Beiträge von mesodor39

    Man muss halt einen langen Atem haben.

    das ist bei jeder Edelmetallanlage das Allerwichtigste - man sollte nur das Geld einsetzen, das man wirklich über hat.


    Wer will, kann mit sogenanntem "Angsthasensilber" anfangen..... also Silbermünzen mit Nennwert und ohne Aufschlag. Wer genug davon hat, kauft physisches Gold. Und wer genug oder zu viel davon hat, geht in Platinmetalle...... natürlich auch wieder physisch.


    Denn nur Bares ist wahres.


    Und Geld ist kein objektiver Wertmesser. Schwankungen der Warenpreise zueinander (sog. "Ratios" sind dies schon eher).


    So in etwa würde jemand, der vernünftig ist und das unkalkulierbare (systhemische) Risiko scheut und keine Lust hat, sich abzocken und versklaven zu lassen, die Sache angehen.


    Nur das, was Du wirklich besitzt, macht Dich frei.


    Und genau um Freiheit geht es sich.


    Z.B. um die Freiheit, nach einer Währungsreform (= vorherige entschädigungslose Enteignung Deiner Lebensersparnisse) nicht bei diesen Drecks-Staat um Sozialhilfe (=Almosen) betteln gehen zu müssen........

    60 € über Spot für Platin im Ankauf - das ist ein verdammt guter Preis für Verkaufswillige.


    Dass solche Aufschläge für Palladium und Rhodium nicht gezahlt werden, obgleich diese Metalle sehr viel knapper sind, liegt wohl einzig und alleine daran, dass die Preise für Palladium und Rhodium das Vorstellungsvermögen von Privatanlegern bei weitem übersteigen. Da ist die Fantasie der "Privaten" raus. Fast alles, was angekauft wird, geht zur Industrie. Und Platin in gängigen Stückelungen (Unzen) ist derzeit ganz einfach knapp. Daher die Aufschläge.


    Das ist ein Zeichen dafür, dass sich hier private Käufer positionieren.


    Ich halte eher wenig von Charts, aber der langfristige Chart von Platin deutet die Möglichkeit an, dass ein Boden erreicht wurde und sich der Kurs nun erholen könnte. Das wiederum wäre die Erklärung für die neue Nachfrage und für Aufschläge.

    ........Diese Gesamtmengen sind tatsächlich für uns unerheblich, wo jeder nach seiner Facon persönlich seine Bestände nach bestem Wissen und Gewissen zur Vermögensabsicherung oder auch Vermögensbildung bestimmt...


    Grüsse
    Edel

    eben. Es sind Zahlen, deren Genauigkeit unbekannt ist, also ganz, ganz grobe Annahmen. Selbst ob es das Doppelte von 200.000 ist, kann keiner wirklich wissen. Wird Gold wirklich gebraucht, fragt da auch keiner nach.


    Man weiß ja noch nicht einmal verlässlich, wie hoch die tatsächlichen Geldmengen und Verschuldungen sind. Muss man auch nicht wissen. Es reicht zu wissen, dass sie viel zu hoch sind.

    jetzt mal ganz ehrlich, Leute:


    schon Mitte der 70er war immer von 150.000 Tonnen die Rede.


    Genau wie heute.


    Der kleine Unterschied: seitdem kamen jedes Jahr etwa 3.000 Tonnen hinzu,
    also etwa 105.000 Tonnen.


    Und nun findet den Fehler.


    Wer sich über 2.000 Tonnen mokiert.......


    sorry, beim allerbesten Willen.......


    .


    Es ist auch egal, wie viel es gibt. Das Meiste ist ohnehin eines: in einem für den Markt unerreichbaren Zustand oder in einem Zustand (Staatsgold, Zentralbankgold) der dem sehr nahe kommt.


    Das muss man nur wissen.


    Sich seinen Kopf darüber zu zerbrechen ist sinnlos.


    Der Kölner weis: et küt wie et küt.


    und erweis noch mehr: et is all immer jood gegange.


    Nun zu dem, was er nicht weis:


    1.) wann es kommt


    und


    2.) für wen es beim nächsten Mal gut geht, wenn es kommt, wie es komm(en muss).


