Beiträge von mesodor39

    Zitat

    Original von Kaufrausch
    Nöö, sieht (noch) nicht so aus. Dazu fehlt die Korrektur am Schluss. Also entweder gehts jetzt nach unten und dann wäre das ein Toppeldop oder es geht weiter nach oben, dann ist es kein Doppeltop. Meiner bescheidenen Meinung nach. :D


    Grüße


    KR


    Kaufrausch: das sehe ich genau so. Insodern dürfte die nächste Woche interessant werden.


    Auch ein Rückprall auf 520, 510 oder 500 muß noch immer kein Doppeltopp im klassischen Sinne bedeuten: es kann ganz einfach sein, daß der Goldpreis eine längere Zeit (ein paar Wochen bis zu mehreren Monaten, vielleicht sogar ein Jahr zwischen 540 und 490 Dollar konsolidiert. Ohne daß der Aufwärtstrend gefährdet ist.


    Ich gehe aber davon aus, daß wir nächste Woche noch die 550 Dollar sehen werden. Dann aber könnte die Luft kurzfristig sehr dünn werden.


    Wer im Gold bleiben will, aber von etwaigen Kursrückgängen / Schwankungen profitieren will, den bieten sich Puts mit einem Basispreis von 520-530 Dollar nun geradezu an. Mir persönlich wäre das aber noch zu riskant. Erst wenn es zu masiven Bewertungsübertreibungen und zu noch steileren Kursanstiegen kommt, würde ich darüber nachdenken, Puts zu kaufen.


    Ein gewichtiges Indiz für ein vorläufiges Ende der Aufwärtsentwicklung beim Goldpreis wäre neben charttechnischen Indikatoren eine rückläufige Schmucknachfrage, ggf. in Verbindung mit einer gestiegen Minenproduktion. Spätestens dann sind lang laufende Puts eine Überlegung wert.


    Gegen ein Ende der aufwärtsgerichteten Preisentwicklung sprechen gewichtige, fundamentale Fakten, wie
    - Inflationsraten und Realverzinsungen
    - Geldmengenwachstum
    - Ausufernde Staatsverschuldungen wichtiger Industriestaaten
    - Vermögenswertinflation (Aktien, Immobilien usw.)

    Ich sage dazu nur folgendes:


    was ein Minister sagt, das ist der aktuelle und offizielle Status. Auch im Hinblick darauf Handelspartner und Märkte zu beruhigen.



    Und was die der Regierung zuzurechnenden Forscher und Wissenschaftler empfehlen, das ist die Linie, der man sich zukünftig annähern wird.


    Zu den Gründen nur folgendes:


    http://devisen.boerse-go.de/index.php?node=news&id=20210



    http://devisen.boerse-go.de/index.php?node=news&id=20205


    Von einer fundamental gerechtdertigten Dollarstärke kann ich da nichts erkennen.

    Zum Artikel:


    http://www.faz.net/s/Rub034D6E…Tpl~Ecommon~Scontent.html



    Das könnte, sollten Chinas Währungsreserven wirklich diversifiziert werden, den Dollar ganz schön unter Druck setzen.


    Zumal hohe Dollarabgaben einen Trend einleiten könnten, dem sich andere Zentralbanken wegen Wechselkursverlusten und ggf. einen Anstieg der langjährigen Anleiherenditen in den USA (=Kursverlusten bei US-Dollar-Bonds) nicht auf Dauer entziehen könnten.


    Auf demnächst bevorstehende Änderungen im Publikationsumfang der FED möchte ich nicht näher eingehen.


    Langsam zeichen sich jedoch gewisse Konturen einer möglichen zukünftigen abwärtsgerichteten Dollarkursentwichlung ab.


    Die Auswirkungen der Dollarkursentwicklung auf die Rohstofpreise dürften dabei interessant sein.


    Also ist Argentionien für Ausländer / Zuwanderer ein denkbar ungeeigneter Ort, um Vermögen aufzubewahren.


