Beiträge von Prinz Albert

    Ich fühle mich prinzipiell bei jeder Bank gut aufgehoben, da ich bei keiner was liegen hab. :D

    Wer Goldseiten liest und verstanden hat wie das Geldsystem funktioniert, den dürfte dieses Thema nahezu egal sein. Ich frage mal die werte Leserschaft hier, wer denn in der heutigen Lage so leichtsinnig ist, noch nennenswerte Summen bei Banken und Sparkassen zu deponieren?


    Ich habe mich schon seit Jahren aus dem Bankensystem so gut wie komplett verabschiedet. Ein einziges kostenloses Onlinekonto reicht völlig aus, um die paar laufenden Zahlungen abzuwickeln. Niemals im minus, Guthaben auf absolutes Minimum reduziert. Bareinzahlungen kommen bei mir nicht vor, also brauch ich auch keinen Bankschalter. Und sogenannte Bank-"Berater" gleich garnicht.

    Wenn Du eine Masterbox kaufst, die original versiegelt ist (mit dem Kunststoffband der Mint drum rum), kann man die auch zu lassen. Denn wenn beim Wiederverkauf dieses Kunststoffband noch dran ist, nimmt der Händler sie wieder, ohne sie zu öffnen.


    lifesgood

    Also braucht man sich nur solches Kunststoffband besorgen :D

    naja, bei Platin und Palladium muss wegen der Märchensteuer der Kurs erstmal um 19% steigen um nicht Verlust bei Verkauf zu realisieren und habe dann immer noch keinen Cent dabei gewonnen

    Die 19% muß nur der zahlen der dies auch will. Es gibt mehrere legale Möglichkeiten die 19% zu vermeiden


    - auch an Platin und Palladium gibt es Material mit Differenzbesteuerung relativ nahe am Spot, http://www.gold.de hilft
    - einige Händler bieten Zollfreilager
    - in der Schweiz ist die MWSt. deutlich niedriger und dort gibt es auch bankenunabhängige Privatschließfächer.


    Es gibt bis jetzt jedenfalls noch kein Gesetz was es uns Deutschen verbietet, im Ausland Metalle zu kaufen und dort zu lagern. Außerdem ist es klug auch in der Länderauswahl zu diversifizieren, allerdings erst relevant ab gewissen Größenordnungen. Für 3 Unzen PT und PD sicherlich nicht.



    Das Thema Palladium und MWSt. wurde zwar dieser Tage schon in einem anderen Strang behandelt, aber doppelt hält besser.

    Ich empfehle einen Mix aus Gold Silber Platin Palladium.
    Wenn Gold und Silber gleichermaßen gedrückt werden dann steigt entweder Platin oder Palladium. Und umgekehrt. So hat man einen ausgeglicheneren Depotwert und kann jederzeit im Notfall mal etwas aus dem Plusbereich verkaufen ohne Verluste realisieren zu müssen.


    Als Aufteilung empfehle ich: Gold und Silber je 30-35 % die anderen beiden Metalle auch etwa zu gleichen Teilen, also je 15-20 % des Gesamtinvestments an Edelmetallen.

    Vier so kleine Münzen würde ich mit unters Kleingeld mischen und ganz normal im Portemonnaie mitnehmen. Der Operator am Handgepäckscanner sieht da nur Kleingeld in deiner Geldbörse, also nichts was einen Verdacht erregen könnte. Auf Reisen etwas Gold dabei zu haben als kleine Notreserve oder für den "Eichelburger Crash" kann ja nie schaden. ;)


    Ob in Thailand deine paar Münzen im Zweifelsfall tatsächlich als "verbotene Einfuhr" gewertet werden, das entzieht sich meiner Kenntnis. Es ist mir noch nie aufgefallen daß normal aussehende und sich normal verhaltende Touristen dort überhaupt vom Zoll kontrolliert werden. Und daß dann bei einer Routinekontrolle das Kleingeld unter die Lupe genommen wird sollte noch weniger wahrscheinlich sein.


