Beiträge von mesodor39

    Weil ich mit Aktien, speziell mit der Art und Weise, wie einige (nicht alle) AGs Kommunizieren und auch mit Wertpapieranalysen someine Erfahrungen gemacht habe. Ich habe festgestellt, daß diese Anlage nicht besonders gut meiner Anlagementalität entspricht.


    Zu den Rohstoff- und Minenaktien:
    Von diesen Werten verstehe ich nichts. Grundsätzliche Risiken erscheinen mir hoch (z.B. Verstaatlichungen, Konjunkturrisiken). Zu einzelnen Firmen und deren Geschäften und Perspektiven kann ich garnichts sagen.


    Edelmetall hingegen kaufe ich mit Unterbrechungen bereits seit meinem neunten Lebensjahr (damals als münzbegeisterter Jufendlicher in Form von Gold- und Silbermünzen, Gold-Bankware und Gedenkmünzen aus Silber). Und das ausschließlich physisch. Da traue ich mir durchaus ein Engagement und eine Meinung zu. Den 850-Dollar-Spike, das waren etwa 48.000 DM das Kilo (ohne Märchensteuer), den hab eich damals bewusst erlebt. Ebenso den Katzenjammer und die betretenen Minen vieler zu spät eingestiegener "Anleger" beim Verkauf in den frühen und mittleren 80ern.


    Zu Aktien allgemein und speziell zu deutschen Werten:
    Dei hohen Cashbestände speziell deutscher Firmen werden schon diverse Begehrlichkeiten (Politiker, Investmentbanker, Management, Übernahmewahn) wecken. Beim Aktionär wird davon kaum was ankommen. Schon alleine wegen der faktischen Doppelbesteuerung von Dividenden ab 2007 und der 30 prozentigen Abgeltungssteuer auf Kursgewinne. Wer meint, hier etwas riskieren zu wollen, dem möchte ich nicht noch die Preise verderben oder gar Rentensparern durch mein Engagement zukünftige Renten klein halten. Ne, Nee, macht ihr das mal unter euch aus. Ich schau zu und bin gespannt, was draus wird :)


    Wenn dann die Renten- und GeldzählerHerden Edelmetall kauften wollen, denke ich mal drüber nach, wie es mit ein wenig "Volksbeglückung" aussieht. Die Frage nach der Aktienanlage stellt sich für mich erst dann wirklich. Den Rest-DAX für eine Unze - das wärs.

    Zitat

    Original von taheth
    Seit 27.09. wird wieder heftig Silber "geborgt".


    Ja, für ein paar Cente vermeintlich "sicheres GELD" vermasseln manche ihre Chance auf ein paar Dollar mehr....


    Ja, Geiz ist schon geil....


    Die Verzweiflung har noch garnicht richtig begonnen. Ihr werdet noch sehen, was selbst in einem intakten Aufwärtstrend so alles passieren kann. Ich glaube auch nicht, daß die Inflationskennzahlen und US-Statistiken stimmen. Das kann so garnicht sein. Aber was solls: Der eine kauft Gold und viele andere Aktien, Anleihen und Rentensparverträge. Fest steht: wirklich nutzen wird letztgenanntes der breiten Masse nicht. Auch das war schon immer so.


    Und zum Argument der US-Wahlen:
    Im November sind Kongresswahlen, ok. Im SOMMER 2008 ist dann Olympiade in China. .....


    Merkt ihr was: Es gibt immer wieder neue Termine, bis zu denen nichts passieren soll, darf oder kann.


