Beiträge von mesodor39

    Zitat

    Original von Silberfrosch


    das sind nur die die in Hoffnungen erstarren und nicht den Chart und Trends erkennen. Silber verläuft charttechnisch pippifein, mit dem Chart (auf Monatsbasis) kannst Du sicher die random walk hypothese widerlegen!!

    Das einzige was es zu beachten gilt sind die Widerstandszonen am Weg nach oben! und da verbrennt man sich die Finger wenn man da nicht rechtzeitig teilverkauft sobald eine erreicht wird so wie die 11,6-7 jetzt grad. Wichtig ist dass man noch Haufen cash im Hintergrund hat, weil dann sind die enormen Rücksetzer das beste was einem als Investor passieren kann! Man kauft fett nach, wenns um $ 1 fällt, die fetten Höllenrücksetzer gibts sicher nicht mehr, ich bin jetzt fast ganz investiert, aber noch ohne Kredit, die kommen beim Feiglingsmove auf $10 auch noch in Betracht, was ich aber nicht erwarte. Ich erwarte einen stetigen Rückgang der Volatilität ab Mitte Oktober, dann spitzts sichs zu, und ich fürchte dann wo es charttechnisch in der Luft hängt (Spitze des Dreiecks rechtzs) toben sich die letzten Angsthasen wie Lucky Friday aus und verkaufen um ruhig schlafen zu können... bis die Feiglinge draussen sind ist die Angst weggespült und dann gibts keinen Halt mehr in RIchtung alter Höchststände, diesmal in viel mäßigerem Tempo als zu Beginn des Jahres..


    auch wieder einer von der Fraktion

    "Ich kriege den Hals nie voll genug"


    mach nur weiter so. Der Ausgang ist auf lange Sicht absehbar: ob long, ob short: das Geld ist fort.

    Zitat

    Original von Silberfrosch


    ja die Abwärtsbewegung kurz vor dem Ausbruch nach oben, die ich schon sehr oft in Dreiecksformationen sah, war übrigens beim Silber vor dem Ausbruch nicht anders, da gings auch ein wenig unter das 1. Dreieck...


    dass der ganze Silbermarkt ein reiner Manipulationsmarkt kann nicht sein, es kann maximal ein sentiment verstärkt werden, das macht der eine shortie, wahrscheinlich eh ein Fed-Derivatling. Das sieht man auch an dem mustergültigen Verlauf der Dreiecksformation die jetzt stattfindet und bei dem Dreieck vor dem Ausbruch bis auf $ 15. Dass dem shortie langsam die Luft ausgeht sieht man ja am stetigen Aufwärtstrend, und zu viel short kann der nicht gehen...weil wenns nach oben geht und der erfüllen muss dann hat er sich sowas ins eigene Fleisch geschnitten und dann geht die Rakete aber sowas von steif nach oben....


    Keiner der nicht kann oder will oder geschützt wird, wird erfüllen. Wofür gibt es Insolvenzen und Crimex-Regeln?


    Wer sich bei diesen Spielchen regelmäßig ins Fleisch schneidet, das ist der Privatinvestor, der besser mit physischem bedient wäre. Trotz Handelsspannen und ggf. Märchensteuer.


    Und zu den großen Investmentbanken: wie die Gewinne bilanzieren können im Hinblick auf offene Positionen mit unkalkulierbaren Verlustrisiken, das ist auch so ein Spiel, bei dem die Aktionäre irgendwann das Nachsehen haben werden.


    erst mal nimmt Herr Meier den Kredit von einer Bank, die sich wiederum anderswo Geld leiht.


    Ist Herr Meier insolvent, wird das Haus zwangsversteigert.


    Hätte er sich einen Konsumentenkredit aufgenommen, sähe die Sache anders aus: Einen auf Kredit gemachten Urlaub beispielsweise kann man nicht pfänden und zwangsversteigern.


    Dann hätte die Bank das Problem. Die aber verleiht an viele Menschen Geld.


    Wenn also etwas schlimmes passieren soll, müssen die für Kredite hinterlegten Sicherheiten wertlos werden, was man durch Monetarisierung und Geldschöpfung aber verhindern kann. Würden Sicherheiten (Realwerte) in Geld gemessen wertlos, dann hätte man Deflation.


