Beiträge von Rhein-Main-Gebiet

    @ 18K
    Wenn man bei Sotheby’s was plazieren kann, braucht man sich i.d.R. wohl wegen dem VK keine Sorgen machen. Aber hier sind die Konditionen sicher nicht verhandelbar, hatte mit denen noch nie Kontakt.


    Wenn ich mich mal wieder von was trenne, kriegst Du PN und kannst einen Vorschlag machen ;)

    @ 18 K
    Ich bezahle 10 % bei Verkauf und NICHTS bei Nichtverkauf. Das ist Bedingung, wenn ein Auktionshaus von mir Ware will. Generell kann man bei Auktionshäusern sehrwohl verhandeln. Kann man auch versuchen mit nur 1 Ring .... einfach sagen, ein Test, danach kommt das Erbe mit 100 ct :)
    Und man sollte natürlich wissen, was in welchem Haus geht und was nicht. Ich bin immer wieder am Staunen, wie hoch Stücke z.B. bei Henry`s machmal rausgehen, da wäre es beim Juwelier billiger (bei Henry´s gibts aber nicht die von mir genannten Konditionen, deswegen habe ich dort keine eigene praktische Erfahrung).


    Was die Preise der Aufkäufer angeht: üblich sind zum Schmelzwert vom Gold zusätzliche 200 bis 250 Euro je ct bei Steinen um 0,1 bis 0,2 in passabler Qualität. Weiß nicht, ob Du mehr zahlst.
    Wenn man dann schaut, was im Auktionshaus rauskommt, dann sind die Auktionen wesentlich lukrativer... je nach Glück, aber unter Schmelzpreis geht ohnehin nichts raus, dafür sorgt das Limit ... zur Not kommt nach der Auktion ohne Bieter der Seitenschneider und das Metall wandert in den Ofen und die Steinchen können dann später im Konvolut immer noch den Aufkäufern in den Rachen geworfen werden.


    Glaub ich Dir, dass man in den Häusern auf Schnäppchenfang gehen kann, gerade bei den kleinen Läden. Höre von den Händlern immer wieder Erfolgsstorys, welche "Schnapper" sie wieder gemacht haben. Hab leider die Zeit nicht dafür ;(


    Warum sollte ich 40 bis 50 % vom Verkaufspreis verlieren? Wenn man entsprechend gute Kontakte hat, zahlt man 10 % Provision, der Käufer nochmals 20 %, aber bei einem guten Auktionshaus kann man
    a) ein Limit setzen, wenn dieses nicht erreicht ist, entstehen keine Kosten und somit kann man auch nicht über den Tisch gezogen werden, wenn man etwas Ahnung vom Wert der Ware hat
    b) wenn ausreichend private Bieter bei den Auktionen mitmachen, sind die 30 %, welche das Auktionshaus letztlich einstreicht, dennoch die bessere Variante gegenüber den "üblichen" Aufkäufern.


    Das ist zumindest meine persönliche Erfahrung. Du kannst mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

    Scheideanstalt kauft auch Diamanten.


    Ansonsten sind in Nürnberg mehr als genug Juweliere und Goldankäufer. Der eine oder andere wird auch was von Diamanten verstehen.


    http://www.schmuck-ankauf-nuernberg.de/


    Kaufen tun viele, es stellt sich die Frage, was sie dafür zahlen. Meine eigenen Erfahrungen: Bei Schmuck ist der Brilli-Verkauf ohnehin schwierig, weil die gefassten Steine nicht so ohne weiteres zertifiziert werden können. Scheideanstalten, Juweliere etc. zahlen i.d.R. miserabel, ich kann jedem nur davon abraten, dort zu verkaufen.
    Bei den Auktionshäusern gibt es Unterschiede: es gibt welche, die nur die Größe der Steine, nicht aber deren Qualität beschreiben. Hier ist die Gefahr groß, dass gute Steine unter Wert rausgehen, Piqué hingegen kann hier gute Preis bringen :rolleyes:
    Dann gibt es Häuser, wo auch die Qualität der Steine beurteilt und in der Auktion beschrieben wird. M.E. die beste Wahl für gute Steine.

    schick schick, schade, dass ich nicht der glückliche Finder gewesen bin :)


    Sei froh drum ... glaube nicht, dass man in D so was behalten dürfte. In Trier haben 2 "Glückliche" vor knapp 20 Jahren auch mal einen Kupferkessel mit römischen Münzen ausgegraben (allerdings nicht auf dem eigenen Grundstück). Kann man heute dort im Museum bewundern.

