Beiträge von Rhein-Main-Gebiet

    http://blogs.marketwatch.com/t…num-and-palladium-report/


    Russia and South Africa plan to create an OPEC-type cartel to coordinate exports, according to a report Wednesday from Bloomberg News.
    Together those nations hold about 80% of the world’s platinum-group metal reserves.
    “It can be called an OPEC,” Russian National Resources Minister Sergey Donskoy said late Tuesday, in an interview with Bloomberg in Durban.
    Donskoy said the plan is the coordinate actions to expand the markets and since prices depend on the structure of the market, the platinum and palladium “OPEC” would form the structure of the market.
    “It looks like a cartel concept would be formed to, over the long run, control supply, promote price stability at a premium to current platinum prices,” said Jeffrey Wright, managing director at Global Hunter Securities.
    “Both South Africa and Russia need to allocate capital to their respective mining industries and believe through greater control of platinum-palladium markets they can achieve higher prices, which would result in securing the capital required to maintain production,” he said.

    @ GS Never fight the trend ..... nach diesem Schema scheinen auch viele Privatanleger zu handeln. Generell ist das ja auch sinnvoll. Gold/Silber befinden sich in einem mittelfristigen Abwärtstrend, da werden viele denken, lieber die Kohle bei Null Prozent auf der Bank halten als mit Metallen Geld verlieren.
    Interessant dazu das gestrige Statement von Westgold zu Goldverkäufen der Privatiers: "Die Verkaufsneigung hat sich auf etwa 1 Verkäufer auf 6 Käufer deutlich erhöht".
    Erst wenn die Charttechnik Entwarnung gibt, kommen die Käufer wieder in den Markt zurück. Dann könnte es m.E. schnell gehen: Angst vor Enteignung gepaart mit Gier bei steigenden Kursen ist ein explosiver Treibsatz.

    Nix Bank-run:
    http://www.handelsblatt.com/po…r-zypern-vor/7969670.html
    Um eine massive Kapitalflucht aus dem Krisenland Zypern zu verhindern, bereitet die Europäische Zentralbank verschiedene Instrumente zur Kontrolle des Kapitalverkehrs vor. Wie das Handelsblatt (Freitagausgabe) aus Notenbankkreisen erfuhr, sollen Zyperns Bürger für eine längere Zeit nur einen begrenzten Betrag an Bargeld an Geldautomaten abheben können.


    Also, die nächsten 10 Jahre gibts am Automaten noch 20 Euronen pro Tag, Zypern ist gerettet [smilie_happy]

    Für alle enttäuschten Platinbullen als Trostpflaster die Prognose der Commerzbank. Auch wenn diese Prognosen zuweilen daneben liegen, die fundamentale Einschätzung teile ich. Pt bei 1850 $/Unze zum Jahresende wären zwar etwas mager ..... aber man gibt sich auch mal mit wenig zufrieden. Hier der Ausschnitt:


