Beiträge von mesodor39

    Hm,wenn du damals für 12 DM/Std. gearbeitet hast , könnte es eventuell hinkommen.


    Bei den meisten hat sich der Lohn jedenfalls nicht verdreifacht. [smilie_happy]


    Bei einigen kaum eine Lohnerhöhung,
    als Ausgleich gab es dann unentgeldliche Arbeitszeitverlängerung von 36 auf 40 Std./Woche
    und als Sahnehäubchen noch Kürzungen bei Urlaubs -und Weihnachtsgeld. :thumbsup:

    Jahrelang keine Lohnerhöhung - so war das bei meinem letzten Arbeitgeber auch. Ich hatte dann von älteren Kollegen erfahren, dass diese seit teils mehr als 10 Jahren keine Lohnerhöhung mehr bekommen haben. Ab Mitte 40 gab es nichts mehr anzupassen. Hatte bei denen wohl System. Bei dem Düsseldorfer Fickladen habe ich dann gekündigt (auch aus anderen Gründen, die waren nicht nur geizig bei den Löhnen, sondern auch noch dumm und zumindest die Firmenleitung war eindeutig kriminell) und für etwa 800 Euro mehr bei einem Büro angefangen das meiner Ansicht nach deutlich vertrauenswürdiger war. Ursprünglich wollte ich etwas mehr haben, habe jedoch dann 300 Euro nachgelassen, weil man mir einen Bonus in Aussicht stellte. Der kam dann aber nicht, obgleich andere Kollegen ihre Gratifikation erhalten hatten. Das hat mir nicht gefallen, ich hatte von Anfang an kein gutes Gefühl gehabt, weil bei dem alten Arbeitgeber auch oft Boni in Aussicht gestellt wurden, die dann entweder nicht oder - in einem einzigen, lächerlichen Fall, es waren etwas mehr als 100 Euro - nur zu einem Bruchteil bezahlt wurden. Ich hatte daher meinem Chef mitgeteilt, dass ich den Vertrag kündigen werde und ihm gesagt, dass wenn er mich noch für ein spezielles Projekt haben will, wir das machen können, allerdings für 3.000 Euro monatlich mehr und maximal für 15 Monate, also bis zum voraussichtlichen Projektende. Ich war es ganz einfach satt, weil ich mir verarscht vorkam. Das war ganz einfach einmal zu viel.
    Er hatte mich dann gebeten nicht zu kündigen und wollte die kommenden 15 Monate die 3.000 monatlich extra zahlen. Das Geld haben sie durch meine Leistung schon vielfach hereingespielt. Somit haben alle was davon. Auch so kann es gehen. Meine neuen Tätigkeitsfelder sind nun viel breiter, die Arbeitszeiten deutlich länger, aber es sind fast alles Dinge, die ich sehr gut beherrsche. Ich hatte mich ganz einfach viele Jahre lang viel zu billig "verkauft".....
    Mein Tipp: einfach was neues suchen, kündigen und wechseln, wenn nichts kommt.
    Hätte ich viel früher tun müssen.


    Und vor allem: Zwischenzeugnis ausstellen lassen, es prüfen lassen, wenn was nicht stimmt oder es unvollständig ist: nachbessern lassen. Denn genau so tricksen manche dieser geizigen Betrüger- und Abzocker-Firmen, um Wechsel zu unterbinden.


    Zurück zum Thema:


    wenn Geldmengen jährlich um 6 Prozent und mehr wachsen, Vermögenspreise sich binnen 20 Jahren vervier- bis verfünffachen und sich Löhne knapp verdoppeln..... stimmt was politisch und gesellschaftlich ganz und gar nicht.


    Und wenn trotz derart extremer Lohnzurückhaltung nun auch noch die Wirtschaft kollabiert, dann hat dies Gründe, die nichts mit zu hohen Löhnen zu tun haben. Ganz im Gegenteil.


    Löhne steigen erst dann, wenn es gar nicht mehr anders geht, wenn keiner mehr für wenig schlechtes Gelds bereit ist zu arbeiten.


    Zuerst waren es die Diesel.... aber die Feinstaub- und Klimamafia macht immer weiter. Jede Menge Firmen rund ums Auto werden sich verkleinern, gleich Pleite machen oder ins Ausland gehen.


