Mit ein wenig Glück bekommt man PP´s in Krügerrand-Konvoluten gleich mit geliefert. Zum Bank-Verkaufspreis oder sogar noch etwas darunter. So ist es zumindest mir ergangen, als ich für eine Person, die ich nicht nennen möchte kürzlich bei einem Münzenhändler mehrere Krügerränder erwarb....
Bei der anschliessenden Prüfng (Gewicht, Dicke, Durchmesser und ein paar stichprobenartige Tauchwägungen) fiel mir das dann auf.
Freundlicher Weise wurde mir gestattet, das makellose PP-Stück gegen ein St Exemplar auszutauschen. Die PP war im Laufe der Zeit durch die Aufbewahrung in einem Plastik-Münzmäppchen etwas stumpf geworden und wohl für den Händle rauf den ersten Blick nicht als solche erkennbar.....
...oder er hatte schlichtweg keine Kunden dafür oder kein Interesse an einer Unterscheidung St/PP.
Dies nur, um einmal die tatsächlichen Verhältnisse außerhalb gewisser "Online-Auktionen" zu skizzieren.
Die Realität ist oft vielfältiger und facettenreicher, als gewisse "Anbieter" das in ihren "VERKAUFSANGEBOTEN" suggestieren.
Und sorry: Ebay-Gebotsübersichten in denen auf meinem Sammelgebiet (Fehlprägungen) plötzlich mir unbekannte bzw. nicht geläufige "Bieter" "die Sau rauslassen" und bieten, was das Zeug hält, die nehmen weder meine Wenigkeit noch die anderen mir bekannten Kollegen zur Kenntnis, was die Bewertungsfrage angeht. Und das aus gutem Grunde. Meist tauchen die so bebotenen Stücke dann kurz darauf erneut auf. Womit dann wohl im Hinblick auf die Qualität und die Aussagefähigkeit des "Auktionsergebnisses" alles klar ist.
Ein Sammler, der sich online auf "seinem" Gebiet auskennt, der merkt sehr schnell, wenn bei Auktionen getrixt, geschunnelt, geneppt oder gepusht wird. Das ist einfach eine TATSACHE.
Und ja, auch das muss gesagt werden: selbst bei angeblich seriösen Auktionshäusern tauchen dieselben Stücke oftmals mehrfach hintereinander auf. Und seltsamer weise wurden sie jedesmal zugeschglagen. Und ein solches An- und Verkaufsverhalten ist völlig atypisch für das Verhalten eines Sammlers......