Beiträge von mesodor39

    goldkind: zweite Chance:


    Wie schätzt Du das Weltfinanzsystem ein im Hinblick auf


    - Handelsbilanzdefizite


    - Verschuldung bedeutender Industrienationen


    - Wertentwicklung von Aktien, Renten und Immobilien


    - Kaufkraftentwicklung der Weltleitwährungen Dollar, Euro Yuan und Yen?


    - Geldmengenentwicklung


    Auswirkungen von Ungleichgewichten aus Handelsbilanzdefizit und Verschuldung der USA speziell im Hinblick auf die Funtion des US-Dollars als sog. "Währungsreserve"?


    Was meinst du zu der Demoskopie in Europa und in den USA und die Auswirkungen auf die Pensionen für Rentner?


    PS: wenn du meine Postings genau lesen würdest, dann wüsstest Du, daß ich sehr wohl Kritik an Herrn eichelburg, als auch an Herrn Siegel übe. Und diese auch begründe. Und im Fall der Anlagepolitik des Herrn Siegel auch schon Recht behalten habe. Dies nur so am Rande.


    Wenn Du also ein ganz anderes Zukunftsbild hast, als viele hier in diesem Forum und ganz besonders die, die Du als Goldbullen bezeichnest (wobei ich mich nicht als einen solchen sehe), so bereichere doch die Diskussion, in dem Du auf die von mir gestellten Fragen eingehst.


    Im Übrigen stellst Du fest, daß sich die gesamte neu geschaffene Geldmenge der letzten jahre bei nur etwa 2 Prozent der Menschen konzentriert. Das alles ist gut und schön. Was aber passiert wohl, wenn einige von denen auf die Idee kommen, damit nun ihrerseits auf Einkaufstour zu gehen?


    Wo sind diese Gelder dann?


    Und werden sie dann auch dort bleiben oder wird dann etwas in Gang gesetzt, was man vielleicht als Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit und letztendlich als Inflation / Hyperinflation bezeichnen könnte?


    Egal, ob Du Dir von deinem Geld eine Industrieaktie, einen rosa Diamanten (mag lieber blaue Diamanten, die gelegentlich rot glühen, aber geschenkt) oder Gold kaufst: Dein Geld ist dann ausgegeben, in Umlauf gesetzt und sucht erneut eine "Schuld", für dessen Begleichung es dienen kann. Es ist nicht weg - nur ein anderer hat es, der es wieder für irgendwas ausgeben will (und das möglichst schnell, wenn er klug ist).


    Natürlich könnte man sein Geld auch verleihen, damit andere es ausgeben. Aber das das momentan ein schlechter Deal ist, da bist Du ja schon von selbst drauf gekommen :D:D:D

    TeeKay, @Freely: der junge Herr muss sogar Lehrgeld zahlen. Und er wird das auch irgendwann tun. Und zwar völlig unfreiwillig. Und es wird ihn schmerzen. Und so muss es auch sein. Denn: genau so braucht er das auch. Und je früher er sich seine Lektion verabreicht, desto mehr Nutzen wird er daraus für sich ziehen können.


    Voraussetzung dafür: er gibt nicht anderen die Schuld an seinem Scheitern.


    Mehr sag ich nicht mehr zu solchen Pfennighaien.

    zumindest in geologischen Zeiträumen gemessen:


    http://www.wissenschaft.de/wissen/news/270740.html


    Nur etwa 50.000 Jahre sind nötig, um reichhaltige Vorkommen entstehen zu lassen.


    Oder weniger als 150 Jahre, um das Messing eines verlorenen Reisverschlussteils teilweise in Gold umzuwandeln (!).


    Daher ist es auch nicht verwunderlich, daß an Orten (wie beispielsweise Katzhütte), an denen bereits vor einigen hundert Jahren Goldabbau betrieben wurde und die als völlig ausgebeutet galten, plötzlich wieder Seifengold gefunden wird. Und zwar in Mengen, die in alten Zeiten durchaus abbauwürdig gewesen wären.