    Ich sage nur folgendes:
    Es passiert schon seit vielen Jahren jeden Tag ein ganzes kleines bischen. Hier und auch anderswo auf der Welt. Nur: lange geschah es nahezu völlig unbemerkt, mittlerweile passiert es nicht mehr ganz so verdeckt, aber man schaut noch drüber weg (Stichwort: M3-Diskussion, FED, verlust der industriellen Basis in Europa und den USA, Dienstleistungsgesellschaftsdiskusssion, Qualität der "neu" geschaffenen Hungerlohnjobs in Europa und den USA, zunehmende Ver-Fälschung von statistischen Erhebungen Quersubvention von Jobs der Schattenwirtschaft durch Sozialtransferleistungen). Und zwar solange, bis es mit voller Wucht losgeht. Wann das sein wird und was unter "voller Wucht" zu verstehen ist, das genau weis ich nicht. Nur eines vermute ich: jedes noch so belanglose "Event" wird dann keine Rolle mehr spielen. Mit voller Wucht geht es dann los, wenn Marktkontrollinstrumente endgültig versagen. Das aber wird man erst "Ex Post" definitiv feststellen können, also erst dann, wenn es definitiv zum Gegensteuern bereits zu spät ist.


    Viele von euch haben vermutet, daß genau letztgenanntes mit einem Goldpreis oberhalb von 700 Dollar geschehen war. Und irrten bitterlich.


    Gestern in NTV beim Vermögenscheck kam was über Gold. Was wurde eingeblendet: eine blinkende Bande auf der Stand: "Trendanlage".
    Und auch an kritischen Kommentaren fehlte es nicht.


    Letztgenannte incl. der Einbblendung "Trendanlage" würde ich mir auch bei Aktien und Anleihen wünschen. Fehlanzeige.


    Fest steht eines:
    je weiter der Goldpreis fällt, desto stärker die physische Nachfrage der Kleinanleger. Und je weiter er steigt, desto massiver deren Devestitionen.

    Zitat

    Original von HIghtekki
    heute ist es mal wieder schön abzulesen. kaum ist NY auf schon wird gedrückt. aber gleich ist ja wieder zu :D


    da ich die nächsten jahre eher kaufe als verkaufe können sie von mir aus noch drücken...hauptsache nicht die nächsten 40 jahre aber das glaube ich weniger.


    Wenn eine angeblich demokratisch und der Freiheit und der Menschenwürde verpflichtete Weltmacht sich schon die Blöße gibt, daß sie Folter und Inhaftierungen ohne gerichtlichen Haftbefehl / Verurteilung praktiziert und im Fall der Folter auch noch gesetzlich legalisiert, dann muss sie ja derart mit dem Rücken zur Wand stehen und aus dem letzten Löchern pfeiffen, daß ich mir weitere 40 Jahre Goldpreisdrückung mittels physischer Abgaben genau so wenig vorstellen kann, wie ein ausbleiben einer dramatischen Dollarabwertung.


    Die USA haben seit Clintons Amtsende scheinbar substanziell (also von ihrer Wirtschaftskraft her) und auch wertemäßig (im Sinne von Grundwerten wie Menschenrechte) massiv abgewirtschaftet.

    Um das auf ein oder zwei Jahre abzuschätzen braucht man keine Linien.


    Jeder weis, daß es langfristig nicht mehr so weiter gehen kann und wird, wie in den letzten Jahren.


    Ich erwarte einen deutlichen Dollarverfall. Und falls das in EUR und / oder in Gold gerechnet nicht so kommt, dann werden die Verbraucherpreise hierzulande stark steigen.


    Egal wie lange die Goldpreisdrückung noch funktioniert ist absehbar, daß die USA immer weniger kreditwürdig werden.


    Und welche Konsequenzen das hat, ist klar: weltweite Rezession und ggf. zunehmende Nicht-Akzeptanz des Dollars.


    Übrigens: Auf Wochensicht sehe ich Gold seitwärts bis fallend und den Dow konstant bis leicht steigend.


    Trotzdem kaufe ich diese Woche, wie auch die letzten Jahre, keine einzige Aktie.

    Zitat

    Original von HIghtekki
    den chart kenne ich, ich meinte es aber eher kurzfristig.
    wenn du mal genau hinsiehst siehst du dass der chart aus dem juni bzw. genauer ende juni/anfang juli stammt. das ist jetzt 3 monate her. seitdem ist das verhältnis dow/gold um ca. 10% gestiegen und befindet sich damit genau an der obere begrenzung der abwärtstrends. insgesamt sind wir natürlich wesentlich niedriger als im jahr 2000 aber wenn man die letzten 12 monate betrachtet würde ich den aktuellen stand nicht wirklich als lokales tief betrachten.
    und schon gar nicht wenn man den CPI rausrechnet.


