Beiträge von Rhein-Main-Gebiet

    @ Wef:
    Ich lese Deine Beiträge zum COT gerne. Aber nach meiner Erinnerung konnte man aus den Daten der letzten 12 oder 24 Monate keinerlei Erkenntnisgewinn ziehen. Bzw. die Prognosen aufgrund der COT-Daten lieferten etwa soviele Treffer wie Fehlsignale, analog zum Münzwurf.
    Da ist es dann nicht überraschend, wenn man sich mit dem Thema nicht beschäftigt, es ist derzeit keine lohnende Zeit-Investition.


    Was das fehlende Beisteuern von Wissen angeht: da hast Du wahrscheinlich einen ziemlichen Vorsprung ;) (im Hinblick auf das Wissen, meine ich)


    Es ist weiterhin unklar ob der langfristige Trend nun bergauf oder bergab geht?
    Die Frage aller Fragen, in 12 oder 24 Monaten wissen wir die Antwort :rolleyes:

    Ich finde es spannend, wie man die Urtriebe des Menschen - Angst und Gier - immer wieder in ausgeprägtester Form bewundern kann. Und an alle Kritiker ... seid mal ehrlich, hat nicht der eine oder andere schon mal gedacht, "schade, dass ich vor einem Jahr nicht mal einen grünen oder rosa Schein Spielgeld investiert hab .....?".
    Da brauchts keinen Neid der "Nicht-Investierten", wer hier die Entwicklung geahnt hat, dem seien die Gewinne voll gegönnt, auch von meiner Seite Gratulation :thumbup:


    Jedem ist klar, dass hier die klassische Reise nach Jerusalem gespielt wird. Irgendwann hört die Musik auf ... wer mittanzen will und glaubt, er kriege dann noch einen Stuhl, kann für die Infos hier dankbar sein.
    Und alle anderen .... entweder ohne persönliche Anfeindungen das große Kino von der Seitenlinie beobachten (mache ich) oder dem Sräd einfach fernbleiben, IMHO.

    Um 1900 waren in Hanau Phantasiepunzierungen eine Modewelle. Genug reiche Kundschaft, aber zuwenig antikes Silber. Da hat man "nachgebaut" und mit Fantasiestempeln wie alten Stadtmarken etc. punziert. Damit es kein Betrug ist, mußten die Stempel "unsinnig" sein, also z.B. Augsburg neben Nürnberg oder noch irgendeine nette Barockmarke dazu. Wahrscheinlich gabs damals genug Blöde, die das als "antik" eingekauft haben.
    Ab 1888 war ja die Angabe des Feingehalts in Promille Pflicht, viele Hanauer Silberschmieden punzierten dennoch fröhlich in lot weiter, bin ich anfangs auch drauf reingefallen und hab solche Stücke falsch datiert.

    Laut Handelsblatt droht den Münzbarren ab 2014 das Ende.


    http://www.handelsblatt.com/fi…eines-kaufen/9024972.html


    Wer jetzt zugreife, dem sei die breite Angebotspalette bei Silber noch sicher, heißt es etwa bei Goldkontor. Schon ab Januar würden spezielle Münzbarren nicht mehr hergestellt.


    Gilt das für alle Münzbarren?


    Noch einen Satz fand ich in dem Artikel interessant:
    Weil sich die Bundesregierung einer Richtlinie aus Brüssel beugen musste, fällt zum 1. Januar 2014 der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Silbermünzen weg; fortan wird alles – Münzen wie Barren – mit dem regulären Satz besteuert.


    Ist das tatsächlich eine EU-Richtlinie? Gibt es noch Länder in der EU, wo ein ermäßigter Steuersatz gilt? Meine mich zu erinnern, hier im Forum mal was gelesen zu haben. Dann wäre das angebliche Diktat aus Brüssel wohl Unsinn.

    vielleicht die Erkenntnis, dass der Zauber um die Schuldenobergrenze im Januar schon wieder losgeht.