    Voraussetzung: die Geologie wurde durch den Goldabbau nicht komplett zerstört, d.h. die ausgewaschenen Erdmengen sind vor Ort verbleiben und günstigstenfalls wieder dort eingebracht worden, wo man sie ausgebaut hatte.

    goldkind:


    Wie schätzt Du das Weltfinanzsystem ein im Hinblick auf


    - Handelsbilanzdefizite


    - Verschuldung bedeutender Industrienationen


    - Wertentwicklung von Aktien, Renten und Immobilien


    - Kaufkraftentwicklung der Weltleitwährungen Dollar, Euro Yuan und Yen?


    - Geldmengenentwicklung


    Auswirkungen von Ungleichgewichten aus Handelsbilanzdefizit und Verschuldung der USA speziell im Hinblick auf die Funtion des US-Dollars als sog. "Währungsreserve"?


    Was meinst du zu der Demoskopie in Europa und in den USA und die Auswirkungen auf die Pensionen für Rentner?

    Noch im Jahr 1964 prägte man Halbdollarmünzen im Gewicht von etwa einer halben Unze Silber.


    Mittlerweile ist der Nickelpreis bei einem Dollar die Unze angekommen.


    Silber hat sich seitdem kuesmäßig verleffacht. Mehr als 11 Dollar muss man für eine Unze Silber zahlen.


    Rechnet das mal für die nächsten 42 Jahre hoch, und ihr habt günstigstenfalls den zukünftigen realen Dollarwertverlauf. Real, weil an Waren gemessen.


    Ich weis nicht, wie schnell der EUR entwertet werden wird. Jedoch kann ohne einen wertstabilen Dollar der Euro, weil großteils dollargedeckt, auch nicht von Wert sein. Genau so wie das Chinesengeld.


    Von daher sind Dollarkursprognosen in anderen ebenfalls inflationierenden Fiat-Währungen völlig unsinnig.


    Schaut euch all die Schuldentürme und die faulen Kredite an und ihr wisst, wohin die Reise gehen wird: Abwärts.

    Zitat

    Original von Osama bin Bush
    Die steigende Geldmenge benötigt Zeit, bis sie durchs Volk wandert und sich in steigenden Preisen von Brötchen, Arbeitskosten, Aktien, Immo bemerkbar macht. Ja, die Aktienkurse sind Aktienpreisinflation. Das frische Geld fließt relativ schnell zu den Aktien, warum sich die Inflation sich auch meist bei Aktien bemerkbar macht. Die Kurse werden steigen, aber im besten Fall nur so lange, bis die Wirtschaft auf Grund der Inflation Schwierigkeiten bekommt. Die Aktienkurse sind Inflation und kein andauernder Gewinn. Ob der DAX noch 3 Wochen oder 3 Jahre steigt, weiß ich nicht. Ich warte bis er einbricht und werde dann etwas von meinem explodierten Gold in solide Firmen stecken, deren Kurs am Boden liegt. So gewinne ich noch mehr, bei geringerem Risiko. :D


    Sehr gute Analyse. Ich sehe das ähnlich: Momentan ist das Risiko von Geldwertanlagen um ein vielfaches höher, als die Ertragschancen. Das ist in etwa so, als ob man unmittewlbar vor der BAndage einer langsam fahrenden Walze Cente (meinetwegen auch Dimes, Pennys oder nickels) aufsammelt, wohl wissend, daß der Walzenfahrer jeder Zeit einen Gang höher schalten kann und es dann um einen geschehen ist.


    Will sagen: Aktienbesitzer, die sich nicht rechtzeitig vom Acker machen, werden sehr wahrscheinlich von der Inflation überrollt und plattgemacht werden, wie ein Mensch, de rbei einem Unfall unter eine schwere Walze gerät. Und nicht nur Aktienbesitzer, sondern auch Altersvorsorgesparer.


    Schaut euch mal an, was viele AG´s in der Kasse haben......


    Denkt mal drüber nach, wie die Gerwinne -selbst bei Substanzwahrung - von steigenden Investitionsgüterkosten und der Steuer auf den Teil der investierten Gelder, der durch Preissteigerungen nicht mehr über Abschgreibungen von Altgerät / Altanlagen hereingeholt werden kann "aufgefressen" wird. Und vieviel eine Firma verdienen muss, um allein ihre Substanz zu erhalten.


    Es ist einfach viel zu viel Geld da, das zu derzeitigen Preisen keine Entsprechung mehr in Waren, Dienstleistungen und realen Vermögenswerten finden kann.


