Beiträge von mesodor39

    Zitat

    Original von HIghtekki


    aus der tatsache dass die sich beliebig verschulden dürfen (indem sie short gehen z.b.) folgt auch, dass ....


    ...es letztendlich Top- oder Hopp-Produkte sind. Will sagen: Es sind Spieler die, haben sie sich einmal richtig verzockt, erledigt sind.



    Das hat weder mit Geldanlage, noch mit Spekulation etwas zu tun:


    Es ist bestenfalls Glücksspiel. Schlimmstenfalls ist es bandenmäßiger Betrug: ein abgekartetes Spiel weniger international agierender Firmen beispielsweise der Banken- und Investmentbranche mit dem Ziel, Investment- und Hedgefondssparer systhematisch auszunehmen.


    Für letztgenannte Hypothese sprechen einige Indizien, wie beispielsweise Shortpositionen in einem unverschämt hohen Umfang bei Marktteilnehmern, die den Basiswert selbst nicht herstellen. Ebenso die Ausgabe von Lieferscheinen (Zertifikaten = Wettscheine) ohne Lieferverpflichtung. Letztendlich sind bereits dies strafrechtlich relevante Tatbestände, denn das Wettmonopol liegt ja beim Staat.


    Warum komme ich darauf:


    Überall, wo gewettet wird besteht auch eine hohe Betrugsgefahr. Der Fall Hoyzer zeigt uns das.



    Namen nenne ich hier aus rechtlichen Gründen nicht.

    Donau und Inn, in den thüringer Schiefergebirgen, in den Felsen des Erzgebirges, im Schwarzwald und noch an vielen anderen Stellen dürften - auch hier bei uns in Deutschland - zigtausend Tonnen Goldes schlummern.


    Auch die Schweiz und Österreich sind übersäht mit Goldlagerstätten.


    Frankreich ebenso, weswegen es von den Römern ja auch erobert wurde. Ebenso Spanien.


    Leider ist das Gold meist nur so gering konzentriert, daß nicht wirtschaftlich abbauwürdig ist.


    Nur Bares ist wahres. Alles andere sind im Zweifelsfall Versprechungen und Hoffnungswerte.

    weltweite deflationäre Liquidation:


    ganz einfach: auf Kredit gemachte Spekulationsgeschäfte werden dann durch Verkauf oder Glattstellung rückgängig gemacht (liquidiert), um mit den verbleibenden Mitteln Kredite abzuzahlen bzw. zu verhindern, daß das Eigenkapital komplett verloren geht und der Investor zum Netto-Schuldner wird, also selbst unter Wasser gerät.


    Und dank der Globalisierung und der zu starken Vernetzung vieler Volkswirtschaften passiert das erstmalig weltweit zeitgleich (synchron).


    Weswegen solch ein Absturz extrem scharf und vor allem in völlig neuen Dimensionen stattfinden kann.


    Keiner weis, was passiert, wenn es weltweit zum Börsen-, Finanz- und Wirtschaftscrash kommen wird.


    Davor haben alle Angst. Und das völlig zurecht wie ich meine.


    Die weltweite deflationäre Liquidation wird kommen. Sie ist die logische Konsequenz der durch die Politik zu stark forcierten GOLBALISIERUNG. /B]


    [B]Steigen die Zinsen (z.B. weil die Preise steigen), dann werden zuerst die (meist kreditfinanzierten) Investments (auch mit Verlust) abgestoßen, die aufgrund ihrer niedrigen renditen besonders kursanfällig sind. Dies zieht in der Regel weitere Umschichtungen anderer Investoren und im weiteren Verlauf solcher Abverkaufsorgien Zwangsliquidationen nach sich, die wiederum weitere Verkäufe (Liquidationen), auch von dann kerngesunden (aber kreditfinanzierten) Investments nach sich ziehen.


