Beiträge von mesodor39

    Konservativ war nur das Ausfallrisiko, aber bei den Laufzeiten wurde massiv gezockt.Wenn man soviele kurzfristige Kundeneinlagen hat, dann darf man eben nicht soviele lang laufenden Anleihen damit kaufen, sondern mehr Kurzläufer.

    Genau so ist es. Wer als Bank einen zu großen Unterschied zwischen der Fälligkeit seiner Anleiheninvestments und der seiner Kundeneinlagen macht, der Zockt mit einem gewaltigen Hebel. Und manchmal wendet sich dieser gegen den Zocker und er verliert mehr, als er hat. Das wird immer wieder passieren, denn nur mit solchen Risiken können die Gewinne, die als Vorwände für die Boni dienen ausgewiesen werden. Von "erwirtschaften" redet man in diesem Zusammenhang nicht, eher von Angestelltenkorruption und bewusstem Ausschlachten der Firma durch leitende Angestellte. Diese - ich nenne sie mal "geldgierige Verbrecher im moralischen Sinne" nehmen für einen Euro Bonus hunderte Euros Verlustrisiko für die Gesellschaft in Kauf.


    Sowas passiert, wenn Gesellschafter ihre Investments nicht selbst beaufsichtigen und ständig alles prüfen und kontrollieren. Und eingreifen, wenn es sein muss!



    Zurück zu den Metallen:


    Die nackte Angst ließ heute Kurse steigen. Und weder Angst, noch Gier, noch politische Börsen sind gut und von Dauer. Industrienachfrage wäre besser. Weil diese stetiger ist. Schon in 4 Wochen redet keiner mehr von der hoch gegangenen Zockerbude.

    Ob 0,25 oder 0,5% sollte an der Tendenz nicht soviel ausmachen. Die 10 jährigen Ableihen werden erste Wahl(sicher ist sicher). Die Aktien werden in Summe in den Keller gehen, wie schlimm, k.A..
    Und ob Gold dann bei 2000 oder 2200$ landet ist Wurst. Denn je schlimmer es die Unternehmen beutelt umso früher müßte man darüber nachdenken die aktuell entwickelte Welt für ein Weilchen zu verlassen. Weil in Märchendeutschland wird es garantiert noch viel viel ungemütlicher als es eh schon ist.
    Aber letztendlich pflichte ich Dir bei.

    Sehe ich ähnlich.


    Viele Aktiengesellschaften werden pleite gehen, was den Wert der Aktionäre angeht. In der Regel kaufen dann andere aus der Konkursmasse heraus, so wird ein teil der Schulden abgedeckt. Vielleicht bleibt sogar der Firmenname. Der Aktionär geht in jedem Fall leer aus.


    Der Rest wird zumindest stark fallen. Firmen mit hoher Verschuldung sind wie auf Speed......
    und welche börsennotierte Firma hat heute noch 50 oder 70 Prozent Eigenkapital?
    KEINE!!! Die es mal gab, wurden auf Kredit aufgekauft!


    Gold hat meiner Ansicht nach gegenüber Aktien einen Hebel von 5 bis 100.


    Am Tiefpunkt der Aktienkurse dürfte ein reales Maximum des Goldpreises liegen. Das war und ist immer so gewesen.


    Der Tiefpunkt der Aktienkurse fällt mit einer schweren Wirtschasftskrise zusammen und auch mit einem Tiefpunkt bei den Immobilien (weil die Mieterträge real einbrechen werden).


    Immer dann, wenn mit Arbeit nichts zu verdienen ist, ist Cash trumpf. Dieses mal wird Cash identisch mit Gold sein, da mit den Firmen und Immobilien auch die Zettelwirtschaft und das Papiergeld den Bach hinuntergehen wird.
    Firmen und Immos werden danach wiederkommen, bei Papier braucht man unendlich Geduld :)


    Bleibt noch anzumerken, dass Papiergeld als Wertmesser völlig ungeeignet ist:


    Dividiert man einen Aktienkurs oder einen Immobilienwert durch den Preis einer gewissen Menge an Gold, dann hat man echte Relationen, gerechnet in Goldwährung, da der Wert des Geldes sich rauskürzt.


    Genau so kann man es mit Rohstoffen tun.

