Beiträge von mesodor39

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    Original von Saccard
    ....Um auf das Grundstück zurückzukommen. Ca. 165000 Euro kurz nach der Inflation (!!) zu haben.. solche Leute sind nicht gerade arm gewesen......


    In EUR gerechnet wären es 1924 etwa 1.000 gewesen für einen Gegenwert von etwa 10 kg GOLD, oder 4.200.000 EUR in Imobilien nach heutiger Rechnung.


    Warum?


    Die Reichsmark wurde 1948 ca. 1:20 auf DM umgestellt.....


    Aus 30.000 Reichsmark wären weniger als 2.000 DM geworden. Also gerade mal etwa 1.000 EUR.


    Auch so kann man das sehen.



    Die Frage ist eine ganz andere:


    Wieviele Haushalte haben heute mobile und liquide Vermögen (Aktien, Anleihen, Sparguthaben und mit Einschränkungen auch Sparpläne und KLV´s usw.) von 150.000 EUR und mehr?


    Eine ganze Menge. Wahrscheinlich mehr als 1 Mio. Deutschlandweit.


    Wie viele von denen haben nach derzeitigen Kursen 150.000 EUR in Edelmetall?


    Kaum ein Haushalt. Meiner ebenfalls nicht. Incl. Immobilienvermögen könnte ich das zwar locker Toppen (genau so wie mehrere Millionen anderer Haushalte auch), jedoch liegt die Betonung auf "könnte". Faktisch kommt wohl kaum ein Goldbuck an einen EM-Bestand im Wert von 10 kg GOLD.


    Jedoch:
    Schon ab einer Menge von 250 g persönlicher GOLDreserve wäre man - statistisch betrachtet - absolut Spitze.
    Das auf 80 Mio. Deutsche hochgerechnet würde 20.000 t Gold ergeben - wahrscheinlich viel mehr, als an physischem Zentralbankgold weltweit überhaupt noch präsent ist.


    Und da hoffe ich, daß viele Goldbucks hier mithalten werden können.....

    OS und sonstige Terminmarktprodukte sind nur etwas für funktionierende Märkte. Genau das aber ist in der KRISE nicht gegeben:


    Emittenten werden dann pleite gehen und / oder Kursnotierungen werden dann ausgesetzt und der WERT von OS bzw. die "Entschädigung" der Spekulanten wird dann von einer höheren Stelle festgelegt.


    Unter solchen Voraussetzungen ist mit Schuldenmüll kein Blumentopf zu gewinnen (meine Meinung).


    Was dann zählt ist physisch präsentes, weil schuldenfreies Edelmetall.


    Denn die Krise wird zu allererst eine Vertrauenskrise sein. Schuldversprechungen sind dann nahezu wertlos.

    Zitat

    Original von alfy
    .....mein urgroßvater hat z.b. 1924 ein grundstück für 30000,-- goldmark erworben. ich bin heute der nutznießer, der dieses grundstück für 4,2mio
    € verkaufen konnte....


    Da haben wir es: 4,2 Mio. Gegenwert für einen Gegenwert von ca. 10 kg GOLD.


    Das Gold wäre heute etwa 150.000 EUR wert.


    Würde man heute zurücktauschen, dann wäre das eine verachtundzwanzigfachung des damaligen GOLDES.


    Andersrum betrachtet hat der, der 1924 sein GOLD nicht ausgegeben, sondern behalten hat, immer noch einen stattlichen Wert, hat er sich und seinen Angehörigen doch die Währungsreform von 1948 "erspart".


    Auch darauf muss man hinweisen.


    Fundamental betrachtet war es richtig, das Grundstück zu verkaufen und einen Teil des Erlöses in hoffentlich physisch präsentem Edelmetall anzulegen. Alles andere (Lieferansprüche, Futures, Zertifikate) kann man vergessen, weil nicht krisensicher.


    Eine Frage bleibt allerdings: Wer hatte schon 1924 einen Gegenwert von 10 kg GOLD?. Zur Erinnerung: 1923 war das Ende der Hyperinflation. Sehr wahrschewinlich können das nur Menschen gewesen sein, die einen für diese Zeit überdurchschnittlichen Weitblick hatten und sich finanziell rechtzeitig denentsprechend in liquiden und vor allem mobilen, physisch präsenten, relativ wertstabilen Sachwerten positionierten. Oder aber über ein enormes Produktivvermögen (Liegenschaften, Maschinen, produzierender Betrieb) oder über KREDIT verfügten. Denn: 30.000 Goldmark mussten erst mal verdient werden......

