GOLD : Märkte und Informationen

  • Ganz einfach, "All" meint m.E. wirklich ALLES. Nicht nur der Inhalt der Aktentasche, des einen Kontos etc.
    Bei mir z.B. alles vor 7 Jahren verflüssigt, mehrere bankfinanzierte Immos, Kunstsammlung, Autosammlung, und davon ca 80% Gold gekauft und (offiziell!) in die Schweiz zur Lagerung transportiert.
    Der Rest, wie schon geschrieben, Minen und Cash.
    Fertig
    Das ist für mich "All"
    Seitdem bin ich happy, werde das Gold zu Lebzeiten nicht verbrauchen können und gut ist ....
    Aber das ist eben "meine" Story, bin schon immer nur den Weg meines Hirnes, Herzens und einer subtilen "Ahnung" gegangen - war immer richtig..... (naja, die Ehe nicht... aber da waren Hormone und Gene beteiligt...)

  • Geld, Gold, andere unmittelbar und ziemlich schnell veräussliche EM (also nichts zu exotisches), Bonds, Treasuries, die meisten Aktien (nicht jene, mit denen du permanente Stimmrechte an permanent gehaltenen Unternehmen wahrnimmst), keine Immobilien oder Mobilien, keine Kunst ausser in absoluter Hochkonjunktur wo fast jeder Sammler deine Mona Lisa kaufen könnte und auch täte,
    kurz alles, was du sofort zu Geld oder Gold machen kannst, oder was schon Geld oder Gold ist.
    ...

    Moin,


    die Angabe "keine Immobilien" halte ich nicht für richtig. Wenn ich morgen einmal kurz aus der Haustür rufe, dass ich 100 ha Ackerland verkaufe, dann habe ich in 1,5 Wochen 3 Mio auf dem Konto. Landkäufer gibt es wie Sand am Meer und die sind mit Hyänen vergleichbar ;) Da halte ich es wie @Salorius und beziehe den Goldanteil wirklich auf das Gesamtvermögen. Ansonsten wäre ich ja in Edelmetallen überinvestiert [smilie_happy]


    Grüße
    Goldhut


    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Das ist m.E. alles viel zu kompliziert. Pensionsansprüche, Hinterbliebenenrenten usw. sollte man nicht miteinrechnen, genauso wie Dividenden oder monatliche Mieteinnahmen, denn das sind ja nur EINKÜNFTE und kein vorhandenes Vermögen. Es geht aber um den prozentualen Anteil vom Vermögen.
    Und das kann sein
    1.) Bargeld und Bankeinlagen, Aktien, sonstige Wertpapiere usw. , im Grunde alles was man nahezu in Echtzeit (Wertpapiere) oder wenigen Tagen (Edelmetallsammlung) erfolgreich verkaufen kann
    oder
    2.) alles aus 1.) + zusätzlich Immobilien, Ackerland, Oldtimer, Kunstwerke usw. (also Besitz, für den man etwas Vorbereitung (z.B. Makler beauftragen oder selbst Inserate aufgeben, Gang zum Notar etc.) und damit deutlich mehr Zeit benötigt, um einen angemessenen Erlös bei der Veräußerung zu erzielen)


    So aufgeschlüsselt macht es für mich Sinn, auch beide Varianten zu berechnen.


    Sicherlich, auch hier könnte man sich streiten, ob z.B. Diamanten oder ein PKW zur täglichen Nutzung zu 1.) gehören oder nicht.
    Ich würde PKW ohne Sammlerwert gar nicht mit einrechnen, da diese einem dem Zeitwert (Alter) und Abnutzung (Kilometerleistung) entsprechenden kontinuierlichen Preisverfall unterliegen. Auch Gegenstände der (beinahe) täglichen Nutzung, auch wenn sie etwas teurer in der Anschaffung waren und gebraucht noch gut was einbringen würden, wie ein Kobold von Vorwerk oder der Mega-Flachbildschirm mit Ultra HD+++ mit HiFi-Surroundanlage und haste nicht gesehen :rolleyes: , sollten gänzlich unberücksichtigt bleiben.

    „If you try to make everything muticultural, you end up with no culture at all.“ Morrissey

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  • Bin ja froh, dass da nicht nur ich so sehe ^^


    Das Vermögen ist alles was ich besitze bzw. zu höchstwahrscheinlich kurzfristig Geld machen kann. Kurzfristig beläuft sich dabei für mich 1-3 Monate.


    Alle Barmittel, Konten, Geldanlagen, EM, etc.
    Alle Kapitalversicherungen, Pensions-/Rentenversicherungen zum jeweiligen Rückkaufswert!
    Alle Immobilien, auch die Selbstgenutzte.
    Bei Aktien muss ich zugeben weiß ich nicht was man da hinsichtlich Kursschwankungen ansetzen sollte?
    Das gleiche gilt für Sammlungen, andere physische Edelmetalle und Kunstwerke..