    Der geht voll ins Risiko. Kann man tun, wenn man in nächster Zeit mit deutlich fallenden Zinsen und einem Anspringen der Wirtschaft rechnet.


    Was China angeht, kann die Rechnung aufgehen (wenig offizielle Teuerung, entscheidend ist dann ob´s so stimmt oder ob die Zahlen nicht gefälscht sind, damit die ihr Gesicht wahren können).


    Was Europa und die USA angeht: die hören mit den Zinsen erst auf, wenn die Teuerung drastisch zurückgeht (wird sie nicht tun, weil die Staaten Kredite aufnehmen, als wären sie auf Speed) oder die Zinsen die Wirtschaft so abwürgen, dass die Arbeitslosigkeit explodiert. Dann aber springt die Wirtschaft nicht an, sondern stabilisiert sich bestenfalls auf niedrigem Niveau.


    Kommt es zu Ausweitungen bei internationalen Konflikten kann Kupfer sinnvoll sein, ebenso auch Silber. Spekuliert man darauf, kann man besser direkt in Rüstungswerte, statt in Minen- und Bergbauwerte gehen.


    Ich denke, dass es ihn auf den falschen Fuß erwischen wird (viel zu früh, viel zu einseitig und auch noch falsch investiert).


    Wenn nun überhaupt in Aktien investieren, dann in Aktien / Werte, die auch in schlechten Zeiten gehen.


    Gold wäre derzeit die erste Wahl. Schon allein aus dem Grund, weil ich Russen, Chinesen, aber auch den Regierungen der USA und Europas kein einziges Wort glaube.


    Ohne Schulden kann es keine Regierung.


    An Gold aber kleben keine Schulden. Staaten können es nicht wie Papiergeld erschaffen und Unternehmen können es nicht wie Aktien selbst drucken. Aktien kaufen kann man immer noch, nachdem Märkte zusammengebrochen, dringend notwendige Kapitalschnitte und daran anschließende Kapitalerhähungen bei Unternehmen durchgeführt worden sind. In schlechten Zeiten mäßigt sich auch die Arroganz so mancher Umweltbehörde. Bis dahin kann man diese Spielwiese ruhig Draufgängern und unverbesserlichen Optimisten oder erfolgreichen Speziallisten (die es auch immer mal wieder gibt) überlassen.


    Wer Angst hat, was zu verpassen kann bei großen Vermögen eine 50/50-Strategie physisches Platin/Gold fahren. Springt die Wirtschaft wirklich an, tut es Platin gleichfalls. Wenn nicht, reißt Gold alles raus. Man muss sich nur langfristige (60 Jahre und länger) Gold-Platin-Ratios ansehen, um die Chance einer solchen Strategie zu begreifen. Da sieht man (in USD) Platinkurse von 180 und mehr bei POG 35.


    Und den Süd-Afrika-Put mit Laufzeit unbegrenzt und Hebel 3 bis 30, den gibt es dabei noch gratis obenauf!


    Wetten auf die Unfähigkeit sozialistischer Systeme sind bislang immer aufgegangen, wenn sie zeitlich unbefristet waren. Und bei den Süd-Afrikanern fehlt nicht mehr viel, die fahren schon so einige Dinge auf "letzte Rille". Ein gewichtiges Indiz dafür, dass den Sozen dort bereits das Geld anderer Leute ausgeht.


    Das mit dem SA-Put ist dann so, als wenn Du jedes Jahr zwei oder dreimal umsonst ins Spieklkassino kannst und die Hälfte dessen, was Du besitzt, auf die 17 setzen darfst: Fällt sie, dann gibt es das 3 bis 30-fache Geld, fällt sie nicht, darfst Du Deinen Einsatz vom Spieltisch nehmen und in vier bis sechs Monaten wieder kommen.....


    und bis dahin ruhig schlafen :)

    ja, weil er es nicht kann und es weider weis, noch sieht, ist der auch Angestellter, Wissenschaftler, Verwalter und kein Investor.....