    Schlimm ist folgendes: Die Preise für Energie, lebensontwendiges usw. steigen immer stärker und Immobilien fallen im Preis, weil die Kaufkraft einbricht. Dann kann es zu Masseninsolvenzen kommen, bei denen dann auch Banken hops gehen und demzufolge auch Zentralbanken auf ihren Krediten sitzen bleiben.

    und nach einiger Zeit, seien es nun 6 Monate oder ein Jahr kann der Verkäufer nicht mehr für Probleme der verkauften Firma zur Rechenschaft gezogen werden, falls die Karten beim Verkauf auf den Tisch lagen.


    Eine solche, meinetwegen auch vielleicht geplante Vorgehensweise ist billiger als ein Sozialplan und ein Spiessrutenlaufen des abwickelnden Konzerns in der Öffentlichkeit.


    Und um chronisch defizitäre Betreibssparten loszuwerden dafür eignen sich Verkäufe, auch solche an "Beerdiger" optimal. Wobei - nur um Missverständnissen vorzubeugen - das hier nicht so gewesen sein muss.


    Deutschland ist zu starr und zu unflexibel und nach außen (Globalisierung, Freihandel) viel zu offen geworden. Da wird noch sehr viel mehr kaputtgehen.


    Die Verlierer der Globalisierung heissen mittelfristig Deutschland, Europa und die USA. Die Gewinner Indien, China und die Opec-Staaten.


    Was nöhlt ihr eigentlich hier herum? Ihr könnt doch nun auch Zahnkronen aus China kaufen, mit nahezu kaum Lohnkosten. Es ist doch egal, was aus den hier in Deutschland arbeitenden Zahntechnikern wird. Auch euch Apothekern wird es demnächst an den Kragen gehen!. Auch könnt ihr schon lange Gammelfleich kaufen: nicht genug, daß deutsche Fleischergesellen massenhaft durch moderne Sklavenarnbeiter ersetzt werden, die 10 bis 16 statt 8 Stunden arbeiten und das auch Samstags. Nein, das Fleisch muss ja so massenhaft verrmascht werden, daß mehr da ist, als verkauft werden kann. Und blos nichts wegwerfen, Geiz ist ja so geil....


    Und dann schaut euch die guten Straßen und Gehwege in Deutschland an. Deutsche Straßenbauer gibts hunderttausende. Nur: auch deren Arbeit machen oftmals Billigkräfte aus dem Ausland und branchenfremde Betriebe des Garten- und Landschaftsbaues oder sog. "Erdbaufirmen". Egal, ob das nun legal ist oder nicht.


    Als Berlin neu hochgezogen wurde, da gabs bereits unter Berliner Bauarbeitern kaum noch Jobs, vorausgesetzt es waren Deutsche BAuarbeiter, die Tariflohn wollten.


    Aber was solls: In Deutschland verhungern braucht dank Hartz-IV niemand.


    Und nun meine Frage:
    Glaubt ihr, daß diese Situation für die, die noch Jobs haben gesamtwirtschaftlich günstiger ist, als eine Situation, in der Arbeitslose arbeiten, mehr verdienen und mehr nachfragen würden?


    Und warum geht keine Welle der Empörung und der Wut durch Deutschland über die immer weiter zunehmende Schwarzarbeit, Schattenwirtschaft und Staatsabzocke?


    Was weg muß, das ist klar: Sozialabgaben auf LOHN müssen weg oder stark reduziert werden


    Die Mehrwertsteuer auf Handwerkerleistungen der Branchen, die ein Schwarzarbeiterproblem haben muss drastisch reduziert werden


    Was gut geht, das sind Abgaben auf Wasser, Strom, Energie, Luxusartikel usw......
    Da gibts keine Schattenwirtschaft.

    Zitat

    Original von Milly
    Das aber ja nicht Mesodor sagen! ;) Dann kommt wieder ein Vortrag, daß heute damit Megatonnen Papiernickel den Weg alles Irdischen, sprich ausgeknockt worden sind :D


    Wenn Angebot - warum auch immer - nicht mehr den Weg zu dem Markt mit der höchsten Transparenz und den meisten Nachfragern findet, so muß es Gründe dafür geben.


    Wenn -ohne schwerwiegende strafrechtliche Konsequenzen- Menschen an solchen Märkten Dinge verkaufen, die sie nicht besitzen und dann einfach nicht liefern, so kann genau das ein Grund dafür sein.


