Beiträge von mesodor39

    Mit diese Meinung bist du nicht allein...
    Eine Korrektur würde dringend benötigt um etwas Druck vom Kessel zu bekommen.
    Wenn das Kartenhaus erst mal ins Rutschen kommt, ist es zu spät und der aus dem Anstieg aufgestaute Druck wird sich dann sehr schnell entladen. Dann wird die Panik das Ruder übernehmen und das kann eigentlich nur übel ausgehen...


    Gruss agamura

    Gefühlt gebe ich euch beiden völlig Recht.


    Auch ich bin ständig hin und her gerissen.


    Einerseits wäre, nimmt man die Erfahrungen der Vergangenheit, eine Korrektur überfällig, denn das das, was wir sehen eine geschickt gestellte BULLENFALLE ist, das spürt jeder, der lang dabei ist.


    ABER:
    dass nach der Lösung der Bindung zwischen Gold und Papiergeld auf jeden extremen Anstieg beim Gold ein extremer Einbruch folgte, das ist nur die eine Hälfte der Wahrheit. Und ganz genau betrachtet ist das die weniger wichtige Hälfte.


    Das Allerwichtigste ist, dass nach jedem extremen Anstieg das Niveau, auf dem dieser Anstieg begann, nie wieder erreicht wurde. Egal, ob Anfang der Anfang der 80er oder um 2011 herum: keiner der beiden heftigen Abstürze erreichte jemals wider das etwa 10 Jahre davor liegende Ausgangsniveau!


    Wer beim physischen zu früh aussteigt, kommt nie wieder zu dem Kurs rein, zu dem er ausgestiegen ist.


    Was solche Leute tun, nachdem sie endlich ihren Fehler erkannt haben, weis jeder und jeder kann es hier und anderswo nachlesen: die Gier gewinnt oberhand, man kauft viel zu teuer, die Bullenfalle schnappt zu und man verkauft in Panik, dass es weiter runter geht mit bereits hohen Verlusten. Hin & her - Taschen leer!


    Die Alternative dazu: ein hoch bewertetes Metall verkaufen und im Gegenzug ein niedrig bewertetes Metall kaufen. Das allerdings lohnt nur bei extremen und völlig ungerechtfertigten Bewertungen.


    Und die sehe ich beim Gold derzeit nicht. Ganz im Gegenteil.


    In Anbetracht dessen, dass man derzeit extrem inflationiert, ist Gold noch viel zu billig.


    Gold kann weder gedruckt noch beliebig vermehrt werden.


    Gold bringt auch keine (Negativ-)Zinsen. Eine Unze bleibt eine Unze.


    Man kann zwar Gold und Bargeld verbieten. Jedoch: bei Gold würde sich ein Schwarzmarkt bilden, während Bargeld bei einem Verbot keinerlei Kaufkraft mehr hätte............


    Und Gold hat in echten Krisen immer noch am ehesten Wert und Akzeptanz.


    Bei Edelsteinen oder Industriemetallen (Platin, Palladium usw.) ist dies in viel geringerem Maß oder fast gar nicht der Fall. Das muss man bei Vergleichen immer beachten.


    Und wenn es wirklich drauf ankommt und die Fiat-Währungen implodieren, haben Banknoten einen geringeren Nutzen als Küchen- oder Toilettenpapier, da man sie dann nur noch als Makulatur, als Altpapier, zum Heizen oder im Notfall als Ersatz für mangelndes Toilettenpapier verwenden kann. Letzteres bitte nicht in Königreichen tun.....



    Und wenn Leute sagen, jeder sei long......


    Long in was? In echter Ware oder Verträgen?


    Sorry: wo ein Käufer, da ein Verkäufer.


    Die Metallmenge erhöht oder vermindert sich durch Handelsaktivitäten nicht.


    Seit 2011 wurden fast alle "schwachen Hände" brutalst aus dem Gold herausgeprügelt.


    Die kommen, wenn überhaupt, erst dann wieder rein, wenn die Kurse da sind, wo sich das hier noch keiner vorstellen kann.....


    dazu ist das noch alles viel zu frisch. Noch lecken sie ihre Wunden, die sich selbst geschlagen haben.


    Was jetzt mitmischt, ist überwiegend aus ganz anderem Holz geschnitzt.....


    Auch das ändert sich, aber bitte sehr nicht in 6 Monaten....

    Wenn man es ganz genau sieht, ist der Berkshire Hathaway-Chart in diesem Beispiel eigentlich auch "Müll", weil man diesen noch um die jährliche Zunahme des Goldangebotes hätte diskontieren müssen (!)