    Und somit bleibt für´s Gold nur das Schließfach in der Schweiz.


    Und sein Geld solte man vielleicht auch nicht alles mit dahin nehmen.


    durran: die beiden mächtigsten Gegner für jeden Geldanleger, die sind:


    Inflation und (Geld)GIER.


    Zur Inflation, der schleichenden Sozialisierung von Geld durch überhöhte Geldschöpfung / Kreditnachfrage des Staates brauche ich hier nichts allzuviel zu sagen.


    Ebensowenig wie Gier, die zur Spekulation auf Kredit, Termin, Ungeduld, Angst, was zu verlieren und zu verpassen, Akkumulierung von schlechten Geldanlagen und Klumpenrisiken führt. Ergebnisse der Gier auf mikroökonomischer Erbene sind regelmäßig bedenkliche Schieflagen und Illiquidität. Und auf makroökonomischer Ebene sind das die bekannten Spekulationsblasen.


    (1) ein strategischer Goldinvestor, der Gold langfristig zur "Diversifizierung" und Grundsicherung einsetzen will, der kann und wird jedezeit kaufen. Ebenso wird der fundamental orientierte Investor, der dem Geldwert und der ständigen, überproportionalen Ausweitung schuldrechtlicher Verhältnisse argwöhnisch gegenübersteht sich nicht vom Goldkurs abhalten lassen, um aus einem als zu riskant erkannten Anlagesegment auszusteigen.


    (2) Spekulanten oder Goldbucks, die taktische Reserven mit dem Ziel einer späteren, gewinnbringenden Veräußerung aufbauen wollen, die sind natürlich viel preissensibler. Und arbeiten, bewusst oder unbewusst mit Stopp-Loss-Marken. Die unbewusst damit arbeitenden, die verkaufen irgendwann spontan aus Angst, noch mehr zu verlieren, die bewusst damit arbeitenden kalkulieren den Verkauf mit Verlust von vorne herein ein und setzen sich eine Kursschwelle, ab der verkauft wird.


    Gruppe 2 ist es übrigens, die durch ihr Verhalten Investmentbanken und Notenbanken zuspielt und auch mit dazu beigetragen hat, daß Gold als Investment so lange als unmodern und rückständig galt.

    Fest steht, daß bislang die Schmucknachfrage ausschlaggebend für den Goldpreisanstieg ist.


    Denn nur physisch nachgefragtes Gold kann - geht man von gezielten Terminmarktmanupulationen aus - den Goldpreis ansteigen lassen.


    Die physische Nachfrage von Investoren ist derzeit noch so schwach, daß der Goldpreis (inflationsbereinigt) noch nicht einmal ein Drittel der historischen Höchstkurse beträgt: 530 $ zu inflatonsbereinigt über 1.700 $.


    Das Interesse von Investoren in Gold ist jedoch sehr hoch, sollte es wahr sein, daß es 78 mal soviel Papiergold gibt, wie Gold physisch vorhanden ist. Dieses Interesse ist aber - solange es zu Papiergoldinvestitionen führt - nicht dazu angetan, Preise ansteigen zu lassen. Erst ein massives Umdenken der bereits in (Papier-)Gold investierten und ggf. zukünftig investierter Anleger und damit verbundene Umschichtungen von Papier in physisches Gold können dazu führen.


    Und so sind - trotz möglicher, steigender Goldnachfrage durch Investoren - sogar stagnierende und schlimmstenfalls fallende Goldpreise nie völlig auszuschließen. Wenngleich ich dieses Szenario auch für wenig wahrscheinlich halte.


    Schmuckkäuferinnen dürfen sich also weiter über moderate Goldpreise freuen.

