Beiträge von Silbertaler

    Hallo Silberwolf,


    Der Central Fund of Canada betreibt eine ganz spezielle, sehr konservative Anlagestrategie. Sie legen das über die Ausgabe neuer Aktien erhaltene Kapital zu 100 % in physische Edelmetalle an, die in einer Bank deponiert werden.


    In den letzten Jahren haben sie in zunehmendem Maße in physisches Silber angelegt. Gerüchte besagen, dass es jedes Mal mehrmonatige Lieferschwierigkeiten gab.


    http://www.centralfund.com/


    Der Central Fund of Canada ist auf jeden Fall den ETFs vorzuziehen, da die Ware zu 100 % physisch vorhanden ist.


    Gruß


    Silbertaler

    Kommentar von Marcus Koch in N-TV:


    Hedge Fonds-Schieflage löst Kursrutsch aus. Dow Jones liegt mittlerweile bei 10253 Punkten


    Anscheinend hat ein Hedge Fonds bei General Motors auf Anleihen gesetzt und ist bei Aktien auf short gegangen.


    Das Ergebnis: Die Bonität von General Motors wurde abgestuft, was einen deutlichen Einbruch bei den Anleihen bedeutete und der Aktienkurs ging nach oben.


    Dies muß bei einem Hedge Fonds zu einer enormen Schieflage geführt haben. Wer es allerdings ist, weiß man gegenwärtig nicht.



    Gruß


    Silbertaler

    Der Dow Jones schwächelt heute enorm und liegt aktuell -110 Punkten bei 10270 Punkten. Und wir haben noch 1 Std. !


    Gestern sah alles so aus, dass der Dow Jones über die 10380 Punkte-Marke schießt, da vor allem in den letzten Minuten der Kurs wie eine senkrechte Linie nach oben ging.


    Es geht das Gerücht rum, dass einige Hedge Fonds gestern aufgrund von Stopp-Loss-Ordern den Kurs gepusht haben.


    Die erste spannende Frage ist, ob nun evtl. die Seitwärtsbewegung beendet wurde und eine neue Abwärtsbewegung anfängt ? Es sieht gegenwärtig ganz so aus.


    Die zweite spannende Frage ist, wie sich die Hedge Fonds verhalten, die nun unter Abgabedruck geraten, da sie sich evtl. verspekuliert haben ?


    Die nächsten Tage werden spannend !


    Gruß


    Silbertaler

    Gerade hat die Fed die Leitzinsen um 0,25 % auf 3 % erhöht.


    Zeitgleich kommt aber auch noch eine sehr interessante Nachricht rein, dass einzelne Automobilhersteller Absatzeinbrüche in den USA vermelden (z.T. VW - 30 %, General Motors und Ford: Absatzeinbruch, Ausnahme: Daimler Benz Erhöhung der Nachfrage sowie die japanischen Autos !)


    Zudem gibt es gerade bei N-TV Kommentare, dass die US-Konjunktur evtl. abkühlt.


    Dies könnte nun eines der wichtigsten Signale auf dem Weg nach unten sein. Jetzt wird es richtig interessant ! Sollten die Signale bzgl. der Abkühlung der US-Wirtschaft in den nächsten Tagen weiter zunehmen, wird es richtig spannend.


    Gruß


    Silbertaler

    Abcourt fängt an seine open pit-Aktivitäten vorzubereiten. Sie wollen ja in diesem Sommer über den offenen "Bergbau" ca. 400 Tsd. Unzen Silber fördern.


    Von daher sind sie wieder auf dem Weg vom Explorer-Status zum Produzent zu werden.


    Gruß


    Silbertaler

    Die US-Aktien sind heute nach einer kurzen Seitwärtsphase weiter unter Druck geraten und stehen kurz vor dem vierstelligen Betrag. Dies wird wohl heute erreicht werden.


    Ursache für den Kursrückgang waren heute zwei Gründe:


    1. Preisdruck (steigende Preise / Inflationsbefürchtung)


    2. Abschwächung des Wachstums


    Bei beidem zeigen gewisse Indikatoren ernste Signale auf, die den Markt heute negativ beeinflußten.


    Die Kombination beider Indikatoren ist gefährlich. Die vor einigen Tagen geäußerte Vermutung, dass der globale Wachstumsmotor anfängt zu stottern und von einer in den USA / weltweit (?) insgesamt eher sinkenden Nachfrage auszugehen ist, bestätigt sich immer mehr.