    Denn schließlich tritt Herr Buffet mit dem Versprechen an, den "Wert" den die Aktionäre mit seinen Aktien in Händen halten, zu bewahren und zu mehren (ugs "Sharholder Value").


    Wenn ich also seine Aktie mit etwas inflationiertem vergleiche, also mit etwas, vom dem es jedes Jahr durch Bergbau etwas mehr gibt, dann muss der Wert der Aktie, wenn er denn real gemehrt oder erhalten wurde, um das Maß der Goldmengensteigerung = Goldinflation oberhalb des Goldpreischarts liegen, was den reinen Werterhalt angeht.


    Alles andere ist, seien wir mal ganz ehrlich, pure Kapitalvernichtung.


    Insofern hat Herr Buffet in den letzten 20 Jahren ganz deutlich einen negativen Sharholder Value geschaffen, da er es weder vermochte, die Goldpreissteigerung, noch die Goldpreissteigerung zuzüglich der Goldinflation zu kompensieren.


    Fazit: auch er ist ohne Badehose geschwommen und hat das selbst gesteckte Ziel grandios verfehlt !


    Selbst er war nicht in der Lage, sein und das Vermögen seiner Aktionäre vor Teilenteignung durch Inflationierung zu schützen. Genau das sagen uns die beiden Charts. Er hat es versucht, war damit gewiss erfolgreicher als viele andere, vielleicht sogar einer der besten, vorsichtigsten und Versiertesten.....


    Aber auch für ihn gilt dasselbe wie für jeden Spieler: der Automat (egal ob Spielautomat oder die Gelddruckpresse) ist einfach stärker!.


    Gold bietet in einem (Falsch-)Geld-(Betrugs)System, wenn auch keinen vollkommenen Schutz, immer noch den besten Schutz vor Enteignung durch Geldbetrügereien!.




    Übrigens:
    China dürfte ein ähnlich großes Schuldenproblem haben, wie die USA. Nur kann eine Diktatur das besser verstecken und unterdrücken, als eine, sagen wir mal als Demokratie firmierende Oligarchie.


    Insofern lindert ein "Währungskrieg" den Schuldendruck beider Länder ganz gewaltig. Und ist somit im Interesse beider Staaten (!). Und er bietet Möglichkeiten der Ablenkung von der Hauptursache durch vielerlei fadenscheinige Erklärungen und aufgrund dieses vermeintlichen "Währungskrieges" erst konstruierbarer Zusammenhänge.


    In Wirklichkeit spielen sie doch folgende Spiel: Du schädigst meinen Gläubiger und im Gegenzug schädige ich Deinen Gläubiger......


    Sie spielen einander schon recht geschickt gegenseitig die richtigen Karten zu......


    ....immer schön zum Schaden ihrer Gläubiger.


    Eine Ebene darunter werden Bürger, wieder mit fadenscheinigen Argumenten und Falschinformationen (Mensch gemachter Klimawandel, Vegane Ernährung, Feinstaub, NOX, usw.) ausgeplündert und ihnen werden Schuldkomplexe eingepflanzt. Die wahren Probleme: Überschuldung und Überbevölkerung) hingegen bleiben dabei auch wieder im Verborgenen.

    Ich würde - völlig unabhängig von der Echtheitsfrage, das Angebot der Rückerstattung annehmen. Schon alleine, weil das Ding so eine seltsame Stelle am Rand hat, was auf eine Henkelspur oder einen Gusskanal hindeuten könnte und weil die Münze sehr unscharf wirkt. Mehr als seinen Metallwert dürfte das Stück wegen der Beschädigung nicht haben. 4 % Gewichtsabweichung gehen gar nicht. Wenn auch der Durchmesser nicht stimmt, stimmt da was nicht. Sowas ist stets seht schwer verkäuflich, eben wegen Echtheitszweifeln.

    Der Mann sieht das Unvermeidbare und ist klug genug, sich zum zeitlichen Ablauf nicht zu äußern.


    Unvermeidbar ist eine Reduktion der Schulden und damit im Gegenzug eine Reduktion der auf Papiergeld lautenden schuldrechtlichen Ansprüche.


    Einige Dinge wurden schon gemacht: so genannte "Bail in´s", bei denen aus Sparguthaben per gesetzlichem Zwang Anteile an der Bank werden, die diese Guthaben dem Sparer schuldete. Oder Negativzinsen. Das alles reicht aber nicht, weil die Schulden förmlich explodieren und Staaten sich mittlerweile mehr oder weniger über die Notenpresse finanzieren. Einen "Rentenmarkt" im klassischen Sinne gibt es nicht mehr.