    Zu derart "uneinheitlichen" Ergebnissen kommt man immer dann, wenn man ausschließlich Linienkritzelei betreibt und sein gesundes Urteilsvermögen und grundsätzliche volkswirtschaftliche Fundamentaldaten völlig außer Acht lässt.


    Stichworte: überbordendes Geldmengenwachstum, Verschuldung, Handelsbilanzdefizite, real negative Niedrig-Zinsen und Bewertungskorrekturen bei US-Immobilien, faule China-Kredite, Probleme bei der Bevölkerungsentwicklung in Euroland und den USA.


    Wer glaubt, das das alles keine PROBLEME sind, der kann weiter auf den Kurs schauen und sehen, was die Linien tun.


    Wer aber glaubt, daß sich aufgrund der vorgenannten DINGE die Zukunft ggf. nicht mit Linienkritzelei prognostizieren lässt, weil es zu Unstetigkeiten und Verwerfungen und Brücken kommen könnte, der soll besser sein Hirn gebrauchen und die Linienkritzelei andersdenkenden überlassen :)

    Der Abbau von Zentralbankgoldbeständen ist nichts anderes, als der Abbau von Lagerbeständen.


    Irgendwann ist jedes Lager so weit leer, daß nichts mehr ausgeräumt wird.


    Der Preis ist gestiegen und die Lagerkapazitäten werden abgebaut.


    Etwas anderes sind die Leerverkäufe ohne vergleichbare Bestände / Produktionskapazitäten.


    Irgendwann einmal fallen entweder die Preise sehr stark oder aber sie ziehen mangels realer Förderkapazitäten sehr stark an.


    Wo die Reise hin geht, wenn Lagerbestände nahezu abgebaut sind, das zeigen Silber und Nickel. Für "ewig" sind solche Spikes aber meist nicht.

    Ich kann nur jedem raten, so wenig Kontrolle über sein Vermögen / Kapital aus der Hand zu geben wie irgend möglich.


    Und wenn man schon investiert, dann sollten es grundsolide, werthaltige Investments sein, die nicht überteuert sind.


    Tut man dies, braucht man sich um derlei Misseligkeiten nicht zu sorgen.

    und daher ist sie so nicht beantwortbar.


    Gewiss, solche Aktionäre gibt es. Jedoch sind das wohl ehr keine Kleinaktionäre sondern primär wohl mehr Investmentbanker und sog. "Heuschrecken", die solche Ziele aktiv durchsetzen können.


    Weswegen sich die Beantwortung einer derart pauschalen Fragestellung im Hinblick auf Kleinaktionäre erübrigt. Gewiss würden einige gerne... ....wenn sie denn nur könnten :D:D:D


    Ein tieferer Sinn steckt immer dann nicht dahinter, wenn das primäre Ziel reine Profitmaximierung der Shareholder ist und kurz bevor der so kaputtstruktirierte Laden dann den Bach hinunter geht zum Höchstkust verkauft wird.


    Manager, die sich jährliche Gehaltszuwächse von 30 v.H. genehmigen und ihre Belegschaft real den Lohn kürzen sind auch nicht wirklich sinnvoll im Hinblick auf das langfristige Überleben der Unternehmen. Genau so wenig wie Aktionäre, die nach der Übernahme die Unternehmenssubstanz zur Zahlung ihrer Aquisition verwenden.


    Man muss unterscheiden zwischen Aktionären und Managern, die gut sind für eine AG und solche, die man auch als Wirtschaftsschädlinge bezeichnen kann, weil sie stets verbrannte Erde hinterlassen.


    Klar, daß jeder Aktionär Profite haben will. Einige sind bereit, dafür in die Kasse zu greifen, andere bringen ggf. sich und ihre Visionen ein, um diese zu erwirtschaften. Andere glauben an ihr Investment. Wieder andere wissen nicht, was sie glauben sollen und gucken nur auf den Kurs.


