Zitat
Original von sidha
Genau so sieht es aus Mesodor ......
Aber hat " unser " PPT den auch die Mittel, vor allem das Gold, zur Verfügung um entscheidende Goldpreisdrückungen zu arrangieren?
Oder macht die USA die Schatulle auf?
Es ist egal.
Solange die Geldmengen weiter in diesem Tempo steigen, wird es für diese Eingreifgruppen völlig unmöglich sein, Vermögenspreise dauerhaft zu fixieren.
Bei den Grundstücken und bei den Aktien und auch im Kunst- und Antiquitätenhandel wird das erst garnicht versucht. Daher übernehmen die Preissteigerungen dieser Dinge solange eine Funktion der Ersatzindikation dafür, wie es um den Wert der Währungen bestellt ist, bis die offensichtlichen Manipulationen bei Währungsmetallen wirkungslos geworden sind.
Bei den Rohstoffen (Erdöl, Industriemetalle) hat man es sehr lange geschafft, Preise unten zu halten mit der Folge, daß die Rohstoffproduktion dem Bedarf nicht angepasst wurde und die Preise teilweise regelrecht explodiert sind (Platin, Nickel).
Mit GOLD und SILBER können sie es noch ein wenig länger machen, nämlich solange, bis die verfügbaren / verkäuflichen / verleihbaren Lagerbestände erschöpft sind. Dann spätestens besteht die Chance, daß die Preise ansteigen, weil nur so vorhandenes Material über den Preis mobilisiert werden kann. Allerdings mit einer kleinen aber wesentlichen Ausnahme: wenn es gelingt, Investoren massiv aus diesen Metallen zu vertreiben, kommt es (zeitlich befristet) zur Stabilisierung der Situation oder gar zu gewollten, weiteren Preisrückgängen. Was dann aber wiederum den Tag, an dem kein physisches Material zur Manipulation mehr vorhanden ist verschiebt und die Preiskorrektur demzufolge um so heftiger ausfallen lasen wird (vgl. Nickel).
Das Schlimme daran: Die Goldvorräte selber reichen dann noch sehr lange..... Und wie hoch die noch verfügbar zu machenden Silbervorräte sind, das weiß in Wirklichkeit keiner.
Dennoch ist bereits jetzt feststellbar, daß sich die Preise für GOLD und SILBER seit ihren Tiefstständen nachhaltig erholt haben. Auch die Förderkosten sind seit dem gestiegen. Allen aufgrund der Teuerung bei Energie und Baustoffen und Maschinen.
Will sagen: die Manipulanten haben erkannt, daß sie bereits in der Defensive sind und lassen die Preise nach Möglichkeit kontrolliert steigen. Das schafft ihnen Zeit, denn nur um ZEIT geht es dabei. Die Manipulation wird "relativ", d.h. ich vermute, daß es denen reichen könnte, wenn die Preise für GOLD und für SILBER langsamer oder zumindest nicht schneller ansteigen, als beispielsweise Aktienindices. Die in Anbetracht der Inflation (Geldmengensteigerung) lachhaft niedrigen Anleihenzinsen kann man derzeit ohnehin bestenfalls durch Monetarisieren halten....
...weswegen sich der Anstieg bei den Geldmengen in den letzten Jahren stark beschleunigt hat. So stark offenbar, daß die USA dazu übergegangen sind, entsprechende Daten (M3) nicht mehr zu veröffentlichen.
Probleme: Das neu in Umlauf gesetzte Geld wandert in Spekulationsblasen bzw. aus gestützten, weil sonst zusammenbrechenden Märkten (Anleihen schlechter Qualität bzw. zu niedriger Verzinsung) heraus. Einige, wenige Verkäufer kommen so zu märchenhaften Reichtum, der natürlich auch in die Anlageklassen wandert, die relativ zu den abgestoßenen Anlagen schlecht "performt" haben, also in Währungsmetallen. Über diesen Umweg wird es dann passieren. Und das kann sehr schnell gehen. Zwei Gruppen sind nur zu einem kleinen Teil identisch, nämlich: Kreditnehmer und Geldbesitzende Superreiche. Das Geld wandert immer schneller von Arm nach Reich. Je mehr Geld, desto mehr Zins muß gezahlt werden. Und desto mehr neue Kredite müssen an neue Schuldner vergeben werden, damit erneut Geld ausgegeben wird, daß die Alt-Schuldner verdienen und rückzahlen können. Ausfälle kann man nur dann vermeiden, indem man alleine schon des Zinseszinseffektes wegen zu einem ständig weiter wachsendem Geldangebot sorgt.....
Der Zinseszinseffekt aber ist eine Funktion, die nicht linear, nicht quadratisch, sondern exponentielles Wachstum erzeugt. Beispiel: Josefspfennig.
Widerspruch:
Exponentielle Funktionen steigen mit fortschreitender Entwicklng immer stärker an. Mathematisch ist das KEIN Problem, da die Größe von ZAHLEN nicht limitiert ist.
In der Realität jedoch ist alles limitiert. Prozesse mit anfänglichen, exponentiellen Wachstumsraten (z.B. alkoholische Gährung, Vireninfektion) kommen sehr schnell zum Stillstand.
Entweder dadurch, daß diese begrenzt werden, in dem alle Ressourcen (Zucker bei der Gährung) verbraucht werden oder dadurch, daß durch den Vorgang selbst Bedingungen geschaffen werden (hoher Alkoholgehalt bei der Gährung oder Imunisierung oder Tod des Patienten) die den Wachstumsvorgang (also die Vermehrung der Hefepilze / Viren) in dem geschlossenen System (Gährbehälter, Patient) definitiv beenden.
Fazit: Ab dem Punkt, an dem genügend Geldbesitzer realisieren, daß sich Geldverleihen / Geldbesitz für sie nicht mehr lohnt, kippt spätestens alles. Frühestens kippt die Situation dann, wenn Schuldner massivst ausfallen (wie n den USA bei den "Subprime-Krediten" und so Kapitalflucht auslösen (wurde ja scheinbar durch Monetarisieren abgewendet).
In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, was nach dem Lieferbankrott der Londoner Metallbörse 2006 mit den nicht belieferten Nickel-Futures geschah.
Wurden die letztendlich doch noch alle "beliefert" oder wurde nach einer "Schamfrist" seitens der Börse oder sonstiger Stellen ein Ende der Strafzahlungen und Barausgleich verfügt?.
Weiß darüber jemand etwas genaueres?