Beiträge von Spengler

    Iran sind die Schiiten. Saudi-Arabien (und IS auch) Sunniten. Im Irak und in Syrien sind die Iraner aktiv, um ihren Einfluß zu vergrößern. Weltweit sind sie die Minderheit.

    Das ist den meisten hier sicherlich bekannt. Meine Frage ist aber, wie die Sunniten, die das Sagen in vielen einflußreichen muslimischen Ländern (v.a. die Ölländer wie Saudi Arabien) haben, sich verhalten werden.
    -Sind sie schadenfroh, dass der schiitische Iran eins auf den Deckel bekommt, oder
    -missbilligen sie das ungeheuerliche Vorgen der Amerikaner in dem Wissen, dass sie selbst beim nächsten Mal betroffen sein könnten, siehe Bombadierung Bagdads zu Zeiten Saddam Husseins?
    -Und vor allem: wie werden sich die v.a. seit 2015 importierten Muslime (schätzungsweise 90% Sunniten) verhalten, wenn die Iraner in irgendeiner Weise zurückschlagen und die USA daraufhin Theran in Grund und Boden bombadieren?

    Wenn ich mir diese Karten mit US Stützpunkten ansehe, frage ich mich, warum unser PatonaLupa noch nicht ins Land der unbergrenzten Möglichkeiten ausgewandert ist. Ich meine, da muss ja permanent ein akuter Überschuss an Frauen im sexuell besonders aktiven Alter bestehen. :thumbsup:
    Im Ernst, was ich mich derzeit frage, ist...
    1.) Würdet ihr ausschließen wollen, dass Trump bei der Ermordung des hochrangigen iranischen Generals, nicht vor vollendete Tatsachen gestellt wurde?
    2.) Unter den Muslimen besteht bekanntlich eine uralte, erbitterte Feindschaft zwischen Schiiten und Sunniten. Wie werden sich die Sunniten, die ja in Deutschland ganz klar die Mehrheit unter den Muslimes stellen, bei uns verhalten. Könnte es sein, dass die trotzdem freidrehen und US-Einrichtungen in Deutschland attackieren?

    Zwischen 3 und 5.000 $ verkaufen / tauschen wäre ich auch dabei :rolleyes: .


    Aber in was soll Mann / Frau tauschen / kaufen???

    Benutz doch einfach das Wörtchen man! Das wäre der Rechtschreibung konform. Im Herbst 2011 hätte man (das bedeutet Mann, Frau und Alles, was es sonst noch so inzwischen geben soll) z.B. den Dax knapp unter 5000 Punkten abgreifen können. Ansonsten muss man halt sehen, was zu dem Zeitpunkt des Goldpreises von 5000$ gerade billig und verpönt ist. Noch sind wir ja weit entfernt. ;)

    Bin ich aber nicht, da ich nur noch physisch investiert bin und erst als Rentner anfangen will, langsam zu veräußern. Mit Zertis, gehebelt oder ungehebelt, sieht das anders aus. Da gebe ich dir Recht, da muss man aktiv handeln.
    Sollten wir aber noch mal so eine Kaufpanik wie 2011 erleben, würde ich die Strapazen nicht scheuen und vllt. ein Drittel oder die Hälfte des Materials zum Händler schaffen.

    Man muss natürlich eingestehen, dass die Wahl der Jahrtausendwende als Startpunkt für Gold und Silber sehr vorteilhaft ist und für Aktien negativ (vgl. "the Gordon Brown Bottom" in 1999 u. Höchststände der Techbubble im Frühjahr 2000).
    Für mich hat sie aber eine tiefere Bedeutung, denn ungefähr ab da habe ich erstmals nenenswert Geld verdient, also soviel, dass ich Rücklagen hätte bilden können.

    Jetzt wird es m.E. noch interessanter.
    Wie haben sich die Assets in den letzen 10 Jahren bzw. in diesem Jahrhundert (jahrtausend) bisher entwickelt?


    Fangen wir mit der Dekade an:
    €/$ .....................................................................................-22%
    Gold in $ ...............................................................................38% (etwas mager?) :S
    Silber in $ ..............................................................................5,7% (die Zeit für AG kommt wohl noch)
    Platin in $ ..............................................................................-34% =O


    Dax-Performance Index (also Dividenden incl., noch ohne Steuerabzug)...122%

    S&P500 (Price-Index, also Dividenen nicht eingerechnet).................... 190% (!)


    Palladium in $ .......................................................................383%


    (kann ich nur jedem gratulieren, der da ein Näschen hatte) [smilie_blume]



    und noch Gold in Euro ( für mich noch bedeutender) 76,7%


    -> Okay, in etwa ein Ausgleich der gefühlten Inflation im Sinne von allgemeiner Preissteigerung, mehr allerdings nicht.