    Milly: würden Sie als Produzent, vorausgesetzt Sie hätten Ausweichmöglichkeiten, ihr real existierendes Produkt gegen virtuelle Wettbewerber antreten lassen, die Null Produktionskosten haben und demzufolge beliebig viel Ware versprechen können?


    Was ist denn das für ein Wettbewerb?


    Ich sage es Ihnen:
    Jeder Sparer, jeder Anleihenkäufer und viele Aktienkäufer machen genau das, wenn sie nur Eigenkapital einsetzen. Sie treten in Wettbewerb mit Marktteinehmern die entweder über Zentralbankzinssätze beliebig Kredite generieren oder gar als Zentralbanken über Strohmänner heimlich mit frisch erzeugtem Giralgeld monetarisieren können.


    Und jeder Unternehmer, der nicht auf Fremdkapital angewiesen ist, hat mit dieser künstlich subventionierten, unfairen Konkurrenz zu tun. Erst der Zinsdruck und die damit erzeugten zusätzlichen Wettbewerber erzwingt illegale Machenschaften wie Lohndumping und Menschenhandel. Wobei derlei kriminelle mAchenschaften immer von denen ausgehen, die am wenigsten zu verlieren haben und am meisten unter Druck stehen: den Schuldnern.

    um ein Jahr versetzt gleich laufen.


    Und dann erinnert euch mal daran ab wann ungefähr die Goldpreisdrückung so richtig begann.....


    Fällt euch etwas auf?


    Nimmt man den Beginn der Goldpreismanipulation nach unten(= heimliche Inflationierung) mit 1992 an, so haben die Immobilienpreise dies zwei Jahre später antizipiert, wohingegen die Liquiditätsspritzen den Aktienmarkt praktisch sofort zu einer Scheinblüte brachten.

    Zitat

    Original von susieq
    Manche Muenzen -zum beispiel die Lunar Series von Australien - sind Anlagen Muenzen (Bullion Coins) die eventuel auch wert fuer Sammler haben koennten. Diese Muenzen kann man fuer ca. "Spot + $US20" kaufen wenn sie neu gepraegt sind, dann in ein paar Jahren, wenn die Pragung ausverkauf ist, etwas mehr verdienen als bei normalen Anlagenmuezen. Bei solchen Muenzen kann die Qualitaet dann dorch ein Effect auf den Wert haben.


    Sogar bei der Buffalomuenze hat Qualitaet schon ein Effect auf den Preis:
    http://www.apmex.com/shop/buy/…old_buffalo.asp?orderid=0
    (MS70 is die hoehest Qualitat, MS69 nicht ganz so schoen)


    Noch mehr, leider in Englisch =)


    Sowohl MS 70, als auch MS 69 sind Top Erhaltungen. Der Unterschied ist mit bloßem Auge wohl nicht erkennbar, Stücke in MS 70 sind von absolut neuen Stempeln und zeigen die feinsten Details scharf ausgeprägt.


    Bei MS 69 darf der Stempel schon ein paar Stücke mehr geprägt haben.


    Beides ist das, was man in Deutschland / Österreich als Stempelglanz handgehoben bezeichnen würde.


    Vorsicht: mit amerikanischem Grading wird oftmals extrem Mißbrauch getrieben. Viele Stücke sind mehrere Größenordnungen schlechter, als gegradet, obglich das Grading teils von renomierten "Spezialfirmen" vorgenommen wurd eund die Münzen "geslabbt" sind.


    Ich weis nicht, ob besagte Graphik diese Schlussfolgerungen her gibt.


    Ich weis auch nicht, ob beispielsweise eine Bilion Dollar oder EUR mehr überhaupt preissteigernd wirkt: Das Geld ist 10 bis 20 mal umgesetzt und dann bereits zu 90 Prozent gespart, also erneut dem Geldkreislauf entzogen.


    Wäre vor 500 Jahren der Feingehalt von Silbermünzen heimlich herabgesetzt worden, es hätte nur wenige Jahre gedauert, bis die Menschen über höhere Löhne und Preise diesen Geldbetrug antizipiert hätten.

    Zitat

    Original von TeeKay
    Naja, ich haett eher ein Problem mit: einmal geniesst, schon sind 1000 EUR weg.