    Am Ende der Entwicklung kommt es dann vermehrt zu Zahlungsausfällen (Insolvenzen). Bücher müssen bereinigt werden. Geld wird knapp. Die Arbeitslosigkeit steigt, die Verschuldung der Wirtschaft geht zurück. Preissteigerungen sind dann zeitweis enicht mehr durchsetzbar. Keiner will mehr Schulden machen, weswegen nun auch die Zinsen fallen. Der Boden für eine neue Aufwärtsbewegung ist so gelegt.


    Gerät die deflationäre Liquidation außer Kontrolle, dann sind Weltwirtschaftskrisen möglich. Daher wird ab einem gewissen Punkt GELD in die Wirtschaft gepumpt, um den befürchteten deflationären Crash abzuwenden. Die Konsequenz: Viele Probleme werden nicht endgültig bereinigt, sondern immer weiter verschleppt. Die Wirtschaft kann nicht gesunden. Es kommt zu schädlichen Entwicklungen wie Dumping, ruhinösen Wettbewerb, Konzentratuionen, Monopolbildungen, Lobbyismus, Korruption, Staats- und Regierungskriminalität und Konzern-Oligarchien.


    Goldpreis antizipiert weltweite, deflationäre Liquidation !


    Bedeutet folgendes: Wenn alle Vermögenswerte abverkauft werden, wird auch der Goldpreis fallen. Warum das?
    Wenn Assets extrem im Preis verfallen, werden einige Investoren Gold verkaufen und mit dem Erlös auf Schnäppchenjagd gehen.


    Auch schon lange bevor es vielleicht mal in einer Hyperinflation ein Haus für 1 Kilo Gold oder meinetwegen auch 150 g bis 3 Unzen gibt......

    Schaut euch die Ex-DDR an:


    (1) 45 Jahre lang staatlich bewirtschaftete Immobilien, davon etwa mindestens 30 Jahre lang heruntergewirtschaftetet.
    (2) dann kam die "freie" Marktwirtschaft und hat in 10 Jahren vieles (längst nicht alles) wieder aufgebaut.
    (3) dummer Weise musste sich da der Staat mit Steuergeschenken allzusehr einmischen, weswegen viel zu viel Wohnraum dort geschaffen wurde. Investitionsruhinen, die oftmals zum Totalverlust führten. Dinge, die niemanden mehr nutzen. Teils werden Immobilien bereits abgebrochen, weil unvermietbar. Tolle Aufbauleistung. Typisch für Bürokraten.


    Die Konsequenzen:
    zu wenig Investitionen in Jobs (auch weil viel zu hohes Lohnniveau) und vor allem viel zu geringe Standortförderung. Geld und Ressourcen kann man halt nur einmal einsetzen. Weil zu viel Kapital anderweitig fehlgelitet wurde.


    Und hier in West-Deutschland:
    vor 15 bis 20 Jahren war es doch noch ein Tabu, über Fehlbelegungsabgaben im sozialen Wohnungsbau nachzudenken. Will sagen: Viele Menschen wurden - willkührlich und ohne Rechtsgrundlage - mietsubventioniert. Zu Lasten aller nicht Mietsubventionierten Steuerzahler. Eines von zahlreichen bis heute totgeschwiegenen Wirtschafts-Verbrechen vergangener Regierungen.


    Nur gut, daß hier im Westen diese Krebsgeschwüre langsam weggeschnitten werden, wenn auch aus Not: Der Patient lässt sich operieren, um dann seine Geschwüre zu braten und zu verzehren. Weil er sonst nichts mehr zu essen hat.


    Klar, daß der abnippeln wird. So oder so. Überschuldet ist überschuldet. Da gibts kein Zurück mehr. Aber das ist eine andere Sache.


    Was wir erleben, das ist der Anfang einer Bereinigung. Und der Anfang des (durch die Märkte erzwungenen) Rückzuges des Staates auf seine Kernkompetenzen.

    mit Wohnraum ist primär keine staatliche Aufgabe.


    Das ist Sache des Marktes.


    Nur so ist gewährleistet, daß die Mieten so hoch sind, daß ständig ein ausreichendes Wohnungsangebot vorhanden ist.