    Bald werden jede Menge Buden auf den Markt fliegen, die in den letzten Jahren völlig überteuert gekauft wurden..... Das wird ein beispielloses Blutbad werden.


    Aber wie immer wird es (wie jetzt beim Platin und früher beim Rhodium) dann auch Leute gehen, die am Tiefpunkt dankbar die Hände aufhalten und - natürlich mit dem "richtigen" Geld - billig kaufen werden, was heute noch gut und unbezahlbar teuer ist...... Auch das ist gewiss.

    @Salorius, alibaba:


    wenn man sich folgendes überlegt: Ackerland um Münster kostet ca. 100.000 €/ha
    Ackerland im Meklenburg-Vorpommern ist seit 2.006 von 4300 auf 21.800 €/ha gestiegen.


    Und Gold?


    Seit 2000 von ca. 8000 auf nun 40.000 €/kg.


    Silber: von ca. 4 € auf ca. 16 € / Unze


    Also: alles völlig im Bereich der Norm. So weit alles gut.


    Es gibt heute einfach viel mehr Euros, als damals.


    Löhne?


    haben sich seit 2000 etwa verdreifacht (zumindest bei mir, ok: bis vor einem Jahr war es weniger, als eine Verdoppelung, dürfte bei den meisten auch heute noch so sein....)


    Also: ehe die Löhne anziehen, sind die Preissteigerungen längst gelaufen. Was auch bekannt ist.


    Nun zum Unbekannten:
    Bei dieser absolut beschissenen Situation, an der man als Lohnempfänger auch nichts ändern kann, wollte ich natürlich versuchen, es in anderer Art und Weise auszubügeln........


    Alles, wo Banken oder Dritte ihre Drecksfinger drin haben, kam für mich nicht in Betracht.


    Weil Preise auch im inflationärem schwanken, geht es eine lange Zeit lang gut, wenn man weis wie.......


    also mit den immer weniger Kröten, die über geblieben sind etwas Palladium um 2006-2008 herum, als es viel billiger war, als Platin, erste Rutheniun-Käufe zu 100 Euro die Unze um 2008 herum, später etwas Rhodium von 10.000 die Unze auf 1250 gefallen, dazwischen mal was Platin zu 1300 bis 1100 die Unze (man trifft nicht immer den Boden), dann wieder Rhodium von 1250 bis 870 die Unze irgendwo zwischen 2015 und 2017.... und 2018/2019 alles bis auf Platin abgestoßen und um 900 die Unze voll rein in Platin......


    Dieses letzte Fenster geht nun absehbar auch irgendwann zu......


    Irgendwann geht dann auch mal wieder ein anderes Fenster auf.


    Weil man ab kommendem Jahr hier ohnehin nur noch Kleinstmengen mit noch höheren Audschlägen als bei 100-Gramm-Barren kaufen kann und ich nicht abschätzen kann, ob wir auch weiterhin eine intakte Edelmetall-Infrastruktur haben werden, habe ich da einen neuen Plan:


    Erst mal einen richtig geilen Urlaub machen und irgendwann mal:


    Monatliche Fixbeträge über einen großen deutschen Edelmetallhändler in ein Schweizer Zollfreilager in Platin stecken. So kann man auch bei den derzeitigen Kosten noch ein wenig günstiger rein, allerdings mit höheren Risiken. Eine Art "Edelmetall-Sparplan". Geht dann ein neues Fenster auf oder kommen neue Gesetze dazwischen: da raus und in was anderes rein. Keine Lust mehr auf hohe Wandelungskosten. Konkret hoffe ich auf extreme Kurseinbrüche bei Ruthenium, Iridium und Palladium. Gerade in einer Rezession. Rhodium ist und bleibt für mich am schwersten einschätzbar. Und Platin hat - relativ zu den Materialien - selbst, wenn es "Scheiße regnet" noch gutes Potenzial nach oben und das aus mehreren tatsächlichen bzw. möglichen Gründen......


    Mit Negativ-Zinsen können sie mich allesamt dreimal kreuzweise......

