Beiträge von mesodor39

    Der zarte Anstieg der letzten Wochen in Dollar könnte eine klassische Bullenfalle gewesen sein. Der heutige deutliche Abstieg lässt die Bären womöglich wieder Blut lecken, wenn sie sehen, dass es, anders als bei den Aktien, keine Gegenwehr geben sollte. Die Performance des Goldes ist alles andere als überzeugend - wirkt sehr verletzlich der Verlauf der letzten Wochen und Monate, richtungslos.




    Eher weht der Wind aus Richtung der Terminmärkte.


    Zudem haben sie sich in Euroland wieder etwas Zeit gekauft.


    Ist auch logisch, da es mittlerweile völlig egal ist.


    Der völlige Zusammenbruch aller westlichen "Währungen" ist ohnehin nicht mehr aufzuhalten.


    Und da genau sind wir bei der eigentlichen Bullenfalle.



    Rückblickend hätte man wohl in den 90ern einen moderarten Schulden- und Währungsschnitt machen können -
    dieser Zug ist schon lange abgefahren.


    Statt dessen hat man alle Brandmauern zwischen Banken, Versicherungen und Investment-Gesellschaften nieder gerissen.


    Zeitgleich wurde immer häufiger interveniert und als das dann nicht mehr half, wurde eben gelogen (=garantiert).


    Schließlich wurden die letzten verbleibenden Marktkräfte (und somit Marktsteuerungsmechanismen, also
    die Steuerung der Wirtschaft durch den Markt und dessen Bedürfnisse) durch den völligen Wegfall des
    Markt-Zinses außer Kraft gesetzt.


    Mittlerweile haben wir eine durch Politik und Zentralbanken "gesteuerte" Wirtschaft.


    Allerdings erfolgt diese Steuerung nicht zentral über Produktionspläne (wie im Kommunismus),
    sondern indirekt über Geldmengen und dezentral einerseits durch Banken über die Kreditvergabe und
    andererseits durch Großkonzerne, die zu groß sind, um von der Politik fallen gelassen zu werden
    und über ständig neue Gesetze, die unter wissenschaftlich nicht haltbaren Vorwänden
    Feinstaub, Klimaschutz / Erderwärmung) oder Solar- und Windkraftförderung unwirtschaftliche und
    wirtschaftlich sinnlose "Investitionen" erzwingen oder bewirken.


    Auch so genannte "Steuersparmodelle" mit "vorläufigen Steuervorteilen, die im Nachhinein aberkannt
    werden, gehören dazu.


    Und natürlich die systemstabilisierende Zockerei mit "Scheinchen", Zertifikaten Hebeln usw.
    (= moderne Falschspielerei), an denen sich hier schon so viele die Finger verbrannt haben
    und immer wieder verbrennen werden (letztgenanntes ist hier sicherlich weniger gerne gehört).


    Das neuste Instrumentarium: nominale Guthaben-Negativzinsen.
    Früher gab es so was nur in der Schweiz und beschränkt auf Anleger aus dem Ausland.


    Alles das dient dazu, Geldumlauf zu erzeugen (um weniger drucken zu müssen) oder Gelder wieder dahin
    zurück zu führen, woher sie gekommen sind: in das Nichts (um diese anschließend erneut schöpfen zu können
    und zwar ohne dabei Hyperinflation oder andere, vermeidbare Schäden auszulösen und so Zeit und damit die
    Macht schneller zu verlieren, als unbedingt notwendig ).


    Die wirtschaftliche Seite wird von politischen und medienpolitischen Maßnahmen flankiert:
    Oligopole bei Medien und somit eine gesteuerte Berichterstattung (Stichwort: Lügenpresse) und damit
    einhergehende, gesteuerte Desinformation der Bevölkerung und damit auch der Marktteilnehmer
    und Propaganda wie im Kommunismus oder im III. Reich. Den Wert von (wahrer) Information, kann man
    dann erkennen, wenn jemand dieses Wissen hat, andere aber noch nicht. Ich erinnere nur daran, was
    nach Waterloo innerhalb eines Tages in England geschah. Einer wusste bereits früher, als andere, dass Napoleon
    besiegt wurde. Und dieses Wissen hat er sich sprichwörtlich vergolden lassen....