    Eins sei verraten: da wird der Durchschnittsköllner ganz schön doof aus der Wäsche schauen - genau so, wie der große Rest der Republik


    Nur einige wenige..... werden ein dummes oder erstauntes Gesicht aufsetzen und denken: mal gut, dass ich es hatte kommen sehen und mal gut, dass ich es mir jederzeit gut gehen lassen kann..... wenn ich es will und es keiner sieht.



    Und glaubt mal: auch wenn das Steak in Gold gerechnet dann doppelt so teuer ist, wie heute....... es wird -in Anbetracht der Not und des Elends 10 mal so wertvoll sein und hundert mal besser schmecken / munden, als heute.........


    Die bitere Wahrheit: Steaks, Heizöl, Wein, Brot, Nudeln, Mehl........ jetzt kaufen und für 30 Jahre einlagern - das wäre Unfug.


    Gold, Platin und Silber jedoch kann man theoretisch unbegrenzt lagern. Praktisch setzt die Vernunft dem, durch die unvermeidbare Demission eines jeden Wesens ein Ende.


    Wäre dem nicht so, könnte man Gold unendlich viel brauchen........

    siehe es als Motivation / Ansporn / Eintritt....


    Für die 60 Euro bist Du nun hier und hier kannst Du völlig neue Einsichten gewinnen, mit denen Du, je nach dem ob und wie viel Du sparst, im Laufe Deines Lebens im Vergleich zu "Versicherungs- oder Bankkunden und Geldsparern" hunderttausende sparen kannst...... ....um die sie und der Staat Dich sonst über Gebühren, gefakte Empfehlungen und Geldentwertung beschissen hätten.


    Sieh es doch so:
    Es ist wie in der Mathematik: selbst aus was Falschem kann auch mal was richtiges folgen: 60 Euro ist verdammt wenig für diese Chance. Du kannst / solltest Deiner Mutter dankbar sein.......

    Meine Meinung: Wenn Private schon lange nicht mehr kaufen: der Handel kauft und zahlt......


    Und ist der Kurs nur hoch genug gestiegen, sind auch 85 oder 90 % vom Spot viel Geld.


    Man muss auch mal gönnen können......


    Sich selbst den Gewinn und dem anderen die Handelsspanne.



    phys ja/nein? Also: Ware oder wie auch immer geartetes "Lieferversprechen"


    Das ist eine Frage, woran Du glaubst und wen oder auf was Du vertraust.


    Gibt es einen Gott? Oder mehrere? War Jesus der letzte Prophet? oder war es Mohamed? Oder gibt es überhaupt Propheten? Das alles und Milliarden weiterer, möglicher Fragestellungen sind Glaubenssache.


    Ist die Deutsche Bank solvent?


    Oder ist nur Goldman Sachs solvent?


    Gibt es überhaupt solvente Banken?


    Ist Xetra-Gold sicherer als GLD?


    Leute: ich weiß das alles nicht.


    Und es kommt noch viel besser:


    der, der seine Gold-, Platin- oder Palladiumunzen in seiner eigenen Verfügungsgewalt (=Besitz) hat, der muss nichts von alledem, was er nicht wissen kann wissen und braucht sich demzufolge auch seinen Kopf über Dinge nicht zu zerbrechen, auf die er durch bloßes Nachdenken nicht kommen kann......


    Das befreit.

    Lieber Mesodor Danke - ich verstehe
    und wie beurteilst Du das mit dem Exit?


    Besten Gruß


    Neo

    Dazu kann man immer erst dann etwas sagen, wenn es so weit ist. Sei es, dass sich andere Chancen auftun, sei es, dass man Geld braucht/möchte. Das aber ist immer das kleinere und unbedeutendere Problem. "Märkte" gibt es immer und für alles.


    Nun zum größeren Problem:
    der Exit aus etwas, bei dem ein -wie auch immer geartetes - Gegenparteirisiko besteht, ist stets risikoreich und manchmal auch dauerhaft unmöglich.


    Das bereits jetzt absehbare und ab diesem Punkt auch unlösbare "Problem" besteht darin, nicht rechtzeitig in etwas dauerhaft (oder immer mal wieder) wertvolles rein gekommen zu sein, also sich endgültig und mit einem dauerhaften Verlust abfinden zu müssen.