    Zitat

    Original von Nostratommy
    .....Auch ich bin gegen Zensur. Lieber ein paar schwachsinnige Artikel zuviel als keine Presse-/Meinungsfreiheit. Mit objektiver Betrachtung der Anlageklasse Gold hat dieser Kommentar allerdings weniger zu tun. Jemand, der sich den Wirtschaftteil ansieht, sucht Informationen und hier wird eine einseitige Wertung abgegeben. Es ist halt die persönliche Meinung des Kommentators und muss nicht mit meiner eigenen konform gehen.


    Gut, dass man noch selbst entscheiden kann...


    Und gut, daß es abseits der Presse noch andere Möglichkeiten gibt Meinungen zu erfahren und seine eigene Meinung unzensiert zu äußern.


    Zumal in der Presse und in den Medien - für viele unsichtbar - in den letzten Jahrzehnten eine enorme Konzentration stattgefunden hat, woraus Gefahren für die Meinungsvielfalt resultieren.


    Das genau ist der Vorteil des Internets und der verschiedenen Internet-Foren. Hier gibt es, Extremfälle (Beleidigungen usw.) ausgenommen i.d.R. praktisch keine Zensur.


    Abgesehen davon finde ich den Presseartikel sehr oberflächlich: Nichts zur Nachfragestruktur. Nichts zur Vermögensdiversifikation bei der Geldanlage. Und in Bezug auf das Thema Gold geht es sich ausschließlich um die Preisentwicklung des Goldes, die zudem völlig losgelöst von den Rahmenbedingungen und Problemen der großen Weltwährungen (Geldmengenwachstum, Kreditausweitungen usw.) betrachtet werden. Es wird ausschließlich mit Stimmungen, Gefühlen, Bildern und unterschwellig argumentiert. Harte Fakten, Eine plausieble Analyse und präzise Begründungen, die fehlen völlig.


    Seht selbst:


    Die Versuchung für den Sparer könnte kaum größer sein. Der Goldpreis scheint auf einer langfristigen Klettertour nach oben, die geförderte Menge des Edelmetalls wird immer knapper und dem Anleger stehen inzwischen viele Möglichkeiten offen, an der Marktentwicklung teilzuhaben.
    Wer sich einen Barren nicht leisten kann und an Münzen oder Schmuck keinen Gefallen findet, kann auf Zertifikate oder Goldminenfonds ausweichen. Selbst der Euro hat bisher mitgespielt und die Kursgewinne beim Gold – das in Dollar gehandelt wird – nicht gleich wieder aufgefressen.
    Was könnte bei diesem Investment also schief gehen? Eine ganze Menge – zumindest, wenn man keinen langen Atem hat. Die heftigen Schwankungen der vergangenen Wochen zeigen, dass der Goldmarkt nach wie vor gute Nerven und ein glückliches Händchen erfordert.
    Getrieben werden die Preise in erster Linie von der Marktstimmung – und die kann auch rasch kippen. Dafür könnte schon ausreichen, dass ein paar Zentralbanken in Asien in aller Deutlichkeit ankündigen, ihre Goldvorräte doch nicht großartig aufstocken zu wollen. Oder aber, dass die spekulativ ausgerichteten Hedge Fonds ein neues Lieblingsthema entdecken und sich wieder vom Goldmarkt verabschieden.
    Längerfristig spricht dagegen einiges für weiter steigende Preise bei dem Edelmetall. Aber wie das so ist mit Langfristprognosen: Ihre Treffsicherheit lässt häufig zu wünschen übrig. Gold mag schön anzuschauen sein. Als Sparbuch oder gar als Alterssicherung taugt es jedoch nur mit großen Einschränkungen.

    Zitat

    Original von Edel Man
    :D


    You were killed by your own banks


    Ugh.


    Wo er Recht hat, hat er Recht:


    Das Geld der Sparer wendet sich in Form von Steuererhöhungen infolge Staatsverschuldung und infolge von Auslandsinvestitionen und Jobkürzungen hierzulande infolge immer neuer Steuern, Abgaben und Globalisierung gegen die Sparer selbst.