    Dass es so nicht weiter geht, ist klar.


    Wie man die Diebestour gegen die Geldeigner ausgestaltet, genau das ist die Frage.


    Keine Frage hingegen ist, dass Lug und Betrug irgendwann als solcher erkannt wird, und Menschen sich dann zuerst weigern werden, Papiergeld zu sparen und in einem weiteren Schritt damit beginnen, dass sie die Annahme von Papiergeld selektiv selbst verweigern werden.


    Werthaltiges (Land, Immobilien, Maschinen usw.) gibt es dann nur noch im Handelstausch gegen andere Waren oder Gold/Silber. Ist keiner da, der was bietet, was man selbst benötigt oder Edelmetall auf den Tisch legt, wird nichts abgegeben / produziert.


    Das passiert noch nicht mal aus Boshaftigkeit, sondern ganz einfach deswegen, weil man für Papiergeld selbst von gewissen Dingen nichts mehr bekommt.....


    Die Alternative dazu sind Preise und Löhne auf einem Niveau des fünf bis zwanzigfachen des heutigen Niveaus. Mit der Folge, dass die Kaufkraft des Geldes und der Wert der "Guthaben" und die Höhe der Schuld real 1/5 bis 1/20 der Ursprungsschuld beträgt. Dann wären die meisten "Schulden" weginflationiert. Da Löhne und Preise nicht zeitgleich steigen werden, wird es zu sehr großen Problemen wie Produktionseinbrüchen, extrem hoher Arbeitslosigkeit und sich daraus entwickelnden, extremen gesellschaftlichen Spannungen kommen. Deswegen auch der Wassergraben um den Bundestag.....

    Darum genau ging es: Staat und Banken zu sanieren, in dem die in ihrer Summe nicht realisierbaren Ansprüche teilweise oder ganz für ungültig erklärt wurden.


    Dann etwas später der so genannte "Lastenausgleich", der nichts anderes war, als eine Substanzbesteuerung bereits versteuerter, nicht über die WR einziehbarer Vermögenswerte.


    Die aber kamen - trotz allem - viel besser weg, als Geldeigner.



    Und der, der damals kiloweise Gold besaß, musste zwischen Zahlung des Lastenausgleiches oder weitestgehender Illiquidität wählen, denn schneller Reichtum wäre aufgefallen und hätte zu unangenehmen Fragen geführt.


    Natürlich war es damals viel besser als heute möglich, mit der Zeit immer mal wieder etwas Metall zu veräußern und in den Wirtschaftskreislauf einzufügen.......

    Lieber Mesodor,
    ich liege weder so - noch so. ich bin noch dabei mir ein Bild zu machen. Übrigends ist Palladium für Wasserstoffautos essentiell, Platin u.U. ersetzbar.
    Beste Grüße Dir und Danke für Deine Antwort.
    Neo.

    Wie viel Palladium wird für ein Wasserstoff-Auto mit einer Reichweite von, sagen wir mal 300 km benötigt?
    Gibt es hierzu Angaben?


    So weit ich weis, kann Palladium die vielfache Wasserstoffmenge speichern.


    Dennoch wird man je PKW viel mehr mehr brauchen, als beispielsweise Palladium in einem Kat vorhanden ist.


    Unbeschadet dessen bin ich der Überzeugung, dass es irgendwann sowohl andere Antriebe für Mobilität (z.B. wirklich funktionsfähige Elektroautos für überwiegend innerstädtische Bereiche), als auch synthetisch (mittels Photovoltaik und/oder mittels Zellen) erzeugte Treibstoffe geben werden wird. Der synthetische, durch Licht erzeugte Treibstoff hat den Vorteil der hohen Energiedichte und er ist definiert, rein und frei von schädlichen Bestandteilen wie Schwefel usw.). Selbst ein Wasserstoffantrieb ohne Palladiumspeicher ist bereits jetzt denkbar und umsetzbar, allerdings nur bei riesigen Motoren (z.B. Schiffen) und über Drucktanks.


    Noch ist das alles nicht so weit, dass man es guten Gewissens Menschen als Individuen und der Menschheit als Ganzes zumuten kann. E-Autos benötigen (derzeit noch) mehr Ressourcen und verbrauchen bei ihrer Produktion schon mehr CO2, als Diesel bei Produktion und jahrelangen Betrieb. Sie sind daher, auch unter dem Aspekt COS-Bilanz konventionellen Fahrzeugen unterlegen. Verschwendung pur. Das ist eine riesige Drangsaliererei, Geschäftemacherei, Verarscherei und Abzocke der Bürger durch "grüne" Konzerne und Politik (mit ihren CO2-Abgaben).