    Ich kann nur jedem raten von toxischen und giftigen Schwermetallen die Finger zu lassen. Und sich auch ansonsten davon fernzuhalten.


    Es gibt genug in Münz- oder Barrenform erhältliche und in dieser Verarbeitung zumindest ungiftige / unbedenkliche Metalle.

    Das hat Ted Butler in seinem letzten Wochenbericht geschrieben:


    Zitat:
    Entscheidend für die Händler ist hier, dass sie wissen, wie die technischen Fonds und andere technische Trader bei bestimmten Preisen reagieren werden. Die Händler wissen, dass technische Trader kaufen, wenn die Preise steigen, und verkaufen, wenn die Preise fallen. Bewaffnet mit diesem Wissen und der Tatsache, dass nur 8 oder weniger Händler die gesamte Netto-Shortposition bei Gold und Silber kontrollieren, ist es für die Händler einfach, das Verhalten der technischen Fonds zu diktieren.
    Ende des Zitates.


    Wenn das stimmt und man mal annimmt, daß mit "Die Händler" Investmentbanken gemeint sind, die große Shortpositionen eingehen, also die Banken, die auch Fonds (Hedge-Fonds, ETF´s) emittieren, so ist die Sache wohl klar.


    liberty: schön, daß wir mal einer Meinung sind. Daß der Wechsel der Depotbank bei "Grundbesitz-Invest" formaljuristisch legal ist, das dürfte klar sein. Daß in Anbetracht der darauf fiolgenden Ereignisse ein gewisser "Beigeschmack" verbleibt, ebenfalls.


    Aber so ist das nun mal: wenn man die Kontrolle über sein Geld aus den Händen gibt, riskiert man es, ganz oder teilweise, ggf. auch vorsätzlich um sein Vermögen gebracht zu werden.


    Was ich diesbezüglich vermisst habe, das war der Massenexodus von Dt.-Bank-Kunden zu anderen Kreditinstituten

    hübschen Schwestern ja auch leben.


    Und würden sie schreiben, daß der Trend wohl 2008-2012 zu Ende ist, dann müssten sie sich Gedanken machen, was danach wäre.


    Niemand kann 14 Jahre in die Zukunft sehen.


    Außerdem muß unterschieden werden zwischen GOLD und Rohstoffen. Gold hat neben seiner Funktion als Schmuckrohstoff in Extremsituationen auch Geldersatzfunktion.


    Wer das nicht tut, der kann bitterböse erwachen.

    hübschen Schwestern ja auch leben.


    Und würden sie schreiben, daß der Trend wohl 2008-2012 zu Ende ist, dann müssten sie sich Gedanken machen, was danach wäre.


    Niemand kann 14 Jahre in die Zukunft sehen.


    Außerdem muß unterschieden werden zwischen GOLD und Rohstoffen. Gold hat neben seiner Funktion als Schmuckrohstoff in Extremsituationen auch Geldersatzfunktion.


    Wer das nicht tut, der kann bitterböse erwachen.

    Zitat

    Original von Homm13
    Vielleicht für manche eine blöde Frage, aber gibt es überhaupt noch eine Währung, die nicht so sehr vom Dollar abhängig ist?? Sollte es diese geben, hoffe ich ihr helft mir dabei sie zu finden...


    Ja, die gibt es. Ich kenne gleich vier davon:


    Gold, Silber, Platin und Palladium. Die sind auch dann was wert, wenn man mit dem grünen Papier Wände tapezieren kann.....


    5 bis 6 Prozent Zinsen reichen schon völlig aus. Warte es mal ab. Sobald in Japan die Zinsen zwei oder drei Prozent betragen, fallen die Zinsnutten (Stichwort: Carry-Trades) um, wie Dominosteine.


    Island ist ein super Beispiel, wie sowas im Kleinen funktionieren kann. Nach und nach werden Volkswirtschaften so implodieren. Und das vielleicht völlig ohne Hyperinflation. Faule Kredite werden dann über Insolvenzen abgebaut, die Schäden oder Kosten über Zinserhöhungen hereingeholt.


    Dieses Szenario darf man genau so wenig vernachlässigen wie ein Szenario mit einer Hyperinflation.


    Kritisch wird es dann, wenn die Situation derart unkontrolliert wird, daß Staaten ihre Zinsen nich tmehr zahlen können und beginnen, diese mit neu gedrucktem Geld zu zahlen, d.h.: Schulden werden massiv von Zentralbanken monetarisiert. Dann erst kann es Hyperinflation geben.