    Besonders interessant wird es nun in den nächsten Wochen / Monaten für die Silber-/Goldbugs ! In Zeiten großer Unsicherheit und weiter zurückgehender Kurse ist davon auszugehen, dass der Gold-/Silberkurs als sicherer Hafen eher ansteigt. Vielleicht sehen wir demnächst eine Entkoppelung der Kurse vom US-Dollar ?

    Aktiencrash: wir sind mitten drin – das Szenario ändert sich !


    Zitat

    "Market volatility and the breakdown of fundamental and technical indicators are only a few signs. There are others which are subtler and not visible to the human eye - below the surface. They show up in bear-o-metric readings of the nation’s money supply, credit expansion and the breakdown of corporate earnings. With all of these readings, we know that a storm is coming. The question is, "What kind will it be?'"


    Jim Puplava, The Perfect Financial Storm Part 3


    Einen sehr guten Überblick über aktuelle Sturmnachrichten gibt es in einer extra Rubrik bei Financial Sense, die diese Rubrik seit längerem eingerichtet hat:


    http://www.financialsense.com/stormwatch/main.htm


    • Seitens der Finanzwirtschaft wird immer stärker wahrgenommen, dass sich der Markt von einem Bullen- zu einem Bärenmarkt wandelt:


      http://www.financialsense.com/Market/wrapup.htm


      Von daher geht man davon aus, dass der Markt in den nächsten Wochen schwächer wird.


    • In diesem Zusammenhang sollte man jedoch nicht nur alleine auf die US-Märkte schauen. In den letzten Jahren gab es in Zusammenhang mit 9/11 massive Geldzuwendungen an bestimmte Staaten (z.B. Pakistan) sowie steigende Exporterfolge seitens der asiatischen Staaten bzw. Schwellenländer (u.a. auch osteuropäische Staaten) (auch bedingt durch die expansive Geldpolitik).


      Beides hatte gravierende Auswirkungen auf die Finanzmärkte (steigende Aktienmärkte und Preise im Haussektor). Sollte aufgrund höherer Zinsen die Geldpolitik restriktiver werden bzw. sich die Wirtschaftsaussichten verschlechtern, würde sich dies massiv auf diese Märkte auswirken.


    • Betrachtet man sich die aktuelle Lage genauer, so hat sich das Szenario in einigen wichtigen Punkten verändert. Die drohenden Problemherde (insb. Immobiliencrash) schwelt derzeit im Hintergrund weiter.


      Derzeit sind aber die inflatorischen Gefahren und der Zinsanstieg eher gesunken.


      In den letzten Tagen haben sich jedoch verschiedene andere Brandherde aufgetan, die für einen Kursabschwung sorgen:


      a) wirtschaftlicher Abschwung, der vor allem bei den Technologieaktien erkennbar ist. Bei vielen Technologieaktien gab es in den letzten Tagen deutliche Gewinneinbrüche im 1. Quartal, u.a. Sony-Ericsson (v. 82 Mio. auf 32 Mio. EUR), Samsung (-52 %) und allen voran IBM, wo die Aktie von 84,63 $ auf 78,96 $ innerhalb eines Tages abstürzte. Als Ursache wurden schlechtere wirtschaftliche Bedingungen in Deutschland, Italien, Frankreich und Japan genannt, wobei IBM nach einem guten Quartalsstart in den letzten Wochen der Quartals Schwierigkeiten hatte Geschäfte abzuschließen !


      Vor allem bei der letzten Anmerkung bin ich stutzig geworden. Hier muß man evtl. auch bei anderen Begründungen für Gewinneinbrüchen genauer hinhören, ob es eine ähnliche Zurückhaltung auch in anderen Branchen gegeben hat. Evtl. deutet sich hier eine verschärfte wirtschaftliche Lage an ! Der US-Geschäftsklimaindex Empire State Manufactoring war im April überraschend eingebrochen.


