Beiträge von mesodor39

    soviel dürfte für jeden, der ein wenig Ahnung davon hat gewiss sein.


    Nur dürfte es -aus bekannten Gründen- vielleicht wieder mal etwas länger dauern (wie übrigens immer bei solchen Crashs) als man das aufgrund der bekannten Faktoren vermuten würde.


    Denn bevor es crasht müssen erst mal die (voreiligen) Crash-Spekulanten ausgerottet werden. Das übrigens ist bei jedem größeren Crash (1929, Y2k) so gelaufen.


    Ich sage euch auch, warum es krachen wird:
    Der Rückgang der Immobilienpreise wird nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren auch die Aktienkurse mitreißen. Allerdings zeitverzögert. Die sehr flachen Zinskurven in vielen Wirtschaften besagen, daß der Markt ehr fallende als steigende langfristige Zinsen erwartet. Und das ist gleichbedeutend mit weniger Kreditnachfrage und Rezession. Oder aber ein Indiz dafür, daß massiv Staatsanleihen monetarisiert werden und zwar durch die Notenbanken.


    Schaut euch die Diskussionen um ein Ende der Zinserhöhungen oder gar um Zinssenkungen in den USA und in Euroland an:
    Eine starke, dymamische Wirtschaft und ein robuster Immobilienmarkt lassen sich nicht von imme rnoch sehr niedrigen Zinsen in die Knie zwingen. Und wo das schon bei 5,5 Prozent passiert, da ist etwas oberfaul.


    Was wir derzeit erleben, das ist eine Aktienpreisexplosion in den USA und eine gleichzeitige Implosion der Immobilienpreise. Und solöch zwei diametral entgegengesetzte Entwicklungen können nur sehr kurze Zeit gleichzeitig stattfinden.


    @HORSTWALTER: Zu Teil 1: volle Zustimmung. Dennoch sehe ich eine Zusammenarbeit speziell mit Banken von Interessenskonflikten seitens der Banken arg belastet. Mit unabhängigen Vermögensverwaltern (nur Verwaltung, keine eigenen Prodkte) hingegen könnten sich Allianzen durchaus ergeben. Aber wahrscheinlich ist GOLD dort eh und je ein Thema.


    Ich kenne keinen 90-Jährigen, der in dem Alter noch Gold kauft. Jedoch weis ich von mehreren Leuten, die so um die 70 sind, daß sie Gold besitzen und ihre Bestände in der jüngeren Vergangenheit teilweise aufgestockt bzw. erstmalig im Rentneralter überhaupt begonnen haben, vorsichtig GOLD zu kaufen. Und diese Herrschaften wissen ganz genau, warum sie etwas GOLD gekauft haben.


    Und um das Spektrum abzurunden: der jüngste Goldkäufer, den ich kenne war zum Zeitpunkt seines ersten Goldkaufs gerade mal 7 Jahre alt. Ich habe erst mit 9 Jahren damit begonnen.

    Dazu passt dann noch die Geschichte des glücklichen Fondsmanagers mit seiner Aktie, die sich verfünfzigtfacht hat.


    Anfangs mit "nur" 5 Prozent des Fondsvermögens bereits hoch gewichtet, reduziert der Manager den Posten bei stetig steigendem Kurs immer wieder so, daß die 5-Prozent-Grenze nie nennenswert überschritten wird. Denn: er darf ja nich tmehr als fünf Prozent seiner Mittel in einen Wert investieren.


    Und hat am Ende seiner Diversifikationsbemühungen das Fondsvermögen so tatsächlich um 5 Prozent gemehrt, statt um (theoretisch) 49 x 5 Prozent.


    Und die Anleger wundern sich, warum der Fonds nur so geringe Wertzuwächse hat: die Flügellahmen und Verlustbringer, die hätte der gute Mensch ja sogar noch aufstocken dürfen.....


    Gelegentlich hat er dass dann wohl auch getan :(

    sind stets zeitlich begrenzt. Und dennoch verheerend in ihrer Wirkung:


    Es können ganze Generationen von Menschen über Jahre und Jahrzehnte manipuliert werden.


    Meistens kommen die Manipulationen irgendwann ans Licht und sind dann für jedermann offensichtlich.


    Es gibt sehr viele Beispiele dafür, bedeutende und weniger bedeutende.



    Manipulationen am Geldwert hat es schon vor hunderten von Jahren gegeben.


