Beiträge von mesodor39

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    Original von wef
    .....Zum Thema: Faire Preise gibt es nicht. Relevant ist nur was bezahlt wird. Ich verfolge den USD seit mehr als 15 Jahren: seinen "fairen" preis hatte er immer nur ganz ganz kurzfristig. Und USD ist etwa 1000 mal wichtiger als Gold......


    ...solange man noch etwas für die grünen Scheine bekommt.


    Wichtig ist der Dollar momentan, weil er Weltleitwährung ist. Und derzeit noch (fast) überall akzeptiert wird. Selbst in seinem Erdloch hatte Sadam Dollars dabei und kein Gold oder Euros. Dabei wollte er doch Öl nich tmehr gegen Dollar verkaufen.....


    Gibt es einen besseren Beweis für die derzeitige Akzeptanz des Dollars?.


    Jedoch können sich Gewohnheiten und Präferenzen auch ändern.


    Was wohl könnte nach dem Dollar kommen?.

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    Original von wef
    Also ich glaube nicht dass die Chinesen so kompliziert vorgehen müssen um ihre 3000 t Gold zu bekommen. Wenn sie es wirklich wollen und ein bißchen Druck ausüben ( 1 Billion USD wiegt schwer) werden ihnen die anderen Zentralbanken die gewünschte Menge auf dem Silbertablett anbieten.....


    wef: exakt das ist nach meinem Dafürhalten bereits geschehen. Zumindest mit einer Teilmenge Gold, die der IWF verkaufen "möchte", angeblich um besonders armen Ländern zu helfen. Das ist nichts anderes, als das, was Ostrom mit den Hunnen und anderen "Barbaren" gemacht hatte: Tribute für Wohlverhalten. Was aber wird geschehen, wenn die letzten physischen Reserven verplempert sind?


    Wie kommt ein Land, das Dollars in Gold wechseln will dann kostengünstig an "sein" Gold?.



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    Original von wef Die Vorstellung, daß unsere vereinigten Großbanken über Papiergold im Wert von 3000 t stolpern könnten, ist für mich geradezu lachhaft...


    Etwa genau so lachhaft wie die drei Immobilienfonds, die mittlerweile von den ach so profitablen Banken, die hinter den Fondsgesellschaften stehen (zumindest beim Grundbesitz-Invest war´s ja so) fallen gelassen wurden. Oder so lachhaft, wie die Computerprobleme in Japan, die es nicht erlaubten, eine Internetklitsche mit Luftbuchtungen über den Börsenkurs "abzuwickeln"? War es auch nicht lachhaft, wie ein Bundesbankpräsident über ein Abendessen mit Hotellzimmer stolpern konnte und wie lachhaft waren die Kapriolen eines Italiäners in vergleichbarer Position?.


    Ich finde eine derartige Vortstellung weniger lachhaft, sondern ehr beunruhigend. Aber das nur so am Rande. Es muß nicht so kommen, wie ich es - rein theoretisch angedacht habe. Ausschließen, daß soetwas so oder ähnlich passieren könnte..... kann man das wirklich sicher?.




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    Original von wefDie Banken würden es sehr schnell merken, wenn auf der Call (oder long) Seite ein Überhang von 3000t entstehen würde. Bereits dann würden die Preise massiv steigen.. .


    Die Banken merken das eben nicht. Wenn zwischen physischem Gold und Papiergold tatsächlich Relationen von größenordnungsmäßig 1:78 bestehen, so spielt es keine Rolle, ob die exakte Relation nun 1:78 oder 1:78,02 beträgt, denn 3.000 Tonnen Papiergold mehr würden das Verhältnis größenordnungsmäßig lediglich um 0,2 zu Gunsten des Papiers verschieben. Ein solches System kann zudem nur dann passieren, wenn sich die Papierseite absolut unkoordiniert verhält. Schon eine Koordniation des Vorgehens der Papiergoldbesitzer in der Größenordnung von 1/78 würde ausreichen, um das System vollends kolabieren zu lassen.




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    Original von wefWenn dann der physische Kauf stattfindet, wüßte jeder Bescheid...


