Beiträge von mesodor39

    [



    Also wenn die EZB Staatsanleihen kauft, dann zahlt sie keine Waren, auch Kein Gold un dauch keine rostigen Fahrräder dafür.... sondern Euros.
    Denn die kann sie ohne Ende drucken.


    Und das Allergeilste zum Schluss:


    Da Staatsanleihen wie Geld betrachtet werden, ist das Geldmengenmässig nichts anderes, als ein Wechselgeschäft und, nun kommts:


    durch Wechselgeschäfte erhöht sich die Geldmenge (wenn man sie denn nur breit genug definiert) NICHT.


    Denn für eine Staatsanleihe, di edann bei der EZB liegt und vorher GELD war wurde nun durch die EZB nichts anderes, als GELD rausgegeben.


    Also ein Wechselgeschäft.


    Und keine Geldmengenerhöhung.


    "Dumm" dabei nur ist folgendes:


    Mit einer Staatsanleihe kann ich nicht einkaufen gehen, eben weil die in den Augen der Bürger eine Anleihe und keine Banknote ist (die EZB-Statistiker sehen das leicht differenzierter....)


    Mit GELD kann man sehr wohl einkaufen und damit sogar Preise, beispielsweise den Goldpreis hochtreiben.


    Mit keiner Staatsanleihe dieser Welt ist das möglich.


    Und nun wisst ihr auch, woher die Kohle kommt, die ins GOLD geht:


    Direkt von der FED und von der EZB, die dafür (also für das neu und zusätzlich geschaffene Geld) Staatsanleihen und andere "Assets" monetisiert haben.....

    Mag sein, dass ich hier was übersehen habe, aber hat jemand eine Grafik oder Statistik, wie sich der Goldpreis in den letzten 50 Jahre inflationsbereinigt entwickelt hat?


    Nichts einfacher, als das:


    Eine Unze ist eine Unze und belibt eine Unze.


    Versuchs mal mit einem geraden, horizontalen Strich als erste, grobe Näherung.....


    Im Vergleich zu dem, was Papiergeld in den letzten 50 Jahren an Schwankungen und Schwund erlebt hat.....


    liegst Du damit goldrichtig.....


    und zwar sowohl im wörtlichen, als auch im übertragenen Sinne.

    Gewiss: es ist gefährlich richtig zu liegen, wenn die Regierung falsch liegt.


    Fest steht auch, dass GELD ein mächtiges Werkzeug ist und....
    ....auch eine sehr gefährliche Waffe sein kann.


    Die allertödlichste Waffe aber ist KEIN GELD.


    Kein Geld hat bereits milliardenfach getötet. Und wird es auch weiterhin tun.


    Und wenn das mit den PBIIGS so weiter geht und auch noch F und D sich dazugesellen....
    dann gibts bald ein paar hundert Millionen Habenichtse mehr auf dieser Welt, deren
    Existenz infolge ihrer selbst und fremd verschuldeten Mittellosigkeit bedroht ist.


    Und auch davon werden vielleicht viele Millionen sterben.


    Ich will nicht soweit gehen und behaupten, dass Edelmetall zum Erhalt / zur Absicherung des
    Kapitals alternativlos ist. Gewiss gibt es Alternativen. Auch bessere. Welche das sind /
    sein werden, das weis ich aber nicht und wenn man es weis, dann ist es zu spät, weil es jeder weis....


    Egal was der Staat bzw. die, die vorgeben den zu repräsentieren machen werden:


    Was Währungsreformen, Inflationen, Lastenausgleiche, Notopfer, Sonderabgaben, Steuern und sonstige Abgaben und Edelmetallverbote angeht: mehr als "enteignen" können sie einem nicht. Wenn man selbst nackt ist, dann gilt auch für einen selbst: einen nackten Mann / einer nackten Frau kann niemand in die Tasche greifen....


    Eine Steigerung von "bankrott" gibts nicht. Pleite ist pleite. Null ist Null, macht Null und belibt Null!


    Jedoch:
    Man kann es ihnen sehr einfach machen, verlockend einfach sogar. Aber: man muss es ihnen aber nicht
    allzueinfach machen, solange man Möglichkeiten hat, es ihnen so richtig schwer zu machen.....


    Alles klar?


    Gesetze werden geändert und zurückgeändert.... Politiker und Parteien werden kommen und gehen....


    Vieles hängt von der persönlichen Menthalität und den Zeitpräferenzen ab.


    Raten werde ich hier niemanden mehr etwas. Jeder ist für sich selber verantwortlich.


    Man kann dazu stehen oder auch nicht. Man kann es auch total übertreiben
    genau so, wie man es ganz einfach ignorieren kann....

    Wenn die 1.450 oder die 1.400 nicht halten
    sollten, ist das völlig unbedeutend.


    Selbst, wenn es noch mal auf 500 runter ginge
    würde das an den fundamentalen FAKTEN absolut
    rein garnichts ändern!