    Wie schwer sich manche damit tun, konnte man noch vor ein bis zwei Jahren sehen, als - nach einem bereits jahrelangen "Goldpreisverfall" - Leute allen Ernstes noch auf Golfkurse von 600 oder 700 Dollars hofften. Und genau so werden wir irgendwann demnächst sehen, wie Leute verzweifelt auf Goldkurse von 900 und 1000 Dollars hoffen werden.


    Genau so, wie man beim Platin immer wieder Kursziele von 600 Dollars.............


    Sehr wahrscheinlich werden wir solche Kurse nie wieder sehen. Deren Zeit ist schon lange abgelaufen und was zukünftig an Schwankungen kommen wird, dürfte sich oberhalb abspielen.


    Wer also Geld hatte und bei Kursen von 450 oder 600 kein Platin gekauft hat, das kann das nun bei Kursen von 1.000 tun. Oder er kann weiter hoffen. Worauf auch immer. Vielleicht sehen wir die 800 oder die 900 nochmal - who know´s?


    Die wichtigste, lohnenste und zielführenste Strategie ist derzeit der Exit aus allem mit Gegenparteirisiko. Und aus allem, bei denen andere über das eigene Kapital Verfügungsgewalt oder Mitspracherecht haben. Raus aus rechtlich komplizierten, sozial hochriskanten und politisch unkalkulierbaren Dingen und rein in rechtlich weniger komplexes.


    Dabei recht es völlig aus, es ungefähr "richtig" zu machen.


    Dass das "Alte" am Ende ist, dass es nicht reformierbar ist und dass es daher enden und Platz für Neues machen muss, das fühlt jeder. Wann genau das ein wird, kann Dir keiner sagen. Auch wenn das "Alte" weg ist, wird die Sonne scheinen, Menschen werden lachen, es sich gut gehen lassen, aber auch weinen, hart schuften müssen oder dürfen, andere Menschen wird es dann vielleicht nicht mehr geben, warum auch immer........


    Die USA, die EU, Süd-Afrika und Rhodesien und das, was da passiert, sind gute Beispiele verschiedener Phasen / Stadien, wie es aussieht, wenn nicht reformierbare Systeme sterben. Russland ist ein Beispiel dafür, was nach so einem "Systemtod" kommen kann..... Es geschieht niemals gleich, aber Dinge ähneln sich.

    Hallo Neo,sicherlich können Minen in solchen Ländern exorbitante Gewinne abwerfen. Niedrige Löhne , viele Arbeitslose, korrupte Beamte, mit ein bißchen Geschick kann man da wirklich Kosten/Steuern niedrig halten. Bloß ich werde keine Aktie aus dem afrikanischen Kontinent kaufen, das Risiko ist hoch alles zu verlieren. Ein Putsch, ein Aufstand oder Streik und über Nacht ist alles futschi. Die Afrikaner sind anders als wir, Neid ist dort weit verbreitet , wenn die von den hohen Dividenden erfahren , wollen die auch bald mehr haben.

    Geld kannst Du dort nur verdienen, wenn Du gute Informationen und Beziehungen hast. Oder aber selbst ein Staat / Konzern bist, der einen Staatsvertrag schließt (bzw. dessen Staat das für den besorgt) und falls dieser Staatsvertrag gebrochen wird, genug Militär hat, um sein Recht / seine Interessen durchzusetzen.


    Sprich: wenn beispielsweise Putin mit einem seiner börsennotierten Konzerne dort investiert, dann kannst Du versuchen, an Aktien dieses Konzerns zu kommen (dann aber hast Du den Ami im Nacken sitzen, es sei denn, Du hast Dein Depot in Russland und kommst da regelmäßig hin.......)


    Und auch wo Staaten (also Politiker) ihre Finger drin haben, ist Erfolg keinesfalls garantiert. Und Misserfolg überdurchschnittlich wahrscheinlich.



    Bei solchen Sachen gibt es nur eines: mit "Spielgeld" rein oder Finger weg. Ein seriöses Investment sieht anders aus.