    Und dieser Geldüberhang wird über steigende Preise abgebaut werden.
    Profiteure dieser Entwicklung sind wohl primär Staatsschuldner, weil die die niedrigsten Zinsen zahlen und so am stärksten von Geldentwertung (= Gewinn und Wertsteigerung von Geldwertanlagen wie Aktien) profitieren.


    Wohl dem, der den Braten riecht und in preislich relativ stark zurückgebliebene Sach- und Realwerte guter Substanz investiert. Solange bis sich alle "ausgesponnen" haben.

    Wenn Papiersilber oder -gold überhaupt eine Daseinsberechtigung hat, dann ist es die Tatsache, daß man solche Papiere für rein virtuelle Käufe z.B. bei einem Börsenspiel verwenden kann.


    Ansonsten sind sie zu nichts gut. Sieht man mal von der Bereicherung von Banken und dem Täuschen von uninformierten / bequemen Anlegern ab. Wobei die Frage ist, ob man letztgenannte Zwecke gut heissen sollte.

    Bei der Dresdner Bank in Düsseldorf kann man Krügerränder und andere Goldmünzen oder -barren annonym gegen Barzahlung erwerben, sofern der Gesamtbetrag je Käufer unterhalb von 15.000 EUR liegt.


    Ich empfehle für Anlagezwecke Münzen im Gewicht einer Unze Feingold, wobei der Krügerrand mein Favorit ist. Barren empfehle ich in den Stückelungen 100 g und 250 g


    Man muß jedoch bedenken, daß ab einem Kilopreis von 60.000 EUR ein 250g-Barren nicht mehr ohne Meldung nach dem Geldwäschegesetz verkauft werden kann.


    Als "Notgroschen" empfehle ich Münzen im Feingewicht von etwa einer zehntel Unze bis 8 Gramm Gold.

    Wieso sollten in den USA die Republikander die Kongresswahlen gewinnen?


    Ist Herr Bush denn jetzt auf einmal wieder beliebt?


    Ich glaube, die Menschen sind diesen Präsidenten satt.


    Der hat sie oft genug getäuscht.


    Außerdem: Trotz Rekord-Dow dürften die strukturellen Probleme in den USA unverkennbar sein.


    Aber egal. Anfang November sind wir alle klüger.

    Zitat

    Original von white knight
    Grüss Gott!
    Der Nachteil der Markt-Manipulation ist doch wohl, dass man nicht zuverlässig weiss ob man davon profitieren könnte.
    Oder wie seht ihr das?


    Viele Grüsse


    white knight


    Ich meine, daß die Manipulanten alles daran setzen, daß man an/von deren Manipulationen nicht profitiert.

    @Eldo: das Problem der Chinesen und anderer Dollar-Horter ist schlicht und einfach folgendes:


    Es gibt viel mehr Dollars als Dummköpfe, die bereit sind dafür ihre Realwerte zu verkaufen.


    Weswegen immer mehr und immer neue groteske Blasen entstehen. Immer wieder. Und jedes Mal hat das Geld danach ein anderer, der es dann wieder los werden will und somit unweigerlich neue Blasen erzeugt.


    Produktionsmittel und Ressourcen (Arbeitskraft, Rohstoffe usw.) werden so immer wieder fehlgeleitet.


    Überall werden mit dem an sich wertlosem Geld Überkapazitäten geschaffen, die dann ruhinösen Wettbewerb und Pleiten erzeugen und so gesamte Volkswirtschaften unter Druck setzen und zerstören können. Alles nur, weil Geld (Kredit) aus dem Nichts erzeugt wird das dann über damit getätigte Investitionen künstlich mit erarbeitetem Geld in einem Wettbewerb tritt, der ohne diesen GELDBETRUG niemals stattfinden würde.


    Arbeitskraft (Lohn) wird dann durch Kapital (Maschinen) verdrängt. Ergebnis: Arbeitslosigkeit, Lohndumping, ruhinöser Wettbewerb. Und das weltweit.


    Ein gewisser Fed-Sprecher hatte schon recht, als er sagte: Es ist unser Dollar aber euer Problem.



    Verbrecherpack.

