Beiträge von mesodor39

    Hat der "liebe Mann" nur "einen an der Klatsche" oder müsste man nicht zum Staatsstreich aufrufen, wenn ere Recht hätte?


    Genau diese beiden Alternativen gibt es, wenn man sich das hier durchliesst. Und sollten die dort gemachten Behauptungen stimmen, so wäre ein Staatsstreich legitim.


    http://www.faktuell.de/Hintergrund/Background367.shtml


    Natürlich möchte ich hier nicht zum Staatsstreich aufrufen, denn das wäre strafbar. Genau so wenig will ich hier jemanden pauschal für übergerschnappt erklären. Auch dort könnte man sich strafbar machen.


    Nur: es gibt da lediglich zwei Alternativen:


    Entweder schreibt der Mann die Wahrheit - oder er tut es nicht.

    Zitat

    Original von Quentchen
    .....Aber nochmal die Frage:
    Ist der physiche Goldmarkt (tatsächlich so) ein "enger Markt" ???
    Grüsse
    Quentchen


    Vielleicht ist es vielmehr eine Frage, was man unter "eng" versteht.


    Wenn es, wie angeführt, etwa 72 mal soviel Papiergold gibt, wie jemals gefördertes Gold, so kann diese Situation für diejenigen, die glauben, sich mit einem Zertifikat "ihr" Gold gesichert zu haben ganz schön "eng" werden, z.B. wenn ihnen ihr Vertragspartner das Zertifikat irgendwann bei hohen Kursen kündigt und je nach Lage des Einzelfalles, die Bestizer gemäß Comex-Vertragsbedingungen mit ihrem Kapitaleinsatz (=ggf. weit unterhalb des aktuellen Goldpreisliegenden Einstiegskurses), natürlich ohne zeitlichen Zinsausgleich, "entschädigt".


    Wie die so geneppten Kunden dann zukünftig ihr Gold kaufen würden, das ist auch klar: physisch.


    Und ich stelle mir gerade die Geldmengen vor, die dann ins Gold drängen. Und ich stelle mir vor, daß sich der Preis nachfragebedingt entsprechend "verändert".


    Und ich frage mich nun folgendes:
    Sollte dies irgendwann passieren, wie "eng" könnte es für die Terminverkäufer werden, die physisch nicht vorhandene Ware ohne die Möglichkeit der Kündigung oder des Barausgleiches auf Termin leerverkauft haben?.


    Wie "eng" würde es für die Banken werden, die sich bei den Notenbanken Gold geliehen haben und dieses nicht durch Vorverkäufe von Minengesellschaften "gehedgt" haben.


    Weiter frage ich mich, sollten die Öl- und Rohstoffpreise weiter ansteigen, wie "eng" es für die Minengesellschaften werden kann, die etwa vorabverkauftes Gold zu Preisen die dann nicht einmal annähernd kostendeckend sind in den benötigten Mengen zu fördern - natürlich ohne daran bankrott zu gehen. Zumindest müssten die ja versuchen, diesen Spagat ihren Aktionären und Gläubigern zu vermitteln, denn sonst wäre der Ofen sofort aus :)


    Ich glaube, daß dann in einigen Banken und Minengesellschaften die Puppen ganz schön tanzen würden :D


    Wem das noch nicht eng und riskant genug ist bzw. wer ohnehin nur auf Spekulationsgewinne reflektiert..... .....der soll meinetwegen Papiergold statt physischem Gold kaufen.


    Und was für Gold gilt, das gilt für Silber in etwa sinngemäß.

    Man muß dabei wissen, daß die sogenannten unzirkulierten Erhaltungsgrade, also alles ab MS 60 gerade an den erhabensten Stellen einer Münze keinerlei Abnutzungserscheinungen haben dürfen. Ab MS 67 kommt eine scharfe Ausprägung der höchsten Stellen noch erschwerdend hinzu.


    Im Klartext bedeutet das:


    Ab MS 60 dürften eigentlich nur noch die einzelnen Kerben und kelinste Berührspuren, die eine Münze bei Auswurf (Maschinenprägung) Transport und Verpackung mitbekommen hat, gewertet werden.


    Analog zur Asset-Inflation haben wir drüben auch eine gewaltige Erhaltungsgradinflation. Klar: dort wo man Häuser zu 110 Prozent beleihen kann, ist es auch möglich abgegriffene, verkratzte oder mißhandelte Münzen als unzirkuliert begutachten zu lassen.


    Ich nenne soetwas Betrug oder zumindest Beihilfe zum Betrug.


    Das eine (Verleihungspraxis) ist ein Betrug am Sparer und das andere ein Betrug zum Schaden des Sammlers.


    PS: Goldinvest: habe gerade die Pics Ihrer Münze gesehen. Maßgeblich wäre bei dem Stück z.B. die Nasen und Stirnpartie der Freiheitsstatue. Bei MS-Graden dürfte diese unter einem Mikroskop betrachtet keinerlei Abnutzungsspuren aufweisen.


    Bei vz-bfr erhaltenen Stücken (Alomst uncirculated = fast bfr) ist das geringfügig anders. Dort dürfen nur solche Stellen kleinste Abnutzungsspuren aufweisen, während der Rest der Münze bankfrisch sein muß.