      In Deutschland konnten auch die Technologieaktien sich dem Trend nicht entziehen, so dass Werte wie Infineon, SAP und Siemens am Freitag deutlich an Wert verloren.


      b) General Motors – Große Misere:


      Artikel in der Welt vom 16.4.:


      http://www.welt.de/data/2005/0…neral+motors&searchHILI=1


      - 300 Mrd. $ Schulden
      - geringer Erfolg bei den Produkten, zuletzt reagierten die US-Medien mit Ironie, da der „umweltfreundliche“ Hummer mit dem neuen Wasserstoffantrieb bei 6 Litern Hubraum derart viel Treibstoff benötigt, dass ihn der Wasserstoff nur 60 Meilen weit bringt
      - von Rentnern bedroht aufgrund der hohen Pensionsverpflichtungen. Auf 2 aktive GM-Beschäftigte kommen 5 GM-Rentner für die die Automobilarbeitergewerkschaft UAW einst großzügige Verträge für Pensionen und Krankenversicherung auf Lebenszeit ausgehandelt hat. GM muß heute 5,2 Mrd. $ jährlich für Arztkosten von 1,1 Mio. Amerikanern ausgeben, d.h. bei jedem verkauften Auto bedeutet dies 1400 $ Kosten sowie 800 $ für die Pensionen. Und dies vor dem Hintergrund von sinkenden Marktanteilen von 33 % auf derzeit 25 % !


      Am Donnerstag gab es das Gerücht, dass GM vor dem Konkurs steht. Sollte dies kommen, würde dies eine Schockwelle bei GM und der abhängigen Zulieferindustrie auslösen. Im letzten Jahr hat GM bei 193 Mrd. $ Umsatz noch 3,7 Mrd. $ Gewinn dank der Finanztochter eingefahren.


      Von einer kurzfristigen Insolvenz ist wahrscheinlich nicht auszugehen, da sie noch einige zig Mrd. $ Liquidität haben. Man vermutet, dass die Drohung der Insolvenz die aktuellen Verhandlungen der Geschäftsführung mit den Gewerkschaften beflügeln soll.


      Die Märkte reagierten jedoch z.T. schon zemlich heftig, z.B. ist die GM Anleihe (!) innerhalb weniger Tage um über 20 % gesunken.


      Betrachtet man andere Automobilwerte, so hat auch Ford eine Gewinnwarnung herausgegeben und bei VW wurde bekannt, dass das China-Geschäft bei weitem nicht die Erwartungen erfüllt hat und die Verluste auch nicht durch Europa/USA kompensiert werden können, so dass auch hier von einem Gewinnrückgang auszugehen ist.


      c) Der sinkende Erdölpreis sorgte dafür, dass das Dow Jones Schwergewicht Exxon Mobil in den letzten Tagen deutlicher unter Druck geriet und zu den größeren Verlierern zählt.


    • Bei den Treasury Bonds sind steigende Kurse zu beobachten, was derzeit gegen steigende Zinsen und inflatorische Tendenzen spricht. Dies kann auch daran liegen, dass das Geld von den Aktienmärkten verstärkt in die Rentenmärkte als sicheren Hafen wandert und von daher Mittelabflüsse bei den Aktienmärkten zu beobachten sind.

    Das jetzige Szenario ist ebenso gefährlich wie das Inflationsszenario, da selbst eine Zinssenkung die schlechter werdende wirtschaftliche Lage nicht verändern könnte.


    In der nächsten Woche gibt es zahlreiche weitere Bilanz-/Quartalstermine, die interessant werden. Sollte sich die Tendenz eines wirtschaftlichen Abschwungs über verschiedene Branchen hinweg weiter bestätigen, werden die Aktienkurse weiter unter Druck geraten.

    drohender Aktiencrash – aktueller Status Quo


    In diesem Thread soll das Thema Aktiencrash Februar / März ? weiter diskutiert werden.


    Wenn man sich die letzten Wochen ansieht, so sieht man mittlerweile eine ganze Reihe von weiteren Indikatoren, die darauf hindeuten, dass wir zur Zeit die ersten Schritte zum Aktiencrash erleben, jedoch der vorhergesagte Aktiencrash sich langsamer aber bisher angenommen entwickelt.


    Der wichtigste Punkt ist, dass in den vergangenen Wochen einige grundlegende Veränderungen stattgefunden haben, die quasi einem Paradigmenwechsel gleichen:


    • Der wichtigste Punkt ist, dass in den vergangenen Wochen sich die selektive Wahrnehmung der Investoren gravierend verändert hat. Statt der Wachstumseuphorie werden nun die Daten sehr genau hinsichtlich einem Anziehen der Inflation analysiert und viel mehr auf schwächere Daten geschaut. Es gibt in den Finanzkreisen mittlerweile einige Studien, die die negativen Folgen einer restriktiven Geldpolitik dokumentieren.


      Eine Expertise von InvesTech-Research hat herausgefunden, dass der S&P in 6 von 8 Fällen, in denen die Fed die Leitzinsen um 1,75 Prozentpunkte angehoben hat, abstürzte.


