Weil ich mit Aktien, speziell mit der Art und Weise, wie einige (nicht alle) AGs Kommunizieren und auch mit Wertpapieranalysen someine Erfahrungen gemacht habe. Ich habe festgestellt, daß diese Anlage nicht besonders gut meiner Anlagementalität entspricht.
Zu den Rohstoff- und Minenaktien:
Von diesen Werten verstehe ich nichts. Grundsätzliche Risiken erscheinen mir hoch (z.B. Verstaatlichungen, Konjunkturrisiken). Zu einzelnen Firmen und deren Geschäften und Perspektiven kann ich garnichts sagen.
Edelmetall hingegen kaufe ich mit Unterbrechungen bereits seit meinem neunten Lebensjahr (damals als münzbegeisterter Jufendlicher in Form von Gold- und Silbermünzen, Gold-Bankware und Gedenkmünzen aus Silber). Und das ausschließlich physisch. Da traue ich mir durchaus ein Engagement und eine Meinung zu. Den 850-Dollar-Spike, das waren etwa 48.000 DM das Kilo (ohne Märchensteuer), den hab eich damals bewusst erlebt. Ebenso den Katzenjammer und die betretenen Minen vieler zu spät eingestiegener "Anleger" beim Verkauf in den frühen und mittleren 80ern.
Zu Aktien allgemein und speziell zu deutschen Werten:
Dei hohen Cashbestände speziell deutscher Firmen werden schon diverse Begehrlichkeiten (Politiker, Investmentbanker, Management, Übernahmewahn) wecken. Beim Aktionär wird davon kaum was ankommen. Schon alleine wegen der faktischen Doppelbesteuerung von Dividenden ab 2007 und der 30 prozentigen Abgeltungssteuer auf Kursgewinne. Wer meint, hier etwas riskieren zu wollen, dem möchte ich nicht noch die Preise verderben oder gar Rentensparern durch mein Engagement zukünftige Renten klein halten. Ne, Nee, macht ihr das mal unter euch aus. Ich schau zu und bin gespannt, was draus wird ![]()
Wenn dann die Renten- und GeldzählerHerden Edelmetall kauften wollen, denke ich mal drüber nach, wie es mit ein wenig "Volksbeglückung" aussieht. Die Frage nach der Aktienanlage stellt sich für mich erst dann wirklich. Den Rest-DAX für eine Unze - das wärs.