    Dessen sollte sich ein Edelmetall-Investor jeder
    Zeit bewusst sein. Andernfalls ist er es nicht wert,
    Metall zu besitzen und wird es an Würdigere verlieren.



    Und einige der für BUGS wesentlichen fundamentalen
    FAKTEN bezüglich GOLD und dem, was man
    umgangssprachlich "GELD" nennt lauten:


    ( 1 ) GOLD ist und war immer (auch) GELD


    ( 2 ) Die Menge an GOLD ist begrenzt.


    ( 3 ) Die Goldmenge kann nur durch harte, teure
    und ressourcenverschlingende Arbeit (Förderung)
    erhöht werden. Das braucht auch viel Zeit.
    Und ist auch nur bei ausreichend hohen,
    realen Goldpreisen wirtschaftlich möglich


    ( 4 ) Die Menge an Papiergeld ist theoretisch
    unbegrenzt. Sie kann, ohne Arbeit und
    ohne Ressourcenverbrauch jederzeit beliebig
    (auf Befehl) erhöht werden.


    ( 5 ) Gold ist fertige Ware und Papiergeld
    entsteht durch Kreditgewährung oder
    dadurch, dass es einfach gedruckt wird,
    um damit zu bezahlen und ist im ersten
    Fall SCHULD (Kredit) und im zweiten Fall
    (z.B. QE) nichts anderes, als
    Betrug an den Sparern.


    ( 6 ) Staaten, Banken, viele Konzerne und
    viele Privatleute sind zu hoch verschuldet.
    Die Summe aller zu zahlenden Zinsen und
    zu leistenden Tilgungen übersteigt schon
    seit längerem das, was weltweit real
    erwirtschaftet wird und nicht dem Eigenverbrauch /
    Eigenbedarf dient. Unterm Strich sind
    sehr viele Staaten, Banken, Konzerne und
    Privatleute überschuldet: sie können Zins
    und Tilgung nur durch laufende Umschuldungen
    und überwiegend auch nur durch laufende, immer
    weitere Aufschuldung leisten.


    ( 7 ) Das, was früher GELD war, GOLD und SILBER, das
    macht weltweit höchstens 1 Prozent dessen aus, was
    heute (völlig zu Unrecht) als Geld bezeichnet wird
    und das man korrekterweise "offizielle Zahlungsmittel"
    nennen müsste. Die so genannten "GELD-Vermögen"
    bestehen daher aus überwiegend real und faktisch
    nicht einbringbaren Verbindlichkeiten überschuldeter
    Staaten, Banken, Konzerne und Privatleute (!).
    Was die besagten 1 Prozent betrifft, sind darin
    sehr wahrscheinlich auch die Papiergoldmengen
    mit enthalten (s. Ziffer 8. Anders kann das nicht sein,
    da es sonst größenordnungsmässig genau soviel Papiergold,
    wie (Papier-)GELD geben würde...(!).


    ( 8 ) Das, was viele Leute und Statistiken als "GOLD"
    bezeichnen, das sind:
    i.d.R. Gold-ETF-Anteile, Gold-Zertifikate,
    Gold-Futures, Gold-Derivate.
    Auf eine einzige Unze echtes GOLD, die die Emittenten dieser
    (real) meist völlig unbesicherten Inhaberschuldverschreibungen
    möglicher Weise besitzen (Besitz ist dabei nicht gleich
    Eigentum!) kommen, Schätzungen zufolge 500 Unzen so genanntes
    "Papiergeold" =Goldversprechngen). Wenn man die Gesamt-Goldmenge
    im Verhältnis zu diesen Goldversprechen setzt....
    kommt man imme rnoch auf mehr als 70 versprochene
    Goldunzen je real existierender Goldunze. Dadurch
    wird der Goldbetrug auch nicht besser, denn wer
    verkauft einem Emittenten schon seinen Goldschmuck,
    seine Goldkronen, seine Gold-Sammlermünzen, seinen
    Gold-Notgroschen usw.... nur damit dieser die Summe
    seiner real) völlig uneinlösbaren Versprechungen zumindest
    symbolisch, d.h. zu weniger als 1/72 erfüllen kann?


    ( 9 ) Wenn im Wirtschaftsleben eines völlig alternativlos ist,
    dann ist es das:


    Jeder, der seinen Verpflichtungen nicht nachkommen kann,
    der muss irgendwann bankrott gehen. Egal, wie man es
    dreht, wendet oder verschleiert.....


    Nur verstehen das die allermeisten Menschen NICHT.


    Begriffe wie "Währungsreformen", "Zwangsanleihen",
    "Quantitative-Easing", "Lastenausgleich", "Notopfer",
    Inflation, Teuerung, Geldmengensteigerung, "Zinsen"
    Asset-Price-Inflation usw. sind in allen
    Zettelwirtschaften (Papiergeld-Systemen)
    die Viehekel, mit denen ein offener Bankrott
    (=Default) großer Schuldner verschleiert bzw. in die
    Länge gezogen und so langsam und damit geräuschlos
    vollzogen wird, dass es der Mehrheit der Bürger
    (und damit auch für die Mehrheit der Betrogenen)
    verborgen bleibt.