    Aber mal als Anregung + eigene Kreativität. Bei Reddit hab ich mal gelesen, dass der Inhalt eines Kühlschranks mitgenommen wurde in der Hoffnung in den gefrorenen Hühnern was zu finden... Ich denke, das wird nur gemacht, wenn die Einbrecher schon irgendwie vermuten, dass in der Hütte was nennenswertes zu finden sein muss.

    Der Gefrierschrank als "geheimes" Versteck ist schon längst "verbrannt", zumindest was das Gefriergut anbelangt. Hier etwas aus meiner Trickkiste: Zu DDR Zeiten hatten wir unsere größeren DM (West) Scheine im Gefrierfach versteckt. Allerdings nicht im Gefriergut, sondern so daß selbst bei einem von der Stasi organisierten Einbruch diese nicht gefunden wurden.


    Nach dem abtauen Scheine in Folie gut verpackt, nass gemacht und direkt oben auf die Kühlrippen gepappt und wieder eingeschaltet. Nach ein paar Tagen war das Päckchen unter dem sich schnell bildenden harten Eispanzer verschwunden. Die hätte nur ein längerer Stromausfall wieder sichtbar gemacht. Für dünne Bündel bis 10 Scheine war das optimal, für dicke Münzen und Metallbarren ist das sicher nicht so gut geeignet.


    Der Phantasie sind also keine Grenzen gesetzt. Verstecke sollten nur immer an oder in festen oder nur schwer beweglichen Gegenständen ausgewählt werden.

    Man glaubt es kaum, ich kann Musik und Filme feiern auch wenn mir die politische Gesinnung der Schöpfer nicht gerade sympatisch ist. Ich hab keine Ahnung, was du für Musik hörst, es interessiert mich auch nicht - aber ich bezweifele, dass du diese ausschließlich nach Gesinnung der Künstler auswählst. Aber mag's ja geben.

    Ist zwar OT aber die Antwort möchte ich dir nicht schuldig bleiben. Auch ich finde einige Texte der Prinzen und sogar von K.I.Z. ("...alle sind jetzt Zahnarzt, keiner ist mehr Gangster...") recht witzig. Das Spektrum der Musik die ich höre ist sehr sehr breit. Dennoch werde ich meine ablehnende Haltung gegenüber jedem beibehalten und auch kundtun der seine deutschfeindliche Gesinnung zur Schau stellt.

    Und wo ist der umsatzsteuerliche Unterschied zwischen Silber und Palladium? Es gibt keinen. Also sei bitte nicht so pingelig. :D


    Kann mir jemand ein paar Tipps zur Lagerung verraten? Gerne auch per privater Nachricht, falls es zu persönlich wird. :D Wohne zur Miete in einer Wohnung. Tresor ist nicht möglich.


    Gold im Bankschließfach haben wohl die wenigsten ... Oder? ;)

    Kommt auf die Menge an. Nicht alle Eier in einen Korb. Am besten aufteilen in Schließfach (was es nicht nur bei Banken gibt), richtig gute Verstecke und etwas griffbereit zuhause. Dafür kann man auch in einer Mietwohnung einen kleinen Tresor aufstellen. Ein handelsüblicher der Klasse B leistet bei den üblichen Blitzeinbrüchen erheblichen Widerstand und die Versicherung zahlt mit höherer Wahrscheinlichkeit als wenn die Taler lose im Nachttisch liegen.


    Ob der Staat was davon hat, ist mir dabei realativ umme. Mich interessiert nur die Differenz zwischen meinem Kaufpreis und meinem Verkaufspreis.

    Und genau diese Differenz wird wegen des Staates der dir "umme" ist, sinnlos in die Höhe getrieben. Bei einem Kilo Palladium z.B. liegt der derzeitige Spread zwischen An und Verkauf bei ca. 7000 € ! Und allein davon sind ca 5600 Umsatzsteuer, die du beim Kauf im Laden freiwillig dem größten Räuber schenken würdest. Da muß der Kurs gewaltig steigen eh du aus dem Minus raus kommst. Aber macht ja nix, sind doch nur Peanuts "für umme".


    Logo einer Band die ich seit Jahren gerne höre und sehe

    Das eine T-Shirt sagt eigentlich alles über die kranke Gesinnung dieser Band. Gleiche Müllkippe wie Ärzte Prinzen Tote Hosen...