    Zitat

    Original von Osama bin Bush


    Wer nicht bereit ist, sich an jeder Ecke des Lebens vom Staat bestehlen zu lassen, dem sei empfohlen, sein Geld ins Ausland zu schaffen, damit ja keine Erträge sichtbar sind.


    Von welchen erträgen schreibst Du?


    von den vier Prozent Verlust, die eine 3,8-prozentige Staatsanleihe nach Depotgebühren, Transaktionskosten und Inflation (real lt. einigen Volkswirten etwa 7 v.h.) abwirft?.


    Wozu also der Stress?


    Gib Dein Geld aus und kauf die was werthaltiges dafür. Und vergiss es, bis sein Wert -gemessen in Immobilen Realwerten mit dann realem Ertragspotenzial explodiert. :)


    Und wenn Du dann nich tmit dem Staat teilen kannst, weil Du ihn zuvor Jahrelang beschissen hast und / oder vielleicht nichts zum Teilen übrig ist: Dein Pech.


    Alles klar?

    und man stellt fest:


    Aktien, Immibilien, Gold, Kunstgegenstände, Rohstoffe, all das ist in den letzten 15 Jahren meist deutlich gestiegen.


    Und egal, ob nun das eine mal fällt, um dann später wieder zu steigen:


    Das stinkt gewaltig nach Inflation.


    Und Inflation entwertet nunmal in erster Linie GELD.


    Wird GELD entwertet, ist weniger reale Kaufkraft vorhanden. Und das, was zuvor am meisten gestiegen ist (Aktien und zum Teil auch Immobilien) wird auch am meisten verlieren. Und diejenigen, die GOLD zu spät kaufen, haben bereits schon zum Kaufzeitpunkt viel verloren.


    Wer erst bei 1.000 einsteigt, der kriegt halt nur die Hälfte dessen wie jemand, der bereits für 500 gekauft hat. Und der, der zuletzt 500 gezahlt hat, der hat doppelt soviel hinblättern müssen, wie der Glückspilz, der für 250 kaufte.


    So einfach ist die Sache.


    Aber da hat sich ja auch niemand drum geschert, als der NEMAX von Rekordstand zu Rekordstand eilte. Und bei allen anderen Blasen war es ähnlich. Warum sollte das beim Gold anders sein? Die Anleger müssen nur gierig oder panisch genug sein, um jede Idiotie mitzumachen. Dann sind auch locker 5.000 Die Unze drinn. Egal ob nun US-$ oder EUR.


    ANGST und GIER, das sind die beiden Seiten derselben Medaille.

    Ich weis nicht, wa sdie Aufregung soll.


    (1) ist das Existenzminimum steuerfrei: Wer Gold gekauft hat und das in kleinen Mengen abgibt und sonst nichts an Einkünften hat, der muss garnichts abdrücken, sofern die Gesamterlöse nicht das Existenzminimum überschreiten.


    Hat er Kaufbelege, darf der Reingewinn das Existenzminimum nich tüberschreiten.


    (2) Wenn ich jetzt 30 Krügers (mit Quittung) kaufe, und in der Krise für fünf von denen ein Haus bekomme, so what - kann ich dem Fiskus ruhig fünf weitere je gekaufter Luxusimmobilie "schenken". Das macht dann immer noch drei Traumhäuser in einem heutigen Wert von vielleicht 1,5 Mio. bis 3 Mio. EUR. Derzeitiger Kapitaleinsatz für den Optionsschein in Form 30 Krügerränder: ca. 14.500 EURönchen. Warum dann auch noch Steuern sparen wollen und was riskieren oder gar geizen? Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist. Das sind lt. BVG (Halbteilungsgrundsatz) höchstens 50 Prozent von allem. Ich wäre froh, in einer solchen Situation 50 Prozent zahlen zu dürfen. Und würde von diesem Privileg exzessiv Gebrauch machen wollen, wenn ich es dann könnte.


    Von den Einnahmen der so gekauften drei immobilien könnte ich später sorgenfrei leben. Mit einem Einsatz von läppischen 14.500 EUR wohlgemerkt.


    Wer nicht bereit ist, Steuern zu zahlen, dem sei empfohlen, sein Geld in einem Schließfach aufzubewahren, damit ja keine Erträge anfallen. Die Inflation wird dann den Rest besorgen und ganz sicher stellen, daß man auch später mangels Masse wohlgemerkt, nicht in die Versuchung kommen wird, doch noch steuerpflichtige Erträge zu erwirtschaften. Am besten: er haue seine Kohle vollständig auf dem Kopf. Dann hat er damit keine Sorgen mehr.