    Platin und Palladium wurden nur bedingt durch den Rückzug der spekulativen
    Finanzinvestoren belastet. Während die Netto-Long-Positionen bei Platin seit Mitte Februar
    innerhalb von vier Wochen um rund ein Drittel reduziert wurden, kam es in derselben
    Beobachtungsperiode bei Palladium sogar zu einem moderaten Aufbau um gut 5%. Die Netto-
    Long-Positionen bei Palladium befanden sich per 12. März mit 24,6 Tsd. Kontrakten auf einem
    Rekordhoch. Dies steht im Gegensatz zu Gold und Silber, wo sich die spekulativen Netto-Long-
    Positionen auf mehrjährigen bzw. mehrmonatigen Tiefständen befinden. Auch bei den ETFBeständen
    waren unterschiedliche Tendenzen zu beobachten. Seit Jahresanfang verzeichneten
    die Platin-ETFs Zuflüsse von knapp 163 Tsd. Unzen bzw. 11%. Bei Palladium summierten sich
    die Zuflüsse sogar auf gut 307 Tsd. Unzen bzw. fast 17%. Während die Bestände der Platin-
    ETFs auf einem Rekordhoch liegen, haben die Bestände der Palladium-ETFs den höchsten
    Stand seit Juli 2011 erreicht (Grafik 8). Mehr noch als Silber profitierten damit Platin und Palladium
    von einer Umschichtung der Mittel aus Gold in die Edelmetalle mit industriellem Charakter.
    Gründe für höhere Preise gibt es bei Platin und Palladium sowohl auf der Nachfrage- als auch
    auf der Angebotsseite. So unterstützten robuste Autoabsätze in China und den USA zuletzt die
    Preise. Im Reich der Mitte lagen die Autoverkäufe im Januar und Februar zusammengenommen
    mit 2,84 Mio. Einheiten 19,5% über dem Vorjahr. Der chinesische Automarkt verzeichnete damit
    den besten Start in ein Jahr seit dem Jahr 2010. Der chinesische Verband der
    Automobilproduzenten geht davon aus, dass dieses Jahr zum ersten Mal überhaupt die Marke
    von 20 Mio. verkaufter Autos überschritten wird. Auch in den USA setzte sich der Aufwärtstrend
    bei den Fahrzeugverkäufen zu Jahresbeginn fort. Die saisonbereinigte annualisierte
    Verkaufsrate stieg im Februar im Vorjahresvergleich um 6,2% auf 15,33 Mio. Einheiten (Grafik
    9). Von den robusten Verkäufen in den benzinlastigen Fahrzeugmärkten der USA und Chinas
    sollte insbesondere Palladium profitieren, das in der Herstellung von Katalysatoren für
    Benzinmotoren zum Einsatz kommt. Platin, das in Katalysatoren für Dieselmotoren verwendet
    wird, leidet dagegen unter der Schwäche des europäischen Automarktes.
    Dafür wirken bei Platin die Angebotsprobleme schwerer als bei Palladium. Seit August letzten
    Jahres kommt es in Südafrika immer wieder zu Problemen bei der Produktion. Geplante
    Massenentlassungen beim weltweit größten Platinproduzenten, Anglo American Platinum,
    wurden zwar vorerst ausgesetzt, es ist aber fraglich, inwiefern diese schlussendlich vermieden
    werden können. Aufgrund der stark gestiegenen Produktionskosten könnte es in den nächsten
    Monaten doch zu Minen(teil)schließungen über die schon bekannten hinaus kommen. Die
    angespannte Versorgungslage am globalen Platinmarkt dürfte auch in diesem Jahr fortbestehen.
    Unterversorgt bleibt aller Voraussicht nach ebenfalls der globale Palladiummarkt, sofern
    Russland nicht wider Erwarten doch noch deutlich mehr Palladium aus seinen Staatsreserven
    verkauft – ein aus heutiger Sicht unwahrscheinliches Szenario.
    Aufgrund der angespannten Angebots-Nachfrage-Situation sehen wir bei Platin und Palladium
    im Jahresverlauf deutlich höhere Preise. In Anbetracht der verhaltenen Preisentwicklung im
    ersten Quartal haben wir allerdings auch bei diesen beiden Edelmetallen unsere Prognosen
    angepasst. Zum Jahresende erwarten wir nun einen Platinpreis von 1.850 USD je Feinunze. Der
    Palladiumpreis sollte dann bei 900 USD je Feinunze handeln.

    Für mich ist das Problem die rückwirkende Besteuerung.
    Soll man die Vermögenssteuer so hoch ansetzen, wie man will. Aber dann soll jeder in diesem Land auch die freie Möglichkeit haben, diese Steuer zu zahlen oder sich aus dieser Republik zu verabschieden. Eine rückwirkende Steuer halte ich für Rechtsbruch, das ist derselbe Taschenspielertrick wie die Besteuerung der Konten in Zypern.
    Braucht mir keiner erzählen, Zypern sei ein Einzelfall und so was wäre hier undenkbar. Was Herr Tritt-ihn hier von sich schwafelt, ist dasselbe in grün.
    Mich wundert nur, dass es tatsächlich noch Geldvermögen auf deutschen Konten gibt. Betonung liegt auf "noch". Und es wundert mich, dass die Metallkurse vor sich hindümpeln. Mehr Werbung für Vermögen in Edelmetall ist doch kaum noch denkbar???

    http://www.handelsblatt.com/fi…hre-einlagen/7951822.html


    Sollte es je nach der nächsten Wahl eine grüne Beteiligung an der Regierung geben, dann droht eine rückwirkende Vermögenssteuer:


    Grünen-Wahlkämpfer Jürgen Trittin sprach sich in einem Interview mit der "Welt am Sonntag" bereits im Oktober vergangenen Jahren für eine rückwirkende Vermögenssteuer aus. "Die werden alle hierbleiben. Wir werden den Stichtag für die Steuer nämlich rückwirkend festlegen", sagte Trittin. "Es nützt dann nichts, abzuhauen."


    Vielleicht noch eine kleine Mauer bauen, damit wirklich niemand abhaut???