    Momentan ist ohnehin überall Geld ohne Ende drin. Man sieht das an Börsenkursen, an Kunst- und Sammlermärkten, an Preisen für Edelsteine, Oldtimer usw.
    Ständig wird neues Geld gedruckt und das in einem Tempo, das nur eine einzige, logische und historisch zigfach belegbare Konsequenz haben kann. Wir wissen das. Von daher sucht jeder verzweifelt nach Anlagemöglichkeiten, die rentabel sind. Und genau die kann es - über die Gesamtmärkte gesehen - in so einem wirtschaftlichen Umfeld, in dem alles mit Geld ertränkt wird und keine Marktbereinigungen und Korrekturen von Fehlern (= Banken- und Konzern-Pleiten) zugelassen werden, nicht mehr geben.


    Das beste, was Du tun kannst: Gut essen, gut trinken, das alles in Maßen, also gesund leben, nicht jeden Billig-Dreck fressen, das Leben genießen. Das ist das einzige, was derzeit noch relativ zu allen Anlagemöglichkeiten günstig und bezahlbar ist. Und das sollte man ausnutzen. Weil genau um das tun zu können, investiert man letztendlich. Hier und nun ist die beste Zeit dafür. Wenn Du das tust, verlierst Du mit dem so bewusst nicht angelegten Geld nichts. Du rufst den optimalen Gegenwert jetzt ab!


    Ein Beispiel: als ich im Jahr 2005 erstmalig in ein Düsseldorfer Steakhaus essen ging, kostete das Entrecote von der Mittagskarte 10,50 Euro. Dazu gab es einen 50 ml Sherry, Brot und einen Salat. Gold stand damals irgendwo um die 500 / Unze, meist noch drunter. Damals 0,65 g Gold. Eine Kugel Eis in der besten Eisdiele kostete damals 60 Cent, also 1,2/1000 Unzen.


    Nun kostet dasselbe Essen (ohne Sherry) 15.50 Euro, das Eis kostet 1,2 Euro je Kugel aber Gold kostet 1.400.
    Macht 0,345 g Gold für das Entrecote ohne 50 ml Sherry und 0,85/1000 Unten für die Eiskugel.


    Selbst das Eis, dass sich verdoppelt hatte, ist in Gold billiger. Warum dann noch Gold kaufen????


    Und genau so (Deflation von Waren und Dienstleistungen gegenüber Gold) geht das bis zum finalen Crash weiter!


    Und ich vermute, dass es sich bis dahin, natürlich unter großen Schwankungen, noch beschleunigen werden wird.


    Denn: jeder Crash ist deflationär. Und man muss nur "richtig" sehen, um Deflation zu erkennen.



    Nur von dem, was man so nicht aufbrauchen kann, sollte man (wenn man schon etwas Gold und Silber besitzt) Dinge erwerben, dass auch dann noch einen Wert und einen Nutzen haben, wenn der Spuk vorbei ist. Noch könnte man beispielsweise Platin kaufen. In Gold ist schon so viel Geld drin, ob sich das auch noch über das Systemende hinaus lohnt, das ist die Frage. In dem Zusammenhang finde ich auch die Platinpreise in den letzten Jahren mit Dollar-Goldbindung höchst interessant............ Ein weiterer Grund auf das - relativ zu Gold derzeit immer noch sehr billige Platin zu verweisen.

    Deutschland ist ein sehr kleines Land mit nur sehr wenig Bevölkerung, gemessen an der ganzen Welt. Was für Deutschland, Holland, Luxemburg, die Schweiz und Österreich statistisch möglich ist und wäre, geht für die gesamte Welt nicht.


    Auch wenn unsere an Dummheit und Böswilligkeit kaum mehr zu überbietende Regierung uns erzählen will, dass unser Verhalten Einfluss auf beispielsweise das Klima und den CO2-Gehalt der Luft hat, ist das nicht so, wenn man sich die Bevölkerungszahlen anderer Länder und deren Pro-Kopf-Verbräuche einschließlich deren Änderungen ansieht. Da ist Deutschland völlig unbedeutend. Genau wie beim prozentualem Goldbesitz am vermeintlichen Gesamtvermögen.


    Wie Du darüber hinaus auch weist, ist ein gewisser Anteil des geförderten Goldes in Kunstschätzen, meist religiöser Art, gebunden. Ein anderer Teil steckt in Elektronik, Inlays und Zahnkronen. Ein weiterer, sehr großer Teil ist zu Schmuck verarbeitet. Ein weiterer, gewaltiger Teil ist (angeblich) im institutionellen Teil des Finanzsystem (Staaten, Zentralbanken) gebunden. Das kann und wird und will man für den privaten Anleger nicht verfügbar machen, solange Ordnungen existieren, wie wir sie kennen.