    Lesenswerter Gastbeitrag dazu im Handelsblatt:
    http://www.handelsblatt.com/me…e-lachnummer/8944894.html


    Zitat: Während aber die Chinesen sich ihre T-Bonds, T-Notes, Fed-Funds und T-Bills durch Exportüberschüsse hart erarbeiten müssen, kann die Fed mühelos die US-Staatsfinanzierung mit Hilfe der Druckerpresse gewährleisten. Kein anderes Land der Welt hat sich ein solches Privileg erarbeiten können......Der dänische Dichter Hans Christian Anderson hat 1837 in seinem lesenswerten Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ ein literarisches Zeugnis derartiger Phänomene abgeliefert. Heute sind die USA der Kaiser, und die Fed entpuppt sich als tüchtige Schneidertruppe. Die Notenbanken der Welt und viele große private Kapitalsammelstellen von Versicherungen über Fonds bis hin zu Altersvorsorgeeinrichtungen fungieren als Hofstaat, der sich im Lobpreis des Kaisers ergeht und entsprechend emsig dessen Staatspapiere erwirbt. Wer aber spielt die Rolle des unschuldigen reinen Kindes, welches schließlich darauf hinweist, dass der Kaiser nackt ist?


    Würde von der Thematik eher in den Dollarverfall-sräd passen, aber es hängt ja alles zusammen, siehe spike bei Au/Ag im Moment.

    vielleicht die Erkenntnis, dass der Zauber um die Schuldenobergrenze im Januar schon wieder losgeht.


    Lesenswerter Gastbeitrag dazu im Handelsblatt:
    http://www.handelsblatt.com/me…e-lachnummer/8944894.html


    Zitat: Während aber die Chinesen sich ihre T-Bonds, T-Notes, Fed-Funds und T-Bills durch Exportüberschüsse hart erarbeiten müssen, kann die Fed mühelos die US-Staatsfinanzierung mit Hilfe der Druckerpresse gewährleisten. Kein anderes Land der Welt hat sich ein solches Privileg erarbeiten können......Der dänische Dichter Hans Christian Anderson hat 1837 in seinem lesenswerten Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ ein literarisches Zeugnis derartiger Phänomene abgeliefert. Heute sind die USA der Kaiser, und die Fed entpuppt sich als tüchtige Schneidertruppe. Die Notenbanken der Welt und viele große private Kapitalsammelstellen von Versicherungen über Fonds bis hin zu Altersvorsorgeeinrichtungen fungieren als Hofstaat, der sich im Lobpreis des Kaisers ergeht und entsprechend emsig dessen Staatspapiere erwirbt. Wer aber spielt die Rolle des unschuldigen reinen Kindes, welches schließlich darauf hinweist, dass der Kaiser nackt ist?


    Würde von der Thematik eher in den Dollarverfall-sräd passen, aber es hängt ja alles zusammen, siehe spike bei Au/Ag im Moment.

    Nicht mehr an Manipulation zu glauben ist ja kaum noch möglich. Wie lässt sich denn das Auslassen der seit Jahren andauernden Aktienhausse ausgerechnet bei den Minenaktien erklären. Alle Branchen kennen nur einen weg seit März 2009, ausser die Minen.
    Noch auffälliger geht es doch kaum mehr.


    Wenn es den Minen wirtschaftlich gut gehen würde, dann würden hohe Dividenden ausgeschüttet. Stattdessen so weit das Auge reicht Tristesse ..... steigende Kosten, oftmals unfähiges Management, hohe Abschreibungen auf Fehleinkäufe ..... miserable Quartalszahlen und gestrichene Dividenden .... da brauchts keine Manipulation für niedrige Kurse.

    Metall wird nicht knapper, wenn mehr Papier gedruckt wird, dann gibts eben weniger Gold für die bunten Fetzen, aber knapp wird es deshalb nicht. Da Gold nicht verbraucht wird, steigt der Bestand oberirdisch praktisch fortwährend an. Höchstens Umverteilungen in den letzten 2000 Jahren, was die Inkas aus der Erde buddelten, griffen die Spanier ab, Klondike-Metall wandert derzeit nach Asien, vielleicht in 20 Jahren holen es amerikanische Flottenverbände wieder zurück...... panta rhei... verschwinden wird das gelbe Metall erst, wenn die Sonne irgendwann als weißer Riese den blauen Planeten schluckt und danach zum schwarzen Loch kollabiert. Soweit die Theorie :hae:

    Solche Prognosen erinnern mich sehr an das Weltuntergangsdatum der Zeugen Jehovas .... immer wieder aktualisiert, aber noch niemals eingetroffen.


    P.S.: eines Tages ist das Gold alle und eines Tages geht auch die Welt unter .... aber ich würde in beiden Fällen keine Prognosen abgeben ;)


    Das ist sehr selten das Pilzvergiftung sich in Durchfall äußert, so weit kommen sie nicht *ggg....
    Ist deine Frau sparsam und verbrät immer das alte Fett?
    Das könnte eher die Ursache sein. ;)
    Pilzvergiftung; Übelkeit, Erbrechen, Schweissausbrüche, Kollaps,......