    Zitat

    Original von Yousuf810
    Ich bin doch schon ein " gemachter Mann :] ", und was soll mich witschaftlich zerschmettern, da grundsätzlich alle Aufträge limitiert sind. Selbst an einem wirtschaftlichen Kollaps würde ich richtig gut verdienen, denn dann wird wirklich umverteilt. Ich wette hier im Forum ist kein aktiver Trader, der allein seinen Lebensunterhalt an der Börse erwirtschaften tut.
    Mein Tip für morgen -- DB 309 H -- DAX 6000 short


    Na, dann werde ich Dich "gemachten Mann" mal ein wenig aufklären:


    (1) Ein Limit hilft Dir Schlauberger rein garnichts, wenn beispielsweise bei einer AKTIE der Kurs zeitweilig ausgesetzt wurde. Dann nämlich wird Deine Limitorder lt. Börsenbedingungen gestrichen. Und wenn Du dann eine Woche später bei Deiner Bank wegen der Wertpapierabrechnung nachfragst, z.B. warum dort nur ein paar EUR für eine gestrichene Limitorder drauf stehen, dann ist es für Dich Schlaumeier zu spät :D:D:D


    Und wenn es zu einem massiven Einbruch kommt, so kann es sein, daß Dein Auftrag nicht rechtzeitig ausgeführt wurde, weil aufgrund des Einbruches Fall (1) eintritt. Und sollte er dennoch ausgeführt werden (z.B. bei Derivaten, wo es den Fall (1) möglicher Weis enicht gibt) so kann es sein, daß Du nur sehr weit unterhalb Deines Limits da rauskommst.


    Je nachdem, mit was und mit wieviel Du dann getradet hast, kann Dein Verlust bis dahin Dimensionen erreicht haben, die Du dann wirtschaftlich nicht mehr verkraftest.


    Jemand, der wie Du vorgibt mit Aktien und anderem aktiv zu traden, der sollte das wissen. Oder glaubst Du etwa, daß Du hier im Forum der einzigste bist, der derlei Geschäfte intensiv geistig durchgespielt und ggf. seine Schlussfolgerungen daraus gezogen hat.


    Was Dich angeht, so hast Du sehr vieles nicht konsequent durchdacht.


    Und wenn Du glaubst, an einem wirtschaftlich Kollaps gut verdienen zu können, so lass Dir gesagt sein, daß bis dahin Mittel und Wege gefunden werden, um das bei Leuten wie Dir zu verhindern. Gewiss: es wird wirklich umverteilt werden, mit dem Ergebnis, daß Du und andere Schlaumeier alles verlieren werden.


    Ebenso diejenigen, die dir mit Deinen Postings auf den Leim gehen und alles unreflektiert für bare Münze nehmen.


    Dein Posting ist ein typischer Fall von klassischer Hybris, völliger Selbstüberschätzung, Maßlosigkeit und Megalomanie.


    Wer bist Du denn und was hast Du denn gelernt und zu Stande gebracht, daß Du dich für so clever hältst?


    Vor kurzem noch standest Du auf den Füßen deiner toten Eltern und wohntest von den Zinsen Deines verscherbelten Erbes, die angeblich aus Bundesanleihen stammten in Algerien.....


    Ich sag Dir mal was: wahrscheinlich hast Du noch nicht einmal eine Ausbildungsstelle bekommen oder gerade mit Müh und Not eine ergattert. Und hast vielleicht, wenn es hoch kommt nach Abzug deines Kostgeldes, so 100 bis 300 EUR im Monat zur freien Verfügung.

    Zitat

    Original von HIghtekki
    naja ich würde eher sagen vor allem wenn sie fonds empfehlen gibt es eigeninteressen...weil sie ja ihre eigenen los werden wollen...die fondsgesellschaft selbst hat erst mal interesse möglichst viel der kundengelder für sich zu behalten indem sie den aufschlag berechnet sowie management gebühr etc.


    was würdest du sagen hat ein fondsmanager für ein interesse eine bestimmte aktie überzugewichten wenn dies nicht nötig ist? weil er meint dadurch eine überrendite zu erzielen oder weil er irgendwie mit der leitung dieses unternehmens klüngelt? ich denke eigentlich eher das erste...