    Mehr noch:
    teils werden diese Machenschaften / Betrügereien
    den Menschen sogar noch als eine Zunahme an Wohlstand
    angepriesen.....


    ...Perverser geht es eigentlich kaum mehr.
    Doch, wie das im Leben so ist: kommts auch ganz
    dick, ein Schäuflechen mehr obenauf geht immer:


    ( 10 ) Besteht ein "Vermögen" nur aus Forderungen gegenüber
    (faktisch) bankrotten Anspruchsgegnern, dann ist
    mit den Anspruchsgegnern auch der Inhaber dieses
    "Vermögens" (=Gläubiger) (faktisch) bankrott!
    So werden im Handumdrehen aus Guthaben Lasten,
    aus Vermögen Unvermögen und, wie bereits
    Goethe im Faust meinte (kaum etwas charakterisiert
    Papiergeld und deren Schöpfer besser):
    ....ich bin der Geist, der stets verneint, denn:
    alles, was entsteht, ist wert, dass es zu Grunde geht....

    Zitat

    Hier mal wieder ein "provokanter" Artikel für die Goldbugs aus der New York Times......
    [list][*]Geld ist kein Investment sondern reine Spekulation
    [*]Der POG (Zins) ist reine Psychologie (Geld an sich ist ohne Zinsen nutzlos (da Schuld), aber aus irrationalen Gründen begehrt)
    [*]Geld hat keinen intrinsischen Wert, bringt (schon lange) keine (realen) Zinsen (mehr), keine Dividende, kein Cash Flow :rolleyes: [*]Spekulieren mit Geld (Sparen bei der bank) ist gefährlich :D [*]bei der Immo-Bubble haben die Leute auch geglaubt, in wahre, anfassbare Werte zu investieren ...
    [*]wenn die Big Player entscheiden, dass der internationale Kapitalmarkt vorbei ist, dann haben die Sparer keine Möglichkeit, rechtzeitig rauszukommen
    [*]wer in dem Geld unter seinem Bett seine Rentenversicherung sieht, der könnte eine böse Überraschung erleben


    So würde es wirklich halbwegs Sinn machen.....


    Anders, als beim Geld, das bei einer Währungsreform verfällt....


    kann Gold auch nach zig Währungsreformen und Goldverboten noch als Geld benutzt werden.


    da könnt ihr allesamt Gift drauf nehmen.


    Am einfachsten kann man Geldwertanlagen, zu denen neben Sparguthaben auch Anleihen und
    Versicherungen und (teils) auch Aktien gehören enteignen. Sei es über Inflation, sei es
    über amtlich festgelegte (Zwntralbank-)Leitzinsen, sei es über Substanz (Gewerbesteuern)
    und/oder Ertragssteuern usw...


    Immobilien kann man beispielsweise über Lastenausgleichsabgaben, Grundbesitzabgaben und
    Vermögenssteuern (teil-)enteignen.


    Für die vorgenannten "Assets" gibt es praktisch keinerlei Schutz vor Total- bzw. eine dem
    nahekommende Teilenteignung. Jeder, der was anderes glaubt, der täuscht sich gewaltig!


    Bei Mobilien, die gleichzeitig Valoren sind, wie beispielsweise physisches Edelmetall, hochwertigen
    Schmuck (also Schmuck, der wirklich einen realen Wert hat kein Diamant-Einkaräterscheiß) und
    hochpreisigen, ausgesuchten Edelsteinen ist das nicht ohne weiteres möglich, dann hier ist unter
    gewissen Voraussetzungen, die mit der Lagerung dieser Dinge zu tun haben, ein aktives Mitwirken
    der Besitzer dieser Sachen notwendig. Und das kann man niemals als grundsätzlich gegeben
    vorauissetzen.


    Hier steigt also der Aufwand (Erfassung, Bewertung, Lokalisierung) derart stark, dass eine lückenlose
    Erfassung oder eine dem nahekommende Erfassung und Konfsizierung dieser Werte die Erträge
    aus dem Steuereinkommen bei weitem übersteigen würden.....


    Und das mit zunehmender Kompaktheit und Wertdichte.


    Einen super-wertvollen Oldtimer beispielsweise kann man nur schwer verstecken (selbst das geht).
    Für einen 20-karätigen Diamanten beispielsweise reichen eine 3 x 3 cm große Öffnung in einer Wand,
    50 Gramm Rotband-Gips und etwas Tapetenrolle und Tapetenkleber. Und gut ist.


    Einen 12,5-kg-Goldbarren beispielsweise kann man in einem Astloch eines Baumes auf einer
    Obstwiese oder in der eines Baumes in einem Naturschutzgebeit verbergen......


    Es soll schon passiert sein, dass sich in einer Leiter, die zusammen mit einem Gartenhäuschen
    erworben wurde, lauter 50- oder 20-Gramm-Barren Gold gewesen sind....


