Beiträge von Rhein-Main-Gebiet

    @ 18 K
    Ich hab schon mal gesagt, dass ich nicht der Brillant-Experte bin, in dieser Preisklasse fasse ich Steine selbst nicht an und bin auf Infos aus dem Internet angewiesen, die widersprechen aber Deinen Ausführungen.
    Hier z.B. kann man ein wenig zwischen den Steinqualitäten "spielen" und sich die Preisunterschiede anschauen:
    http://www.77diamonds.com/de/diamant-im-brillantschliff.html
    Wählst Du Steine, die sich nur in puncto Reinheit zwischen IF und VVS unterscheiden, liegt der Preisunterschied bei etwa 20 % und nicht wie von Dir angegeben bei 50 +


    Aber sei es drum, wie schon gesagt, die Diskussion mit dem Rentner ist für mich ohnehin abgeschlossen, so viel Intelligenz, Scharfsinn, Schlagfertigkeit und Geschäftstüchtigkeit bin ich nicht gewachsen ;(

    @ Rentner
    Mein Kommentar war notwendig, nicht dass irgendwelche Leichtgläubigen sich Deinen nächsten Einkaräter als Schnäppchen für 10 k oder so andrehen lassen.
    Kannst ja mal eine Kopie der Quittung Deiner 14 k einstellen [smilie_happy]


    Ansonsten war das in diesem sräd mein letzter Beitrag, don`t feed the troll .......


    http://www.european-diamonds.d…lton-vvs1-igi-p-1370.html


    Das ist etwa Dein Stein, anstatt IF eben VVS, dafür zertifiziert und nicht gefasst. Mit Märchensteuer beim Händler 7950 Euronen.


    Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Profi für einen ähnlichen und auch noch gefassten Stein 14 k hinblättert, kann sich jeder selbst ausrechnen.


    Das ist NICHT derselbe Stein. Allein, dass Deiner 0,02 ct schwerer ist, mindert den Wert. Im Internet gibts genug Datenbanken über Brillis, wo Du das verifizieren kannst.
    Dann ist Dein Stein gefasst .... Brillis haben zwar die höchste Mohshärte, aber eine gute Spaltbarkeit, bei getragenen Steinen gibts oft minimale Absplitterungen an den Kanten, wirkt sich ggf. deutlich auf den Wert aus.
    Wenn der Stein wirklich völlig unbeschädigt ist, dann wäre ggf. auch die bessere Variante, ihn seiner Fassung zu berauben und zertifizieren zu lassen. Anlagebrillis mit renommiertem Zertifikat und entsprechendem Schutz vor Austausch erzielen andere Preise wie Schmucksteine, da sind die 200 oder 300 Euronen fürs Zertifikat gut angelegt.
    Ich habe mich früher mal etwas mit Brillis beschäftigt, lasse aber inzwischen die Finger von teuren Stücken, weil ich mich zu wenig auskenne und zuviel Lehrgeld bezahlt habe, dennoch meine persönliche Einschätzung: es wird schwer, mehr als 5 k zu kriegen.
    Du wirst es selbst merken, wenn Du den Stein an diversen Stellen zum Verkauf anbietest.


    Vererben ist immer gut, bring Deinen Enkeln aber bei, dass sie im Erbfall den Ring nicht für 3 oder 4 grüne Lappen dem nächsten Haushaltsauflöser überlassen, das kommt häufiger vor, als man denkt.

    @ 18K
    Wenn man bei Sotheby’s was plazieren kann, braucht man sich i.d.R. wohl wegen dem VK keine Sorgen machen. Aber hier sind die Konditionen sicher nicht verhandelbar, hatte mit denen noch nie Kontakt.


    Wenn ich mich mal wieder von was trenne, kriegst Du PN und kannst einen Vorschlag machen ;)

    @ 18 K
    Ich bezahle 10 % bei Verkauf und NICHTS bei Nichtverkauf. Das ist Bedingung, wenn ein Auktionshaus von mir Ware will. Generell kann man bei Auktionshäusern sehrwohl verhandeln. Kann man auch versuchen mit nur 1 Ring .... einfach sagen, ein Test, danach kommt das Erbe mit 100 ct :)
    Und man sollte natürlich wissen, was in welchem Haus geht und was nicht. Ich bin immer wieder am Staunen, wie hoch Stücke z.B. bei Henry`s machmal rausgehen, da wäre es beim Juwelier billiger (bei Henry´s gibts aber nicht die von mir genannten Konditionen, deswegen habe ich dort keine eigene praktische Erfahrung).