    Wobei der WGC natürlich ein Lobbyverein ist. Die 90iger-Jahre haben gezeigt, dass die Minen auch längere Duststrecken überstehen. Es gibt etliche Möglichkeiten, die Kosten zu senken, Reduktion/Einstellung der Explorationsausgaben, Schließen unrentabler Schächte etc..... nur wird durch solche Maßnahmen mittel-/langfristig der nächste Bullenmarkt geboren, weil die geförderten Metallmengen schrumpfen. 10 Jahre niedrige Metallpreise von 1992 bis 2002 waren auch ein Stück verantwortlich für den langen Bullenmarkt, der danach eintrat. Wenn man bedenkt, dass vom Start der Exploration bis zur Produktion oftmals 5 bis 10 Jahre vergehen, dann sieht man, dass Preisausschläge in die eine oder andere Richtung teilweise mit erheblicher Verzögerung die Produktionsmengen beeinflussen.

    http://www.handelsblatt.com/fi…de-aufkaufen/7881656.html


    Die chinesischen Devisenreserven sind seit 2004 um mehr als 700 Prozent angestiegen. Sie würden ausreichen, um die Goldbestände aller Zentralbanken der Welt zwei Mal zu kaufen.


    Würden sie wahrscheinlich auch gerne ....Problem ist nur, so schnell könnten sie ihre Devisen- und Anleihebestände gar nicht auf den Markt werfen, wie der Dollar dann absaufen und das gelbe Metall nach oben schießen würden.

    http://www.handelsblatt.com/po…die-geldflut/7891710.html
    Denn Experten rechnen damit, dass schon bei der nächsten Sitzung im April die geldpolitischen Schleusen noch weiter geöffnet werden, wenn der bisherige Chef der asiatischen Entwicklungsbank, Haruhiko Kuroda an die Spitze der Bank von Japan nachrückt.
    Schon jetzt hätten erste Notenbanker angedeutet, dass das Kaufprogramm erweitert werden könnte, sagte Junko Nishioka, Chefvolkswirt für Japan bei RBS Securities, auch wenn Notenbankerin Sayuri Shirai zunächst noch mit ihrem Vorschlag gescheitert war, die unbefristeten Anleihenkäufe vorzuziehen. „Der Vorstoß wurde zwar heute niedergestimmt, aber er könnte im April wieder auf den Tisch kommen, zumal Kuroda selbst vor dem Parlament ähnliche Ideen geäußert hatte“, sagte Nishioka. Auch könnte das Anleihenkaufprogramm ausgeweitet werden.


    Der Verfall des Dollars könnte sich noch etwas hinziehen......

    @ ocjm
    Nee, ich schrieb und meinte 1700, die 1600 sind zwar ne runde Zahl, aber charttechnisch betrachtet Niemandsland. Nächste wichtige Unterstützung wäre 1530 .....
    Ehrlich gesagt, ich kann mir fundamental schon nicht vorstellen, dass die 1530 reißen. Alte Tiefs bei 1380 würden wir m.E. nur sehen, wenn wie in 2008 eine totale Deflations- und Rezessionspanik über die Märkte hereinschwappen würde. Glaube ich persönlich nicht.


    Was "günstige" Kurse angeht, sind mir die Werte in Euronen aber ohnehin völlig egal. Meine Strategie beruht darauf, den Cashanteil so gering zu halten, dass man noch "schnäppchenfähig" ist und ansonsten alle bedruckte Baumwolle, die reinkommt, in physisch umgewandelt rein in den Metallbunker schieben. Innerhalb des Metallbunkers kann man dann überlegen, wo Prioritäten gesetzt werden.
    Bei Ag/Pt unter 50:1 halte ich Pt für ein Schäppchen, Kurse um 40:1 ein "screaming buy", Kurs um 60:1 "break even", ab 75:1 kann man ein stark platinlastiges Depot auch mal wieder in Richtung Ag ausrichten, ab 100:1 würde ich mich von meinen Pt-Beständen verabschieden.
    Zumindest aus heutiger Sicht, man muss flexibel sein, neue Ereignisse können neue Relationen rechtfertigen (z.B. ein Goldverbot, eine Nationalisierung der Minen in SA oder sonst ein schwarzer Schwan).


