohle so sicher wie in anonymen und gut verbuddelten Metallen.

    @ Similor, Wurschtler
    Nach meinem Kenntnisstand sind die Minen heutzutage bei weitem nicht mehr so gehedgt wie in den 90iger-Jahren. Zum Einlagern wird sicherlich den meisten Minen die Kohle fehlen, schließlich muss man auch die Kosten bezahlen.
    Schächte kann man recht schnell dichtmachen. Ich erinnere mich gut an 2008, als u.a. Palladium so absoff und ich ziemlich viele Papierchen von North american palladium anhäufte, das Geschehen daher intensiv verfolgte. Innerhalb von wenigen Wochen wurde die Produktion komplett eingestellt. Ob da woanders wegen Arbeitsverträgen/Gewerkschaften größere Hürden zu nehmen sind, kann ich nicht sagen.
    Bei den meisten Gold- und Silberproduzenten wird die Schmerzgrenze allerdings noch nicht erreicht sein, wo mit schnellen Minenschließungen zu rechnen ist. Wenn man die Cash-Costs als "worst case"-Schwelle definiert, gäbe es m.E. noch 30 % Luft nach unten (von der Theorie her, ich glaube nicht daran). Bei Pt sollte die Schmerzgrenze hingegen jetzt schon erreicht sein.

    @ Graf Zahl: auch von mir ein :thumbup: für Deine erstklassige Beschreibung des Sachverhalts in # 902. Schreib mal öfters und verschwinde nicht gleich wieder nach Transsilvanien.
    Daher ist alles Gejammere auch völlig überflüssig. Angst und Gier sind nun mal die treibenden Kräfte an den Märkten und langfristig erfolgreich ist der, welcher diese Urinstinkte am besten unterdrückt. Wer im letzten Hype in Gier gekauft hat und nun mit vollen Hosen am Boden verkauft, der ist eben nicht für Metalle geschaffen.


    Beim Pt sollte der Boden gefunden sein, Ag/Au könnten nochmals etwas schwächeln. Aber Leute, sobald dem nächsten PIGS die Schulden um die Ohren fliegen, fährt die Achterbahn wieder rauf .... daher bei Panik nachkaufen und dann abwarten und Tee trinken, fertig :)

    @ saccard
    Ich hatte um die Jahrtausendwende viel Spaß mit meinen südafrikanischen Minen. Zum Glück hat mich die Abmelkungssteuer von der Börse vertrieben, wenn man sich die heutigen Kurse anschaut, kommen einem ja die Tränen in die Augen.
    Aus meiner Sicht hat SA sehrwohl viele Probleme in der Zukunft: allein wenn dort mal ein vernünftiger Umweltschutz betrieben werden soll, wird das sehr teuer. Das haben die Australier und Kanadier wohl schon hinter sich, SA noch vor sich. Ähnlich das Thema "Arbeitsicherheit", die Schächte werden schließlich immer tiefer und damit steigt das Unfallrisiko. Das mit den überprortional steigenden Energiekosten wird die Gesamtkosten weiter hochtreiben.
    Dann die streikfreudigen Gewerkschaften, welche jede wirtsschaftliche Erholung mit massiven Lohnforderungen begleiten .... plus: derart blutige Auseinandersetzungen wie zwischen rivalisierenden Arbeitern gibt es nur in Afrika.
    Wie groß schätzt Du die Wahrscheinlichkeit ein, dass die südafrikanischen Minen eines schönen Tages nationalisiert werden? Das ist nämlich ein erhebliches "Länderrisiko", welches Du wohl nicht im Fokus hast.

    Hi,


    gibt es eigentlich ne logische Erklärung wieso POS znd POG so abstürzen im Moment ? Hat einer zig Tonnen auf den Markt geworfen oder woher kommt der plötzliche Einbruch ?