    Das, was der Staat da macht, ist nichts anderes als Günstlings- und Vetternwirtschaft. Es werden Menschen mit subventionierten Wohnungen bevorzugt, andere benachteiligt, in dem ihnen Wohnraum vorenthalten wird, obgleich diese bereit wären, mehr dafür zu zahlen.


    Dieser ganze Müll vom sozialen Wohnungsbai ist ein Anachronismus. Habe es Anfang der 90er selbst erlebt: billige Wohnungen für Sozialhilfeempfänger gabs genug - aber eine für eine Krankenpflegerin bezahlbare 50-60 qm Wohnung, die gabs nicht. Immer alles schon weg, wenn man anrief.


    Und nun frage ich alle:


    Warum bekommt ein Sozialhilfeenpfänger schneller und billiger als eine Wohnung vom Staat gesponsort, und die Krankenpflegerin, die mit ihren Steuern diese Spendieraktion finanziert, darf weiter im Schwesternwohnheim leben.


    Hat die denn als Steuerzahlerin und Leistungsträgerin nicht ehr ein Recht auf eigene vier Wände, als jemand, der der Allgemeinheit zur Last fällt (nun lassen wir mal alte und kranke ode rbehinderte Menschen außen vor, ich meine hier erwerbsfähige Sozialhilfeempfänger, Einzelpersonen)?


    Ich meine: Der Markt muß entscheiden, wer eine Wohnung bekommt. Und nicht der Staat.


    Alles andere ist Unrecht.


    Und Unrecht entsteht, wenn der Staat Willkür betreibt, fördert und bewusst ermöglicht. Und Steuergelder gegen die Steuerzahler einsetzt.

    Rubel und Yuan sind vielleicht noch schlimmer als Dollars. Völlig unkalkulierbar, was da im EXTREMFALL abgeht.


    Oder mal so rum: angenommen der Dollar fällt extrem und die USA haben einen hohen Wettbewerbsvorteil beim Export......


    ...und kaum noch Importe, weil die zu teuer werden.....


    Wohin wohl gehen dann die Währungen, der Länder, die riesige Handelsbilanz-Überschüsse mit den USA haben?


    Wa spassiert mit deren Industrien, die dann nicht "wettbewerbsfähig" / exportfähig sind?


    Am Ende trifft es die Währungen der USA-Lieferanten wohlmöglich noch viel schneller und viel härter als den Dollar.


    Welche Bonität hat denn ein Gläubiger, dessen Kapital durch Inflation (=verdeckte Forderungsausfälle) nahezu aufgezehrt ist. Womit kann der noch auftrumpfen?


    Mit seiner nicht vorhandenen Stellung als Weltmacht Nr. 1 gewiss nicht.


    Wird man dessen dann nahezu völlig ungedecktem Geld trauen?


    Der Schuldner hingegen, der seiner Schulden ledig ist, der ist damit KREDITWÜRDIG geworden. Ich weis: es ist eine perverse Logik (aber vielleicht genau der Grund dafür, daß niemand, der das könnte den Dollar gegen seine Währung fallen lässt. Zitat: "Es ist unser Dollar, aber euer Problem"). Aber es kann genau so kommen:


    Schließlich hat er 8.000 Tonnen Staatsgold.


    Wer bitte hat denn ähnliche Mengen?


    Russland??


    China??


    völlig lachhaft, was diese Länder in Vergleich zu den USA an GOLD besitzen.


    Auch so kann es kommen. (Muß es aber nicht).


    Wenn ich also dem Dollar nicht traue, weil er nicht gedeckt ist, dann kann ich den ganzen anderen überwiegends dollargedeckten Fiat-Müll erst recht vergessen.


    Etwas Heimatwährung unhd den Rest der mobilen Anlagen am besten zu mindestens 5-15 Prozent des Gesamtvermögens in Edelmetall. Blos keine Devisen von Ländern, die man nicht bereist / in die man nicht auswandern oder leben will.


    Was interessieren deren Probleme, die man vielleicht noch nicht mal kennt????

    sind unter den Anteilshaltern (Dach-)Fonds, die von der Dt. Bank oder deren Fondsgesellschaft gemanagt werden. Die Verluste tragen also -wieder einmal- Kleinsparer und ggf. Pensionsgesellschaften.