    Es geht doch schon hier im Forum los, wenn ich lese: ich würde auch gerne Gold kaufen, ist mir derzeit aber noch zu teuer... weswegen ich noch warte..... oder: bei xxx $ oder EUR verkauf eich in Erwartung einer günstigeren Rückkaufgelegenheit erst mal....


    oder: ich kaufe das xyz-Zertifikat, das ist liquide und ich spare die Mehrwertsteuer und die Umformkosten sowie einen großen Teil der Handelsspanne..... Mir ist dabei egal, daß das Papier nicht physisch durch den Basiswert unterlegt ist.......


    Dazu sage ich nur drei Dinge:


    Jeder kriegt -früher oder später - meist genau das, was er verdient.


    Armut und bittere Verluste sind der gerechte Lohn für Maßlosigkeit und Gier.


    Der Markt ist so hart und gerecht, daß diejenigen, die es verdienen meistens die für sie schmerzhafteste Strafe erhalten werden.


    Und das ist auch gut so.


    Nicht an uns ist es, diese Frage letztendlich und mit der größten Genauigkeit zu beantworten: der Markt regelt das im Laufe der Zeit schon ganz von alleine. Jeder Aktionär bekommt meist auch seine ganz persönliche Antwort, wenn er nur lange genug dabei ist.

    Hermann:
    Es gibt -bildlich gesprochen - genau zwei Fälle, die Dir passieren können


    (1) Solange jeden Morgen, an dem Du aufwachst Dein Geld nur ein kleines bischen weniger wert ist, kannst Du spekulieren. Und danach Dein Geld zählen


    (2) Wenn eines nicht ganz so schönen Morgens Dein Geld ganz stark an Wert verloren hat, dann brauchst Du weder zu spekulieren, noch Gold zu kaufen, dann ist der Zug für Dich und alle anderen Geldbesitzer abgefahren.


    So sehe ich das.


    Was man tun kann ist folgendes:


    5 bis 15 Prozent des Gesamtvermögens in Edelmetall investieren, als strategisches Investment und Notgroschen.


    Und den Rest irgendwie sonst sinnvoll investieren oder damit auf was auch immer spekulieren oder was auch immer kaufen.


    Dann hast Du auch dann, wenn Fall (2) eintritt noch etwas, das sich dann zu zählen noch lohnt.


    Genau wie jeder andere hier, weis auch ich nicht, was genau die Zukunft wann bringen wird. Und die, die behaupten, alles ganz genau zu wissen, das sind die allergefährlichsten Schalachtane und Rattenfänger.


    Jedoch: etwas Sicherheit und Vorsorge, zu der ich auch eine gut sortierte Vorratskammer und etwas Bargeld zähle, die kann nie schaden.


    Mein Tip: Nicht auf den Preis schauen, sondern erst mal strategische Dinge festlegen und sich überlegen, wie es ungefähr mittel bis langfristig weitergehen könnte. Und für die schlimmsten monetären Fälle ein wenig Vorsorge treffen.


    Wer absolut "Renditeorientiert" ist und Gewinnmaximierung betreiben will, dem sei gesagt: Gold wirft keine Zinsen ab, weil Kein Schuldner dahintersteht. Und der, der Renditen erwirtschaften will, der muss entweder unternehmerisch tätig werden oder Gläubiger von irgendjemand werden, der wie auch immer diese Renditen erwirtschaftet und in Form von Zinszahlungen abführt. Egal, ob man das nun "Aktionär", "Bondsholder", "Lebensversicherungsnehmer", "Fonds- oder Zertifikatebesitzer", "Vermieter" oder sonstwie nennt. Das Grundprinzip is timmer dasselbe: man vertraut einem Dritten Teile seines Vermögens an, um Gewinn zu machen.


    Und der, der zu 100 Prozent Renditeorientiert ist, der ist auch zu 100 Prozent von seinen Schuldnern abhängig.


    So einfach ist das.


