Beiträge von Ersatzkasse

    Zitat von »pekunia non olet« @ Goldbaron
    Zitat von »GOLD_Baron« Es ist die bekannte Taktik derer, die entweder bewusst etwas zersetzen wollen oder tatsächlich so naiv sind, dass sie die künftige (!) reale Welt nicht verstehen können.
    Aber auffällig ist auch, dass du immer gleich ALARM schreist, wenn jemand nicht beim 1. oder 2. deiner Argumente klein bei gibt. Deine Informationsarbeit in diesem Thread in allen Ehren, aber du must auch kapieren, dass manche Leute die Dinge einfach anders sehen. Ansonsten mach ein Privatforum ohne jeden sachlichen Widerspruch auf, wenn die die Überzeugungsarbeit zu mühselig ist.
    Jeder darf seine Meinung haben. Die Zeit "Leute neu aufzuklären" ist - wie auch Allesklar gerade bemerkte - nicht mehr da! Egal was

    ... dann wird dieser Thread hoffentlich geschlossen und vor weiterer Verwässerung bewahrt!


    :hae:


    Der Global Economic Collapse ist noch nicht abgeschlossen und auch nicht verwässert. Noch ist alles klar. In der „Neuen Weltordnung“ hätte man den Thread sicher geschlossen.


    Selbst eine Verwässerung des Thread’s kann hingenommen werden, wenn sich die User des Board’s ihre Meinungsfreiheit erhalten und die Regeln des Forums beachten.


    Auch dem Gold_Baron kann es letztendlich egal sein, wie der Thread weitergeführt wird. Der Dorfälteste hat das Dorf verlassen und ist ausgewandert.


    Ich bedanke mich für die zahlreichen und hilfreichen Anregungen und Informationen, welche Gold_Baron eingestellt hat.

    Die Euro 550,-- per OZ Papiergold sehen jedenfalls als Boden sehr gut aus. Bei physischem Gold liegen wir ca. Euro 100,-- über dem Chart in 2008.


    Sicher wird nicht nur die "Abrißlücke" geschlossen :D


    Physisch ist Gold für mich, neben Grund und Boden, der Wertspeicher :]

    Dramatischer Yen-Anstieg gibt den Märkten den Rest
    "Zurzeit finden wieder massive Aktienverkäufe statt, weil es vielen Investoren inzwischen ums nackte Überleben geht. Risikopositionen wie Aktien werden weltweit zur Substanz-Sicherung abgestoßen", sagte Marktexperte Robert Halver von der Baader Bank in Frankfurt. Ein dramatischer Yen-Anstieg gebe den Märkten den Rest: "Die ehemals zu Traum-Konditionen aufgenommenen Yen-Kredite werden durch die massive Yen-Aufwertung zu teuer, also werden sie panikartig zurückgefahren und das geht vor allem, in dem die mit solchen Krediten getätigten Risiko-Engagements, ohne lange darüber fundamental nachzudenken, aufgelöst werden. Es wird ein klinisch reines Umfeld geschaffen. Für Illusionen ist kein Platz mehr da. Es ist fast wie im Schlussverkauf: Alles muss raus!" Die ersten Börsianer sprachen von einer Kapitulation der Investoren.

    Gold darf nicht steigen - wer hätte sonst noch Interesse am Aktien-Casino ? Das wird mit allen Mitteln verhindert - die physische Nachfrage nach Gold zeigt, was dieses Edelmetall in Krisen auszeichnet. Bin gespannt, wo der Goldpreis in 12 Monaten steht - wenn auch die Kreditkarten- bzw. die Derivaten-Blase (600 Bio. US$!) geplatzt ist ...

    Läuft alles nach Plan. Lief in den 70er Jahren in etwa ähnlich. Auch dort kam der Goldpreis von 200 nochmals auf 100, in einer Zeit in der er eigentlich hätte steigen müssen. Aufhebung Goldverbot USA. Aber H.Paulson hatts ja selber gesagt. Es gibt jetzt kein Tabu mehr bei den bunt bedruckten Papierzetteln. In ner Krise habe ich lieber ne Goldmünze und ein Stück Brot.


    Diesen Beitrag möchte ich in diesem Thread nicht missen :thumbup:


    Zoff im Nationalteam: Der Bundestrainer fordert ein klärendes Gespräch und will vom Ausgang die künftige Rolle des Kapitäns abhängig machen. Noch so eine Verschwörungstheorie :D In Deutschland glaubt man gern an das ewige Unglück, und man ist immer froh, wenn es eintritt :hae:

    Amerikaner konsumieren auf Pump – ihre immensen Kreditkartenschulden bedrohen das ohnehin angeschlagene Finanzsystem.


    Von Henrik Mortsiefer
    19.10.2008 0:00 Uhr



    Berlin - Den Finanzmärkten stehen weitere Erschütterungen bevor. Nachdem US-Ramschhypotheken Banken und Börsen weltweit in den Abgrund gerissen haben, rollt nach Meinung von Experten nun eine zweite Welle auf die Institute zu: geplatzte Forderungen aus Kreditkartenverträgen. Das Ausfallrisiko könnte eine ähnliche Dimension wie im Fall der Immobilienkredite haben. Die Ratingagentur Moody’s schätzt das Volumen der Wertpapiere, die auf Forderungen aus US-Kreditkarten basieren, auf insgesamt 450 Milliarden Dollar.