    Daß anhand Pics zu beurteilen ist mir nicht möglich, sodaß ich persönlich mir nur zutraue, zu den schlimmsten Fällen des Erhaltungsgrad-Mißbrauchs Stellung zu beziehen. Es gibt Grenzfälle und Grenzbereiche, bei denen muß man die Münzen selber sehen und unter der Lupe bei gutem Licht betrachten.


    Der Preis ist zudem bei dieser Münze in Anbetracht der derzeitigen Kurse in Ordnung. Momentan müßten solche Stücke in vz oder vz+ etwa 30 bis 50 Dollar höher gehandelt werden.

    Zitat

    Original von Oskar


    Gibt da irgendeine Quelle für diese Zahl? Würde mich mal interessieren, weil ich das bisher immer anders gehört habe.


    Oskar


    Mir ist keine Quelle bekannt.


    Ich gehe von 150.000 t Gold und ca. 30.000 t Zentralbankgold = Barrengold aus (das bereits großteils ausgeleihen und ggf. umgeformt ist? = Unsicherheitsfaktor, der den Preis belastet, was ja auch gewollt ist, Stichwort: Bilanzierung von Bestand und Forderungen in einem Posten).


    Aktuell gehen ca. 80 Prozent der geförderten Goldmenge für die Schmuckverarbeitung drauf, weswegen diese Relation in etwa passen könnte.


    Und ein Großteil des theorteisch börsenfähigen, handelbaren Goldes (Barren und Bullion-Münzen) ist es eben nur theoretisch, weil es als strategisches Element der Vermögensdiversifikation (Notgroschen, Reserve für Kriesen) und nicht als taktisches Element der Gewinnerzielungsmaximierung dient. Zumindest ist das noch der Fall. Und der Schmuckgoldanteil, der dürfte das Gold sein, das allerfrühestens in einer sehr schlimmen Kriese zur Veräußerung stünde - also als Rettungsanker für Terminzocker erst recht vernachlässigt werden kann.


    Auf die Gesamtgoldmenge aber kommt es auch nicht sonderlich an, wenn man davon ausgeht, daß die Leer- und Papiergeldverkäufer keine nennenswerten Goldbestände besitzen, sondern ihr Geld in Bonds, Aktien und Immobilien "arbeiten" lassen.


    Vielmehr stellt sich die Frage, für wen diese Gelder tatsächlich "arbeiten". Im Zweifelsfall vielleicht für diejenigen, die Metall physisch erworben haben :D:D:D


    Bis es aber so weit kommen könnte, werden Goldbucks gewiss noch hunderttausendfach von den Investmentbankern platt gemacht werden. Erst wenn deren Machtbasis (=Geldschöpfung = Möglichkeit sich durch Leerverkäufe und Lieferkontrakte für nicht verfügbares Material immer wieder neu zu finanzieren und so jede im Rahmen des Machbaren halbwegs denkbare Kursentwicklung zu provuzieren und ggf. selbst zu produzieren) nicht mehr gegeben ist, geht es auch denen an den Kragen.


    Das wirklich Böse an dem Spiel ist, daß sich diese Banken das Geld bei den Privatleuten holen, die zu gierig und zu unwissend sind, um zu verstehen, welche Produkte man ihnen aufdrückt.


    Und solange die Mittelzuflüsse größer sind, als die Abflüsse..... ist die Machtbasis der Investment-Banken ungefährdet.

    Zitat

    Original von Fisiko


    In welche Richtung gibt Dir das zu denken?


    Daß auch der Wert des physischen Goldes nachgeben wird, wenn über die Papiere der Wert inflationiert wird?
    Meinst Du nicht, daß das schon hinreichend versucht wurde?
    :D


    Fisiko: Ein Goldstandard war lange Zeit möglich, wobei lediglich für 10 Prozent aller emmitierten Banknoten Gold vorhanden war.


    Wenn nun 60 mal mehr Papiergold existiert als es überhaupt Gold gibt und man mal davon ausgeht, daß etwa 10 bis 20 Prozent des Goldes überhaupt noch in Münzen- oder Barrenform existieren (der Rest ist Schmuck, steckt in Zahnkronen und Elektrogerägen), dann kommt man auf ein Verhältnis von 1:600 bis 1:300


    Wobei man dann noch feststellen muß, daß die Gruppe der Goldbarrenbesitzer nicht identisch ist mit der der Papiergoldemmitenten, d.h. die Verhältnisse in der Realität noch extremer sind und das Papiergold i.d.R. einen nur durch Geld und nicht durch Gold gedeckten Anspruch des Eigentümers der Zertifikate und OS darstellt.


    Im Grunde genommen ist Papiergold ein Wettschein auf die Goldpreisentwicklung. Juristische Hintertürchen und Insolvenzrisiko des als "Bank" oder "Investmentbank" getarnten Wettbüros inklusive.


    Und anders als auf dem Fußballplatz ist es dem Wettbüro gestattet, aktiv den Ausgang der Wette zu beeinflussen, oder zumindest versuchen, den Wettausgang zu beeinflussen.


    Das, so meine ich, sollte jedem Papiergoldkäufer klar sein.


    Stark vereinfacht:


    Papiergold ist eine Goldwährung, die faktisch zu Null Prozent durch Gold gedeckt ist.