    Genau deswegen bin ich auch auf die 0,5 Prozent gegangen.

    Das sehe ich auch so.


    Sowohl das, was die Amis mit den Märkten getan haben uns weiter tun werden, als auch das, was der Iran machen wird, sind eindeutige Zeichen der Schwäche.


    Der eine hat eine gewaltige Angst vor den Psychosen seiner Bürger, weswegen er die Märkte stützt.


    Der andere muss und wird zurückschlagen, weil er sonst befürchten muss, sein Gesicht und damit seine Macht im eigenen Lande zu verlieren.


    Dass es keinen richtigen Krieg geben wird und dass beide schwach sind, erkennt man daran, dass sich beide innerhalb desselben Terrorismus (Irak) bewegen und es dabei zu keiner erkennbaren Front kommt.


    Daher gehe ich davon aus, dass sowohl der eine, als auch der andere nochmals "zurückschlägt", jedoch weniger spektakulär, sodass am Ende jeder sein (blessiertes) Gesicht wahrt und indem er seine Beulen herzeigt sagen kann / wird: dem habe ich es aber gegeben......


    Alles andere (Bombardierung und Einmarsch der USA im Iran) würde wohl zu einer direkten Eskalation mir Russland und China führen.... und dafür, den zu gewinnen haben die USA die konventionellen und industriellen Ressourcen nicht mehr. Das gilt auch für deren europäische Verbündeten.


    Was bleibt den USA?
    Vorerst gute Mine zum bösen Spiel machen und hoffen, dass es irgendwann zu einem Konflikt China-Indien-Russland kommt...... oder dass es beispielsweise gewaltige soziale und wirtschaftliche Unruhen in China geben wird......was anderes bleibt ihnen nicht, da es ihnen am Willen (und mittlerweile auch an der Fähigkeit) zur eigenen industriellen Produktion und an Haushaltsdisziplin fehlt. Die haben einfach abgewirtschaftet.

    5 % in Gold für alle geht gar nicht. Noch nicht mal 0,5 % würden gehen, nimmt man das, was so an "Guthaben", "Ansprüchen" und "Anleihen" existiert als Maßstab.


    Zu den Multi-Milliardären mit zig Prozent in Gold:
    hier stellt sich die Frage, wo und wie (ETF, allocated, located, Zollfreilager, Börsenlager) sie es lagern. Physisch und unter eigener Kontrolle (sprich: außerhalb des Bankensystems und außerhalb ausgewiesener Lagerstellen) dürften solche Mengen sicherlich kaum vorhanden / gelagert sein. Bestenfalls Bruchteile.


    Ich halte es für sehr unbedarft anzunehmen, dass solche "Aufbewahrungsarten und -orte" wirklich sicher sind, wenn Banken und Staaten global falsch liegen, sprich: pleite gehen oder kurz davor stehen.


    Was Multi-Milliardären bleibt: Ländereien, Immobilien, Industrievermögen..... und das international gut verteilt. Und etwas Edelmetall, sprich: das Metall, dass sie unbemerkt erwerben und unter eigener Kontrolle lagern konnten. Und abgesehen vom unbedingt Notwendigen so gut wie keine Anleihen, Bankguthaben usw.


    So schneiden sie immer noch stets besser ab, als der dumme Rest mit seinen so genannten "Geldwertanlagen".


    Die müssen / brauchen dank der Möglichkeit zu globaler Diversifikation über alle Sachwertanlagen und Beteiligungsmöglichkeiten gar kein Edelmetall besitzen, um auch danach mit profit und vollen Taschen da zu stehen......


    Und beim "normalen" Millionär ist bereits das nicht mehr der Fall. Dafür haben sie nicht genug Geld / Vermögen.


    Und was alles darunter angeht: die müssen, wenn sie schuldenfrei sind oder (abgesehen von der bezahlten Immobilie) Nettovermögen aufweisen auch Edelmetall haben, wenn sie nicht in wirtschaftlichen Extremsituationen wie die Weihnachtsgänse ausgenommen werden wollen.