    Ich würde es so formulieren: Kurz nachdem massiert physische Käufe stattgefunden haben, wüßte jeder Bescheid. Dann aber hängen die Papiergildemmitenten nach meinem Modell bereits am Haken von sehr viel Geld, beispielsweise wegen der parallel zu den Käufen stattgefundenen Umschichtungen des Papiergoldpools = Fixierung eines Höheren Kursniveaus als das Einstiegskursniveau beim Kündigungsfall durch den Emmitenten.




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    Original von wefOder glaubt jemand dass 3 Millionen Strohmänner jeweils ein Kilo Gold nach China schmuggeln ? Selbst das wäre innerhalb wenigerTage bekannt. Das westliche Finanzsystem würde sich massiv dagegen wehren. Was mit Zöllen, Goldexportverbot usw.. bis zum Krieg führen könnte. ich glaube nicht dass China das will, bevor die US Wirtschaft wirklich jahrelang am Boden zerstört ist...


    Die USA würden - wegen des weitestgehenden Verlustes ihrer industriellen Basis - einen von ihnen angezettelten Angriffskrieg gegen China verlieren. Die Chinesen hingegen brauchen die USa nicht mehr lange. Im Gegenteil: deren Energieverschwendung dürfte China mittelfristig ein Dorn im Auge sein. China wird sich dessen entledigen.


    Am einfachsten ginge das, indem man die Weltleitwährung (Dollar) sabottiert, indem man die Rohstoffpreise (besonders Rohöl) so hoch treibt, daß das Vertrauen in den Dollar nicht mehr gegeben ist.



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    Original von wefUnd selbst wenn alles so kommt wie Du meinst. 3000t sind momentan etwa 50 Mrd USD. Bei der Kirch Pleite haben die bayrischen Banken 3 Mrd Euro abgeschrieben ohne dass irgendjemand davon was gespürt hat. Selbst mehr als der 10 fache Betrag (von 50 Mrd) hat sich beim Börsencrash 2002 in Luft aufgelöst....


    Sollte sowas ähnliches passieren, dann werden aus nach jetztigen Kursen 50 Mrd. Dollar schnell 50 Billionen. Sollten die 3.000 t nicht mehr verfügbar sein, nützt alles Geld der Welt nichts, um diese Menge kurzfristig zu beschaffen.


    Zitat

    Original von wef
    Wie ich schon mal geschrieben habe: Gold wird maßlos überschätzt. Ich gebe Ghost_god 100% recht. Wenn Gefahr droht, dann von der Devisen Seite sprich USD. Alles andere ist "peanuts". Weil nur "Papier".


    Und wenns wirklich Ernst wird, sagt die Regierung vorher "ÄtschBätsch", dazu ist sie nämlich da.


    Gold ist eben kein Papier. Und somit nicht beliebig vermehrbar. Im Übrigen gebe ich Ihnen völlig Recht, die allergrößte und alleinige Gefahr droht aus Richtung US-Dollar (Geldmenge) und der staatlichen und privaten Verschuldung mit Schwerpunkt USA (faule Kredite, Immobilienblase usw.).


    Gold ist, abgesehen davon, daß der Goldpreis eine Art Indikation für das Vertrauen in Fiat-Money ist, ehr ein Nebenkriegsschauplatz.


    Die Ausgangsfrage dieser Diskussion lautete, wie der Todesstoß für Papiergold aussehen könnte. Bislang konnte niemand meine These schlüssig widerlegen.


    Immer wieder wird von den verschiedensten Autoren und Forenmitgliedern gegen Papiergold argumentiert. Immer wieder wird angedeutet, daß die Papiergoldansprüche in ihrer Summe nicht erfüllbar sind und daß Papiergold Teil der Goldpreismanipulation sei.


    Jede Manipulation hat jedoch ihre Schwachstelle, genau so, wie es das "perfekte Verbrechen" nicht gibt. Und eine Schwachstelle dieser vermuteten Goldpreismanipulation habe ich versucht aufzuzeigen.

    Als deutscher Staatsbürger darf man soetwas nicht sagen, ohne Gefahr zu laufen, Besuch vom Staatsanwalt zu bekommen.