    London. Silber setzt zu Wochenbeginn seine rasante Kletterpartie fort und hat bei 21,78 US-Dollar je Feinunze jüngste ein frisches Dreimonatshoch erreicht. Die aktuell bereits seit zwölf Handelstagen währende Gewinnstrecke ist Bloomberg-Daten zufolge die längste seit mindestens 1968.
    Aus charttechnischer Sicht ist die Lage bei Silber nach dem Anstieg über die wichtige Widerstandszone bei 20,49/65 bullisch, wie Commerzbank-Analyst Axel Rudolph im aktuellen „Bulion Weekly Technicals“ schreibt. Während dieser Bereich nun als Unterstützung dienen sollte, macht Rudolph die nächsten Kursziele an der Oberseite nun bei 21,98 US-Dollar (50%iges Fibonacci-Korrekturlevel des Kursrückgangs von August bis Dezember), 22,73 US-Dollar (61,8%-Marke) und 23,12 US-Dollar (Oktoberhoch) aus.
    „Dieser Widerstandsbereich dürfte in den nächsten Monaten erreicht werden, aber solange das Augusthoch bei 25,15 US-Dollar nicht überwunden wird, ist ein Rücksetzer an das Dezembertief bei 18,82 US-Dollar wahrscheinlich“, so Rudolph.
    http://www.handelsblatt.com/ro…ke-seit-1968/9493796.html



    Sehr erfreulich, aber man sollte bedenken, von was für einem bescheidenen Niveau diese längste Gewinnstrecke kam.
    Dennoch .... charttechnisch noch ein paar Hürden knacken und über die 25 klettern ... dann sind wir ruck-zuck wieder bei 30. Und damit kann man als Silber-Bug doch einigermaßen leben :rolleyes:

    Bereits das römische Reich ging nach Meinung vieler Historiker an Finanzierungsproblemen zugrunde. Die Parallelen zum Silbergehalt historischer und "moderner" Geldmünzen untergehender Großmächte sind unübersehbar.
    Auf Dauer kann auch QE und Nullzinspolitik das Finanzwesen nicht retten, von daher stimmt das schon mit dem inneren Wert des Papiergelds. Auch wenn es der Großfinanz nicht passt.
    Wieviele Nullen dann der Unzenpreis des gelben Metalls in einer untergehenden Papierwährung hat, spielt keine Rolle, 1923 lässt grüßen.
    http://commons.wikimedia.org/w…ldpreis_in_Papiermark.png
    Es zählt der Kaufkrafterhalt, sonst nichts.

    @ 46R2D2
    Über Hood ist hier schon genug geschrieben worden, ich hatte mich mal angemeldet, aber bereits nach den Forumsbeiträgen ist mir der Appetit vergangen.
    Ja, EM-Foren sind gut, aber die Bucht hatte schon Vorteile, z.B. was den großen Interessentenkreis bei seltenen Stücken anging. Für manches zahlen ausländische Sammler nun mal deutlich mehr als Foristen und diese Stücke waren in der Bucht besser aufgehoben ..... WAREN, denn bei 199 Euronen Gebühr bleibt eigentlich nur noch der von vatapitta aufgezeichnete Weg.
    Ich hab mich übrigens im Jahr 2001 in der Bucht angemeldet und damals ausschließlich Gold gekauft. Weiß die Gebühren nicht mehr genau, das waren so 2 oder 3 %, die sich i.d.R. Käufer/Verkäufer teilten.
    Wer heute noch einen Krügerrand dort einstellt, dem ist wohl nur noch intensivmedizinisch zu helfen.
    Wobei ich mich frage: warum sind die Betreiber der Bucht so blöd??? Für Krimskrams kann man ja die 10 % verlangen, aber dass man die hochpreisigen Angebote mit Gewalt vertreibt, ist einfach kurzssichtig.
    Im Bereich hochwertiger Uhren/Antiquitäten wird es die "normalen" Auktionshäuser freuen. Wer etwas feilscht und einen größeren Posten einliefert, kann dort mit 8 % Kommission auskommen, bei Nichtverkauf keine Gebühr, Bilder/Auktionskataloge etc. sogar kostenlos.
    Da wird die Bucht m.E. nun deutlich Marktanteile verlieren.