    Leute mit laufenden Krediten können, sollte es richtig dick kommen, nur beten:
    Deren Wette (Entscheidung etwas auf Punp zu kaufen) basiert letztendlich auf drei wesentlichen Annahmen, die zeitgleich und während der überwiegenden (gilt für (1) und (2)) oder gar gesamten (gilt für (3)) Darlehnslaufzeit eintreffen müssen, damit deren Rechnung aufgeht:
    (1) dauerhaft niedrige oder gar negative Zinsen
    (2) eine als niedrig empfundene Geldentwertung, die aber oberhalb der Verzinsung der Schuld liegt
    (3) dass sie nicht arbeitslos werden und zumindest während der ersten 2/3 der Zeit der Darlehnstilgung ihr Lohn in etwa mit dem Maß der Geldentwertung steigt (weil sonst die Lebenshaltungskosten die Möglichkeiten zur Tilgung verhindern).


    Die mögliche Ungleichbehandlung von Staats-, Banken und Immobilienschuldnern bei Währungspleiten ist ein ziemliches Risiko, weil es hier über das Instrument der Stimmungsmache und der Gerechtigkeitsdiskussion (Neid, Währungsgewinnler, Kreditgewinnnler) richtig viel abzuschöpfen gilt........


    Und auch ein neues (Fiat-)System braucht Schuldsklaven. Am Anfang weniger davon, aber sehr schnell immer mehr.......
    Wenn sowas nach einer Währungspleite erneut kommt, wird auch das pleite gehen, jedoch dieses Mal viel schneller, als das jetzige.
    Und ohne weltweite politische Umstürze wird es keinen Goldstandard geben können. Mit der Sorte Regierungen und Politikern, wie wir sie derzeit haben geht mangels wirtschaftlicher Ethik und Ausgabedisziplin nur ein sich ständig verschlimmernder und beschleunigender Geldbetrug.


    So ist das nun mal, wenn man faktisch allen alles verspricht. Und es einigen "Göttern" auch gibt.

    ......Die Industrie wird alles dafür tun von den PGM Metallen insgesamt soweit wie es geht wegzukommen, sowohl bei Brennstoffzellen wie bei Verbrennung Adblue usw. Entsprechende Entwicklungen laufen ja schon. Nicht nur wegen den Kosten sondern wegen der Versorgungssicherheit......

    Das auch. Das mit der Versorgungssicherheit reizen sie echt bis zum Anschlag aus, erst kurz davor werden sie wechseln. Momentan reichen die oberirdischen Metallbestände an Palladium noch für ein Jahr. Im Verlauf des Jahres kommt die Neuförderung und das Metall aus Recycling dazu. Daher reicht es noch für einige Zeit. Und bei Palladium ist Russland vorne. Russland ist wegen der Infrastruktur und der Möglichkeit diese aufrecht zu erhalten, definitiv zuverlässiger, als SA, wo langsam alles den Bach hinuntergeht. In Handelssachen sind sie korrekt.


    Dennoch: es kommt der Tag, an dem nicht mehr genug Palladium da ist oder es preislich derart schmerzt, dass sie wegen des Preises wechseln. Für ein paar Jährchen ist genug oberirdisches Platin da. Und bis das dann aufgebraucht ist, ist wieder etwas Palladium gefördert worden.....


    Prinzipiell ist derzeit genug da, wenn man alles flexibel nutzen würde.....


    Und nur, weil man genau das nicht tun will, haben wir diese extremen Preisverwerfungen bei den Pt-Metallen.


    Je extremer die Verwerfungen, desto länger zieht sich der Niedergang in SA hin...... und je näher alle Preise am Optimum, also an den Förderkosten zuzüglich üblicher Unternehmerlohn sind, desto schneller sind die Kommunisten dort am Ende. Weil: Markt können sie nicht, haben sie nie gekonnt, werden sie auch nie können/verstehen.

    Solange die fetten Finger noch 80 % des Angebots nach belieben verbriefen können wird sich hier auch nichts ändern. Die paar Zertifikate mit Lieferrecht können leicht bedient werden und was div. ETF enthalten weiss doch keiner. Schliesslich können angeblich auch diese geschortet werden.

    Es ist institutioneller Betrug im XXX-L-Maßstab.


