Beiträge von mesodor39

    Dazu passt dann noch die Geschichte des glücklichen Fondsmanagers mit seiner Aktie, die sich verfünfzigtfacht hat.


    Anfangs mit "nur" 5 Prozent des Fondsvermögens bereits hoch gewichtet, reduziert der Manager den Posten bei stetig steigendem Kurs immer wieder so, daß die 5-Prozent-Grenze nie nennenswert überschritten wird. Denn: er darf ja nich tmehr als fünf Prozent seiner Mittel in einen Wert investieren.


    Und hat am Ende seiner Diversifikationsbemühungen das Fondsvermögen so tatsächlich um 5 Prozent gemehrt, statt um (theoretisch) 49 x 5 Prozent.


    Und die Anleger wundern sich, warum der Fonds nur so geringe Wertzuwächse hat: die Flügellahmen und Verlustbringer, die hätte der gute Mensch ja sogar noch aufstocken dürfen.....


    Gelegentlich hat er dass dann wohl auch getan :(

    sind stets zeitlich begrenzt. Und dennoch verheerend in ihrer Wirkung:


    Es können ganze Generationen von Menschen über Jahre und Jahrzehnte manipuliert werden.


    Meistens kommen die Manipulationen irgendwann ans Licht und sind dann für jedermann offensichtlich.


    Es gibt sehr viele Beispiele dafür, bedeutende und weniger bedeutende.



    Manipulationen am Geldwert hat es schon vor hunderten von Jahren gegeben.


    Allesamt endeten sie mit einem Zusammenbruch der betroffenen Währungen in Form von Abwertungen, Verrufung manipulierter, d.h. gefälschter oder unterwertiger Geldstücke oder völliger oder nahezu völliger Entwertung umlaufender Banknoten und Ersparnisse, sofern in GELD gespart wurde.


    Und in der Regel konnte der Zeitpunkt des Endes von Währungsmanipulationen und deren Verlauf im Vorhinein und im Hinblick auf den "richtigen" Zeitpunkt das zusammenbrechende System mit optimiertem Profit zu verlassen zeitlich nie hinreichend genau terminiert werden. Selbst dann nicht, wenn Menschen die mAnipulation, den dahinterstehenden Geldbetrug und die Notwendigkeit / Unabwendbarkeit des Währungszusammenbruches erkannten. Wer zu früh absprang, dem entgingen Gewinne, wer hingegen den Absprung verpasste, der verlor meist ales oder fast alles.


    Allein Edelmetall konnte niemals völlig entwertet werden, obgleich die Bewertung von Edelmetall in den jeweils gültigen Währungen (sofern nicht edelmetallgedeckt) oftmals erheblich schwankte, genau so wie das (Bewertungs-)Verhältniss der Edelmetalle untereinander und deren Kaufkraft.


    Alles in allem war Edelmetall langfristig weniger anfällig gegen Entwertung und Manipulation. Und meistens, eigentlich fast immer, war in Zeiten des Währungsverfalls die Anlage in Edelmetall ein viel besserer Schutz der Ersparnisse vor Inflation als andere, mögliche Anlageformen. Und somit ein verlässlicher Schutz von in Form von Ersparnissen begründetem Eigentum.


    Rückblickend hätte es sich immer gelohnt, bereits lange vor dem Zusammenbruch das System zu verlassen. Selbst ein Systemwechsel, der Jahre und Jahrzehnte vor dem dann stattgefundenen Zusammenbruch gelegen hätte wäre lohnender gewesen als einer, der bereits etwas zu spät erfolgte.


    Um beispielsweise einen Verlust von 50 Prozent des Kapitals zu kompensieren, muss man anschließend sein Kapital verdoppeln.


    Bei 66 Prozent Verlust muss man sein Kapital schon verdreifachen um den Verlust auszugleichen, bei 75 Prozent Verlust sogar vervierfachen und bei 80 Prozent Verlust sogar Verfünffachen.


    Um einen Währungsschnitt von 1:10 auszugleichen, muss man es schaffen, in der dann neuen Währung sein Geld zu verzehnfachen. Erschwerend kommt bei einer Währungsumstellung hinzu, daß aufgrund des dann reduzierten Geldüberhanges die Volatilitäten und damit die Chance auf hohe Gewinne sehr viel niedriger sein werden, als das in den letzten Jahren des alten Geldsystems wahrscheinlich der Fall gewesen ist.


    Und bei einer Währungsumstellung, wie sie 1948 stattfand, hätte man den gutgeschriebenen Gegenwert seiner Vorkriegsersparnisse sogar nominal mindestens verzwanzigfachen müssen um vermögensmäßig wieder dort zu sein, wo man vor dem zweiten Weltkrieg einmal war. Viel Zeit hätte man allerdings nicht gehabt, denn bereits in den späten 40ern und 50ern gab es teilweise heftige Inflationsschübe, was etwaige Anstrengungen, den Stand seines Vorkriegsvermögens erneut zu erreichen weiter erschwert hätte.