    Es geht sich dabei nur darum, ZEIT zu gewinnen (= uns unsere Arbeitskraft und damit unsere Zeit zu stehlen).


    Und dass dieses Spiel zu einem gewissen Zeitpunkt scheitern muss, dem ist gar nicht so.


    Das Spiel scheitert, wenn gewisse "Spieler" zu viele Fehler machen und (infolge dessen)/ oder dem
    "Spielbetrieb" die Spieler / "Dummen" ausgehen (sprich: Menschen beginnen, ihre Geldwerte abzurufen).


    Nach wie vor gilt aber auch (frei nach A. Lincoln):


    Einige Menschen kann man auch.......



    Aber eben nicht alle für alle Menschen und erst recht nicht für alle Zeit.



    Und genau in diesem Spannungsfeld bewegen wir uns.



    Alles klar?


    Ein wenig Verzweifelung kann nie schaden. Unzenpreise von 600 Dollars oder Euros würden die Verzweiflung der Goldkäufer - selbst der der indischen und asiatischen- schier ins unendliche steigen lassen. Würde das gelingen, wären auch 400 oder 250 drinnen.


    Sehr schnell würden sich große Metallmengen bei sehr wenigen akkumulieren. Eine bessere Ausgangssituation für Edelmetallbesitzer ist unvorstellbar. Alle Trader und Papierfuzzis sind dann endlich platt, noch bevor die Währungen offiziell platt sind. Endgeil.


    Dass es so weit nicht kommen wird - eigentlich verdammt schade :)

    @Edel_Man: das von Dir Gesagte will auch keiner ernsthaft in Abrede stellen.


    Der Vergleich mit der Kunst ist sogar absolut nicht schlecht.


    Auch dort gilt, wenn man genau hinschaut so was, wie das "Alles-oder-Nichts-Prinzip":


    Aus Gesprächen mit Galeristen weis ich, wie schwer es für einen Künstler ist,
    etwas zu verkaufen oder einen Galeristen zu finden, der dies für ihn erledigt.


    Viele junge Leute, die Kunst studiert haben sehen sich während oder zum Ende ihres
    Studiums "gezwungen" von ihrer "Kunst" zu leben und Werke zu verkaufen.


    Regelmäßig müssen diese Menschen dann feststellen, dass sie kaum etwas oder
    Garnichts verkaufen können und es zum Leben niemals reichen wird.


    Kunst hat keine Regeln. Als Künstler erfolgreich sein und erst recht Kreativität
    kann man nicht lernen.


    Keiner ist gezwungen ein Werk zu kaufen, alles läuft auf rein freiwilliger Basis....


    20 Millionen Euro für einen Picasso - kein Problem.


    50 Euro für den Druck eines unbekannten Künstlers..... meist nicht realisierbar.


    Spekulationen und Märkte haben auch keine Regeln. Wer auf Regeln, Gesetzen und
    deren Befolgung vertraut.......



    Einen kleinen Unterschied zwischen dem Kunstmarkt und dem Spekulieren gibt es dennoch:
    Der Kunstmarkt braucht keine erfolglosen Künstler, der läuft auch ohne die wunderbar...


    Die Profite der erfolgreichen Spekulanten sind hingegen oft die Verluste der unglücklich agierenden Spekulanten.....


    oder (stark vereinfacht):


    ohne Verlierer keine Gewinner.

    .....Einige Anmerkungen dazu:
    Traden ist für ernsthafte Mineninteressierte durchaus keine Rumspielerei, sondern Arbeit, die auch bis zu verbissener Anstrengung führen kann. ;)
    ......Grüsse Edel


    Wer das so empfindet, der sollte auf sein Unterbewusstsein hören und damit aufhören.


    Sich (finanziell) in etwas verbeißen bringt meist Extremverluste.


    Es ist schon seltsam: weit über 90 Prozent aller "Trader" verlieren mehr, als sie "gewinnen".


    Mehr als 90 Prozent aller Trader müssten das wissen bzw. wissen das.


    Die, die sich nicht zu den klügsten fünf bis zehn Prozent zählen, die dürften erst gar nicht traden....