    Da hängt ne ganze Menge dran:
    Staatsanleihen und damit der ganze,aufgeblähte, staatliche Repressionsapparat und Polit-Irrsinn,
    Die ganze Banken-und Kapital-Lebens-Versicheringsw....., die niemanden mehr nutzt, der da einzahlt,
    Die ganze kapitalertragsbasierte "Altersvorsorge",die real auch nur ein weiteres,darauf aufbauendes Betrugsmodell ist, weil die Versicherten real verlieren, statt zu gewinnen


    Es baut alles aufeinander auf.


    Oder anders herum:


    mit einer Unze Gold, die jemand privat kauft, sich einsteckt und sich außerhalb des Bankensystems weglegt, entzieht der denen geschätzte 10 bis 1.000 Unzen an Papier-und Betrugspotenzial.


    Oder noch anders herum:
    jeder, der "Papiergold" kauft oder so dumm ist, ETF-Gold zu kaufen oder sein Gold unalocated in Tresoren lagern zu lassen, steht am Ende nackt da und verlängert bis dahin sein und unser aller Leid immer weiter.


    Und jeder, der Kaufoptionen erwirbt, ohne diese in Metall einzulösen.... oder gar Scheinchen oder Zertifikate.... der ist dem Wesen nach sogar ein Hochverräter und Mittäter,weil er der Bande noch zuspielt.


    Worum es sich den Verbrechern geht:
    Die machen ihr Ding und wir sollen es erst dann mitbekommen,wenn es zu spät ist. Daher die Staatsverschuldung, daher die Behinderungen beim Edelmetallkauf.


    Müssten die Dreckschweine alles über Steuern und Abgaben finanzieren, hätten wir ganz schnell andere Regierungen oder die Revolution. Und genau deswegen (Umgehung der Kontrolle durch das Volk) ist es Hochverrat.


    Wer ihnen sein Geld überlässt,ist Mittäter.

    Unter ~800 wäre allerdings ‘Polen offen‘. :/

    Und bei 1200, 1400 oder 1600 ist der risikolose Großteil des Profites weg.


    Als Rhodium bei 800 bis 1000 stand,hätte es auch noch bis 400 durchrutschen können........ hatte es aber nicht.



    Weil ich wenig Lust habe, mir derartige Gedanken zu machen, schaue ich mir die Schwankungen der Metalle untereinander, deren oberirdische Bestände und Substituierbarkeit an.


    Das sind viel belastbarere Dinge, als Charttechnik.

    PD ist aufgebraucht, Pt reicht vielleicht für ein paar Jahre länger. Schafft denen evtl. Zeit für neue Lösungen. Was danach kommt: schauen wir mal und lassen uns überraschen.


    Die Industrie muss bald wechseln, ob sie will oder nicht.


    Die Alternative sind wirklich nur gänzlich neue Lösungen. Wie die aussehen, was sie kosten - keine Ahnung. Das ist derzeit pure Spekulation. E-Autos sind es wenigstens nicht.

    Was für die SA-Miner zum Problem wird ist das für 2020 voraussichtlich ein Überangebot an Platin und ein Angebotsdefizit an (Rh)odium und Palladium auftreten wird. Palladium und Rhodium ist aber ein Beiprodukt, so das sie zwar mehr an Rh und Pd verdienen können aber bei Platin nichts oder draufzahlen. Daher sind sie sehr unwillig die Produktion zu erhöhen, andererseits erwarten sie das die Ausbeute der laufenden Minen in den nächsten Jahren sinkt.-----


    ........Grund ist der schwache Absatz von Dieselfahrzeugen mit Pt-Kats.Da statt Diesel mehr Benziner gekauft werden ist das geradezu fatal für die Autoindustrie / Pt-Minen. Hängt jetzt auch mit der Schwere der kommenden Wirtschaftskrise zusammen ob überhaupt die Autoverkäufe aufrechterhalten bleiben und wie sich die e-Mobilität entwickelt. Könnte sein , was ich sehr wahrscheinlich finde, das sie keine Investitionen vornehmen um die Produktion aufrechtzuerhalten oder auszuweiten. Das finde ich auch betriebswirtschaftlich am sinnvollsten. Man verdient mehr indem man das Angebot verknappt auf KorbSicht von (Pt,Rh,Pd). Vielleicht gibt es Minen die einen sehr hohen Pd-Anteil haben da könnte es sich lohnen die Produktion zu erhöhen.