    Der Begriff "Wissenschaftler" sagt doch schon alles. Das sind Angestellte, die bestenfalls versuchen (sie schulden ja nur das Bemühen und keinen Erfolg) Wissen zu schaffen. Die meisten würden es in der Freien Wirtsachaft niemals schaffen. Schlimmstenfalls schwurbeln sie herum, schaffen Narative zur Ausplünderung, Verängstigung und Reduzierung der Bevölkerung, so wie das bei den noch vergleichsweise harmlosen Klimawissenschaftlern, die Grundlagen für frei erfundene Steuern und Abgaben herbeischwurbeln oder den meiner Ansicht nach brandgefährlichen "Impstoffentwicklern" in einigen Pharma-Konzernen der Fall ist, die jede Menge junger Menschen auf dem Gewissen haben dürften, wenn es denn stimmt, was man so auf Reitschuster.de und anderen Nachrichten- und Informationsplattformen liest. Von den "Virenwissenschaftlern" die wohl das Corona-Virus designten und dann frei setzten ganz zu schweigen. Wenn das mal mit dem Freisetzen mal nicht sogar Absicht war..... Einige haben ja gut dran verdient. Zutrauen wurde ich es solchen gewissenlosen Geschäftemachern durchaus....


    Zurück zum Bankensystem:


    Die haben meiner Ansicht nach fertig. Weltweit und Allesamt. Das ist meine Meinung dazu.


    Woran man es genau erkennt:
    Was abgeht, ist schon seit Jahren Kapitalvernichtung pur. Noch wird das meiste über reale Negativ-Renditen (infolge Teuerung/Inflation) vernichtet.


    Auch das kann sich noch gewaltig ändern, sofern es zur Kapitalflucht kommt: dann gehen Banken inmfolge Abehebungen hoch. Und dann haben sie einen Vorwand, die betroffenen Sparer und Anleger schnell und direkt zu enteignen.


    Raus kommen immer nur sehr wenige. Meist Leute mit Insider-Wissen. Das Beste ist es, sich da (Bei Banken / Staats- und Unternehmensanleihen und Aktien) erst garnicht zu exponieren und Überschüsse direkt in nicht verderbliche, gut handelsfähige Waren zu parken. Auch bei Immobilien sollte man aufpassen und sich nicht zu sehr exponieren, denn; wer will schon den Sündenbock (Lastenausgleich) für das versagen anderer machen?


    Wozu Banken heute noch "gut" sind: als Überweisungs- und Zahlungsdienstleister: Gehaltseingang, Daueraufträge, Überweisungen, Barauszahlung. Zu mehr taugen sie für den Normalbürger nicht.


    Zurück nach Amerika:


    ein paar von den wenig klugen Menschen, die mit ihren Dollars meinten "Bessermenschen" den Hintern schmieren zu müssen, haben ihren gerechten Lohn bekommen: die sind ihr Geld nun endlich los. Und damit auch hoffentlich ihr schlechtes Gewissen. Und das schneller, als von denen gedacht. Recht so!

    Cool, wo gibt es sowas? Würde mir auch so eine in der Art zulegen.

    Bei einem Münzenhändler, der auch Gold- und Edelmetallankauf macht. In Platin ist die selten. In Silber oder Gold deutlich häufiger.


    In Gold und Silber in jeweils mindestens drei Größen vorkommend. Meist überteuert, was den Materialwert angeht.


    https://www.ma-shops.de/toenjes/item.php?id=17723



    Jedoch: im vergleich zu vielen künstlerisch schlecht gemachten Stücken ist das Porträt schon sehr gut:


    Medailleur ist Alfred Zierler (Kürzel "ZA" am Kragen). Er arbeitete beim Hauptmünzamt in Wien. Er hat auch Stücke für andere Firmen entworfen, wie für den "Verlag Internationale Gedenkmünzen" aus München, Inhaber Hans Herter.


    Dieser nicht mehr existente Verlag ist übrigens durch die vielen Apollo- und Kennedy Medaillen bekannt.

    Ich habe gestern ordentlich zugeschlagen. 36,30 Euro je Gramm ist zwar nicht gerade billig - aber die Zeiten, in denen man das Gramm für 27 Euro bekam, sind möglicher Weise ein für alle Mal vorbei. Leider. Und was die Zukunft an Kursen und Preisen bringt, kann man nicht wissen.


    Ich kenne Leute, denen waren schon 500 Euro je Unze Gold zuviel. Die haben auf immer niedrigere Kurse gewartet. Und bis heute kein Gold gekauft.


