Beiträge von mesodor39

    Das was im Busch ist beim Gold, dürfte klar sein.
    Dass die verfügbaren Reserven im Westen erschöpft sind, ebenfalls.


    Was nicht klar ist, das ist, was passieren soll, damit das Spiel dennoch
    weiter geht.


    Klar ist schon einmal, dass es hier (Deutschland) demnächst
    Bürgerkrieg geben wird. Weshalb sonst holt man den gesamten
    Abschaum der Welt ins Land.


    Ich meine damit nicht Frauen und Kinder, die vor Kriegsereignissen
    fliehen mussten, sondern die Vergewaltiger, die Straftäter,
    die Sozialschmarotzer (Wirtschaftsflüchtlinge).


    Warum wohl kriechen unsere Politiker Islamisten förmlich in
    den Allerwertesten?


    Da steckt doch was dahinter. Das sind allesamt keine Menschenfreunde.


    Die wollen nur unser "Bestes". Mehr nicht. Und zwar für sich selbst.


    Soviel dazu.


    Es bleibt zu vermuten, dass man an das Gold der
    Bürger will, denen man es auf der Flucht dann abnimmt
    (das sind ja die allerneusten Sitten im benachbarten Ausland).


    Damit kann man sich dann noch einige Monate oder Jahre retten...


    Allerdings glaube ich kaum, dass diese Rechnung aufgehen wird.





    Zitat: "PPS, LaoTse meinte laut Überlieferung: "Kluge Kaufleute, so heißt es, würden von ihren Geschäften nichts erzählen und wirklich Gelehrte verhalten sich so, als wären sie ungebildet." Zitatende


    Wie wahr. Das sollte sich jeder Spekulant hinter die Ohren schreiben :)



    Jeder, der was kauft, ohne es im weitesten Sinne "selbst" zu ge-/verbrauchen oder zu benutzen, der ist ein Spekulant.
    Ob man es möchte oder nicht: Spekulation gehört dazu. Das geht schon 150 m vor der Ampel los, wenn man das Gas weglässt und den Gang rausnimmt,
    um die Ampelkreuzung beim Umspringen auf Grün zu queren und den lästigen und zeitraubenden Brems- und Anfahrvorgang zu vermeiden.
    Kennt man seine Strecke, kann man das sehr gut einschätzen. Dem weniger beobachtenden und analysierenden Hintermann mag dieses Verhalten seltsam vorkommen....
    that´s live.


    PS: Hoffentlich beschränkt sich Deine Spekulation auf rein physische Investments - Kunst ist auch ein gutes Investment - sofern es genug andere gibt, die das Investment als Kunst ansehen :)


    Bis auf den letzten Satz (Meinung, kein Faktum) 100 Prozent Zustimmung zu Deinem Vortrag.


    Wie immer geht es sich bei Geschäften ums Geld. Mehr Geld, als der Markt zubilligt kann nur der verdienen, der mehr weis, sein Wissen umsetzt und es nicht teilt.
    Jemand, der short geht, möchte an die Longs möglichst gut verkaufen. Bei übervollen Lagern ist das aber nicht möglich, weil den Long-Spekulanten das Interesse fehlt, Long zu gehen.
    Long geht nur, wer Knappheit / Preissteigerungen erwartet. Bei großen, bekannten Beständen ist das kaum zu erwarten....



    Insofern - so die Bilanz meines jahrelangen Meinungsbildungsprozesses - gebe ich nichts auf Informationen, die vom Terminmarkt, speziell von der Comex kommen.
    Völlige Zeitverschwendung sich damit zu beschäftigen! Es gibt (offiziell) 150.000 Tonen. Jedoch das bereits seit den 80ern.... rechnet man je Jahr 4.00 Tonnen (inkl. illegalen Bergbau, daher höher, als offiziell angegeben) dazu - ist es bereits doppelt so viel = 300.000 Tonnen, was aber nicht kommuniziert und diskutiert wird.


    Fazit: nichts genaues weiß man nicht. Dass hohe Goldpreise von Politik und ZB nicht gerne gesehen werden weis hier ebenso jeder, wie dass irgendwann ende im Gelände beim Schulden-Ponzi-Spiel ist.


    Wenn Banken verurteilt werden sollten, dann aus zwei Gründen:


    (1) sie damit vor Strafverfolgung zukünftiger Administrationen zu schützen
    (2) ein paar Gewinne abzuschöpfen, wenn die sich damit dann "frei kaufen".


    Weil: die Politik wollte das ja schließlich auch...


    Verarsche pur & alles wie gehabt.


    Alles klar?

    Genau so verhält es sich für die Masse von über 99 Prozent aller Menschen.


    Mehr als Substanzerhalt (noch nicht mal zwingend Kaufkrafterhalt) ist - zumindest
    statistisch betrachtet in der Endphase der Zettelwirtschaft einfach nicht drin.