    Aktionäre, die sind dumm und frech: dumm, weil sie ihr Geld anderen geben und frech, weil sie auch noch Dividende haben wollen.


    Geld-Sparer, das sind "Aktionäre", die nicht frech sind. :D:D:D

    1.900 Tonnen zusätzliche Goldnachfrage und das verteilt auf wenige Monate.


    Das muß man erst einmal langsam sacken lassen. Und tief durchatmen.


    Nur gut, daß die IWF-Verkäufe demnächst stattfinden. Denn sonst hätte man ja noch ganz schnell verkaufen müssen - um nicht über Nacht steinreich zu werden :)


    Aber Spass bei Seite: China "positioniert" sich damit als Käufer für das IWF-Gold. Solche Mengen können kurzfristig überhaupt nur noch über den Interbankenhandel physisch transferiert werden, will man keinen massiven Goldpreisanstieg auslösen.


    Bei einer Jahresproduktion von größenordnungsmäßig um die 2.000 Tonnen und größenordnungsmäßig 70 bis 80 Prozent dieser Goldmenge allein an Schmucknachfrage, kann man solche Mengen nicht einmal eben so in ein paar Monaten am freien Markt zusammenkaufen.

    Man muß sich einfach über Aus- und Einfuhrbestimmungen erkundigen.


    Ich würde beim deutschen Zoll (Abflugort = Deutschland?) und bei der argentinischen Botschaft nachfragen und mir von der argentinischen Botschaft eine schriftliche Einfuhrerlaubnis erteilen lassen.


    Geht das nicht:
    Entweder das Gold verkaufen, das Geld nach Argentinien überweisen und dort ggf. neues kaufen (wenn das geht).


    Alternativ dazu das Gold in einem Schließfach in der Schweiz lagern. Dort ist es (nach menschlichem Ermessen) zumindest vor Konfiskation relativ sicher (dabei sich auch über Aus- und Einfuhrbestimmungen erkundigen).


    Die Aufteilung ist an sich nicht schlecht. Jedoch kann man noch etwas daran feilen:


    Eine bezahlte Immobilie zum selbst drinn wohnen ist in Ordnung. Nach meinem Dafürhalten ist es die beste Geldanlage: Mietfreies Wohnen und Altersvorsorge durch Mietersparnis. Je nach Lage: Lebensfreude und Lebensqualität inklusive.


    Bezahlte Immobiien, die vermietet sind, sind auch OK, wenn man nicht beabsichtigt zu verkaufen. Wer verkaufen will und hohe (noch steuerfreie) Veräußerungsgewinne hätte (weil die Spekulationsfrist bereits abgelaufen ist), der sollte das unbedingt noch 2006 tun. Zumal Abschreibungen vom Ursprungskaufpreis bei der Gewinnberechnung abgesetzt werden (!!!)


    Bei etwaigen Krediten auf Immobilien sollten diese 25 Prozent der Beleihungsgrenze nicht überschreiten und die Zinsen so lange festgeschrieben sein, daß der Zinssatz bis zur letzten Rate festgeschrieben ist.


    Soviel zu den Immobilien.


    20 Prozent physisches Gold (Reserve für schlechte Zeiten?) sind in Ordnung. Empfohlen werden 5 bis 15 Prozent. Jedoch: wenn Sie schuldenfrei und sachwertorientiert sind, dann ist dieser Anteil nicht so hoch, als daß man sich sorgen müsste. Zumindest sind Sie einer der wenigen, die recht unabhängig von einer Geldwertentwicklung positioniert sind. Insofern haben Sie vorhandene Risiken erkannt und entsprechend ihrer Einschätzung gewichtet.