      Nach einer Studie der ISI Group mündeten 5 der letzten 8 Zinsanhebungszyklen direkt in eine wirtschaftliche Rezession.


      Quelle:


      http://www.welt.de/data/2005/0…lationsangst&searchHILI=1


    • Der Dow Jones liegt bei mittlerweile 10404 Punkten. Ich gehe davon aus, dass der entscheidende Ausgangspunkt (Höchstpunkt) Anfang März bei 10940 Punkten lag und wir seither peu a peu einen Rückgang erleben.


    • Dieser langsame Rückgang ist begleitet von einer sehr hohen Liquidität, d.h. hier gibt es im Hintergrund massivste Maßnahmen zur Stützung der Börse und des aktuellen Aktienniveaus.


    • Mittlerweile kristallisieren sich immer deutlicher einige Unternehmen heraus, die bei einem deutlichen Zinsanstieg massivste Probleme bekommen und zudem zur den größeren Derivatakteuren zählen. Hierzu gehören General Motors und Fanny Mae.


      General Motors hat Verbindlichkeiten von 300 Mrd. Dollar bei einem Eigenkapital von ca. 16 Mrd. Dollar. Als GM einen Verlust im 1. Quartal von 850 Mio. $ in Aussicht stellte, fiel der Aktienkurs auf einen Schlag um 14 %. Allein im Automobilgeschäft verliert GM mehr als 5 Mio. $ täglich. Sollten hier die Zinsen weiter ansteigen, dürfte die zusätzliche Zinsbelastung zu weiteren gravierenden Belastungen führen. Die Anleihen nähern sich mittlerweile bei der Qualität Junk Bond-Niveau !


      Fanny Mae´s Schwierigkeiten werden peu a peu weiter zunehmen, da sie sowohl von der Zinsfront als auch von der Bonität der Schuldner und durch die Immobilienblase zunehmend unter Druck geraten werden.


      Von daher erscheint es nur noch eine Frage der Zeit, wann auch von dieser Front massivste Probleme kommen.


    • Der Bondkurs ist zeitweise bis auf 108,23 Punkte bei den 10 jährigen Bonds abgestürzt, was als deutliches Inflationsindikator gewertet wird. Mitterweile erholte sich der Bondkurs auf 109,53 Punkten.


      In diesem Zusammenhang muß man sich aber sehr genau anschauen, woher diese Erholung möglicherweise kommt. Im Januar gab es eine deutliche Zurückhaltung der asiatischen Zentralbanken bei den Bondkäufen (auch im Zusammenhang mit einem schwächer werdenden Dollar) und ein ungewöhnlich hohes Volumen bei den Caribicaan Bank.


      Hier gibt es von verschiedener Seite Mutmaßungen, ob die Fed direkt dahintersteckt und über diesen Weg den Bondkurs stützt.


      In diesem Zusammenhang muß man sich auch die Äußerungen von Prof. Fekete ansehen, der mutmaßt, dass die Fed in Zusammenarbeit mit der Bank of Japan Maßnahmen zur Stützung des Bondkurses und zur Stärkung des Dollars durchführt.


      Wie auch immer und über welchen Weg auch immer es erfolgt. Fakt ist, dass der Dollar in den letzten Wochen stärker wurde und die eingeleiteten Maßnahmen zur Stärkung des Dollars anscheinend wirken !


    • Goldman Sachs veröffentlichte letzte Woche eine Vorhersage, dass der Ölpreis bis zu 105 Dollar geht. Dies hat zu einem heftigen Druck auf die Börse geführt.


    • Die Zinsangst führte bei einigen osteuropäischen Börsen an einigen Tagen zu sehr starken Kursrückgängen. Dies dürfte ein Vorgeschmack sein, wenn die Zinsängste wieder akut hochkommen.

    Der Fed ist sehr wohl bewusst, dass eine negative Entscheidung oder ein unbedachtes Wort gravierende Auswirkungen hat. Dies hat alleine schon die Wortwahl „Preisdruck“ bei der letzten Fed-Zinserhöhung und die Folgen auf die Aktienkursentwicklung deutlich gezeigt.


    Auch wenn es einige nicht so wahrnehmen wollen, bewegen wir uns mittlerweile auf einem sehr schmalen Grat. Ich gehe nach wie vor davon aus, dass der Crash weitergeht und nun in den kommenden Wochen an Dynamik zunehmen wird.