    Es müssen, auch für die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht Mensch gemachte Erderwärmung, ganz andere Lösungen her. Zu erst einmal aber muss die Freiheit des Wortes und die Freiheit der Forschung wieder hergestellt werden. Spinner, Idioten, Betrüger und Rosstäuscher müssen öffentlich als solche benannt werden dürfen, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen.


    Dann erst können auch realisierbare Potenziale zur Einsparung von Energie, die derzeit ganz woanders liegen, zügig gehoben werden.


    Das bedarf auch eines Geldes, das Geld ist und eines Wettbewerbs in Verbindung mit einem Zins, der Verschwendung und Spinnereien verhindert bzw. bestraft.


    Fakt ist, dass zukünftige, technische Entwicklungen nicht absehbar sind.


    Fakt ist leider auch, dass oberirdisch vorhandene und mobilisierbare Platinmetalle um drei bis fünf Zehnerpotenzen seltener sind, als GOLD.


    Zu den geschätzten oberirdischen, verfügbaren Beständen:


    Gold: 150.000-300.000 t oberirdische Bestände.


    Platin: 10 Millionen Unzen, also 311 Tonnen, also kommen auf ein Kilo oberirdisches Platin mehr als 500 kg Gold


    Palladium (2015) 850.000 Unzen, also 27 Tonnen, ETF´s + Nymex-Lager


    Rhodium: 700.000 Feinunzen, Stand 2014, also 22 Tonnen.


    Auf ein Kilo Rhodium oder Palladium, das oberirdisch verfügbar ist, kommen mehr als 6 Tonnen oberirdisches Gold.


    Die Werte für Palladium und Rhodium dürften heute noch niedriger sein.


    Daher scheidet Palladium als Wasserstoffspeicher für individuelle Mobilität leider aus. Flausen sind das, sonst nichts. Es fehlt dafür ganz einfach sowohl an verfügbarem und förderbarem Metall.......

    Hallo Platinfans,


    ich kann die Argumente von Mesodor gut verstehen. Aber scheinbar stehen wir vor einer Zeitenwende........

    Genau. "Dieses Mal ist alles anders" - der teuerste Irrtum, der Investoren und Anleger immer wieder passiert.


    Leider spricht die Empirik genau dagegen.


    Und davon abgesehen: in der Industrie wird Platin immer gebraucht. Und wenn es so billig wird, dass es nicht mehr gefördert werden kann ist Ende im Gelände.


    Übrigens: Palladium und Rhodium wären von einem Ersatz von Ottomotoren durch E-Autos oder Brennstoffzellen-Autos noch viel stärker betroffen, denn sie werden viel weniger in der Industrie eingesetzt, als Platin........


    Seltsamer Weise sieht man das deren Kursen so gar nicht an......


    Eigentlich ist das wirklich sehr schade, denn:


    das wäre, träfe es nur zu, ein totsicheres Kaufargument für Platin, dessen Förderung dann nicht mehr durch die Förderung der Schwestermetalle Palladium und Rhodium subventioniert werden würde, dessen industrieller Bedarf aber weiterhin existent wäre, weswegen irgendwann, wenn die oberirdischen Bestände verbraucht wären, zu nahezu jedem Preis Platin gefördert werden müsste..... und dann "nutzloses" Rhodium und Palladium mit dazu. Dann könnte man sehr billig einen Teil des Platins in Palladium und Rhodium "zurückwechseln".....


    Schade, dass Du sehr wahrscheinlich falsch liegst. Ich hätte es Dir und mir so sehr gegönnt........



    10 Prozent von Etwas plus X Prozent ist besser als 100 Prozent von X Prozent.


    Das vorab.


    Die 10 Prozent waren der "Klassiker" der konservativen Anlage in wirtschaftlich stabil "gefühlten" Zeiten.


    Diese Zeiten sind lange vorbei.


    Ich will nun gar nicht diskutieren, welche Währung welchen inneren Wert hat und welche nicht.


    Papier ist und bleibt Papier. Und vieles ist möglicher Weise ganz anders, als es scheint.


    Papier tendiert - über mehr oder weniger lange Zeiträume und selbst in wirtschaftlich "satbil" anmutenden Zeiten - unter Schwankungen gegen Sachwerte stets gegen Null.


    Das eine Papier schneller, das andere Papier langsamer.


    Wie gesagt: die Zeiten, die man als "wirtschaftlich stabil" oder "geldpolitisch sicher" bezeichnen konnte, sind lange schon Geschichte.


    Auch CHF hat gegen Gold seit 1990 oder 2000 mächtig Federn lassen müssen.


