Beiträge von mesodor39

    Man sollte bei allen Metallen auch immer die Herstellungskosten im Auge behalten. Mehr als mal kurzfristig wird es nie darunter gehen. Und die Kosten sind seit 2000 recht ordentlich gestiegen. Edelmetallpreise von damals werden wir in € mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so nie wieder sehen.

    Der Nutzen überwiegt die Kosten der Herstellung eindeutig, was die Preisfindung angeht.


    Und bestimmt (zumindest theoretisch) den Wert eines Gutes.


    Fürs "gehabte" gibt es nichts. Das für die Produktion aufgewendete Geld ist weg, das haben andere. Dafür hat der Produzent sein Produkt.


    Es stimmt: nicht nur die Kosten sind gestiegen, auch die Aufwendungen für den Abbau gemessen in Arbeitsstunden oder Energieeinheiten.


    Immer tiefer, immer schwieriger.


    Das ist auch gut so, denn nur so bleibt Rares rar und irgendwann machen die "Verfügbarmacher" von Platinmetallen ihre Minen zu.


    Spätestens dann, wenn Palladium und Rhodium einbrechen, weil man auf das viel besser geeignete und mittlerweile auch viel billigere Platin zurückgreift, von dem es seit Jahren ein Überangebot gibt.


    Mag sein, dass es dann irgendwann plötzlich zu sehr surrealen Situationen kommt.............


    Problematischer als Minen sind die "Recycler", da Recycling sehr viel billiger ist, als Mining. Aber Recycling ist auch nur sehr viel begrenzter möglich, weil es das Vorhandensein von unbrauchbar gewordenen Dingen voraussetzt.


    Letztendlich wird es das "Recycling" sein, das irgendwann mal wieder billigste Rhodium- und Palladiumpreise möglich machen könnte. Genau so, wie das bei Platin der Fall gewesen ist.

    Also geht ihr davon aus, dass Platin langfristig gesehen Gold auf dem internationalen Markt überholen wird? Ich bin einigermaßen verunsichert, seit im Jahre 2011 Gold im Preis Platin überholt hat und seitdem bis jetzt immer noch steigt.

    Verunsicherung ist immer gut, denn nur ein Narr ist sich seiner Sache zu einhundert Prozent sicher.


    Unsicherheit und Verunsicherungen erst führen dazu, dass Kaufgelegenheiten überhaupt entstehen können.


    Wären Menschen in der Lage rational zu denken und würden sie rationale Gedanken in rationale Handlungen überführen können, würde es nahezu keine Kursschwankungen mehr geben.


    Das völlige Gegenteil davon ist jedoch der Fall: Kurse schwanken täglich und über längere Zeiträume manchmal auch extrem.


    Die Abwesenheit von Verunsicherung setzt Vernunft in Verbindung mit Unbeeinflussbarkeit oder aber ein sehr hohes Maß an Überheblichkeit voraus.


    Das erste wird irgendwann (Zeitfrage) belohnt werden, letzteres wird meist mehr oder weniger brutal bestraft, wobei Ausnahmen die Regel bestätigen.


    Wo man sich einzuordnen hat, weiß man (das sollte sich jeder eingestehen) meist erst im Nachhinein.


    Und manchmal verleiten auch Erfolge zur Selbstüberschätzung. Und zu frühe Käufe in Verbindung mit zu langem Warten führen zur Unsicherheit. Verunsicherung erzeugt Nervosität. Nervosität führt zu Hektik und Sprunghaftigkeit und diese zu leeren Taschen...... Und letztendlich zu sehr guten Kaufgelegenheiten für die Leute, die dieses Spiel kennen und (unter anderem) genau daraus ihre Vorteile ziehen......



    .......auf die ganzen anderen Dinge, wie meist von "Banken" oder "Journalisten" gefakte Einschätzungen und teils grobe Falschbehauptungen (ich nenne keine Namen und Beispiele) um Leute in gepuschte Werte zu treiben, am liebsten in "Scheinchen" gehe ich hier gar nicht ein. Auch das erzeugt Unsicherheiten und Gewinne bei den "Wissenden".


    Was hilft gegen Unsicherheiten:


    - eigene, sorgfältige Recherchen
    - eigene Beobachtungen und Erfahrungen
    - Risikostreuung.


    Der letzte Punkt ist der wichtigste. Also: geduldig und bescheiden bleiben und niemals gierig werden.

    Ich verstehe die Diskussion nicht.


    Drei Dinge muss man wissen:


    Frage: Was ist GOLD? Antwort: totes Kapital. Begründung: es kann momentan nicht produktiv eingesetzt werden, da es in Wettbewerb zu gigantischen Mengen an Falschgeld steht, was profitable Investitionen verunmöglicht.


    Frage: was sind Währungen? Antwort: Falschgeld. Begründung: sie haben keinen inneren Wert und können jederzeit beliebig vermehrt oder völlig entwertet werden.


    Frage: Wie verhält man sich in einer solchen Situation rational? Antwort: man tauscht Falschgeld gegen Geld.


    Begründung:
    über die jeweiligen Gesamtmärkte gesehen bietet Gold zu Beginn oder innerhalb der finalen Phase der Falschgelddruckerei erfahrungsgemäß langfristig die im maximal möglichen Bereich liegende, risikolose "Rendite" einer Falschgeld-De-Investition, da alles andere auf Falschgeld basierende (Aktien, Wertpapiere, Sparguthaben usw.) durch Inflationierung (Falschgeldproduktion = Gelddruckerei = Staatsverschuldung = Inflationierung) entwertet werden, weil reale Erträge in diesem Stadium nicht mehr ohne hohe Risiken (Betrug) erzielbar sind, sondern nur meist deutlich unterhalb der Geldmengensteigerungsrate liegende "Währungsgewinne".


    Hinzu kommt der Wegfall des Rechtes und der Rechtsstaatlichkeit in diesen finalen Phasen des Falsch-Geld-Betrugs.


    Denn ohne systematische Entrechtung von Eigentümern geht das Umverteilungsspiel nicht.


    Insofern frage ich mich, wozu man für sowas Berater braucht?