    Das war mein letztes, billiges Platin. Hätte ich es nicht erworben, wäre es eingeschmolzen worden:


    Die Medaille passt auch Zitatemäßig irgendwie zum Platin und zu Süd-Afrika, denn "der Alte" wusste genau, worüber er sprach:


    "Das einzige, was Sozialisten von Geld verstehen, ist dass sie es von anderen haben wollen...."

    Was sagen mir die Striche über, unter und längs der Kurven?


    NICHTS


    denn lege ich sie leicht anders, kommt ganz was anderes raus.



    Was sagt mir die Ratios und mein gesunder Menschenverstand?


    Platin ist billig gegenüber Gold, Silber, Rhodium und Palladium.


    Was sagt mir meine Erfahrung:


    Nichts ist in Stein gemeißelt und alles ändert sich mit der Zeit.


    Ratios zwischen Waren schwanken.



    Nur Papiergeld wird, schaut man nur lange genug hin, immer wertloser.

    Palladium fällt weiter gegen Platin. Seit der Einführung des Pt-PD-Kat´s ist diese Entwicklung mit einer kleinen zeitlichen Verzögerung zu beobachten. Wenn Pt und Pd in einem Produkt nahezu beliebig mischbar sind und die Wirkung immer gleich oder sehr ähnlich ist, ist das "natürliche" Gelichgewicht des Preises, was diese Anwendung angeht, irgendwo zwischen 1:1 und deren Molekulrgewichten erreicht. Ist die Wirkung eines Gramms Pt höher, als die eines Gramm Pd, geht es für Pd noch weiter runter. Das ist das Diktat des Marktes. Der Auf- und Ab-Zyklus bei den Ratios Pd/Pt wurd damit zukinftig geringer aisfallen, Gleichgewichte werden sich stabiler einstellen.

    Der deutliche Aufschlag ist mir auch aufgefallen. Bei kompletten Sammlungen kann ich es verstehen, weil da ein 5er 1958 J dabei ist. Verstehen kann ich es auch, wenn frühere Jahrgänge in besseren erhaltungen darunter sind. Doch davon ist meist nichts der Fall.


    Ebenfalls deutliche Aufschläge gibt es auf alte Mark und 1/2 Mark Münzen des Kaiserreiches und auf III--Reichs-Fünfer.


    Von allem gibt es in Umlauferhaltung mehr als genug. Und wenn der Silberpreis nur hoch genug ist, wird viel davon eingeschmolzen werden. Es ist ein Hype der Ahnungslosen. Mehr nicht.


    Was vergleichsweise noch geringe Aufschläge hat: 5 Mark Gedenkmünzen 1967-1979 und 10 Mark Gefenkmünzen in 625er Silber. Da ist man mit um die 10 % Aufschlag auf den Spot dabei. Früher, vor 2020, gab es "Junk-Silver" auch teils mal sehr deutlich unter Spot.

    Vorher werden die Goldminen heruntergefahren......

    Wollen wir es hoffen. Schließlich arbeiten ganz tief unter Tage Menschen. Ich möchte garnicht daran denken, was geschieht, wenn in den Bergwerken Menschen arbeiten und der Strom stundenlang ausfällt. Man kann nur noch hoffen, dass für Licht, Fahrstuhl und etwas Kühl- und Pumpenkapazität noch Kraftstoff und betriebsbereite Notstromaggregate bereitstehen......


    So hatte ich mir das nicht gedacht, als ich angefangen hatte, Platin zu erwerben. Ich bin ganz einfach davon ausgegangen, dass aufgrund von neuen Gesetzen irgendwann die industrielle Nachfrage die Produktion derart schnell und hoch überschreiten und dann die Preise steigen würden, bis dier Produktionskapazität angepasst ist.


    Ein schlechtes Gewissen habe ich dennoch nicht: jede gekaufte Unze hat tendenziell den Preis stabilisiert und damit den Bergleuten Lohn und Brot beschert. Und die Leute, die an den Börsen durch abgesprochene Kreisverkäufe Preise drücken haben erst gar keines. Das brauchen sie auch nicht: die haben, wenn man das so sehen will, die Sozen in Süd-Afrika ganz einfach schön "kurz" gehalten. Denn: abgesehen von den Hungerlöhnen für die Minenarbeiter, gehen die Gewinne über verschlungene Wege genau zu denen. Das hat alles nichts damit, was dort passiert, zu tun. Wenn Sozialisten die Gelder anderer Leute ein wenig früher ausgehen, war/ist das immer gut!