    Also machen die, die sich für die klügsten fünf bis 10 Prozent halten die Grundgesamtheit aller Trader aus,


    von denen (wie 90 % der Trader wissen) maximal 5 bis 10 Prozent gewinnen können.


    Und somit müsste man (eigentlich) zu den klügsten 0,5 Prozent gehören, um eine reale Chance zu haben,


    erfolgreich mit traden zu können.


    Allen, die weniger klug sind oder sich für weniger klug halten, bleibt jedoch die Möglichkeit sich nach anderen


    Spielwiesen umzusehen, auf denen sie zumindest nicht andauernd Extremverluste einfahren.


    Es gibt Situationen, in denen es erst einmal das wichtigste ist, möglichst wenig zu verlieren, weil es


    kaum etwas zu gewinnen gibt.....


    Derartige Situationen erzeugen bei Tradern natürlich die Symptome verbissener Anstrengung......



    So was passiert immer dann, wenn man unbedingt was will, was eigentlich nicht geht......

    das stimmt so nicht ganz. Es gibt einen kleinen, aber feinen Unterschied:


    In einer Goldwährung kenn der Staat Bargeld nicht entwerten und damit seinen Bankrott kaschieren.


    Das geht erst dann, wenn man die Goldwährung fallen lässt.



    Weiterhin kann er (der Staat, aber auch Banken und Firmen) sich viel weniger stark verschulden,
    weil Notenbanken als Kreditgeber ausfallen. Und nur Geldeigner Kreditgeber sein können.


    Forderungsausfälle werden daher geringer sein und ebenso dadurch verursachte Schäden bei


    den Betroffenen.


    Nimmt man dieses noch zu den letzten Handelsblatt-Äußerungen und schaut sich diesen "Redakteur" an, dann weis jeder, was der will: die BUBA sturmreif schießen, nachdem die Teile des Goldes nach D geholt hat. Wessen Interessen der vertritt sollte damit jedem klar sein. Deutsche Interessen sind das definitiv nicht.


    Frage: wo gibt's denn noch "sichere" Anleihen?


    Welchem Staat, welcher Bank kann man heute noch Geld anvertrauen, in der Gewissheit
    - dass es nicht verzockt und durch den dann folgenden Haircut für die Sparer teil-enteignet wird
    - oder die Kaufkraft des investierten Kapitals aufgrund marginaler Verzinsung langsam aber sicher von
    der Inflation und den Ertragssteuern weggefressen wird.



    Und dann möchte dieser "Finanzredakteur" auch noch, dass die aus Goldverkäufen erzielten
    Erlöse in Anleihen angelegt werden; gerade jetzt, wo die Zinsen anfangen zu steigen (!).


    Besser kann man sich kaum selbst disqualifizieren.


    Anleihen kauft man übrigens nur dann, wenn man fallende Zinsen erwartet. Jeder Investor weis das.


    Die Alternative zu Anleihen sind Sichteinlagen (geht nicht, wegen fauler Bankenbilanzen)
    also Kohle ins Schließfach..... aber da ist sie (nominal) genau so produktiv, wie Gold....
    ein Euro bleibt dort ein Euro und eine Unze eine Unze....


    d.h. bis auf die Inflation, die natürlich weiter an der Kaufkraft des Euros nagt,
    wohin Edelmetall lediglich in der Bewertung schwankt, was langfristig weniger
    schlimm als ein stetiger Kaufkraftverlust ist.


    Logisches Denken ist aber nicht jedermanns Stärke. Die derzeit äußerst hohen
    physischen Verkäufe bei Westgold (s. Tagesberichte) beweisen das.


    Das (Anlagegold) ist wohl auch noch die einzig ergiebige Goldquelle:


    Ich war am Freitag in Düsseldorf. Nähe "Am Wehrhahn". Innerhalb von 250 m
    etwa 10 Geschäfte, die Gold ankaufen. Allesamt leer, d.h. keine Kundschaft.


    Teils kaufen sie bereits versilbertes Besteck und sogar Zinn an...
    ich hab da gerade so einen Vampirfilm im Kopf, in dem ein Vampir in seiner Not
    Ratten aussaugt....


