Beiträge von mesodor39

    Momentan ist das eindeutig der Crash. Die Sache mit der Substitution ist auch aus einem ganz anderen Grund "zwingend", denn rhodiumreiches Platinerz enthält meist kaum oder wenig Palladium. Rhodium ist unersetzbar und vielfach knapper, als Palladium. Das einzige Katalysatoren-Metall, dass noch sehr nahe am Top notiert.


    Später jedoch werden sich aufgrund der Trimetall-Katalysatoren die Relationen von Pt zu Pd, wahrscheinlich zu Gunsten von Pt ändern. Denn: der Nachfrageüberhang nach Pd ist dadurch beendet. Nun kann nur noch rhodiumreiches Pt-Erz gefördert werden. Das Rhodium-Angebot steigt, ggf. entsteht Überangebot. Rhodium muss daher im Vergleich zu Pt sehr deutlich fallen.


    Wie es danach weitergeht und auf welchem Niveau wir Kurse sehen werden - keine Ahnung.


    Zum Platin: dieses hat am ausgeprägtesten unverzichtbare Anwendungen in der Chemischen Industrie...... der Klassiker ist immer noch die Ammoniak-Synthese.... mit allem, was darauf basiert.


    Daher sehe ich bei Platin prozentual das kleinste Abwärtsrisiko.


    Ob und wie weit es runter geht, hängt auch davon ab, ob nicht Banken beginnen, es physisch zu bilanzieren um sich so in geringstem Umfang vor Schuldnerausfällen zu wappnen. Eine der Depression möglicher Weise folgende Hyperinflation könnten ihnen so den Hintern retten.

    Ich glaube mittlerweile das diese "Aussetzter" mittlerweile das gegenteil bewirken und die Dynamik nochmal richtig nach unten befeuern. Keiner will zu spät am Ausgang sein.
    POG -5% Und? Wer über letzten 10 Jahre eingekauft hat kann darüber nur müde lächeln... :D

    Nachdem Platin-Palladium und Platin-Rhodium gespielt wurde, kommt als nächstes wohl irgendwann tranchenweise Platin-Gold:


    Gold raus, Platin rein.


    Insofern war, für alle, die in Erwägung ziehen, dieses Blatt zu spielen, gestern ein sehr guter Tag: gemessen in Platin ist Gold um mehr als 5 Prozent gestiegen!


    Und darüber kann man sogar freudig lächeln.......... wenn man beispielsweise weis....... dass Kurse und Bewertungen relativ zueinender schwanken.


    Es kommt - je nach Perspektive - sogar richtig positive Dynamik (Volatilität) hinein.


    Nur sollte man sein Pulver nicht zu früh verschießen, wenn man in Erwägung zeihen muss, dass nun alle Dämme brechen könnten.


    Unzenpreise von unter 600 Dollars bis hin zu den Widerstandszonen der 90er Jahre sind beim Platin denkbar, wenn es noch ein wenig weiter runter geht. Danach sieht es derzeit aus.


    Für den, der schon Platin hat, wohlgemerkt ohne Schulden darauf, ist dies zwar unerfreulich, aber: an Platin selbst kleben keine Schulden, genau wie an Gold. Gold ist Geldmetall, Platin Wirtschaftsgut.


    Gold ist sehr liquide. Bein Platin können bereits kleine Überangebote Preisstürze und leichte Knappheiten Preissteigerungen auslösen, die aufhorchen lassen. Zu den Preisen ist Platin, auch in Verbindung mit Palladium nicht mehr profitabel förderbar. Viele Platinminen mit rhodiumreichen Erzen haben bereits vor längerer Zeit dicht gemacht. Da war Rhodium noch sehr billig. Nun geht es Teilen des Restes (Minen mit rhodiumarmen, aber palladiumreichen Platinerzen an den Kragen. Zur Deckung der momentanen Nachfrage (20 % bei Autos) reicht schon das Recycling lange Zeit aus.


    Langfristig aber wird das - ohne Minenproduktion - verbraucht. Nur ein Teil ist recycelbar. Je tiefer der Preis, desto weniger kann recycelt werden.


    Und für 400, 500 oder auch 700 Dollars/Unze kann man es nicht im Bergbau kostendeckend fördern.

    Wenn Deine Bank verlangt, dass Du Geld nachschießen oder verkaufen / liquidieren musst und sie Dir damit droht, dass sie es tun wird, wenn Du nicht funktionierst, dann musst Du verkaufen oder Cash nachschießen.


    Dann ist bares Trumpf. Nur bares und das, was sehr bar bar werden wird. Und nicht Anleihen, die erst in 30 Jahren bares werden sollen.....


    Alle, die Schulden haben verkaufen, weil sie verkaufen müssen. Dazu kommen noch ein paar nicht ganz Depperte ohne Schulden, die verkaufen, weil sie den Braten zwar spät, aber noch zu spät oder nicht viel zu spät gerochen haben.