    Mfg stargate


    Diese Frage wurde mir in den letzten paar Tagen wenigstens ein Dutzend mal gestellt.
    Auch wenn hier viele anderer Meinung sind, "Manipulation von GS etc...." halte ich für Quark, es muss andere Erklärungen geben.
    Charttechnik??? Beim Bruch der alten Jahrestiefs verkaufen die Lemminge, die bei 1900/50 $ eingesammelt haben, panisch?
    Physischer Überhang = Schweinezyklus: 10 Jahre steigende Kurse haben bei steigender Produktion für sinkende Nachfrage im Industriebereich geführt, Recyceling nimmt zu, Minenproduktion steigt, steigender Überschuss wurde von Investoren absorbiert, die jetzt bei sinkenden Kursen ausbleiben. Fazit wäre so lange sinkende Kurse, bis Angebot/Nachfrage wieder ausgeglichen sind?
    Zeichen von drohender Deflation? Zumindest der Eurozone könnte eine tiefe Rezession drohen, nehmen die sinkenden Kurse diese vorweg? Ratio Au/Ag bzw. Au/Pt könnte darauf hindeuten, Gold als Währungsmetall hält sich besser als die "Zwitter".
    Weitere Erklärungsversuche?

    http://blogs.marketwatch.com/t…num-and-palladium-report/


    Russia and South Africa plan to create an OPEC-type cartel to coordinate exports, according to a report Wednesday from Bloomberg News.
    Together those nations hold about 80% of the world’s platinum-group metal reserves.
    “It can be called an OPEC,” Russian National Resources Minister Sergey Donskoy said late Tuesday, in an interview with Bloomberg in Durban.
    Donskoy said the plan is the coordinate actions to expand the markets and since prices depend on the structure of the market, the platinum and palladium “OPEC” would form the structure of the market.
    “It looks like a cartel concept would be formed to, over the long run, control supply, promote price stability at a premium to current platinum prices,” said Jeffrey Wright, managing director at Global Hunter Securities.
    “Both South Africa and Russia need to allocate capital to their respective mining industries and believe through greater control of platinum-palladium markets they can achieve higher prices, which would result in securing the capital required to maintain production,” he said.

    @ GS Never fight the trend ..... nach diesem Schema scheinen auch viele Privatanleger zu handeln. Generell ist das ja auch sinnvoll. Gold/Silber befinden sich in einem mittelfristigen Abwärtstrend, da werden viele denken, lieber die Kohle bei Null Prozent auf der Bank halten als mit Metallen Geld verlieren.
    Interessant dazu das gestrige Statement von Westgold zu Goldverkäufen der Privatiers: "Die Verkaufsneigung hat sich auf etwa 1 Verkäufer auf 6 Käufer deutlich erhöht".
    Erst wenn die Charttechnik Entwarnung gibt, kommen die Käufer wieder in den Markt zurück. Dann könnte es m.E. schnell gehen: Angst vor Enteignung gepaart mit Gier bei steigenden Kursen ist ein explosiver Treibsatz.

    Nix Bank-run:
    http://www.handelsblatt.com/po…r-zypern-vor/7969670.html
    Um eine massive Kapitalflucht aus dem Krisenland Zypern zu verhindern, bereitet die Europäische Zentralbank verschiedene Instrumente zur Kontrolle des Kapitalverkehrs vor. Wie das Handelsblatt (Freitagausgabe) aus Notenbankkreisen erfuhr, sollen Zyperns Bürger für eine längere Zeit nur einen begrenzten Betrag an Bargeld an Geldautomaten abheben können.


    Also, die nächsten 10 Jahre gibts am Automaten noch 20 Euronen pro Tag, Zypern ist gerettet [smilie_happy]

    Für alle enttäuschten Platinbullen als Trostpflaster die Prognose der Commerzbank. Auch wenn diese Prognosen zuweilen daneben liegen, die fundamentale Einschätzung teile ich. Pt bei 1850 $/Unze zum Jahresende wären zwar etwas mager ..... aber man gibt sich auch mal mit wenig zufrieden. Hier der Ausschnitt:


