Hallo zusammen,
ich überlege derzeit, ob Gold langfristig vielleicht doch das sicherste Investment ist. Schließlich bleibt es auch nach 100 Jahren ein realer Rohstoff. Natürlich schwanken die Preise – mal hoch, mal tief – aber gerade in Krisenzeiten scheint Gold oft eine stabile und verlässliche Anlage zu sein.
Im Vergleich dazu fühlen sich Aktien und Fonds für mich manchmal wie ein Schwert mit zwei Klingen an. Ja, es gibt sichere Anlagen, aber ich selbst musste mit einer Kryptowährung bereits einen deutlichen Verlust hinnehmen – und dieser war leider nicht gering.
Daher möchte ich hier offen in die Runde fragen:
Kann mir jemand einen Rat geben, was eine wirklich sinnvolle und sichere Anlagestrategie für die Zukunft sein könnte?
Ich würde gerne aus meinen Fehlern lernen und künftig bessere Entscheidungen treffen.
Vielen Dank im Voraus für jeden Tipp oder jede Erfahrung, die ihr teilen könnt.
Alles anzeigen
Ganz einfach: Zur erfolgreichen und sicheren Anlage braucht es finanzielle und auch politische Bildung. Echte Bildung - nicht das was uns heute in allen Medien erzählt wird.
Erst Bildung verschafft einem die Polfilter Brille die einen durch den Nebel der Fehlinformationen blicken lässt.
Als Anleger hat man viele Gegenspieler, die haben bessere und schnellere Informationen, haben eine grosse Marktmacht. Das was der eine an Kaufkraft gewinnt ist oft der Verlust des anderen. Deshalb muss man wissen was man tut um nicht von den dicken Fischen abgezogen zu werden.
Ohne finanzielle Bildung und korrekte Informationen (unter 95% falschen) wird man auch in jeder Geldanlage baden gehen - bzw. unterdurchschnittliche Erfolge erzielen. So wie die meisten Anleger.
Die Frage ist also nicht ob es nun besser ist als Fahrzeug einen Golf oder Ferrari zu wählen. Ohne Führerschein fährt man das sicherste Vehikel gegen die Wand.
Umgekehrt reicht einem guten Fahrer ein 1000€ Vehikel um damit bis ans Ende der Welt zu kommen.
Man kann auch immer noch mit Krypto Millionär oder auch Milliardär werden - wenn man das Zeug dazu hat.
Mein Rat wäre daher die Frage zu Literaturempfehlungen umzuformulieren:
Die Frage ist welche 'Ausbildung' hilft mir Märkte, wirtschaftliche und und politische Einflussfaktoren rechtzeitig (meist entgegen dem Mainstream) einzuschätzen um zunehmend richtige Prognosen zu stellen auf die meine Anlageentscheidungen aufbauen können um konsistent erfolgreich zu sein.
Denn selbst wenn das gewählte Anlagefeld das Richtige ist:
Welche technischen Mittel benutze ich um daraus einen Vorteil zu ziehen ?
Benutze ich Charts und Indikatoren für den richtigen Ein- und Ausstieg, kaufe ich physisch, ETFs, Aktien, Anleihen, Optionen, Währungen, betreibe ich Daytrading oder lege ich langfristig an, in welcher Jurisdiktion ist meine Anlage sicher, was passt charakterlich zu mir - bin ich Risiko - und Verlusstolerant oder nicht, welche steuerlichen Gesichtspunkte will ich berücksichtigen und und und.
Von daher würde ich ganz klar sagen dass z.B. Silber eine absolut katastrophale Anlage ist wenn man nicht ganz genau weiss was man tut:
Das fängt bei 19% Mehrwertsteuer an die man beim physischen Kauf dem Fiskus in den Rachen bläst, geht über die fast unberechenbare Volatilität über enge Märkte bei Kauf und Verkauf, politische Risiken (mögliche Minenenteignungen, evtl. privates Besitzverbot als kritisches Mineral etc.), Fragen der Lagerung und und und.
Und auch beim im Vergleich zum Silber stabileren Gold sind die Anlagerisiken recht ordentlich: Nach einem Kursanstieg um 50% in einem Jahr muss man wissen was man tut. Der Weg zu weiteren Anstiegen führt of über richtig heftige Rücksetzer - und die muss man oft jahrelang aussitzen können bis neue Hochs kommen.
Alles keine Laieninvestments - leider. Aber man kann sich reinfuxxen...