    Gold hat erst dadurch einen Wert, daß es


    - für Schmuckzwecke und als Statussymbol benutzt wird
    - es wirtschaftlich sinnvolle, industrielle Anwendungen für
    Gold gibt
    - Gold kanpp ist und auch nicht beliebig gefördert werden kann
    und die Goldgewinnung großer Mengen zudem extrem
    aufwändig ist.
    - weil es teilweise immer noch als Wertaufbewahrungsmittel
    angesehen wird.

    Zitat

    Original von Wayne Schlegel
    1. Welche Fakten und Einschätzungen sprechen aus eurer Sicht dagegen, dass es in den nächsten Wochen / wenigen Monaten zu einem Crash (Währungs-/Finanz-/Aktiencrash) kommt?
    2. Wie lange schätzt ihr die Haltbarkeit des Finanzsystems generell ein?
    3. Welche Indikatoren/Ereignisse müßten gegeben sein/eintreten, um einen unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch mit einiger Verläßlichkeit prognostizieren zu können?


    Vielen Dank für euere Einschätzungen!


    Zu (1) folgende: während des Zeitraumes von 2002 bis Ende 2005 hätte es aus genau den hier beschriebenen Gründen jederzeit zu einbem Zusammenbruch kommen können. Was abe rnicht geschah. Die Situation ab etwa 2002 ist vergleichbar mit der heutigen Situation, was den faktischen Zustand (Bankrott) vieler Staaten angeht. Dennoch geschah nichts. Warum also soll gerade in den nächsten Wochen / in wenigen Monaten etwas passieren?
    Wir wissen, daß das Ereignis der Geldentwertung eintreten wird. Nur der Zeitpunkt und der genaue zeitliche Ablauf und damit die Eintrittswahrscheinlichkeit in dem von Ihnen definierten Zeitraum ist unbekannt.


    zu (2) es ist mit dem heutigen Geldwert (Kaufkraft des Geldes) nicht mehr zu halten. Bestenfalls kann man es durch weitestgehende Geldentwertung auf eine neue Grundlage stellen.


    zu (3) Mehrere von den hier angeführten Dingen müssen synchron ablaufen: Panik an den Aktienmärkten, steigende Preise für Lebensmittel, notwendige Dinge des täglichen Bedarfs. Versorgungsschwierigkeiten mit Gütern des täglichen Bedarfs. Bankenpleiten oder geschlossene Banken. Probleme mit der Energieversorgung. Bargeldmangel. Unruhen, Generalstreiks, gewaltsame Auseinandersetzungen großer Bevölkerungsgruppen mit der Staatsmacht. Ausruf des Notstandes seitens der Regierung.


    Will sagen: wenn man ihn prognostizieren kann, ist man schon mitten drinn.


    Gegenfrage: wie hätte man den Zusammenbruch von Enron, Flowtex und Co rechtzeitig prognostizieren können?


    Wer das könnte, der hätte finanziell ausgesorgt.

    Bis Ende des Jahres gilt noch: Du misst nur dann den Gewinn versteuern, wenn
    er größer als 500 (1.000 bei Verheirateten) ist und der Kauf der Münzen weniger als 12 Monate zurückliegt.


    Ab nächstes Jahr sind wohl 30 v.H. Abgeltunfssteuer auf den Gewinn fällig, egal wie lange man die Münzen bereits besitzt. Kann man den Kaufpreis nicht nachweisen, gelten die 30 Prozent für den kompletten Verkaufserlös.


    Also: die WIEDEREINFÜHRUNG DER VERMÖGENSSTEUER DURCH DIE HINTERTÜR INFLATION.



    Obs verfassungskonform ist, wird sich noch zeigen.


    Denkt mal nach, was das für Aktienkursgewinne bedeutet und dann überlegt mal, wann und wie Menschen versuchen könnten, Steuern zu "sparen".

    goldkind: Du verstehst es nicht:


    Bei etwa 8 Prozent jährliches Geldmengenwachstum und einem angenommenen Steuersatz von 30 v.H. musst Du etwa 12 Prozent Vorsteuerrendite haben, um LANGFRISTIG nicht zu verlieren.