    Eine zur Goldanlage alternative Diversifizierung in Auslandswährungen halte ich aufgrund der wechselseitigen Abhängigkeit der Volkswirtschaften und der meist dollarlastigen Struktur vieler Wahrungsreserven ausländischer Notenbanken (extrem gefährliche Klumpenrisiken) nicht für geboten. Zumal Sie ein Währungsrisiko Dollar / EUR durch OS "gehedgt" haben.


    Die 10 Prozent Papiergold (spekulative Position) würde ich zu 3/4 in Silber und zu 1/4 in Palladium diversifizieren. Wenn schon Papier, dann nur dort, wo man auf physisches Metall hohe Umsatzsteuersätze zahlen müsste. Denn nur dort macht eine Papierspekulation aufgrund der Umsatzsteuerbefreiung von Zertifikaten für einen rein spekulativen Investor Sinn. Am besten wäre es, Zertifikate auszuwählen, bei den Ihnen persönlich die Metallmenge direkt zugewiesen ist.


    Sagen Ihnen diese Metalle nicht zu und ist diese Position wider Erwarten nicht spekulativ, sondern langfristig, dann würde ich auch diese 10 Prozent noch unbedingt in physischem Metall umschichten. Begründung: Ihr Gold-Zertifikat bringt Ihnen keine Verzinsung, jedoch das theoretische Risiko der Insolvenz des Emmitenten und ggf. der Kündigung durch den Emmitenten. Und je nach vertraglicher Gestaltung können Emmitenten Zertifikate zum Ausgabepreis (und nicht zum vielleicht höheren Goldwert (!)) kündigen.


    25 Prozent des Vermögens auf eine Aktie ist unter den Gesichtspunkten der Risikostreuung im Anlagesegment Aktien sehr riskant. Dazu müssten Sie die Aktiengesellschaft sehr genau kennen und sehr viel von deren Geschäft verstehen, um Chancen und Risiken einschätzen zu können.


    Sie haben in einem späteren Posting diese Aktie jedoch nur als Synnonym für die Reiskoklasse angeführt, weswegen ich eine ausreichende Diversifikation bei Ihnen auch als gegeben voraussetze.


    Ein Aktienanteil von 25 Prozent am Gesamtvermögen - richtig diversifiziert - ist auch bei einem auf Sicherheit und Substanzerhalt ausgerichtetem Vermögensmanagement vertretbar. Alleine schon unter dem Gesichtspunkt der Diversifikation auf einzelne Anlageklassen.


    Zu den 5 Prozent OS: Wen es gefällt und wer etwas davon versteht, der kann mit OS spekulieren. Wichtig ist nur folgendes: sollte das "Spielgeld" fort sein, so sollte man keinesfalls wieder 5 Prozent vom Vermögen in OS stecken....


    Was fehlt (oder nicht angeführt wurde), das ist LIQUIDITÄT. Ist Liquidität nicht vorhanden, dann würde ich bei kleioneren Vermögen bis 100.000 EUR 10 Prozent und bei größeren Vermögen entsprechend weniger, z.B. bei 200.000 EUR 5 Prozent oder bei einer Million meinetwegen auch nur 3 Prozent Liquidität zu Lasten der Positionen
    - Papiergold
    - Aktien
    - OS
    generieren.


    Alternativ dazu kann man diese Position aus erhaltenen Dividendenzahlungen ud ggf. Mieteinnahmen mittelfristig aufbauen. Wobei ich davon ausgehe, daß Sie die Liquidität hier nich tals "Depotbestandteil" betrachtet haben.


    Ein bis zwei Monats-Netto-gehälter, mindestens aber 1 Prozent des Gesamtvermögens würde ich als ständige Barreserve halten (gut versteckt in der Wohnung / im Haus, keine großen Scheine (500er, 200er, 100er) und 25 Prozent, maximal 2.500 EUR von dem bar gehaltenem Geld in kursgültige, deutsche Silber-10-EUR-Gedenkmünzen (gibt´s ab und an zum Ausgabepreis = Nennwert = 10 EUR bei fast jeder Bank und ist in Deutschland gesetzliches Zahlungsmittel) Man weis ja nie....