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    Original von DerAlchemist
    ....zu 2.
    Das wird man kaum finden zumal es für die meisten Unternehmen extrem unwirtschaftlich wäre ohne Fremdkapital zu arbeiten da Eigenkapital den Unternehmen mehr kostet.
    Pleite geht ein Unternehmen auch nicht deswegen weil es Frandkapital hat, sondern aus anderen Gründen (Eigenkapital verbraucht).


    So weit so gut.


    dennoch sehe ich das völlig anders:
    (1) 100 Prozent Eigenkapital sind deswegen unwirtschaftlich, weil Unmengen an nicht erarbeitetem, also "geschöpftem" Schuldgeld mit ganz wenig hart erarbeitetem Geld in Wettbewerb steht und die dafür notwendige KREDITNACHFRAGE nur über absurd niedrige Zinsen, die zudem weit unterhalb der teuerungs- und Inflationsraten liegen generiert werden kann.


    Dieser Geldmengenüberschuss entwertet Eigenkapital, weil er deren Rendite schmälert bis hin zum ruhinösem, verlustreichen Wettbewerb.


    In einem deflationären Crash sind verschuldete Firmen gezwungen, zu jedem Preis - auch unterhalb der Selbstkosten - zu arbeiten, um Zins und Tilgung zu gewährleisten. Auch gesunde Firmen können hierdurch in ihrer Existenz gefährdet sein.


    Eine hohe Eigenkapitalquote ist daher zwar wünschenswert, aber noch lange kein Garant dafür, daß das Investment überlebt.


    Ich sags mal so:
    Hochverschuldete Firmen, an denen die Hochfinanz beteiligt ist, würden auch im von denen verursachten deflationären Crash weiter mit GELD versorgt werden, alle anderen hingegen sehr wahrscheinlich nicht. Diese Firman könnten dann - ganz legal und ohne Kartellamt - Produktionsstätten (keine Firmenübernahmen) aus Insolvenzmassen erwerben.....


    Auch eine Möglichkeit der Umverteilung.


    Ich sehe daher alles, an dem Schulden kleben ehr kritisch. Und zwar solange, bis eine starke Inflation bzw. Hyperinflation einsetzt, bzw. der derzeitige Depression / Deflkation beendet ist.


    Im Vergleich zum Geldmengenwachstum sind die Preise von Konsum- und Sachgütern, die produziert werden immer noch sehr stark zurückgeblieben.....


    Die Preissteigerungsraten sind zwar höher, als offiziell ausgewiesen, reflektieren das Geldmengenwachstum aber nicht.

    Bei einem Bestand von Silber im Werte von etwa 2 Dollar je Kopf ist eine Geldfunktion des Silbers garnicht mehr möglich.


    Würde sich beispielsweise Gold mit derzeit ca. 450 Dollar je Kopf verzehn- oder gar verhundertfachen, dann ist eine Geldfunktion des Goldes möglich.


    Bei Silber müsste es zu einer verfünftausendfachung kommen.....


    Eine zukünftige metallgedeckte Währung kann daher nicht aus Silber bestehen. Es wird als Industriemetall benötigt.

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    Original von SalonHelga
    .....Die Diskussion ist zwar schon alt, aber ich habe gestern Marc Faber Gold im Bankschließfach empfehlen hören und der alte Crash-Hase Eichelburg äußert sich ähnlich......


    Was soll Herr Eichelburg auch in der Öffentlichkeit anders sagen. Geht mal davon aus, daß auch er Gold besitzt. Und es sich nicht wegnehmen lassen will, so wie der ansonsten drauf ist......


    Im Übrigen sind die Gründe für eine Schließfachlagerung plausiebel (Diebstahl, Raub).


    Ich würde mich auch unwohl fühlen, hätte ich hohe Vermögenswerte zu Hause.

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    Original von Mark
    .....Wenn Du Pech hast, dreht er Dir eine Kette an, wo er behauptet, es seien natürliche Edelsteine, und dabei sind es irgendwelche synthetischen Billigprodukte.


    Auch wenn es keine syntetischen Steine sein sollten, ist es sehr wahrscheinlich doch SCHROTT.


    Smaragde werden geeölt, damit sie grüner schimmern. Saphire werden durch Hitzebehandlung klar und tiefblau. Rubine werden dadurch auch klar und blutrot. Topase werden durch radioaktive Strahlung himmelblau...


    Es wird gefärbt, bestrahlt, erhitzt usw., daß einem nichts mehr einfällt....


    und so gibt es tausend weitere Beispiele, wie auch bei echtem Steinmaterial getäuscht oder betrogen wird.