    Ich werde mal versuchen, ein 20-Dollar-Stück, ca. MS 63 = fast bfr bis bfr, (das einzige 20-Dollar- Exemplar in meiner Sammlung) hier einzustellen:


    Kaufpreis ca. 585 EUR bei Ebay, Verkäufer: Hanseatischer Münzversand. Bessere Stücke zu finden gestaltet sich schon recht schwierig und ist i.d.R. sehr teuer.


    Das Problem speziell bei US-Münzen ist, daß die ERHLTUNGSGRADANGABEN insbesonders die vieler Händler und Grading-Firmen den tatsächlichen Verhältnissen meistens nicht annährend entsprechen.


    Eben weil bereits ein oder zwei Stufen beim US-Erhaltungsgradsystem riesige Preisunterschiede ausmachen können.


    Problematisch sind zudem die Ränder sowie vorhergegangene meist entstellende / beschädigende Reinigungen, speziell solche mit Ultraschall und Tauchbädern.


    conoco: nur weil diese Investmentbanken short gehen, müssen es noch lange keine Verbrecher sein.


    Ein Blick auf den Chart reicht aus um zu erkennen, daß die Gefahr massiver Kurskorrekturen bis unter die 500-Dollar-Marke besteht, kratzt der Goldpreis derzeit an der oberen Trendkanalgrenze (5-Jahres-Chart) bzw. hat diese schon durchstoßen.


    Wenn man überhaupt short gehtm dann doch bei solchen Konstellationen. Ich persönlich würde nichts verkaufen, was ich nicht besitze.


    Ein Verbrechen (Betrug, Untreue usw. ) liegt allerspätestens dann vor, wenn ein Shortie, der sich übermäßig positioniert hat, seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann.


    Denn er weiß ja bei Vertragsschluss, daß seine finanziellen Mittel begrenzt sind und er rechtzeitig Vorsorge zu treffen hat, sollte die Entwicklung anders verlaufen, als vermutet. Handelt er nicht dementsprechend, so ist das Vorsatz.


    Soweit aber ist es bislang nicht gekommen, wobei ich davon ausgehe, daß die Investmentbanker vorher versuchen werden, ihre Kontrakte weitestmöglich durch Materialdisposition glattzustellen und / oder über den Kurs der Kontrakte zurückzukaufen.


    Wenn ich mich aufregen müsste, dann schon ehr über die Anleger-Deppen, die diese Kontrakte, die derzeit wohl über den aktuellen Marktpreisen notieren kaufen und wohlmöglich mit Geld bezahlen werden, daß ihnen momentan noch nicht zur Verfügung steht......


    Meine Meinung: die sollten lieber mit der ihnen zur Verfügung stehenden Kohle physisches Gold kaufen.......
    ....da wissen sie zumindest, was sie haben und daß nur jeder Dollar, der in physische Ware geht, ein Dollar ist, der (langfristig relativ sicher angelegt) den Goldpreis stützt.


    PS: vielleicht gehen diese Banken ja nun/nur beim Gold short, weil ihre Silber-Shortpositionen mangels zur Kursdrückung notwendiger Matallmassen nicht mehr verlustfrei eindeckbar sind. Beim Gold ist das vielleicht noch etwas anders. Denn physisches Gold kann man sich ausleihen, notfalls zusammenkaufen (was ja auch eine plausieble Erklärung für die zuletzt extrem gestiegenen Goldkurse wäre). Und dann die Kurse purzeln lassen. Und weil Gold und Silber preislich korrelieren, so meine Überlegung, wird ein extrem einbrechender Goldpreis extreme Einbrüche beim Silber nach sich ziehen - ohne daß dafür entsprechende Materialmengen mobilisiert werden müssten. So zumindest könnte die Strategie der Investmentbanker aussehen. Ob die aufgeht?. Wir werden es sehen.


    Zumindest kann und wird eine solche Rechnung immer dann aufgehen, wenn das Volumen der Papiermärkte das Volumen des physisch gehandelten Materials bei weitem übersteigt. Und davon gehe ich aus.


    Weswegen ich auch die Gefahr eines massiven Kurseinbruches nicht ausschließen möchte.

    Zitat

    Original von goldhelm
    Nein, denn es wird die Zeit kommen, da werden sie ihr Gold und Silber wieder auf die Strasse schmeissen. So steht es jedenfalls in der Bibel!


    8)


    Solche Zeiten gab es immer wieder mal. Und dürfte es auch zukünftig immer wieder mal geben. Anzuführen sind extreme Notzeiten sowie Zeiten, in denen die Menschen von Geldhandel in den Tauschhandel zurückfallen, wie das teilweise nach dem Fall Westroms geschah. Das ist überhaupt nichts neues. Wenn das passiert, so herrschen ganz schlimme Zeiten. Für Papiergeld bekommt man dann schon lange nichts mehr. Weswegen das auch kein Argument gegen eine Goldanlage ist. Der Wert des Goldes ist dann, gemessen in Naturalien, viel geringer als heute. Und erfahrungsgemäß war er nahezu niemals gleich Null. Gibt es kaum noch "Werte" braucht man eben immer weniger Wertmesser und Wertaufbewahrungsmittel. Die Waren selbst sind dann die Werte (Stichwort: Zigarettenwährung).