    ...Viele südafrikanische Minen haben beachtliche Bohrtiefen erreicht....

    Das ist sehr gut so, denn:


    in Verbindung mit einem gegenüber Platin einbrechenden Palldadumpreis werden Platin- oder gar Palladiumminen außerhalb Süd-Afrikas solange verhindert werden, bis es zu echten Knappheiten und massiven Versorgungsengpässen kommt.


    Und saufen die Löcher erst mal ab ist Hängen im Schacht. Das wird dann so schnell nichts mehr.


    Palladium und Rhodium sind (zumindest bei Diesel) durch Ad-Blue-Technik ganz oder großteils ersetzbar.


    Bei Betrieb und jedem anschließenden Recycling gehen wtwa 1/5 bis 1/3 der in Katalysatoren enthaltenen PGM verloren. Einiges wird noch zusammen mit dem PKW, in dem es verbaut ist, nach Afrika exportiert und geht so nahezu ganz verloren.


    Momentan passiert an den Finanzmärkten alles notwendige, um neue Platinminen erfolgreich zu verhindern.


    Es gibt derzeit genügend Reserven an Platin, die auch in nächster Zeit noch über Preise mobilisierbar sind. Rhodium ist ein Problem. Und rhodiunreiche Platinerze gibt es meines Wissens nur in Süd-Afrika. Also: kein Problem, was keine neuen Platinminen angeht :)



    Kann auch sein, dass es, bevor es wirklich "knapp" wird, finanzkräftige Leute auf PGM-Metalle stürzen. Dann fangen Investoren an zu spinnen, Gier kommt auf und es geht sehr schnell sehr, sehr hoch. Und dann wohl erst mal wieder runter. Das wird dann (wie bei Rhodium 2008) viele lange Gesichter geben und alles Gier-Gelumpe vertreiben, bevor es richtig hoch geht.


    Reserven für lebenswichtige Anwendungen gibt es genug.


    PKW-Katalysatoren und Partikelfilter zählen dazu nicht. Das ist, wenn es drauf ankommt, überflüssig.

    aber Du beantwortest es ja selber:
    Es wird kein Papiergeld mehr gehandelt, daher ist die Frage wie ein Besitz von EM als Digitalwährung gleichberechtig und parallel funktionieren kann.

    Es gibt absolut keinerlei Gleichartigkeit und Gleichwertigkeit zwischen digitalem Fiat-Geld und Warengeld.
    Damit digitales Geld funktioniert braucht man vier Dinge: eine digitale Infrastruktur, Elektrizität, gesetzlichen Zwang, es annehmen zu müssen und das Vertrauen, nach dessen Annahme zumindest zeitnah eine adäquate Gegenleistung für seine dafür erbrachte Leistung zu erbringen.


    Bei Papiergeld bedarf es nur zwei dieser vier Dinge, weil eine digitale Infrastruktur dafür nicht notwendig ist.


    Bei Gold oder Silber bedarf es nichts von alledem. Das wird in dem Maße immer lieber genommen werden, in dem das Vertrauen in Staatsgeld schwindet.


    Wenn man weis, dass man bei Annahme staatlich verordneten Geldes in einem Umfang betrogen wird, dass es schmerzt, wird man sich dem Gesetz widersetzen. Zuerst wird man vereinzelt versuchen, es zu umgehen, dann machen es immer mehr, dann tun es die ersten offen und irgendwann, wenn einer daherkommt und versucht, die Annahme von faktisch kraft- und wertlosem Fiat-Geld zu erzwingen schlagen Ablehnung und Volkszorn in offenem Widerstand bis hin zur Gewalt und physischen Vernichtung der faktischen Räuber aus.


    Sehr wahrscheinlich ist bereits lange vorher ein Punkt erreicht, an dem der Zersetzungsprozess der Wirtschaft derart unumkehrbar fortgeschritten ist, weil Leute nicht mehr zur Arbeit gehen und großfläschig wild gestreikt wird, dass eine Währungsreform gemacht werden muss um den völligen Zusammenbruch abzuwenden.