    Überlegungen über den Goldpreis anzustellen ist -aus strategischer Sicht - völlig sinnlos. Man muss vielmehr den Grad seiner Unabhängigkeit durch intensive Überlegungen festlegen und sein Ziel dann umsetzen. Und ggf. von Zeit zu Zeit die Eregebnisse seiner intensiven Überlegungen adjustieren.

    Zitat

    Original von T-Trinker
    Ich weiß, außer mir glaubt hier wahrscheinlich keiner daran, dass der Silver ETF 1:1 mit physischem Silber hinterlegt ist. Gleichwohl würde mich mal interessieren, wer es für möglich hält, dass jemand die ETF Shares als Vehikel nutzt, um sich anschliessend gegen Rückgabe der Shares physisches Silber ausliefern zu lassen? ....


    Ich weis nicht, ob Dir den Unfug wirklich niemand glaubt, jedoch hoffe ich es sehr :)


    Zu Deiner Frage: Weil der ETF neben Silberzertifikaten und Silberkonten (=Lieferansprüche auf Silber, denen meist kein Silber physich als Deckung gegenübersteht) bekanntermaßen auch und großteils in FUTURES investiert und diese naturgemäß entweder gerollt oder im Fall eines Auslieferungsbegehrens auch physisch abgewickelt werden, ist eine Auslieferung von Silber zumindest solange KEIN Problem, wie es zu keinem Börsenbankrott bei Silber-Futures kommt.


    Will sagen: Der ETF steht und fällt mit seinen Schuldnern, was ja nicht Sinn und Zweck einer physischen Edelmetallanlage ist.


    Aber: wie erklärt man das jemanden, der schon über eine Tonne "Papiersilber" verbrannt hat und sich damit brüstet, so zumindest Steuern zu sparen?


    An alle anderen:
    Ich gehe davon aus, daß sich hier im Forum Leute bewegen, die die Interessen der Finanzindustrie, der Investment- und Notenbanken aktiv durch bewusste Desinformation vertreten. Und Edelmetallanleger zu riskanten Geschäften verleiten wollen, um diese finanziell auszubluten und sie so am Auffbau ihrer Positionen zu hindern oder sie gar zu deren Abbau zu zwingen. Und hilft das alles nicht, dann wird versucht solchen Leiten eine als Edelmetallanlage getarnte "Form des Geldparkens" schmackhaft zu machen, die KEINE Edelmetallanlage ist, weil das gekaufte Edelmetall schlichtweg nicht physisch, sondern nur als Liefer- oder Zahlungsversprechen existiert. Wer immer das auch sein mag.

    Zitat

    Original von Xing
    .....Es muss nicht alles Schwarzgeld sein, nur weil man Anonymität möchte.


    ...Was mir immer noch unklar ist, ist warum man nicht einfach reine Goldmünzen ohne Verunreinigung (-> Krügerrand) kauft.....


    Xing bezieht sich hier auf sein grundgesetzlich verankertes Recht auf freie, also auch informelle Selbstbestimmung.


    Warum er bei Münzgold von Verunreinigungen schreibt, ist hingegen wenig nachvollziehbar. Legierungen von Gold und anderen Metallen ergeben sich aus der Notwendigkeit, daß Feingold viel zu weich ist, um UMLAUFFÄHIGE Münzen daraus zu prägen.


    Meine Meiniung: Anlagemünzen aus Feingold sind auch ein Schritt in Rechtung Demonetarisierung des Goldes. Genau so wie die Verarbeitung von Goldreserven zu Schmuck.


    Denn: genau wie Schmuck sind Anlagegoldmünzen aus Feingold aufgrund ihrer fehelnden mechanischen Beständigkeit nicht hinreichend umlauffähig. Käme es zu einer Remonetarisierung, so müssten diese Stücke eingeschmolzen und auf Feingehalte um die 90 Prozent herunterlegiert werden, um Münzen daraus zu prägen, die den Anforderungen des Zahlungsverkehrs genügen.


    Übrigens: Die in Fort Knox eingelagerten Goldbarren haben einen Feingehalt von wohl meist 916,67 Promille. Und können somit jederzeit zu Zainen ausgewalzt und vermünzt werden.