    Eine Unze ist und bleibt eine Unze. Sofern man sie wirklich besitzt, sprich:
    das Metall in seinen Händen hält.


    Zur Auswahl stehen nur wenige Metalle: Gold, Silber, Platin, Palladium, Rhodium
    (ich habe sie nach Bedeutung und Marktgröße sortiert, das Schwergewicht
    Gold zuerst und das seltene Rhodium mit 20 bis 30 Tonnen Jahresförderung
    zuletzt.


    Für den Normalbürger aber reichen zwei Worte und sein Vermögen bleibt
    ihm substanziell erhalten: Kauf Gold.


    Wer Gold hat, hat immer Geld, mal etwas mehr, mal etwas weniger. Pleite kann
    Gold nie gehen, da es erbrachte Leistung und Ware ist und kein auf die
    Zukunft gerichtetes Versprechen.


    Beim Gold bietet sich der Krügerrand als bekannteste Anlagemünze an.
    Beim Silber differenzbesteuerte Barren und Münzen.


    Erwartet man eine längere Übergangszeit nach dem Währungscrash bieten sich Beimengungen
    von Kleinsilber (Silberfünfer, Zehner, Euro-Silberzehner usw.) und Kleingold
    (Dukaten, Viertelunzen, 20 Mark, 20 Francs/Franken, Sovereign) an.


    Platin und Palladium (eigentlich nichts für Normalbürger, die ihre paar
    Ocken "retten" wollen): Münzen von einer Unze, darüber Barren,
    Platinmetall hat keine Geldtradition und war als Währung
    in einer Wirtschaftskrise nie fungibel. Auf gut Deutsch: für Gold gibt es fast
    überall was; die Industriemetalle Platin und Palladium werden bei danieder
    liegender Wirtschaft möglicher Weise nicht oder nur von sehr wenigen Stellen
    akzeptiert, solange der Verkäufer seine Waren gegen Gold oder gegen Silber
    verkaufen kann.


    Rhodium: sehr speziell: Schwamm oder 100g-Barren. Gemessen an den Fördermengen beträgt das
    Gold-Äquivalent eines Gramms Rhodiums etwa 100 g Gold; ein 100g-Barren Rhodium entspricht
    etwa 10 kg vom Gelben. Kaufen kann man sich für diese Erkenntnis allerdings nichts.
    Rhodium ist viel rarer, der Markt megaklein und die Aufschläge entsprechend hoch.
    Also noch viel spezieller, als Platin oder Palladium. Und schon ein Zock für die Zeit danach,
    also wenn man darauf spekuliert, dass es danach irgendwann wieder
    deutlich aufwärts geht und solche strategisch wichtigen Metalle im
    Preis explodieren, weil die Förderung erst wieder aufgebaut werden muss.

    Leute, die schon sehr lange bei den Edelmetallen investieren, werden ein
    Gefühl dafür entwickeln, wenn eines der fünf Metalle relativ zu den anderen
    besonders "günstig" notiert. Und so versuchen beim Einkauf die Grundlagen
    für einen irgendwann vielleicht erzielbaren, deutlichen Mehrwert zu legen
    oder ganz einfach diversifizieren. Bei denen stellt sich aufgrund der akkumulierten
    Metallmengen dann die Frage der Vorsorge für den Währungscrash und der
    Kaufkraft einzelner Metalle in der Krise weniger.


    Edelsteine: sind extrem speziell und intransparent. Nur 1-A-Qualitäten und
    hohe Karat-Zahlen zählen. der Schliff ist ein weiteres Thema. Ein Normalbürger
    kann das gar nicht beurteilen. Speziell Diamanten werden bereits synthetisch hergestellt
    und bis etwa 1 Karat lohnt der Prüfaufwand zur Unterscheidung nicht.


    Kunst. Antiquitäten, Oldtimer usw: Die Preise sind schon seit Jahren extrem vom
    Geldüberhang getrieben. Normalbürger die darin investieren erleiden in der
    Regel Extremverluste. Diese Sachen, einschließlich Edelsteine sollen eigentlich
    Freude machen. Wen es der Spaß wert ist, sich daran zu erfreuen, der soll kaufen,
    sich daran erfreuen und den Einstiegspreis vergessen.


    Immobilien: ja, zum selbst drin wohnen oder für sehr große Vermögen auch als
    Beimischung. Mietobjekte sind nichts für Leute, die keine Rücklagen (100 %
    Eigenkapital + Cash) haben und über keine Erfahrungen als Vermieter verfügen.
    In meinen Freundes- und Bekanntenkreis haben einige Leute richtig Geld mit
    finanzierten Mietimmobilien verloren. Und mit "richtig Geld" meine ich mehrere
    Netto-Jahreseinkommen. Die einzigen, die - egal, wie es läuft - immer kassieren
    sind Staat, Banken, Makler, Anwälte, Gerichte, Notare. Alles klar?