    Als Amerikaner hat man da schon mehr Freiheiten, doch lest selber:


    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,396696,00.html


    Dennoch bin ich der Auffassung, daß jeder Festgenommene Recht auf anwaltlichen Beistand und binnen Tagesfrist Recht auf richterliches Gehör hat, sofern nicht schon zuvor ein Richter einen Haftbefehl erlassen hat.

    Zitat

    Original von Goldmund
    ....Es ist daher wenig sinnvoll darüber zu streiten, welchen praktischen Wert Gold hat, wenn Gold keiner mehr annehmen würde als Zahlungsmittel dann hätte es eben keinen Wert mehr.
    Dies ist aber seit Menschengedenken eben bei Gold nicht vorgekommen......


    Goldmund: immer schön mit dem Finger genau dort bohren, wo die Wunde der FED und anderer falscher "Geldzauberer" am allermeisten schmerzt.....

    Zitat

    Original von Alphöttä
    @ mesodor


    es scheint , ich habe Dich falsch verstanden . So wie Du Dich jetzt geäussert hast , kann ich das voll und ganz auch unterschreiben. Du hast Dich aber auch schon mal anders ausgedrückt . So in dem Sinne , dass der Rubel rollen sollte und die Sparquote runtergefahren werden sollte. Hast Du nicht sogar von einer Sparsteuer gesprochen ? Unter sparen verstehe ich unter anderem auch das Edelmetallansparen . Darum vielleicht dieses Missverständnis.
    Trotzdem oder erst recht ein angenehmes Wochenende wünscht Dir der Alpöhi


    Gruss von der Alp


    Zum "rollenden Rubel" und zu den "Geldsparern" folgendes: es ist nicht praktikabel, wenn ein ganzes Volk für´s Alter spart, statt in Kid´s und Bildung zu investieren. Geld ist dann später zwar da, aber keine Menschen, die die gewünschten Waren in dem dann erforderlichen, nachgefragtem Umfang herstellen können. Damit die Menschen etwa soviele ode rnur geringfügig weniger Kinder bekommen, wie Alte sterben müssen sie Zukunftsvertrauen haben. Muß es mehr Jobs geben und weniger Angst vor Jobverlust. Daher dürfen die Menschen nicht mehr soviel Geld sparen, wie bisher. Denn das vernichtes Jobs und schafft Arbeitslosigkeit und ungedeckte Kredite, denn die Spargelder werden vom Staat statt von Investoren geleihen und für Soziales verpulvert. Und für die bekannten Exzesse in GB und den USA (Rate-Tarts und Housing-ATM, um nur ein paar Spitzen des Eisberges zu nennen...). Es ist die Kohle der dummen Geld-Sparer, die dort von gewissenlosen Akteuren "verbraten" wird.


    Daher müsste exzessives Geldsparen eigentlich bestraft werden. Und das werden sie auch alle- leider jedoch nich tzeitnah. Selbst in der Biebel steht, daß Geiz = exzessives Sparen Sünde ist. Auch weil durch das Sparen die Geldmenge (schuldrechtliche Verhältnisse) immer weiter zunimmt, wohingegen die Produktion mangels Nachfrage mit dem Geldmengenanstieg nicht mithalten kann.... ....betrügen sich die Geldsparer auch selbst ein wenig :)


    Zu den "Edelmetallsparern": Wer sein Geld für Edelmetalle und andere Sachwerte (Immobilien, Antiquitäten, hochwertige, langlebige Konsumgüter usw.) ausgibt, der kauft von Menschen Dinge, die bereits geschaffen und erwirtschaftet wurden. Er schafft somit Nachfrage, die dazu führt daß - sollte das Geld nicht auf Sparkonten wandern - wo und wie auch immer eine Produktion in Gang kommt oder aufrecht erhalten werden kann, was Menschen, die arbeiten bzw. arbeiten wollen zu Gute kommt. Er verstetz somit andere Menschen in die Lage sich selbst und ihren Mitmenschen nützlich zu sein und Dinge zu erschaffen, die dann hoffentlich auch freudig angenommen werden.....


