Interessant, wie bis dato ehr unbedarfte Anleger, die mit Münzensammeln liebäugelten reagieren, wenn sie merken, daß sie entweder den Markt komplett falsch eingeschätzt hatten / haben oder ganz einfach durch Nachprägungen abgezockt wurden.
Mal angenommen es wurden nn (heimlich) die zur Auflage von 5.000 Stücken noch fehlenden Exemplare "angefertigt". Wahrscheinlich sogar inoffiziell. Warum das?
Ganz einfach: die besser informierten geiern den Markt ab und teilen den Reibach (=Differenz "Marktpreis" - Ausgabepreis). Klar, daß das die Münzstätte nicht zugibt. Klar auch die relative Funkstille von dort.
Mit Fehlprägungen ist es, so vermute ich das, in der Pariser Münzstätte genau so gelaufen. Da sind auch einige Leute (meist Franzosen) sehr schnell sehr reich geworden. Und haben nebenbei mit ihren Profiten den gesamten Markt für echte Ausnbahmefehlprägungen preislich "versaut". Das ist so, als ob jemand eine Gelddruckmaschine im Keller stehen hat. Gegen solche Leute kannst Du dann auch nicht mehr erfolgreich bieten. Du kannst Ihnen das Leben nur möglichst teuer machen, was aber nichts bringt, weil sie ja praktisch GELD selbst produzieren.
Das einzige, was ihr machen könnt:
Sich organisieren und massenhaft Beschwerdebriefe zur Prägeanstalt und zur australischen Botschaft in Berlin senden. Es wäre nicht das erste Mal, daß untreue Mitarbeiter einer Prägeanstalt vor die Tür gesetzt wurden. Sowas gab es schon, auch in deutschsprachigen Ländern, öfters. GGF. fragt mal bei der DEG nach, ob die Anfragen an Prägeanstalt und Münzstätte stellen können.....
Gefallen lassen müsst ihr euch noch längst nicht alles.