    .....................................................................................................................................




    ...und nun das Ganze für das bisherige Jahrtausend mit Ranking:

    1. ???


    2. ??


    3. ?


    4. S&P500 in $ 120% (Wer hätte da nicht mehr vermutet?)


    5. Platin in $ 118% (hab ich angefangen einzusammeln)


    6.



    Euro/Dollar 12,3%

    Das ist m.E. alles viel zu kompliziert. Pensionsansprüche, Hinterbliebenenrenten usw. sollte man nicht miteinrechnen, genauso wie Dividenden oder monatliche Mieteinnahmen, denn das sind ja nur EINKÜNFTE und kein vorhandenes Vermögen. Es geht aber um den prozentualen Anteil vom Vermögen.
    Und das kann sein
    1.) Bargeld und Bankeinlagen, Aktien, sonstige Wertpapiere usw. , im Grunde alles was man nahezu in Echtzeit (Wertpapiere) oder wenigen Tagen (Edelmetallsammlung) erfolgreich verkaufen kann
    oder
    2.) alles aus 1.) + zusätzlich Immobilien, Ackerland, Oldtimer, Kunstwerke usw. (also Besitz, für den man etwas Vorbereitung (z.B. Makler beauftragen oder selbst Inserate aufgeben, Gang zum Notar etc.) und damit deutlich mehr Zeit benötigt, um einen angemessenen Erlös bei der Veräußerung zu erzielen)


    So aufgeschlüsselt macht es für mich Sinn, auch beide Varianten zu berechnen.


    Sicherlich, auch hier könnte man sich streiten, ob z.B. Diamanten oder ein PKW zur täglichen Nutzung zu 1.) gehören oder nicht.
    Ich würde PKW ohne Sammlerwert gar nicht mit einrechnen, da diese einem dem Zeitwert (Alter) und Abnutzung (Kilometerleistung) entsprechenden kontinuierlichen Preisverfall unterliegen. Auch Gegenstände der (beinahe) täglichen Nutzung, auch wenn sie etwas teurer in der Anschaffung waren und gebraucht noch gut was einbringen würden, wie ein Kobold von Vorwerk oder der Mega-Flachbildschirm mit Ultra HD+++ mit HiFi-Surroundanlage und haste nicht gesehen :rolleyes: , sollten gänzlich unberücksichtigt bleiben.

    ...und wie ist 2019 so gelaufen?


    Euro 2,5 % schwächer zum US$.


    Gold
    Schlussstand 31.12.2018: 1118,98€
    Höchststand am 03.09.2019: 1413,49€ (Allzeithoch!)
    Schlussstand 31.12.2019: 1353,52€
    Veränderung zu 2018 -> +20,96%
    Abstand zum Jahreshöchststand 4,43%


    Silber
    Schlussstand 31.12.2018: 13,49€
    Höchststand am 04.09.2019: 17,81€
    Schlussstand 31.12.2019: 15,93€
    Veränderung zu 2018 -> +18,09%
    Abstand zum Jahreshöchststand 11,80%
    Quelle: Charts von tradesignalonline.com


    Platin schlug sich ähnlich gut wie Gold, Palladium schoss wieder mal den Vogel ab. [smilie_blume]


    Silber hat leider wieder etwas vom Top verloren, sonst bin ich zufrieden mit der Preisentwicklung. :)


    Von 2009 bis kurz vor dem Top 2011 war es so. Da wurden die Coms während des starken POG-Anstieges von der Long-Lawine der Groß- und Kleinspekulanten überrollt. Ein Anstieg des POG von 750$ bis 1900$. Zugegeben, nach dem POG Top haben sie sich übel gerächt und ein Blutbad bei den Longspekulanten angerichtet.


    Die COT werden in ihrer Bedeutung zuweilen überschätzt. Manchmal auch dramatisch fehlinterpretiert.


    Endspiel?
    4. Oktober 2011


    Ich hab mich wahrscheinlich zu zurückhaltend ausgedrückt:


    COT mässig ist das die Kaufchance die vielleicht/wahrscheinlich nie mehr wieder kommt. Ich will hier niemand auffordern sein letztes Hemd zu setzen. Aber das vorletzte wäre vielleicht eine gute Idee?



    Das hat uns Besitzer von physischem Gold aber nicht wirklich hart getroffen, erreichte der POG in Euro sogar ein Jahr später noch mal ein Allzeithoch. Man hatte also im Spätsommer 2012 noch Gelegenheit, seine Unzen in Ruhe zu Höchstpreisen abzugeben. Habe ich damals in nur sehr geringem Umfang getan, wofür ich mir in den folgenden Jahren selbst Vorwürfe machte, weil ich eigentlich überzeugt war, dass jetzt erst mal der Ofen aus ist. Nun gut, als der Goldpreis auch in Euro deutlich fiel, habe ich entschieden auszusitzen. Das war durchaus psychisch belastend, bis ich dann beschloss in den heftigen Abverkaufswellen 2013-2015 neues Material (Gold und Silber) zu ordern.