    Auri sacra fames!

    Ich sage es mal so: wie viel seines Ausstellungswertes war wohl der Wechsel eines Kaufmannes wert, der im Verdacht stand, ein Betrüger und Wechselreiter zu sein?

    Seht Papiergeld einfach als faulen oder fragwürdigen Wechsel an, der auf eine Menge Gold entsprechend dem Tageskurs lautet und GOLD seht als Geld.




    Prinzipiell ist jeder mögliche und unmögliche Kurs gerechtfertigt, zu dem es möglich ist, Wechsel in Gold und Gold in Wechsel zu tauschen.



    Wie der Kurs ist, das hängt nur davon ab, wie viele Leute das Wechselausfallrisiko in Kauf nehmen.



    Irgendwann glaubt keiner mehr an den Wechsel oder es wird sogar kund getan, dass der Wechsel geplatzt ist.



    Naja, und dann ist er wertlos, der Wechsel.



    Und jeder, der den Wechsel gegen Gold weiter gegeben hat, der kann sich freuen. Und wer einen Wechsel hat, der kann sich zwar ärgern,
    aber ändern tut sich dadurch nichts.

    Klar ist das Gold weg, denn: wäre dem anders, dann hätte man regelmäßige Inspektionen der Bestände zugelassen.


    Mehr noch: man hätte damit den Goldpreis wirksam gedrückt. Stichwort: Abschreckung von Spekulanten.


    So aber steht für jeden, der klar denken kann fest, dass die offiziell angegebenen Goldbestände seit langem


    nicht mehr vorhanden sind. Mehr noch: die "Reste", die vielleicht noch physisch da sind, sind im Vergleich


    zu dem, was als offiziell vorhanden gebucht ist lächerlich.



    Auch nur am Rande bemerkt:
    Tatsache ist leider auch, dass speziell Banken (und wohl auch einige US-Broker, was Aktien angeht)
    - ihnen zur Deponierung / Aufbewahrung überlassene Wertpapiere und Vermögensgegenstände (z.B Goldbarren) auch dann ausleihen, veräußern oder als Sicherheit hinterlegen, wenn diese dem Kunden 100 % zugeordnet sind (allocated).
    - wenn ihnen das noch nicht reicht, sogar Wertpapiere gutschreiben oder veräußern, die es garnicht gibt (kam kürzlich über GS heraus) oder Goldkonten führen und Goldzertifikate verkaufen, für die sie das Gold garnicht besitzen (ist ehr ein älterer Hut).


    Unter solchen Umständen ist es objektiv unmöglich zu "handeln", denn es sind zu einem beachtlichen Teil "Luftgeschäfte", die getätigt werden. Und das ohne Wissen derjenigen, die sich für "Trader" halten.


    Wenn es nicht so traurig wäre, dann wäre es die ultimative Lachnummer schlechthin.


    "Erfolg" kann bestenfalls nur haben, wer rechtzeitig aussteigt.


    An "Positionen", die es nicht oder möglicher Weise nicht gibt, lange festhalten ist das allertödlichste, was man unter diesen Umständen tun kann.


    Man trägt schlicht und einfach das volle Insolvenzrisiko der depotführenden Stelle bzw. des Emittenten.


    Kein richtiger Investor/Trader geht dermaßen unkalkulierbare und extrem überhöhte Risiken mit Eigenkapital ein....


    In Zeiten wie diesen gilt nur eines: nur bares (= Münzen und Barren aus Edelmetall im Eigenbesitz, d.h. unter persönlicher Verfügungsgewalt) istr wahres.

    Zitat: "Und mal ehrlich, wenn man erfolgreich traded, dann hätte man von 2008 bis jetzt mehr davon gehabt, als wenn man 2008 all in physisch gegangen wäre. Natürlich wird es irgendwann einen Punkt geben, in dem das Papier nichts mehr hergibt. Das schreibt man dann halt in dem Moment ab und gut is. Mit dem physischen Backup ist man dann immer noch besser als 99% der Bevölkerung, da muss man nicht unbedingt noch das restliche Prozent auch schlagen.....Man weiß halt nicht, wann der Punkt kommt, an dem es das Papier zerreißt. Und es ist durchaus legitim, bis dahin zu versuchen, mit dem System mitzuverdienen. Ich teile daher die Fundamentalkritik hier nicht. Ich sehe es eher kritischer, ob es wirklich immer gelingt, erfolgreich zu traden. Ich persönlich habe da sehr gemischte Erfahrungen, deshalb lasse ich es, nicht, weil es jederzeit während des Versuchs das Papiersystem zerreißen kann...." Zitatende


    Zwei Dinge treffen den nagel auf den Kopf:


    (1) Man weiß halt nicht, wann der Punkt kommt, an dem es das Papier zerreißt.