    Gegenfragen:
    Kannst Du Die vorstellen, daß eine deutsche Depotbank die Kontrolle und damit die Depotbankfunktion über einen Fonde von über 5 Miliarden Anlagevolumen an eine hierzulande unbekante amerikanische Firma abgibt, obgleich der Anlageschwerpunkt Deutschland ist. Und der Fonds mit Sachwertanlagen langjährige Renditen erwirtschaftet, die nicht hinter den Kapitalmarktzinsen zurückstehen?


    Würdest Du es glauben, daß diese Bank ihren Angestellten auf der Vertriebsebene dann vertraulich mitteilt, daß der Fonds demnächst in Schieflage geraten könnte und die Bankangestellten diese Informationen an ihre Kunden weitergeben, worauf dann erst diese Schieflage eintritt.?


    Würdest Du glauben, daß ein solches Geschäftsgebahren hierzulande strafrechtlich unverfolgt bleibt?


    Würdest Du weiter glauben, daß die Anleger dann mehr länger als einen Monat nicht mehr über ihre Fondsanteile verfügen können, weil die US-Depotbank sich weigert, Anteile zum von ihr selbst festgesetzten RÜCKKAUFWERT zurückzunehmen?


    Würdest Du glauben, daß unabhängige Gutachter, die von der Fondsgesellschaft mit der objektiven Bewertung des Fondsvermögens beauftragt werden, dann lediglich eine lachhaft geringe Bewertungsdifferenz von etwa 3 Prozent herausfinden?


    Worauf - würdest Du auch das glauben - Filetstücke des Fondsvermögens an Investmentbanker verscherbelt werden - unter dem Vorwand um genug Liquidität zu haben um die bei der dann notwendigen Rücknahme der Annahmeverweigerung von Fondsanteilen einsetzende, durch ihr Geschäftsgebahren selber erzeugte Verkaufsflut zu bewerkstelligen?


    Wenn das alles Deine Vorstellungskraft überschreitet, dann informiere Dich mal über den Fonds "Grundbesitz-Invest". Depotbank war bis etwa Mitte 2005 die ach so angesehene Deutsche Bank mit ihrem ach so angesehenen und gut beleumundeten Boss Josef Ackermann.


    Zurück zu Deiner Frage:
    Ich würde sagen, daß ich nicht weis, wie ein Fondsmanager im EINZELFALL reagiert und wessen Interessen ein Fondsmanager im EINZELFALL ggf. vertritt, -die der Bank hinter der Fondsgesellschaft oder die der Fondsanteilsbesitzer- wenn er von seinem Boss dazu aufgefordert würde gewisse Aktien oder sonstige Fondsanteile, Zertifikate usw. zu kaufen oder zu verkaufen. Das hängt von der Ethik des Einzelnen ab.


    Auch dazu gibt es Experimente. Die sagen aus, daß in hirarschischen Situationen und bei langsamer Steigerung der Befehlsqualität sogar ganz normale Menschen (Probanten) innerhalb von Stunden zu Mördern und Totschlägern werden. Und das für ein Taschengeld. Wie anders hätten im III. Reich Konzentrationslager mit ihren Massenmordeinrichtuingen betrieben werden können?


    Wen kennt ein im Vergleich dazu hochbezahlter Fondsmanager persönlich: Alle seine Kunden oder seine direkten Vorgesetzten. Von wen bekommt er seinen Gehaltsscheck. wessen Name steht darauf? Wen hat er seinen Job zu verdanken? Wer hat ihn eingesetzt?


    Alles klar?


    Mir ist übrigens nicht klar, was genau ich in Einzelfällen glauben soll. Wie der Regelfall aussehen dürfte, das hingegen müsste jedem klar sein, der meine Angaben überprüft und für glaubwürdig befunden hat.


    Auch hierzu sage ich aus rechtlichen Gründen nichts, sondern überlasse es jedem selber, abzuwägen, wie solche Szenarien aussehen könnten.


    Zurück zu besagtem Hedgefonds mit 6 MRD Dollar Schieflage:


    Wer glaubt, daß dort wirklich ein Einzelner (der nun auf einmal als Zocker dargestellt wird) die Fäden gezogen hat?