    Auch das wird sich vorher ankündigen. Noch sind wir in der Phase der Mangelteuerung. Als nächstes kommen Entlassungen in größerem Umfang, weil den relativ zum Einkommensniveau unnatürlich teuren Kram fast keiner mehr kauft. Dann wird auch das politische Klima deutlich rauer, Masken werden fallen.

    Du vergisst eine ganz entscheidende Gegenmaßnahme:
    Das Vorantreiben der Digitalwährung.....

    Ob Papier oder Elektronen Währungsträger sind ändert nichts.


    Elektronisches Geld vereinfacht Kontrolle und beschleunigt bei Bedarf eine (Teil-)Enteignung. Es verringert die Kosten der Geldherstellung und ermöglicht es der Politik, noch besser den Wohlstand umzuleiten. Und macht es noch unattraktiver, eine Fiat-Währung als Wertaufbewahrungsmittel zu halten.

    Die Notenbanken sind dazu übergegangen offen zu inflationieren. Ihre Kontrolle haben sie an dem Punkt verloren, an dem Menschen ihr Geld nicht mehr verwenden und damit beginnen, soweit möglich, zum Tauschhandel übergehen, sich zunehmend weigern für Fiat-Geld zu arbeiten.


    Bevorzugte Tauschmittel können dann Dinge wie Gold und Silber, aber auch Zigaretten, Treibstoff, Spitutuosen usw. sein und alte Münzen aus Gold/Silber sein.


    Geld und Geldersatzmittel werden dann Gold und Silber sein.


    Vorher wird die Inflation beginnen zu galoppieren.


    Gegenmaßnahmen sind Schnitte bei Guthaben und Schulden. Das dient nur dazu, die Leute im Fiat-Geld zu halten und den letzten beiden Sachen: galoppierende Inflation und Annahmeverweigerung zuvor zu kommen.

    Deine Hirngymnastik ist schwer nachzuvollziehen. Die Platinförderung ist viel zu gering das es je ausreichen könnte eine monetäre Nachfrage zu bedienen. Ist also völlig überflüssig die Diskussion auf Platin zu lenken.......

    Für etwas einfache Gemüter:


    (1) Ich habe nie geschrieben, dass es für Platin eine monetäre Nachfrage gibt. Sowas wurde bereits versucht und ist gescheitert. Es wird sie daher nach meinem Dafürhalten auch niemals geben.


    (2) Für Gold kann es eine monetäre Nachfrage in der Art geben, dass Gold wieder Zahlungsmittel für jedermann wird. Darauf kann man spekulieren. Ich bin mir sogar sicher, dass es im weiteren Verlauf der Geschichte immer wieder dazu kommen wird. Gestützt (Boden) wird der Goldpreis seit je her durch die Schmucknachfrage. Das war mindestens die letzten 5.000 Jahre so. Warum sollte sich das innerhalb erlebbarer Zeiträume gerade jetzt ändern? Was "Schmuck" angeht, sehe ich den Boden bei 1.200 Euro oder Dollars je Unze. Und was eine monetäre Nachfrage angeht, kann das Top noch weit über 100.000 Dollar oder Euro je Unze liegen für den Fall, dass sie alle ihre Schulden in Gold zahlen / glattstellen wollen. Dann aber sind Euros und Dollarf kaum mehr was wert. Dass man hier in Sachen Geldwertstabilität endgültig "fertig hat" ist wohl jedem klar. Ich sehe das Top, um einen realistischen Bezug zu nennen, bei 0,5 Gramm je Barrel Öl. Das ist dann ein Hype, der keinen Bestand haben wird.


    (3) Für Silber gibt es derzeit eine industrielle Nachfrage. Eine preisbestimmende monetäre Nachfrage kann hinzukommen. Noch wird dies meiner Ansicht nach erfolgreich durch Preismanipuletionen verhindert.


    (4) für den Preis eines Gutes ist die monetäre Nachfrage nicht entscheidend, wenn es knapp ist und wenn eine ständige (und weltweite) industrielle Nachfrage danach besteht. Und Unsicherheiten im Hinblick auf die Versorgung damit bestehen. So, wie bei Rhodium derzeit und wohl auch bei Platin demnächst. Sozialisten und deren Unfähigkeit, wirtschaftliche Strukturen zu erhaltern, (Süd-Afrika) sind die besten Verknapper und damit die besten und sichersten Renditebringer - wenn man nicht gerade deren Opfer ist. Gerade Platin ist ein sehr wichtiges Metall für den Fortbestand der Menschheit (z.B.: Brot aus Luft), dessen Preis seine Wichtigkeit nicht einmal ansatzweise wiederspiegelt.