    Platin und Palladium wurden nur bedingt durch den Rückzug der spekulativen
    Finanzinvestoren belastet. Während die Netto-Long-Positionen bei Platin seit Mitte Februar
    innerhalb von vier Wochen um rund ein Drittel reduziert wurden, kam es in derselben
    Beobachtungsperiode bei Palladium sogar zu einem moderaten Aufbau um gut 5%. Die Netto-
    Long-Positionen bei Palladium befanden sich per 12. März mit 24,6 Tsd. Kontrakten auf einem
    Rekordhoch. Dies steht im Gegensatz zu Gold und Silber, wo sich die spekulativen Netto-Long-
    Positionen auf mehrjährigen bzw. mehrmonatigen Tiefständen befinden. Auch bei den ETFBeständen
    waren unterschiedliche Tendenzen zu beobachten. Seit Jahresanfang verzeichneten
    die Platin-ETFs Zuflüsse von knapp 163 Tsd. Unzen bzw. 11%. Bei Palladium summierten sich
    die Zuflüsse sogar auf gut 307 Tsd. Unzen bzw. fast 17%. Während die Bestände der Platin-
    ETFs auf einem Rekordhoch liegen, haben die Bestände der Palladium-ETFs den höchsten
    Stand seit Juli 2011 erreicht (Grafik 8). Mehr noch als Silber profitierten damit Platin und Palladium
    von einer Umschichtung der Mittel aus Gold in die Edelmetalle mit industriellem Charakter.
    Gründe für höhere Preise gibt es bei Platin und Palladium sowohl auf der Nachfrage- als auch
    auf der Angebotsseite. So unterstützten robuste Autoabsätze in China und den USA zuletzt die
    Preise. Im Reich der Mitte lagen die Autoverkäufe im Januar und Februar zusammengenommen
    mit 2,84 Mio. Einheiten 19,5% über dem Vorjahr. Der chinesische Automarkt verzeichnete damit
    den besten Start in ein Jahr seit dem Jahr 2010. Der chinesische Verband der
    Automobilproduzenten geht davon aus, dass dieses Jahr zum ersten Mal überhaupt die Marke
    von 20 Mio. verkaufter Autos überschritten wird. Auch in den USA setzte sich der Aufwärtstrend
    bei den Fahrzeugverkäufen zu Jahresbeginn fort. Die saisonbereinigte annualisierte
    Verkaufsrate stieg im Februar im Vorjahresvergleich um 6,2% auf 15,33 Mio. Einheiten (Grafik
    9). Von den robusten Verkäufen in den benzinlastigen Fahrzeugmärkten der USA und Chinas
    sollte insbesondere Palladium profitieren, das in der Herstellung von Katalysatoren für
    Benzinmotoren zum Einsatz kommt. Platin, das in Katalysatoren für Dieselmotoren verwendet
    wird, leidet dagegen unter der Schwäche des europäischen Automarktes.
    Dafür wirken bei Platin die Angebotsprobleme schwerer als bei Palladium. Seit August letzten
    Jahres kommt es in Südafrika immer wieder zu Problemen bei der Produktion. Geplante
    Massenentlassungen beim weltweit größten Platinproduzenten, Anglo American Platinum,
    wurden zwar vorerst ausgesetzt, es ist aber fraglich, inwiefern diese schlussendlich vermieden
    werden können. Aufgrund der stark gestiegenen Produktionskosten könnte es in den nächsten
    Monaten doch zu Minen(teil)schließungen über die schon bekannten hinaus kommen. Die
    angespannte Versorgungslage am globalen Platinmarkt dürfte auch in diesem Jahr fortbestehen.
    Unterversorgt bleibt aller Voraussicht nach ebenfalls der globale Palladiummarkt, sofern
    Russland nicht wider Erwarten doch noch deutlich mehr Palladium aus seinen Staatsreserven
    verkauft – ein aus heutiger Sicht unwahrscheinliches Szenario.
    Aufgrund der angespannten Angebots-Nachfrage-Situation sehen wir bei Platin und Palladium
    im Jahresverlauf deutlich höhere Preise. In Anbetracht der verhaltenen Preisentwicklung im
    ersten Quartal haben wir allerdings auch bei diesen beiden Edelmetallen unsere Prognosen
    angepasst. Zum Jahresende erwarten wir nun einen Platinpreis von 1.850 USD je Feinunze. Der
    Palladiumpreis sollte dann bei 900 USD je Feinunze handeln.

