Zitat
Original von Donk
Ich warte nur noch drauf, dass ich mitr meinem Nebengewerbe (Bestenfalls ca. 10 Stunden im Monat), aufgebrummt kriege einen Auszubildenden anzunehmen.
Gut Ding muss halt weile haben. Kann alles noch kommen.
Was wir momentan erleben, das ist eine Täuschung der Gesamtvevölkerung durch Politiker, Manager und deren Handlanger (Funktionäre: Gewerkschaftler + Unternehmensvertreter) aller ersten Ranges.
(1) werden dauernd Forderungen an den Mittelstand (Kleinbetriebe und Betriebe bis vielleicht 200 Leuten) gestellt und von den selben Leuten, die Fordern alles möglich unternommen, damit der Mittelstand diese Forderungen nicht erfüllen kann.
(2) wird den Menschen vorgegaukelt, weil ja viele Jugendliche einen Beruf erlernen würden und eine erstklassige Ausbildung bekämen, würde automatisch auch in die Zukunft und den Standort Deutschland investiert und in die Zukunft der Lehrlinge. Und die Politik fördere dies mit Bündnissen für Ausbildung, ohne die es ja viel weniger Lehrstellen gäbe......
Die Wahrheit aber ist folgende:
Viele vom Mittelstand ausgebildeten jungen Menschen finden mittlerweile keine Arbeit mehr in ihrem Beruf.
Weil der Mittelstand viel mehr ausbildet, als er selbst an Nachwuchs benötigt. Eben weil diese Fachkräfte bis vor wenigen Jahren von der Industrie gesucht und gerne beschäftigt wurden, ging das lange Zeit gut. Das abe rhat sich grundlegend geändert.
Denn nun wandert die Industrie mehr und mehr ab (nach China, Indien, Osteuropa usw.) , weswegen es schlicht und einfach sinnlos ist junge Menschen in Berufen auszubilden, in denen es kaum Chancen gibt. eine Arbeitsstelle zu finden.
Die Auszubildenden in Berufen, in denen es kaum Chancen gibt, werden regelrecht verarscht und um ein paar Jahre ihres Lebens betrogen. Ohne daß irgendjemand, natürlich abgesehen von den Politikern, die deswegen (wegen der Ausbildungsillusion) wielleicht wiedergewählt werden, einen Vorteil davon hat.
Und genau diese von der Politik zu verantwortenden Probleme und die damit einhergehende schleichende Verarmung weiter Bevölkerungskreise (mangelnde Nachfragefähigkeit) versuchen nun gleichgeschaltete oder Politikhörige Journalisten und Handwerkskammervertreter den hilflosen und daran völlig unschuldigen Opfern dieser Entwicklung (Handwerksbetrieben) anzukreiden.
Schäbiger geht es kaum mehr.