    Allesamt endeten sie mit einem Zusammenbruch der betroffenen Währungen in Form von Abwertungen, Verrufung manipulierter, d.h. gefälschter oder unterwertiger Geldstücke oder völliger oder nahezu völliger Entwertung umlaufender Banknoten und Ersparnisse, sofern in GELD gespart wurde.


    Und in der Regel konnte der Zeitpunkt des Endes von Währungsmanipulationen und deren Verlauf im Vorhinein und im Hinblick auf den "richtigen" Zeitpunkt das zusammenbrechende System mit optimiertem Profit zu verlassen zeitlich nie hinreichend genau terminiert werden. Selbst dann nicht, wenn Menschen die mAnipulation, den dahinterstehenden Geldbetrug und die Notwendigkeit / Unabwendbarkeit des Währungszusammenbruches erkannten. Wer zu früh absprang, dem entgingen Gewinne, wer hingegen den Absprung verpasste, der verlor meist ales oder fast alles.


    Allein Edelmetall konnte niemals völlig entwertet werden, obgleich die Bewertung von Edelmetall in den jeweils gültigen Währungen (sofern nicht edelmetallgedeckt) oftmals erheblich schwankte, genau so wie das (Bewertungs-)Verhältniss der Edelmetalle untereinander und deren Kaufkraft.


    Alles in allem war Edelmetall langfristig weniger anfällig gegen Entwertung und Manipulation. Und meistens, eigentlich fast immer, war in Zeiten des Währungsverfalls die Anlage in Edelmetall ein viel besserer Schutz der Ersparnisse vor Inflation als andere, mögliche Anlageformen. Und somit ein verlässlicher Schutz von in Form von Ersparnissen begründetem Eigentum.


    Rückblickend hätte es sich immer gelohnt, bereits lange vor dem Zusammenbruch das System zu verlassen. Selbst ein Systemwechsel, der Jahre und Jahrzehnte vor dem dann stattgefundenen Zusammenbruch gelegen hätte wäre lohnender gewesen als einer, der bereits etwas zu spät erfolgte.


    Um beispielsweise einen Verlust von 50 Prozent des Kapitals zu kompensieren, muss man anschließend sein Kapital verdoppeln.


    Bei 66 Prozent Verlust muss man sein Kapital schon verdreifachen um den Verlust auszugleichen, bei 75 Prozent Verlust sogar vervierfachen und bei 80 Prozent Verlust sogar Verfünffachen.


    Um einen Währungsschnitt von 1:10 auszugleichen, muss man es schaffen, in der dann neuen Währung sein Geld zu verzehnfachen. Erschwerend kommt bei einer Währungsumstellung hinzu, daß aufgrund des dann reduzierten Geldüberhanges die Volatilitäten und damit die Chance auf hohe Gewinne sehr viel niedriger sein werden, als das in den letzten Jahren des alten Geldsystems wahrscheinlich der Fall gewesen ist.


    Und bei einer Währungsumstellung, wie sie 1948 stattfand, hätte man den gutgeschriebenen Gegenwert seiner Vorkriegsersparnisse sogar nominal mindestens verzwanzigfachen müssen um vermögensmäßig wieder dort zu sein, wo man vor dem zweiten Weltkrieg einmal war. Viel Zeit hätte man allerdings nicht gehabt, denn bereits in den späten 40ern und 50ern gab es teilweise heftige Inflationsschübe, was etwaige Anstrengungen, den Stand seines Vorkriegsvermögens erneut zu erreichen weiter erschwert hätte.

    Hinzu kommt bei inflationsbedingten und währungsumstellungsbedingten Vermögensverlusten noch der Umstand, daß zukünftige Erträge nicht mit den umstellungsbedingten, realen Wertverlusten verrechnet werden dürfen, d.h.: Alle Gewinne aus dem zusammengestrichenen Vermögen müssen voll versteuert werden....


    Faktisch bleibt nur folgende Feststellung:
    Vermögensverluste durch inflationsbedingte Währungsumstellungen oder gar Währungsreformen sind mit dem verbleibenden Restkapital und unter Berücksichtigung von Steuern und zukünftiger Geldentwertung faktisch nie mehr kompensierbar. Zumindest nicht in für Erwachsene Opfer noch erlebbare Zeiträume.

    Zitat

    Original von Silberwolke
    .....Mein Grinsen muß operativ entfernt werden, bestätigte mir soeben mein Hausarzt... :D


    Silberwolke


    Lass mal das Skalpell stecken. Spätestens dann, wenn Du merkst, daß dicht nur Dein Edelmetall demnächst im Preis steigt, sondern auch viele Dinge, die Du Dir gerne von deinem erhofften Profit gekauft hättest.....


    wird sich dein krampfhaftes Dauergrinsen wieder lösen.