    Wer natürlich ins Risiko gehen, zocken und den Tanz auf den Vulkan wagen will......


    logisch, ne.......

    das könnte evtl Norilsk sein.


    Interessante Gedankengänge von Rick Rule.
    Kann mir ebenfalls gut vorstellen, dass man die nächsten Jahre mit Platin noch viel Spaß haben wird und die preisliche Schere zum 'kleinen Bruder ' Palladium sich wieder schliesst...

    Diese Schere wird sich mehr, als nur "schließen". An faire Kursverhältnisse Pt/Pd glaube ich nicht. Das würde einen PD-Preis weit unterhalb von Pt voraussetzen, weil dieselbe Menge an Pt viel mehr kann, als Pd. Es würde weiterhin voraussetzen, dass sowohl Pt, als auch Pd lange Zeit parallel als PKW-Kat´s eingesetzt würden. Das ist genau so unvorstellbar, da eines von beiden Metallen stets das billigere / teurere ist. Fakt ist aber: der, der zuerst Pt in PKW-Kats verbaut, fährt die höchsten Profite ein und dann folgen alle anderen. Was dann passiert, das sollte allen Lesern hier klar sein.....Konzerne sind eben chronisch unvernünftig. Stehen Vernunft gegen Profit, wählen sie immer letzteres. Deswegen laufen sie auch immer Entwicklungen von Preisen / Kursen hinterher.....


    Deswegen sind Trends auch sehr langatmig, Kurse extrem übertrieben, so wie bei Pd und Pt. Rd kann da auch sehr gut mitspielen. Ich bin mal gespannt, ob es mal wieder deutlich billiger als Pt wird.................. Dann genau ist es erste Wahl.....



    PS: soeben steht ein erster Artikel auf Goldseiten.de aus dem hervorgeht, dass die Substitution von Palladium durch Platin bei den Benziner-Kat´s bereits begonnen haben soll....... Nun gut, wenn dem so ist, dann ändert sich erst mal nur wenig, da es noch enorme Überschüsse an Platin gibt und die Auto-Konjunktur schwächelt...... "Wenig" bedeutet, dass sich das Überangebot weniger oder nicht mehr ausweitet. Was wiederum dafür spricht, dass es zu einer Bodenbildung kommt oder wir bereits eine solche sehen oder gesehen haben, deren Abschluss irgendwann beendet sein wird....... Bis es dann beim Platin steil aufwärts geht, kann es noch Jahre dauern. Aber: mehrere Jahre stetige, nominale Währungsgewinne sind so schlecht nicht. Die Folgen einer solchen Entwicklung für Palladium und Rhodium können deutlich schneller und vielfach drastischer, als bei Platin Realität werden. Und wenn die eine Entwicklung die andere nicht kompensiert, also Pd und Rd scheinbar ins Bodenlose fallen, während Pt wie festgenagelt auf niedrigem oder mittlerem Niveau, wahrscheinlich noch unterhalb von GOLD verharrt, kann es zu Verwerfungen bei der Förderung kommen. Dann werden Minen geschlossen und üppige Reserven aufgezehrt und irgendwann passiert dann etwas verrücktes: ganz schnell, ganz überraschend......
    Leute, stellt euch vor: das ganze Recycling-Rhodium und -Palladium aus den in den kommenden Jahren unbrauchbar werdenden Katalysatoren fliegt auf den Markt und es wird dann Platin genommen, das vielleicht 900 bis 1200 $/Unze kostet......... kann sein, muss nicht, sollte China einen Strich durch die Rechnung machen.....

    Ich denke, dass die Steuer bei diesen Kursen nicht das ursächliche Problem ist. Ganz im Gegenteil.
    Die drei Probleme sind die drei üblichen Probleme: Unwissenheit, Unsicherheit und Habsucht.


    Da kann man nichts tun. Das liegt in jedem selbst begründet. Entsprechend viel Energie wird in Dinge wie Umsatzsteuer und deren Modelle zur Umgehung investiert. Negativität Pur.


    Aber auch für von diesen Geißeln geplagte Seelen gibt es gute Nachrichten, lassen wir das Licht der Erkenntnis leuchten:
    Eine Banknote aus der Hyperinflation weist immer noch ihren Nominalwert und ihr Ausstellungsdatum auf. Sie ist zwar nichts mehr wert, aber: Papier ist geduldig.
    Auch Rechnungen, in der die Umsatzsteuer korrekt ausgewiesen ist, sind aus Papier und weisen dieselben, unvergänglichen Eigenschaften wie außer Kraft gesetzte Banknoten auf. Das gilt auch dann noch, wenn dergleiche Kaufgegenstand schon vor lange Zeit teuer verkauft wurde und mittlerweile wieder billig ist.


    Natürlich: die Mehrwertsteuer ist weg, sie hat ein anderer (der Staat). Aber so ist das nun einmal.


    Gerade geht mir der Spruch durch den Kopf: einmal ist keinmal....... Weis auch nicht, warum. Seltsam.


    Um bei der Banknote zu bleiben: der seht ihr es nicht an, ob da jemand wirklich hart für arbeiten musste, oder ob sie - nie im Kurs gesetzt, so wie bei alten DDR-Noten - druckfrisch und unbenutzt direkt aus der Notenbank in ein aufgegebenes Bergwerk verbracht und dort eingemauert wurde.
    Dem Notensammler ist das egal. Dem Händler auch. Hauptsache seine Note ist bankfrisch und er kann sich dran erfreuen oder sie als Tauschmittel nutzen oder verkaufen.


    Diese Gewissheiten sind sicherer, als jedes Zollfreilager und jeder ETF. Und jede denkbare, legale oder halbseidene Konstruktion zur Steuerumgehung, bei der sich oftmals Staat und Betrüger gemeinsam die Hände reiben, so wie bei den Steuersparmodellen und Fonds für Ärzte...