    @stargate


    Ich bin auch auf der Käuferseite und würde mich auch über günstige Kurse freuen, um mit weniger Geld eine Münze zu kaufen. Aber ich denke mir, dass ich trotzdem weiter einkaufe und eben etwas mehr ausgebe. Hauptsache ich rette mein Papiergeld. Dann gibt es weniger Gold, aber damit kann ich leben. Hauptsache Gold.

    Manchmal lohnen sich auch Umwege:
    es gibt Metalle mit hoher Dichte, die Wertaufbewahrungsfunktion haben,
    Manche darüber hinaus sind primär Schmuckmetall, manche primär Industriemetall,
    dann gibt es welche, die darüber hinaus noch Währungsmetall sind oder dem nahe kommen........

    Was man sehr gut sehen konnte:


    Platin sprang zuletzt an, dann aber heftig.


    Der dann folgende Einbruch war auch nicht ohne.


    Auf jeden Fall ist ein Tal durchschritten worden. Das kann man an den Dollar-Chart sehen.


    Natürlich weis keiner, was kurzfristig kommt.


    Natürlich weis keiner, ob und was in einer Rezession passiert, da alles extremst aufgeblasen und inflationiert ist.


    Was man tun kann:


    Die Relationen der Metalle im Auge behalten und Schwächephasen beim Platin zum Nachkauf nutzen........


    oder zocken, es drauf ankommen lassen und sehen, was passiert, wenn die Wirtschaftstätigkeit weltweit zurück geht.


    Möglicher Weise aber werden Einbrücke in Euroland von Nachfragesteigerungen aus anderen Ländern kompensiert.......


    Langfristig ist es egal, wenn man jetzt ein wenig zu teuer kauft. Der Euro ist ohnehin nur noch eine Weichwährung.

    wie es sehr wahrscheinlich läuft, kann man auch an Rhodesien sehen.


    Das Dreckschwein Mugabe, dass nun endlich den Arsch zugekniffen hat,


    hat die Blaupause dafür geliefert, was zu tun ist, um an der macht zu bleiben.

    Kommt alles nicht von ungefähr.


    Die Drecksbonzen dort benötigen Sündenböcke.


    Diese sind dort zahlreich vorhanden.


    Was da passiert, ist wichtig zu wissen.


    Schaut es euch genau an.........


    ganz genau.

    @mesodor39
    und dann haben sie sich mit ihren Fiat Zetteln einfach gekauft, was sie wollten. Und wir Südsee Indianer haben Gold gegen Glasperlen getauscht...


    Ausländische Investoren haben ihr Engagement bei den 30 Unternehmen im Dax im vergangenen Geschäftsjahr weiter erhöht, wie eine neue Analyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY zeigt. Derzeit befindet sich mehr als jede zweite Aktie eines Dax-Konzerns in ausländischen Depots: 55 Prozent der Aktien lassen sich ausländischen Investoren zuordnen – vor einem Jahr lag der Anteil bei 54,5 Prozent.
    Investoren aus Deutschland halten im Schnitt 33,2 Prozent der Anteile – ein Rückgang um 1,1 Prozentpunkte. Geografisch nicht zuordnen lassen sich 11,8 Prozent der Anteile.
    https://www.handelsblatt.com/f…-at5kpNkgsHANZDDBWpAo-ap4

    Das Kind ist schon lange im Brunnen gefallen. Stichworte: Überschuldung, Insolvenzverschleppungen. Wenn außenstehende Investoren kaufen möchten, lass sie kaufen. Ich besitze keine Aktien. Es gibt bessere Möglichkeiten, sein Vermögen in Zeiten wie diesen zu erhalten und abgerechnet wird stets zum Schluss. Davon abgesehen, gibt es wegen der Sammelverbriefung absolut keine Möglichkeit, Aktienbesitz vor Bankbetrug und Unterschlagung (Weitergabe als Sicherheit) zu schützen. Dann müsste man schon alles kaufen und es von der Börse nehmen. Viele Aktiengesellschaften sind überschuldet und würden in einer echten Krise pleite gehen. Manche (wie gewisse "Banken") sind es faktisch schon so sehr, das man es an ihren Aktienkurs ablesen kann. Vieles (Lebensversicherungen) wurde künstlich am Leben gehalten. Feste Zusagen wurden mit Billigung des Staates gebrochen......

    und wenn man schon so weit ist, dann ist es ein leichtes zu erkennen, dass Inflation die preise niemals gleichmäßig steigen lässt und sie auch nicht sofort nach ihrer Erzeugung wirkt.


