Beiträge von Rhein-Main-Gebiet

    Ich hab einen Bekannten, der meint, für den letzten Krügerrand, den man noch mit bedruckten Zetteln kaufen kann, wird man viele Millionen hinblättern.
    Wer über so was lacht, soll sich den Goldchart in Reichsmark anschauen. In Wikipedia ist eine Tabelle drin, Goldpreis in Billionen Papiermark im Jahr 1923 (http://de.wikipedia.org/wiki/Goldpreis).
    In solchen Zeiten sind 70 Euronen fürs Gramm Ag nur feuchter Traum, da kann man noch ein paar Nullen anhängen und kriegt trotzdem kein physisch.


    Keiner weiß, was kommt ... nichts kann man ausschließen, auch nicht das Verrecken des Papiers wie 1923.
    Von daher denke ich genau wie Tut, freut Euch über die günstigen Kurse.

    Hmmm, wenn die recht haben, steht uns Silberbugs noch eine lange Durststrecke bevor. Ich glaube aber, sie haben nicht recht 8)


    Positive investor sentiment toward precious metals as a whole has kept silver prices in the $19-$20 an ounce range, but that’s unlikely to last, says Societe Generale. A retreat in gold prices will pull down gold and the firm sees silver averaging $19 in 2014 and $18 in 2015. “Producer hedging should see overall supply increasing… we anticipate producers to engage in hedging activity in an effort to protect both primary and by-product revenues,” they say. While investors have supported precious metals overall on geopolitical tensions and concerns about global economic recovery, gold will likely come under pressure as the Federal Reserve trims its stimulus measures and starts raising interest rates, and the U.S. economy grows. “This is likely to have a negative impact on gold and the rest of the precious metals complex as investors start to move away from precious metals towards more conventional, higher-yielding assets such as equities. In addition, given its industrial characteristics, silver will continue to suffer from slowing economic growth in emerging markets as they move towards more sustainable, domestically driven growth. This underscores our expectations for a steady decline in silver prices in the next couple of years,” they say.

    Wenn man bedenkt, dass der Streik nun bald schon 4 Monate andauert, ist der Pt-Preis immer noch sehr niedrig.
    Das könnte sich demnächst ändern:
    http://www.nzz.ch/wirtschaft/w…eht-aufs-ganze-1.18301789


    Zitat: Die Geduld von Lonmin-Chef Ben Magara ist zu Ende: Nach einem fast vier Monate langen Arbeitskampf in Südafrikas Platinbergwerken hat der Platinförderer angekündigt, die Produktion an diesem Mittwoch anlaufen zu lassen, obwohl keine Einigung mit der militanten Gewerkschaft Amcu erzielt wurde. Die Polizei in der Region um die Minenstadt Rustenburg befindet sich in höchster Alarmbereitschaft......Die Lage erinnert an einen verheerenden Arbeitskampf vor zwei Jahren. Die Spannungen entluden sich damals in einem Massaker nahe der Lonmin-Grube Marikana, in dem Polizisten 34 streikende Arbeiter erschossen......Lonmin und Marktführer Anglo Platinum haben bereits angekündigt, Personal abzubauen. Auch über einen Wechsel von einer arbeitsintensiven zu einer mechanisierten Förderung wird nachgedacht. Schon vor dem Streik hätten 40% bis 60% aller Platinminen Verluste geschrieben, sagte Magara


    Wenn es wieder zu Scharmützeln mit etlichen Toten kommt, wird dies den Preis kurzfristig beeinflußen.
    Aber m.E. wichtiger sind die langfristigen Auswirkungen des Streiks. Die Abbaukosten werden weiter nach oben getrieben mit dem Druck auf die Produzenten, unrentable Minen zu schließen. Das Angebots-Defizit dürfte sich ausweiten.


    Und was den Preis m.E. auch noch beeinflußen wird ist das ratio zu Pd. Vielleicht kann irgendjemand der Chart-Gurus mal einen Chart Pt/Pd ergänzen, im Verhältnis zum kleinen Bruder ist Pt sehr billig.
    Nach meinem Kenntnisstand hat Pt auch bei Benzin-Katalyatoren deutlich bessere Eigenschaften in dem Sinne, dass wesentlich weniger Pt je Kubikmeter Abgas "verbraucht" wird.
    Beim derzeitigen ratio sollte es für die Kat-Industrie wieder interessant sein, von Pd auf Pt zu switchen, so wie das um die Jahrtausendwende bei der damaligen Pd-Hausse schon mal passierte.