    Den Rest auf ein Sparkonto, ein Festgeldkonto oder ein Geldmarktkonto legen.


    Sinnvoll finde ich das völlige Fehlen langfristiger Geldsparformen (Bonds, Anleihen, Schuldverschreibungen usw.) In (meist) ungedeckten, unbesicherten Schulden nahezu ungedeckter Währungen muss man nicht maßgeblich investiert sein.

    Zitat

    Original von mesodor39
    Und alles andere, insbesondere das Schicksal (im Hinblick von Gewinnentwicklung und Forderungsstatus) von Terminkäufern- und -Verkäufern und Goldzertifikateemmitenten und -Besitzern interessiert mich persönlich eigentlich weniger.


    afm: wenn ich über Strohmänner etwas an mich selbst verkaufe, so hat das doch nichts mit Terminhandel und Ausleihungen zu tun. Oder?.

    Es kann auch sein, daß beide Investmentbanken verschiedene Kurserwartungen in Bezug auf Silber haben. Auf welchen Annahmen oder möglicher Weise auch Hintergrundwissen diese ERWARTUNGEN basieren, das weis ich nicht.


    Wer einen Call unterhalb des inneren Wertes anbietet, der erwartet fallende Kurse, wer die Preise dafür anhebt hingegen steigende.


    Ein weiteres "Problem" kann sein, daß die vertragliche Ausgestaltung (Laufzeiten, Kündigungsrecht des Emmitenten, KO-Schwelle und andere denkbare "Nettigkeiten") zwei Produkte nicht vergleichbar machen.


    Dazu müsste man jedoch ins Detail gehen, was ich nicht kann, weil ich mir die Vertragsbedingungen nicht angesehen habe.


    Fest steht aber eines:
    OS, die am oder unterhalb des inneren Wertes notieren, die verleiten extrem zum Kauf. Da OS beliebig emmitierbar sind, können durch extrem günstig gepreiste OS Anlegergelder angezogen werden, die andernfalls in physisches Metall gegangen wären. Und das könnte wiederum Auswirkungen auf die Nachfrage und somit die Preisenticklung des physischen Metalles haben.


    Ob hier eine Investmentbank nur massig OS verkaufen will, oder ob am Silberpreis gedreht werden soll, diese Frage kann Ihnen hier natürlich niemand beantworten. Und die , die es könnten, die würden das im Fall einer Silberpreismanipulation auch nicht ehrlich tun.


    Ich als schweizer Notenbank hätte 50 bis 100 GmbH´s. (Beteiligungsgesellschaften) gegründet und diese mit Milliarden ausgestattet. Die GmbH´s hätten den Mantel einer dafür von einem Privatmann gegründeten Aktiengesellschaft aufgekauft. Diese AG hätten dann neue Aktien ausgegeben. Und zwar in Milliardenhöhe. Und gegen Bareinlage der 30 GmbH´s (die als Aktionäre annonym bleiben).


    Die 1.200 Tonnen hätte ich zwecks Verkauf nach Bern transportiert und in einer öffentlichen Versteigerung an einem Stück verkauft. Natürlich in Schweizer Franken. Und in Cash. Ganz schön schwer, da für Ausländer mit zu bieten :) Gekauft hätte dann eine annonyme Beteiligungsgesellschaft. Das Geld (frisch gedruckt) geht an die Notenbank und wird in Dollar umgetauscht, anschließend werden die Frankennoten eingestampft. Die Dolars werden dem Staat oder wen auch immer übergeben. Das Gold bleibt bei der AG, die den GmbH´s gehört, die der Nationalbank gehören. Bilanziert werden die Restgoldbestände und 50 bis 100 GmbH-Beteiligungen (wobei die untereinander auch Überkreuzbeteiligungen halten können, um alles vollends zu verwirren und verschleiern.
    Das Gold bleibt - auf Wunsch des annonymen Käufers - im Zentralbanktresort.