    Dann, wenn dir Die Kinlade zu Boden gefallen ist, brauchst du Dei Kohle wohl besser für einen Kieferorthopäden :D:D:D


    Will sagen: der, der sich auf Inflation und Zusammenbrüche freut, der hat deren Wesen nicht mal ansatzweise verstanden.

    @HORSTWALTER: Banken und Versicherungen spielen längst in ganz anderen Regionen.


    Wer Eigenkapitalrenditen von 25 Prozent per Anno erwirtschaften will, der kann das langfristig nicht mit physischen Edelmetallanlagen tun.


    Und wenn ich "spielen" schreibe, dann meine ich auch "spielen". Manche Wertpapierabteilungen sind wohl schon seit Jahrzehnten professionell gemanagte Wettbüros. Da wird um jeden Cent gehauen und gestochen. Und das zigmilionenfach.


    Es wird gehedgt, es wird ultralong oder megashort gegangen, mit Hebeln von 5 bis über 100.


    Will sagen: der Erfolgs- und Renditedruck oder die Maßlosigkeit in diesen Gewerben verhindert ein seriöses, nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln sich selbst und seinen Kunden gegenüber.


    Ein gutes Beispiel, wie Banken ihre Grundlagen verheizen ist die Dt. Bank als ehemalige Depotbank des Immpobilienfonds "Grundbesitz-Invest"


    Die haben mit Goldanlage etwa soviel im Sinn, wie eine 90-jährige Nonne mit einer FKK-Party.


    Oder andersrum:


    Die lassen es sich nicht nehmen, ihren Kunden Papiergold oder -silber statt hartes Edelmetall auszuhändigen und mit den Erlösen Aktien oder Anleihen zu kaufen oder gar zu zocken.

    Zitat

    Original von zwyss
    Emoba. Ich sehe, dass Gold abgelöst wurde durch Papiergld. Aber Papiergeld ist doch nicht gleich US$.


    Ich lese überall, dass US$ fallen wird in den nächsten Monaten. Aber alle meinen (Hier in diesem Forum natürlich nicht... aber sonst...), dass man stattdessen nicht Gold, sondern EURO kaufen soll.


    In der Demokratie hat die Mehrheit immer Recht. An den Finanzmärkten so gut wie nie.


    Merkwürdig, nicht :)

    Russlands Gold- und Devisenreserven - der blanke Hohn.


    Doch lest selbst:


    http://russlandonline.ru/ruwir0010/morenews.php?iditem=11502


    Zitat:


    Laut dem Bankier (gemeint ist der Vize-Boss der Zentralbank) bilden gegenwärtig US-Dollar 45 Prozent der Gold- und Devisenreserven. Weitere 45 Prozent entfallen auf den Euro, und 10 Prozent bildet das britische Pfund Sterling.


    Ende des Zitates.


    Pers. Anmerkung:
    45 + 45 + 10 = 100


    Also kein Gold oberhalb ein Prozent der Gesamtreserve in den "Gold- und Devisenreserven". Faktisch alles Fiat.


    Schaumschläger.

    Zitat

    Original von gutso
    [
    Manipulation mittels Virtueller Shortie-Papiermühle ist wieder mal angesagt ... .



    Grüsse,
    gutso


    weswegen die Volatilitäten im allgemeinen und bei Edelmetallen im Besonderen weiter zunehmen oder auf hohem Niveau verharren werden.


    Wie gesagt: es beschleunigt sich immer mehr.... je mehr "unbeschäftigtes" Geld in Umlauf gesetzt wird.

    Ich meine folgendes: jemand, der eine Ware gewerblich anbietet (bei privaten sowieso) sollte diese auch besitzen und nach Bezahlung zügig versenden.


    Alles andere läuft auf eine Art verstecktes Termingeschäft hinaus.


    Mit den dabei üblichen Risiken bei Privatpersonen bzw. Kapitalgesellschaften mit Haftungsbeschränkungen.

    Zitat

    Original von visionary
    2 Unzen Gold für ein Haus? Das ist die Schätzung von Chris Laird für die USA.
    5oz = 150g ist für Europa am Höhepunkt der Krise schon realistischer.
    visionary


    Stimmt: die Häuser in den USA bestehen meist nur aus dünnen Holzsparren und Brettchen / Sperrholzplatten mit bestenfalls Islierstoiff dazwischen. Kommt ein Sturm, wirft das Häuschen um :D:D:D


    Schneefall tuts übrigens genau so gut.