    Für den Normalbürger der in seiner eigengenutzten Immobilie lebt, wären dann 10-20% des Vermögens in physischen Edelmetallen schon recht viel. Ohne Immobilienvermögen könnte der Anteil leicht bei 50% oder darüber liegen..


    So wird dann auch eine brauchbare Aussage draus :thumbsup:


    Ich habe hier ein größeres Haus, mit 2 Wohnung, 2 Gewerbeanteilen in einer Kleinstadt auf üppigem Grund. 1 Wohnung und 1 Gewerbeeinheit sind vermietet, die andere Wohnung selbstgenutzt. Aktuell möglicher Verkaufswert geschätzt 750T€ (Wert gemäß Berechnung der Bank/Sicherungsleistung 750 T€, Versicherungswert 1,25 Mio€
    Eine Sammlung (Elektrogeräte) mit schwer schätzbarem Wert, aber direkt sofort verkaufbarer Anteil etwa 20 T€.
    Eine Lebensversicherung (Bestandteil meiner BU-Versicherung) Rückkaufswert 18 T€
    Bargeldreserve (inkl. EM) von rund 25 T€.


    Wie gesagt, habe ich die Immobilie erst im Herbst abbezahlt, womit seit September monatlich 1000 € zur freien Verfügung übrig sind. Davon etwa 300€ zur Reserve und 700€ für die Vorsorge.

  • Jetzt wird es m.E. noch interessanter.
    Wie haben sich die Assets in den letzen 10 Jahren bzw. in diesem Jahrhundert (jahrtausend) bisher entwickelt?


    Fangen wir mit der Dekade an:
    €/$ .....................................................................................-22%
    Gold in $ ...............................................................................38% (etwas mager?) :S
    Silber in $ ..............................................................................5,7% (die Zeit für AG kommt wohl noch)
    Platin in $ ..............................................................................-34% =O


    Dax-Performance Index (also Dividenden incl., noch ohne Steuerabzug)...122%

    S&P500 (Price-Index, also Dividenen nicht eingerechnet).................... 190% (!)


    Palladium in $ .......................................................................383%


    (kann ich nur jedem gratulieren, der da ein Näschen hatte) [smilie_blume]



    und noch Gold in Euro ( für mich noch bedeutender) 76,7%


    -> Okay, in etwa ein Ausgleich der gefühlten Inflation im Sinne von allgemeiner Preissteigerung, mehr allerdings nicht.


    .....................................................................................................................................




    ...und nun das Ganze für das bisherige Jahrtausend mit Ranking:

    1. ???


    2. ??


    3. ?


    4. S&P500 in $ 120% (Wer hätte da nicht mehr vermutet?)


    5. Platin in $ 118% (hab ich angefangen einzusammeln)


    6.



    Euro/Dollar 12,3%

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    8 Mal editiert, zuletzt von Spengler ()

  • .... das einzig blöde ist nur, das ich nicht 500Jahre lebe. Da bleibt mir nur der Geldspeicher mit güldenem ...

  • Man muss natürlich eingestehen, dass die Wahl der Jahrtausendwende als Startpunkt für Gold und Silber sehr vorteilhaft ist und für Aktien negativ (vgl. "the Gordon Brown Bottom" in 1999 u. Höchststände der Techbubble im Frühjahr 2000).
    Für mich hat sie aber eine tiefere Bedeutung, denn ungefähr ab da habe ich erstmals nenenswert Geld verdient, also soviel, dass ich Rücklagen hätte bilden können.

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    Einmal editiert, zuletzt von Spengler ()

  • Man muss natürlich eingestehen, dass die Wahl der Jahrtausendwende als Startpunkt für Gold und Silber sehr vorteilhaft ist und für Aktien negativ (vgl. Höchststände der Techbubble im Frühjahr 2000).


    Analog der Zeit ab 2000 ist m.E. ein Trendwechsel wahrscheinlich.




    Update ab 2018

    Einmal editiert, zuletzt von nicco ()

  • Bin ich aber nicht, da ich nur noch physisch investiert bin und erst als Rentner anfangen will, langsam zu veräußern. Mit Zertis, gehebelt oder ungehebelt, sieht das anders aus. Da gebe ich dir Recht, da muss man aktiv handeln.
    Sollten wir aber noch mal so eine Kaufpanik wie 2011 erleben, würde ich die Strapazen nicht scheuen und vllt. ein Drittel oder die Hälfte des Materials zum Händler schaffen.

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  • Craig Hemke - Basics of COT Report Simplified for Gold and Silver Investors





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    bg bh

    Dies irae | Veni, vidi, Deus vicit

    Money is made in the DELTA between PERCEPTION and REALITY


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  • Das Vermögen ist alles was ich besitze bzw. zu höchstwahrscheinlich kurzfristig Geld machen kann. Kurzfristig beläuft sich dabei für mich 1-3 Monate.

    Salve,



    Unter Vermögen ist natürlich immer "alles" gemeint!!
    Können auch Maschinen sein...oder Immateriell, wenn ein Wert zugeschrieben werden kann.