    Und nun nenne mir mal eine Anlage, bei der nach Abzug des RISIKOZUSCHLAGES 12 Prozent vor Steuern hängen bleiben.


    Und wie Du bereits angeführt hast: Gold hat KEINEN Risikozuschlag nötig, weil es schuldnerfrei ist und bietet die Chance langfristig das investierte Vermögen zumindest zu erhalten.


    Gegen die Notenpresse ankämpfen zu wollen, das ist ein bischen wie das Rennen zwischen Hase und Igel: Der Igel ist aus der beschränkten Sichtweise des Hasen immer schneller. Woran der Hase, der sich damit nicht abfinden kann, letztendlich kaputt geht.


    Da hilft Dir auch der DWS-Top-50-Asien (kenne den Fonds schon seit etwa 8 Jahren) nichts. Mit dem hab eich auch gut verdient (VL-Vertrag) und die Kohle Ende letzten Jahres bei etwa 500 Dollar die Unze Gold in Krügerränder transformiert.

    Outbacker:


    Zitat:
    Der Umfang dieser Zertifikate ist deutlich größer als der globale Bestand an Gold. Bei einer Krise können sich die Besitzer von Zertifikaten ihr Gold nicht real ausliefern lassen, weil es in dieser Menge überhaupt nicht verfügbar ist.
    Ende des Zitates.


    Ich kann es auch noch einfacher:


    Auf 1 Kilo Gold, das jemals gefördert wurde kommen etwa 72 kg Papiergold, also auf Gold lautrende Zahlungsversprechen.


    Was ist so schwer daran nachzuvollziehen, daß diese Versprechen niemals durch Lieferung des geschuldeten Basiswertes erfüllt werden können?


    Es gibt nur ein historisch überliefertes Beispiel, und das kann man in der Biebel nachlesen, bei der es zu einer wunderbaren Vermehrung begrenzter Güter (Brot und Fisch) gekommen sein soll. Und der, der das vollbrachte wurde kurz darauf bestialisch gequält und ermordet.

    Ob sich das mit der Vermehrung von Brot und Fisch tatsächlich so zugetragen hat, ist eine Glaubensfrage. Einen wissenschaftlichen oder histotischen Beweis in anderen Quellen außerhalb des Neuen Testamentes der Biebel gibt es dafür nicht.


    Du willst wissen, wo es überall Risiken gibt:


    Überall dort, wo Du in Vorleistung gehst, sei es mit Arbeit, Lieferungen oder Geld und dein Vertragspartner / Kontrahent erst später erfüllen muss.


    Und selbst bei Goldmünzen und -barren kannst Du mit Fälschungen betrogen werden.


    Risiken gibt es überall.


    Nur eine Sache ist sicher: Die zeitliche Begrenztheit der eigenen Existenz.


    Und da sollte man mal drüber nachdenken:


    Der beste Philosoph ist der, der unbeschwert genießt :)


    Nur das Geld, das Du für Dich ausgegeben hast in dem Du den Gegenwert erhalten und aufgebraucht hast, das kann Die niemand mehr nehmen.


    PS: der bekannte Silber-ETF von Barcleys soll auch so eine Luftnummer sein, die mit Futures und Silberzertifikaten anderer Emittenten auf über 100 Millionen Unzen "gesalzen und gepfeffert" wurde. So einen tollen (und vor allem teuren) Blowjob wie die Fondsmanager von Barclays wird kein Freudenmädchen der Welt jemals vollbringen können.


    In Wirklichkeit gehen die Anlegergelder wohl am Kapitalmarkt "arbeiten". Oder sollte ich besser "anschaffen" sagen?


    Der Begriff "Rate-Tarts" (Zinsnutten) bringts auf den Punkt.

    Zitat

    Original von DerAlchemist



    Das Stimmt nicht. Es wäre für keinem Unternehmen möglich eine Anleihe mit 1% Nominalzins für 100% Kurs auf den Markt zu bringen. Der Markt erwartet andere Renditen und danach müssen sich Unternehmen und auch der Staat halten wenn sie die Anleihen verkaufen möchten.


    Dann schau Dir mal die Coupons vieler Wandelanleihen an.