    Ich weis nicht, ob der Kauf über Banken am sichersten uns dam seriösesten ist, was das Thema Diskretion angeht.


    Auf vielen Münzenbörsen gibt es Händler, die auch Anlagemünzen verkaufen.


    Und wenn schon bei Banken kaufen, dann nur dort, wo man direkt Ware gegen Cash kaufen kann.


    Pro-Aurum tut es ebenfalls.


    Ganz wichtig, wenn man von Gold nichts oder nur wenig versteht:
    (1) nicht alles aus einer Quelle kaufen
    (2) Kleine Einheiten erwerben (Anlagemünzen im Gewicht einer Unze, z.B. den Krügerrand. Der ist am bekanntesten und preislich am billigsten. Er ist aud 916,67 er Gold und somit nicht so extrem empfindlich wie Münzen aus 999er Gold)
    (3) Jede Münze nachwiegen, ggf. zusätzlich das Verfahren der Tauchwägung anwenden.


    Barren sind nicht sonderlich günstiger als Krügerränder aber im Krisenfall sehr inflexibel.


    Wichtig bei ienbem Betrag von 100.000: mindestens 50 Münzen sollten gewichtsmäßig um die 5,8-8 Gramm (Feingehalt) liegen. Weitere 50 so um die 3,0 bis 3,5 g Es kann sein, daß Gold im Krisenfall eine vielfach höhere Kaufkraft bekommt, als das heute der Fall ist.

    in der sog. "elektronische Kriegsführung", d.h. der Einsatz elektromagnetischer Bomben vorkommt, kann es sein, daß Eigentumsverhältnisse an Aktiengesellschaften, die Sammelurkunden hinterlegt haben und keine effektiven Stücke mehr ausgeben schlicht und einfach nicht mehr vollständig nachvollzogen werden können.


    Die DATENSÄTZE SIND DANN EINFACH GELÖSCHT. Ggf. unwiederbringlich, falls an sicheren Orten keine Sicherheitskopien liegen.


    Das gleiche gilt übrigens für Buchungen und Bankguthaben.


    Ein Magnetsturm (Sonnenwind) kann auch sowas anrichten.


    Das wäre dann eine Verwirrung, gegen die das babylonische Sprachwirrwarr wohl ein ehr "niedliches Problemchen" war.


    Dann hättet ihr auch den Zusammenbruch des Weltfinanzsystems.


    Ganz ohne Sündenbock übrigens :)

    Zitat

    Original von traditional3
    ..... Da nach beiden Seiten spekuliert wird, dürfte in einem Crashfall maximal die Hälfte der Derivate untergehen....


    Was bekommt der auf Pump spekulierende Long-Investor, wenn der Shortie Konkurs geht?


    Seinen Anschlusskonkurs frei Haus geliefert. :D:D:D


    Und wenn er seinen Longposten mit einer Shortposition (Future)gehedgt hatte, dann ist auch er Shortie ohne die Deckung der weggefallenen Longposition.


    Je nach Art des Geschäfte gehen beide kaputt. Einschließlich deren (Kredit-) Gläubiger.


    Stichwort: Cross-Defaults.


    Und damit sind plötzlich auch die ganz "normalen" Sparguthaben obsolet.


    Im Klartext:
    Die Oma, die jeden Monat 50 EUR für 1,75 Prozent aufs Sparbuch getragen hat, schaut nun auch in die Röhre, weil sich ihre Bank mit Derivaten verzockte bzw. Zockern Kredite einräumte und Derivate nun bankrotter Emittenten als Sicherheit akzeptierte.


    Toll, nicht?


    Da wäre sie dann besser zweimal monatlich lecker von Essen gegangen (meine Meinung).


    So aber fährt ein smarter Investmentbanker aus London oder NY (Angestellter) einen dicken Porsche mehr, während zig Sparer im wahrsten Sinne des Wortes sparsam aus der Wäsche schauen. Ihr Geld das hat dann ein anderer :D:D:D


    Selber schuld.