    Hinzu kommt bei inflationsbedingten und währungsumstellungsbedingten Vermögensverlusten noch der Umstand, daß zukünftige Erträge nicht mit den umstellungsbedingten, realen Wertverlusten verrechnet werden dürfen, d.h.: Alle Gewinne aus dem zusammengestrichenen Vermögen müssen voll versteuert werden....


    Faktisch bleibt nur folgende Feststellung:
    Vermögensverluste durch inflationsbedingte Währungsumstellungen oder gar Währungsreformen sind mit dem verbleibenden Restkapital und unter Berücksichtigung von Steuern und zukünftiger Geldentwertung faktisch nie mehr kompensierbar. Zumindest nicht in für Erwachsene Opfer noch erlebbare Zeiträume.

    doch lest selbst:


    http://de.rian.ru/business/20061017/54877841.html


    Wahnsinn, zu welchen Taten die schiere Panik und Verzweifelung, ider die Erwartung vielleicht um die Früchte seiner Exoprtleistungen betrogen zu werden führen kann.


    Verrückt, was Zentralbanker nicht alles tun, blos um KEIN Gold kaufen zu müssen.


    Blinder, unnützer Aktionismus ist das.


    Nutzen wird auch das nichts.


    Im Gegenteil: Die Ammies konsumieren und Notenabnken anderer Exportnationen sollen das über Umwege monetarisieren......


    .....um dann auch daran mit zu ersticken!.


    Schon mal dran gedacht, nur noch Ware gegen Ware oder Warengeld zu liefern?

    Zitat

    Original von Silberwolke
    .....Mein Grinsen muß operativ entfernt werden, bestätigte mir soeben mein Hausarzt... :D


    Silberwolke


    Lass mal das Skalpell stecken. Spätestens dann, wenn Du merkst, daß dicht nur Dein Edelmetall demnächst im Preis steigt, sondern auch viele Dinge, die Du Dir gerne von deinem erhofften Profit gekauft hättest.....


    wird sich dein krampfhaftes Dauergrinsen wieder lösen.


    Dann, wenn dir Die Kinlade zu Boden gefallen ist, brauchst du Dei Kohle wohl besser für einen Kieferorthopäden :D:D:D


    Will sagen: der, der sich auf Inflation und Zusammenbrüche freut, der hat deren Wesen nicht mal ansatzweise verstanden.

    @HORSTWALTER: Banken und Versicherungen spielen längst in ganz anderen Regionen.


    Wer Eigenkapitalrenditen von 25 Prozent per Anno erwirtschaften will, der kann das langfristig nicht mit physischen Edelmetallanlagen tun.


    Und wenn ich "spielen" schreibe, dann meine ich auch "spielen". Manche Wertpapierabteilungen sind wohl schon seit Jahrzehnten professionell gemanagte Wettbüros. Da wird um jeden Cent gehauen und gestochen. Und das zigmilionenfach.


    Es wird gehedgt, es wird ultralong oder megashort gegangen, mit Hebeln von 5 bis über 100.


    Will sagen: der Erfolgs- und Renditedruck oder die Maßlosigkeit in diesen Gewerben verhindert ein seriöses, nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln sich selbst und seinen Kunden gegenüber.


    Ein gutes Beispiel, wie Banken ihre Grundlagen verheizen ist die Dt. Bank als ehemalige Depotbank des Immpobilienfonds "Grundbesitz-Invest"


    Die haben mit Goldanlage etwa soviel im Sinn, wie eine 90-jährige Nonne mit einer FKK-Party.


    Oder andersrum:


    Die lassen es sich nicht nehmen, ihren Kunden Papiergold oder -silber statt hartes Edelmetall auszuhändigen und mit den Erlösen Aktien oder Anleihen zu kaufen oder gar zu zocken.

    Zitat

    Original von zwyss
    Emoba. Ich sehe, dass Gold abgelöst wurde durch Papiergld. Aber Papiergeld ist doch nicht gleich US$.


    Ich lese überall, dass US$ fallen wird in den nächsten Monaten. Aber alle meinen (Hier in diesem Forum natürlich nicht... aber sonst...), dass man stattdessen nicht Gold, sondern EURO kaufen soll.


    In der Demokratie hat die Mehrheit immer Recht. An den Finanzmärkten so gut wie nie.


    Merkwürdig, nicht :)

    Russlands Gold- und Devisenreserven - der blanke Hohn.