    Wer glaubt wirklich, daß ein Profi mit einem Gesamt-Anlagevolumen von ca. 9 MRD einen Totalverlust von 6 MRD bei nur einer Anlage zulässt, ohne bereits bei einem Zehntel des Verlustes massivst gegenzusteuern?


    Schliesslich gibt es Portfolio-Theorien und mathematische Modelle, die der Manager-Tätigkeit zu Grunde liegen. Das, was da angeblich abgegangen sein sill, das ist genau so, als wenn Handwerker einen Wolkenkratzer ohne Wasserwage und Winkel (oder ohne andere Hilfsinstrumente, die Neigungs- und Winkelmessungen ermöglichen). Genau so gut könnte ein Metzger eine Kuh schlachten, in dem er sie erst mit eigenen Händen erwürgt und dann mit Glasscherben zerlegt. Und das noch auf der Weide. Die Fleichstücke fährt er dann - über Tage verteilt - auf dem Gepäckträger seines Fahrrades in sein Geschäft. So halt, wie er meint, sie zu verkaufen zu können :D:D:D


    Ich kann mir slebst bei wenig professionellem Management gerade noch folgendes vorstellen:


    Die größte Einzelposition beträgt 5 v.H. des Fondsvermögens. Und ab einen Verlust von 2 v.H., das sind immerhin 40 Prozent des Einzel-Investments wird sofort mit der Liquidation deises Postens begonnen.


    Und um 5 v.H. des Vermögens zu investieren bedarf es vorher einer Absprache des Investment-Teams. Bei der dann auch Stop-Loss-Marken festgelegt werden.

    Zitat

    Original von HIghtekki
    mit investmentsparer meinst du leute, die ihr vermögen verwalten lassen nehme ich an?


    ich finde zwischen eigentlichen aktien und zugehörigen derivaten muss man nochmal unterscheiden...sich die aktien ohne bank zu holen und an die wand zu hängen halt ich dann doch etwas übertrieben...


    Genau so ist es. Die Fondsgesellschaft bestimmt, wann welche Aktien ge- und verkauft werden. Oftmals haben Banken da Eigeninteressen.


    Und: Kauft die Fondsgesellschaft auch Hedgefondsanteile oder emittiert die Fondsgesellschaft auch Hedgefonds oder Dachfonds, die auch Hedgefondsanteile kaufen, so sind die Übergänge zwischen Fonds- und Hedgefondsanlagen oft fließend.


    Wie bereits angeführt: mit seriöser Geldanlage haben kredit-teil-finanzierte Hedgefonds nichts zu tun (meine Meinung). Es sind nach meiner Überzeugung Instrumente um Geld planmäßig umzuverteilen. Zumal die Geschäfte recht schnellebig und die Transaktionen aufgrund ihrer Summe unübersichtlich sind. Da kann man viele Sauereien verstecken....

    Zitat

    Original von Yousuf810
    Mit der entsprechenden Margin, kannst Du bei jedem Broker ein Depot eröffnen, was auch Leerverkäufe ermöglicht. In Deutschland ist es aber nicht üblich, Trader aktiv leer verkaufen zu lassen, diese müssen auf Put und Short-Zertifikate ausweichen. Wenn der deutsche Michel leer traden könnte......., da hätten doch alle Angst, daß er den Index ins Minusbereich
    kloppt. Wenn die Deutschen was machen, dann recht gründlich, und davor haben die Banken Angst.


    Mit einem seriösen US Broker, kannst Du sogar weltweit mit Futures handeln, und dies 24 Stunden am Tag. Alles hängt von der Margin ab, die hinterlegt werden muß,--und das auch noch gut verzinst--6%.
    Diese stellen die Software und Handelsplattform gatis zur Verfügung, geben auch einen optimalen Suport, einzige Bedingung, jederzeit erreichbar zu sein, Handy und Festnetz sind nicht ausreichend. Ansonsten müssen alle Aufträge limitiert werden.


    US-Trading, vom jedem Punkt der Welt realisierbar.


    Ja, mach das mal: geh mal mit ein paar Tonnen Silber oder einigen Zentnern Gold SHORT........


    oder meinetwegen auch long.


    Irgendwie wird es Dich dann schon so richtig treffen. Und wirtschaftlich zerschmettern. Und Ruhe ist :)



    Die Chance, daß Du da als gemachter Mann rauskommst ist hingegen weniger als "marginal". Soviel ist sicher :D:D:D