    Ist immer dieselbe Masche .... kostenlose Bildchen laut Überschrift .... alle freuen sich ... und irgendwo im Kleingedruckten steht dann, dass die maximale Provision von 75 auf 199 erhöht wird.
    Diese Erhöhung muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, 165 % mehr.
    Aber das Traurige: Vogel friss oder stirb, zumindest bei online-Auktionen.

    Wer glaubt, es gehe nicht unter dem Niveau der Blöd-Zeitung, wird von Oliver Stock eines Besseren belehrt.
    http://www.handelsblatt.com/me…ationalbank-/9294698.html


    Zitat: Die Zentralbank kündigt an, für 2013 einen Verlust von etwa neun Milliarden Franken eingefahren zu haben. Hauptgrund ist der Absturz des Goldpreises. Von dem Metall horten die Schweizer jede Menge. Dass die Bundesbank kein ähnliches Schicksal ereilt, liegt lediglich daran, dass sie den Goldbestand immer zum Einkaufspreis in ihren Büchern führt. Bei ihr macht sich der Preisverfall damit nicht im Gewinn bemerkbar – was nur geringfügig besser ist.


    Schade, was aus dem Handelsblatt geworden ist, aber bei so einem Chefredakteur leider kein Wunder .....

    Mal gerade einen Blick auf proaurum gerichtet:
    1 Unze Maple differenzbesteuert 18,4
    1 Unze Philis 19,81
    Scheint bei den Maples also zu funktionieren mit der Differenzbesteuerung aus Drittländern


    Kilobarren 609 Euronen
    Cook-Münzbarren 627 Euronen.


    Hmm, die Frage von Silberwurm ist wirklich gut: warum geht die Differenzbesteuerung nicht auch bei Cook-Barren analog Maples ..... und dann sinngemäß auf sämtliche Stückelungen/Formen und sämtliche Metalle mit Märchensteuer?

    @ Wef:
    Ich lese Deine Beiträge zum COT gerne. Aber nach meiner Erinnerung konnte man aus den Daten der letzten 12 oder 24 Monate keinerlei Erkenntnisgewinn ziehen. Bzw. die Prognosen aufgrund der COT-Daten lieferten etwa soviele Treffer wie Fehlsignale, analog zum Münzwurf.
    Da ist es dann nicht überraschend, wenn man sich mit dem Thema nicht beschäftigt, es ist derzeit keine lohnende Zeit-Investition.


    Was das fehlende Beisteuern von Wissen angeht: da hast Du wahrscheinlich einen ziemlichen Vorsprung ;) (im Hinblick auf das Wissen, meine ich)


    Es ist weiterhin unklar ob der langfristige Trend nun bergauf oder bergab geht?
    Die Frage aller Fragen, in 12 oder 24 Monaten wissen wir die Antwort :rolleyes:

    Ich finde es spannend, wie man die Urtriebe des Menschen - Angst und Gier - immer wieder in ausgeprägtester Form bewundern kann. Und an alle Kritiker ... seid mal ehrlich, hat nicht der eine oder andere schon mal gedacht, "schade, dass ich vor einem Jahr nicht mal einen grünen oder rosa Schein Spielgeld investiert hab .....?".
    Da brauchts keinen Neid der "Nicht-Investierten", wer hier die Entwicklung geahnt hat, dem seien die Gewinne voll gegönnt, auch von meiner Seite Gratulation :thumbsup:


    Jedem ist klar, dass hier die klassische Reise nach Jerusalem gespielt wird. Irgendwann hört die Musik auf ... wer mittanzen will und glaubt, er kriege dann noch einen Stuhl, kann für die Infos hier dankbar sein.
    Und alle anderen .... entweder ohne persönliche Anfeindungen das große Kino von der Seitenlinie beobachten (mache ich) oder dem Sräd einfach fernbleiben, IMHO.

    Um 1900 waren in Hanau Phantasiepunzierungen eine Modewelle. Genug reiche Kundschaft, aber zuwenig antikes Silber. Da hat man "nachgebaut" und mit Fantasiestempeln wie alten Stadtmarken etc. punziert. Damit es kein Betrug ist, mußten die Stempel "unsinnig" sein, also z.B. Augsburg neben Nürnberg oder noch irgendeine nette Barockmarke dazu. Wahrscheinlich gabs damals genug Blöde, die das als "antik" eingekauft haben.
    Ab 1888 war ja die Angabe des Feingehalts in Promille Pflicht, viele Hanauer Silberschmieden punzierten dennoch fröhlich in lot weiter, bin ich anfangs auch drauf reingefallen und hab solche Stücke falsch datiert.