    Den letzten Rest zu erkennen ist dann ein Kinderspiel.


    Diese Erkenntnis umzusetzen wäre logisch und rational.


    Allerdings: der Mensch ist weder das eine, noch das andere.........

    Leider ist die durchschnittliche "Weltenruhe" auch weit von ihrem MA200 entfernt:Zusammenbruch Hegemon, unglaublich, nur im LETZTEN MONAT stiegen die Schulden der USA um
    450 Milliarden!

    Solange man sich als total verschuldetes Land jedes Jahr 20 bis 25 % von dem leihen kann, was man bereits schuldet, geht die Party immer munter weiter.....


    Erst wenn der Dollar nicht mehr akzeptiert wird ist Schluss damit, sich auf Kosten anderer zu bereichern.



    Wenn man das verstanden hat, versteht man auch, warum gewisse Länder Gold kaufen und Geschäfte in anderen Währungen als den Dollar machen wollen.


    Und warum die USA was dagegen haben.


    Jeder hätte was dagegen, wenn man ihm jeden Monat 0,45 % seiner Dollars wegnehmen (inflationieren) würde.


    Denn, ganz einfach gesehen muss langfristig doch gelten: Staatsverschuldung = Inflation.

    "Es gab einige Kapitalströme in Platin. Platin stieg heute um 35 Dollar und das ist ein kleinerer Markt", sagte Streible"



    https://www.goldseiten.de/arti…Ziel-des-Goldpreises.html


    Aus die Maus ist, wenn "big money" ins Platin hinein will....


    Noch schneller kann es runter gehen, wenn die wieder raus wollen. Aber warum sollten sie wollen????


    Der 100-Gramm-Platin Barren kostet (inkl. alles) schon über 3.410 Euro. Vor 60 Tagen waren es noch 2.920 Euro.


    ein weiterer Artikel: auch die Industrie strebt nun den Ersatz von Palladium durch Platin an......


    Auf 5 bis 10 Jahre könnten sich aktuelle Relationen in ihr Gegenteil verkehren.


    https://www.goldseiten.de/arti…-Preissprung.html?seite=2

    Also.... weil Rhodium-Sponge nicht einfach so erhältlich ist, wirst Du Erstkäufer sein und wohl eine Rechnung haben. Und als Privatmann die Mehrwertsteuer entrichtet haben, ohne diese zurückgeholt zu haben.


    Soweit ich das verstanden habe (Irrtümer vorbehalten und das ist keine Beratung) sieht es folgendermaßen aus:


    Dann ist alles nach einem Jahr steuerfrei. Ich weiß nicht, wie sie das Jahr rechnen, aber: wenn zwischen Kauf und Verkauf ein ganzes Jahr gelegen hat, also: Kauf in 2017, Verkauf in 2019, ist es ein privates Veräußerungsgeschäft. Der Gewinn ist steuerfrei.


    Zur Herkunft des Kaufpreises:
    Ist Deine Rechnung älter als 10 Jahre und sind alle Deine Steuerbescheide für und vor dem Verkaufsjahr seit mindestens 10 Jahren rechtskräftig und wurde in der Zeit auch nie gegen Dich offiziell steuerlich ermittelt, kannst Du jederzeit überall verkaufen und sie können Dich notieren und an den Staat weiterreichen, wie sie wollen.


    Alles steuerliche aus Käufen des Jahres 2007 und davor ist dann verjährt. Die Herkunft des Kaufpreises musst Du dann nicht mehr nachweisen.


    Steuerrechtlich können sie Dir dann nichts mehr.


    Wurde das Geld direkt von Deinem Konto vom Verkäufer abgebucht, ist der Nachweis der Herkunft des Kaufpreises erbracht (von Konto). Sie können dann nur noch Dein Konto durchleuchten und dort nach Unregelmäßigkeiten suchen.


    Hast Du damals bar bezahlt und kurze Zeit vorher einen gleichen oder höheren Betrag abgehoben, so kannst Du mittels Deiner Kontoauszüge beweisen, dass der Kaufpreis zuvor auf Deinem Konto war.