    Das weis man nie. Weswegen das auch kein Argument ist, keine Geschäfte zu machen.
    Es sei denn, man erkennt, dass das Papiergeldsystem in einem Bereich ist, in dem sein
    "natürliches Ende" liegt. Das dem so sein könnte, dafür gibts zahllose Anhaltspunkte.



    (2) Ich sehe es eher kritischer, ob es wirklich immer gelingt, erfolgreich zu traden


    Und genau dieses Argument zieht. Wenn die Marktverwerfungen schon derart extrem
    sind, dass selbst Großbanken in hoffnungslose Schieflagen kommen, und die haben wirklich
    Stäbe von Profis, die sich der allerbesten Berechnungs- und Analysemethoden bedienen...
    dann haben sie noch die Notenbank im Rücken und die Politik, die sie schützen.
    Und sie zocken ohne jede persönliche Haftung, das kommt noch hinzu.
    Da ist es objwktiv unmöglich, als Privatperson spekulativ (und das impliziert
    beim Trading stets einen Hebel und damit offene oder verdeckte Kredite) dagegenzuhalten.


    Denn bevor die Banken gefährdet sind, werden die Märkte stets so manipuliert,
    dass die Positionen der gegen die Banken spekulierenden Trader fällig gestellt
    werden und im Fall eines unmöglichen Nachschusses zwangsliquidiert werden
    können oder im Fall von KO-Prodikten oder OS schlicht und einfach wertlos verfallen...


    Und manchmal erwischts auch eine Bank, die sich für zu clever gehalten
    hat und das jahrelang scheinbar auch war.....


    Die einzige reale Chance als Privatier besteht in einer physischen Anlage,
    die ohne Kredit und am besten annonym erworben und durchgehalten wird.


    Trading ist nur rein hypotetisch profitabler. Real ist es, über alle Beteiligten
    gesehen, sogar stets ein Verlustgeschäft, da die Verlierer verlieren und die den
    Verlusten gegenüberstehenden Gewinne der Gewinner (meist Banken)
    durch Transaktionskosten, Gehälter und Steuern sehr stark verwässert werden....


    Da hat man ehr sechs richtige im Lotto, als dass man über 10 oder 20
    Jahre extrem erfolgreich tradet....

    Die Briten haben um 2000 Gold für Dollars, Pfund oder was auch immer verkauft.


    Nun kaufen sie es zurück.


    Den "Gegenwert", den sie zu "zahlen" haben, können sie einfach drucken.


    Ohnehin "finanzieren" sie nahezu ihr gesamtes Haushaltsdefizit inkl.


    "Bankenrettungen" über die Notenpresse.


    Funktioniert scheinbar einige Zeit.


    Dass das nicht ewig gutgeht, das wissen sie.


    Also drucken sie bereits das Papiergeld für die Zeit "danach".


    Dass "danach" möglicher Weise (mal sehr vorsichtig formuliert)


    kein Ppapiergeld mehr gespart und akzeptiert werden wird....


    tauschen die das frisch Gedruckte in was um, was immer gilt: Gold.


    So einfach machen die das. Und so einfach geht das, wenn man das rechtzeitig macht.


    Und nun frage ich euch: wer sind nun die Deppen:


    (1) die, die 2000 Gold für wenig "Geld" verlauft haben und sich so
    viele jahre Zeit verschafft haben. Jahre, in denen sich diese
    Schmarotzer auf Kosten der Bevölkerungen hemmungslos bereichert
    und in Saus und Braus gelebt haben


    (2) die, die nun mit frisch gedrucktem "Geld", Gold kaufen.
    Mit "Geld" dessen Herstellung denen real nichts kostet,
    weil auch mit frisch Gedrucktem "finanziert"


    Wer sind nun die Deppen?


    also ich sehe sie weder bei der ersten, noch bei der
    zweiten Gruppe......