    Doch lest selbst:


    http://russlandonline.ru/ruwir0010/morenews.php?iditem=11502


    Zitat:


    Laut dem Bankier (gemeint ist der Vize-Boss der Zentralbank) bilden gegenwärtig US-Dollar 45 Prozent der Gold- und Devisenreserven. Weitere 45 Prozent entfallen auf den Euro, und 10 Prozent bildet das britische Pfund Sterling.


    Ende des Zitates.


    Pers. Anmerkung:
    45 + 45 + 10 = 100


    Also kein Gold oberhalb ein Prozent der Gesamtreserve in den "Gold- und Devisenreserven". Faktisch alles Fiat.


    Schaumschläger.

    Zitat

    Original von gutso
    [
    Manipulation mittels Virtueller Shortie-Papiermühle ist wieder mal angesagt ... .



    Grüsse,
    gutso


    weswegen die Volatilitäten im allgemeinen und bei Edelmetallen im Besonderen weiter zunehmen oder auf hohem Niveau verharren werden.


    Wie gesagt: es beschleunigt sich immer mehr.... je mehr "unbeschäftigtes" Geld in Umlauf gesetzt wird.

    Ich meine folgendes: jemand, der eine Ware gewerblich anbietet (bei privaten sowieso) sollte diese auch besitzen und nach Bezahlung zügig versenden.


    Alles andere läuft auf eine Art verstecktes Termingeschäft hinaus.


    Mit den dabei üblichen Risiken bei Privatpersonen bzw. Kapitalgesellschaften mit Haftungsbeschränkungen.

    Zitat

    Original von visionary
    2 Unzen Gold für ein Haus? Das ist die Schätzung von Chris Laird für die USA.
    5oz = 150g ist für Europa am Höhepunkt der Krise schon realistischer.
    visionary


    Stimmt: die Häuser in den USA bestehen meist nur aus dünnen Holzsparren und Brettchen / Sperrholzplatten mit bestenfalls Islierstoiff dazwischen. Kommt ein Sturm, wirft das Häuschen um :D:D:D


    Schneefall tuts übrigens genau so gut.


    In Deutschland wird schon massiver gebaut.

    Was den US-Dollar angeht, so hätte eigentlich bereits 1971 Schluss sein müssen.


    1975/76 sah es erstmals so aus, als wenn der Geldwert gegenüber GOLD zusammenfällt.


    1980 wäre dann, nimmt man den Goldpreis als Indikator, die Hyperinflation begonnen, wenn da nicht plötzlich Unmengen an Gold verkauft worden wären.... Gold wurde um diese Zeit mit Mehrwertsteuer belegt.


    1988/89 wäre dann wiederum ein Zusammenbruch fällig gewesen. Ausgang waren zu hohe Aktienkurse. Auch diesmal wurde interveniert. Und GOLD gedrückt.


    Ebenso 1998 (Asienkrise) und 2000/2002, Börsencrash, Argentinienkrise.


    Und im Frühjahr 2006 war es wieder mal so weit.


    Kurz darauf erklimmen Dax und Dow Mehrhahreshochs bzw. Allzeithochs.


    Parallel dazu platzt ab Juli 2006 erkennbar die Immobilienblase in den USA - Ein Crash auf Raten, wie man vermuten darf.


    Man sieht: es beschleunigt sich immer mehr.......

    Zitat

    Original von HIghtekki
    ....angenommen man würde sein vermögen bei einer versicherungsgesellschaft versichern und angenommen die wahrscheinlichkeit, dass der crash in den nächsten 5 jahren doch kommt und das (geld)vermögen zum großen teil weg ist wäre nur 10%. in diesem fall würde die versicherung mehr als 10, wahrscheinlich um die 11-12% prämie von einem haben wollen weil es für sie sonst keinen sinn macht.......


    und träte der Fall ein, dann könnte sie dennoch nicht leisten, denn ihre nicht in Edelmetall angelegten Mittel wären ja großteils verloren.


    Stimmts oder hab´ich Recht?


    Genau die "Versicherungen" gibt es ja bereits und zwar etwa 78 mal mehr, als es physisch Gold gibt.


    Ihre Namen kennt ihr.....

    Zitat

    Original von freefly
    0,25 g Flussgold in 7 Tagen ?(
    Irre Ausbeute - aber ich komme gern mit und seh euch bei ein paar Gläsern Weißbier beim schürfen zu :D Selbst werde ich mir für diese Ausbeute aber keine Schwimmhäute holen ;)


    @freely
    ich bitte folgendes zu bedenken: zuvor hatte ich nie in meinem Leben Gold gewaschen. Außerdem war ich nur mit Eimern, Sieben und eine kleine Grabeschaufel (so, wie man sie beim befüllen kleiner Blumentöpfe benutzt) und drei Waschpfannen "bewaffnet". Keine Spitzhacke, Kein Spaten, keine Pumpen oder sonstiges Equipment. Und vor allem: KEIN Mercurium.