    Und das deutlich mehr, als in diesem Zeitraum über Zinsen in dieser Währung hereingekommen wäre.


    Ab etwa 2002 ist dann was passiert, dass diese "guten" Zeiten beendet hat.


    Die Schwankungen bei Bewertungen haben extrem zugenommen.


    Demzufolge auch Verunsicherungen.


    Die Gewichtung von AU, anderen Metallen oder Sachwerten, Aktien, Anleihen, Derivaten usw. und in Extremfällen auch des Verhältnis Fremd- zu Eigenkapital und wo was und in welcher Form lokalisiert ist, ist persönliche Angelegenheit.


    Das muss jeder mit sich selbst ausmachen und dann mit seinen Entscheidungen und dem, was sich draus ergibt, leben.

    Damit ist genau das passiert, was ich vermutet hatte: zuerst entlassen sie wie wild und zeigen offen, dass sie die Kontrolle verloren haben, denn: ihren Derivateberg abgebaut hatten sie zuvor jedoch nicht. Anders herum wäre das sinnvoller gewesen.


    Das war nicht nur vorhersehbar, sondern pure Absicht.


    Und man kann es förmlich erahnen: das ist Teil eines (wohlgemerkt: eines von mehreren existierenden Plänen/Szenarien) größeren Plans / Szenarios.


    Sobald der Zitteraal Staatshilfen für die DB gewährt hat, ist ihr Zweck erfüllt und sie macht sich vom Acker......



    Man wird sehen, ob der Staatsgarantie Glauben geschenkt wird oder ob der deutsche Staat gleich mit hinein gerissen werden wird (was ich durchaus in Betracht ziehe).


    Dann gibt es den internationalen Crash samt Sündenbock.

    Man kann versuchen die Markterwartungen zu analysieren und erst dann nach seinen fundamentalen Überzeugungen zu investieren, wenn auch die Markterwartungen positiv sind.

    Gewiss. Man kann das tun. Habe ich auch oft so gemacht.


    Dann habe ich festgestellt, dass man seine Einschätzungen und Erwartungen manchmal wunderbar auch durch Fakten prüfen lassen kann und so vielleicht auch mal schneller ist, als der Mainstream. Man ist drin, ehe der Markt dreht.

    Hallo Meso
    Vor dieser Aussage nochmal meine Frage: wie siehst Du im relativen Kontext Silber ? 8o


    https://www.goldseiten-forum.c…ostID=1128328#post1128328

    Ich sehe Silber momentan als "tot" an. Wegen der Riesen-Bankenposition in physischem Metall. Sobald Panik und Währungsreform-Fantasien aufkommen, wird es sich besser entwickeln als Gold. Dann ist durchaus ein Gold:Silber-Verhältnis von 1:15 möglich. Silber muss man dennoch haben, genau so, wie Gold.


    Ich habe mal, Anfang der 90er, noch zu DM-Zeiten, Silber zu 115 Euro inkl. Mehrwertsteuer und Formkosten erworben. Ich habe es heute noch. Obgleich ich es derzeit für "tot" halte, was Phantasien angeht.


    Für den, der schon beides hat, ist Platin aber die bessere Wahl, da Platin auch in Silber indiziert langfristig gesehen eher niedrig notiert. Google mal nach " Platinum to Silver Ratio - All Time"

    Ich erwarte eine Stagflation und keine Rezession.

    Vielleicht erwartet jemand anderes noch, dass es nach einer kleinen Delle wieder weiter geht mit der "Hochkonjunktur",


    Noch ein anderer erwartet vielleicht einen provozierten Krieg oder ähnliches, um wieder Nachfrage zu erzeugen: zuerst nach Waffen, dann nach den durch Waffen zerstörten Dingen,


    ein weiterer erwartet vielleicht den finalen Crash mir Hyperinflation, Notstandsgesetzen und Währungsreform,


    wieder andere warten auf den Kaiser.


    Ich denke, dass jeder so seine Erwartungen hat.


    Und ganz gewiss will ich niemandes Erwartungen ins Lächerliche ziehen, denn:


    erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.


    Und ich weiß:
    würde jeder diese mit Datum aufschreiben und später denn das, was geschrieben steht, regelmäßig mit dem vergleichen, wie es dann gekommen ist, wären sich mehr und mehr Menschen im Klaren darüber, dass Erwartungen und Prognosen, selbst die eigenen, keine verlässliche oder gar erfolg versprechende Entscheiungs- und Investitionsgrundlage darstellen.


    Daher bin ich bemüht, Entscheidungen auf der Grundlage unverfläschter Fakten zu treffen.