    Ich wollte sicherstellen, daß ich bis Ende September mindestens 500 $ je Unze für 30 Unzen bekomme.


    Also kaufe ich 300 Puts, Bezugsverhältnis 1:10, mit einem Strike von 525 Dollar. Das ganze kostet (incl. Bankgebühren) bei einem Kurs von 545 $ die Unze etwa 580 EUR.


    Steigt Gold weiter, so kann ich ggf. mit höherem Gewinn verkaufen.
    Fällt Gold bis 525 Dollar, so bekomme ich immer noch 525 Dollar für die Unze, die OS haben keinen inneren Wert und verfallen ggf. im September. Oder bekommen vielleicht doch noch wert, sollte der Goldpreis danach heftig einbrechen. Man weiß ja nie....


    Fällt Gold bis auf 475, so haben die 300 OS einen ineren Wert von 30*(525-475) = 1.500 Dollar. Verkauf eich dann mein Gold, so erhalte ich näherungsweise die 475 Dollar für das Gold zzgl. 50 Dollar für die OS, wenn ich sie dann auch verkaufe bzw. einlöse.


    Abziehen von diesen 525 Dollar muss ich die Kosten (Kaufpreis) für die OS, näherungsweise 25 Dollar je Unze.


    Eine solche Absicherung macht Sinn, wenn man vielleicht einen Geldbetrag benötigt, man deswegen aber nicht sofort sein ganzes Gold verkaufen möchte und sich einen Kurs so lange sichert, bis man weis, ob und wieviel man verkaufen muß oder aber ggf. nicht mehr zu verkaufen braucht. Dauerhaft ist das allerdings keine Lösung.


    So, wie sich der Goldpreis momentan verhält (Möglichkeit eines Spikes von ca. 520 bis 600 Dollar die Unze) kann eine Absicherung jedoch durchaus ratsam sein, sollte man demnächst nicht mehr genügend Liquidität haben.


    Ich habe einen Put gewählt, der zum Kaufzeitpunkt etwa 5 Prozent außerhalb des Geldes lag, weil ich nicht zu hohe Aufgelder zahlen wollte und bereit war, einen Wertverlust von ca. 45 Dollar die Unze bezogen auf den damals aktuellen Kurs von 545 $ hinzunehmen.


    Die Laufzeit habe ich bis etwa Ende der Sommerferien gewählt, weil gerade während der Sommermonate der Goldpreis meist schwächer notiert (zumindest ist das meine subjektive Einschätzung). Außerdem dürfte dann der von mir angestrebte Immobilienkauf (Eigentumswohnung als Mietobjekt) abgeschlossen und der endgültige Geldbedarf bekannt sein.

    Zitat

    Original von Kaufrausch


    Ich schätze, in zehn oder zwanzig Jahren und in einer Krise erst recht, da werden einem die Immos hinterhergeworfen. Seit Jahren werben Banken praktisch hauptsächlich mit Immobilienkrediten, seit Jahren zahlt der Staat ein Almosen dazu, seit Jahren kaufen die Leute wie verrückt. Das trieb alles die Preise.


    Ist doch ganz einfach. Immer dann kaufen, wenn irgendwas unterbewertet ist. Bei Immobilien wird diese Zeit noch kommen.


    Mag sein.


    Es kann aber auch alles anders kommen.


    Beispielsweise wenn Immobiliengesellschaften aus GB und speziell aus den USA hierzulande auf Einkaufstour gehen. Natürlich mit US-Fiat-Money das vorher in Euronen transformiert wurde.


    Immobilien sind derzeit schon billig, nimmt man das Preisniveau Mitte der 90er hierzulande als Maßstab. Anderswo war die Entwicklung so, daß sich Immobilienpreise vervielfacht haben.


    Weder beim Ankauf noch beim Verkauf weis man, ob man den rechten Zeitpunkt erwischt hat.


    Nachher ist man (fast) immer klüger.

    so zumindest sehen es die Analysten von Barcleys:


    http://www.goldseiten.de/conte…berichte.php?storyid=2076


    Betrachtet man den Goldchart der letzten 10 Jahre, so kann man innerhalb der letzten 5 Jahre einen stabilen Aufwärtstrend erkennen, dessen untere Liniie momentan etwa bei 450 $ verläuft.


    Man kann nun argumentieren, wie immer man argumentieren möchte. Jedoch ist die untere Linie eines intakten Trendkanals eine sehr verlässliche Marke, die einen Bereich abgrenzt, innerhalb sich der Marktpreis des jeweiligen Basiswertes bewegen kann, ohne daß die Wahrsheinlichkeit des Fortdauerns der langfristigen Preisentwicklung gefährdet ist.


    Spikes, also Kursausbrüche aus einem intakten Trendkanal hingegen sind extrem schwer vorherzusagen sowohl im Hinblick auf den Zeitpunkt, als auch auf die Heftigkeit des Ausschlages.


    Momentan befinden wir uns bereits in einem Preisbereich, der oberhalb oder ganz an der oberen Grenze des langfristigen Aufwärtstrendes bei Gold liegt.


    Kurz und mittelfristige Rückschläge sind daher sehr wahrscheinlich. Zumindest unter charttechnischen Aspekten.


    Und sie sind wünschenswert, um Nervenschwache Investoren aus dem Gold herauszudrängen und reine "Geldzähler" auszustoppen.