    Und wenn Du dann noch berücksichtigst, daß die Ausbeute professioneller Goldwäscher, die saisonal arbeiteten, und im 18. und 19. Jahrhundert etwa 3 g je Jahr war und die dafür etwa drei bis 6 Monate an Rhein, Donau oder Inn wuschen und das Gold mittels Quecksilber dem Waschsand entrissen......


    und sich vor Augen führt, daß die Seifenlagerstätte im Mittelalter wohl bereits restlos ausgebeutet wurde, also im wesentlichen nur sietdem nachgewachsenes Gold von mir ausgewaschen werden konnte.....


    ...und zuvor bereits hunderte den Fluss durchwuschen und teils bis 3 m Tiefe "umpflügten"....


    ...dann kann ich wahrlich nicht meckern.

    Zitat

    Original von Banger
    Hallo mesodor,


    welche Sach- und Realwerte sind deiner Meinung nach preislich günstig und vor allem sinnvoll ?


    Viele Grüße
    Banger


    Immer die, die momentan keiner oder kaum einer haben will.


    Die zu finden, das ist die Kunst bei der Vermögensanlage unter Substanzerhaltungsaspekten.


    Mache niemals das mit Deinem Geld, was viele andere auch tun.


    Versuche immer nicht mit der Herde zu rennen!


    Kaufe niemals das, was abhängig beschäftigte Analysten, Bank- und Versicherungsberater empfehlen.


    Gebe niemals unnötig oder gar vollständig die Kontrolle über dein Kapital aus der Hand.

    Zitat

    Original von goldkind
    ....Übrigens eine fehlende Goldmengen-vermehrung ist der entscheidene Punkt warum Gold niemals eine Währung ersetzten kann. Die Goldförderung kann nicht die Wirtschaftsentwicklung wiederspiegeln, und würde somit deflationär wirken !!!! 8o
    Was Deflation wirtschaftlich bedeutet ist hoffentlich allen klar im Forum, keiner sollte sich das wünschen, das wäre wirklich das Ende!


    Habe ich auch mal gedacht. Ist aber so Unfug, weil eine solche These nur in Zeiten ungemein dymanischer Innovation gelten kann. Diese Zeiten aber sind erst mal vorbei. Die realen wirtschaftlichen Zuwächse in den Industrienationen liegen unterhalb der prozentualen jährlichen Förderungsrate an GOLD.


    Im übrigen existieren etwa dreimal mehr Goldreserven in Schmuckform als in Münz- oder Barrengold. Und nur Münz- oder Barrengold kann für Währungszwecke herangezogen werden. Vorerst.
    Das Einschmelzen und Vermünzen von Goldschmuck würde deflationäre Tendenzen wirkungsvoll bekämpfen, bevor sie wirklich bedrohlich werden würden.


    Und: wer bis zu vier Prozent Inflation zulassen will, der muss beim langfristigen Ziel Geldwertstabilität auch entsprechende Deflationsraten zulassen. Nur: es dürfen nicht mehrere Jahre hintereinander hohe Inflations- oder Deflationsraten geben. Genau so, wie übrigens Inflation ganz natürlich und völlig ungewollt dadurch bekämpft werden würde, daß Goldgeld zu Schmuck verarbeitet werden würde und Geld daher kanpp werden würde. Ganz ohne Zentralbanken übrigens. Der Markt regelt und stabilisiert sich so selber. Ohne parasitäre Geldbetrüger und Bonzen. Allein das Schmuckbedürfnis der Frauen dieser Welt wird Inflation bei einer Goldwährung begrenzen. Genau so wie das Bedürfnis schmuckbesitzender Frauen nach anderen Gütern Deflation begrenzen wird.....





    Das ist das neue, alte an der Goldwährung. Das, was kaum einer, der nur Sozialistenschwundgeld gewohnt ist, verstehen kann.



    Zudem gibt es Zahlen von etwa 1816 bis 1913 über Preisstabilität bei Gold- und Silberwährung. Und diese Zahlen widerlegen Deflation als Ursache für wirtschaftlichen Niedergang eindeutig.


    Wesentliche Ursache für wirtschaftlichen Niedergang war nach 1914 einzig und alleine eine: Krieg.


    Zitat

    Original von goldkind
    ;)... Wahrheit tut halt manchmal richtig weh (besonders wenn man sie lange erfolgreich ausblendet) ;)


    goldkind: Mit dem Satz hast Du voll ins schwarze getroffen.


    PS: spürst Du schon was :)


    PPS: Nein?


    Macht nichts.


    Es wird noch weh genug tun.


    Geniesse also die schmerzfreien Tage, wochen Monate und vielleicht noch Jahre..... ...Allzuviele werden es nicht mehr sein. Soviel ist gewiss.