    Thema Eigenkapital-Fremdkapital - Hebel:
    Warum sich um anderer Leuten Geld Gedanken machen und gehebelt investieren,
    wenn Geld nichts kostet und alles mit Geld überflutet ist?


    Das Spiel kann noch einige Zeit laufen und in der Endphase gibt es für die Masse
    der Anleger in "ertragreichen" Geldwertanlagen nur Verluste. Also real negative
    Erträge. Wäre alles zudem "einfach" würde ja keiner sein Vermögen verlieren.


    Tatsache aber ist, dass in der Endphase nahezu alle Menschen nahezu ihre gesamten
    Vermögen verlieren. Auch diejenigen, die Sachwerte haben, die kreditfinanziert sind.
    Als aktuelles Beispiel nenne ich nur die Auswirkungen des Frankenanstieges auf
    Immobilienfinanzierungen im Euroraum, die auf Frankenbasis getätigt wurden...

    Der zarte Anstieg der letzten Wochen in Dollar könnte eine klassische Bullenfalle gewesen sein. Der heutige deutliche Abstieg lässt die Bären womöglich wieder Blut lecken, wenn sie sehen, dass es, anders als bei den Aktien, keine Gegenwehr geben sollte. Die Performance des Goldes ist alles andere als überzeugend - wirkt sehr verletzlich der Verlauf der letzten Wochen und Monate, richtungslos.




    Eher weht der Wind aus Richtung der Terminmärkte.


    Zudem haben sie sich in Euroland wieder etwas Zeit gekauft.


    Ist auch logisch, da es mittlerweile völlig egal ist.


    Der völlige Zusammenbruch aller westlichen "Währungen" ist ohnehin nicht mehr aufzuhalten.


    Und da genau sind wir bei der eigentlichen Bullenfalle.



    Rückblickend hätte man wohl in den 90ern einen moderarten Schulden- und Währungsschnitt machen können -
    dieser Zug ist schon lange abgefahren.


    Statt dessen hat man alle Brandmauern zwischen Banken, Versicherungen und Investment-Gesellschaften nieder gerissen.


    Zeitgleich wurde immer häufiger interveniert und als das dann nicht mehr half, wurde eben gelogen (=garantiert).


    Schließlich wurden die letzten verbleibenden Marktkräfte (und somit Marktsteuerungsmechanismen, also
    die Steuerung der Wirtschaft durch den Markt und dessen Bedürfnisse) durch den völligen Wegfall des
    Markt-Zinses außer Kraft gesetzt.


    Mittlerweile haben wir eine durch Politik und Zentralbanken "gesteuerte" Wirtschaft.


    Allerdings erfolgt diese Steuerung nicht zentral über Produktionspläne (wie im Kommunismus),
    sondern indirekt über Geldmengen und dezentral einerseits durch Banken über die Kreditvergabe und
    andererseits durch Großkonzerne, die zu groß sind, um von der Politik fallen gelassen zu werden
    und über ständig neue Gesetze, die unter wissenschaftlich nicht haltbaren Vorwänden
    Feinstaub, Klimaschutz / Erderwärmung) oder Solar- und Windkraftförderung unwirtschaftliche und
    wirtschaftlich sinnlose "Investitionen" erzwingen oder bewirken.


    Auch so genannte "Steuersparmodelle" mit "vorläufigen Steuervorteilen, die im Nachhinein aberkannt
    werden, gehören dazu.


    Und natürlich die systemstabilisierende Zockerei mit "Scheinchen", Zertifikaten Hebeln usw.
    (= moderne Falschspielerei), an denen sich hier schon so viele die Finger verbrannt haben
    und immer wieder verbrennen werden (letztgenanntes ist hier sicherlich weniger gerne gehört).


    Das neuste Instrumentarium: nominale Guthaben-Negativzinsen.
    Früher gab es so was nur in der Schweiz und beschränkt auf Anleger aus dem Ausland.


    Alles das dient dazu, Geldumlauf zu erzeugen (um weniger drucken zu müssen) oder Gelder wieder dahin
    zurück zu führen, woher sie gekommen sind: in das Nichts (um diese anschließend erneut schöpfen zu können
    und zwar ohne dabei Hyperinflation oder andere, vermeidbare Schäden auszulösen und so Zeit und damit die
    Macht schneller zu verlieren, als unbedingt notwendig ).