    Dann Vermögensseite abzüglich Verbindlichkeiten ( Schulden...)


    ergibt Gesamtvermögen


    ob es kurz oder längerfristig flüssig gemacht werden kann ... egal....


    und davon in der Regel höchstens 5% in Gold !!!!



    Das alles unter dem Gesichtspunkt Risikominimierung.... gem. Harry.... Harry Markowitz


    so siehts aus.


    Goldbugs mögen eine andere Aufteilung wählen. Jeder nach seinem Gusto aber halt nicht nach Risikostreuungsaspekt.


  • Markowitz, Jahrgang 1926. Die Leute werden älter. Die Zeiten ändern sich und mit Ihnen die Risiken. 5 % in Gold mag in ‘halbwegs normalen Zeiten‘ ein guter Richtwert sein. Heute: suizidal. ;(
    Meine Meinung. Aber ich bin halt Goldbug. :whistling:

    Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !

  • Die Zeiten ändern sich und mit Ihnen die Risiken. 5 % in Gold mag in ‘halbwegs normalen Zeiten‘ ein guter Richtwert sein. Heute: suizidal

    Salve woernie.
    na suizidal ist ein wenig hart :thumbsup:
    aber niemand von uns weiß doch wo Gold in 5 Jahren steht...
    ich wills mal vorsichtig formulieren... ich habe den Eindruck dass einige Anleger Ihre Kohle in ein Asset werfen und dann sagen nun muß es aber steigen. Hab mich eingelesen und alles deutet darauf hin. Hab geslesen jetzt kann man Millionär werden.


    denen sei gesagt: muß es aber leider nicht


    aber jedem das Seine... ich bin auch hoch z.Z. in Gold und Aktien und Derrivaten, weil die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Anstieg spricht. Wir handeln alle nur Wahrscheinlichkeiten.


    und nun trink ich wahrscheinlich erst noch n Kaffeeee


    soo und dann muß ich los...


    ach und Markowitz ist aktueller denn je. Ist halt ne Theorie.

  • Vorsorge...was denn genau?, aktuell ist Vorsorge sehr difficile bzgl Rendite / Risikoaspekt

    Guten Morgen Spartakus,


    "Wenn du ein Haus baust, solltest du dein Augenmerk auf das Fundament legen. Denn dein Haus wird nur dann stabil stehen, wenn das Fundament darunter stabil genug ist es zu tragen."


    Als ich mich im Frühjahr/Sommer 2019 mit den Möglichkeiten, die sich aus dem ab September "übrigen" Geld nach Ende der Abzahlung für mein Haus ergeben, kam wir vieles in den Sinn. Auch, dass die Zeiten immer unruhiger bzw. unvorhersehbarer werden und sich die dunklen Wolken am Horizont immer mehr zusammenballen.
    Ein Investment ist im Prinzip wie ein Haus und braucht ebenso ein Fundament auf dem es stehen kann. Ein Goldbesitz wird mir nicht in, sondern erst nach einer Krise (von der ich mir sicher bin, dass diese in irgendeiner Form kommt) hilfreich sein. Nur dazu muss ich die Krise erstmal durchstehen!


    Der Posten "Vorsorge" umfasst alle Maßnahmen, die zur Sicherung des Lebens in einer Krisensituation treffe. Dies sind keine Geldanlagen, etc. sondern praktische Maßnahmen, um eine weitreichende Autarkie zu sichern und die Bevorratung von Dingen, die in der Krise notwendig sind.
    Also nichts mit Rendite sondern nur Risikominimierung!


    Wären die Zeiten ruhig und sicher, würde ich den Überschuss komplett in EM investieren!

  • Geh...5 % in gold.....das wurde postuliert von irgendwelchen Wixxern so als Adabei....auch dabei sein....


    cu DL....Vermögen...ist immer ne Illusion....weil es wird erst zu geld wenn ein anderer die Kohle auf den Tisch legt und dann haste wieder nur ne neue Illusion....man jagt wie die katze den eigenen Schwanz und erwischt ihn nie.....ausser ich....weil ichs kann...er ist saulang [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]

    • Offizieller Beitrag

    Das Gute in unserem Forum ist, daß jeder seine Meinung vertreten kann, solange sie nicht gegen unsere Regeln grob verstößt.


    5 % In Gold als Anteil des Gesamtvermögens sind krass, grotesk. Die hat bereits nahezu jedes Ehepaar mit seinen Eheringen und ein wenig Schmuck der Holden. ^^


    Wenn schon die US Kolumnisten 10 % oder mehr empfehlen, wie vorerwähnt wie Frank E.Holmes / US Global Investors, sh.Anhang, oder Sprott Inc., ist das eine vernünftige Richtgröße.


    Marc Faber, Mr Doom, wahrlich kein Superoptimist, hatte schon vor vielen Jahren je 25 % in Gold, Immobilien, Aktien, zumeist in Asien, und Unternehmensanleihen investiert.


    Und die 3 Speichen Regel, uralt bewährt, enthält 33 1/3 % Gold. Selbst einige Multimillardäre halten zig % in Gold, hier öfter erörtert.


    Grüsse
    Edel

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