    Bei Sammlermünzen ist es übrigens genau so schlimm mit dem täuschen, trixen und Betrügen.


    Daher ist es sicherer beim Edelmetall zu bleiben, wenn man nichts davon versteht.

    Zitat

    Original von T-Trinker


    Und ich schreib extra noch, wie gut mir mein Job gefällt. Weder möchte ich auf die damit verbundenen Erfolgserlebnisse verzichten noch werde ich zusehen oder sogar unterstützen, dass sich meine Kinder ins gemachte Bett legen. Es ging nur darum, dass auch die Papiergeldanlage durchaus ihre guten Seiten hat.


    hatte, T-Trinker, hatte :)


    wenn viele (oder immer mehr) dasselbe tun könnten dann bedeutet das letztendlich nur folgendes: sie könnten es tun, vorausgesetzt viele andere tun es weiterhin nicht.


    Und wenn dies kein Grund ist, nachdenklich zu werden so weiss ich auch nicht mehr weiter:


    Stichwort: Nicht-Linearität von Prozessen.


    M.a.W. "Papiersilber beispielsweise kann beliebig erworben werden und zwar -vorausgesetzt die shorties wollen das so - ohne daß sich der Preis dabei stark ändert, physisches hingegen nur bis maximal zur angebotenen Menge erworben werden, wobei Angebotsausweitungen begrenzt und ab einem gewissen Punkt steigende Angebotsmengen nur über einen exponentiell zur zusätzlich angebotenen Menge steigenden Preis generiert werden können.


    Genau so wenig könnten daher viele von denen, die es sich zu derzeitigen Preisen leisten könnten mit dem Arbeiten aufzuhören das gleichzeitig tun: Es würde weniger produziert werden, weil Arbeitskraft fehlt und ggf. (Müßiggang ist aller Laster Anfang...) mehr nachgefragt werden.


    Das Eis, auf dem viele wandeln ist daher viel dünner und brüchiger, als die meisten glauben mögen.


    Im Übrigen reflektiert hier gewiss niemand darauf, jemanden die Freude an seiner Tätigkiet zu nehmen.

    Breitbandantibiotika oder zigaretten? wens beliebt.....


    ich gehe die Dinge subtiler an:


    Schottischen Whisky und karibischen Rum. Das betäubt den Schmerz vieler Sparer über ihren Fiat-Money-Verlust (dafür geben sie ihr letztes GOLD (Zahnkronen und Eheringe bei "immobilen" Scheidungsopfern bereitwillig her und danach klappts auch mit dem Hauskauf für ein paar Gramm oder Flaschen besser :D:D:D) und vor allem der ekelhafte Whisky (mindestens 10 Jahre im Eichenfass) wirkt garantiert antiseptisch und desinfizierend. Habe es selber an einer kleinen Wunde (Hautverfärbung wurde entfernt) ausprobiert. 10 Min, nachdem die mit Whisky abgetupft wurde war die Entzündung (rote Verfärbung) sichtbar zurückgegangen. Und Zucke rnicht vergessen: der wurde im Argentinien-Krieg als Desinfektionsmittel für Wunden (mangels Antibiotika) verwendet - hat auch gewirkt.


    Und der Rum gibt Schokoladenkuchen erst das richtige Geschmäckle - ein paar Tropfen reichen schon. Dafür brauchen die dann aber auch Kakaopulver..... für ein paar Gramm kein Problem. Schokolade hebt bekanntlich die Stimmung - in einer Depression ist sowas mehr wert, als GOLD.... Und diese DROGE ist weder gesundheitschädlich noch illegal.....


    Was tut man nicht alles für ein paar Gramm mehr, nur damit sich die Mitmenschen etwas besser fühlen :D:D:D


    Aber noch ist das alles "Zukunftsmusik" oder ehr Horrorszenario. In der heutigen Ausgabe der RP könnt ihr nachlesen, welche Banken Firmen und Immobilien rund um den Globus aufkaufen und sie wieder mit Profit verticken. Ratet mal, welche das sind....


    Genau die, die von der FED als "Erstbezieher" neues nicht erarbeitetes, sondern frisch aus dem "Nichts" geschöpftes GELD, also FALSCHGELD = Geld, das nicht erarbeitet wurde beziehen können. Schon merkwürdig, wo so mancher Hase langläuft.