    Frag das meine Frau lieber nicht, sonst kommt sie mit der Bratpfanne;
    Wir hatten beide Erbrechen/Durchfall und das heftig. Ich vermute, da war ein Satanspilz irgendwo im Konvolut mit drin. Muss gestehen, habe mir nicht jeden einzelnen Pilz angeschaut, dachte immer, für Röhrenpilze reichen meine rudimentären Kenntnisse und der Satanspilz ist so selten, dass er vor dem Aussterben steht. Anscheinend doch nicht ;(

    Dachte auch immer, dass ich Steinpilze sicher erkenne. Nach der letzten Sammlung mit anschließendem leckeren Pilzauflauf mussten meine Frau und ich 12 Stunden an der Schüssel kleben .... anscheinend waren es doch nicht nur Steinpilze. Dies als Warnung an alle "Pilzsammler".
    Wir haben dieses sicherlich schöne Hobby nun an den Nagel gehängt.

    Ich denke, entscheidend ist die ABSICHT der Gewinnerzielung. Wenn er ohne Provision die Plattform laufen lässt, kann er keine Gewinne erzielen, im Gegenteil, er zahlt ja drauf. Damit sollte ausreichend bewiesen sein, dass er kein Gewerbe betreibt. Frage ist natürlich die Einstufung, wenn man später versucht, durch kleine Gebühren wenigstens die Unkosten rein zu bekommen. Ist für einen Mensch mit klarem Verstand nachvollziehbar, dass dann immer noch kein Gewerbe vorliegt. Nur dann wird die Luft dünner gegenüber den Behörden. Besser das Problem über Spenden lösen, wer was verkauft, spendet mal eine Eurone ;)

    Jeder Versuch, der Bucht ein paar user wegzunehmen, findet meinen Zuspruch. Werde mich demnächst mal anmelden und was anbieten.


    Noch 2 Anmerkungen:
    - Vorsicht vor schwarzen Schafen, die ruinieren schnell den guten Namen einer Verkaufsplattform. Mit denen haben die Kleinanzeigen in der Bucht massiv zu kämpfen. Gute Frage ist, wie man eine Plattform einigermaßen frei von Ungeziefer hält. Vielleicht hilft der freiwillige Identitätsnachweis.
    - Bitte nach Anmeldung keine Zumüllung mit spams. Ist mir kürzlich passiert ... der Adressenverkauf spült vielleicht ein paar Euros in die Kasse, nervt die Nutzer aber sehr.


    Viel Erfolg!

    Ich würde mir jetzt mal keine Sorgen machen.
    Wenn es ein Paket mit Sendungsnummer war, dann ist der Verbleib schnell zu klären. Vielleicht hatte er einen Zahlendreher in der Sendungsnummer drin, die er Dir schickte.
    Wegen etwas Edelmetall ein Mahnverfahren und Strafanzeige zu risikieren, so blöd werden die wenigsten hier im Forum sein, Du würdest über die Bankverbindung ohnehin an die Adresse kommen. Also warte erst mal noch etwas ab .....

    Dazu passend ein lesenswertes Interview im Handelsblatt (http://www.handelsblatt.com/fi…re-toedlich/8762092.html=


    Auszüge aus dem Interview mit Bert Flossbach:
    Die Staaten verschulden sich immer weiter und die Notenbanken kaufen diese Schulden auf. Wie soll das auf Dauer funktionieren?


    Das wüsste ich auch gerne. Um ehrlich zu sein: Der ‚Point of no return‘ ist eigentlich schon überschritten. Wir befinden uns in einem Umfeld, das absolutes Neuland ist. Niemand kann mit Sicherheit sagen, wie es von hier aus weitergeht.


    Sie haben mit Gold in diesem Jahr viel verloren.


    Dass der Goldpreis - in Dollar gerechnet - so deutlich fällt, hatte ich nicht erwartet. Wir hatten aber schon seit Anfang des Jahres kein Gold mehr zugekauft, wodurch die Goldquote im Vergleich zu den anderen Anlageklassen gesunken ist. Die Goldquote liegt aktuell bei gut elf Prozent. Ich denke darüber nach, ob ich sie um weitere ein oder zwei Prozentpunkte reduziere, aber nicht weniger.


    Kommentar von mir: 11 % Edelmetallanteil wäre mir viel viel zuwenig .... aber für einen Fondmanager wahrscheinlich ein erster Ansatz von Verstand.