    Beim Verkauf ist es, wenn Du die Herkunft vom Kaufpreis nachweisen kannst, egal, ob sie Dich aufschreiben. Ebenso ist es egal, wenn Du den Erwerb über eine alte Rechnung nachweisen kannst.


    Der Erwerb durch Dich sollte plausibel sein: eine Rechnung aus einem Zeitraum, im Dem Du nachweisbar nicht das Einkommen oder die Ersparnisse für den Erwerb haben konntest, kann zu Problematiken führen.

    Palladium geht seit ein paar Monaten durch die Decke, besonders steil seit vorgestern. Ich betrachte es als die beste Wertanlage die ich 2008 getroffen habe. Der damalige Preis läßt sich nachlesen. :)


    Nur gut daß sich hier im Forum kein Käufer gefunden hatte, als ich vor ziemlich genau einem Jahr einen Kilobarren zum damaligen Mittelwert zwischen An- und Verkauf für 30.000 € angeboten hatte. Der hat heute einen Händlerankaufspreis von über 40.000 €. Verkauft wird er derzeit von den Händlern für 50.000 € inklusive Steuern. Der Mittelwert liegt also nun bei 45.000. 8)


    Hat jetzt jemand Interesse? :thumbsup:

    Also bis jetzt hast Du alles richtig gemacht. Und jeder, der hätte kaufen können und es nicht tat, lag weniger gut.


    Irgendwann aber wird sich der Trend zugunsten Platin ändern. Manchmal laufen Trends viel länger, als erwartet.


    Weswegen es stets fatal ist, gegen Geld zu verkaufen und auf günstigere Rückkaufkurse zu warten.


    Beim Verkauf eines Metalls und beim Kauf eines anderen hat man natürlich immer "Reibungsverluste".

    Dazu musst Du dann auch in der Schweiz leben. Gesetze änderen sie hier in Nullkommanix. Greifen in freiwillig geschlossene Verträge ein. Nicht zum Vorteil des Schwachen, der nur unterschrieb, was man ihm vorlegte, sondern zu Gunsten des Versicherungskonzerns!. Kommt es hart auf hart, stecken sie Dich hier solange in Beugehaft, bis Du Deinen Anteil an sie übertragen hast. Und dann holen sie es sich, mit Deiner Vollmacht in Händen, in der Schweiz ab.


    Recht ist in einem Land wie Deutschland, dass mittlerweile nur noch auf dem Papier ein Rechtsstaat und eine Demokratie ist, immer und ausschließlich das Recht des Stärkeren.


    Wer dann noch Anteile an einem Zollfreilager per Überweisung erwirbt, der hat sich recht dumm verhalten.

    https://www.goldseiten.de/arti…sserstoffbrennzellen.html


    Züge und Busse, die mit Platin (!)-Brennstoffzellen betrieben werden gehen nur dann, wenn
    (1) wenig Platin dafür benötigt wird und
    (2) Platin ausreichend dafür verfügbar ist.


    Alles andere, beispielsweise wenn das Platin in einem Umfang dafür verwendet wird, dass es als Katalysator in der chemischen Industrie fehlt, wäre wirtschaftlicher Wahnsinn.


    Ich tendiere dahin, dass die Reise irgendwann dahin geht, so aus Wind- und Solarkraft erzeugten Wasserstoff zu verwenden und bis dahin daran gearbeitet wird, den Platinbedarf dieser Technik immer weiter zu verringern. Das in den Zellen gebundene Platin sollte auch nicht verloren gehen können und somit nahezu dauerhaft zur Verfügung stehen.


    Idealer Weise wären Wasserstoffkraftwerke, die in Spitzenzeiten mittels Strom Wasserstoff erzeugen, diesen speichern und nachts/abends dann Strom produzieren.

    ach, Südafrika hatte auch mal solche Leute. Nur die Regierung hat es vermasselt. Genau wie in der DDR.


    Unterschied: die guten Leute sind wohl großteils weg. In der DDR wurden sie gefangen gehalten. Durch die Mauer.


    Hat dem Sozialismus und der Korruption dort auch nichts genutzt......