    Die wirtschaftliche Seite wird von politischen und medienpolitischen Maßnahmen flankiert:
    Oligopole bei Medien und somit eine gesteuerte Berichterstattung (Stichwort: Lügenpresse) und damit
    einhergehende, gesteuerte Desinformation der Bevölkerung und damit auch der Marktteilnehmer
    und Propaganda wie im Kommunismus oder im III. Reich. Den Wert von (wahrer) Information, kann man
    dann erkennen, wenn jemand dieses Wissen hat, andere aber noch nicht. Ich erinnere nur daran, was
    nach Waterloo innerhalb eines Tages in England geschah. Einer wusste bereits früher, als andere, dass Napoleon
    besiegt wurde. Und dieses Wissen hat er sich sprichwörtlich vergolden lassen....


    Es geht sich dabei nur darum, ZEIT zu gewinnen (= uns unsere Arbeitskraft und damit unsere Zeit zu stehlen).


    Und dass dieses Spiel zu einem gewissen Zeitpunkt scheitern muss, dem ist gar nicht so.


    Das Spiel scheitert, wenn gewisse "Spieler" zu viele Fehler machen und (infolge dessen)/ oder dem
    "Spielbetrieb" die Spieler / "Dummen" ausgehen (sprich: Menschen beginnen, ihre Geldwerte abzurufen).


    Nach wie vor gilt aber auch (frei nach A. Lincoln):


    Einige Menschen kann man auch.......



    Aber eben nicht alle für alle Menschen und erst recht nicht für alle Zeit.



    Und genau in diesem Spannungsfeld bewegen wir uns.



    Alles klar?


    Ein wenig Verzweifelung kann nie schaden. Unzenpreise von 600 Dollars oder Euros würden die Verzweiflung der Goldkäufer - selbst der der indischen und asiatischen- schier ins unendliche steigen lassen. Würde das gelingen, wären auch 400 oder 250 drinnen.


    Sehr schnell würden sich große Metallmengen bei sehr wenigen akkumulieren. Eine bessere Ausgangssituation für Edelmetallbesitzer ist unvorstellbar. Alle Trader und Papierfuzzis sind dann endlich platt, noch bevor die Währungen offiziell platt sind. Endgeil.


    Dass es so weit nicht kommen wird - eigentlich verdammt schade :)

    @Edel_Man: das von Dir Gesagte will auch keiner ernsthaft in Abrede stellen.


    Der Vergleich mit der Kunst ist sogar absolut nicht schlecht.


    Auch dort gilt, wenn man genau hinschaut so was, wie das "Alles-oder-Nichts-Prinzip":


    Aus Gesprächen mit Galeristen weis ich, wie schwer es für einen Künstler ist,
    etwas zu verkaufen oder einen Galeristen zu finden, der dies für ihn erledigt.


    Viele junge Leute, die Kunst studiert haben sehen sich während oder zum Ende ihres
    Studiums "gezwungen" von ihrer "Kunst" zu leben und Werke zu verkaufen.


    Regelmäßig müssen diese Menschen dann feststellen, dass sie kaum etwas oder
    Garnichts verkaufen können und es zum Leben niemals reichen wird.


    Kunst hat keine Regeln. Als Künstler erfolgreich sein und erst recht Kreativität
    kann man nicht lernen.


    Keiner ist gezwungen ein Werk zu kaufen, alles läuft auf rein freiwilliger Basis....


    20 Millionen Euro für einen Picasso - kein Problem.


    50 Euro für den Druck eines unbekannten Künstlers..... meist nicht realisierbar.


    Spekulationen und Märkte haben auch keine Regeln. Wer auf Regeln, Gesetzen und
    deren Befolgung vertraut.......



    Einen kleinen Unterschied zwischen dem Kunstmarkt und dem Spekulieren gibt es dennoch:
    Der Kunstmarkt braucht keine erfolglosen Künstler, der läuft auch ohne die wunderbar...


    Die Profite der erfolgreichen Spekulanten sind hingegen oft die Verluste der unglücklich agierenden Spekulanten.....


    oder (stark vereinfacht):


    ohne Verlierer keine Gewinner.

    .....Einige Anmerkungen dazu:
    Traden ist für ernsthafte Mineninteressierte durchaus keine Rumspielerei, sondern Arbeit, die auch bis zu verbissener Anstrengung führen kann. ;)
    ......Grüsse Edel


    Wer das so empfindet, der sollte auf sein Unterbewusstsein hören und damit aufhören.


    Sich (finanziell) in etwas verbeißen bringt meist Extremverluste.


    Es ist schon seltsam: weit über 90 Prozent aller "Trader" verlieren mehr, als sie "gewinnen".


    Mehr als 90 Prozent aller Trader müssten das wissen bzw. wissen das.


    Die, die sich nicht zu den klügsten fünf bis zehn Prozent zählen, die dürften erst gar nicht traden....


    Also machen die, die sich für die klügsten fünf bis 10 Prozent halten die Grundgesamtheit aller Trader aus,


    von denen (wie 90 % der Trader wissen) maximal 5 bis 10 Prozent gewinnen können.