    Selbst die Risiken solcher Aufbewahrungsarten stehen in keiner Relation zu den einer Enteignung oder Teilenteignung von Geldwertanlagen und Immobiölienvermögen.....

    Im Gelben gibt es Meinungen,das Gold nun sein Hoch erreicht hat und synchron Dollar sein Tief.


    Für uns würde das bedeuten,das es erstmal lange Zeit wieder nach unten geht.


    Halt Chart vs. Fundamental ;)


    Zur Fachkompetenz des "Gelben" in Sachen Edelmetall ist, um es auf den Punkt
    zu bringen, folgendes zu sagen:


    es gibt sie nicht.


    Da könntet ihr genau so die "Goodmode-trader" fragen, deren Fachkompetenz
    in Sachen Gold und Edelmetall der des "Gelben" gleichkommt.

    und zwar eine gigantische Schuldenblase!!!


    Wieso redet davon keiner und wieso will keiner das Wahrhaben???......


    weil.... was steht unter jedem meiner Postings?


    Genau deswegen.


    Die meisten Menschen verstehen den Begriff "Bankrott" nicht wirklich.


    Alles klar?


    Die Schuldenblase ist die Ursache für alles, was in den letzten Jahren an Krisen
    und an Preissteigerungen passiert ist.


    Sie ist die Ursache für
    - alle "Rettungen" von "Banken"
    - die Gelddruck-Orgien der westlichen ZB´s.


    Ohne diese beiden Komponenten hätten wir bereits längst
    - den finalen deflationären Schock gehabt
    - den offenen Staatsbankrott fast aller westlichen Länder.


    Beides wollen die Politiker nicht zulassen weil:
    - das hätte den Zusammenbruch der staatlichen Ordnung und damit
    - den Verlust ihrer Legitimität und damit ihrer Macht zur Folge.


    Genau das passiert momentan in vielen arabischen Ländern:
    die jagen ihre Tyrannen zum Teufel, weil die Einkommen hinten und
    vorne nicht mehr reichen und der Druck zu groß geworden ist.


    Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass im Fall einer Breinigung /
    Teilbereinigung der Schuldenkrise, nachdem Menschen wieder vermnehrt
    Vertrauen gefasst haben, Edelmetall im Vergleich zu Löhnen, Waren und
    Dienstleistungen massiv an Wert verlieren kann....


    aber erst nachdem die Schuldenkrise bereinigt wurde.


    Und das geht nur mit einer extremen Abwertung aller Papiergeldwährungen
    gegen Waren und Löhnen. Dagegen ist die Abwertung, die Edelmetall
    zu befürchten hat ehr gering.


    Im Fall einer Gold/Silberwährung aber muss es zu keinen allgemeinen Einbussen
    von Edelmetall gegenüber Waren und Dienstleistungen kommen....

    .....=> Zustimmung, goldhamster (und mesodor). Ich würde nur gerne bezogen auf die FRÜHEREN 10er-Kauf-Entscheidungen noch eines hinzufügen: Wir waren uns doch hier einstmals fast alle einig, dass man die Zehner als BARGELDERSATZ mit eingebautem Deflationsschutz (und zusätzlichem wenn auch überteuertem Inflationsschutz) kauft, falls (wie dann 2008 ja passiert) die Preise einbrechen .
    => Wenn man in DIESEM (einzig rationalen) Sinne die 10er gekauft hat, dann hat doch niemand sinnvollerweise mehr gekauft als sein Bargeldbedarf für max. 4-6 Monate gewesen wäre (Misanthorp war damals eine irrationale Ausnahme - oder wer hatte noch die 10er Kofferraumweise gekauft? ). Oder hatten hier ernsthaft viele mehr als sagen wir 1000 Zehner - also 40 Rollen?


    => Fazit: Ernsthafte Silberbugs hatten viel mehr klassische SilberANLAGEmünzen (oder Silberminen oder Silberbarren) als 10er. Letztere waren Bargeld und das war auch immer gut so. Leider ist auch das nun Geschichte, denn wenn die 925er-Zehner 60% im Geld liegen, ist der Deflationsschutz nun nur noch theoretisch. Aber FRÜHER waren die 10er-Käufe für streng rationale Käufer im obigen Sinne eine richtige bzw. zwingende Entscheidung. Die 200% Performance (versus "nur 70% mit den 10ern) haben diese Käufer mit anderen Silberanlagen gemacht.


    Das hängt immer davon ab, welchen Liquiditätsbedarf man hat, welche Vermögenswerte vorhanden und ggf. mittels liquider Mittel vor Verlust zu schützen sind....


    Ich hatte damals etwa 7 Prozent meines Vermögens als Liquidität....


    ....und wie bereits angeführt: mit dieser Liquidität im Rücken kann ich auch heute (noch) kaufen, was immer das Konto hergibt.


    Und ich hoffe, dass das bis zum für alle erkennbaren Tod des Euros so bleibt, der hoffentlich sehr bald kommen möge.


    Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.