    Zuerst einmal Gratulation zum Einstieg in die derzeit vernünftigste Form des Sparens.


    Ich habe auch klein angefangen und noch zu günstigen DM Zeiten immer wenn was übrig war mal einen Kaiser Wilhelm 20-er gekauft. Damals noch auf der Bank, denn es hatte kaum jemand Internet, daher Goldhändler weitgehend unbekannt, und der Goldpreis war sehr käuferfreundlich.


    Heute kaufe ich als Wertanlage wenn mal um die 500 € übrig sind anstatt einer nichtmal halben Unze Gold lieber ein Kilo Silber in Münzform. Um den gierigen Verschwenderstaat nicht sinnlos zu mästen, sollte man auf Barren gänzlich verzichten. Wer ist schon so blöd und zahlt freiwillig 19% MWSt auf Barren, wenn die Steuern auf Münzen von außerhalb der EU deutlich geringer sind. Und die australischen Motive der Kilomünzen sehen auch recht hübsch aus, zudem werden diese dicken Scheiben meist in einer Plastikkapsel geliefert, die das Schätzchen gut schützt.


    Für den Krisenfall empfehle ich keine Goldmünzen. Ein paar zusätzlich gekaufte Silberlinge wie die 10 DM oder 10 € oder die guten alten Hindenburg 5-er RM sind in solchen Situationen besser handelbar, weil sie erstens einen höheren Bekanntheitsgrad als die anderen Exoten haben und zweitens weil auf größere Stückelungen kaum jemand rausgeben kann. Wer mit einer halben Goldunze und knurrendem Magen irgendwo auftaucht, bekommt womöglich eher eins vor den Kopp gekloppt als was zu essen.

    Wie hieß doch nochmal die Überschrift?
    Richtig. Warum nicht Kryptocoins.


    Ob das mit den Kryptos sich mal als gängiges Zahlungsmittel durchsetzt oder nicht wird die Zukunft zeigen. Das ist mir auch völlig wurscht. Momentan, und das wird sich die nächsten paar Jahre nicht ändern, ist das ganze nicht mehr als ein nettes Spekulationsobjekt mit hohem Gewinnpotenzial. Wer da ein bissel Spielgeld einsetzt kann entweder gewinnen oder verlieren. Alles andere ist Kaffeesatzleserei. Also warum nicht mit etwas Spielgeld was man übrig hat auf ein paar Coins setzen und abwarten. Die Goldreserven auflösen und gegen Kryptos eintauschen das machen nur Vollhonks.


    Momentan rauschen alle Kryptos gerade nach unten. Wer investiert ist, einfach die Nerven behalten. Es gab nicht wenige die bei Bitcoin vor Jahren die Nerven verloren haben als der ein Jahr lang um die 200 € seitwärts dümpelte und dann verkauften weil keine Musik mehr drin war. Wenn alle Börsen wieder aktiv sind und wenn der momentan noch recht komplizierte Einstieg demnächst putzfrauengerecht einfach gemacht wird (z.B. am Bankautomat wo man einen USB Stick reinsteckt und die Coins eigener Wahl gegen Abbuchung vom Konto direkt aufgebucht bekommt), dann sollten die Kurse nochmal richtig brutal nach oben abzischen.

    Die Geschichte ist schon irgendwie grotesk. Da kauft sich ein Zigarren-Gourmet ein vermeintlich "hochwertiges" +/- 100 € Feuerzeug obwohl er die daran verbauten Plastikteile nicht mag. Ja warum nicht stattdessen gleich das gewünschte wirklich hochwertige aus Silber?


    Na gut, wenn das Plastikteil nun schon mal da ist, kann man dieses ja bei Ebay auch wieder verklingeln. Doch jemanden zu finden der daraus in aufwändiger Handarbeit ein hochwertiges Silberstück zaubert, das dürfte wohl sehr schwer werden.


    Hier zerbrechen sich Experten über Stunden hinweg den Kopf darüber wie dem Manne geholfen werden kann und am Ende kommt raus daß er dafür nur das bezahlen möchte was eine einzige gute Cohiba-Zigarre kostet.