    Und dann gibt es noch wenige, ganz abgewichste Leute, die seit Wochen nur auf genau diese Situation gewartet und deswegen vielleicht schon lange alles verkauft und ihr Pulver trocken gehalten haben: die haben vielleicht schon Anfang / Ende letzter Woche oder diesen Montag damit begonnen, sich Aktien, Öl oder beispielsweise auch Platin oder Palladium zu leihen, zu verkaufen und das in dem festen Wissen, dass sie bald sehr viel billiger zurück kaufen können. Mit ihren Verkaufserlösen leihen sie sich dann erneut Aktien oder andere Dinge, um diese in genau derselben Absicht zu verkaufen.......... .....davon gibt es täglich immer mehr, denn: die Baisse nährt die Baisse. Die ersten von denen gehen schon mit vollen Taschen raus, noch deutlich bevor die richtigen Tiefpunkte erreicht oder überschritten sind. Was folgt, das ist die gierige Masse an Tradern und Leerverkäufern......


    Das sind die Sorte Lichtwesen, die vielen Kreditlern, die mit ihren Schulden alle Preise getrieben und anderen jahrelang den den Brottopf richtig hoch gehangen haben, hoffentlich den wirtschaftlichen Todesstoß versetzen. Und das Schulden reitende Dreckspack zum großen Teil wirtschaftlich ausmerzen....... sie hoffentlich genau dahin zurückstoßen, wohin sie gehören.


    Damit muss man auch als Gold- und noch mehr als Platin-Investor leben, ähnlich wie mit einem Schnupfen, einem Kaugummi unter der Schuhsohle oder der Mehrwertsteuer. Man muss da durch, komme meist nicht drum herum.....

    10 % Nachlass durch Kursverfall..... worüber wird geschrieben: über Steuern.


    Steuern steuern. Und zwar Kaufinteressierte weg vom Platinkauf.......



    Auf Anleihen gibt es keine Steuern. Auf Papierplatin auch nicht. Dahin steuern Steuern.......




    Heute ist ein guter Tag, da werden schwache Hände rausgedrängt und starke greifen zu.


    Jeder weitere Kursverfall ist gut.


    Irgendwann machen die ersten Minen zu.


    Das sind dann die allerbesten Nachrichten.

    Meso....das mit den Immos wird nixx.
    Weil bis das im Grundbuch drin ist...liegt dein Geld moatelang auf Andernkonten.....nicht mit mir.


    cu DL...als Käufer und verkäufer.....mein Gold kommt ganz am Ende beim neustart ins Spiel

    es wurde bereits oft geschrieben, dass es irgendwann zu spät ist, aus Immobilien aus zu stiegen.
    Und irgendwann wird genau das der Fall sein.


    Deswegen veräußert man niemals alles zu einem Zeitpunkt, sondern schrittweise.


    Im Grunde genommen, und da hast Du Recht, ist es für einen Ausstieg ohne Risiken zu spät.


    Sicher aussteigen hätte man in den Jahren 2017 und 2018. Und mit Einschränkungen (weil man es ja nun ex Post weis:) 2019.


    Wer mit Krediten drin ist und wirklich Investor ist, der sollte (egal ob Aktien oder Immobilien) es meiner Ansicht nach so weit, dass er schuldenfrei ist, dennoch mit den Verkaufen versuchen. Im schlimmsten Fall ist außer Spesen nichts gewesen und die Falle schnappt zu (was sie ohne den Versuch des Verkaufs auch getan hätte.....


    Wer keine Schulden hat, und erst recht: wer oben auf noch viel "gelbes" hat, dem kann es auch sch...egal sein. Der muss nur zusehen, dass er sich eher von den "Assets", als vom Gelben trennt...... Stichworte: mögliche künftige Lastenausgleichsabgaben und Substanzbesteuerungen.


    Denn: gelbes ist richtiges Geld. Ohne richtiges Geld geht es am Anfang nicht. Mit viel "Gelben" und ganz ohne Aktien im Depot und/oder ganz ohne ein Immobilien-Portfolio hingegen geht es am Anfang supergut bis blendend. Dann kann man, wie Du zu Recht andeutest, zu Beginn des Zyklus, wenn Geld sehr knapp und Vermögenswertpreise extrem niedrig sind, Schulden- und "Altlastenfrei" zu Preisen und Kursen einsteigen, wie es sie über einen Zeitraum von 50 bis 100 Jahren wahrscheinlich nicht wieder geben werden wird. Kurze Zeit später, beim ersten Anspringen und Warmlaufen der Wirtschaftsmotors kann es sein, dass man (aufgrund der dem formal noch intaktem "Goldstandard mit Mindestreserven" innewohnenden Geldschöpfung und formell noch aufrecht erhaltenen Goldpreisanbindung an das Geld, so wie in den 60ern bis Anfang der 70er) zu in Gold bereits leicht gestiegenen Preisen (Faktor zwei bis drei) für Platin, dass dann vier bis achtmal teurer als Gold sein kann, die Einstiegkurse zu Beginn des Zyklusses nochmals unterboten bekommt...... man kann dann sozusagen - wenn alles save ist - einen risikolosen "Nachbrenner" zünden der (nur für die Wissenden) das erste Feuerwerk nochmals erblassen lässt....... Das dauert dann 10 bis 25 Jahre länger, deswegen die Anmerkung mit dem Sitzfleisch. Ich werde, sollt eich das noch erleben, dann zwischen 65 und 80 Jahren alt sein. Daher die oft von mir angedachte Streuung innerhalb der Gruppe der Edelmetalle.


    Wenn wir mal ehrlich sind:


    1971 hätte eigentlich Schluss sein müssen.
    1979/80 wäre dann ein weiteres, natürliches Ende gewesen.
    In den 90ern hätte die Asien.Krise das Finanzsystem abreißen müssen.
    2006/2007 die Immobilien.Krise in den USA.
    2011/12 dann die Euro-Schuldenkrise.
    2020 die angebliche Pandemie.


    Egal, was passieren wird:
    Das "Ding" ist so was von "durch", wie etwas nur durch und am ende sein kann.


    Selbst wenn alles "formal" bleibt, so werden doch die Preise sehr deutlich steigen und damit der Geldwert und die darauf basierenden Geldwertanlagen implodieren müssen. Schon alleine aufgrund der exponentiellen Geldschöpfung und Geldvermehrung. Ein solches, auch jedem Schneeball- oder Kettenbriefsystem innewohnendem Wachstum kommt irgendwann zwangsweise an seine Grenzen. Das ist noch sicherer, als das Amen in der Kirche. Passiert dies, ist jedes darauf basierende System zusammengebrochen.


    Der feine und gewaltige Unterschied zwischen Schneeballsystemen und Geldschöpfung:
    Im "kleinen" hat das die Rechtssprechung erkannt und die Akteure werden als Betrüger und Konkursverschlepper verurteilt. Im "großen" schauen alle Richter und Gerichte weg, den Akteuren gewährt man vollkommene, rechtliche Immunität und sie werden auch noch für ihre Taten öffentlich geehrt.


    Ein ehemaliger Bundesbankpräsident Cheffvolkswirt der EZB sagte einst sogar:
    „Unser Geldsystem ist pure Fiktion und ich empfehle den Bürgern, einen Teil ihrer fiktionalen Ersparnisse zu schützen.“ Quelle: WiWo, 21.07.2014, Prof. Dr. Jürgen Stark


    Bis es alle wissen und verstanden haben, werden wir aber noch (fast) alle das Staunen lernen.... ein kleiner, aber nicht unbedeutender Hinweis:


    Der Bankrott des Staates ist auch der Bankrott seiner Bürger.


    Und so ist - frei nach Goethe - alles, was entsteht, wert, dass es Zugrunde geht.


    Bevor sich Menschen aus ihrer stoisch erduldeten Sklaverei und Unterdrückung erheben, damit es einen echten Neustart gibt, muss es erst (fast) allen so schlecht gehen, wie das nur irgendwie möglich ist. Leid und Verzweiflung müssen das Denken der Menschen erst schärfen, bevor ihre Stimmung von Lethargie in Wut umschlägt und sie die zur Verantwortung ziehen, die verantwortlich sind.


    Freiheiten müssen alle paar Generationen wieder neu erkämpft werden. Und ohne Freiheiten kein echter Markt und ohne echten, unverzerrten Markt kein sinnvolles Arbeiten und Wirtschaften und ohne das kein Wohlstand.


    "Verteilt" kann dann erst wieder werden, wenn etwas erarbeitet wurde. Für frisch Gedrucktes gibt es dann lange zeit nichts.

    Steigt die Volatilität, dann fällt Platin und Gold wird bevorzugt. Zurzeit neutral.

    Das mit der Volatilität ist eine Sache, greift aber zu kurz:


    Schaut man sich den Ölpreis an und die in den Medien genannten Gründe für dessen Verfall, dann weis man, dass die Wirtschaftstätigkeit für dieses Jahr sehr deutlich zurück gegen wird. So viel kann man bereits jetzt feststellen.


    Es ist, wie bei einem Tsunami: bevor die große Welle kommt, kann es sein, dass erst mal das Wasser zurückweicht. Das sehen wir nun an den Finanzmärkten:
    es haben sich viele auf Kredit verspekuliert und nun verkaufen sie, weil sie an ihren Verlustbringern um jeden Preis festhalten wollen, genau das, was sie noch halbwegs verlustfrei abstoßen können. (Und bereiten aus Scham, sich Verluste jetzt (wo man noch alles abstoßen kann und mehr oder weniger lädiert raus kommt) eingestehen zu müssen damit genau das vor, was sie nicht wollten: jenen Preis zu zahlen, der ihnen später am meisten schmerzen wird: alles bzw, möglichst viel zu verlieren, aber das nur am Rande) .


    Damit ist immer noch alles, was es zum Cras braucht vorhanden: Kredite und die damit gekauften "Assets".


    In einer weiteren Phase (Stichwort: Kurzarbeit, ruhende Wirtschaftstätigkeit, zuerst Kurzarbeitergelder, dann Pleiten) fällt bei mehr und mehr Immobilienschuldnern der Schuldendinst aus. Wer das weis, in Immobilien überinvestiert ist und wer mutig genug ist, sein Wissen umzusetzen, der verkauft daher jetzt einen Teil seiner Immobilien. Wer das nicht tut, ist weiter immobil und gerät nicht bald in eine weitere Falle: Illiquidität.


    In einem Markt mit Immobilienüberanbgebot mutieren ehemals über Verkäufe und Hypothekenkredite liquidierbare bzw, beleihbare (ist nichts anderes als Teil-Liquidierung) Vermögenswerte zu Illiquidien.


    Neben dem Aktienmarkt fällt dann auch noch der Immobilienmarkt als Mittel zur Geldbeschaffung weg.


    Was das für die Stabilität der Banken, der "Sicherheit" der so genannten "Sparguthaben" bedeutet, gibt es dafür mehrere realistische Szenarien, die vom Teil- oder Totalverlust über Währungsreform oder über Eigenkapitalwandlung für Banken mir anschließendem Kapitalschnitt bis hin zu exponentiell steigenden Preisen, Faktor 5 bis 100 oder über Bankenpleiten ohne anschließende Wiederbelebung der Banken allesamt schlecht für den Sparer ausgehen.


    Was wird also passieren, wenn nach der Ebbe die Flut kommt?


    Auch darüber kann man streiten.


    Fakt ist, dass zuerst einmal Preise von Lebensnotwendigem und Wertspeichern ohne Schuldverhältnis deutlich steigen werden müssen. Denn: davon wird nun weniger produziert.


    Platin gehört da, was die erste Wahl angeht, nicht dazu: Für die Industrie gibt es vorerst genug und seine Geldfunktion ist im Vergleich zu Gold und Silber kaum gegeben. In einem zweiten Schritt (wenn Gold und Silber für Wochen oder Monate physisch ausverkauft sind) kann das mit dem Platin schnell gehen. Dann geht auch noch vieles andere, wie Schnaps, Zigaretten, Tabak, Unterhaltungselektronik, deutlich über den Goldwert liegender Schmuck, Rohmaterial wie Zahnkronen, aber auch Dinge wie gebrauchte PKW usw., eben alles, was Sachwert ist, aber keine "substanzlosen, ideellen Werte wie beispielsweise Kunst, Oldtimer, antike Möbel, Münzen aus unedlem Metall, Briefmarken, sonstige, nicht edelmetallhaltige Sammlergegenstände). Parallel dazu werden Modernisierungsinvestitionen ohne Ende getätigt. Wohl dem, wer in diesem, kurzen Zeitraum Handwerker ist...... Bereits in diesem Stadium ist mit Vermögenseinschränkungen (Überweisungszwang und staatliche Dokumentationen) für alles zu rechnen, was Realwert hat. Damit alle "gefangen" bleiben und eventuelle Nominalprofite auch abgeschöpft werden können oder Dinge direkt lokalisiert und enteignet werden können.


    Für den Platininvestor ist das alles unbefriedigend. Nun verkaufen und in Gold gehen tut weh und bei mehr als 2.000 wird man notiert. Das Ding ist auf absehbare zeit durch. Man ist - für mittlere bis sehr lange Zeit - im dem Zeug gefangen. Deswegen: niemals alles auf eine Karte setzen.


    Die gute Nachricht für die ganz ferne Zukunft:
    irgendwann wird nichts mehr produziert und irgendwann später sind die oberirdischen Reserven aufgebraucht. Das dauert. Wenn es so weit ist hat sich bis dann auch die Wirtschaft stabilisiert. Vielleicht hat man dann, gerechnet in Gold, den vier bis sechsfachen Platinwert für eine Unze. So, wie noch zu Beginn der 70er Jahre.


    Denn: Im Gegensatz zu Gold wird nur ein kleiner Teil des Platins recycelt........ und daran wird sich - gerade bei sehr niedrigen Platinpreisen - auch nicht viel ändern.......


    Das Geld wird hier mit dem Hintern (Sitzfleisch) verdient.

    Auch 100.000 Euro Prokopf-Vermögen sind lachhaft, wenn da Immobilien mit drinnen sind.


    Und dafür geht man zur Schule, lernt oder studiert und ackert man dann ein Leben lang?


    Da sind ja auch Ärzte, Ingenieure, Handwerker, Facharbeiter, Beamte usw. mit enthalten.


    Das Problem (sieht man auch bei den Wahlergebnissen in Deutschland):


    Die Bürger sind hochgradig infantil, erschreckend ungebildet, überwiegend völlig desinteressiert, was wirtschaftliche Dinge betrifft und derart leicht beeinflussbar dass man sie bis hin zu Handlungen bringt, die - unter rationalen Aspekten - eine sofortige Entmündigung mehr als nur rechtfertigen würden.


    Es sind einfach keine "richtigen" Erwachsenen, sondern Wesen mit einer geistigen Reife und dem Wissensstand von Grundschülern. Fürs ackern reicht´s gerade noch, bei der Fortpflanzung gibt es bereits Probleme (siehe Demografie) und beim Geld setzt es völlig aus!


    Der Begriff "Dummvolk" trifft es noch am besten.

    es ist gleichermaßen ganz einfach und unendlich schwierig:


    Das ist noch einfach (zu verstehen):


    (1) wer außerhalb von physischem Gold spekuliert, wettet darauf einen höheren Reingewinn zu erzielen, als der Abwertungsgewinn des Geldes, den Gold abzüglich der Goldinflation langfristig faktisch garantiert. Das bespielsweise sind Leute, die Aktien, Anleihen, "Scheinchen" oder andere Metalle kaufen......


    (2) wer Gold kauft und es langfristig hält, dem reicht der Abwertungsgewinn und na klar, schielt auch so jemand auf
    mögliche Zusammenbrüche und damit in Verbindung stehende, anderweitige Kaufgelegenheiten. Das ist sozusagen die Option, die man mit Gold gratis dazukriegt. Wie und ob man sie dann zieht, wenn sie sich bietet, ist etwas anderes.


    (3) wer kurzfristig Gold kauft, der möchte sozusagen das "Herzstück" einer Aufwärtsbewegung mitnehmen und ist dann wieder anderswo investiert um dort eine steile Aufwärtsentwicklung mitzunehmen.


    Letztendlich kann man alle drei Strategien, auch gleichzeitig (prozentuale Aufteilung des Vermögens) spielen.



    Hier wird es schwierig, das, worum es sich wirklich geht, zu schaffen:
    Unter dem Strich jedoch dürfte es für einen Investor schon eine gewaltige Leistung sein, mit den Zuwächsen seines Gesamtvermögens über seine Lebensspanne gesehen den Goldpreisanstieg zu übertreffen.


    Das schaffen vielleicht 1 bis 0,25 von Hundert........ Wenn überhaupt.


    So genau ist alles angelegt und so genannte "Regeln" werden immer von denen gemacht und auch gebrochen, die es können, damit es nur ganz wenige bleiben, die bei dem Spiel gewinnen. Da gibt es ein ganzes Arsenal an Möglichkeiten: Auch Betrug in allen Varianten sowie Falschmeldungen gehören fest mit dazu.


    Wir sollen dabei stets verlieren. Wenn nicht sofort, dann eben irgendwann.


    Denn: Wir gehören nicht dazu, sind das Kanonenfutter derer, die stets die Hände aufhalten und das im Schweiße anderer hart verdiente Geld über den Mechanismus der Spekulation und Geldanlage einziehen.


    Das Spiel ist erst vorbei, wenn es vorbei ist. Und erst dann weiß man es.


    Wer möglichst früh eine Ahnung hat oder bekommt, wie der Hase läuft, hat Glück gehabt.

    Die Inder wollen in Sonbhadra (Uttar Pradesh) einen dicken Goldfund gemacht haben.
    3350 tonne goldmine found in UP - 5 times India's reserves
    Der Artikel kommt mir irgendwie "seltsam" vor, vielleicht ist das aber normal bei denen. :sleeping:


    saludos

    3.350 Tonnen - na und?


    Die muss man erst mal aus dem Boden holen. Und das in einem dicht besiedelten Land.


    Nein: das lockt keinen Hund hinter dem Ofen hervor. Genau so wenig, wie die Geschichte von Goldabbau im Weltraum oder auf anderen Planeten........


    Stellt euch mal folgendem Horror für Goldanleger und Minenaktionäre vor:
    es wird eine Farbe zum Anstrich von Schiffen entwickelt, die - wie auch immer - Metallionen enthält, die sie an das Meereswasser abgibt und dafür im Austausch das im Meerwasser gelöste Gold absorbiert und gleichmäßig verteilt einlagert. Nach 25 bis 30 Jahren werden dann bei der Verschrottung mehrere Lagen dieser Anstriche durch Strahlen mit Metallkugeln oder gefrorenem Gas durch Robotter abgetragen und das darin mit vielleicht 1 bis 5 oder vielleicht auch noch mehr Gewichtsprozent eingelagerte Gold gewonnen. Statt 20 oder 30 g je Tonne, wie bei Minen sind das dann satte 10 bis 50 Kilogramm je Tonne!


    Alleine so eine Nachricht könnte den Goldpreis für sehr lange überst in die Knie zwingen und unten halten.........


    Und sie wäre erst mal nicht widerlegbar. Denkt an die 25 bis 30 Jahre...... das würde den Ratten auch die Zeit verschaffen, die ihnen immer mehr fehlt. Retten kann auch das sie nicht, denn: auch ohne dass es so was wie Gold oder Silber geben würde, geht am Ende immer das bankrott, was bankrott ist. Und alle Lügen werden irgendwann als das erkannt, was sie sind.


    Ich meine: wenn schon lügen und drücken - dann aber bitte richtig.

    Ich bin da sehr, sehr vorsichtig, denn:


    (1) in den 60ern und 70ern war Energie billiger und Erze waren sehr viel gehaltvoller, als sie es heute sind. Die Menge des gesamten geförderten Goldes war damals viel geringer, als sie es heute ist. Umweltschutzgedanken gab es damals viel weniger, geschweige denn dahingehende Gesetze und Auflagen


    (2) gibt es - völlig anders als das derzeit bei Rhodium oder (mit Einschränkungen) bei Palladium der Fall ist - absolut keine Knappheit an Gold, was industrielle Anwendungen angeht. Dafür ist noch für viele Jahrhunderte genug bereits gefördertes Gold vorhanden. Es gibt also keinerlei Sachzwänge dafür, dass eine Förderung von Gold profitabel bleibt


    (3) einige Länder, in denen Gold abgebaut wird, sind politisch instabil. Mienen werden, wie dies aus Süd-Afrika berichtet wurde regelrecht ausgeraubt. Oder zahlen andererorts unter der Hand Schutzgeld, worüber ebenfalls unzureichend berichtet wird


    (4) ein mindestens genau so großes Problem ist die fehlende Verbriefung von Aktien, die einen Besitz der Anteilsurkunden unmöglich macht und eine Art "Unterverteilung" über Buchungsbelege von Banken und Brokern erzwingt und damit aber leider auch Verpfändung und ungedeckten Gutschriften (Gutschrift ohne Erwerb eines Anteils an der Sammelurkunde oder Gutschrift des erworbenen Anteils mit anschließender Verpfändung der Gutschriftsurkunde) der "Aktien" ermöglicht - Betrug und Täuschung und Kursmanipulation übelster Art sind hier Tür und Tor geöffnet - Kommt es sich darauf an, ist der Anleger chancenlos in Bezug auf die Durchsetzung seiner Ansprüche. Und genau dies ist vom System so gewollt.


    (5) ein weiteres, wenig kalkulierbares Risiko ist staatliche Einflussnahme auf Minen einschließlich der Abschöpfung der Gewinne durch neue Steuern. Je mehr Gold Geld wird, sich der Goldpreis von seinem Preis als Schmuckmetall löst und auch preislich und funktional seinen deutlich höheren Wert und Nutzen als Währungsmetall einnimmt, desto höher ist das Risiko.


    Klar können Minenwerte immer noch steigen. Alleine schon wegen (4) werden höchstens 10 bis 20 Prozent des wahren Potenzials beim Anleger landen. Bestenfalls. Der Rest wird über Leerverkäufe der Banken und der Hedgefonds (Schattenbanken) abgeschöpft.


    Ich denke nach wie vor, dass ein gesunder Mix aus derzeit physischem Gold, Silber und Platin der bessere und vor allem: der sicherere Weg ist, sein Vermögen zu schützen und dessen Substanz zu wahren.


    Eben weil nichts mehr so läuft, wie es in richtigen Märkten laufen müsste.


    Fazit: wenn Minen, dann nur kurzfristig und mit limitierten Einsatz.


    Und dann würde ich so lange warten, bis die Charttechnik eindeutig signalisiert hat, dass das Tief durchschritten ist. Und so lange im Metall Gold bleiben. Und danach den ersten, steilen Anstieg mitnehmen auch relativ früh wieder rausgehen, damit - in Gold gerechnet - abzüglich der Steuern auf den Gewinn ein Profit bleibt.


    Warum: Weil auch Gold einen Teil der Anlaufgewinne mitnimmt
    Und weil, wenn man auf den letzten Euro wartet, Gold eventuell stärker steigt, als die Aktien.


    (6) Denn: es bringt nichts, wenn man nach Steuern und Kosten danach weniger Gold bekommt, als man noch haben würde, wenn man keine Minen erworben hätte, sondern im Gold geblieben wäre........



    Wer das nicht berücksichtigt, macht meiner Ansicht nach was falsch.


    Das muss mann alles sehen.


    Und vor allem: dass man, wenn man spekuliert real nicht gegen Geld, sondern gegen Gold spekuliert. Also man glaubt, bei seiner Spekulation einen Nettogewinn zu erzielen, der den Goldpreisanstieg einschließlich Transaktionskosten des Goldkaufs übersteigt.............

    Nun mal zu einer realistischen Situationsbewertung:
    Was in großen Teilen Chinas los ist, darüber kann sich jeder informieren. Natürlich bevorzugt außerhalb der Staats- und Konzernmedien.


    Und für den, der Fakten richtig interpretiert und zwischen den Zeilen liest und rechnen kann, reicht auch das, was Staats- und Konzernmedien bereits an Informationen bringen:



    Das Ding ist völlig außer Rand und Band. Sämtliche Brandmauern haben kläglich versagt, alle Dämme sind gebrochen. So viel muss bereits jetzt jedem klar sein. Es ist nicht mehr die Frage ob und wann, sondern nur noch: werden sie an der Macht bleiben. Darum geht es sich denen da oben noch. Alles andere liegt längst außerhalb ihrer Macht, falls sie jemals die Macht darüber hatten oder hätten haben können.


    Und nein: nicht morgen, auch nicht kommende Woche, sondern vielleicht schon in vier Wochen aber sehr wahrscheinlich spätestens in 2 Monaten werden es alle wissen und es wird alles amtlich sein.


    Und nichts mehr ist dann so, wie früher.


    Sehr viele Ärzte und Pfleger sind in China infiziert. Einige bereits gestorben. Mundschutz und andere Sicherheitsmaßnahmen bieten keinen wirklich verlässlichen Schutz. Sie verringern allenfalls Wahrscheinlichkeiten.


    Zur Übertragungsrate und Zeit bis zum Ausbruch usw.:
    Wahrscheinlich braucht es vom Kontakt bis zum Ausbruch teils deutlich länger, als die amtlichen 14 Tage. Und da genau liegt das Problem: Die Verbreitung erfolgt zudem exponentiell, jedoch verläuft die Funktion anfangs sehr flach. Ab wann Infizierte andere anstecken, ist noch so ein Problem. Bei vier Wochen bis zum Ausbruch sind Wege und Kontakte und Kontakte von Kontakten nicht mehr rückverfolgbar. Zu komplex. In Anbetracht der jetzigen Verbreitung ist es bereits jetzt potenziell überall. Wie lange etwas auf Gegenständen überlebt..... keine Ahnung. Hängt wohl von vielen Faktoren ab. An 7 Tage oder 2 Wochen glaube ich nicht. Ich glaube an deutlich mehr. Aber darauf kommt es nicht an: die Würfel sind bereits jetzt gefallen. In dem Wissen können auch alle Sicherheitsmaßnahmen aufgehoben werden, denn es passiert, was nicht mehr zu verhindern ist.


    Jetzt gibt es mindestens zwei Dinge, wie es weiter geht:
    Alternative 1: es trifft die ganze Welt: dann ist das so und man wird es zum Abbruch des Finanzsystems nutzen: gerissene Lieferketten, Firmenzusammenbrüche, Kreditausfälle Steuerausfälle usw........


    Alternative 2: es stellt sich heraus, oh welch Zufall, dass das Virus bevorzugt Asiaten / Chinesen tötet......
    sollte dies der Fall sein, kann und wird das lang- bis mittelfristig Krieg bedeuten, denn an Zufälle werden nicht alle Menschen glauben. Dann ist es auch egal, ob das "Finanzsystem" in Teilen der Welt überlebt.
    Und mit Krieg meine ich, dass Gleiches mindestens mit Gleichem vergolten werden wird.......
    Man wird ihn nicht hören, nicht sehen, Armeen werden nicht marschieren, auch Bomben fallen keine...... aber Menschen sterben, wie von Geisterhand. Über das Schicksal des so genannten "Finanzsystems" zu spekulieren, ist bei dem Szenario ohne jede Bedeutung.


    Hoffen wir also, dass es alle Arten von Mensch vom Grundsatz her in etwa gleich treffen möge, uns der kommende Frühling vor dem Allerschlimmsten "rettet" und der Schaden so gering ausfällt, dass es danach noch halbwegs vernünftig und gesittet weiter gehen kann.......




    Schöne, neue Welt.....

    Also ich habe da meine Zweifel.


    Was passiert mit Deinen Abfällen - werden diese fachgerecht entsorgt?


    Wie Du nachlesen kannst, sind in diesen Teilen weitere wertvolle Rohstoffe enthalten. Was ist / wird damit?

    Schaue zu, dass Du auf 500 g + X kommst und gebe es einer Scheideanstalt, damit sie es raffiniert und Dir dafür einen 500-Gramm-Barren Barren aushändigt. Den kannst Du dann verkaufen.


    Da würde ich aber vorher anfragen, was es kostet. Also bevor Du anfängst, 500 g Zusammenzuklauben.

    Das halte ich bei Minen in marktwirtschaftlichen Ökonomien für äußerst unwahrscheinlich!
    .......


    Sein produziertes Metall nicht ungehend zu verkaufen, weil man darauf hofft, dass die Preise irgendwann auch mal wieder steigen könnten, kann sich schlicht kein Minenbetreiber leisten.
    Das wäre betriebswirtschaftlicher Selbstmord!
    ......

    Genau so ist es.


    Das Platin-Überangebot ist gut Für Platin und eine Katastrophe für den Palladiumpreis.


    Mir ist es nicht nur gleich, wenn sich Platin halbiert, so Palladium substituiert und den Palladium-Preis auf 1/3 des Platinpreises drückt....... .....mir kommt das gerade recht!



    Bei Platinpreisen von 800 bis 900 und Palladiumpreisen von 300 bis 400 je Unze.......


    bringt das viele Unzen Palladium für kleines Geld...... und ganz weit unterhalb der Schwellengrenze.....


    Und es wird der Tag kommen....... ja, der kommt..... der Tag an dem Platin knapp wird.....


    der Tag, an dem wie 1200, 1400, 1600 und 1800 Dollars/Unze sehen werden......



    Auch Rhodium...... wird irgendwann mal wieder das ein bis anderthalbfache von Platin wert sein......


    Denn: na klar wird bei den Preisen nun bevorzugt Rhodiumreiches Platinerz gefördert. Pt-RD ist jetzt vielfach ökonomischer, als PD-RD.


    Die Förderung von Rhodium ist der Treibstoff und der Auslöser dafür, dass Palladium billig werden wird, weil man es durch anfallendes Platin ersetzt.


    Warum zweifach Erz mit Platin fördern, wenn einfach reicht??????

    Es kommt stets drauf an, ab wann und ggf. bis wo man rechnet.


    Und auf den Stand der Technik.


    Auch auf die eigenen Zeitpräferenzen.


    Und Erwartungen.


    Stelle ich nun fest, dass Platin beispielsweise um 1970 herum ein Mehrfaches von Gold oder Palladium wert war,
    und sehe ich mir langjährige Schwankungen (auch sog. "Ratios" an) bekomme ich ein Gefühl dafür, was auch in Zukunft denkbar ist. Garantien gibt es keine.


    Aber grobe Anhaltspunkte


    Anwendungen (vergangene, aktuelle, mögliche zukünftige).... auch hier jede Menge Ungewissheiten.


    Diversifizierung: noch so ein Aspekt, dieses mal etwas statistisches. Kann aber auch über Erfolg/Misserfolg entscheiden.


    Wir diversifiziere ich. Über alles (Alle Anlageformen) oder nur innerhalb einer eng definierten Menge / Gruppe (z.B. Edelmetalle). Und warum tue ich das.



    Das Problem:
    Faktoren gewichten, um eine Entscheidung zu treffen.


    Es ist nicht eine Entscheidung. Oftmals, gerade zu Beginn, sind es immer wieder Entscheidungen.


    zuerst: Wo fange ich an, und warum fange ich gerade dort an?


    später: wo stehe ich, wie mache ich sinnvoll weiter, ergeben sich Gelegenheiten oder Risken?


    Noch später: wann und wie steige ich aus oder schichte um? / wie weit will ich gehen?


    Bestehen Chancen, Schwankungen auszunutzen um Ungleichgewichte zu verringern oder Substanz anzuhäufen?


    Immer wieder neue Fragen.

    Palladium hat mit Russland mehr Versorgung aus einem stabilen Land.
    Bei Platin genau umgekehrt. In Südafrika: Risko Eskom, Risiko Menschen


    Das würde ich als Kaufmann auch berücksichtigen

    Man darf durchaus davon ausgehen, dass das Thema Versorgungssicherheit extrem wichtig war und es auch weiter sein wird. Nur: wenn es zuwenig Palladium gibt, muss man ganz oder teils auf Platin ausweichen.


    Und dann fragt man sich, wer die teureren Palladium-Kat´s kaufen darf und wer die günstigeren mit Platin.


    Von daher ist es wie ein Lichtschalter: entweder ein oder aus.


    Es gibt kein "dazwischen" Das würden Einkäufer und Controller nie gestatten.....

    Das Vorkommen mag ein Fakt sein, aber der Wert bemisst sich ja faktisch nicht daran, sonst wäre Platin nie so billig geworden.Für den Wert ist die Nachfrage entscheidend und die ist bei Platin zurückgegangen. Auch ein Fakt. ;)

    Da liegst Du ganz gewaltig falsch.


    Es muss heißen:


    Für den Wert Preis ist die Nachfrage entscheidend und die ist bei Platin zurückgegangen.


    Der Wert von etwas liegt immer nur in seinem Nutzen, niemals in seinem Preis.


    Deswegen schwanken Preise ja auch viel schneller und Heftiger, als Werte oder Anwendungen.



    Wer das verstanden hat, entsprechend unterscheiden und seine Erkenntnis frei von Weisungen Dritter umsetzen kann und dies auch tut, hat einen gewaltigen Vorsprung beim Handeln.


    Dies bedeutet:


    wenn also Platin bei Autokatalysatoren mindestens genau das alles kann, was Palladium auch kann, so ist sein Wert dem des Palladiums ebenbürtig oder gar überlegen.


    Und wenn es so war, dass man das damals teure Platin durch das damals billigere und häufigere Palladium ersetzt hatte, dann war das nur deswegen so, weil Kaufleute erkannt hatten, dass man den selben Wert, den Platin hat zum geringeren Preis des Palladiums einkaufen konnte. Das haben sie viele Jahre so getan.


    Nun aber hat sich die Situation verkehrt: das für die gedachte Anwendung Katalysator gleich- oder höherwertige Platin ist nun etwa halb so teuer, wie Palladium.



    Prognose:
    Und wenn es so ist, dass man heute mit dem wertvolleren und häufigerem, aber deutlich preiswerterem Platin das mittlerweile viel teurere (weil durch seinen Verbrauch seltener gewordene) Palladium ersetzten kann, dann werden Kaufleute das erkennen und nach anfänglichem Zögern genau dies auch umsetzen. Genau so, wie sie es vor vielen Jahren beim Palladium taten.



    Das ist in etwa so, als wenn eine Hausfrau gut abgehangenes, marmoriertes Rinderfilet vom argentinischen Angus-Rind zum Preis vom Schweineschnitzel kaufen könnte........


    Was glaubt ihr wohl, was sie kaufen wird?


    Und was glaubt ihr wohl, was passiert, wenn ihr Mann das Angebot sieht und er ein Schweineschnitzel vorgesetzt bekommt..... Beim ersten mal sagt er noch: Liebes, beim Metzger ist Rinderfilet im Angebot, das ist leckerer, besser und günstiger, schau doch mal.....


    Beim zweiten Mal dürfte er deutlicher werden; möglicher Weise landet das Essen dann nicht mehr im Magen.


    Wenn er nach dem zweiten Mal das Angebot erneut sieht, kauft er selbst. Und gewiss keine kleinen Mengen, er isst dann nur einen Teil, lässt das, was nicht gegessen wurde, einfrieren und zeiht es seiner Gattin vom Haushaltsgeld ab. Und gewiss nicht den Preis des Filets, sondern den des Schnitzels. Damit sie endlich lernt zu funktionieren und den Wert seines hart erarbeiteten und damit wertvollen Geldes zu schätzen.....


    Den so erzielten "Gewinn" wird er für sich zu verwenden wissen....


    Genau so funktionieren Märkte.