    Stimmt. Ist egal. Scheissegal sogar. Eine Firma, die nicht ihren Aktionären nicht detailliert Rechenschaft über Tätigkeit, Vermögen und Ertrag ablegt, ist kein Investment wert. Diese Erkenntnis hat mir bei WCM fast 100 K gekostet.




    Nachdem die Shorts am Donnerstag 60 Mio Unzen verkauft haben, davon 15 Mio ganz kurzfristig, scheint doch jemand gehortet zu haben?
    Umgekehrt muss man sich aber auch fragen, was die Käufer denn kurzfristig mit dieser Menge Silber vorhaben?


    Ja, da hat einer Papier gehortet.


    Spielt auch keine Rolle, was der Horter mit dem Silber, dessen Bezugsrecht er auf Termin erworben hat will, weil es dieses Silber garnicht gibt.

    Wichtig ist nur, dass Silber mehr und mehr als Geldersatz verwendet wird, weil dem, was wie noch als "Geld" bezeichnen die Funktion der Wertaufbewahrung mehr und mehr abhanden kommt....


    Und dann ist auch klar, wozu Silber gut ist.


    Und der Bedarf als Silber als Geld, der dürfte, wenn es etwa 150.000 Tonnen Gold gibt fur einen Bi-Metall-Standard oder für Silber als lokales Zahlungsmittel bei etwa einer bis zwei Millionen Tonnen liegen....


    ....es geht sich hier um Spekulationen, angeheizt von gigantischen, ständig neu geschöpften Geldmengen, die in Wettbewerb/ Konkurrenz mit den paar Kröten treten, die Normalbürger gespart haben und den Wert dieser Gelder schließlich bis ins unendliche verwässern werden....


    Mit anderen Worten: jeder, der sein Geld auf dem Konto hat und es dort lange genug lässt, hätte sich das Geldverdienen eigentlich sparen können. Nur das schnelle Umsetzen der Gelder in Waren, Gegenstände oder deren Konsumierung stellt sicher, dass man zumindest einen gewissen Gegenwert erhält.


    Von daher ist es völlig egal, was die "Silber-Terminkäufer" mit dem Metall machen wollen, wenn sie es denn bekommen könnten oder sie zumindest die Absicht hätten, es zu beziehen...


    Was wurde eigentlich aus deinen langlaufenden Silber-OS?


    Wären die nun dick im Geld oder sind sie vorher abgelaufen / verkauft worden?

    Mesodor,


    ich kenne das Problem. Jetzt wo der Zehner im Geld liegt (oder wie das heißt) fängt mancher an zu rechnen. Was wäre gewesen wenn... Manchmal seh ich mich versucht, bei Gewinnen >50-60% meine Zehner zu verkäufen. Nur dann Frage ich mich: was mach ich dann? Wohin mit dem Geld. Einzige Alternative: Feinsilber ala Panda, Lunar.... Vorteil: mögliche Sammleraufschläge, Nachteil: geringes Nominal und dann auch noch in Fremdwährung. Nur: dafür hab(en) ich/wir die 10er nicht getauscht. Papier-Fiat kommt nicht wirklich in Frage. Leute die ihr Papier in 925er getauscht haben, haben das ganz bewusst gemacht. Nur die unerfahrenen ärgern sich nachträglich, daß sie nicht in Feinsilber investiert waren. Genau diese Leute werden sich dann wieder ärgern, wenn sie in Feinsilber gehen und es kommt zum erwarteten Einbruch am Markt..... so ist das Leben.


    Genau so ist es.


    Und nun stellt man sich die Frage: wie möchte man dann zukünftig ein absolutes Mindestmaß an Liquidität außerhalb der Edelmetallmärkte sicherstellen, ohne Gefahr zu laufen, die Position, die die Liquidität darstellt durch Bankrott und/oder Währungsschnitt zu verlieren?


    Das Problem ist, das viele Menschen nur eindimmensional denken können. Und diese sehr primitiven Denkmuster machen sich Klügere zu Nutze.


    Ich beispielsweise habe schon 2006/2007 damit begonnen, Liquidität in Silberzehnern umzuschichten. Und zwar Liquidität, die es bei Bedarf auch gestatten würde, größere Anschaffungen / Ersatzinvestitionen vorzunehmen, da ich zwei Wohnungen vermietet und Familie habe.


    Ich wollte dafür weder eine ggf. noch vermietete Wohnung zur Unzeit mit gewaltigen Abschlägen verkaufen müssen, noch in die Situation kommen, Positionen mit Nominalverlusten auflösen zu müssen.


    Wie Du das genau schreibst, habe ich das ganz bewusst getan.


    Im Nachhinein gerechnet.... wenn man weis, dass man sie nicht benötigt hat.....


    Niemand hat gesagt, dass man sie benötigen wird. Und niemand hat je behauptet, dass man Investor zum Nulltarif werden und bleiben kann.


    Alles kostet Geld. Selbst die allerbeste Investment-Strategie ist ohne Geld nicht wirklich sinnvoll umsetzbar.