    Also, Leute: sagt mir: wer sind die Deppen?


    Weil: Irgendwer muss ja der "Depp" sein, wenn sich andere
    bereichern, ein Luxusleben führen, ohne real irgendwas dafür
    zu tun?

    Ja, gewiss, der Herr Volcker... interessant, was der so meint.


    Was wären denn wohl die zu erwartenden Auswirkungen
    der angedachten, jahrelangen Preismanipulationen
    (denn nichts anderes sind staatliche Einflussnahmen
    auf Marktpreise)?


    Irgendwann wird die Manipulation an ihre Grenzen
    kommen und zusammenbrechen.


    Jeder Manipulation sind Grenzen gesetzt, denn sonst
    wäre es ja keine.


    Was passiert dann?


    Es ist wahrscheinlich egal, was dann passiert, sofern man Gold
    besitzt.


    Was aber, wenn man dann keines besitzt?


    Mittlerweile schon im Mainstream angekommen:
    Buffett warnt vor Anleihen und Gold


    Gold findet Buffett vollkommen nutzlos.....


    Na, dann hoffen wir, dass ihm viele Leute folgen
    und das Gelumpe endlich wieder billiger wird :D


    Buffet muss das wohl sagen. Das kann man aus der Art und Weise
    erkennen, wie er das sagt.


    Jeder weis, dass keine Firma, kein Acker und kein Wald einen
    Ertrag abwirft, genau so, wie GOLD keine Zinsen bringt.


    Einen Nutzen haben alle diese Dinge erst dadurch, dass
    Menschen Felder bestellen, Bäume fällen und verarbeiten,
    in Firmen gehen, um dort zu arbeiten und Dinge zu schaffen
    oder Leistungen zu erbringen.


    Dass muss jedem klar sein, wenn er Buffet verstehen will.


    Was Gold angeht, so hätte dieses in der Tat keinen Nutzen,
    wenn Zentralbanken einzig und alleine der Kaufkraftstabilität
    verpflichtet wären und es Kredite nur gegen ein Mehrfaches
    an dinglichen Sicherheiten gäbe. Das aber würde bedeuten,
    dass es weder Staatsverschuldung, noch private Konsumenten-
    kredite geben dürfte, die mit Einkommen besichert sind....


    Denn nur so (also mit eiserner Disziplin) ist es möglich,
    den Aufwand für das Fördern von GOLD als Wertaufbewahrungs-
    mittel zu sparen. Das bedeutet auch, dass man lieber
    deflationäre Effekte zulässt, als Geldmengen auszuweiten.
    Die Ausweitung der Geldmenge kann, wenn überhaupt,
    nur dann in Betracht kommen, wenn der Fall eintritt, dass
    Anschaffungen / Investitionen in Erwartung sinkender Preise
    in einem Maß zurückgehalten werden, dass dies für die Wirtschaft
    bedrohlich wird und alle anderen Maßnahmen (z.B. Besteuerung
    von Geldvermögen) bereits ausgeschöpft sind.


    Wie wir alle wissen, ist das genaue Gegenteil von alledem
    der Fall: die Staatsschulden sind exorbitant,
    die private Verschuldung ist es ebenso, die Banken sind real
    seit 2006/2008 allesamt pleite und die Zentralbanken sorgen
    seit etwa 2 bis 4 Jahren lediglich dafür, dass die Haushaltsdefizite
    der Staaten finanziert werden und dass größere Bankenpleiten
    nicht zugelassen werden brauchen....


    Faktisch ist bereits seit 4 Jahren Ende im Gelände:
    die Grenzen der (freiwilligen, d.h.: mit Billigung der
    Finanzmärkte möglichen) Aufschuldung sind erreicht.


    Eine weitere Aufschuldung ist nur noch mit planwirtschaftlichen
    Instrumenten (Gelddrucken durch Notenbanken, Nullzinspolitik)
    unter Umgehung der Märkte und um den Preis der Zerstörung
    der volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Grundlagen möglich.