    Aus Bankensicht nicht weiter tragisch. Im Gegenteil: wo sind denn Shortpositionen zu vermuten?

    Frage: Was tut der Privatanleger, dessen Hedgefonds-Engagement mit Extremverlust ändert?


    Antwort: Er tut, egal was er macht, etwas völlig irrelevantes. Denn: sein Geld ist futsch und andere haben das nun. UNd somit sind seine finanziellen Transaktionen nunmehr völlig bedeutungslos.


    Will sagen: Derjenige, der abkassiert wurde kann keine Gefahr mehr für die Geldwertstabilität darstellen.


    Denkt mal drüber nach, ihr Papiersilber und -goldkäufer :D:D:D


    Das genau ist der Sinn des Börsenspieles:


    Abschöpfung von Überschussliquidität.

    Wer so investiert, der gibt die Kontrolle über sein Vermögen völlig aus der Hand


    Meine Empfehlung:


    1.) eigene abbezahlte Immobilie


    2.) 15 v.H. des Gesamtvermögens in Gold (nur bei Schuldenfreiheit). "Gold" steht dabei für Edelmetall.


    Wer dann noch etwas hat, der verteile es zu gleichen Teilen auf 5 Restposten auf:


    - 30 Prozent aller DAX-Werte (=10 Einzelaktien)


    - 20 Prozent aller Eurostoxx-Werte (= weitere 10 Einzelaktien)


    - 1 Aktien-Asienfonds + 1 Aktien-Latein-Amerika-Fonds


    - 1 Rohstoffonds


    - 1/5 des Restes in CASH (Schließfach und/oder Silberzehmer)


    Mindestens 50.000 EUR je Restposten


    Alles andere ist Augenwischerei. Wer nicht genug für Restposten hat, der soll erst mal Cashpositionen aufbauen.


    Anleihen, egal ob Staats- oder Wandelanleihen oder Industrieanleihen usw. sind Mumpets. Geldvernichter halt.


    Wer Telekomwerte kauft, der hat noch nie etwas von ruhinösem Wettbewerb gehört. Telekoms werden zukünftig ähnlich gut performen wie Fussballclubs.

    was sind heute 6 Mrd?


    Lassen wir es mal mehrere Fonds mit 600 Mrd. sein.


    Oder eine der größten Investmentbanken, die mit 6.000 Mrd = 6 Billionen (in amerilanisch 6 Trilloims) unter Wasser ist. Egal ob Dollar oder EUR.


    Dann geht die Saloonschlägerei erst mal so richtig los in "Paulas Haus der tanzenden Prinzessinnen......."


    Und ohne übelste Blessuren und gefährliche Verletzungen infolge von Messerstichen usw. kommt da keiner mehr raus, der zuvor die Puppen mit anderer Geld tanzen lassen wollte.

    Zitat

    Original von Atze
    ...Der Siegel schreibt heute, das "der Markt völlig überverkauft sei"


    Wie darf ich das verstehen?


    Helfe mir wer kann!


    Ja, wenn das DER Siegel ist, der schon vor dem letzten Dip sein Pulver verschoss und seitdem auch nichts mehr verkaufte, um nachzuladen.....


    dann meint er wohl, daß weil er voll investiert ist andere überverkauft sein sollten. Denn genau darauf hatte er schon einmal vergeblich spekuliert.


    Nichts gegen den Mann und seine fundamentalen Goldanalysen. Jedoch: was das Tagesgeschäft angeht ist er nicht unfehlbar. Und auch von seinem Wunschdenken beeinflusst. Wie das jeder ist, wenn er das mal ganz ehrlich (nur sich selbst gegenüber) zugibt.


    Als Goldbuck riskiert er mit nahezu NULL Liquiditär in seinem Fonds zu viel (meine Meinung). Hätte er bei oberhalb 620 verkauft und wäre er bei unterhalb 595 eingestiegen, dann hätte er für seine Shareholder einen echten, d.h. substanziellen MEHRWERT geschaffen. Und zwar unabhängig von jeder zukünftigen Kursentwicklung.