    Grundlagen:


    (1) der Gewinn liegt stets im Einkauf: billig kaufen - teuer verkaufen
    (2) Fiat-Währungen sind durch die Erhöhung der Geldmengen einem dazu proportionalen Entwertungsprozess ausgesetzt, der sich allerdings in Bewertungen ausgedrückt nur unter heftigen Schwankungen und sehr langen Betrachtungszeiträumen ablesen lässt. Daher weis man nie, ob ein in Papiergeld bezifferter Preis gerade "teuer" oder "billig" ist. Demzufolge wird viel Blödsinn geschrieben - alle Wirtschaftszeitungen sind voll davon.
    (3) ganz "böse" sind so genannte Eurocharts, bei denen Dollarcharts zu aktuellen Euro-Dollarkursen umgerechnet werden. Das ist Verarsche pur.


    Auf (3) gehe ich daher nicht ein.



    Aus (1) und (2) folgt:


    Wirklich "Billig" oder "Teuer" ist etwas immer nur relativ zu anderen Gütern. Vergleichen darf man dabei immer nur zeitgleich geltende Bewertungen.


    Weiterhin gilt:
    Ich kann nur heute oder in der Zukunft zu einem Zeitpunkt t+x, x>0, (und das mit gewissen Einschränkungen, die da lauten: keine Währungsreform und keine Kaufverbote bis zum Zeitpunkt t+x) kaufen. Käufe zum Zeitpunkt t-x sind nicht mehr möglich (jeder kennt die Sprüche: Fürs "Gehabte" gibt´s nichts und Wenn "hätt ich" kommt, ist "hab ich" weg).


    Die Bewertungen von Gütern schwanken langfristig relativ zueinander.


    Die Kaufkraft von Fiat-Währungen schwankt langfristig gesehen nicht, sondern nimmt ab. Das allerdings unter kurz- und mittelfristigen Schwankungen.


    Diese Unterschiede zu kennen und Mittel zu finden, um diese bei Entscheidungen / Investitionen zu berücksichtigen, macht zu einem bedeutenden Teil den Erfolg bzw. Misserfolg einer Investition aus.


    Wenn ich mich entscheiden kann, entweder auf der Grundlage von Erwartungen oder auf der Grundlage von echten, unverfälschten Fakten zu entscheiden, dann fällt meine Wahl auf eine faktenbasierte Entscheidung.

    https://www.cash.ch/news/top-n…is-bald-die-hoehe-1365582


    kann sein, dass Platin demnächst steigt, kann auch noch was dauern.


    Die einen prognostizieren für 2019 einen gewaltigen Platinüberschuss beim Angebot (bei der Produktion) andere das genaue Gegenteil.


    Es stimmt: Rhodium hatte mal 10 K gekostet; es stimmt auch: Rhodium gab es danach mal unter 900 €/Unze inkl. Handelsspanne und Mehrwertsteuer. Nun liegen wir wieder bei etwa 3.000 / Unze als Kurs an der Börse.


    Wichtig sind die Relationen der Metalle zueinander und deren Schwankungsbreiten.

    Gold im Staatsbesitz ist und war nie eine gute Sache. Staaten sind unberechenbar, da von Politikern geführt. Staaten lügen, tricksen und betrügen, wenn es sein muss. Insofern sind Staaten, egal welche, die unsichersten Kantonisten, die man sich nur vorstellen kann.


    Eigentlich gehört Gold in Form von Geld in Privatbesitz, damit es als Kapital produktiv eingesetzt wird. Zum Nutzen aller.


    Aus diesem Grund (bzw. weil das so nicht ist bzw.: solange das so nicht ist) ist es ratsam, stets noch ein paar andere Pfeile im Köcher zu haben.


    Erst wenn etwas einen realen Nutzen und / oder eine reale Funktion hat und dadurch nachgefragt wird, hat es auch einen WERT. Solange etwas "nur" herumliegt, ohne dass es zum Einsatz kommt, ist sein Nutzen und damit auch sein Wert beschränkt.


    Beim Gold ist es so, dass es seinen wahren Wert erst dann offenbart (bzw. offenbaren kann und wird), wenn es aufgrund des Zusammenbruchs von Fiat-Währungen wieder als Geld oder Währungsanker neuer Währungen dient.


    Bis dahin kann es, je nach dessen Preis, mehr oder weniger nur dazu dienen, Kapital vor dem Verlust durch Geldentwertung zu schützen. Das ist, je nach Einstiegspreis, aber erst mal nur ein Versuch, der entweder ganz oder teils gelingen kann.