    Kommt demnächst (d.h. bis Mitte Februar) keine solche Korrektur, so wird diese um so heftiger ausfallen, je später sie kommt. Zumindest ist das meine Meinung.


    Erstmalig habe ich einen Gold-Put mit Laufzeit bis September 2006 und einem Streik von 525 $ erworben und so 30 Unzen Gold temporär und in US-Dollar vor einem starken Kurseinbruch abgesichert.


    Sollte Gold wirklich noch kurzfristig bis 600 $ steigen, so beabsichtige ich ggf. weitere Puts in einer Größenordnung von nochmals 30 Unzen zu erwerben.


    Des Weiteren habe ich meine Goldbestände bis auf eine Kernreserve für schlechte Zeiten reduziert, um es meiner Familie zu ermöglichen demnächst und aus taktischen Gründen eine Immobilie schuldenfrei zu erwerben. Das Gold habe ich bereits 2004 erworben und den bescheidenen Gewinn nun in 2006, natürlich steuerfrei, gehoben. Noch sind Immobilien in Deutschland vielerorts bezahlbar, um nicht zu sagen spottbillig. Und ein stetiges Zusatzeinkommen in Form von Mieteinnahmen ist auch nicht zu verachten.


    Inwieweit zukünftige Mieten zur Diversifikation in Edelmetallen genutzt werden, das hängt sehr von der weiteren Preisentwicklung ab.

    Die Vorteile der Spekulationssteuer durfte ich einmal am eigenen Leibe erleben: weil ich immer alle Aktiengewinne angegeben hatte, konnte ich, als ich 2003 riesige Verluste einfuhr und auch realisierte eine sehr hohe Rückzahlung aus 2002 einstreichen.


    Hätte ich diesen Geldbetrag damals nicht abgeführt, so wäre auch der großteils verloren gegangen.


    Insofern kann sich eine solche Steuer im Extremfall auch als Selbstschutz für extrem risikofreudige Spekulanten erweisen.

    @S04: Ihre Argumentation hat genau zwei Schwachstellen


    (1) das meiste Gold wird zu Schmuck verarbeitet und kann bestenfalls über Preise generiert werden, bei denen uns allen schlecht werden würde, müssten wir die bezahlen


    (2) Sie können Geld ohne Ende haben und dennoch können Sie nicht den Preis eines Wirtschaftsgutes beliebig bestimmen und manipulieren. Egal, wie Sie es drehen und wenden, Gold lässt sich nicht beliebig vermehren. Das beste Beispiel dafür ist der Goldpreisanstieg.


    Wenn Sie, warum auch immer, riesige Goldnengen zu einem bekannten und annähernd konstanten Preis physisch erwerben wollen, so müssen Sie sich schon Deppen suchen, die Ihnen die Preissteigerungen, die Sie mit Ihrer Kaufwut auslösen solange finanzieren, bis sie dann endlich den Braten riechen und die Reißleine ziehen. Und daher müssten Sie so oder ähnlich, wie ich es beschrieben habe, agieren.


    Feilt man noch etwas an der Technik, so könnte man noch US-Calls (jederzeit Barausgleich möglich :) kaufen, deren Wert erst durch die eigenen Verkäufe exorbitant gesteigert werden würde. Die eigenen zukünftigen Gold-Käufe würden sich so im Extremfall durch die vorangegengenen Käufe selbst finanzieren und das bei ständig steigenden Kursen (!).


    Hat man diese Schwachstelle des Terminmarktes und des Zertifikatemarktes erst mal erkannt und sich entsprechend positioniert, so kann man, vorausgesetzt man kann die gesamte Goldmenge zum aktuellen Kurs zweimal kaufen.....


    ....Gold in riesigen Mengen solange billigst oder zum Festpreis kaufen, bis die ersten Papierfuzzies ihr Gesicht verlieren, ihre eigenen Produkte unter hihen Verlusten (Umschichtungen beim Papiergold während der Akkumulationsphase physischen Goldes und somit das ständige Nachziehen der garantierten Rückkaufpreise im Kündigungsfall) selbst kündigen. Wahrscheinlich werden die Investmentbanken versuchen zu bewirken, daß der Edelmetallhandel ausgesetzt und eine gesetzliche Entschädigungsregel erwirkt wird oder allesamt bankrott gehen, ehe sie kündigen. Einen Goldbesitzer, der sein Edelmetall auf mehrere Länder (blos nicht Gold in den USA lagern) verteilt hat, den wird dies nicht stören.


    Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis irgendjamend etwas vergleichbares mit den Investmentbanken macht.


    Gold, unter Einbeziehung von OS teilweise faktisch zum Nulltarif - diese Versuchung ist zu groß, als daß ihr nicht irgendwann einmal nachgegeben werden würde :D:D:D


    Und ich vermute, daß viele Profis, die große Mengen an Gold kaufen sich bereits heute ihre selbst verursachten Kurssteigerungen zum Teil über OS und Derivate zurückholen.


    Fisiko: irgendwann wird jede Papiergeldwährung vollständig oder nahezu vollständig entwertet. Sei es durch Crash oder schleichender Inflation.


    Wann exakt ein Crash stattfindet, das kann kaum jemand in Voraus bestimmen. Die vielen regelmäßig nicht eingetroffenen Crashprognosen sind der beste Beweis dafür.