    Leiber Ehrgeiz als Falschgeiz
    Seid ehrlich zahlt und gebt des Kaisers, was des Kaisers ist. Dafür, dass es derzeit je Unze oder Gramm nur so wenige Euronen sind, dafür ist, könnt ihr nun wirklich nichts. Und auch dafür, dass euer Gewinn, so ihr denn welchen macht damit schon nach mehr als einem Jahr Haltedauer steuerfrei ist. Gebt Acht, dass nur der Kaufgegenstand, der Händler, der Preis das Datum und die Steuer auf eurem Beleg vermerkt sind. Und vor allem: schweigt. Denn: Gedanken kann man nicht sehen...... und was die Zukunft bringt, das weis auch keiner.


    Das ist ein wenig wie bei den mit Gold gedeckten Anleihen und Noten Chinas und des Zarenreichs. Oder wie bei der Ostergeschichte. Oder wie bei der DDR: Auferstanden aus Ruinen.
    Never say never again and: take it with a smile. Denn: wer zuletzt lacht......

    Wahre Werte und wahre Fehlbewertungen - man kann sie erkennen und recherchieren:


    20 g Palladium sind etwa 1.000 Euro und 6 g Platin etwa 175 Euro (alles auf Basis von 100 g Barren berechnet und nachprüfbar). Und nun kommt´s:


    was 20 Gramm Palladium in einem Katalysator können, das geht auch genau so gut und viel billiger mit 6 g Platin.....


    einfach mal hier nachlesen:


    https://www.technik-einkauf.de…n-wegen-kleine-schwester/


    Wer hätte das gedacht?


    Nun ist auch klar (oder: sollte jedem klar sein), warum sich beispielsweise Russland angeblich für den afrikanischen Platin-Abbau interessiert..... oder angeblich Russen und Chinesen Platin kaufen.....

    Du stellst schon die richtigen Fragen.


    Wenn man dann noch weis, dass Platin für Katalysatoren von Benzinern durch eine Kombination aus Rhodium und Palladium ersetzt wurde......


    und immer deutlich weniger Palladium, als Platin gefördert wurde, es aber mangels industrieller Verwertbarkeit von Palladium sehr große Metallvorräte davon gab und Palladium deswegen spottbillig war.... nun aber alles aufgebraucht ist und dummer Weise Rhodium nur zusammen mit Platin gefördert wird.....


    .....dann kann man sich die Kursverläufe von Platin, Rhodium und Palladium sehr gut erklären.


    Ich formuliere es mal so: Platin kann fast alles, was Palladium auch kann und teils kann Platin auch viel mehr, weswegen es ursprünglich teurer war, als Palladium.


    Das hohe Preis von Palladium gegenüber Platin ist nicht dadurch gerechtfertigt, dass Palladium besser ist, sondern dadurch, dass Palladium einst deutlich billiger war, als Platin und daher die Produktion der Katalysatoren für Benziner auf Palladium umgestellt wurde.


    Eine erneute Umstellung auf Platin dauert ein wenig und kostet sehr viel Geld. Diese Umstellung wird kommen müssen, weil nicht absehbar ist, wie und dass das Produktionsdefizit an Palladium ausgeglichen werden wird und weil irgendwann damit begonnen wird, für Neuzulassungen Platin-Katalysatoren fertigen zu lassen.


    Währen Konzerne und Menschen vernünftig, dann würde folgendes passieren: für einige Benziner werden Platin-Katalysatoren gefertigt, für andere weiterhin Palladium-Katalysatoren. Die Preise für Platin und Palladium werden sich daher einander annähern, was gut für Platin und schlecht für Palladium ist. Wo in etwa die langfristigen Gleichgewichte liegen werden und wie deren Lage relativ zum Goldpreis ist, lässt sich schwer sagen.


    Die Kurskapriolen der Platinmetalle zeigen uns: Vernunft ist nichts anderes, als eine Fiktion.


    Auf die Dummheit und vor allem auf die Gier, gerade der Konzerne, ihrer Manager und ihrer Einkäufer ist immer Verlass. Denn der nächste Bonus ist stets der wichtigste.......


    Fairer Weise muss man anmerken, dass die meisten Anleger weder über die Geduld noch über die mentalen Voraussetzungen verfügen, um aus solchen Beobachtungen Profit schlagen zu können. Viele sind eben zu kurzfristig orientiert, zu wankelmütig, zu unsicher und zu gierig und messen zudem in den falschen Maßstäben.


    Man muss schon einen Horizont von 10 bis 20 Jahren haben. Innerhalb dieser Zeit sind bei einer physischen Anlage und gemessen in realem Metall 25 bis 100 Prozent an Zuwachs möglich. Das ist - statistisch gesehen - weit mehr, als Aktien und Geldwertanlagen unter Berücksichtigung aller Risiken, Kosten und Steuern im selben Maßstab gemessen bringen.


    Platin ist derzeit billiger als Gold, billiger als Rhodium und billiger als Palladium und ja, es sieht echt "scheixxe" aus.......


    Genau so sehen Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit aus. Und die genau kauft man, wenn man mit wenig Risiko gut investieren will.


    Und ja: auch Platin ist ein Edelmetall und es wird auch nicht nur für Katalysatoren benutzt.


    Zudem ist es so, dass es beim Platin auch extreme, kursbedingte Nutzungsänderungen zu Gunsten von Rhodium und Palladium gegeben hat. Diese Gründe sind seit nun gut einem Jahr weggefallen und haben sich in den letzten gut 8 Monaten mehr und mehr in ihr Gegenteil verkehrt. Bei den derzeitigen Kursen könnte man beim Metall etwa 50 % sparen, würde man Palladium und Rhodium in den konventionellen PKW-Katalysatoren durch Platin ersetzen.


    In Anbetracht dessen glaube ich nicht an einen weiteren signifikanten "Auswascher" in der Größenordnung 550 bis 600 USD/Unze. Würde es dazu kommen, dann würde ich sogar dahin tendieren, etwas "gelbes" in "weißes" tauschen.


    Ich kaufe, wenn ich glaube erkannt zu haben, das etwas stark unterbewertet ist. Geht es dann nochmals signifikant abwärts und ist ein Totalverlust ausgeschlossen (also nur bei Sachwerten), dann kaufe ich sogar noch nach. Und wenn ich mir ein Riesen-Geschäft davon verspreche, auch signifikant.