    Am Ende stellt sich die Frage, wie man Kosten und Risiken bewertet und zueinander gewichtet.


    Und wieviel einem der "Spass" wert ist.


    Am Ende der Investitionsentscheidung wohlgemerkt. Nicht erst dann, wenn die Karten auf den Tisch liegen und man zum Rechnen nur noch die Grundrechenarten beherrschen muss. Ein Investor muss definitiv mehr können.


    ....der wirklich keinen Investment-Fehler auslässt.


    I Unzufriedenheit
    Im Nachhinein weis er selbst immer alles am Besten. Glückwunsch dazu!


    "Rendite" wollte er also machen. Und nun ärgert er sich über 70 Prozent Wertzuwachs
    in weniger als vier Jahren....


    Jedem Fondsmanager, der mit dem erzkonservativen Anspruch angetreten ist, in aller erster Linie liquide zu bleiben, würde man zu diesem Husarenstück gratulieren.


    Denk´mal an 2008: die ersten beiden großen Bankrotten Ami-Banken hat man über die Klinge springen lassen. Erst nach Lehman wurde "garantiert", später dann auch "gerettet"


    Das aber war 2008 noch nicht erkennbar. 2008 bestand die erhebliche Gefahr einer deflationären Kontraktion mit Massenbankrotten weltweit.


    Was passierte anschließend?
    Gold minus 200 €/Unze
    Silber auf unter 10 €/Unze
    die Zertifikate und KO-Profukt-Käufer hat er regelrecht zerrissen.
    Ebenso das Foren-Mitglied Eldorado, das zu hoch gehebelt war. (Total-)Verlust des eingesetzten Kapitals (über 15. Mio. Dollars....)
    Platin wurde für ein paar Tage billiger, als GOLD
    Ruthenium fiel von über 850 /Unze (Begin Subprime, 2006) auf 30 bis 50 $/Unze (Frühjahr 2009)
    Rhodium von 10.000 $/Unze auf um die 1.000 und stabilisierte sich dann ein paar Monate um die 1200....
    DAX unter 4800 Punkten. Es wurden 3.000 und 2.000 Punkte kolportiert....
    Ein Silberzehner war damals genau 10 EUR wert. Nach wie vor!


    Die Gefahr einer deflationären Kontraktion mit Massenbankrotten weltweit besteht derzeit weniger, ist aber immer noch nicht völlig auszuschließen. Momentan besteht auch die Gefahr einer inflationären / hyperinflationären Depression......
    Preise steigen, Einkommen stagnieren. Silberzehner gibts nicht mehr zum Nennwert.


    II Unstetigkeit
    Nur weil ihm für sein Metall weniger, als dessen Wert geboten wird, denkt er nun daran, seine Position aufzugeben um später in eine vermeintlich bessere zu investieren..... Unvorteilhafter gehts eigentlich mimmer.


    II1: er gibt die Position auf, die ihn auch bei extremsten Kursrückschlägen und einem regelrechten Marktzusammenbruch LIQUIDE halten würde. Manchmal braucht man gerade dann Geld. Und wenn man dann eine absolut ungehedgte Position teil-liquidieren muss.... tut das doppelt und dreifach weh.... Und das ist auch gut so, weil ansonsten jeder koma-zocken würde.....


    II 2: er plant innerhalb des selben Edelmetalls eine Position mit niedrigen €/g-Bewertungen zu Gunsten einer Position mit einer viel höheren €/g-Bewertung abzubauen. Ein kluger Investor würde das genaue Gegenteil tun: die höherpreisigen Anlageunzen zu Gunsten der niedrigpreisigeren 925er Stücke abgeben. Und damit auch noch für den Fall der Fällen einen Boden bei etwa 19 EUR/Unze legen legen, der nichts kostet und der nicht durchstossen werden kann.....Das eine über SPOT abgeben und das andere (mit garantiertem Boden 10 €/16,67g unter SPOT erwerben (wenn möglich), das wäre klug. Gewinn an Substanz + Reduzierung der Volatilität.


    III GIER : das ganze will er in einem intakten Bullenmarkt auch noch zeitversetzt machen, weil er glaubt, dass er weis, wann Kurse fallen und wann sie steigen werden und er imaginäre Performance-Verluste aufholen muss. Dabei müsste er doch wissen, dass er seiner eigenen Meinung nach 2008 schon einmal "danebenlag" und demzufolge von Timing bestenfalls nicht mehr versteht, als jeder andere Durchschnittsmensch auch....


    Nochmals:


    Du kannst als Investor alles verlieren:
    Deinen Glauben, Deine Unschuld, Deinen Anstand,
    Deine Manieren und selbst die letzten Skrupel....
    ...was Du niemals verlieren oder häufig verändern
    darfst, das ist: Deine Position!


    Und Deine Kohle machst Du mit Deinem Hintern
    indem Du auf Deiner Position sitzen bleibst -
    und nicht mit dem Kopf und auch nicht mit dem
    Bauch.


    Alles klar?


