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Alles anzeigenzu o.g. Thema wollte ich auch nochmal was sagen:
Alle sprechen immer nur von der Inflation, die ja nach Berechnungsweise (offiziell sicher niedriger als real) berücksichtigt werden müsste.
Folgendes wird bei einer Beachtung des Goldpreises rein unter dem Gesichtspunkt der Inflation meines Erachtens vergessen:
Bei den bekannten Hyperinflationen waren diese meist dadurch gekennzeichnet, dass Papiergeld im wahrsten Sinne des Wortes gedruckt wurde. Die Geldmenge wurde schlicht durch mehr umlaufende Banknoten erhöht.
Das Hauptproblem aber heute sind die immensen Schuldenberge. Irre Geldmassen kommen heute mittels STAATSSCHULDEN ins System. Diese Schulden wachsen durch die Zinslast von sich aus immer weiter und müssen um jeden Preis -siehe Griechenland- (derzeit noch) bedient werden.
Hätte man also die letzten Jahre nur über die Geldmenge inflationiert, wäre dass zwar schon schlimm AAAABER noch lange nicht so schlimm, als wenn man immer weiter aufschuldet. Weil -als ganzes auf den Staat betracht- ja die Kaufkraft von einem Euro nicht nur über die Inflation betrachtet werden muss, sondern auch danach: Was der Staat von einem Euro Einnahmen, NACH ABZUG DER ZINSLAST noch an Kaufkraft hat. Erst wenn man das abgezogen hat, dann muss man die Inflation anlegen.
Ich hoffe man versteht meinen Gedankengang...
vielleicht liege ich aber auch verkehrt - und lasse mich dann gern eines Besseren belehren.
Also wenn die EZB Staatsanleihen kauft, dann zahlt sie keine Waren, auch Kein Gold un dauch keine rostigen Fahrräder dafür.... sondern Euros.
Denn die kann sie ohne Ende drucken.
Und das Allergeilste zum Schluss:
Da Staatsanleihen wie Geld betrachtet werden, ist das Geldmengenmässig nichts anderes, als ein Wechselgeschäft und, nun kommts:
durch Wechselgeschäfte erhöht sich die Geldmenge (wenn man sie denn nur breit genug definiert) NICHT.
Denn für eine Staatsanleihe, di edann bei der EZB liegt und vorher GELD war wurde nun durch die EZB nichts anderes, als GELD rausgegeben.
Also ein Wechselgeschäft.
Und keine Geldmengenerhöhung.
"Dumm" dabei nur ist folgendes:
Mit einer Staatsanleihe kann ich nicht einkaufen gehen, eben weil die in den Augen der Bürger eine Anleihe und keine Banknote ist (die EZB-Statistiker sehen das leicht differenzierter....)
Mit GELD kann man sehr wohl einkaufen und damit sogar Preise, beispielsweise den Goldpreis hochtreiben.
Mit keiner Staatsanleihe dieser Welt ist das möglich.
Und nun wisst ihr auch, woher die Kohle kommt, die ins GOLD geht:
Direkt von der FED und von der EZB, die dafür (also für das neu und zusätzlich geschaffene Geld) Staatsanleihen und andere "Assets" monetisiert haben.....