    Ich sage euch, wie es laufen könnte: Nachdem die Banken verkauft haben, ihren Profit eingestrichen und die Kredite zurückgeführt haben, geht die Geldmenge mangels zusätzlicher KREFDITNACHFRAGE zurück. Es kommt zum deflationären CRASH der durch was wohl???? in eine Inflation übergeleitet werden wird just nachdem alle auf KREDIT erworbenen Werte liquidiert werden mussten, weil KREDITE gekündigt wurden. Damit die auf niedrigstem Niveau aufgekauft werden konnten, haben Notenbanken Staatsanleihen der Erstbezieher-Banken monetarisiert...... und kurz danach wird der Geldüberhang offensichtlich und die Preise explodieren und die verbleibenden privaten Sparguthaben und die Anleihen der Pensionsfonds sind entwertet, wofür geziehlt unter Sparern verbreitete Panik sorgen wird. Klappe zu - Affe tot.


    Ihr glaubt mir nicht? Schaut euch an, wie die DB-AG es mit "Grundbesitz-Invest-Sparern" gemacht hat. >Diese Woche wurden erneut enorme Immobilienbestände verschachert. Warum wohl wollen alle nun da raus? Antwort: Die ehemalige Deporbank selbst hat ihren Fonds miesgeredet. Glaubt man dem Staatsanwalt, so hat deren Boss mit Untreue, sorry, natürlich mit "Treue" nicht viel in Sinn. Seihe Mannesmann. Da kann man sich denken woher der Wind weht.....


    Wenn ihr mich fragt: soetwas tut eine BANK nur dann, wenn sie bereits weis, daß es bald zu Ende gehen wird und es daher nicht mehr drauf ankommt, was deren Kunden (die bald allesamt durch Geldentwertung oder Insolvenz von Anleiheschuldnern oder sonstige Insolvenzen) enteignet sein, also arme, mittellose Personen sein werden. Und somit für die Bank mittel- bis langfristig als KUNDE keinen Wert mehr haben!.

    Zitat

    Original von Wayne Schlegel
    Mich würde sehr interessieren, wie in einem Notfall (massiver Crash, Großkrise, (Atom-)Krieg usw.) die (vorübergehende) Schließung des kompletten Bankensystems in unserer Volkswirtschaft ablaufen würde. !....


    Wie wohl?


    (1) die Bank ist zu.
    (2) Du stehst davor und kommst nicht rein.
    (3) Dein Geld haben andere, die es ggf. gut angelegt haben.


    Egal, was dann kommt, eines steht fest: In den Genuss Deiner Bankguthaben kommst du nicht mehr.



    (4) ist es vorbei und hat die Bank wieder auf ist dein GELD
    nichts mehr wert.
    oder


    (4a) die Bank ist Pleite und dein Geld ebenfalls fort.


    oder


    (4b) Du erlebst die Bankenöffnung nicht mehr (Hunger, Unruhen)



    (4c) Du hast schon lange vorher GOLD gekauft und soviele Sachwerte davon erworben, daß es Dir egal ist, was aus deinen Sparguthaben wurde. Du verschwendest keinen Gedanken mehr an die paar Kröten.


    oder such dir selbst was anderes aus :)

    Zitat:

    Und meine Tochter kann auf die bisherigen Ergebnisse ihres Papas ganz stolz sein, die müsste niemals arbeiten


    T-Trinker, @Gottes_Socke:


    Und das gibt euch nicht zu denken?


    Was glaubt ihr, wie viele Menschen außer euch beiden nicht arbeiten müssten?


    Ach ja:


    Auch kein Hartzer braucht zu arbeiten. Und täglich werden es mehr.


    Und Pensionäre brauchen auch nicht zu arbeiten. Auch davon gibt es immer mehr.


    Kinder können noch nicht arbeiten, aber von denen gibt es ja von Jahr zu Jahr weniger in D und auch anderswo in den westlichen Industrienationen.


    Zitat:

    Wir sind uns doch hier alle einig, daß es anstelle der trügerischen Vollkaskomentalität besser ist, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Über Methoden (Optionsscheine o.ä.) kann man sicherlich streiten.


    Milly: Eigeninitiative ist gut. Nur warum ihr eure Investments nicht direkt erwerbt und alles das, was ihr nicht lagern könnt weglasst, das verstehe ich nicht. Ich kann Edelmetalle physisch erwerben. Rohstoffe und landwirtschaftliche Produkte kann ich über solide Aktien (also solche von schuldenfreien oder nahezu schuldenfreien Gesellschaften) erwerben, die ich mir ins Depot lege. Ich brauche keine hoch verschuldeten REITS, um eine Wohnung zum selber drin leben oder zum Vermieten zu erwerben. Und Derivate benötigt kein erfolgreicher Anleger. Schaut euch Buffet an, der hats ohne geschafft. Langfristig sind Derivate oder Hedgefunds oder hochverschuldete AG´s die allerschlimmsten Performance-Vernichter, weil von Interessenvertretern dominiert deren Interessen denen der Eigenkapitalgeber / Sparer entgegenstehen. Das, was erwirtschaftet wird, das kann nur einmal verteilt werden.

