Hm,wenn du damals für 12 DM/Std. gearbeitet hast , könnte es eventuell hinkommen.
Bei den meisten hat sich der Lohn jedenfalls nicht verdreifacht.
Bei einigen kaum eine Lohnerhöhung,
als Ausgleich gab es dann unentgeldliche Arbeitszeitverlängerung von 36 auf 40 Std./Woche
und als Sahnehäubchen noch Kürzungen bei Urlaubs -und Weihnachtsgeld.![]()
Jahrelang keine Lohnerhöhung - so war das bei meinem letzten Arbeitgeber auch. Ich hatte dann von älteren Kollegen erfahren, dass diese seit teils mehr als 10 Jahren keine Lohnerhöhung mehr bekommen haben. Ab Mitte 40 gab es nichts mehr anzupassen. Hatte bei denen wohl System. Bei dem Düsseldorfer Fickladen habe ich dann gekündigt (auch aus anderen Gründen, die waren nicht nur geizig bei den Löhnen, sondern auch noch dumm und zumindest die Firmenleitung war eindeutig kriminell) und für etwa 800 Euro mehr bei einem Büro angefangen das meiner Ansicht nach deutlich vertrauenswürdiger war. Ursprünglich wollte ich etwas mehr haben, habe jedoch dann 300 Euro nachgelassen, weil man mir einen Bonus in Aussicht stellte. Der kam dann aber nicht, obgleich andere Kollegen ihre Gratifikation erhalten hatten. Das hat mir nicht gefallen, ich hatte von Anfang an kein gutes Gefühl gehabt, weil bei dem alten Arbeitgeber auch oft Boni in Aussicht gestellt wurden, die dann entweder nicht oder - in einem einzigen, lächerlichen Fall, es waren etwas mehr als 100 Euro - nur zu einem Bruchteil bezahlt wurden. Ich hatte daher meinem Chef mitgeteilt, dass ich den Vertrag kündigen werde und ihm gesagt, dass wenn er mich noch für ein spezielles Projekt haben will, wir das machen können, allerdings für 3.000 Euro monatlich mehr und maximal für 15 Monate, also bis zum voraussichtlichen Projektende. Ich war es ganz einfach satt, weil ich mir verarscht vorkam. Das war ganz einfach einmal zu viel.
Er hatte mich dann gebeten nicht zu kündigen und wollte die kommenden 15 Monate die 3.000 monatlich extra zahlen. Das Geld haben sie durch meine Leistung schon vielfach hereingespielt. Somit haben alle was davon. Auch so kann es gehen. Meine neuen Tätigkeitsfelder sind nun viel breiter, die Arbeitszeiten deutlich länger, aber es sind fast alles Dinge, die ich sehr gut beherrsche. Ich hatte mich ganz einfach viele Jahre lang viel zu billig "verkauft".....
Mein Tipp: einfach was neues suchen, kündigen und wechseln, wenn nichts kommt.
Hätte ich viel früher tun müssen.
Und vor allem: Zwischenzeugnis ausstellen lassen, es prüfen lassen, wenn was nicht stimmt oder es unvollständig ist: nachbessern lassen. Denn genau so tricksen manche dieser geizigen Betrüger- und Abzocker-Firmen, um Wechsel zu unterbinden.
Zurück zum Thema:
wenn Geldmengen jährlich um 6 Prozent und mehr wachsen, Vermögenspreise sich binnen 20 Jahren vervier- bis verfünffachen und sich Löhne knapp verdoppeln..... stimmt was politisch und gesellschaftlich ganz und gar nicht.
Und wenn trotz derart extremer Lohnzurückhaltung nun auch noch die Wirtschaft kollabiert, dann hat dies Gründe, die nichts mit zu hohen Löhnen zu tun haben. Ganz im Gegenteil.
Löhne steigen erst dann, wenn es gar nicht mehr anders geht, wenn keiner mehr für wenig schlechtes Gelds bereit ist zu arbeiten.
Zuerst waren es die Diesel.... aber die Feinstaub- und Klimamafia macht immer weiter. Jede Menge Firmen rund ums Auto werden sich verkleinern, gleich Pleite machen oder ins Ausland gehen.
Bald werden jede Menge Buden auf den Markt fliegen, die in den letzten Jahren völlig überteuert gekauft wurden..... Das wird ein beispielloses Blutbad werden.
Aber wie immer wird es (wie jetzt beim Platin und früher beim Rhodium) dann auch Leute gehen, die am Tiefpunkt dankbar die Hände aufhalten und - natürlich mit dem "richtigen" Geld - billig kaufen werden, was heute noch gut und unbezahlbar teuer ist...... Auch das ist gewiss.