Hallo Neo,sicherlich können Minen in solchen Ländern exorbitante Gewinne abwerfen. Niedrige Löhne , viele Arbeitslose, korrupte Beamte, mit ein bißchen Geschick kann man da wirklich Kosten/Steuern niedrig halten. Bloß ich werde keine Aktie aus dem afrikanischen Kontinent kaufen, das Risiko ist hoch alles zu verlieren. Ein Putsch, ein Aufstand oder Streik und über Nacht ist alles futschi. Die Afrikaner sind anders als wir, Neid ist dort weit verbreitet , wenn die von den hohen Dividenden erfahren , wollen die auch bald mehr haben.
Geld kannst Du dort nur verdienen, wenn Du gute Informationen und Beziehungen hast. Oder aber selbst ein Staat / Konzern bist, der einen Staatsvertrag schließt (bzw. dessen Staat das für den besorgt) und falls dieser Staatsvertrag gebrochen wird, genug Militär hat, um sein Recht / seine Interessen durchzusetzen.
Sprich: wenn beispielsweise Putin mit einem seiner börsennotierten Konzerne dort investiert, dann kannst Du versuchen, an Aktien dieses Konzerns zu kommen (dann aber hast Du den Ami im Nacken sitzen, es sei denn, Du hast Dein Depot in Russland und kommst da regelmäßig hin.......)
Und auch wo Staaten (also Politiker) ihre Finger drin haben, ist Erfolg keinesfalls garantiert. Und Misserfolg überdurchschnittlich wahrscheinlich.
Bei solchen Sachen gibt es nur eines: mit "Spielgeld" rein oder Finger weg. Ein seriöses Investment sieht anders aus.
Momentan ist ohnehin überall Geld ohne Ende drin. Man sieht das an Börsenkursen, an Kunst- und Sammlermärkten, an Preisen für Edelsteine, Oldtimer usw.
Ständig wird neues Geld gedruckt und das in einem Tempo, das nur eine einzige, logische und historisch zigfach belegbare Konsequenz haben kann. Wir wissen das. Von daher sucht jeder verzweifelt nach Anlagemöglichkeiten, die rentabel sind. Und genau die kann es - über die Gesamtmärkte gesehen - in so einem wirtschaftlichen Umfeld, in dem alles mit Geld ertränkt wird und keine Marktbereinigungen und Korrekturen von Fehlern (= Banken- und Konzern-Pleiten) zugelassen werden, nicht mehr geben.
Das beste, was Du tun kannst: Gut essen, gut trinken, das alles in Maßen, also gesund leben, nicht jeden Billig-Dreck fressen, das Leben genießen. Das ist das einzige, was derzeit noch relativ zu allen Anlagemöglichkeiten günstig und bezahlbar ist. Und das sollte man ausnutzen. Weil genau um das tun zu können, investiert man letztendlich. Hier und nun ist die beste Zeit dafür. Wenn Du das tust, verlierst Du mit dem so bewusst nicht angelegten Geld nichts. Du rufst den optimalen Gegenwert jetzt ab!
Ein Beispiel: als ich im Jahr 2005 erstmalig in ein Düsseldorfer Steakhaus essen ging, kostete das Entrecote von der Mittagskarte 10,50 Euro. Dazu gab es einen 50 ml Sherry, Brot und einen Salat. Gold stand damals irgendwo um die 500 / Unze, meist noch drunter. Damals 0,65 g Gold. Eine Kugel Eis in der besten Eisdiele kostete damals 60 Cent, also 1,2/1000 Unzen.
Nun kostet dasselbe Essen (ohne Sherry) 15.50 Euro, das Eis kostet 1,2 Euro je Kugel aber Gold kostet 1.400.
Macht 0,345 g Gold für das Entrecote ohne 50 ml Sherry und 0,85/1000 Unten für die Eiskugel.
Selbst das Eis, dass sich verdoppelt hatte, ist in Gold billiger. Warum dann noch Gold kaufen????
Und genau so (Deflation von Waren und Dienstleistungen gegenüber Gold) geht das bis zum finalen Crash weiter!
Und ich vermute, dass es sich bis dahin, natürlich unter großen Schwankungen, noch beschleunigen werden wird.
Denn: jeder Crash ist deflationär. Und man muss nur "richtig" sehen, um Deflation zu erkennen.
Nur von dem, was man so nicht aufbrauchen kann, sollte man (wenn man schon etwas Gold und Silber besitzt) Dinge erwerben, dass auch dann noch einen Wert und einen Nutzen haben, wenn der Spuk vorbei ist. Noch könnte man beispielsweise Platin kaufen. In Gold ist schon so viel Geld drin, ob sich das auch noch über das Systemende hinaus lohnt, das ist die Frage. In dem Zusammenhang finde ich auch die Platinpreise in den letzten Jahren mit Dollar-Goldbindung höchst interessant............ Ein weiterer Grund auf das - relativ zu Gold derzeit immer noch sehr billige Platin zu verweisen.