    Später dann werden die GmbH´s hin und hergeschoben, Teile werden von der Notenbank aufgekauft, einige Gesellschaften werden liquidiert. und schließlich die Aktien der Gold-AG an die Zentralbank übertragen, die dann als "Wertpapiere" bilanziert werden.


    Irgendwann wird die AG, die das Gold als "Produktionsvorrat" bilanziert mangels Geschäftsbetrieb "vergessen" und nur noch als Wertpapierbestand geführt.

    Zitat

    Original von Osterhase
    Deshalb muß auch ein Goldstandart wieder her, damit sich Besitz lohnt und nicht bestraft wird, sonst kann sich der Staat nicht mehr refinanzieren, weil man dem Räuber in Zuklunft wohl kaum noch ohne GARANTIE seine Werte anvertrauen wird!
    Vieleicht wird gerade desshalb die Verblödung in unserem Land gefördert, damit die Refinanzierung mangels Bewustsein "gesichert" ist. ?(


    Sparen darf nicht zu stark "belohnt" werden. Denn auch beim Goldstandard kann es genau dadurch zu einer Aufblähung der Kredite kommen. Und so auch zu Massenpleiten und zu Massenelend.


    Einzig und allein Goldmünzen und goldgedeckte, in Gold konvertirbare Noten behalten Kaufkraft, wobei die Kaufkraft um so höher steigt, je mehr Geld (Gold) gehortet, also dem Wirtschaftskreislauf entzogen wird.


    Kreditforderungen, Sparguthaben, Anleihen und Aktien, die können auch beim Goldstandard völlig verfallen und wert- und kraftlos werden!.


    Allein das Vertrauen in stabile Währungsverhältnisse und damit in eine stetigere wirtschaftliche Entwicklung als bei ungehemmter Geldschöpfung macht den Vorteil des Goldstandards aus.


    Gefahren gibt es auch dort genügend.

    Zitat

    Original von Gandalf
    Das Problem ist doch, dass mit zunehmenden Staatsverschuldung der Handlungspielraum des Wolfahrtsstaates immer mehr eingeschränkt wird. Der Anteil der Schuldzinsen des Bundes entspricht bereits dem Betrag der Neuverschuldung. (ca. 40. Mrd. €). Dem Staat steht dadurch vom mühselig erwirtschafteteten Steueraufkommen seiner Bürger immer weniger Kapital zur Verfügung, weil ein großer Teil von den Schuldzinsen aufgezehrt wird! Das bedeutet auch, dass in Zukunft immer weniger verteilt werden kann. Der Staat wird den Bürgern immer mehr in die Taschen greifen müssen und trotzdem (aufgrund der hohen Schuldzinsen) immer weniger verteilen können.


    Die Schulden an sich wären nicht das Problem. Das Problem ist, daß die geschuldeten Gelder direkt verkonsumiert werden (Wohlfahrt).


    Würden Gelder aufgenommen und sinnvoll investiert, so würde dies zur nachhaltigen Erhöhung des Steueraufkommens führen (z.B. Infrastruktur-Investitionen). Die Kredite wären zudem gedeckt, würden nur wirtschaftlich tragfähige Investitionen damit getätigt.


    Wohlfahrtsinestitionen bringen jedoch nur einen einmaligen und keinen nachhaltigen Nutzen. Durch die Verkonsumierun gist zudem keine Kreditdeckung gegeben. Das Geld ist also futsch. Weil dem kein realer Gegenwert gegenübersteht, sieht man mal von zukünftigen Steuermehreinnahmen (Steuererhöhungen) ab.


    Je höher die steuern, desto mehr Sozialfälle, desto mehr Sozialkosten und desto höhere Wohlfahrtskredite.


    Das ist eine Abwärtsspirale, ein Einwegticket direkt in den Abgrund!.