    JEDOCH: das übergeordnete Problem ist eindeutig das der Währungen. Daher geht an Gold kein Weg vorbei. Und somit (Fungibilität im Krisenfall) würde ich bei Platin auch nie "all in" gehen.


    Das aber muss jeder selbst einschätzen.


    Wenn es mal plötzlich rund 10 oder 15 oder 20 Prozent hoch geht, so warten doch fast alle, dass es weider runter gehen wird, wobei es dann vielleicht weiter hoch geht und am Ende fast nach wie vor alle draußen sind, weil sie zulange gezögert und anschießend auf Vergebung ihres Fehlers gehofft haben. Genau das passiert den Leuten, die in ihrer Angst und ihrer Gier den letzten Auswascher verpasst haben.


    Gewiss: bein Kaufen und Verkaufen ist stets jeder für sich alleine. Genau so, wie beim "Geldzählen" im Erfolgsfall.....


    Im Übrigen halte ich es für unseriös, Kurse von 3.000 oder 5.000 zu nennen. Nicht aus dem Grund, dass es grundsätzlich unrealistisch ist, sondern vielmehr aus dem Grund, dass es unerheblich sein könnte.


    Stehen Gold bei 6.000 und Platin bei 4.000 und Palladium bei 6.300, so hat sich doch eigentlich nicht wirklich etwas geändert, mal davon abgesehen, dass mit den Währungen was passiert ist - oder?


    Und wenn dieser Fall mit voller Wucht eintritt, kann es auch möglich sein, dass es für die Unze Gold drei, vier oder fünf Unzen Platin gibt oder es die Unze Platin für 20 oder 20 Unzen Silber gibt, weil die Nachfrage nach Platin infolge eines starken Produktionsrückganges der Industrie bei einer Krise weit unterhalb des Angebotes liegt und Gold und Silber Tausch- und damit Währungsmetall sind. Und dann?


    Fazit:
    man muss stets abwägen zu welchen Bedingungen und in welchen Umfang man sich sowohl durch Preise, als auch durch Steuern in seinem Handeln fremdbestimmen und somit steuern lässt.


    Das setzt voraus, dass man die Kennwerte, auf deren Grundlage man handelt nicht nur versteht, sondern auch im Hinblick auf ihre Eignung sorgfältig auswählt.


    Jeder von uns hat hat ein Gehirn bekommen, das zum selbstständigen, freien und selbstbestimmten Denken geeignet ist und einen jeden von uns in die Lage versetzt, auch komplexe Aufgaben inklusive Zielkonflikte zu bewältigen. Erstaunlich daran ist, dass dieses Hirn meist zu weniger als 80 Prozent seiner Kapazität genutzt wird, was bei allen natürlichen Organen, Gebilden und Konstruktionen schon derart hochgradig ungewöhnlich ist, dass es sich lohnt auch mal darüber nachzudenken, warum das so sein könnte. Doch das ist eine ganz andere Geschichte......


    Sei es drum: Kapazität ist im Überfluss vorhanden, man muss sie nur nutzen.

    Platin ist derzeit billiger als Gold, billiger als Rhodium und billiger als Palladium.


    Innerhalb der Gruppe der Platinmetalle kann Platin meist das, was auch Palladium und Rhodium oder Kombinationen aus den beiden letztgenannten Metallen können.


    Langfristig spricht das alles eher für Platin, wenn man sich die relativen Bewertungen von Platin zu Gold und den anderen Platingruppenmetallen ansieht.


    Kurz und mittelfristig kann man nicht viel sagen, abgesehen davon, dass - historisch betrachtet - bei diesen relativen Platin-Bewertungen die Nachteile der Mehrwertsteuer vernachlässigbar sind.


    Schaut man sich die Palladium- und Rhodium-Preise der letzten 20 Jahre an, dann weis man, wie lange ein Tal anhalten kann und wie schnell sich ein Blatt wenden kann. Und das in beide Richtungen.


    Für Platin spricht auch noch etwas ganz anderes: man kann es nur sehr schlecht mit dem richtigen spezifischen Gewicht fälschen. Bislang sind mir jedenfalls keine Platinmünzenfälschungen oder Platinbarrenfälschngen aus wertlosen Metallen bekannt, die das für Platin korrekte spezifische Gewicht aufweisen. Bei Gold und erst recht bei allem, was leichter ist als Gold ist das leider schon seit längerem nicht mehr so.


    Jede Anlage ist stets mit Risiken behaftet. Ein Bankrottrisiko oder ein Totalverlustrisiko ist bei Sachwertanlagen jedoch (Fälschungen, Diebstahl- oder politische Risiken ausgenommen) ausgeschlossen.



    Zu den Elektro-PKW:
    diese sind hauptsächlich politisch erzwungen, also Folgen ideologischer und dogmatisch geprägter Entscheidungen. Und immer noch teurer, als Diesel oder Benziner. Es kommt weniger drauf an, in was sich irgendwelche Politiker in Deutschland, Schweden oder Norwegen versteigen...... Länder wie USA, UDSSR, China und auch Staaten wie Brasilien, Indien, Mexiko usw....... haben in Summe ein viel höheres Gewicht. Da gelten dann auch ganz andere Randbedingungen in Sachen Infrastruktur und Kosten.


    Für verkehrlich hoch belastete Ballungsräume hat Elektromobilität Vorteile. Ein weiterer Vorteil besteht darin, deren Batterien als Akkus zur Speicherung von Stromspitzen einerseits und zum Abruf von Elektrizität zur kurzfristigen Vermeidung von Netzüberlastungen (bis zum Anfahren von beispielsweise Gaskraftwerken) zu nutzen, sodass hier auch Aspekte der Netzstabilität und der Handelsbilanz hineinspielen.