    Denn wie gesagt: Gold kann derzeit, wegen des gesetzlich vorgeschriebenen Papiergeldes, seinen wahren Nutzen und damit seinen wahren Wert nicht offenbaren.

    so ein Schwachsinn...Sieh dir doch mal das Gebäude links neben dem Damm an, hat auch ne krasse Welle im Grundriss.
    Die Google-Sat.Bilder sind einfach verfälscht, durch Winkel etc.
    Der Damm ist nach wie vor gerade.


    Vielleicht mal ein bisschen was hinterfragen, bevor man wie ein Lemming mitläuft..

    Ich muss zugeben: Du hast Recht.


    Habe mir gerade Bilder des Itaipu Staudamm in Brasilien angesehen. Google Earth stückelt hier wohl Fotos zusammen.

    Das mit der zukünftigen Goldpreisentwicklung ist nicht auszuschließen und setzt ein weiterhin vorhandenes Finanzsystem voraus, dass schubweise inflationiert wird. Genau so, wie dies seit Ende der 60er Jahre immer wieder getan wurde.


    Es hat sich extrem viel an "Geld" oder "Schulden / Anleihen" angehäuft. So viel, dass es real schon lange nicht mehr verzinst werden kann und es seit ein paar Jahren nominal teils nicht mehr verzinst wird.


    Faktisch führt das (über alle Anlagen gesehen) zur Unrentabilität aller Anlagen und unternehmerischen Investitionen: da, wo Rendite vermutet wird, wird (weil es nichts an Zinsen kostet) sofort alles so lange "totinvestiert", bis auch dort Verluste geschrieben werden.


    Es dauert noch etwas, bis sich diese triviale Erkenntnis weiter verbreitet....


    man wird es an den Preisen für Waren, die nicht schnell vermehrt werden können ablesen.


    Keiner spart lange Zeit, um später sehr viel weniger zu bekommen, als er zurück gelegt hat.


    Da gewisse Lebensplanungen mittel- bis langfristig erfolgen, wird ein "Weg" von Bankguthaben und Anleihen und ein "Hin" zu Werten / Dingen bei denen man keine Inflationierbarkeit annimmt, nur eine Frage der Zeit sein.


    Das soll natürlich verhindert oder erschwert werden...... kann es aber nicht völlig.

    Ich habe zwei Dinge gelernt:
    (1) wenn man die Geldmengensteigerungen gegen den Goldpreis laufen lässt, geht das immer zum Nachteil von Gold aus. Und auch von jedem anderen Edelmetall. Selbst wenn man die Goldförderung berücksichtigt ist das so. Bislang.


    (2) Vergleiche in Geld bringen es nicht, wenn ich jetzt kaufen will und ein (realtiv) günstiges Metall erwerben will. Relativ bedeutet immer: im Vergleich zu..... Genau: schaut man (in Fiat-Geld) nur weit genug zurück, ist gerade immer alles eines: zu teuer. Das bringt´s nicht. vor 50 Jahren kostete ne Kugel Eis 10 Pfennige (fünf Cent) und nun? Damit ist alles klar. Also will ich wissen, wie Metalle relativ zueinander laufen. Welches ist gerade, vergleichsweise zu den anderen teuer und welches billig. So fällt der Einfluss der geldentwertungsbedingten Preissteigerungen auf Metallpreise völlig weg. Und das egal in welcher Währung ich diese Betrachtung anstelle; gleiche Währungen kürzen sich raus. Was bleibt ist die Bewertung eines Metalls relativ zum anderen. So kann man zumindest jederzeit das relativ billigste kaufen.


    Kauft man dann noch mit relativ konstanten Beträgen, vergünstigen sich langfristig gezahlte Durchschnittspreise auf lange Sicht noch einmal. Es ist eine Art doppelter Kaufpreisoptimierung.


    a.) unabhängig vom aktuellen Gesamt-Kursniveau.
    b.) stets der günstigste innerhalb einer Gruppe.

    Apropos Manipulation



    Hier ein Artikel, der an einem aktuellen Beispiel aufzeigt, wie an der Terminbörse Comex die Bullionbanken den Goldmarkt anhand der Ausgabe von Derivaten kontrollieren und somit großen Einfluss auf den Goldpreis haben (man kann es auch gerne Manipulation nennen).