    Und somit müsste man (eigentlich) zu den klügsten 0,5 Prozent gehören, um eine reale Chance zu haben,


    erfolgreich mit traden zu können.


    Allen, die weniger klug sind oder sich für weniger klug halten, bleibt jedoch die Möglichkeit sich nach anderen


    Spielwiesen umzusehen, auf denen sie zumindest nicht andauernd Extremverluste einfahren.


    Es gibt Situationen, in denen es erst einmal das wichtigste ist, möglichst wenig zu verlieren, weil es


    kaum etwas zu gewinnen gibt.....


    Derartige Situationen erzeugen bei Tradern natürlich die Symptome verbissener Anstrengung......



    So was passiert immer dann, wenn man unbedingt was will, was eigentlich nicht geht......

    das stimmt so nicht ganz. Es gibt einen kleinen, aber feinen Unterschied:


    In einer Goldwährung kenn der Staat Bargeld nicht entwerten und damit seinen Bankrott kaschieren.


    Das geht erst dann, wenn man die Goldwährung fallen lässt.



    Weiterhin kann er (der Staat, aber auch Banken und Firmen) sich viel weniger stark verschulden,
    weil Notenbanken als Kreditgeber ausfallen. Und nur Geldeigner Kreditgeber sein können.


    Forderungsausfälle werden daher geringer sein und ebenso dadurch verursachte Schäden bei


    den Betroffenen.


    Nimmt man dieses noch zu den letzten Handelsblatt-Äußerungen und schaut sich diesen "Redakteur" an, dann weis jeder, was der will: die BUBA sturmreif schießen, nachdem die Teile des Goldes nach D geholt hat. Wessen Interessen der vertritt sollte damit jedem klar sein. Deutsche Interessen sind das definitiv nicht.


    Frage: wo gibt's denn noch "sichere" Anleihen?


    Welchem Staat, welcher Bank kann man heute noch Geld anvertrauen, in der Gewissheit
    - dass es nicht verzockt und durch den dann folgenden Haircut für die Sparer teil-enteignet wird
    - oder die Kaufkraft des investierten Kapitals aufgrund marginaler Verzinsung langsam aber sicher von
    der Inflation und den Ertragssteuern weggefressen wird.



    Und dann möchte dieser "Finanzredakteur" auch noch, dass die aus Goldverkäufen erzielten
    Erlöse in Anleihen angelegt werden; gerade jetzt, wo die Zinsen anfangen zu steigen (!).


    Besser kann man sich kaum selbst disqualifizieren.


    Anleihen kauft man übrigens nur dann, wenn man fallende Zinsen erwartet. Jeder Investor weis das.


    Die Alternative zu Anleihen sind Sichteinlagen (geht nicht, wegen fauler Bankenbilanzen)
    also Kohle ins Schließfach..... aber da ist sie (nominal) genau so produktiv, wie Gold....
    ein Euro bleibt dort ein Euro und eine Unze eine Unze....


    d.h. bis auf die Inflation, die natürlich weiter an der Kaufkraft des Euros nagt,
    wohin Edelmetall lediglich in der Bewertung schwankt, was langfristig weniger
    schlimm als ein stetiger Kaufkraftverlust ist.


    Logisches Denken ist aber nicht jedermanns Stärke. Die derzeit äußerst hohen
    physischen Verkäufe bei Westgold (s. Tagesberichte) beweisen das.


    Das (Anlagegold) ist wohl auch noch die einzig ergiebige Goldquelle:


    Ich war am Freitag in Düsseldorf. Nähe "Am Wehrhahn". Innerhalb von 250 m
    etwa 10 Geschäfte, die Gold ankaufen. Allesamt leer, d.h. keine Kundschaft.


    Teils kaufen sie bereits versilbertes Besteck und sogar Zinn an...
    ich hab da gerade so einen Vampirfilm im Kopf, in dem ein Vampir in seiner Not
    Ratten aussaugt....


    Auri sacra fames!

    Ich sage es mal so: wie viel seines Ausstellungswertes war wohl der Wechsel eines Kaufmannes wert, der im Verdacht stand, ein Betrüger und Wechselreiter zu sein?

    Seht Papiergeld einfach als faulen oder fragwürdigen Wechsel an, der auf eine Menge Gold entsprechend dem Tageskurs lautet und GOLD seht als Geld.




    Prinzipiell ist jeder mögliche und unmögliche Kurs gerechtfertigt, zu dem es möglich ist, Wechsel in Gold und Gold in Wechsel zu tauschen.



    Wie der Kurs ist, das hängt nur davon ab, wie viele Leute das Wechselausfallrisiko in Kauf nehmen.