    Mittelfristig gesehen sollten die Schadstoffe im Abgas weiter reduziert werden. Dies geht nur durch höhere Mengen an Platinmetallen in Filtern und Katalysatoren. Zu beachten sind auch zukünftige, denkbare und deutlich höhere Recycling-Mengen an Platinmetallen, nicht nur aus Katalsyatoren, sondern auch aus Straßen-Kehrgut und Müllverbrennungsasche (muss man fairer Weise mit auflisten). Jedoch entstehen (derzeit noch) beim Recycling von beispielsweise Katalysatoren - anders, als beim Goldrecycling von Platinen oder Schmuck oder Feilung - deutlich höhere Verluste an Platinmetallen.


    Will man nicht nur Abgas, sondern auch Verbrauch reduzieren, wäre eine Möglichkeit der Bau so genannter Magermotoren mit vollständiger Treibstoffverbrennung. Bei solchen Motoren ist dann, genau wie bei Dieseln, der Einsatz von Palladium technisch eher problematisch, sodass sich hier Platin anbietet, sofern nicht andere, inventive oder innovative Abgasreinigungsverfahren zum Einsatz kommen (welche das immer auch sein mögen).


    Wie immer: keiner weis, was die Zukunft bringt. Chancen und Risiken abwägen, Kauf und Verkaufentscheidungen treffen (oder auch nicht) muss oder sollte jeder alleine und eigenverantwortlich und erst nach reiflicher Überlegung und eigener Recherche tun.

    Interessant dass wenige an den aktuellen Stand glauben. Auch die jeweils vorgegebenen Extremziele sind besonders gewichtig mit Mehrheitlich stark steigender Erwartung. Die Masse ist also Long Positioniert,was auf deutliche Rückschläge schliessen lässt.

    Möglich ist das durchaus.


    Ich gebe absolut nichts auf Charts und Prognosen. Oder auf das, was die Mehrheit tut. Ein Blick auf den Platinpreis und die aktuellen und für Platin prognostizierten Fördermengen und auf die langfristigen Relationen des Goldpreises zu den Preisen der Platingruppenmetalle lässt aufhorchen. OK: Platin wird zusammen mit Rhodium und Ruthenium gefördert, weswegen in die Förderkosten auch diese Einflüsse mit hineingehen, aber dennoch: die Förderung von Platin und dessen Begleitmetallen ist aufwendiger, als die Goldförderung vielerorts ist. Silber fällt als Beiprodukt bei beispielsweise Kupfer an.


    Insofern ist, je nachdem, wie man rechnet, immer irgendwo gewaltig Spielraum nach unten. Oder auch nach oben.


    Fakt ist auch, dass langfristig keiner für Gotteslohn arbeitet.


    Fakt ist weiterhin, dass es neben den Förderkosten auch temporär viel gewichtigere Faktoren für die Preisbildung gibt.


    Als Stichworte seien genannt: Goldleihe, Termingeschäfte, Vertrauen in Währungen, Zinsniveau.


    Und das Allerwichtigste zum Schluss:
    Sichere Tipps zum Geldverdienen gibt keiner.


    Insofern ist alles nicht ganz einfach.

    So hatte ich das auch interpretiert. Um die Raubsteuer kommst Du spätestens nicht herum wenn die Münzen hier beim Zoll aufschlagen.

    Ich halte den kauf im Ausland für keine gute Idee, es sei denn, man lässt es dort. Die Sache mit der Verfügungsgewalt (Besitz) ist dann oftmals so eine Sache. Hinzu muss dann auch ein Schließfach kommen, zu dem man nur selbst die Schlüssel hat. Nächstes Problem: Grenzübertritt mit Schließfachschlüssel. Also wenn, dann muss alles dokumentierbar laufen...... Hinreise, Rückreise.... um alles kümmert man sich dann selbst. Einschließlich der Bearbeitung vieler dummer und neugieriger Fragen. Lohnt sich alles nicht.


    Wenn man nicht ausgespäht oder gar beschissen werden will gibt es nur eines:


    Hier physisch kaufen, kleine Stückelungen, Tafelgeschäft unterhalb der Meldegrenze mit Rechnungsbeleg und Auszahlungsbeleg der Bank (Kontoauszug ziehen und kopieren, damit bei Thermodruck nichts verblasst) für den Kaufpreis. So kann man auch noch nach 5, 10 oder 15 Jahren die Herkunft des Kaufpreises und das Datum des Kaufs nachweisen.


    Erst mal zahlt man mehr, doch spätestens beim Verkauf, bei dem man (wahrscheinlich) den Ausweis vorlegen muss, lohnt sich dann das alles.


    Ich gehe mal davon aus, dass der 100g-Barren in 5 oder 10 Jahren durchaus auch oberhalb der Meldegrenze liegen kann. Im Ankauf. Sei es, dass die Meldegrenze gesenkt wurde, sei es, dass der Euro an Wert verloren hat, sei es, dass Platin gestiegen ist......


    Und dann erklärt dem Finanzamt mal, dass ihr im Ausland gekauft und es irgendwie nach D geschafft habt........


    Die, die steuern sparen wollen, reden viel und kaufen nie und ärgern sich oft, denn: Steuern steuern.


    Wer sich von Steuern steuern lässt, wird/darf bei Platin eben zuschauen oder sich schlimmstenfalls bescheißen lassen.........




    PS: der Putin soll kürzlich auf Südafrika zugegangen sein wegen Platinförderung. Das ist insofern logisch, als dass es für das russische Palladium das meist bei der Platinförderung anfallende Rhodium bedarf, damit man es in Katalysatoren einbauen kann, um Platin zu ersetzen. Problem: ist zu wenig Rhodium vorhanden, weil kaum mehr Platin gefördert wird, gibt es bei Palladium einen Angebotsüberschuss, der mangels Rhodium nicht zu Katalysatoren verarbeitet werden kann........


    Da tut sich also strategisch etwas.


    Alle reden von Palladium und dass es knapp ist. Warum ist dann Rhodium seit den Tiefs 2015/2016 noch deutlich heftiger gestiegen, als Palladium? Und schaut euch das mit Platin gemeinsam geförderte Ruthenium an...... WOW!


    Seltsamer Weise ist der Platinpreis in diesem Zeitraum noch weiter zurück gegangen. Eine echte Scherenbewegung. Da ist richtig Musik drinn....... Wen interessieren da 19 % Märchensteuer und Händlerspannen??????????