    Genau das aber hat er, misst man ihm an seinen Erwartungen, wohl leider nicht getan. Es wäre aber die Aufgabe des Fondmanagers gewesen, genau das zu tun.


    Man kann auch Rum oder Whisky daraus machen. Dann hat man flüssiges GOLD.

    Grundsätzlich gilt:


    Steigende Rohstoffpreise kann es nur dann geben, wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt.


    Dabei gibt es zwei Spielarten der Preissteigerung:


    (1) Die Nachfrage steigt, weil mehr Rohstoffe benötigt werden. Egal wofür. Das Angebot kann aber nicht der Nachfrage angepasst werden.


    (2) Das Angebot sinkt, weil zu den aktuellen Preisen nicht mehr Rohstoffe beschafft werden können. Die Nachfrage aber sinkt nicht in dem Maß, in dem das Angebot zurückgeht, sodaß nur die Nachfrage befriedigt werden kann, die auch noch bei einem höheren Preis vorhanden ist.


    Steigt der Preis, so geht die Nachfrage tendenziell ehr zurück, wohingegen das Angebot bzw. die Bemühungen Angebot zu generieren tendenziell ehr zunehmen dürften. Sodaß sich dann zu einem späteren Zeitpunkt ein neues Gleichgewicht einstellen wird.



    Bei Edelmetall sieht die Situation prinzipiell genau so aus. Silber, aber noch viel mehr das GOLD erfüllen zusätzlich zu ihrer Bedeutung als Rohstoff (Gold ist hauptsächlich Werkstoff für Frauenschmuck) auch heute noch eine rudimentäre Geldersatzfunktion. Mancherorts dienen Schmuckstücke aus GOLD auch noch als langfristiges, traditionelles Wertaufbewahrungsmittel. Soweit ist die Welt beim Edelmetall auch noch in Ordnung.


    Nun gibt es aber eine natürliche Konkurrenz zwischen ungedecktem Papiergeld und GOLD. Wer sich beispielsweise Papiergeld leiht, zahlt dafür viel höhere Zinsen, als würde er sich GOLD leihen. D.h.: Papiergeld kann auf den Finanzmärkten nur über den ZINS mit Gold als Geld konkurieren.


    Liegt die jährliche Teuerung nahe oder oberhalb der Nachsteuer-Verzinsung von Kapitaleinkünften kostet der Besitz von Geld langfristig spührbar Kaufkraft, wohingegen das beim GOLD, Kursschwankungen ausgenommen - nicht zwangsläufig so sein muss. Gold zu besitzen ist dann billiger, als Geld zu besitzen. Und zudem risikoärmer.


    Will sagen: Es kann Situationen geben, in denen die GOLD-Nachfrage den prognostizierbaren Bedarf für Schmuckzwecke urplötzlich deutlich übersteigt und das zu extremen Preisschwankungen führt.


    Denn: ist der Goldpreis einige Zeit deutlich stärker angestiegen als die Geldentwertung so haben die Goldvermögen - gemessen in anderen Anlageklassen oder Konsumgütern deutlich an Wert gewonnen, sodaß die Neigung, das Gold zu verkaufen und den Erlös anderweitig anzulegen oder auszugeben stark zunimmt.


    Von daher sind Edelmetallpreise viel schwieriger zu prognostizieren, als andere Rohstoffpreise. Vieles hängt beim Edelmetall auch vom Vertrauen in die Wertbeständigkeit des Papiergeldes und die Seriosität der Regierungen und Notenbanken und die Funktionsfähigkeit der Kapitalmärkte ab.


    Habe selten so dummes Zeugs gelesen.


    Klar: Gold verdirbt nicht.


    Auch Klar: der, den man sein Gold anvertraut, muss damit eine gute Rendite erwirtschaften können und völlig integer sein.


    Denn logisch: anders als um GELD wird um GOLD ein harter Leistungswettbewerb herrschen, weil es nicht beliebig inflationierbar ist.