    Wenn Zentralbanken ihr eigenes GOLD verkaufen, so müssen sie sich keines leihen und der Zins ändert sich dann auch nicht oder kaum. Und trotzdem fallen die Kurse.


    Gleiches gilt übrigens, wenn Spekulanten oder Fonds physisches verkaufen.


    Daher kann es bei Zentralbankverkäufen / Abbau von Hortungsposten der Spekulanten auch keinen Zusammenhang zwischen EM-Preisen und Leasing-Raten geben.


    So kann man durch Überlegung und Beobachtung verschiedener Faktoren (Leihraten, Futures, Optionsscheine) erkennen, wie Preise möglicher Weise manipuliert werden.


    Alles klar?

    Ich verstehe diese Länder nicht:


    Wie können die in solchem Umfang ihr Volksvermögen zum Fenster rauswerfen.


    Wissen sie denn nicht, daß es für jeden Dollar, für den sie mehr exportieren als sie importieren vielleicht irgendwann mal garnichts mehr geben wird?


    Anstelle Währungsreserven anzulegen, sollten sie ihre Bodenschätze lieber solange nicht fördern, bis sie Bedarf haben, diese Gegen Waren und nicht gegen Zahlungsversprechungen zu tauschen, die ohnehin nicht mehr einlösbar sind (meine Meinung).

    Im Grunde genommen ist der CRASH unabwendbar.


    Der Punkt, an dem die Schulden der Staaten in gutem Geld rückzahlbar gewesen wären, den haben die großen Industrienationen bereits längst überschritten.


    Das "Wie genau" und das "Wann" sind die beiden letzten Unbekannten.


    Das Ergebnis steht schon in groben Umrissen fest:


    - Entwertung oder weitestgehende Entwertung aller auf GELD lautenden Forderungen und weitestgehende Umverteilung des Volksvermögens, evtl. die ganz oder teilweise Enteignung von Privatbesitz (Immobilienvermögen, Wertpapiervermögen und sei es über Besteuerung) zwecks Umverteilung hin zum Staat und verarmten "Geldbesitzern" inklusive. Egal, ob mit oder ohne Goldverbot, denn die "Musik" spielt anderswo.


    Ebenso geeignete Gegenstrategien:
    Investition in mobilen und annonymen Sachwerten (Kunst, Sammlergegenstände, Edelmetall, Edelsteine, Schmuck usw.).


    mag sein.


    Und wenn in D das Fass überläuft, dan gibt es Zustände wie im 30-jährigen Krieg. Denn was der Deutsche macht, das macht er gründlich.


    Frankreichs brennende Autobahnen sind dagegen ein Kindergeburtstag.....

    so das ewig aktuelle Thema.


    gehen wir es mal nüchtern an:


    Bei Investoren-Gold (größere Mengen) kann man schon eine Lagerung in mehreren Schließfächern - auch auf mehrere Länder und vor allem mehrere Banken verteilt - in Erwägung ziehen. Ich schreibe hier von Mengen weit oberhalb von 12,5 kg. Die Lagerung sollte aber so erfolgen, daß nur man selbst verfügungsberechtigt ist, das Gold also einem persönlich zugewiesen ist. Am besten ist es dann, wenn nur man selbst an das GOLD heran kann. Das bedarf aber Organisation und entwickelter finanzieller Infrastruktur. Dies dürfte nur sehr wenige Goldeigentümer betreffen.


    Einen "Notgroschen" für wirkliche Krisenzeiten von vielleicht 100 g bis 250 g in kleinen Münzen kann man Zuhause aufbewahren. Man sollte ihn gut verstecken, vergraben, einmauern, in Hohlräume von Lampen, Möbeln, defekten Haushaltsgeräten usw. verstecken, ggf. auf mehrere Orte verteilen. Da muss dann die Familie Bescheid wissen.


    Eine Lagerung im Schliessfach macht unter strategischen Erwägungen (ständige, sofortige Verfügbarkeit) keinen Sinn. Das Risiko eines Diebstahls kann in Nicht-Krisenzeiten durch eine Hausratversicherung kompensiert werden.


    Bei größeren Beträgen - auch schon weit unterhalb der 12,5-kg-Grenze, hingegen ist das Sicherheitsargument von Schließfächern nicht von der Hand zu weisen. Da kann sich dann ggf. ein zweites Fach in der Schweiz oder in Lichtenstein anbieten.