    PS: wenn Du schon abspringst dann tue Dir wenigstens
    einen einzigen Gefallen: schaue nicht zurück..... und
    bleibt dem Silber von nun an besser fern - es ist wahrscheinlich
    das Zweitbeste, was Du nach dem Halten Deiner Silberzehner-hättet
    tun können. Aber auch das bekommst Du, wie Du bereits vor der
    Aufgabe Deiner Position bekundest nicht hin....


    Damit bist Du ein Parade-Beispiel des klassischen Verlierers
    in einem Bullenmarkt.


    Im Prinzip nicht dumm, nur das Timing scheint noch optimierungsbedürftig...
    Jedenfalls wird dir der Dank Papa-Dreck-Andrehungsdingens und Papa-Konstant-Lügendingens auf ewig hinterherschleichen.
    Das ist ja auch schon was.


    bleibt zu hoffen, dass appendix sich trotz seines wenig erfreulichen
    Grieschenland-Engagements treu geblieben ist und nicht vergessen
    hat, dass es auch noch wa sanderes, als Grieschen-Ärger gibt,
    zum Beispiel "das eine oder andere gute Gläschen Wein auf der Terasse...."
    das sollte man sich ruhig gönnen. Und wenns auch nur ein Nero-Davola
    für 3,60 die 1,5-l-Falsche ist..... Auch so ein Wein kann zu einem
    guten Essen schmecken. Ich hätte es nie geglaubt, wenn ich es nicht
    selbst probiert hätte. Den wird sich der appendix auch dann noch
    leisten können, wenn er seinen Einsatz vollends verzockt hat....


    Für alle anderen darfs auch mal Schampus sein; natürlich nur
    bei besonderen Gelegenheiten und in Maßen. Bei jedem
    "Rekord" Schampus, da würde man ja große Gefahr laufen,
    sehr schnell zum Alki zu werden....

    Das kann ich Dir derzeit leider nicht sagen,
    weil ich es selbst noch nicht weis.


    Wahrscheinlich werde ich zu spät aussteigen,
    d.h. den optimalen Zeitpunkt verfehlen.


    Darüber bin ich mir im Klaren.


    Die allermeisten werden aber zu früh
    aussteigen und zu früh in greifbare
    und besteuerbare Werte inverstieren.....


    Also warte ich in aller Ruhe ab.

    ....
    die Korrektur wird kommen...ja sie muss sogar kommen den der Markt braucht Bares.
    Aber sie wird kurz und heftig sein und Spekulanten im Terminmarkt werden viel Geld verlieren......


    Das ist auch aus meiner Sicht völlig unumgänglich, dass eine gewaltige Korrektur
    wie auch immer kommen muss. Und irgendwann auch kommen wird.


    Die entscheidende Frage für alle Spieler ist nur: wann kommt sie.


    Da ich nicht spiele, sondern nach wie vor nichts verkaufe/verleihe/absichere....
    ist es mir eigentlich ziemlich egal.


    Nach so einem gewaltigen Bullenritt muss irgendwann die Korrektur kommen
    oder der Systemcrash.


    Ich gehe von der Korrektur aus. Wenn das System crasht, wird das ohnehin
    wahrscheinlich blitzschnell gehen. Und dann sind alle Papierfuzzis abgebrannt.


    Und genau dann erst wirds richtig interessant......


    Also interessieren mich Korrekturen, deren Zeitpunkt ohnehin immer
    höchst ungewiss ist, garnicht.


    Die Papiergeld-Betrüger sollen meinetwegen an ihrem Scheißpapier ersticken -
    was mich angeht mehme ich den Dreck nicht mehr zur Wertaufbewahrung -
    Basta.



    Genau so wird meiner Ansicht nach ein "Schuh" draus:


    Tatsächlich gibt es aber noch sich als „Experten“ ausgebende Verbrecher
    (Hochleistungskriminelle Volksverräter und Volksverdummer), die im Auftrag
    angelsächsicher Länder bewusst die Irrlehre verbreiten, solch eine Form des
    Aufschwungs (Fire-Economy, Blasen-Ökonomie) sei „gut für Deutschland.“
    Selbst ein Kind begreift jedoch, dass hier ins Ausland abfliessendes „Sachvermögen“
    in betrügerischer Absicht gegen aus dem NICHTS geschaffene „Papierschnipsel“
    frisch gedrucktes, ungedecktes "Geld" oder auch "Lügnerkredite") getauscht wird,
    welches in der Absicht geschaffen wurde, es zu inflationieren und so zu entwerten,
    damit dafür NIE eine adäquate Gegenleistung (Warenlieferungen) erbracht werden
    muss, es also NIEZURÜCK BEZAHLT werden und am Ende des Tages WERTLOS VERFALLEN wird.