    Papiergeld und darauf basierende Ansprüche
    vermehren sich derzeit exponentiell, ohne dass dem
    real noch Werte gegenüberstehen. Auch besteht,
    seit Jahren schon erkennbar, keinerlei Fähigkeit
    zur Verzinsung und zur Rückzahlung der Schulden mehr.

    Papiergeld und darauf basierende Ansprüche
    sind daher kein Wertaufbewahrungsmittel mehr.


    Der Nutzen des Goldes in solchen Zeiten hingegen ist gewaltig:
    Gold dient dazu das, was ein Mensch erwirtschaftet hat,
    aber jetzt noch baucht aufbrauchen möchte, zu bewahren.


    Daher ersetzt das real vorhandene Gold in Zeiten wie diesen
    mehr und mehr das Papiergeld und wird, eben weil Papiergeld
    kein Wertaufbewahrungsmittel mehr ist, wieder zu Geld.
    Nicht umsonst gibt es Artikel, die die Re-Monetisierung
    von Gold und auch von Silber zum Gegenstand haben.


    Schon lange nicht mehr war GOLD derart nürtzlich, wie gerade
    in diesen Zeiten. Und je mehr der Wert der Währungen und der
    darauf basierenden Wertpapiere durch Inflationierung der
    Geldmengen vernichtet wird, desto wichtiger wird Gold als
    Schutzmechanismus vor der Enteignung von Vermögen werden.


    Mehr noch:
    Ab einem gewissen Punkt der Geldvermehrung ist es beispielsweise
    Firmen unmöglich, ihr Anlagevermögen real zu erhalten, da die
    Preissteigerungen der Ersatzanschaffungen so hoch sind, dass
    Ersatzanschaffungen nicht mehr aus Abschreibungen und Gewinnen
    finanziert werden können....


    Nach den Banken werden dann auch Industriebetriebe zu
    Geldverbrennunbgsmaschinen werden.....


    Die Wirtschaften der betroffenen Länder werden sich dann
    bis zum Zusammenbruch bzw. bis zur Annahmeverweigerung
    von Papiergeld selbst zersetzen.


    Aller Erfahrung nach gilt:
    Gold hingegen wird auch noch genommen werden, wenn
    es für Papiergeld nichts mehr von Wert/Nutzen gibt.


    Selbst nach einer denkbaren Währungsreform wird
    Gold nicht wertlos sein.

    Ob das so auch für Sparguthaben und Rentenansprüche
    uneingeschränkt gilt, das darf bezweifelt werden.

    wenn bei mehr als 70 % der Anlege rdie Sicherheit der Anlage im Vordergrund steht,
    warum machen die dann nich tNägel mit Köpfen, verzichten auf Zinsen und die Versteuerug
    von Scheinerträgen und kaufen Gold?


    Einstein wußte es noch:


    „Nicht das Gold steigt im Wert, sondern die Kaufkraft des Geldes schwindet im Vergleich!“

    ....Martin Siegel hat vor Monaten bei einer Vortragsreihe folgende Goldbestände genannt pro Kopf der Deutschen:


    52 g Schmuck
    58 g Münzen und Barren
    20 g Gold Äquivalent (Papiere)


    Grüsse
    Edel


    Diese Zahlen können niemals der Realität entsprechen.


    Zur Erinnerung: Es gibt mehr als 70 mal soviel "Papiergold", wie echtes Gold. Stichwort: Derivateblase.


    Weiterhin dürfte der Goldbesitz extrem ungleich verteilt sein. Ich schätze mal, dass weniger als 1 %der Deutschen mehr als 50 % des Goldes hält und 5 % der Bevölkerung mindestens 3/4 der gesamten Goldmenge gehören.


    Alle anderen haben vielleicht höchstens einen Trauring oder ein Kettchen, meist 333er oder 585er.... und das wars dann.


    Und von 10 oder 20 Leuten, die über einen ühysischen Goldkauf nachdenken, macht es dann vielleicht einer. Und der ist dann statistisch zu 50 % bei einem 30- oder 50-prozentigem Anstieg mit "Gewinn" wieder raus....

    dann steigen auch alle Schiffe....


    ist ne ganz klare Sache.