    Was die Preise der Aufkäufer angeht: üblich sind zum Schmelzwert vom Gold zusätzliche 200 bis 250 Euro je ct bei Steinen um 0,1 bis 0,2 in passabler Qualität. Weiß nicht, ob Du mehr zahlst.
    Wenn man dann schaut, was im Auktionshaus rauskommt, dann sind die Auktionen wesentlich lukrativer... je nach Glück, aber unter Schmelzpreis geht ohnehin nichts raus, dafür sorgt das Limit ... zur Not kommt nach der Auktion ohne Bieter der Seitenschneider und das Metall wandert in den Ofen und die Steinchen können dann später im Konvolut immer noch den Aufkäufern in den Rachen geworfen werden.


    Glaub ich Dir, dass man in den Häusern auf Schnäppchenfang gehen kann, gerade bei den kleinen Läden. Höre von den Händlern immer wieder Erfolgsstorys, welche "Schnapper" sie wieder gemacht haben. Hab leider die Zeit nicht dafür ;(


    Warum sollte ich 40 bis 50 % vom Verkaufspreis verlieren? Wenn man entsprechend gute Kontakte hat, zahlt man 10 % Provision, der Käufer nochmals 20 %, aber bei einem guten Auktionshaus kann man
    a) ein Limit setzen, wenn dieses nicht erreicht ist, entstehen keine Kosten und somit kann man auch nicht über den Tisch gezogen werden, wenn man etwas Ahnung vom Wert der Ware hat
    b) wenn ausreichend private Bieter bei den Auktionen mitmachen, sind die 30 %, welche das Auktionshaus letztlich einstreicht, dennoch die bessere Variante gegenüber den "üblichen" Aufkäufern.


    Das ist zumindest meine persönliche Erfahrung. Du kannst mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

    Scheideanstalt kauft auch Diamanten.


    Ansonsten sind in Nürnberg mehr als genug Juweliere und Goldankäufer. Der eine oder andere wird auch was von Diamanten verstehen.


    http://www.schmuck-ankauf-nuernberg.de/


    Kaufen tun viele, es stellt sich die Frage, was sie dafür zahlen. Meine eigenen Erfahrungen: Bei Schmuck ist der Brilli-Verkauf ohnehin schwierig, weil die gefassten Steine nicht so ohne weiteres zertifiziert werden können. Scheideanstalten, Juweliere etc. zahlen i.d.R. miserabel, ich kann jedem nur davon abraten, dort zu verkaufen.
    Bei den Auktionshäusern gibt es Unterschiede: es gibt welche, die nur die Größe der Steine, nicht aber deren Qualität beschreiben. Hier ist die Gefahr groß, dass gute Steine unter Wert rausgehen, Piqué hingegen kann hier gute Preis bringen :rolleyes:
    Dann gibt es Häuser, wo auch die Qualität der Steine beurteilt und in der Auktion beschrieben wird. M.E. die beste Wahl für gute Steine.

    schick schick, schade, dass ich nicht der glückliche Finder gewesen bin :)


    Sei froh drum ... glaube nicht, dass man in D so was behalten dürfte. In Trier haben 2 "Glückliche" vor knapp 20 Jahren auch mal einen Kupferkessel mit römischen Münzen ausgegraben (allerdings nicht auf dem eigenen Grundstück). Kann man heute dort im Museum bewundern.

    London. Silber setzt zu Wochenbeginn seine rasante Kletterpartie fort und hat bei 21,78 US-Dollar je Feinunze jüngste ein frisches Dreimonatshoch erreicht. Die aktuell bereits seit zwölf Handelstagen währende Gewinnstrecke ist Bloomberg-Daten zufolge die längste seit mindestens 1968.
    Aus charttechnischer Sicht ist die Lage bei Silber nach dem Anstieg über die wichtige Widerstandszone bei 20,49/65 bullisch, wie Commerzbank-Analyst Axel Rudolph im aktuellen „Bulion Weekly Technicals“ schreibt. Während dieser Bereich nun als Unterstützung dienen sollte, macht Rudolph die nächsten Kursziele an der Oberseite nun bei 21,98 US-Dollar (50%iges Fibonacci-Korrekturlevel des Kursrückgangs von August bis Dezember), 22,73 US-Dollar (61,8%-Marke) und 23,12 US-Dollar (Oktoberhoch) aus.
    „Dieser Widerstandsbereich dürfte in den nächsten Monaten erreicht werden, aber solange das Augusthoch bei 25,15 US-Dollar nicht überwunden wird, ist ein Rücksetzer an das Dezembertief bei 18,82 US-Dollar wahrscheinlich“, so Rudolph.
    http://www.handelsblatt.com/ro…ke-seit-1968/9493796.html