    Ups, da war Woerni mal wieder wesentlich detaillierter, was den Chart angeht, siehe nächstes posting [smilie_blume]

    Don`t panic, Kroesus. Kurzfristig spielt sicher die Charttechnik eine wichtige Rolle, der Widerstand um 1700 wurde nicht nachhaltig geknackt und dann sehen sicherlich etliche Trader eine gute Gelegenheit für Verkäufe. Aussichten für die Autoindustrie in Europa sind nicht rosig, in Asien ist die Nachfrage nach Dieselkats ja nicht so hoch, dass sie das ausgleichen könnte.
    Ich bleibe bei meiner Auffassung: langfristig das Metall mit dem besten Chance-Risiko-Verhältnis, habe selbst kräftig von Ag in Pt umgeschichtet und werde dies bei günstigen Gelegenheiten weiter tun. Auch wenn die Platte einen Riß hat .... langfristig spielen die Produktionskosten die wichtigste Rolle beim Preis. Der Rand ist in den letzten paar Wochen auch sehr stark, von hier kommt keine Entlastung für die südafrikanischen Produzenten ...... warte es ab, bis Amplats die ersten Minen tatsächlich dicht macht, dann geht der Preis wieder gen Norden ... IMHO

    @ Anonymus: sorry, nüchtern bin ich schlecht im Kopfrechnen.
    Mich wundert etwas, dass Du schon zurückgekauft hast. Entweder gehst Du von künftig deutlich niedrigeren Kursen aus, dann kann man so was ja machen, aber nicht wegen 240 Euro.
    Oder Du hast Deine Meinung zur Kursentwicklung von bearisch auf neutral/bullisch geändert???

    Dass Woerni hier eine erstklassige Arbeit macht, wird kaum jemand in Abrede stellen. Das Forum lebt von allen ..... der eine siehts aus charttechnischer Sicht, der zweite schaut auf Angebot/Nachfrage/Fundamentaldaten, der dritte beäugt Politik und das künftige monetäre Umfeld.
    Gut, dass wir nicht alle einer Meinung sind, sonst wäre das Forum überflüssig.
    Für mich ist es immer besonders spannend, wenn jemand ANDERER Meinung ist als ich. Seine Argumente bringen mich dazu, meinen eigenen Standpunkt kritisch zu hinterfragen.
    Ich glaube kaum, dass Woerni hier anders denkt ...... Problem ist eben immer, wie formuliert man einen unterschiedlichen Standpunkt. Wenn das hier ins Persönliche oder Diffamierende abtriftet, ist das unerwünscht (auch wenn solche Streitereien zuweilen einen gewissen Unterhaltungswert habe, wie ich zumindest bei mir feststelle).


    Um mal wieder zum topic zu kommen: für mich sieht die Erholung der letzten Tage etwas nach "dead cat bounce" aus. M.E. wird der Bereich um 1550 nochmals getestet und sich hoffentlich als stabil erweisen. Fundamental hat sich nichts geändert .... http://www.rp-online.de/politi…oehere-defizite-1.3212548 ..... die Angst kommt irgendwann/bald in den Markt zurück und dann spielt die Charttechnik nur noch die zweite Geige.

    was ist mit Platin los? Heute mehr als -50 Dollar. 8o


    Hat sich in den letzten paar Wochen zu gut gehalten und jetzt meinen einige Trader, der Kurs habe Nachholbedarf bei der Talfahrt der Metalle. Nur zu ....... nicht das es sich Amplats anders überlegt und die 3 Minen doch nicht schließt. Ein kräftiges Defizit an physischem Metall ist schließlich der beste Nährboden für künftige höhere Preise. Bei Gold/Silber wirds bei den jetzigen Kursen m.E. noch keine Minenschließungen geben, höchstens ein paar Explorern geht das Startkapital aus, das ist der Unterschied zu Pt ... IMHO


    16.02.2013
    Kompletten AU-Bestand verkauft. Wann ich wieder einkaufe teile ich dann gerne mit.
    Meiner Meinung nach geht es weiter bergab ... :D


    Mal schauen, ob Du exakt das low erwischt hast :rolleyes:
    Hast Du einen stop buy, an dem Du Dich mit Verlust wieder eindeckst?


    Wenn man sich den 10-Jahreschart von Gold betrachtet, dann ist das purer Wahnsinn, was Du treibst. Die meisten dieser Aktionen enden damit, dass man sich mit Verlust wieder eindecken muss oder auf seinem Zetteln sitzen bleibt. Und wie das mal enden wird, darüber besteht wohl allgemeiner Konsens.

    Hilfe, jetzt verkauft auch noch der Soros........ bald ist es bei NULL :)
    http://www.handelsblatt.com/fi…aus-gold-aus/7789224.html
    Starinvestor George Soros hat seine Gold-Positionen im vergangenen Quartal reduziert – offenbar in weiser Voraussicht. Denn der Preis für das Edelmetall sinkt ....... „Die Welt geht nicht vor die Hunde, warum also sollte man Gold kaufen?”, meinte Jonathan Barratt, Chef des Rohstoff-Newsletters Barratt's Bulletin in Sydney. Anleger gingen „bei Aktien am Bord”.