    Sind halt immer dieselben Früchte der Unfreiheit


    Oder glaubst Du, die Gebäude auf den Fotos sind von allein aus dem Boden gewachsen????

    "Platin ist eine Anlageform für Leute mit "Sitzfleisch". Mag sein, dass es noch mal tiefer geht, von den mehr oder weniger gängigen Edelmetallen ist es imho aktuell am attraktivsten."


    Das genau ist meine Einschätzung. Es ist, schaut man sich historische Bewertungsrelationen und deren Verläufe an, immer nur eine Frage des Sitzfleisches. Die tiefsten Kaufpreis und den höchsten Verkaufspreis trifft so gut wie keiner. Wer 25 Prozent oder mehr des theoretischen Maximums mitnimmt, ist bereits spitze. Baut man eine Position schrittweise auf, kommt einem der Effekt des gleitenden Durchschnittspreises zu Gute. Tauscht man ein (relativ) hoch bewertetes Metall in ein relativ tief bewertetes, so verstärken sich positive Effekte, ohne dass sich Risiken erhöhen. Tauscht man später zurück, kann es sein, dass man - ohne zusätzlichen Kapitaleinsatz und ohne zwischenzeitliches Totalverlustrisiko - seinen ursprünglichen Einstiegspreis deutlich reduziert, vielleicht sogar halbiert, gedrittelt oder geviertelt hat.


    Hinzu kommen positive Effekte aus Diversifikation. Was ist, wenn Gold, warum auch immer, mal extrem einbricht, Platin aber für neue Anwendungen gebraucht wird und förmlich explodiert?


    Es stimmt, dass Goldanleger die Zukunft nicht so genau kennen müssen.


    Sinnvoll in Edelmetall diversifizierten Anlegern können zukünftige Entwicklungen noch ein wenig mehr egal sein..... Mann muss nicht jedes Metall zu jedem Zeitpunkt halten, aber man sollte stets einen ausgewogenen Mix an Währungs- und Industriemetallen haben. Soweit meine Meinung dazu.

    Pt als Schmuck....schwierig...weil extrem schwer zu verarbeiten...fragt mal nen Goldschmied.


    Aber du kannst es wegen der Märchensteuer physisch eigentlich nur im Zollfreilager halten....und dann hat es jemand anderer.


    cu DL

    19 % auf einen Preis, der zu zwei Dritteln bis halb "geschenkt" ist sind doch verkraftbar?


    Ob ein leer geräumtes (und günstigstenfalls in Fiat-Geld "entschädigtes") "Zollfreilager" das auch ist?


    "und dann hat es ein anderer" ist eben gerade nicht Sinn und Zweck einer Edelmetallanlage.


    Dann kannst Du auch Minenaktien oder Optionsscheine kaufen. Oder besser gleich mit Futures handeln und sich die Welt plus 10 Prozent abnehmen lassen.


    Wer das letzte Prozent Rendite rausschinden will, der muss halt seine Rübe unters Fallbeil halten. Lange geht es gut und irgendwann fällt das Beil und die Rüben, die gerade drunter liegen sind ab. War schon immer so.

    Viele sicher nicht. Wenn man sich überlegt, wie viele Menschen noch immer Unmengen Geld auf Girokonten haben... wenn von denen überhaupt mal was kommt, dann in Richtung Gold. Nein Pt ist und bleibt ein Nischenthema. Ich glaube auch nicht an ein rasches Explodieren des Pt-Kurses. Gut Ding braucht Weile... Gold steigt auch erst jüngstens obwohl Minuszinsen schon seit Jahren bestehen.

    Pt ist und bleibt relativ zu Gold oder Silber ein Nischenthema.


    Die geringsten An- und Verkaufsspannen existieren beim physischen Goldkauf. Alles, was man nicht besitzt, zählt nicht. Gold ist am liquidesten, am schnellsten zu veräußern: Gold wird meist auch noch akzeptiert, wenn es für Papiergeld bereits nichts mehr gibt. Das vorab.


    Wer aber schon Gold besitzt und darüber hinaus viel Zeit hat, oder wen Zukunftsszenarien (Rezession technische Entwicklung) so ziemlich egal sind (weil ja doch vieles völlig anders kommt, als kluge Köpfe es erwarten) und es ohnehin tun würde, egal, was man ihn rät, der kann jetzt Platin nahe 10-Jahres-Tiefstkursen kaufen.


    Allen anderen rate ich ganz dringend Abstand zu wahren und zu halten und Nerven zu schonen. Geschenkt gibt es nichts. Ich hatte mal etwas Palladium zu 800 Euro je 100-g-Barren erwroben. Damals war Palladium "tot". Auch Rhodium hatte ich mal gekauft, die letzten Unzen zu 870 Euro. Damals war Rhodium "mausetot". Die ersten Rhodium-Unzen hatte ich zu 1250 Euro als Pulver erworben, das war für mich nun "tot" genug. Auch Ruthenium hatte ich erworben, als es "noch tot" war. Für 500 g hatte ich 1.500 Euro gezahlt. Das war in etwa so viel oder etwas weniger, wie damals eine Unze Platin gekostet hätte. Alles, was damals so "tot" war, dass sich keiner zu kaufen wagte, war im Nachhinein ein totsicheres Geschäft.


    Beim Platin hatte ich (sporadisch) angefangen, als es (inklusive alles) billiger war, als Gold. Nun ist es sogar deutlich billiger, als Gold. Ich würde Platin derzeit als "tot" bezeichnen. Mag sein, dass es irgendwann "mausetot" ist. Natürlich kann es passieren, dass Platin gefördert werden muss, weil man an das im Platinerz enthaltene Palladium oder Rhodium heran will. Wenn das lange genug so läuft, dann wird (und da muss man ganz ehrlich sein) Platin so billig, wie einst Palladium. Dann wären Unzenpreise von 600, 400 oder 200 Dollar möglich. Auch ohne Rezession. Dass es weiter runter geht, will ich nicht ausschließen. Einen Boden kann ich nicht nennen. Das ist mir auch egal, weil Kurse schwanken und man Platin zu 800 die Unze nicht wirtschaftlich fördern kann.


    Weil bei speziellen Anwendungen Palladium durch Platin substituierbar ist (ist eine reine Kostenfrage), Rhodium aber nicht substituiert werden kann (technisch nicht möglich), favoritisiere ich ein völlig anderes Szenario:


    Bereits jetzt ist erkennbar, dass Palladium ein Doppel-Top ausgebildet hat, Rhodium aber exponentiell im Preis steigt. Und das deutet eine bereits begonnene Substitution des Palladiums durch Platin an (da können sie noch so viel anderes sagen, die Fakten sind an den Preisen ablesbar). Und es untermauert die Tatsache, dass es ohne Rhodium nicht geht.


    Letztendlich läuft das auf einen sinkenden Palladiumpreis hinaus. Platin-Erz mit hohem Palladium-Gehalt kann dann nicht mehr wirtschaftlich abgebaut werden. Platin wird dennoch gefördert werden, weil die stillgelegten Minen mit hohen Rhodiumgehalten wieder geöffnet werden müssen. Nicht, um an das Platin zu gelangen, sondern wegen des Rhodiums. Je mehr Palladium durch Platin ersetzt wird, desto mehr fällt preisdrückendes Recycling-Palladium an. Der Platinpreis wird - wegen der oberirdischen Bestände - vorerst nicht anziehen.


    Hinzu kommt, das weltweit Abgasreinigungssysteme für LKW im Kommen sind. Und weil die alle auf Diesel laufen und man im außereuropäischem Ausland nichts auf den angeblich mensch gemachten Klimaschwachsinn gibt, bleibt das auch so. E-Autos sind nach wie vor eine hochgefährliche und völlig unausgereifte (Brände, Explosionen, Akku-Lebensdauern, Reichweiten) Angelegenheit, die sich kaum einer freiwillig antun wird. Bestenfalls für einen (Groß-)Stadtverkehr ist so etwas als individuelle Ergänzungskomponente des ÖPNV vertretbar.


    Anders, als Palladium hat Platin auch eine sehr wichtige industrielle Nutzung und darüber hinaus eine weiter in Entwicklung befindliche Funktion als Schmuckmetall. Speziell nun, wo es deutlich billiger ist, als Gold. Palladium und Rhodium sind aufgrund ihres Gewichtes für Schmuckzwecke nicht wertig genug.