    (5) Nur Narren sind sich ihrer Sache absolut sicher. Davon gibt es bereits überall mehr als genug. Was mich betrifft, werde ich nicht den Fehler machen, alles auf eine oder zwei Karten zu setzen. Dass Immobilien, Sparguthaben und Aktien (und auch Dinge wie Kunst, teure Autos usw.) derzeit eher Kapitalvernichtungsinstrumente sind, sollte auch jedem klar sein. Da bleibt nicht mehr viel.


    Zur Exit-Strategie bei Platin
    Man muss sich mal darüber im klaren sein, was nach einem deflationärem Crash passiert: Alles Fiat ist weg, viele Pleitefirmen gleichfalls. Und jedes einzelne Gramm Gold ist immer noch da! Jedes Gramm. Die Waren- und die Industrieproduktion sind eingebrochen (ist in jeder Depression so). Und nochmals: alles geförderte Gold ist noch da!


    Gut: jede bis dahin völlig heruntergewirtschaftet Immobilie auch, ebenso jeder Quadratmeter Ackerland. Und dann? Dann kauft man für Gold Immobilien, fängt an, sie für Gold instand zu setzen und für Gold zu vermieten. Für 50 qm gibt es dann 3 Gramm Gold im Monat, so wie zu Kaisers Zeiten? Und ein Facharbeiter kostet dann 30 Gramm im Monat? Und so eine Wohnung eine bis fünf Unzen? Im schlimmsten Fall hat man dann immer noch Sozen oder verkappte Sozen an der Backe und es setzt Lastenausgleiche. Jedem muss doch klar sein, dass es dabei für einige Zeit auch wieder nur Verlierer gibt! Klar: nach 5 bis 10 Jahren, wenn man aus dem gröbstem raus ist, wird es wieder besser. Klar: für den Edelmetallanleger ist eine Unze eine Unze geblieben.


    Und nun zum Platin: das wurde fleißig weiter verbraucht. Gerade dann, wenn es aufwärts geht, wird es überall benötigt. Da prügeln sie sich dann drum. Also kann man darauf spekulieren, dass kurz nach dem Boden Platin gegenüber Gold zulegen wird und das um so mehr, je mehr es aufwärts geht. 1 Unze Platin = 5 bis 6 Unzen Gold das gab es schon einmal!


    Aber wie gesagt: das kann noch sehr lange dauern und man sollte klug und so breit, wie das sinnvoll erscheint, diversifizieren.



    Und selbst für Utopisten (Stichworte: "freie Energie", "Kernfusion und kostenlose, vom Staat gesponsorte Energie für alle", effektive (also echte Energieüberschüsse) Mixe aus erneuerbaren Energien inklusive Speichermöglichkeiten dafür) ist das Problem staarlicher Verschuldung und damit staatlicher Mißwirtschaft, das Problem des Sozialismus, des Dogmatismus oder, nennen wir das Kind mal beim Namen: des Faschismus, der allen diesen Ideologien und nahezu allen Religionen als Gedankengut innewohnt nicht gelöst. Immer wieder kommt es wegen Günstlingswirtschaft und Machtmissbrauch zur Verschuldung infolge Miswirtschaft und im weiteren Verlauf kommt es zu Kriegen....


    Das kann man nur verhindern, in dem man diesen Faschisten ihre Machtgrundlage (Sparguthaben, Aktien, Immobilien) so weit wie möglich entzieht, indem man darin nicht investiert. Dann kommen sie schneller an dem Punkt, an dem denen das Geld anderer Leute ausgeht und sie ihre wahre, hässliche Fratze zeigen müssen.....

    ...Mit anderen Worten: Die Inflation hat gerade erst begonnen.