    Werde daher in der nächsten Zeit kein Pt mehr erwerben, da kurzfristig ein erhebliches Abwärtspotential besteht. Wenn wir wieder unter 800$/uz liegen kann man ja wieder zukaufen. Und auf lange Sicht muß es steigen, da in den nächsten 5 Jahren ohne weitere Investitionen die Förderung sinkt.[/color]

    Ja, wenn das alles soooo einfach wäre.
    Momentan gibt es immer noch eine gewaltige Überproduktion an Platin, die aber geschickt von Spekulanten aufgekauft wird. Und zwar in einem derartigen Maße, dass zumindest eine Scheideanstalt sich an den Metallguthaben ihrer Kundschaft derart vergriffen hat, dass sie ihren Kunden über Wochen kein Platin liefert. Im aktuellsten Platin-Bericht nennt man das "Investment-Nachfrage". Letztendlich ist die Investment Nachfrage in ihrer Summe etwa gleichzusetzen den oberirdisch mobilisierbaren Reserven. Und die steigen. Und das sind verdammt gute Nachrichten.
    Ganz anders ist das bei Palladium der Fall: dort existiert ein echt böses Produktionsdefizit, dass immer weniger durch oberirdisch mobilisierbaren Reserven und Recycling von Alt-Katalysatoren ausgeglichen werden kann. Deswegen ist der Preis in den letzten 18 Monaten förmlich explodiert.
    Beim Platin gab es hingegen Stagnation. Rhodiumreiches, aber palladiumarmes Erz wurde nicht mehr gefördert. Diese Minen wurden geschlossen. Und nur noch Platinerz mit viel Palladium, dafür aber sehr wenig Rhodium gefördert. Folge: Rhodium ist noch extremer im Preis gestiegen, als Palladium. Und Platin fällt als "Beifang" an erhöht die oberirdischen Reserven weiter und hält den Preis unten.
    Und nun frage Dich bitte, was die Industrie will.
    In erster Linie wollen die Versorgungssicherheit. Der Preis ist dabei erst einmal zweitrangig.
    Und nun haben wir eine Situation, in der es bald an Versorgungssicherheit von Palladium und Rhodium mangelt. Genau das deuten deren Preise an.
    Und nun frage Dich bitte, was die Industrie tun wird, wenn sie erkennt, dass die Versorgungssicherheit bei Palladium nicht mehr gegeben ist und deren Auto-Absatz dadurch gefährdet wird.
    Ganz bestimmt werden sie dann nicht die Produktion von technisch unausgereiften E-Autos erhöhen, für die es trotz Subventionen nur sehr wenige Kunden gibt.......
    Und was Märkte wie China, Indien, Brasilien usw. angeht....... haben E-Autos und Autos, die auf Nahrungsmittel fahren dort keine Chance......


    Also wird man nach einem Metall suchen, das Palladium teilweise ersetzen kann und von dem es derzeit genügend viel gibt..........


    ......aber weil es dann gleichzeitig superteure Kats und spottbillige Kats parallel gibt......... entsteht ein weiteres, gewaltiges Preis-Problem bei den Einkäufern der Konzerne, dass dazu führt, dass binnen sehr kurzer Zeit nur noch die billigen Kat´s produziert werden........



    Meine Meinung:
    In fünf Jahren ist dieser Drops längst gelutscht........


    Dann werden sich die Ratios der Platingruppen-Metalle ganz schön verändert haben.


    Und zwar völlig unabhängig vom Konjunkturzyklus.


    Weil da viel gravierendere Faktoren mit hineinspielen.

    ......Wegen der MWST aber macht es eigentlich nur Sinn bei den Lateinern zollfrei in ihrem Schweizer Lager.......

    Hatte ich - wegen der Schnüffelei in Deutschland, also aus völlig anderen Gründen - auch in Erwägung gezogen.


    Aber wenn schon die Metallkonten von Goldankäufern bei den Scheideanstalten "geleert" werden und diese auf ihr Metall warten müssen........ ....und dem Lateiner hat man schon einmal einen Tresorraum leer geräumt.


    Seriös und ehrlich sind sie, das glaube ich schon. Aber die bösen Mitmenschen...... sind manchmal cleverer. Siehe Düsseldorf, Luisenstraße.


    Trau schau wem......