    „Hier hat sich in den vergangenen zehn Jahren eine enorme Bedrohung aufgebaut“, warnt der Bochumer Finanzwissenschaftler Stephan Paul. „Das Risiko ist erheblich.“ Gefährlich könnte es werden, wenn die US-Wirtschaft wegen der Finanzkrise in den kommenden Monaten in eine tiefe Rezession rutscht. „Dann werden noch viel mehr verschuldete US-Verbraucher große finanzielle Probleme bekommen“, sagt Bankenanalyst Konrad Becker von Merck Fink. Stagnierende Realeinkommen und steigende Arbeitslosigkeit würden die Privatinsolvenzen in die Höhe treiben. Viele Amerikaner, die in der Vergangenheit auf Pump konsumiert und ihre Kreditkarten belastet hätten, seien dann nicht mehr in der Lage, ihre Schulden zurückzuzahlen. Mit fatalen Folgen für das ohnehin schon geschwächte Finanzsystem.


    Denn die Kreditkartenfirmen und die meisten US-Banken haben – nach dem Muster der Immobilienfinanzierer – ihre Forderungen aus Kreditkarten und Verbraucherdarlehen gebündelt und weiterverkauft. Wie bei den Ramschhypotheken wurden dabei Risiken gemischt und in komplizierte und intransparente Wertpapiere umgewandelt. Versehen mit dem Gütesiegel der Ratingagenturen wurden so aus Kreditforderungen handelbare Anlageprodukte, die hohe Renditen versprachen. In einem Umfang, den Experten für bedrohlich halten. Denn die Erfahrung aus der Finanzkrise lehrt, dass die in sogenannten forderungsbesicherten Wertpapieren (ABS) versteckten Risiken zwar aus den Bilanzen einiger Finanzinstitute verschwinden, nicht aber aus dem Finanzsystem insgesamt. Platzen die den Papieren zugrunde liegenden Kredite massenhaft, kann eine gefährliche Kettenreaktion ausgelöst werden.


    „Konsumfinanzierung per Kredit spielt in den USA eine große Rolle“, sagt Michael Schubert, Abteilungsleiter Research bei der Landesbank Berlin. Shoppen auf Kredit ist in den USA keine Ausnahme, sondern die Regel. Die Sparquote lag nach Angaben von HSBC Trinkaus &Burkhardt in den USA im Durchschnitt der letzten drei Jahre nur bei 0,4 Prozent. In Deutschland beträgt sie rund zehn Prozent. Dem „Wall Street Journal“ zufolge gehen in einem durchschnittlichen US-Haushalt von jedem verdienten Dollar 15 Cent fürs Abzahlen von Autokrediten, Hypotheken, Kreditkarten und anderen Schulden drauf, in Kalifornien sogar 19 Cent. Denn US-Kreditkarten funktionieren anders als das in Deutschland genutzte Plastikgeld. Die per Karte gezahlten Beträge werden nicht – innerhalb eines festen Verfügungsrahmens – monatlich abgebucht, sondern sammeln sich über längere Zeit wie ein laufender Kredit an. „Ähnlich wie beim Dispokredit entsteht so ein wachsender Schuldensaldo“, erklärt Finanzexperte Paul. Statt in schlechten Zeiten zu sparen, hätten viele Amerikaner in den vergangenen Monaten erst recht Geld auf Pump ausgegeben, um Zahlungsengpässe zu überbrücken. „Die Auslastung der US-Kreditkarten ist zuletzt noch einmal deutlich gestiegen“, sagt Paul. Eine tickende Zeitbombe.


    Überschulden sich viele US-Haushalte und platzen die Kreditkartendarlehen in großer Zahl, seien die Ratingagenturen zu einem „Downgrade“, also Herunterstufen der entsprechenden ABS-Papiere gezwungen. Das Finanzsystem stünde vor einer weiteren Kernschmelze. Wie bei den Immobilienkrediten entstünde ein riesiger Wertberichtigungsbedarf bei allen Finanzinstituten und Investoren, die solche Papiere in ihren Büchern stehen haben. Einige Pakete sind zwar schon zusammen mit den Immobilienkrediten abgeschrieben worden. „Das größte steht aber noch aus“, befürchtet Paul. Schwacher Trost: Deutsche Banken haben nach Einschätzung von Branchenkennern auf dem Markt für verbriefte US-Kreditkartenschulden nur am Rande mitgemischt.



    http://www.tagesspiegel.de/wir…inanzkrise;art271,2639682


    Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 19.10.2008

    Zur Freude vieler User und zur Freude von Moderator Edel Man ("Auf Dich könnten wir gut verzichten") werde ich mich vorübergehend aus dem Forum verabschieden.


    Ich verspreche, dass ich mich erst wieder melde, wenn der Goldpreis (Startseite Goldseiten) unter 500 EUR notiert.


    Bye, bis demnächst.


    Aktueller physischer Goldpreis bei eBay: Gold 1 OZ = Euro 675,00


    Wertloses Papiergold liegt bei Euro 584,00


    Bitte erst wieder melden, wenn der physische Goldpreis unter Euro 500 notiert :D

    Wir werden nicht die Gelegenheit bekommen, unser Geld in der Schubkarre zum Aldimarkt zu fahren. Es ist einfach nicht mehr da :wacko:


    Die reale und sichtbare Vernichtung von Anlagevermögen der Bevölkerung führt in die Deflation, wenn das neu erzeugte Geld zwischen den Banken und den Staaten mehr als nur verbrannt wird.


    Wenn sich die staatlichen Brötchenbäcker und die privaten Brötchenbäcker nun gegenseitig die Brötchen verkaufen, und das Geld der Anleger als Backmischung dient, dann ist es höchste Zeit für Sachwerte :thumbup: