Meso....das mit den Immos wird nixx.
Weil bis das im Grundbuch drin ist...liegt dein Geld moatelang auf Andernkonten.....nicht mit mir.
cu DL...als Käufer und verkäufer.....mein Gold kommt ganz am Ende beim neustart ins Spiel
es wurde bereits oft geschrieben, dass es irgendwann zu spät ist, aus Immobilien aus zu stiegen.
Und irgendwann wird genau das der Fall sein.
Deswegen veräußert man niemals alles zu einem Zeitpunkt, sondern schrittweise.
Im Grunde genommen, und da hast Du Recht, ist es für einen Ausstieg ohne Risiken zu spät.
Sicher aussteigen hätte man in den Jahren 2017 und 2018. Und mit Einschränkungen (weil man es ja nun ex Post weis:) 2019.
Wer mit Krediten drin ist und wirklich Investor ist, der sollte (egal ob Aktien oder Immobilien) es meiner Ansicht nach so weit, dass er schuldenfrei ist, dennoch mit den Verkaufen versuchen. Im schlimmsten Fall ist außer Spesen nichts gewesen und die Falle schnappt zu (was sie ohne den Versuch des Verkaufs auch getan hätte.....
Wer keine Schulden hat, und erst recht: wer oben auf noch viel "gelbes" hat, dem kann es auch sch...egal sein. Der muss nur zusehen, dass er sich eher von den "Assets", als vom Gelben trennt...... Stichworte: mögliche künftige Lastenausgleichsabgaben und Substanzbesteuerungen.
Denn: gelbes ist richtiges Geld. Ohne richtiges Geld geht es am Anfang nicht. Mit viel "Gelben" und ganz ohne Aktien im Depot und/oder ganz ohne ein Immobilien-Portfolio hingegen geht es am Anfang supergut bis blendend. Dann kann man, wie Du zu Recht andeutest, zu Beginn des Zyklus, wenn Geld sehr knapp und Vermögenswertpreise extrem niedrig sind, Schulden- und "Altlastenfrei" zu Preisen und Kursen einsteigen, wie es sie über einen Zeitraum von 50 bis 100 Jahren wahrscheinlich nicht wieder geben werden wird. Kurze Zeit später, beim ersten Anspringen und Warmlaufen der Wirtschaftsmotors kann es sein, dass man (aufgrund der dem formal noch intaktem "Goldstandard mit Mindestreserven" innewohnenden Geldschöpfung und formell noch aufrecht erhaltenen Goldpreisanbindung an das Geld, so wie in den 60ern bis Anfang der 70er) zu in Gold bereits leicht gestiegenen Preisen (Faktor zwei bis drei) für Platin, dass dann vier bis achtmal teurer als Gold sein kann, die Einstiegkurse zu Beginn des Zyklusses nochmals unterboten bekommt...... man kann dann sozusagen - wenn alles save ist - einen risikolosen "Nachbrenner" zünden der (nur für die Wissenden) das erste Feuerwerk nochmals erblassen lässt....... Das dauert dann 10 bis 25 Jahre länger, deswegen die Anmerkung mit dem Sitzfleisch. Ich werde, sollt eich das noch erleben, dann zwischen 65 und 80 Jahren alt sein. Daher die oft von mir angedachte Streuung innerhalb der Gruppe der Edelmetalle.
Wenn wir mal ehrlich sind:
1971 hätte eigentlich Schluss sein müssen.
1979/80 wäre dann ein weiteres, natürliches Ende gewesen.
In den 90ern hätte die Asien.Krise das Finanzsystem abreißen müssen.
2006/2007 die Immobilien.Krise in den USA.
2011/12 dann die Euro-Schuldenkrise.
2020 die angebliche Pandemie.
Egal, was passieren wird:
Das "Ding" ist so was von "durch", wie etwas nur durch und am ende sein kann.
Selbst wenn alles "formal" bleibt, so werden doch die Preise sehr deutlich steigen und damit der Geldwert und die darauf basierenden Geldwertanlagen implodieren müssen. Schon alleine aufgrund der exponentiellen Geldschöpfung und Geldvermehrung. Ein solches, auch jedem Schneeball- oder Kettenbriefsystem innewohnendem Wachstum kommt irgendwann zwangsweise an seine Grenzen. Das ist noch sicherer, als das Amen in der Kirche. Passiert dies, ist jedes darauf basierende System zusammengebrochen.
Der feine und gewaltige Unterschied zwischen Schneeballsystemen und Geldschöpfung:
Im "kleinen" hat das die Rechtssprechung erkannt und die Akteure werden als Betrüger und Konkursverschlepper verurteilt. Im "großen" schauen alle Richter und Gerichte weg, den Akteuren gewährt man vollkommene, rechtliche Immunität und sie werden auch noch für ihre Taten öffentlich geehrt.
Ein ehemaliger Bundesbankpräsident Cheffvolkswirt der EZB sagte einst sogar:
„Unser Geldsystem ist pure Fiktion und ich empfehle den Bürgern, einen Teil ihrer fiktionalen Ersparnisse zu schützen.“ Quelle: WiWo, 21.07.2014, Prof. Dr. Jürgen Stark
Bis es alle wissen und verstanden haben, werden wir aber noch (fast) alle das Staunen lernen.... ein kleiner, aber nicht unbedeutender Hinweis:
Der Bankrott des Staates ist auch der Bankrott seiner Bürger.
Und so ist - frei nach Goethe - alles, was entsteht, wert, dass es Zugrunde geht.
Bevor sich Menschen aus ihrer stoisch erduldeten Sklaverei und Unterdrückung erheben, damit es einen echten Neustart gibt, muss es erst (fast) allen so schlecht gehen, wie das nur irgendwie möglich ist. Leid und Verzweiflung müssen das Denken der Menschen erst schärfen, bevor ihre Stimmung von Lethargie in Wut umschlägt und sie die zur Verantwortung ziehen, die verantwortlich sind.
Freiheiten müssen alle paar Generationen wieder neu erkämpft werden. Und ohne Freiheiten kein echter Markt und ohne echten, unverzerrten Markt kein sinnvolles Arbeiten und Wirtschaften und ohne das kein Wohlstand.
"Verteilt" kann dann erst wieder werden, wenn etwas erarbeitet wurde. Für frisch Gedrucktes gibt es dann lange zeit nichts.