    Für mich ist das Problem die rückwirkende Besteuerung.
    Soll man die Vermögenssteuer so hoch ansetzen, wie man will. Aber dann soll jeder in diesem Land auch die freie Möglichkeit haben, diese Steuer zu zahlen oder sich aus dieser Republik zu verabschieden. Eine rückwirkende Steuer halte ich für Rechtsbruch, das ist derselbe Taschenspielertrick wie die Besteuerung der Konten in Zypern.
    Braucht mir keiner erzählen, Zypern sei ein Einzelfall und so was wäre hier undenkbar. Was Herr Tritt-ihn hier von sich schwafelt, ist dasselbe in grün.
    Mich wundert nur, dass es tatsächlich noch Geldvermögen auf deutschen Konten gibt. Betonung liegt auf "noch". Und es wundert mich, dass die Metallkurse vor sich hindümpeln. Mehr Werbung für Vermögen in Edelmetall ist doch kaum noch denkbar???

    http://www.handelsblatt.com/fi…hre-einlagen/7951822.html


    Sollte es je nach der nächsten Wahl eine grüne Beteiligung an der Regierung geben, dann droht eine rückwirkende Vermögenssteuer:


    Grünen-Wahlkämpfer Jürgen Trittin sprach sich in einem Interview mit der "Welt am Sonntag" bereits im Oktober vergangenen Jahren für eine rückwirkende Vermögenssteuer aus. "Die werden alle hierbleiben. Wir werden den Stichtag für die Steuer nämlich rückwirkend festlegen", sagte Trittin. "Es nützt dann nichts, abzuhauen."


    Vielleicht noch eine kleine Mauer bauen, damit wirklich niemand abhaut???

    Wobei der WGC natürlich ein Lobbyverein ist. Die 90iger-Jahre haben gezeigt, dass die Minen auch längere Duststrecken überstehen. Es gibt etliche Möglichkeiten, die Kosten zu senken, Reduktion/Einstellung der Explorationsausgaben, Schließen unrentabler Schächte etc..... nur wird durch solche Maßnahmen mittel-/langfristig der nächste Bullenmarkt geboren, weil die geförderten Metallmengen schrumpfen. 10 Jahre niedrige Metallpreise von 1992 bis 2002 waren auch ein Stück verantwortlich für den langen Bullenmarkt, der danach eintrat. Wenn man bedenkt, dass vom Start der Exploration bis zur Produktion oftmals 5 bis 10 Jahre vergehen, dann sieht man, dass Preisausschläge in die eine oder andere Richtung teilweise mit erheblicher Verzögerung die Produktionsmengen beeinflussen.

    http://www.handelsblatt.com/fi…de-aufkaufen/7881656.html


    Die chinesischen Devisenreserven sind seit 2004 um mehr als 700 Prozent angestiegen. Sie würden ausreichen, um die Goldbestände aller Zentralbanken der Welt zwei Mal zu kaufen.


    Würden sie wahrscheinlich auch gerne ....Problem ist nur, so schnell könnten sie ihre Devisen- und Anleihebestände gar nicht auf den Markt werfen, wie der Dollar dann absaufen und das gelbe Metall nach oben schießen würden.