    Es ist an der Zeit für eine Währungsreform mit anschließendem Schuldenverbot für Gemeinwesen (Staat, d.h. Stadt, Land, Kreis, Bund usw.) und deren Betriebe / Firmen.


    Um es auf die Spitze zu treiben: Die Staatsschulden können nur den Wert der Dinge haben, die damit angeschafft werden: Bei Sozialhilfe ist der Kreditwert NULL ja: N U L L - weil das Geld futsch ist, nachdem es ausgegeben wurde.


    Das Geld der Sparer haben dann andere.


    Der Sparer hat nur noch einen Anspruch, der durch rein garnichts dinglich gesichert ist, von einem zukünftigen Zahlungsversprechen mal abgesehen.


    Keine Bank und kein Sparer würde einem Bedürftigen etwas leihen in der Erwartung das mit Zinsen zurückzubekommen. Jedoch: dem Staat, dem schieben sie die Kohle in den Hintern. Und der gibt es dann den Bedürftigen. Natürlich ohne die Pflicht, die Gelder zurückzugeben. Und die geben sie dann aus, um leben zu können (weil sie nicht arbeiten wollen, keine Arbeit bekommen oder nicht arbeiten können, weil sie krank sind, behindert sind oder alleine Kids großziehen)


    Natürlich soll man Bedürftige nicht verhungern lassen. Aber die zu deren Lebensunterhalt erforderlichen Mittel, die müssen doch über Steuern erhoben werden. Und genau das würde ein Umfeld schaffen, in dem Schwarzarbeit und Sozialbetrug direkt von den Steuerzahlern gemeldet werden würden.


    Exakt diese soziale Kontrolle fehlt bei Steuersätzen, die nicht die aktuelle Dimension dieser Problematik wiederspiegeln.

    [quote]Original von Osterhase
    Der Staat als Räuber ist von Aussterben bedroht, weil er mangels Nahrung eingeht!
    Leistung muß sich lohnen sonst ist sie nicht mehr da!
    Das haben die SOZIS wohl nach 160 Jahren noch nicht begriffen!
    quote]


    Nicht der Staat ist vom Aussterben bedroht - sondern das deutsche Staatsvolk!.


    Altersarmut mangels ungefähren Erhalt des Volkes inklusive.


    Und die Gelder der Sparer. Und zwar mangels zukünftiger Arbeitskräfte hierzulande, die das Waren- und Dienstleistungsangebot produzieren. Und die für die Einfuhren notwendigen Exportgüter herstellen.


    Gute Nacht Deutschland!.

    Zitat

    Original von Osterhase
    Wieso soll ich mir in meiner Leistungszeit von 20-60 nicht aus meiner EIGENEN Arbeitskraft Reserven bilden dürfen, die ich in MEINER Nichtleistungszeit von 60-100 wieder verbrauche


    Ganz einfach:
    Sie können nicht in 40 Jahren Rücklagen für 40 Jahre bilden und zusätzlich zwei Kinder (eines für Sie und eines für den Partner) mit ernähren, mit ausbilden und mit erziehen. Und das bei einer Staatsquote von (real) über 50 Prozent. Denn die Neuverschuldung incl. Zinsen und Pensionsansprüche, die rechne man mal dazu....


    So große "Wertaufbewahrungsmöglichkeiten", daß jeder das machen könnte - die existieren nicht.


    Und Sie dürfen auch keine durchschnittlichen realen Verzinsungen von über 7 Prozent erwarten bei relen Wachstumsraten um die 0 bis 3 Prozent.

    Eben weil diese Rechnung auch nicht für alle Menschen aufgehen kann ist es betrügerisch und verantwortungslos diesen falschen Weg zu propagieren, zu suggestieren und auch noch gesetzlich zu fördern!.


    Da könnte man durch langsames, gründliches Nachdenken auch selbst drauf kommen.