    Rückschlüsse von seinem Verhalten in der Vergangenheit auf zukünftige Entwicklungen zu ziehen und bisherige Entwicklungen und Trends dabei zu verlängern.... und das übre reinen 10-Jahres-Zeitraum.....
    das macht dann weitere 10 Jahre an grobem Fehlverhalten.


    Es war - rückblickend gesehen - ganz einfach falsch, vor 10 Jahren die Gewinne anderer zu kaufen und sie so zu den eigenen Verlusten zu machen, genau so, wie es heute falsch wäre anderen die Aktiengewinne von 10 und mehr Jahren abzukaufen.


    Es war damals falsch, Edelmetall zu kaufen. Es war falsch, obgleich es damals gute Gründe gab, dies zu tun, was physische Metalle angeht. Die tatsächlichen Gründe und empirisch belegbaren Fakten für die damaligen Käufe existieren heute nach wie vor. Und sie sind heute noch sehr viel gravierender, als sie es damals schon waren.


    Ich halte es auch - davon mal ganz abgesehen - für grundfalsch, Anteile an Firmen zu erwerben, die mit ihrem Geschäft seit Jahren Verluste anhäufen, weil sie Waren unterhalb ihrer Herstellungskosten verkaufen. Ganz einfach deswegen, weil ich nicht weis, ob oder wie viel von deren Kapital dann (zukünftig) noch vorhanden ist, wenn eine kostendeckende oder gar profitable Produktion wieder möglich ist. Dass sie derzeit Geld verbrennen, das weis jeder. Wie lange sie noch weiteres Geld verbrennen werden, das kann keiner wissen.


    Was man aber tun kann, das ist folgendes:
    Die Waren (Edelmetalle), die mit dem größten Abschlägen auf ihre primären Herstellungskosten (Förderung aus Bergbau) produziert werden jetzt kaufen und liegen lassen. Derzeit dürfte das Platin und vielleicht auch noch Silber sein.


    Denn: keiner kann wissen, wie lange sie noch unterhalb ihrer Herstellungskosten produziert werden können. Irgendwann wird nicht mehr genug angeboten. Dann steigt der Preis. So, wie bei Rhodium und Ruthenium, die im Wesentlichen nur zusammen mit Platin gefördert werden. Da merkt man die Auswirkungen der bereits rückläufigen Platinförderung zuerst. Und das Schönste zum Schluss: da tut sich auch für bereits früh investierte, physische Käufer eine gewaltige Schere auf mit Hebeln, die es sonst nur bei Scheinchen gibt............


    Bis vor 18 Monaten sah das - etwa über 10 Jahre gesehen - alles völlig anders aus.....

    Kann = Spekulation
    Ich sage Dir: Wenn ich heute Geld in Euro-Tagesgeld anlege, dann bekomme ich in 5 Jahren mit sehr hoher Sicherheit mindestens das gleiche + ein paar Euro Zinsen ausgezahlt.

    cano: woher nimmst Du in Anbetracht des bekanntermaßen schlechten Zustandes vieler Banken diese Gewissheit?


    Ohne Staatsgarantien wären viele Banken schon längst pleite.


    Glaubst Du allen Ernstes, dass Du Dein Geld, dass Du in dem Wissen Banken gibst, vom Staat im Pleitefall zurück erstattet bekommst?


    Findest Du eine solche Erwartungshaltung nicht ein wenig naiv, obrigkeitsgläubig und verantwortungslos Dir selbst gegenüber?



    Bei Gold weist Du zumindest, dass Du immer Geld dafür bekommst. Wie viel das sein wird, das kann Dir keiner sagen.


    Und das ist auch gut so, denn: wer Dir etwas garantiert, der will Dich damit zu Handlungen verleiten, die der Vernunft widersprechen.


    Und wenn der Schaden dann da ist, alles tun um für sein Geschwätz von Gestern nicht gerade stehen zu müssen. Das sagt einem die gesunde Lebenserfahrung.


    Der Staat, repräsentiert durch viele Politiker ist eine H..., die lügt, abzockt und betrügt, wo sie nur kann. Im Kleinen kann man das bei Katastrophen, Unglücken und Anschlägen sehen, bei denen Politiker stets in die Kameras lügen, dass schnell und unbürokratisch geholfen werden wird. Ob und wie dann geholfen wurde...... kann man googeln. Es ist immer das selbe. Und sie kommen stets damit durch, da deren Versprechungen und Garantien keinerlei Rechtsverpflichtungen des Staates erzeugen oder begründen.


    Und wie im Kleinen, so im Großen.


    Es ist, empirisch gesehen, sehr einfach:
    Einmal Lügner - immer Lügner,
    einmal Betrüger - immer Betrüger.


    Daher: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.



    Zum Gold gibt es eine hoch rentable Alternative ohne Ausfallrisiko - und das kannst Du selber erfahren und somit überprüfen: Lebensfreude.


    Gib Dein Geld aus, genieße das Leben, genieße jeden Tag, lass es Dir gut gehen, denn: der beste Philosoph ist der, der unbeschwert genießt.


    Und wenn dann was überbleibt, beherzige, was Voltaire gesagt hat:


    Papiergeld kehrt stets zu seinem inneren Wert zurück: Null.


    Der Man wusste aus eigener Erfahrung, wovon er sprach......



    Eine höhere Rendite als Lebensfreude gibt es nicht und das was an Gold vom über bleibendem erworben wurde, wird auch nie ganz wertlos werden..... So machst Du alles richtig.

    Ich denke auch, das professionelle Investoren "Bedenken" haben, was die E-Mobilität angeht. Dann ist Schluss mit Platin Katalysatoren.