    http://www.handelsblatt.com/po…die-geldflut/7891710.html
    Denn Experten rechnen damit, dass schon bei der nächsten Sitzung im April die geldpolitischen Schleusen noch weiter geöffnet werden, wenn der bisherige Chef der asiatischen Entwicklungsbank, Haruhiko Kuroda an die Spitze der Bank von Japan nachrückt.
    Schon jetzt hätten erste Notenbanker angedeutet, dass das Kaufprogramm erweitert werden könnte, sagte Junko Nishioka, Chefvolkswirt für Japan bei RBS Securities, auch wenn Notenbankerin Sayuri Shirai zunächst noch mit ihrem Vorschlag gescheitert war, die unbefristeten Anleihenkäufe vorzuziehen. „Der Vorstoß wurde zwar heute niedergestimmt, aber er könnte im April wieder auf den Tisch kommen, zumal Kuroda selbst vor dem Parlament ähnliche Ideen geäußert hatte“, sagte Nishioka. Auch könnte das Anleihenkaufprogramm ausgeweitet werden.


    Der Verfall des Dollars könnte sich noch etwas hinziehen......

    @ ocjm
    Nee, ich schrieb und meinte 1700, die 1600 sind zwar ne runde Zahl, aber charttechnisch betrachtet Niemandsland. Nächste wichtige Unterstützung wäre 1530 .....
    Ehrlich gesagt, ich kann mir fundamental schon nicht vorstellen, dass die 1530 reißen. Alte Tiefs bei 1380 würden wir m.E. nur sehen, wenn wie in 2008 eine totale Deflations- und Rezessionspanik über die Märkte hereinschwappen würde. Glaube ich persönlich nicht.


    Was "günstige" Kurse angeht, sind mir die Werte in Euronen aber ohnehin völlig egal. Meine Strategie beruht darauf, den Cashanteil so gering zu halten, dass man noch "schnäppchenfähig" ist und ansonsten alle bedruckte Baumwolle, die reinkommt, in physisch umgewandelt rein in den Metallbunker schieben. Innerhalb des Metallbunkers kann man dann überlegen, wo Prioritäten gesetzt werden.
    Bei Ag/Pt unter 50:1 halte ich Pt für ein Schäppchen, Kurse um 40:1 ein "screaming buy", Kurs um 60:1 "break even", ab 75:1 kann man ein stark platinlastiges Depot auch mal wieder in Richtung Ag ausrichten, ab 100:1 würde ich mich von meinen Pt-Beständen verabschieden.
    Zumindest aus heutiger Sicht, man muss flexibel sein, neue Ereignisse können neue Relationen rechtfertigen (z.B. ein Goldverbot, eine Nationalisierung der Minen in SA oder sonst ein schwarzer Schwan).


    Ups, da war Woerni mal wieder wesentlich detaillierter, was den Chart angeht, siehe nächstes posting [smilie_blume]

    Don`t panic, Kroesus. Kurzfristig spielt sicher die Charttechnik eine wichtige Rolle, der Widerstand um 1700 wurde nicht nachhaltig geknackt und dann sehen sicherlich etliche Trader eine gute Gelegenheit für Verkäufe. Aussichten für die Autoindustrie in Europa sind nicht rosig, in Asien ist die Nachfrage nach Dieselkats ja nicht so hoch, dass sie das ausgleichen könnte.
    Ich bleibe bei meiner Auffassung: langfristig das Metall mit dem besten Chance-Risiko-Verhältnis, habe selbst kräftig von Ag in Pt umgeschichtet und werde dies bei günstigen Gelegenheiten weiter tun. Auch wenn die Platte einen Riß hat .... langfristig spielen die Produktionskosten die wichtigste Rolle beim Preis. Der Rand ist in den letzten paar Wochen auch sehr stark, von hier kommt keine Entlastung für die südafrikanischen Produzenten ...... warte es ab, bis Amplats die ersten Minen tatsächlich dicht macht, dann geht der Preis wieder gen Norden ... IMHO

    @ Anonymus: sorry, nüchtern bin ich schlecht im Kopfrechnen.
    Mich wundert etwas, dass Du schon zurückgekauft hast. Entweder gehst Du von künftig deutlich niedrigeren Kursen aus, dann kann man so was ja machen, aber nicht wegen 240 Euro.
    Oder Du hast Deine Meinung zur Kursentwicklung von bearisch auf neutral/bullisch geändert???