    Niemand wird ernsthaft bestreiten, daß es zur faktischen Entwertung aller auf Geld lautenden Ansprüche irgendwann kommen wird.


    Meine Crashprognose 2029 ist ebenfalls nich tals exakte Prognose zu verstehen, vielmehr wohnt dieser Zahl eine gewisse Symbolik inne.


    2029, das kann morgen sein oder auch erst in 100 Jahren. Wir wissen es nicht, was abe rnicht gleichbedeutend damit ist, diese Gefahr völlig zu ignorieren.


    So und nicht anders ist es von mir gemeint gewesen.

    Zitat

    Original von juergenlangen
    alles auf eine Karte setzen ist Glücksspiel, auch Edelmetalle haben über Jahrzehnte nicht mal die Kaufkraft gesichert. Und Immobilien dümplen wertmässig seit 20 Jahren dahin, ohne Aussicht auf Besserung (in D). Und in anderen Ländern sind die Immopreis hochspekulativ und High Risk.


    Überhaupt sind die meisten Anleger bei uns im Immos überinvestiert: Schulden aufs Haus, und dann noch auf Kredit eine oder 2 Wohnungen .. so ist in den letzten 2 Jahrzehnten keiner reich geworden, aber wohl etliche Leute arm. Nichts gegen die mietfreie Hütte, aber Immopreis und -Renditen können nur steigen, wenn die Nachfrage grösser ist als das Angebot; und unsere Bevölkerung geht zurück, und die Mietzahler werden über die Nebenkosten soweit geschröpft, dass für Mietsteigerungen kein Geld da ist, zumindest Miet und Gewerbeimmos sind derzeit wirklich kein Renner.


    Solche Rahmenbedingen heissen für mich, was früher einmal angesagt war und unsere Eltern noch zu Wohlstand gebracht hat: Alles ins Häusle stecken, das ist heute kaum noch das Erfolgsrezept, je 1/3 Immo, Metall, und Aktien/sonstige Wertpapiere würde ich heute als optimal empfehlen .. und meine Aktien wandern wenn die Kurse weiter so abgehen, bei mir dieses Jahr zunächst in cash Anlagen, und Zug um Zug noch mehr in die Sachwerte.


    Alles stimmt.
    Jedoch verkennt juergenlangen hierbei, daß es sich bei einer (schuldenfreien) Immobilie um einen schuldnerfreien Realwert handelt, der wenn auch niedrige Mieteinnahmen abwirft.


    Ob damit eine Rendite erzielt werden kann, oder ob es sich lediglich um ein Wertaufbewahrungsmittel mit realer Wertminderung durch Alterung und Gebrauch handelt ist ebenfalls zweitrangig.


    Die Alternative, Fiat-Money in allen möglichen Formen, Sparbücher. Lebensversicherungen, Bonds, Aktiengesellschaften mit mehr oder weniger hohem Verschuldungsgrad und somit Abhängigkeiten von Kreditgebern usw. ist unter den Aspekten der bedingt durch die ausufernde Verschuldung und der ungedeckten Kreditaufnahme vieler Staaten und anderer Schuldner ist mit viel höheren Risikn behaftet (Vertrauensentzug, Insolvenz der Schuldner, Inflationierung usw).


    Und alles in Rohstoffe ist auch nicht der wahre Jakob. Auch das werden viele anleger irgendwann einmal merken. 1980/81 war ich als Schüler mit meinen damals 60 g Münzgold auch plötzlich sowas von reich..... und später wieder viel ärmer :) Verkauft habe ich meine Münzsammlung dennoch nicht. Verkaufen werden aber die Geldzähler unter den Rohstoffinvestoren. Soviel ist gewiss.

    Wie könnte ein solcher Todesstoß für Goldzertifikate aussehen?.


    Ich habe mir da folgendes überlegt:


    Ein Großinvestor möchte gerne ein paar tausend Tonnen Gold kaufen. Nich tum Gewinne damit zu erzielen, sondern nur zur Absicherung seiner anderen Assets. Gehen wir mal von 3.000 Tonnen aus, das sind dann etwa 45. Mrd. EUR oder 54 Mrd. Dollar.


    Wie kann er das anstellen, ohne den Goldpreis hochzutreiben?.
    Antwort: garnicht!.


    Kann er es dennoch schaffen, soviel Gold zu kaufen, ohne mehr als 10 Prozent oberhalb des Marktpreises der nächsten 6 Monate zu zahlen, wobei er innerhalb dieser Zeit natürlich die Preise selbst nicht verderben darf?.
    Die Antwort lautet: JEIN.


    Was muß er tun?.


    Ganz einfach:


    er kauft in Phase 1 über Strohmänner Goldzertifikate bis der Arzt kommt. 3.000 Tonnen Papiergold, verteilt auf vielleicht 20 bis 50 Banken und auf 10.000 bis 100.000 Transaktionen - das fällt nicht sonderlich auf.


    in Phase 2 kauft er dann am Markt große Goldmengen auf. Die Kurse steigen täglich. Was er am ersten Tag an physischem Gold gekauft hat, das verkauft er am zweiten Tag an Zertifikaten. Darüber hinaus verkauft er am zweiten Tag die doppelte Menge an Zertifikaten und über andere Strohmänner exakt die überverkaufte Menge zurück. Dabei verliert er zwar ein paar Prozente, sichert sich aber den Kursgewinn. So macht er es solange, bis die Emmitenten beginnen, alle ihre Zertifikate zu kündigen oder aber er sein Gold hat.