    Ich denke, jeder sollte sich so seine eigenen Gedanken machen, statt sich anderer Leuten Kopf zu zerbrechen. Was letztendlich die Zukunft bringt, weiß niemand. Der Begriff "professionelle Investoren" ist zudem recht unbestimmt und undefiniert. Auf das, was beispielsweise Leute, die auf anderer Leute Rechnung handeln tun, gibt man besser nichts. Die, die auf eigene Rechnung handeln, können sich den Luxus erlauben, ihr Tun nicht begründen zu müssen. ......krähen tun immer nur die, die irgendwas verkaufen wollen...... ....und auch die, die andere zu Handlungen bewegen möchten, aus denen sie dann ihre Profite ziehen können (was manchmal auf dasselbe hinausläuft).


    Nur soviel:


    wäre alles stets klar und einfach und völlig offensichtlich, dann würden die Kursbewegungen der Metalle, auch die der Metalle relativ zueinander, ganz anders aussehen.

    Egal, ob Iridium oder Ruthenium: man kann sie natürlich bekommen, wenn man sie haben will. Und damit meine ich nicht gewisse Angebote zu Wahnsinnspreisen wie es sie teils in der Bucht gibt. 2009 hatte ich dreimal 500 g Ruthenium erworben, wobei ich derzeit durchaus an einen Verkauf denke. Auch das ist möglich, selbst an Händler und mit gutem Profit. Allerdings sind die Aufschläge beim Kauf ca. 50 % auf Spot und die Abschläge beim Verkauf (ca. 35 Prozent von Spot) recht hoch. Da muss man schon ganz billig rein. Und mit der Post versenden würde ich es nicht, weil das Pulver/Granulat nur doppelt in Plastik eingeschweißt ist, bei Luftkontakt (beschädigte Sendung) durchaus reaktiv sein kann und wohl auch nicht versicherbar ist. Das schränkt einen Verkauf an Privat natürlich ein.

    Das was im Busch ist beim Gold, dürfte klar sein.
    Dass die verfügbaren Reserven im Westen erschöpft sind, ebenfalls.


    Was nicht klar ist, das ist, was passieren soll, damit das Spiel dennoch
    weiter geht.


    Klar ist schon einmal, dass es hier (Deutschland) demnächst
    Bürgerkrieg geben wird. Weshalb sonst holt man den gesamten
    Abschaum der Welt ins Land.


    Ich meine damit nicht Frauen und Kinder, die vor Kriegsereignissen
    fliehen mussten, sondern die Vergewaltiger, die Straftäter,
    die Sozialschmarotzer (Wirtschaftsflüchtlinge).


    Warum wohl kriechen unsere Politiker Islamisten förmlich in
    den Allerwertesten?


    Da steckt doch was dahinter. Das sind allesamt keine Menschenfreunde.


    Die wollen nur unser "Bestes". Mehr nicht. Und zwar für sich selbst.


    Soviel dazu.


    Es bleibt zu vermuten, dass man an das Gold der
    Bürger will, denen man es auf der Flucht dann abnimmt
    (das sind ja die allerneusten Sitten im benachbarten Ausland).


    Damit kann man sich dann noch einige Monate oder Jahre retten...


    Allerdings glaube ich kaum, dass diese Rechnung aufgehen wird.





    Zitat: "PPS, LaoTse meinte laut Überlieferung: "Kluge Kaufleute, so heißt es, würden von ihren Geschäften nichts erzählen und wirklich Gelehrte verhalten sich so, als wären sie ungebildet." Zitatende


    Wie wahr. Das sollte sich jeder Spekulant hinter die Ohren schreiben :)



    Jeder, der was kauft, ohne es im weitesten Sinne "selbst" zu ge-/verbrauchen oder zu benutzen, der ist ein Spekulant.
    Ob man es möchte oder nicht: Spekulation gehört dazu. Das geht schon 150 m vor der Ampel los, wenn man das Gas weglässt und den Gang rausnimmt,
    um die Ampelkreuzung beim Umspringen auf Grün zu queren und den lästigen und zeitraubenden Brems- und Anfahrvorgang zu vermeiden.
    Kennt man seine Strecke, kann man das sehr gut einschätzen. Dem weniger beobachtenden und analysierenden Hintermann mag dieses Verhalten seltsam vorkommen....
    that´s live.


    PS: Hoffentlich beschränkt sich Deine Spekulation auf rein physische Investments - Kunst ist auch ein gutes Investment - sofern es genug andere gibt, die das Investment als Kunst ansehen :)


    Bis auf den letzten Satz (Meinung, kein Faktum) 100 Prozent Zustimmung zu Deinem Vortrag.


    Wie immer geht es sich bei Geschäften ums Geld. Mehr Geld, als der Markt zubilligt kann nur der verdienen, der mehr weis, sein Wissen umsetzt und es nicht teilt.
    Jemand, der short geht, möchte an die Longs möglichst gut verkaufen. Bei übervollen Lagern ist das aber nicht möglich, weil den Long-Spekulanten das Interesse fehlt, Long zu gehen.
    Long geht nur, wer Knappheit / Preissteigerungen erwartet. Bei großen, bekannten Beständen ist das kaum zu erwarten....



    Insofern - so die Bilanz meines jahrelangen Meinungsbildungsprozesses - gebe ich nichts auf Informationen, die vom Terminmarkt, speziell von der Comex kommen.
    Völlige Zeitverschwendung sich damit zu beschäftigen! Es gibt (offiziell) 150.000 Tonen. Jedoch das bereits seit den 80ern.... rechnet man je Jahr 4.00 Tonnen (inkl. illegalen Bergbau, daher höher, als offiziell angegeben) dazu - ist es bereits doppelt so viel = 300.000 Tonnen, was aber nicht kommuniziert und diskutiert wird.


    Fazit: nichts genaues weiß man nicht. Dass hohe Goldpreise von Politik und ZB nicht gerne gesehen werden weis hier ebenso jeder, wie dass irgendwann ende im Gelände beim Schulden-Ponzi-Spiel ist.


    Wenn Banken verurteilt werden sollten, dann aus zwei Gründen:


    (1) sie damit vor Strafverfolgung zukünftiger Administrationen zu schützen
    (2) ein paar Gewinne abzuschöpfen, wenn die sich damit dann "frei kaufen".


    Weil: die Politik wollte das ja schließlich auch...


    Verarsche pur & alles wie gehabt.