    Und beim OS? Nachkaufen! Immer wenn es geht, Nachkaufen


    Würde ich nicht tun. Denk an 2008, niemand weiß, wie weit es runter geht. Man KANN spekulieren, dass das alte Jahrestief hält. Dann aber mit engem stopp und danach lieber warten, bis der Markt sich ausgekotzt hat. Niemand weiß, wo das der Fall ist ....15?? .... oder 10 ???
    Wenns hoch geht, hat man noch genug Zeit, um auf den Zug mit aufzuspringen .... wie sagte mal irgendein Guru .... die erste und die letzte Mark ist für die Dummköpfe.

    ich kann mir das aktuelle Kursgeschehen nicht mehr rationell erklären


    Da gibts schon eine Erklärung: die big boys sind short, charttechnisch sind wir nun an der Achillesferse, wenn die reißt, kann man mit seinen Shorts jede Menge Asche verdienen.
    Es sieht ganz danach aus, als wenn es so kommt.


    Produzentenpreise interessieren da erst mal überhaupt nicht.

    Der letzte Ausbruch aus der Seitwärts/Aufwärts-Range (schwarze Linie) Ende Januar erwies sich als Bärenfalle, nach Bruch des Bodens erst Absturz, dann plötzlicher kräftiger Rebound bis 22.
    Dieses Mal siehts ähnlich aus, gestern der Bruch der Unterstützung, wird das wieder eine Bärenfalle? Wenn ich mir den 5-Jahreschart so anschaue, besteht durchaus Hoffnung, der Bereich 18,5 - 19 sieht nach massiver Unterstützung aus, ich würde keinen Cent darauf setzen, dass die Bären das schaffen.


    Sorry für meine begrenzten graphischen Fähigkeiten, hoffe, man weiß, was gemeint ist.

    @ Woerni
    Physischen sell-off wird es ohnehin nicht geben. Wer erinnert sich nicht an 2008, als bei 9 Dollar nichts zu vernünftigen Preisen zu kriegen war.
    Panik gibts bei allen Knöpfchen-Druckern, die auf der falschen Seite stehen. Wobei ich bei 15 alle meine guten Vorsätze breche und auch wieder aufs Mausknöpfchen drücke :rolleyes: .
    Was meint der Chartexperte? Wenn die 18,5 geknackt werden, sind die 15 das nächste Ziel, oder?

    WOW, Ag mit neuem 2-Monatstief. 3-Jahrestief rückt in greifbare Nähe. Gibts irgendwelche news oder ist das jetzt Charttechnik pur, Bruch der Unterstützung bei 19,6 und Abverkauf?
    Wird allmählich Zeit für den "final sell off" 8)

    Palladium am Jahreshoch, dann wartet noch ein Widerstand am alten 5-Jahreshoch, danach sind die 1000 in Reichweite.
    Eine höhere Gewinnchance wie beim Lotto würde ich NAP einräumen.


    Wenn man überlegt ... als die damals ihr Lac des Iles wegen Pd-Preisen um 180 Dollar/Unze stillgelegt haben, stand der Kurs viermal höher als heute. So etwa bei 250 $/Unze hat man wieder aufgemacht, weil die Gewinnschwelle erreicht war. Jetzt hat sich Pd vervierfacht .... und die Aktie kratzt an der Nulllinie ... was für ein Trauerspiel.

    @ keepitshort
    Interessant, danke.
    Mir wäre es allerdings lieber, die Industrienachfrage würde stärker steigen anstatt die Investmentnachfrage. Jede Silbermünze ist ein potentielles Schmelzopfer und kommt wieder in den Kreislauf zurück, mit entsprechender Gefahr von Kurseinbrüchen, wenn die Nachfrage runter geht.
    So sind die Zahlen nicht gerade bullisch zu bewerten, IMHO.

    Das alte Kitco-Motto ......buy gold and go fishing ....
    Für die Zettelwirtschaft könnte es bald eng werden, der eine oder andere Aktienkurs läßt vermuten, dass manchem "Junior" bald die Luft ausgeht. Dann nutzen Schlaftabletten nicht viel, sonst gibts ein böses Erwachen .... da wäre man mit stopp loss besser bedient gewesen.