    Ab Ende Mai diesen jahres stiegen die Shortpositionen der Commercial Hedgers (...und davon JP Morgan und Konsorten) innert zwei Monaten sehr stark an und verharren seit dem auf diesem außergewöhnlich hohem Niveau. Gleichzeitig (also ab Mitte Mai) mit dem Shortaufbau der Coms stieg der POG von 1275$ auf 1550$.
    Wer also nach dem Motto gehandelt hat:
    die Coms liegen immer richtig, man darf nicht kaufen wenn die short gehen usw.
    ...der hat einen hübschen Preisanstieg verpasst oder noch schlimmer, falls er mit Papier handelte und auf einen fallenden POG wettete, einen ordentlichen Buchverlust eingefahren, so er denn noch nicht glattgestellt hat.

    Mal eine Frage in die Runde. Dieses neue Gesetz gilt dann nur für Händler oder genauer gefragt:


    Ist es mir als Nichthändler (also privat agierend) nach wie vor gestattet mein Gold oder anderes EM für über 2000 Euro an eine andere Person (die anonym bleiben möchte) zu verkaufen und diese mit Bargeld bezahlen zu lassen?


    Ich vermute ja, aber hätte gern eine Bestätigung von jemanden, der es sicher sagen kann.

    Es ist ja weitgehend bekannt unter den Jüngern der schimmernden Metalle, Das ein Anstieg des Silbers auf natürliche weise geschieht. Steigen muss es eigentlich immer! Fallen aber tut es nur weil eine schwarze Hand, die Preise durch short Verkäufe drückt!

    Mal abgesehen von der ermüdenden Polemik, die dringend Klickzahlen generieren soll, empfinde ich Hopfs Beiträge als eine Beleidigung der Intelligenz der Leserschaft. Diese schwer erträglichen Ergüsse erinnern fatal an die Spätsymptome von AIDS, die u.a. durch eine fortgeschrittene geistige Degeneration gekennzeichnet sind. Orthographie, Grammatik und Ausdrucksweise sind indiskutabel für einen Artikel auf den Goldseiten.

    Allerdings! Grundsätzlich ist alles möglich auch nach unten. Ich hab für mich diese Marke zum Akkumulieren als geeignet ausgemacht. Irgendwo musste ich ja mal anfangen. Wie günstig der Preis ist hängt ja immer auch etwas davon ab, wie sich der Euro zum Dollar weiterentwickelt.
    Bei einem sehr schnellen Platinpreisverfall (um nicht Crash zu sagen) wird man aber auch kaum was an physischem Material zu kaufen bekommen. Nur mit hohen Aufschlägen seitens der Händler...
    Das wäre wohl einer der wenigen Momente, wo ich vllt. doch "Papierplatin" kaufen würde.

    Die Hoffnung sei dir gestattet, aber die günstigsten Preise in Euro für Platin könnten schon hinter uns liegen. Der in Euro umgerechnete Spotpreis (also ohne Aufschlag für Münzprägung u. Mwst.) lag im Spätsommer 2018 im Tief etwas über 660 Euro. Auch in 2019 gab es noch mal günstige Gelegenheiten bei etwas über 700 Euro.
    Ich erwarte keine steile Rallye für Platin in den nächsten ein bis zwei Jahren, sondern eher eine konstruktive Fortsetzung der Bodenbildung im Platin Dollar Chart, an deren Ende sich ein rasanter Anstieg anschließen sollte. Für ein irrationale Kaufpanik am Ende der nächsten Hausse ist Platin immer gut. 3000, 4000 oder 5000 Euro für eine Unze hören sich jetzt utopisch an, werden die meisten von uns aber noch erleben. :thumbup:

    Die Echtheit von Goldmünzen kann ich hinreichend in eigener Anschauung prüfen. Was mir über die Minen erzählt wird, muss ich glauben, und was bei einem Unternehmen als nächstes passiert weiß Keiner.
    Nix für ungut... und viel Erfolg Dir, und uns Allen...


    Gruß, GL


    "A Gold Mine is a Hole in the Ground with a Liar at the Top!"