    Alles klar?

    Genau so verhält es sich für die Masse von über 99 Prozent aller Menschen.


    Mehr als Substanzerhalt (noch nicht mal zwingend Kaufkrafterhalt) ist - zumindest
    statistisch betrachtet in der Endphase der Zettelwirtschaft einfach nicht drin.


    Eine Unze ist und bleibt eine Unze. Sofern man sie wirklich besitzt, sprich:
    das Metall in seinen Händen hält.


    Zur Auswahl stehen nur wenige Metalle: Gold, Silber, Platin, Palladium, Rhodium
    (ich habe sie nach Bedeutung und Marktgröße sortiert, das Schwergewicht
    Gold zuerst und das seltene Rhodium mit 20 bis 30 Tonnen Jahresförderung
    zuletzt.


    Für den Normalbürger aber reichen zwei Worte und sein Vermögen bleibt
    ihm substanziell erhalten: Kauf Gold.


    Wer Gold hat, hat immer Geld, mal etwas mehr, mal etwas weniger. Pleite kann
    Gold nie gehen, da es erbrachte Leistung und Ware ist und kein auf die
    Zukunft gerichtetes Versprechen.


    Beim Gold bietet sich der Krügerrand als bekannteste Anlagemünze an.
    Beim Silber differenzbesteuerte Barren und Münzen.


    Erwartet man eine längere Übergangszeit nach dem Währungscrash bieten sich Beimengungen
    von Kleinsilber (Silberfünfer, Zehner, Euro-Silberzehner usw.) und Kleingold
    (Dukaten, Viertelunzen, 20 Mark, 20 Francs/Franken, Sovereign) an.


    Platin und Palladium (eigentlich nichts für Normalbürger, die ihre paar
    Ocken "retten" wollen): Münzen von einer Unze, darüber Barren,
    Platinmetall hat keine Geldtradition und war als Währung
    in einer Wirtschaftskrise nie fungibel. Auf gut Deutsch: für Gold gibt es fast
    überall was; die Industriemetalle Platin und Palladium werden bei danieder
    liegender Wirtschaft möglicher Weise nicht oder nur von sehr wenigen Stellen
    akzeptiert, solange der Verkäufer seine Waren gegen Gold oder gegen Silber
    verkaufen kann.


    Rhodium: sehr speziell: Schwamm oder 100g-Barren. Gemessen an den Fördermengen beträgt das
    Gold-Äquivalent eines Gramms Rhodiums etwa 100 g Gold; ein 100g-Barren Rhodium entspricht
    etwa 10 kg vom Gelben. Kaufen kann man sich für diese Erkenntnis allerdings nichts.
    Rhodium ist viel rarer, der Markt megaklein und die Aufschläge entsprechend hoch.
    Also noch viel spezieller, als Platin oder Palladium. Und schon ein Zock für die Zeit danach,
    also wenn man darauf spekuliert, dass es danach irgendwann wieder
    deutlich aufwärts geht und solche strategisch wichtigen Metalle im
    Preis explodieren, weil die Förderung erst wieder aufgebaut werden muss.

    Leute, die schon sehr lange bei den Edelmetallen investieren, werden ein
    Gefühl dafür entwickeln, wenn eines der fünf Metalle relativ zu den anderen
    besonders "günstig" notiert. Und so versuchen beim Einkauf die Grundlagen
    für einen irgendwann vielleicht erzielbaren, deutlichen Mehrwert zu legen
    oder ganz einfach diversifizieren. Bei denen stellt sich aufgrund der akkumulierten
    Metallmengen dann die Frage der Vorsorge für den Währungscrash und der
    Kaufkraft einzelner Metalle in der Krise weniger.


    Edelsteine: sind extrem speziell und intransparent. Nur 1-A-Qualitäten und
    hohe Karat-Zahlen zählen. der Schliff ist ein weiteres Thema. Ein Normalbürger
    kann das gar nicht beurteilen. Speziell Diamanten werden bereits synthetisch hergestellt
    und bis etwa 1 Karat lohnt der Prüfaufwand zur Unterscheidung nicht.


    Kunst. Antiquitäten, Oldtimer usw: Die Preise sind schon seit Jahren extrem vom
    Geldüberhang getrieben. Normalbürger die darin investieren erleiden in der
    Regel Extremverluste. Diese Sachen, einschließlich Edelsteine sollen eigentlich
    Freude machen. Wen es der Spaß wert ist, sich daran zu erfreuen, der soll kaufen,
    sich daran erfreuen und den Einstiegspreis vergessen.


    Immobilien: ja, zum selbst drin wohnen oder für sehr große Vermögen auch als
    Beimischung. Mietobjekte sind nichts für Leute, die keine Rücklagen (100 %
    Eigenkapital + Cash) haben und über keine Erfahrungen als Vermieter verfügen.
    In meinen Freundes- und Bekanntenkreis haben einige Leute richtig Geld mit
    finanzierten Mietimmobilien verloren. Und mit "richtig Geld" meine ich mehrere
    Netto-Jahreseinkommen. Die einzigen, die - egal, wie es läuft - immer kassieren
    sind Staat, Banken, Makler, Anwälte, Gerichte, Notare. Alles klar?


    Thema Eigenkapital-Fremdkapital - Hebel:
    Warum sich um anderer Leuten Geld Gedanken machen und gehebelt investieren,
    wenn Geld nichts kostet und alles mit Geld überflutet ist?


    Das Spiel kann noch einige Zeit laufen und in der Endphase gibt es für die Masse
    der Anleger in "ertragreichen" Geldwertanlagen nur Verluste. Also real negative
    Erträge. Wäre alles zudem "einfach" würde ja keiner sein Vermögen verlieren.


    Tatsache aber ist, dass in der Endphase nahezu alle Menschen nahezu ihre gesamten
    Vermögen verlieren. Auch diejenigen, die Sachwerte haben, die kreditfinanziert sind.
    Als aktuelles Beispiel nenne ich nur die Auswirkungen des Frankenanstieges auf
    Immobilienfinanzierungen im Euroraum, die auf Frankenbasis getätigt wurden...