    Drucken und monetisieren tun sie schon seit Beginn der
    "Finanzkrise", die nichts anderes ist, als eine Überschuldungssituation.


    Überschuldet bedeutet: keine Fähigkeit des Schuldners / der Schuldner
    zur Zinszahlung und Tilgung


    Sind die Schuldner Banken (als mehrheitliche Gesamtheit) und Staaten,
    dann wird diese Überschuldungssituation nicht zugegeben, sondern
    durch Ausgabe von Falschgeld (also ohne erhalt einer Gegenleistung /
    Sicherheit von den ZB´s erzeugtes Geld) verschleiert.


    Und das solange, bis die Schulden durch die Steigerung von Preisen
    und Einkommen, gemessen am Steueraufkommen so gering sind, dass
    die Situation bereinigbar ist.


    Man muss, wenn man das vorsichtig kalkuliert, davon ausgehen, dass
    auch mit den Reformen, die politisch durchsetzbar sind, dazu eine
    Geldentwertung in einer Größenordnung von 90 bis 95 Prozent
    erforderlich ist (!). Vorausgesetzt, dass man es über einen Zeitraum
    von 5 bis 10 Jahren geschickt anstellt.


    "Geschickt" ist man in Europa aber nicht besonders.....
    Und da liegt dann der Hase im Pfeffer. Hier greift dann
    das schlimmste aller denkbaren Szenarien.


    Kommt es zum Abverkauf der Währungen, dann verden diese
    schlagartig nahezu wertlos.


    Man muss davon ausgehen, dass die Menschen mit viel Geld,
    selbst diese mit kleineren und mittleren Vermögen
    heute viel besser informiert sind, als sie das noch vor 50 oder
    100 Jahren gewesen sind.


    Legt man diese Annahme zugrunde, spreicht es ehr für einen
    gewaltigen Crash, weil ab einem gewissen Punkt das Vertrauen
    unumkehrbar verloren geht und wenn dann noch gewisse sensible
    Preise steigen, es sehr schnelle und extreme Abzüge von Kapital
    als Geldwertanlagen gibt, wobei diese Mittel dann in einem heute
    unvorstellbar großem Volumen in Sachwerte wollen....


    ...daher auch die endlosen und in aller Konsequenz
    durchgezogenen Gold- und Silberpreismanipulationen
    und -drückungen.

    Es ist schon so, dass Gold keinen fairen wert hat.
    Ganz im Gegensatz zu Papiergeld.


    Gold ist eine Ware, dessen Preis sich immer nur
    danach richtet, wieviel davon angeboten wird
    und wieviel davon nachgefragt wird.


    Ist die Nachfrage größer, als das Angebot, dann muss
    der Preis steigen. Und zwar solange, bis die zu dem
    jeweils gültigen preis nachgefragte MENGE der
    zu diesem Preis angebotenen Menge entspricht.


    Nachfrage und Angebot sind dabei völlig willkürlich.


    Jedem Goldbesitzer steht es jederzeit frei, sein Gold
    zu verkaufen. Warum auch immer.


    Jedem Geldbesitzer steht es frei, Gold zu kaufen.
    Warum auch immer.


    Deswegen schwanken Preise ja auch.


    Nun zum Papiergeld. Das hat, ganz im Gegensatz zum
    Gold seinen fairen Wert, den es auch regelmässig und zwar
    gegen Ende seiner Gültigkeit erreicht. Dieser Wert entspricht
    exakt seinem inneren Wert, den man näherungsweise mit
    Null gleichsetzen kann.


    Weil aber GOLD immer etwas wert ist und sein Wert einzig und
    alleine durch das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage
    bestimmt wird und (anders, als bei Papiergeld) auch ständig
    eine Goldnachfrage existiert (zumindest war das in den
    letzten etwa 5000 Jahren so) kann man natürlich nicht erwarten,
    dass der Goldpreis dem fairen Wert des Goldes entspricht.


    Fazit: lieber etwas mit einem Wert, aber keinen fairen Wert....
    als etwas ohne jeden Wert....


    Alles klar?



    fairen Wert