    In Deutschland wird schon massiver gebaut.

    Was den US-Dollar angeht, so hätte eigentlich bereits 1971 Schluss sein müssen.


    1975/76 sah es erstmals so aus, als wenn der Geldwert gegenüber GOLD zusammenfällt.


    1980 wäre dann, nimmt man den Goldpreis als Indikator, die Hyperinflation begonnen, wenn da nicht plötzlich Unmengen an Gold verkauft worden wären.... Gold wurde um diese Zeit mit Mehrwertsteuer belegt.


    1988/89 wäre dann wiederum ein Zusammenbruch fällig gewesen. Ausgang waren zu hohe Aktienkurse. Auch diesmal wurde interveniert. Und GOLD gedrückt.


    Ebenso 1998 (Asienkrise) und 2000/2002, Börsencrash, Argentinienkrise.


    Und im Frühjahr 2006 war es wieder mal so weit.


    Kurz darauf erklimmen Dax und Dow Mehrhahreshochs bzw. Allzeithochs.


    Parallel dazu platzt ab Juli 2006 erkennbar die Immobilienblase in den USA - Ein Crash auf Raten, wie man vermuten darf.


    Man sieht: es beschleunigt sich immer mehr.......

    Zitat

    Original von HIghtekki
    ....angenommen man würde sein vermögen bei einer versicherungsgesellschaft versichern und angenommen die wahrscheinlichkeit, dass der crash in den nächsten 5 jahren doch kommt und das (geld)vermögen zum großen teil weg ist wäre nur 10%. in diesem fall würde die versicherung mehr als 10, wahrscheinlich um die 11-12% prämie von einem haben wollen weil es für sie sonst keinen sinn macht.......


    und träte der Fall ein, dann könnte sie dennoch nicht leisten, denn ihre nicht in Edelmetall angelegten Mittel wären ja großteils verloren.


    Stimmts oder hab´ich Recht?


    Genau die "Versicherungen" gibt es ja bereits und zwar etwa 78 mal mehr, als es physisch Gold gibt.


    Ihre Namen kennt ihr.....

    Zitat

    Original von freefly
    0,25 g Flussgold in 7 Tagen ?(
    Irre Ausbeute - aber ich komme gern mit und seh euch bei ein paar Gläsern Weißbier beim schürfen zu :D Selbst werde ich mir für diese Ausbeute aber keine Schwimmhäute holen ;)


    @freely
    ich bitte folgendes zu bedenken: zuvor hatte ich nie in meinem Leben Gold gewaschen. Außerdem war ich nur mit Eimern, Sieben und eine kleine Grabeschaufel (so, wie man sie beim befüllen kleiner Blumentöpfe benutzt) und drei Waschpfannen "bewaffnet". Keine Spitzhacke, Kein Spaten, keine Pumpen oder sonstiges Equipment. Und vor allem: KEIN Mercurium.


    Und wenn Du dann noch berücksichtigst, daß die Ausbeute professioneller Goldwäscher, die saisonal arbeiteten, und im 18. und 19. Jahrhundert etwa 3 g je Jahr war und die dafür etwa drei bis 6 Monate an Rhein, Donau oder Inn wuschen und das Gold mittels Quecksilber dem Waschsand entrissen......


    und sich vor Augen führt, daß die Seifenlagerstätte im Mittelalter wohl bereits restlos ausgebeutet wurde, also im wesentlichen nur sietdem nachgewachsenes Gold von mir ausgewaschen werden konnte.....


    ...und zuvor bereits hunderte den Fluss durchwuschen und teils bis 3 m Tiefe "umpflügten"....


    ...dann kann ich wahrlich nicht meckern.

    Zitat

    Original von Banger
    Hallo mesodor,


    welche Sach- und Realwerte sind deiner Meinung nach preislich günstig und vor allem sinnvoll ?


    Viele Grüße
    Banger


    Immer die, die momentan keiner oder kaum einer haben will.


    Die zu finden, das ist die Kunst bei der Vermögensanlage unter Substanzerhaltungsaspekten.


    Mache niemals das mit Deinem Geld, was viele andere auch tun.


    Versuche immer nicht mit der Herde zu rennen!


    Kaufe niemals das, was abhängig beschäftigte Analysten, Bank- und Versicherungsberater empfehlen.


    Gebe niemals unnötig oder gar vollständig die Kontrolle über dein Kapital aus der Hand.