    Deflationsangst laut Handelsblatt:
    http://www.handelsblatt.com/po…rke-des-euro/9702280.html


    Dabei steigen die Preise ohnehin schon viel langsamer als von der EZB vorgesehen. Ihr langfristiger Zielwert für die Inflation liegt bei knapp zwei Prozent. Im März fiel die Inflationsrate jedoch auf 0,5 Prozent. Nach Schätzung der EZB drückt eine Euro-Aufwertung um zehn Prozent die Inflation langfristig um 0,5 Prozentpunkte. Je mehr sich die Preiseentwicklung der Nullmarke nähert, desto größer die Gefahr, in einen Teufelskreis zu geraten. Die Erfahrung aus Japan zeigt: Wenn erst mal die Unternehmen und Haushalte mit sinkenden Preisen rechnen, lässt sich eine Spirale aus Preisrückgängen und einer Rezession nur schwer stoppen.
    .....
    Ein anderes mögliches Mittel wäre quantitative Lockerung. In den USA und Großbritannien machen die Notenbanken dies in großem Stil, indem sie Staatsanleihen kaufen. Damit drücken sie die Zinsen und schwächen auch den Wechselkurs. Allerdings wäre ein solches Vorhaben für die EZB sehr viel schwieriger umzusetzen. Anders als die Zentralbanken in Großbritannien oder den USA ist sie nicht nur für ein einzelnes Land zuständig, sondern für eine Gruppe aus insgesamt 18 Ländern.


    Wenn die EZB die Banken mit dreistelligen Milliarden-Beträgen an Tendern vollpumpt, wo im Gegenzug Ramsch-Anleihen als "Sicherheit" hinterlegt werden können, läuft das m.E. de facto auf dasselbe wie QE raus.
    Die Inflation wird siegen .... :rolleyes:

    @ 18 K
    Ich hab schon mal gesagt, dass ich nicht der Brillant-Experte bin, in dieser Preisklasse fasse ich Steine selbst nicht an und bin auf Infos aus dem Internet angewiesen, die widersprechen aber Deinen Ausführungen.
    Hier z.B. kann man ein wenig zwischen den Steinqualitäten "spielen" und sich die Preisunterschiede anschauen:
    http://www.77diamonds.com/de/diamant-im-brillantschliff.html
    Wählst Du Steine, die sich nur in puncto Reinheit zwischen IF und VVS unterscheiden, liegt der Preisunterschied bei etwa 20 % und nicht wie von Dir angegeben bei 50 +


    Aber sei es drum, wie schon gesagt, die Diskussion mit dem Rentner ist für mich ohnehin abgeschlossen, so viel Intelligenz, Scharfsinn, Schlagfertigkeit und Geschäftstüchtigkeit bin ich nicht gewachsen ;(

    @ Rentner
    Mein Kommentar war notwendig, nicht dass irgendwelche Leichtgläubigen sich Deinen nächsten Einkaräter als Schnäppchen für 10 k oder so andrehen lassen.
    Kannst ja mal eine Kopie der Quittung Deiner 14 k einstellen [smilie_happy]


    Ansonsten war das in diesem sräd mein letzter Beitrag, don`t feed the troll .......


    http://www.european-diamonds.d…lton-vvs1-igi-p-1370.html


    Das ist etwa Dein Stein, anstatt IF eben VVS, dafür zertifiziert und nicht gefasst. Mit Märchensteuer beim Händler 7950 Euronen.


    Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Profi für einen ähnlichen und auch noch gefassten Stein 14 k hinblättert, kann sich jeder selbst ausrechnen.


    Das ist NICHT derselbe Stein. Allein, dass Deiner 0,02 ct schwerer ist, mindert den Wert. Im Internet gibts genug Datenbanken über Brillis, wo Du das verifizieren kannst.
    Dann ist Dein Stein gefasst .... Brillis haben zwar die höchste Mohshärte, aber eine gute Spaltbarkeit, bei getragenen Steinen gibts oft minimale Absplitterungen an den Kanten, wirkt sich ggf. deutlich auf den Wert aus.
    Wenn der Stein wirklich völlig unbeschädigt ist, dann wäre ggf. auch die bessere Variante, ihn seiner Fassung zu berauben und zertifizieren zu lassen. Anlagebrillis mit renommiertem Zertifikat und entsprechendem Schutz vor Austausch erzielen andere Preise wie Schmucksteine, da sind die 200 oder 300 Euronen fürs Zertifikat gut angelegt.
    Ich habe mich früher mal etwas mit Brillis beschäftigt, lasse aber inzwischen die Finger von teuren Stücken, weil ich mich zu wenig auskenne und zuviel Lehrgeld bezahlt habe, dennoch meine persönliche Einschätzung: es wird schwer, mehr als 5 k zu kriegen.
    Du wirst es selbst merken, wenn Du den Stein an diversen Stellen zum Verkauf anbietest.


    Vererben ist immer gut, bring Deinen Enkeln aber bei, dass sie im Erbfall den Ring nicht für 3 oder 4 grüne Lappen dem nächsten Haushaltsauflöser überlassen, das kommt häufiger vor, als man denkt.