    Irgendwann glaubt keiner mehr an den Wechsel oder es wird sogar kund getan, dass der Wechsel geplatzt ist.



    Naja, und dann ist er wertlos, der Wechsel.



    Und jeder, der den Wechsel gegen Gold weiter gegeben hat, der kann sich freuen. Und wer einen Wechsel hat, der kann sich zwar ärgern,
    aber ändern tut sich dadurch nichts.

    Klar ist das Gold weg, denn: wäre dem anders, dann hätte man regelmäßige Inspektionen der Bestände zugelassen.


    Mehr noch: man hätte damit den Goldpreis wirksam gedrückt. Stichwort: Abschreckung von Spekulanten.


    So aber steht für jeden, der klar denken kann fest, dass die offiziell angegebenen Goldbestände seit langem


    nicht mehr vorhanden sind. Mehr noch: die "Reste", die vielleicht noch physisch da sind, sind im Vergleich


    zu dem, was als offiziell vorhanden gebucht ist lächerlich.



    Auch nur am Rande bemerkt:
    Tatsache ist leider auch, dass speziell Banken (und wohl auch einige US-Broker, was Aktien angeht)
    - ihnen zur Deponierung / Aufbewahrung überlassene Wertpapiere und Vermögensgegenstände (z.B Goldbarren) auch dann ausleihen, veräußern oder als Sicherheit hinterlegen, wenn diese dem Kunden 100 % zugeordnet sind (allocated).
    - wenn ihnen das noch nicht reicht, sogar Wertpapiere gutschreiben oder veräußern, die es garnicht gibt (kam kürzlich über GS heraus) oder Goldkonten führen und Goldzertifikate verkaufen, für die sie das Gold garnicht besitzen (ist ehr ein älterer Hut).


    Unter solchen Umständen ist es objektiv unmöglich zu "handeln", denn es sind zu einem beachtlichen Teil "Luftgeschäfte", die getätigt werden. Und das ohne Wissen derjenigen, die sich für "Trader" halten.


    Wenn es nicht so traurig wäre, dann wäre es die ultimative Lachnummer schlechthin.


    "Erfolg" kann bestenfalls nur haben, wer rechtzeitig aussteigt.


    An "Positionen", die es nicht oder möglicher Weise nicht gibt, lange festhalten ist das allertödlichste, was man unter diesen Umständen tun kann.


    Man trägt schlicht und einfach das volle Insolvenzrisiko der depotführenden Stelle bzw. des Emittenten.


    Kein richtiger Investor/Trader geht dermaßen unkalkulierbare und extrem überhöhte Risiken mit Eigenkapital ein....


    In Zeiten wie diesen gilt nur eines: nur bares (= Münzen und Barren aus Edelmetall im Eigenbesitz, d.h. unter persönlicher Verfügungsgewalt) istr wahres.

    Zitat: "Und mal ehrlich, wenn man erfolgreich traded, dann hätte man von 2008 bis jetzt mehr davon gehabt, als wenn man 2008 all in physisch gegangen wäre. Natürlich wird es irgendwann einen Punkt geben, in dem das Papier nichts mehr hergibt. Das schreibt man dann halt in dem Moment ab und gut is. Mit dem physischen Backup ist man dann immer noch besser als 99% der Bevölkerung, da muss man nicht unbedingt noch das restliche Prozent auch schlagen.....Man weiß halt nicht, wann der Punkt kommt, an dem es das Papier zerreißt. Und es ist durchaus legitim, bis dahin zu versuchen, mit dem System mitzuverdienen. Ich teile daher die Fundamentalkritik hier nicht. Ich sehe es eher kritischer, ob es wirklich immer gelingt, erfolgreich zu traden. Ich persönlich habe da sehr gemischte Erfahrungen, deshalb lasse ich es, nicht, weil es jederzeit während des Versuchs das Papiersystem zerreißen kann...." Zitatende


    Zwei Dinge treffen den nagel auf den Kopf:


    (1) Man weiß halt nicht, wann der Punkt kommt, an dem es das Papier zerreißt.


    Das weis man nie. Weswegen das auch kein Argument ist, keine Geschäfte zu machen.
    Es sei denn, man erkennt, dass das Papiergeldsystem in einem Bereich ist, in dem sein
    "natürliches Ende" liegt. Das dem so sein könnte, dafür gibts zahllose Anhaltspunkte.



    (2) Ich sehe es eher kritischer, ob es wirklich immer gelingt, erfolgreich zu traden


    Und genau dieses Argument zieht. Wenn die Marktverwerfungen schon derart extrem
    sind, dass selbst Großbanken in hoffnungslose Schieflagen kommen, und die haben wirklich
    Stäbe von Profis, die sich der allerbesten Berechnungs- und Analysemethoden bedienen...
    dann haben sie noch die Notenbank im Rücken und die Politik, die sie schützen.
    Und sie zocken ohne jede persönliche Haftung, das kommt noch hinzu.
    Da ist es objwktiv unmöglich, als Privatperson spekulativ (und das impliziert
    beim Trading stets einen Hebel und damit offene oder verdeckte Kredite) dagegenzuhalten.