    @Meso
    du vergißt das "Zeitfenster" [smilie_happy]
    Beide Parteien haben nur begrenzt Zeit sich an ihren Hinterteilen zu erfreuen. ;)
    Also nutze die Zeit....sinnvoll und strategisch :D


    Sanfte Grüße
    Misan


    @Misan: auf die verschiedenen Zeitpräferenzen der Wirtschaftssubjekte
    bin ich hier ganz bewusst nicht eingegangen.
    Ich bin davon ausgegangen, dass es für ein denkendes Wirtschaftssubjekt
    eine Selbstverständlichkeit darstellt, Positionen sukzessive aufzulösen,
    wenn die eigene Zeitpräferenz dass gebietet sprich: wenn man sein
    Investment in dem Maße abstossen will, wie man das Geld ausgeben möchte.


    Da Silber bis dahin bestens gelaufen ist, dürfte das für alle "alteingesessenen"
    Investoren das allergeringste Problem darstellen.


    Was besagte "Damen" angeht, so glaube ich kaum, dass sie sich durch
    häufiges Anbieten an ihren Hinterteilen erfreuen. Für die ist es ein notwendiges
    Übel, um möglichst schnell möglichst viel Kohle ranzuschaffen.
    In einem hast Du Recht: Investor kann man auch noch mit 50, 60 oder 70 Jahren
    erfolgreich sein. Ab etwa 40 Jahren hingegen dürften die Hinterteile der
    besagten Damen jedoch deutlich im Preis fallen, nimmt man ihre 20- bis
    30-Jährigen Kolleginnen als Masstab. Hier nimmt der Erfolg also mit steigendem Alter
    immer weiter ab. Insofern sind das Geschäftsmodell, das Angebotsverhalten und die
    Zeitpräferenzen beider Gruppen sehr unterschiedlich....


    Ganz im Gegensatz dazu steht ein in einem intakten Bullemnarkt investierter
    Investor unter absolut keinen Druck, möglichst viel an seinen Positionen zu
    verändern. Im Gegenteil: hier wird die richtig fette Kohle gemacht, in dem man
    garnichts tut und einzig und alleine solange stoisch an seiner Position festhält,
    bis der Bullenmarkt sein Endstadium erreicht hat, die so genannte
    "Milchmädchenhausse"


    Noch sind, wenn man in meiner Gegend Edelmetallhändler abklappert die Läden,
    abgesehen von Verkaufswilligen, leer.


    Und Gerade beim Silber, dass ja angeblich "das Gold des kleinen Mannes" ist, sollte
    das in der finalen Phase des Bullenmarktes anders sein.

    Passt irgendwie zum Silber, viele "Investoren", die
    keine sind springen derzeit, meiner Ansicht nach
    völlig grundlos und verfrüht ab.


    Was haben eine professionelle Dame und ein
    Investor gemeinsam, was unterscheidet sie?


    Beiden gemeinsam ist, dass sie das meiste Geld mit
    ihrem Hinterteil verdienen können.


    Der Unterschied zwischen beiden besteht darin, dass
    die professionelle Dame jedem, den sie für willig
    und solvent hält, ihren Hintern zur Benutzung anbietet
    und wenn es sein muss, ihn auch heftig dabei bewegt
    und / oder sich sonst wie dabei verrenkt. Danach erzählt
    sie ihren Käufern meist noch, wie "gut" sie waren....
    ...damit sie möglichst wieder zu ihr kommen.


    Ganz im Gegensart zu der "Dame", die keine ist,
    verdient der Investor sein Geld damit, dass er
    ruhig auf seinen Hintern sitzen bleibt, bis seine
    Zeit gekommen ist. Dann nimmt er sein Geld
    und geht - ohne zurück zu schauen - fort.


    Wenn man ihm Geld bietet mit der Aufforderung:
    kannst Du nir nicht mal kurz Deinen Hintern hinhalten
    (sprich: "kann ich mal kurz dein Metall ausleihen" oder:
    "verkauf doch jetzt und kaufe später billiger zurück"),
    lächelt der Investor sanft und denkt sich, während
    er weiter stoisch sitzen bleibt:
    "warum machst Du es Dir nicht einfach selbst,
    Du Schwuchtel"


    Du kannst als Investor alles verlieren:
    Deinen Glauben, Deine Unschuld, Deinen Anstand,
    Deine Manieren und selbst die letzten Skrupel....
    ...was Du niemals verlieren oder häufig verändern
    darfst, das ist: Deine Position!


    Alles klar?


    PS: wenn ihr schon abspringt, dann tut euch wenigstens
    einen einzigen Gefallen: schaut nicht zurück..... und
    bleibt dem Silber von nun an besser fern - es ist wahrscheinlich
    das Zweitbeste, was ihr nach dem Halten eurer Position hättet
    tun können. Aber auch das werdet ihr mehrheitlich nicht
    hinbekommen...


    Stellt sich die Frage, wann es Zeit ist. über die Aufgabe seiner
    Position nachzudenken:


    Das hängt davon ab, wann das Gelddrucken aufhört und wann
    wieder stabile und investitionsfreundliche, politische
    und ordnungsrechtliche / rechtsstaatliche Rahmenbedingungen
    herrschen bzw. zu erwarten sind.


    Beides ist derzeit nicht absehbar.