    Hat er sein Gold, so hat er vielleicht (wegen der Umschichtungen) nur 10 Prozent über dem Kurs der letzten 6 Monate vor seinem ersten Kauf gezahlt.


    Wird zwischenzeitlich gekündigt, so kriegt er immerhin alle seine gezahlten Kaufpreise vergütet. Darin enthalten sind auch die gesicherten Gewinne aus den Umschichtungen während seiner Ankaufsphase.


    Fazit: Der investor hat große Goldmengen billig gekauft. Und im Fall der Kündigung durch den Emmitenten der Zertifikate zusätzlich die durch Umschichtung innerhalb der Zertifikateposition gesicherten Kursgewinne kassiert.


    Also kann selbst Papiergold, speziell ein Goldzertifikat, eine hilfreiche Option sein, große Goldmengen zu Preisen zu kaufen, für die diese Mengen nicht am Markt erhältlich sind.


    Vorausgesetzt man ist Großinvestor und packt die Sache am richtigen Ende an?.


    Risiken:
    - Insolvenzrisiko: auszuschließen / vernachlässigbar bei Verteilung auf
    mehr als 20 Emmitenten
    - Kursrisiko beim Zertifikateverkauf:
    auszuschließen durch Verteilung der Kaufaktivität auf mindestens 90
    Börsentage (wahrscheinlich dauert es noch viel länger)
    - Verkäufe von Notenbanken:
    super Gelegenheit um billig zu kaufen - bestes denkbares Szenario!
    - Vorzeitige Kündigung aller Zertifikate durch die Emmitenten
    Zinsverlust von maximal 6 Monaten. Wird während der Kauforgie
    gekündigt, sind ja bereits Gewinne durch Umschichtungen innerhalb
    der Zertifikate entstanden, die nicht durch Kündigung "enteignet"
    werden können.
    - Gesetzesänderungen / Goldbesitzverbot
    kann passieren. Jedoch: Ausländer und Zentralbanken (z.B. die
    chinesische Zentralbank als Goldkäufer) dürften davon nicht tangiert
    werden.


    Würd eich die Interessen der chinesischen zentralbank vertreten und Gold kaufen wollen / müssen - ich würde es genau so machen!.


    Und die monetäre Deflation ist exakt die Ursache für die große Depression der 30er Jahre!.


    Spinnen wir den Faden mal weiter:
    Ein paar Aktien und Immobilienschuldner werden insolvent, ihre Sicherheiten liquidiert, was zu Kursrückgängen der Assets führt und weitere Liquidierungen auslöst. Ein Abwärtstrend einzelner Assetklassen bildet sich aus, der durch Leerverkäufe und Stopp-Loss-Orders beschleunigt wird. Dies hat dann auch Umschichtungen von weniger gefallenen Asset-Klassen in stärker gefallene zur Folge, was wiederum weitere Abgaben in bislang nicht so betroffenen Assetklassen auslöst. Immer mehr Kredite werden notleidend. Immer mehr Bonds werden verkauft, denn Für Geld gibt es immer mehr Gegenwert.


    Demzufolge kann man Käufe hinauszögern. Je später man kauft, desto weniger zahlt man. Und desto schlimmer wird die Deflation.


    Es wird nun auch weniger produziert und demzufolge werden weniger Steuern gezahlt und die Arbeitslosigkeit steigt immer weiter. Irgendwann dann bricht alles zusammen, wenn keiner investiert.


    Einzig und allein der Geldüberhang kann nicht beseitigt werden, es sei denn, auch Banken gehen pleite.


    Wenn das passiert, dann gibt es kein Halten mehr:


    Jeder will nun nur noch Cash haben. Selbst Gold oder Silber sind in dieser Phase ggf. weniger wert als Cash!. Allein schon weil dann wahrscheinlich die Börsen geschlossen sind und keine Kurse gestellt werden!. Keiner kauft mehr Bonds, weswegen alle Banken pleite gehen oder schließen müssen (was dasselbe ist) nun auch der Staat bankrott geht. Denn dem traut dann auch keiner mehr. Steuern kann der dann auch nicht mehr abgreifen. Weil bei bankrotten und / oder geschlossenen Banken aufgrund des Wegfalls der dazu notwendigen Dienstleistungen des Geldgewerbes (Überweisungen, Kredite) keine geregelte Wirtschaftstätigkeit mehr möglich ist. Kein Zahlungsverkehr - keine Steuerzahlungen. So einfach ist das heutzutage!.


    Und selbst dann soll kein neues, ungedecktes Geld produziert werden?????


    Wirklich schwer vorstellbar.

    Zitat

    Original von mvd
    Wie weit ist es, bitte schön, noch bis zur Krise?...