    Projekte, die nur um Beschäftigung Arbeitsloser willen und Prestige durchgezogen werden, die werden mit GOLD nicht finanziert.


    Kapitalintensive Produktion wird daher von lohnintensiver Produktion verdrängt werden, denn es wird sich ein neues Gleichgewicht zu Gunsten der Lohnarbeit zwischen dem begrenzten Kapitalressourcen und den zur Zeit im Überfluss vorhandenen Humanressourcen bilden.


    Viel mehr Menschen werden Arbeit bekommen. Übertreibungen (wie z.B. bei Manager-Gehältern) werden mit GOLDGELD nicht mehr möglich sein.


    Das Geldgewerbe und die Verwaltungswirtschaft wird zu Gunsten von produktiven Tätigkeiten massiv zurückgedrängt werden.


    Am Ende wird mehr produziert und weniger verwaltet und verliehen werden.

    Man könnte auch sagen, daß bei negativen Realzinsen (oder beim Sparbuch: real negativen Vorsteuerzinsen) eine Goldanlage langfristig keine Kosten verursacht.


    Will sagen: Es besteht dann keine wirtschaftliche Motivation mehr, langfristig Fiat-Money-Guthaben größeren Umfanges zu halten.

    etwas sinnvoll ist.


    Staaten verschulden sich gerne, um ihren Bürgern unangenehme Wahrheiten zu ersparen. Und jeder Schuldner hat es gerne, wenn er sich zumindest um einen Teil der Schuld herumdrücken kann.


    Bürger, die etwas für ihr Alter oder für größere Anschaffungen zurücklegen, möchten dabei nicht um einen Teil des Geldwertes gebracht werden.


    Weswegen der Bürger seine Ersparnisse besser nicht in Schuldscheinen investiert. Weder direkt noch indirekt.

    Zitat

    Original von GOLD_Baron
    Für mich unverständlich warum diese Grafik nicht das Hauptthema hier ist. Sie belegt unweigerlich, dass die Vereinigten Staaten am Ende sind.


    DIe Grafik belegt lediglich, daß England US-Bonde gekauft hat. Sie sagt nichts über die Menge vorher aus. Und erst recht nichts über Kaufgründe und den Zustand der USA.

    PatroneLupo: Um in Gold und Immobilien zu investieren, braucht nun wirklich niemand Aktien zu erwerben. Vorausgesetzt, er hat ein wenig Geld gespart. Goldmünzen gibts schon unter 60 EUR das Stück (Dukaten). Und für unter 50.000 kann man im Rheinland eine super Eigentums-Dachgeschosswohnung (Baujahr 1971) bekommen. Incl. Renovierungskosten versteht sich. Und die Wohnung für 320 kalt vermieten....


    Insofern stehe ich Immobilien-Aktien kritisch gegenüber. Mehr noch Firmen, die Gold sammeln und für Anleger verwahren. Ich sehe da keinen Mehrwert, der - völlig unabhängig von den hier diekutierten Fall - das grundsätzliche Risiko einer Insolvenz und die grundsätzlichen Risiken von Unregelmäßigkeiten, Untreue und Betrug rechtfertigen.


    Enrons, Balsams, Schneiders und Flowtexers - ja, die gibts wie Sand am Meer......


    Überall, wo große Werte nutzlos herumliegen ist die Versuchung ungemein groß. Müßiggang ist halt aller Laster Anfang.....


    Schaut euch das Geldtransporter-Gewerbe an. Dann wisst ihr, was gemeint ist. Und wie es enden kann.


    Wo haben denn die mit über 100 Milionen EUR geprellten Supermärkte ihre "Controller" gehabt. Es ist eine Sache, einen Leiferanten um den letzten Cent auszusaugen und auszupressen..... ....eine andere Sache ist es, ein Unternehmen zu steuern und Geld- und Zahlungsströme plausiebel nachzuvollziehen und zu Kontrollieren. Nulpen, Idioten und Nichtskönner in Massanzügen sind das. Recht ist denen geschehen!.