    Hi Newtechxl,


    Abcourt hat auf einer Unternehmenspräsentation vor einigen Wochen eine sehr positive Resonanz von einigen größeren Investoren erhalten, die einsteigen wollen.


    Die Aktie ist derzeit wirklich ein Schnäppchen. Sie werden mit der Open Pit-Förderung in diesem Sommer beginnen und voraussichtlich im Frühjahr 2006 dann auch die Mine wieder in Betrieb gehen lassen.


    Gruß


    Silbertaler

    aktueller Stand 22.3.2005


    Dow Jones: 10471 Punkte (- 0,9 %)
    NASDAQ: 1989 Punkte (- 0,9 %)
    Dollar: 1,307 $/EUR (-0,7 %)


    Zinserhöhung und "Preisdruck"


    Die Leitzinserhöhung um 0,25 % auf 2,75 % war eigentlich von der Börse erwartet worden. Er sprach von gemäßigten Schritten bei der Zinserhöhung. Nicht erwartet wurde, dass die Fed in diesem Zusammenhang auch das Wort Preisdruck nannte, welches als Inflation interpretiert wurde.


    Die Folge war ein regelrechter Kurseinbruch z.T. innerhalb kürzester Zeit:


    • Dow Jones und Nasdaq gingen im Verlauf um -0,9 % runter
    • Dollar sank von 1,32 $ auf 1,306 $ in wenigen Minuten
    • Parallel dazu sank der Silberkurs auf 6,86 $ und der Goldkurs auf 425,9 $ (die Korrelation zwischen Dollar und Edelmetallkurse besteht weiterhin).
    • 10jährige Bondkurse sanken rapide auf den neuen Tiefststand von 108,2 Punkte
    • Parallel dazu ging Fanny Mae im Verlauf des Tages um 1,7 % auf den neuen Tiefstkurs von 53,96 $ zurück.
    • Die asiatischen Börsen sanken über Nacht um -1 bis -1,6%.

    interessante Artikel:

    Die interessante Entwicklung ist nicht so sehr die Leitzinserhöhung (dies wurde eigentlich erwartet), sondern die Frage der Inflation. In diesem Zusammenhang muß man sich nun die Frage stellen, welche Hedge Funds und größeren Derivatakteure auf dem falschen Fuß erwischt wurden und evtl. zunehmend in Bedrängnis geraten.

    Hallo Smartie,


    die Fed hat in ihrer Begründung auch das Thema Inflationsrisiko gebracht.


    Wir haben gegenwärtig folgendes Szenario:


    • US-Börsen gehen nach unten aufgrund des Inflationsrisikos, Dow Jones: -0,9%, Nasdaq: -0,9%
    • Dollar gewinnt parallel dazu an Stärke (v. 1,32$ auf 1,308 $)
    • die Edelmetallkurse schmieren ab (im Gleichklang zum stärkeren Dollar) -> wie so häufig, d.h. die Korrelation zwischen Dollar und Edelmetallkurse besteht weiterhin
    • und dies muß man sich auch sehr genau anschauen: die Bondkurse schmieren ab auf einen neuen mehrmonatigen Tiefststand (ein deutlicher Inflationsindikator)!

    Jetzt wird es so richtig spannend an der Börse.


    Gruß


    Silbertaler

    Hallo zusammen,


    der Dollar gewinnt in den letzten Minuten nach der Leitzinserhöhung um 0,25 auf 2,75 % plötzlich an Stärke - so eine Bewegung habe ich noch nicht gesehen - im einem Anstieg von 1,32 auf 1,306 USD. Wahnsinn ! Parallel dazu bricht der Silberkurs weg (derzeit 6,93 $). Jetzt kommt es richtig knüppeldick für die Edelmetalle.


    Gruß


    Silbertaler

    Fanny Mae hat angekündigt, dass sie ihren Finanzreport (Abgabedatum: 31.3.) nicht rechtzeitig abgeben können und der Verlust sich um weitere 2,4 Mrd. Dollar erhöht:


    http://biz.yahoo.com/ap/050317/fannie_mae_7.html


    Es verdichtet sich immer mehr die Anzeichen von kriminellen Aktivitäten seitens der Angestellten. Zudem hat der Wirtschaftsprüfer KPMG noch immer nicht das Testat für den November-Finanzbericht gegeben.


    Sie haben nun Sanktionen von der SEC zu befürchten.


    Fanny Mae gehört neben General Motors und AIG zu den größten Derivatakteuren am Markt !