    China ist mit 370 Tonnen das größte Goldproduktionsland der Welt und mit 3.400 Tonnen das drittgrößte Silberproduktionsland. In China liegt das Verhältnis zwischen Gold- und Silberproduktion also bei fast 1:9. In Russland wird in den Minen nur 4,3-mal mehr Silber als Gold gefördert. Alle Förderländer wissen, dass das derzeitige Verhältnis von 1/85, das von der LBMA/COMEX-Koalition festgelegt wurde, völlig absurd ist. Sie werden sicherlich daran arbeiten, dieses Verhältnis neu zu justieren, so dass es sich lohnen könnte, vorher physisches Silber zu kaufen....

    Das mit der Inflation wird wohl so sein.


    Das mit Gold und mit Silber kann so sein.


    Egal, ob Silber, Platin oder Gold - es reicht - relativ gesehen zu den Leuten, die im Papiergeld und überinvestiert in Immobilien sind völlig aus, wenn man es ungefähr richtig macht.


    Bi-Metall-Standards haben nie funktioniert. Das "seltenere" und "härtere" und "beständigere" Geld hat sich stets durchgesetzt. Zuletzt war es das Gold, das Silber verdrängte.


    Platin war gegen Ende des Goldstandards etwa 5 mal teurer, als Gold. Und das unter den Bedingungen von Bretton-Woods. Silber hingegen notierte knapp unter einem Dollar bei etwa 35 $/Unze.


    Nun kostet Platin die Hälfte von Gold (= Abwertung auf 10 % von damals) und Silber ist von 1/35 auf 1/85 gefallen. Was Platin angeht, sind die Schwankungen bereits in einem Bereich, den ich bei Sachwerten als surreal bezeichen möchte.


    In Anbetracht solcher Schwankungen, so denke ich, ist man sehr gut beraten, weder alles auf Silber, noch alles auf Gold oder Platin zu setzen. Man weiß nie, wann man aussteigen will und wie die Kurse / Ratios dann sind.


    Heute ging es mal wieder richtig talwärts mit den Edelmetallkursen. Gelegenheiten tun sich somit auf.

    Wenn man ausschließlich Firmen betrachtet, die nie pleite gegangen sind, dann wird das wohl alles so oder so ähnlich sein. Depotgebühren, Limitgebühren, Kosten für die Einlösung von Ertragsscheinen, individuelle Steuern usw. werden auch allesamt unberücksichtigt geblieben sein.


    Das ist so wie mit der Sache vom Josefspfennig: irgendwann zerreißt es jedes exponentiell aus sich selbst heraus wachsende Modell. Nicht nur beim Zinseszins und darauf basierender Berechnungen. Auch in der Natur.


    Das mit dem Dollar stimmt so nicht: der ist noch viel mehr im Wert gefallen. Auf etwa 1/85 seines Wertes (1,17 Prozent = 0,017 und nicht 0,052). Seit 1932. Da hat er wohl zu Gunsten des USD in Silber und nicht in Gold gerechnet!

    @mesodor39


    Bezüglich der Ursache des Ukrainisch-Russischen Krieges irrst Du genauso wie hinsichtlich der Platinpreis-Entwicklung. Du bist für mich immer der klassische Kontra-Indikator. Hast Du nicht auch nen Aktientipp für mich? Dann geh ich nämlich short.

    Zur Ursache dieses Krieges habe ich doch garnichts geschrieben.


    Wenn Du mich zur Ursache fragen würdest:
    Russland wurde durch offene Diskriminierung des russischsprachigen Teils der ukrainischen Bevölkerung doch lange genug provoziert, um seinen imperuialen Ambitionen ein Mäntelchen von Recht umhängen und losschlagen zu können.


    Für jede Minderheit gibt es in der EU Regelungen in Bezug auf Amtssprachen. Die Ukraine machte mit den Russischsprachigen Menschen genau das Gegenteil. Selbst in Gegenden, in denen die meisten Menschen russisch sprachen.


    Nur: das hilft uns nichts.


    Dass Menschen in Russland nichts gelten erkennt man an vielen Dingen. Menschen sind den Machthabern egal.
    Und: wie im Innen, so im Außen.



    PS: Du kannst ja Platin, Silber und Gold shorten, wenn Du Dir Deiner Sache mit dem Kontra-Indikator so sicher bist. Das geht vielleicht nicht so schnell, wie mit Aktien aber damit wirst Du Dein Geld einschließlich Gelder, die Dir nie gehört haben und die Du noch "verdienen darfst", auch los.