    Denn bevor die Banken gefährdet sind, werden die Märkte stets so manipuliert,
    dass die Positionen der gegen die Banken spekulierenden Trader fällig gestellt
    werden und im Fall eines unmöglichen Nachschusses zwangsliquidiert werden
    können oder im Fall von KO-Prodikten oder OS schlicht und einfach wertlos verfallen...


    Und manchmal erwischts auch eine Bank, die sich für zu clever gehalten
    hat und das jahrelang scheinbar auch war.....


    Die einzige reale Chance als Privatier besteht in einer physischen Anlage,
    die ohne Kredit und am besten annonym erworben und durchgehalten wird.


    Trading ist nur rein hypotetisch profitabler. Real ist es, über alle Beteiligten
    gesehen, sogar stets ein Verlustgeschäft, da die Verlierer verlieren und die den
    Verlusten gegenüberstehenden Gewinne der Gewinner (meist Banken)
    durch Transaktionskosten, Gehälter und Steuern sehr stark verwässert werden....


    Da hat man ehr sechs richtige im Lotto, als dass man über 10 oder 20
    Jahre extrem erfolgreich tradet....

    Die Briten haben um 2000 Gold für Dollars, Pfund oder was auch immer verkauft.


    Nun kaufen sie es zurück.


    Den "Gegenwert", den sie zu "zahlen" haben, können sie einfach drucken.


    Ohnehin "finanzieren" sie nahezu ihr gesamtes Haushaltsdefizit inkl.


    "Bankenrettungen" über die Notenpresse.


    Funktioniert scheinbar einige Zeit.


    Dass das nicht ewig gutgeht, das wissen sie.


    Also drucken sie bereits das Papiergeld für die Zeit "danach".


    Dass "danach" möglicher Weise (mal sehr vorsichtig formuliert)


    kein Ppapiergeld mehr gespart und akzeptiert werden wird....


    tauschen die das frisch Gedruckte in was um, was immer gilt: Gold.


    So einfach machen die das. Und so einfach geht das, wenn man das rechtzeitig macht.


    Und nun frage ich euch: wer sind nun die Deppen:


    (1) die, die 2000 Gold für wenig "Geld" verlauft haben und sich so
    viele jahre Zeit verschafft haben. Jahre, in denen sich diese
    Schmarotzer auf Kosten der Bevölkerungen hemmungslos bereichert
    und in Saus und Braus gelebt haben


    (2) die, die nun mit frisch gedrucktem "Geld", Gold kaufen.
    Mit "Geld" dessen Herstellung denen real nichts kostet,
    weil auch mit frisch Gedrucktem "finanziert"


    Wer sind nun die Deppen?


    also ich sehe sie weder bei der ersten, noch bei der
    zweiten Gruppe......


    Also, Leute: sagt mir: wer sind die Deppen?


    Weil: Irgendwer muss ja der "Depp" sein, wenn sich andere
    bereichern, ein Luxusleben führen, ohne real irgendwas dafür
    zu tun?

    Ja, gewiss, der Herr Volcker... interessant, was der so meint.


    Was wären denn wohl die zu erwartenden Auswirkungen
    der angedachten, jahrelangen Preismanipulationen
    (denn nichts anderes sind staatliche Einflussnahmen
    auf Marktpreise)?


    Irgendwann wird die Manipulation an ihre Grenzen
    kommen und zusammenbrechen.


    Jeder Manipulation sind Grenzen gesetzt, denn sonst
    wäre es ja keine.


    Was passiert dann?


    Es ist wahrscheinlich egal, was dann passiert, sofern man Gold
    besitzt.


    Was aber, wenn man dann keines besitzt?


    Mittlerweile schon im Mainstream angekommen:
    Buffett warnt vor Anleihen und Gold


    Gold findet Buffett vollkommen nutzlos.....


    Na, dann hoffen wir, dass ihm viele Leute folgen
    und das Gelumpe endlich wieder billiger wird :D


    Buffet muss das wohl sagen. Das kann man aus der Art und Weise
    erkennen, wie er das sagt.


    Jeder weis, dass keine Firma, kein Acker und kein Wald einen
    Ertrag abwirft, genau so, wie GOLD keine Zinsen bringt.


    Einen Nutzen haben alle diese Dinge erst dadurch, dass
    Menschen Felder bestellen, Bäume fällen und verarbeiten,
    in Firmen gehen, um dort zu arbeiten und Dinge zu schaffen
    oder Leistungen zu erbringen.