    Das genau ist die "Hunderttausenddollarfrage" :)


    Will sagen:
    schaut man sich alleine hier im Goldseiten-Forum um, dann kann man Prognosen über einen Finanzcrash Y2K finden (das war bereits Ende 1999 / Anfang 2000). Seitdem wurde praktisch für jedes Jahr der Crash vorausgesagt. Bereits Ende der 70er / Anfang der 80er wurde ein baldiges, finales Ende des Fiat-Money-Systems prognostiziert.
    Weltuntergangspropheten mit fehlendem Realitätsbezug, die gibt´s wie Sand am Meer.


    Ich sage immer: 2029 ist es so weit. Warum gerade 2029?


    Weil es dann hundert Jahre nach dem ersten großen Börsencrash in NY sind?. NEIN.


    Das Jahr 2029 hat für mich eine besondere Symbolik: 2029 werde ich 65. Auch wenn ich wohl länger arbeiten muß, um Rente zu kassieren - was solls. Die 65 steht für mich symbolich für das "Altenteil".


    Und 2029 markiert in etwa auch das Ende der geburtenstarken Jahrgänge.


    Würde um 2029 ein Währungscrash stattfinden, so würde es mich persönlich schlimmstmöglich treffen, vorausgesetzt ich wäre auf eine solche Situation unzureichend vorbereitet. Meine persönliche Lebenssparleistung wäre dann vernichtet - ohne daß ich die Möglichkeit hätte noch einmal nennenswerte Rücklagen bilden zu können!


    Hope for the best and be prepared for the worst...


    Und exakt auf solche denkbaren Worst-Case-Szenarien sollte sich jeder, der nicht zeitnah das verbraucht, was er erwirtschaftet, bei Zeiten vorbereiten. Es bringt nichts, soetwas auf später zu verschieben. Später kann schon zu spät sein.


    Und jeder, der nicht zeitnah das verbraucht, was er erwirtschaftet sollte auch die Möglichkeit, daß es zu keinem plötzlichen Crash kommt (langsame Geldentwertung, schleichende Inflation) und / oder daß ggf. die Handelbarkeit von Edelmetallen usw. eingeschränkt werden wird (Gefahr der Illiquidität einzelner Anlagesegmente) in Betracht ziehen.


    Und deshalb niemals alle Eier in ein Nest legen.


    100 Prozent Goldquote können sich genau so ungünstig oder noch fataler auswirken als Null Prozent. Strategie ist also gefragt. Neben der berühmten Diversifikation kann auch weitestgehende Unabhängigkeit von Zahlungen (Mietfreiheit durch Eigentum) ein strategisches Ziel für mehr Sicherheit sein (auch wenn einige das anders sehen und ausschließlich auf Gold und / oder Silber fokussiert sind - den nahen Weltuntergang vor Augen.


    Die Mischung aus Edelmetallen (Gold, Silber, Platin, Palladium), Sachwerten, Liquidität und ggf. Aktien und Immobilienfonds, die macht´s. Wobei man sicherlich nicht ständig in Aktien oder Immobilienfonds investiert sein muß und auch antizycklich, länderübergrteifend und ggf. langfristig chartorientiert oder bei großen Vermögen mit Kunstgegenständen, hochwertigen Schmuck mehreren Aktien-Einzelwerten und konkreten Immobilien-Objekten agieren kann.


    Einzig und alleine von langfristigen auf Geld lautenden Spar- oder Anlageformen würde ich grundsätzlich Abstand nehmen. Kapital-Lebensversicherungen, freiwillige Altersvorsorge-Sparpläne, Bonds, langfristige Sparpläne usw. sind wohl mit Abstand das allerschlimmste was man sich bei der seit Jahren zu beobachten Geldmengenausweitung antun kann! Ehe man sowas macht, sollte man lieber gleich seine Kohle auf den Kopf hauen - zumindest weis man dann, daß man selbst etwas davon gehabt hat!.


    Das bei solchen Anlagen langfristig kein Blumentopf zu gewinnen ist und real sogar sehr große Werteinbußen möglich sind, das muß jedem klar sein, der sich den Umfang und die Zunahme schuldrechtlicher Verhältnisse anschaut. Diese Rechnungen und Versprechungen können in ihrer Gesamtheit niemals aufgehen, ohne daß irgendjemand dabei arg benachteiligt werden wird. Und die Schuldner die haben im Regelfall ihren Nutzen bereits aus den geliehen Geldern gezogen; verbleibt also der Gläubiger (Sparer), dem man in diesem üblen und langfristig auf Enteignung ausgelegten Spiel noch die A-Karte verpassen kann.


    Genau das ist es, was viele Menschen unterschwellig spüren, aber nicht konkret in Zahlen fassen können. Es gibt nun mal weiche und harte Fakten. Und Tatsachen muß man einfach zur Kenntnis nehmen und ggf. seine Schlußfolgerungen daraus ziehen.

    Zitat

    Original von Osterhase
    Dorthin wo zu jedem Geldschein auch ein in jedem Fall verwertbarer Wert vorhanden ist und die Preisangabe dieses Wertes und der tatsächliche Wert sehr nahe zusammen liegen. :))


    Wenn das so ist.....


    dann braucht man nur noch ein wenig Gold, um den Tapetenkleister zu bezahlen und dann kann sich dann ohne schlechtes Gewissen seine eigene Patchwork-Tapete zurechtbasteln. Den Rohstoff dafür gibt´s dann - hoffentlich noch druckfrisch - von der Hausbank. :D:D:D