    ( Zitat soll von Mark Twain sein)

    was ist ein binärer Fahrstil ? :hae: All or nothing ? 8o

    Das war sicherlich nicht ernsthaft gemeint mit dem binären Fahrstil, sollte wohl eine überspitzte Replik sein.
    Das Bremsen funktioniert sowieso ganz anders als die Experten hier meinen. Wenn ich vom Gas- Strompedal, gehe dann wird das Fahrzeug schon massiv verzögert. Deshalb leuchten auch so oft die Bremsleuchten auf. Auf die eigentliche Bremse, genauer das Bremspedal, trete ich fast nie, was sich dann auch tatsächlich gut anfühlt. Beim Verbrenner hingegen tut's einem im Alltag irgendwie Leid um die kinetische Energie, die man sinnlos in Wärme umwandelt, wenn man mit hohem Tempoüberschuss auf eine Kreuzung zufährt, wo man anhalten muss. Geht mir jedenfalls so.
    Mit ineffizienter Fahrweise meine ich, dass ich viel schneller bin als andere Verkehrsteilnehmer. Bis die nach einer Ampel aus dem Stand mal auf 50km/h sind bin ich schon 150m weiter. Das gleiche an der Ortsausfahrt. Der Stromer hat die 100km/h sofort wieder erreicht, ohne dabei Lärm zu produzieren, der die Anwohner am Ortsausgang nerven würde. Wenn ich genauso arschlahm wie die anderen Krücken beschleunigen würde, könnte ich etliches an Strom sparen.
    Diese Eigenschaften verführen zum unnötig schnellen fahren. Kann man auch durchaus als Nachteil der "E-Eimer" werten. Außerdem fährt man viel häufiger Kurzsztrecken als mit dem Verbrenner. Ob das ein Vorteil oder ein Nachteil ist, mag jeder selbst entscheiden. Zur kalten Jahrszeit werden die Fahrzeuge häufig vorgeheizt, wenn sie am Kabel hängen. Wenn das jeder im Wohngebiet macht, ergäbe das eine nicht zu unterschätzende Lärmbelästigung. Der Dieselfahrer, der im Winter seinen kalten Motor laufen lässt, während er beim Bäcker ansteht, braucht mir jedenfalls keine Vorwürfe machen.

    Ich finde, dass einige Leute hier den User @iridium99 ziemlich hart angehen. Na gut, das Forum war noch nie was für Pussys, trotzdem alle gegen einen finde ich Scheiße. Vor allem, weil einige auch substantiell gar nicht mitreden können.
    Wie dem auch sei... Ich verrate jetzt mal meine Stromkosten für die ersten knapp 30.000km unseres "E-Eimers".



    Wie das geht? Weil es den Ladestrom immer noch gratis gibt. Und wenn die Stadt irgendwann Geld sehen will, so what? Dann lade ich halt übernacht in meiner Garage mit 'ner stinknormlaen Steckdose. 28ct/kwh sind im Vergleich zum Diesel oder gar Benzin immer noch günstiger. Und kommt mir nicht mit Anschaffungskosten. Das Elektrogerät ist geleast und fertig. Die 0,5% Steuerregelung macht sich in meiner Steuererklärung auch ganz gut.
    Mit meiner säuischen ineffizienten Fahrweise hätte ich Dieselkosten von locker 4000 Euro gelöhnt und wäre trotzdem nicht annähernd so flink unterwegs und hätte ständig dieses miese Dieselmotorgeräusch ertragen müssen. Handschuhe an der Tanke damit die Pfoten nicht nach Diesel stinken. Nein, danke! Wenn schon Verbenner, dann wenigstens einen Benziner R6 oder V8. Für alles andere ist das Leben zu kurz.

    Ich möchte mich auch für den fast perfekten Handel bedanken. Obwohl der Preis sich zwischen Vereinbarung und persönlicher Übergabe nicht unwesentlich zu meinen Gunsten änderte, hielt sich Kroesus an die Vereinbarung und übergab uns das EM (in einer für mich eher ambitionierten Größenordnung). Leider soll so ein Handelsgebahren wohl keine Selbstverständlichkeit in diesem Forum sein.


    Lediglich die Anfahrt wurde dann doch noch länger als ursprünglich vereinbart und dadurch etwas chaotisch. Aber was solls? Bin trotzdem zufrieden.
    9 von 10 Sternen

    Real de Catorce, AWe, Woernie [smilie_blume] [smilie_blume] [smilie_blume]
    die Jahreszahlen auf der x-Achse waren dann doch wohl zu offensichtlich 8)


    ...da es tatsächlich Silber invers ist, hätte ich eigentlich schreiben müssen, dass ich den Wert leer verkauft habe.
    Im realen (nicht inversen) Chart steht der POS demzufolge vor einem markanten horizontalen Widerstand. Wenn es da durchgeht, gibt er wohl kein Halten mehr. 26$ sind dann ganz schnell erreicht. Und selbst dort sollte nicht das Ende sein.