    Dass muss jedem klar sein, wenn er Buffet verstehen will.


    Was Gold angeht, so hätte dieses in der Tat keinen Nutzen,
    wenn Zentralbanken einzig und alleine der Kaufkraftstabilität
    verpflichtet wären und es Kredite nur gegen ein Mehrfaches
    an dinglichen Sicherheiten gäbe. Das aber würde bedeuten,
    dass es weder Staatsverschuldung, noch private Konsumenten-
    kredite geben dürfte, die mit Einkommen besichert sind....


    Denn nur so (also mit eiserner Disziplin) ist es möglich,
    den Aufwand für das Fördern von GOLD als Wertaufbewahrungs-
    mittel zu sparen. Das bedeutet auch, dass man lieber
    deflationäre Effekte zulässt, als Geldmengen auszuweiten.
    Die Ausweitung der Geldmenge kann, wenn überhaupt,
    nur dann in Betracht kommen, wenn der Fall eintritt, dass
    Anschaffungen / Investitionen in Erwartung sinkender Preise
    in einem Maß zurückgehalten werden, dass dies für die Wirtschaft
    bedrohlich wird und alle anderen Maßnahmen (z.B. Besteuerung
    von Geldvermögen) bereits ausgeschöpft sind.


    Wie wir alle wissen, ist das genaue Gegenteil von alledem
    der Fall: die Staatsschulden sind exorbitant,
    die private Verschuldung ist es ebenso, die Banken sind real
    seit 2006/2008 allesamt pleite und die Zentralbanken sorgen
    seit etwa 2 bis 4 Jahren lediglich dafür, dass die Haushaltsdefizite
    der Staaten finanziert werden und dass größere Bankenpleiten
    nicht zugelassen werden brauchen....


    Faktisch ist bereits seit 4 Jahren Ende im Gelände:
    die Grenzen der (freiwilligen, d.h.: mit Billigung der
    Finanzmärkte möglichen) Aufschuldung sind erreicht.


    Eine weitere Aufschuldung ist nur noch mit planwirtschaftlichen
    Instrumenten (Gelddrucken durch Notenbanken, Nullzinspolitik)
    unter Umgehung der Märkte und um den Preis der Zerstörung
    der volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Grundlagen möglich.


    Papiergeld und darauf basierende Ansprüche
    vermehren sich derzeit exponentiell, ohne dass dem
    real noch Werte gegenüberstehen. Auch besteht,
    seit Jahren schon erkennbar, keinerlei Fähigkeit
    zur Verzinsung und zur Rückzahlung der Schulden mehr.

    Papiergeld und darauf basierende Ansprüche
    sind daher kein Wertaufbewahrungsmittel mehr.


    Der Nutzen des Goldes in solchen Zeiten hingegen ist gewaltig:
    Gold dient dazu das, was ein Mensch erwirtschaftet hat,
    aber jetzt noch baucht aufbrauchen möchte, zu bewahren.


    Daher ersetzt das real vorhandene Gold in Zeiten wie diesen
    mehr und mehr das Papiergeld und wird, eben weil Papiergeld
    kein Wertaufbewahrungsmittel mehr ist, wieder zu Geld.
    Nicht umsonst gibt es Artikel, die die Re-Monetisierung
    von Gold und auch von Silber zum Gegenstand haben.


    Schon lange nicht mehr war GOLD derart nürtzlich, wie gerade
    in diesen Zeiten. Und je mehr der Wert der Währungen und der
    darauf basierenden Wertpapiere durch Inflationierung der
    Geldmengen vernichtet wird, desto wichtiger wird Gold als
    Schutzmechanismus vor der Enteignung von Vermögen werden.


    Mehr noch:
    Ab einem gewissen Punkt der Geldvermehrung ist es beispielsweise
    Firmen unmöglich, ihr Anlagevermögen real zu erhalten, da die
    Preissteigerungen der Ersatzanschaffungen so hoch sind, dass
    Ersatzanschaffungen nicht mehr aus Abschreibungen und Gewinnen
    finanziert werden können....


    Nach den Banken werden dann auch Industriebetriebe zu
    Geldverbrennunbgsmaschinen werden.....


    Die Wirtschaften der betroffenen Länder werden sich dann
    bis zum Zusammenbruch bzw. bis zur Annahmeverweigerung
    von Papiergeld selbst zersetzen.


    Aller Erfahrung nach gilt:
    Gold hingegen wird auch noch genommen werden, wenn
    es für Papiergeld nichts mehr von Wert/Nutzen gibt.


    Selbst nach einer denkbaren Währungsreform wird
    Gold nicht wertlos sein.

    Ob das so auch für Sparguthaben und Rentenansprüche
    uneingeschränkt gilt, das darf bezweifelt werden.