    Sehr erfreulich, aber man sollte bedenken, von was für einem bescheidenen Niveau diese längste Gewinnstrecke kam.
    Dennoch .... charttechnisch noch ein paar Hürden knacken und über die 25 klettern ... dann sind wir ruck-zuck wieder bei 30. Und damit kann man als Silber-Bug doch einigermaßen leben :rolleyes:

    Bereits das römische Reich ging nach Meinung vieler Historiker an Finanzierungsproblemen zugrunde. Die Parallelen zum Silbergehalt historischer und "moderner" Geldmünzen untergehender Großmächte sind unübersehbar.
    Auf Dauer kann auch QE und Nullzinspolitik das Finanzwesen nicht retten, von daher stimmt das schon mit dem inneren Wert des Papiergelds. Auch wenn es der Großfinanz nicht passt.
    Wieviele Nullen dann der Unzenpreis des gelben Metalls in einer untergehenden Papierwährung hat, spielt keine Rolle, 1923 lässt grüßen.
    http://commons.wikimedia.org/w…ldpreis_in_Papiermark.png
    Es zählt der Kaufkrafterhalt, sonst nichts.

    @ 46R2D2
    Über Hood ist hier schon genug geschrieben worden, ich hatte mich mal angemeldet, aber bereits nach den Forumsbeiträgen ist mir der Appetit vergangen.
    Ja, EM-Foren sind gut, aber die Bucht hatte schon Vorteile, z.B. was den großen Interessentenkreis bei seltenen Stücken anging. Für manches zahlen ausländische Sammler nun mal deutlich mehr als Foristen und diese Stücke waren in der Bucht besser aufgehoben ..... WAREN, denn bei 199 Euronen Gebühr bleibt eigentlich nur noch der von vatapitta aufgezeichnete Weg.
    Ich hab mich übrigens im Jahr 2001 in der Bucht angemeldet und damals ausschließlich Gold gekauft. Weiß die Gebühren nicht mehr genau, das waren so 2 oder 3 %, die sich i.d.R. Käufer/Verkäufer teilten.
    Wer heute noch einen Krügerrand dort einstellt, dem ist wohl nur noch intensivmedizinisch zu helfen.
    Wobei ich mich frage: warum sind die Betreiber der Bucht so blöd??? Für Krimskrams kann man ja die 10 % verlangen, aber dass man die hochpreisigen Angebote mit Gewalt vertreibt, ist einfach kurzssichtig.
    Im Bereich hochwertiger Uhren/Antiquitäten wird es die "normalen" Auktionshäuser freuen. Wer etwas feilscht und einen größeren Posten einliefert, kann dort mit 8 % Kommission auskommen, bei Nichtverkauf keine Gebühr, Bilder/Auktionskataloge etc. sogar kostenlos.
    Da wird die Bucht m.E. nun deutlich Marktanteile verlieren.

    Ist immer dieselbe Masche .... kostenlose Bildchen laut Überschrift .... alle freuen sich ... und irgendwo im Kleingedruckten steht dann, dass die maximale Provision von 75 auf 199 erhöht wird.
    Diese Erhöhung muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, 165 % mehr.
    Aber das Traurige: Vogel friss oder stirb, zumindest bei online-Auktionen.

    Wer glaubt, es gehe nicht unter dem Niveau der Blöd-Zeitung, wird von Oliver Stock eines Besseren belehrt.
    http://www.handelsblatt.com/me…ationalbank-/9294698.html


    Zitat: Die Zentralbank kündigt an, für 2013 einen Verlust von etwa neun Milliarden Franken eingefahren zu haben. Hauptgrund ist der Absturz des Goldpreises. Von dem Metall horten die Schweizer jede Menge. Dass die Bundesbank kein ähnliches Schicksal ereilt, liegt lediglich daran, dass sie den Goldbestand immer zum Einkaufspreis in ihren Büchern führt. Bei ihr macht sich der Preisverfall damit nicht im Gewinn bemerkbar – was nur geringfügig besser ist.


    Schade, was aus dem Handelsblatt geworden ist, aber bei so einem Chefredakteur leider kein Wunder .....

    Mal gerade einen Blick auf proaurum gerichtet:
    1 Unze Maple differenzbesteuert 18,4
    1 Unze Philis 19,81
    Scheint bei den Maples also zu funktionieren mit der Differenzbesteuerung aus Drittländern


    Kilobarren 609 Euronen
    Cook-Münzbarren 627 Euronen.


    Hmm, die Frage von Silberwurm ist wirklich gut: warum geht die Differenzbesteuerung nicht auch bei Cook-Barren analog Maples ..... und dann sinngemäß auf sämtliche Stückelungen/Formen und sämtliche Metalle mit Märchensteuer?