    • Eines der Hauptwerkzeuge, das den Market-Maker-Banken zur Verfügung steht, ist die Herausgabe neuer Kontrakte. Wenn das Interesse am "Goldbesitz" an der Comex steigt, halten diese Banken nicht einfach das Angebot an Kontrakten konstant. Vielmehr geben sie neue Kontrakte heraus und fügen sie dem vorhandenen Bestand hinzu.
    • Damit verwässern sie das Angebot der Kontrakte, während sie zeitgleich Wetten gegen die Long-Positionen der Spekulanten abschließen. Dies ist oft eine gewinnbringende Wette für die Banken, da es ihnen ihre unendlich tiefen Taschen ermöglichen, die an eine Margin gefesselten Spekulanten einfach zu überdauern.
    • Die derzeitige Preis- und Open-Interest-Entwicklung von Gold an der Comex veranschaulicht, wie dieser Prozess funktioniert. Im Zeitraum vom 30. Mai bis 1. Juli stieg der Preis um 105 $ von 1.285 $ auf 1.390 $. Das ist eine Veränderung um +8,2%. Allerdings haben die Banken im selben Zeitraum den verfügbaren Bestand der Goldkontrakte an der Comex von 443.231 auf 591.164 erhöht. Das sind 33,4% mehr!

    Das ist das übliche, nahezu risikolose Spiel, das die Banken, sei es auf eigene Rechnung, sei es im Auftrag der "Strippenzieher" treiben.


    Die Sache mit der "Deutschen Bank" ist nicht ohne. Davon abgesehen, dass es schon lange keine deutsche Bank mehr ist, ist die Angelegenheit brandgefährlich.


    Man kann nicht mal eben so Handelsaktivitäten einstellen, ohne alle relevanten Positionen zuvor glatt gestellt zu haben (!). Das bedarf sorgfältiger Vorbereitung und Zeit. Und dass das geschehen ist, daran habe ich genau aus diesen Gründen meine Zweifel. Dafür haben sie zu schnell entlassen.


    Die Bank ist möglicher Weise in eine Derivate-Bombe, deren Zündschnur nun brennt, umfunktioniert worden. Vielleicht musste es genau so sein, indem sie der Verstaatlichung anheim gegeben wird und so andere Banken (US- und britische Systembanken) "rettet", deren Müll sie zuvor aufgenommen und auf sich geladen hat. Da wären sie dann wieder mal, die vom deutschen Steuerzahler und deutschen Konzernen zu tragenden "Sondergebühren und -Lasten". Wir erinnern uns: Daimler-Crysler, Voicestream, Monsanto und wie sie alle heißen. Seltsame Zufälle gibt´s, man glaubt es kaum.


    Alleine schon die Bezeichnung des Deutschen Bank Bosses als "ehemaligen Lehrling" ist bezeichnend und entlarvend dafür, was kommen wird. Alles ist bereits sorgfältig eingestielt.

    Ja, wenn das Tal der Tränen in ein paar Jahren durchschritten ist, werden auch die Industriemetalle wieder einen Boom erleben - natürlich.

    Derzeit erleben sie (noch) alle (Palladium, Rhodium, Ruthenium und Iridium) einen gewaltigen Boom. Bzw. den Rest davon.


    Mit einer hervorstechenden Ausnahme: Platin. Das hat bereits einen sich über Jahre hinziehenden, sehr langen Einbruch hinter sich. Deswegen ist Platin im Vergleich zu den anderen Platin-Metallen extrem niedrig bewertet, nimmt man historische Bewertungsmaßstäbe und sich daraus ableitende, langfristige Mittelwerte als Maßstab.


    Und Platin bietet sich, was relative Bewertungen angeht, daher für Umschichtungen aus relativ dazu hoch bewerteten Metallen an, soweit man nicht Kasse machen und die PGM´s verlassen will.


    Schaut man genauer (Charttechnik, Konjunkturnachrichten, PKW-Branche) hin, spricht einiges dafür, dass demnächst bei Palladium, Rhodium, Ruthenium und Iridium der Rückwärtsgang eingelegt werden könnte.
    Meist, auch das zeigt die Charttechnik, geht es viel schneller runter, als rauf.


    Bei Platin deutet zumindest die Charttechnik einen möglichen Boden an. Ob der auch bei sich trübender Konkunktur tragfähig ist, weis man nicht. Sollte Platin bei einer Rezession weniger stark einbrechen, als die anderen Metalle, ist der Zeitraum für sinnvolle Umschichtungen irgendwann vorbei.


    Fazit: bevor er mal wieder richtig hoch gehen kann, sind bei den derzeitigen Überfliegern erst mal deutliche Einbrüche wahrscheinlich. Die Verhältnisse zwischen den Metallen der Platinmetall-Gruppe werden sich dabei voraussichtlich wieder langfristigen Durchschnittswerten annähern, auf welchen absoluten Dollarkursniveaus auch immer.