    Hauptsache 40 Jahre lang gut gespart :D:D:D


    Der "Kleine" Unterschied ist folgender: nicht greifbare Vermögenswerte können auch nicht wirksam denominiert werden, vorausgesetzt es sind Realwerte. Alles was greifbar ist oder wo ein Schuldner dahintersteht, hingegen schon. Das geht so weit, daß beispielsweise auf Immobilienbesitz willkürlich Hypotheken durch den Staat eingetragen werden können. Mach das mal mit annonym gelagerten Gold oder Silber.


    Hier genau liegt der Grenze staatlicher Macht.


    Ebenso könnte man Menschen per Gesetz das Atmen verbieten. Und dennoch würden sie weiteratmen.


    Oder man könnte die Schwerkraft verbieten - Es würde nichts bewirken :)


    Ja, dann gibt swohl demnächst "Stagflation" = Stagnation + Inflation.


    Will sagen: Das Wachstum geht dann gegen Null oder ist real sogar leicht negativ. Und dennoch steigen die Preise vielfach an.


    Es wird also bei steigenden Preisen weniger nachgefragt / hergestellt.


    Also kommt es zu einer inflationären Implosion der Weltwirtschaft als Folge eklatanter Fehllenkungen von Kapital und Produktionsmittel und volkswirtschaftlichen Ressourcen.


    Am Ende einer solchen Entwicklung kann dann die Annahmeverweigerung ungedeckten Geldes stehen.


    Was man bräuchte, das ist etwas in folgender Art:
    Alle Guthaben und Schulden werden - bei gleichen Preisen und Löhnen -per Gesetz drastisch herabgesetzt. Ebenbso der Zinssatz der Verbindlichkeiten und Guthaben. Und das so schnell wie möglich. Und im weitgehenden internationalen Einvernehmen - was der Quadratur des Kreises gleichkommen würde.


    Klar, daß da Länder wie China und Russland vielleicht nicht mitmachen werden - gegen eine Währungsumstellung der Fremdwährungen Dollar, EUR und YEN aber sind auch sie machtlos.


    Eine andere, geordnete Möglichkeit der Abwicklung der sich abzeichnenden Privat- und Staatskonkurse vermag ich nicht zu erkennen.


    Zudem müsste die Geldmenge zukünftig an Warenbeständen gekoppelt werden.


    Die danach einsetzende Selbstheilung wird immer noch schmerzhaft genug sein und einige Jahre in Anspruch nehmen.

    Zitat

    Original von Gottes Socke
    Es steht ein Besserwisser vor dem Tor - na klar, mal wieder unser Mesodor


    :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:


    Gottes Socke:
    Es gibt Dinge die sind, eine nüchterne und emotionsfreie Betrachtung vorausgesetzt, relativ leicht zu durchschauen. Und das auch noch aus verschiedenen Blickwinkeln.


    Wie ist denn der Zwischenstand deines Sportangelns im Silbersee? Geschenkt - ich kann es mir beinahe ausmalen. Reich geworden bist Du damit bestimmt nicht. Und selbst an Erfahrung und Einsicht hast Du scheinbar nicht gewonnen.


    Auch Dir ein Spruch mit auf dem Weg:


    Erst wenn Du nichts mehr (an Papier) hast, bist auch Du frei.


    Zumindest frei von Abhängigkeiten von Anderen, die Dein Geld gegen Dich einsetzen.


    Dann hättest Du mit Deinem Geld besser etwas sinnvolleres getan, es entweder für Dich selbst ausgegeben oder für einen anderen vielleicht sinnvolle(re)n Zweck (was immer das aus Deiner Sicht auch sein mag).


    Aber wenn Du frei von unnötiger Anspruchs-/ Besitzlast bist, wirst Du darauf schon irgendwann kommen.


    Nachher wirst auch Du klug geworden sein.


    Mir ist es schließlich auch genau so ergangen. Warum solltest Du auch so klug sein, um aus anderer Fehler zu lernen - ich war es ja auch nicht :)