    Der Geldsparer hingegen spart in abstrakten Dingen, die ihm gleich einen OS scheinbar ein Recht einräumen diese abstrakten Dinge (von denen die meisten nicht wissen, was es für Dinge sind) erst zukünftig erschaffen zu lassen. Sein Geld bekommen andere, die es wiederum anderen geben, die es dann ausgeben aber später mit Zins zurückzahlen sollen, weswegen solche Menschen möglichst viel für ihr Geld bekommen müssen und so die Menschen, die Güter schaffen ganz besonders extrem unter Druck setzen - weil sie selbst unter Druck stehen.....


    Bis dahin haben die Menschen, die ohne diesen Zinswucher und ohne diese Preisdrückerei direkt Waren hätten ershaffen können und das nun aber für den Sparer erst irgendwann in Zukunft tun sollen nicht genügend Arbeit. Sie altern, ihre Kräfte verfallen ungenutzt. Und sie leiden Mangel und Armut, bis sie sich schließlich mit ihrem Los abgefunden haben und garnichts mehr arbeiten wollen. Irgendwann sind sie zu alt und zu entwöhnt und zu schwach um zu produzieren. Und sterben - wobei sie weit unter ihren Möglichkeiten geblieben sind. Einzig alleine der Geldmüll auf den Konten der soll nicht kaputtgehen?. Jeder OS hat auch einen "Verfallstag". Das nur am Rande....


    Die Alternative ist: kein oder deutlich weniger Geldsparen. Zeitnah selbst verbrauchen was man erwirtschaftet hat. Und Überschüsse in Sachwerten zurücklegen. So den Wirtschaftskreislauf stärken: Anderen und sich selbst die Gelegenheit geben, das Leben zu genießen. Dafür muß sich niemand was leihen was er nie mehr zurückzahlen kann und niemand anderen was wegnehmen um es zu verteilen.


    So war´s gemeint.


    na, das alles soll ich sein, nur weil ich nicht in Geld spare und keine Staatsanleihen kaufe und keine Verträge abschliesse mit nachgelagerter Besteuerung und doppelter Abgabenbelastung und eindeutig negativen Nettorenditen?


    Entschuldigung dafür, daß ich nicht nur Prozent-, sondern auch Exponentialrechnung gelernt habe. Aber das kann schon mal vorkommen, wenn man ein Abbi und ein Ingenieursdiplom erworben hat. Ja, solch böse, böse Dinge gibt´s abseits aller Sparnunft :)


    Ok, dann ist das eben so. Schade nur, daß ich es nicht gemerkt habe. Altmodisch und misstrauisch, wie ich bin, bleibe ich dabei:


    Keine Leistung ohne Gegenleistung


    Man könnte auch sagen: Versprechungen sind dazu gemacht, um gebrochen zu werden....


    Will sagen: ich gebe mein Geld lang- und mittelfristig nicht für Versprechungen her, die in ihrer Summe niemals aufgehen können und immer weiter in Richtung "St. Nimmerleins-Tag" verlagert werden.


    Blender und Betrüger, die gibt´s wie Sand am Meer und in allen Schattierungen. Oftmals sind es auch nur Dummköpfe, die den Mist sogar glauben, den sie verzapfen. Und so muss jeder sein DING machen.


    Mein Geld, das wandert in REALWERTE. Und dazu zähle ich Edelmetalle, Münzen, Immobilien und Antiquitäten.


    Ich meine, daß man schon genug gezwungen wird, Geld in abstrakte Dinge (Rentenversicherung) zu stecken. Privat muss ich diesen verlogenen Müll nicht auch noch machen, indem ich in Kapital-Lebensversicherungen, Sparplänen oder Zertifikaten spare.


    Ich begnüge mich lieber mit ein paar Prozent Rendite weniger und gebe dafür mein Geld nicht anderen Leuten, die damit tun, was immer sie möchten, Anderen Wasser predigen und selbst Wein in Form von Gehältern kassieren, die jeder Beschreibung spotten....


    ....sondern erwerbe schlimmstenfalls Werte (Immobilien), über die ich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und des Grundgesetzes selbst verfügen kann und bestenfalls solche, die ich dem Einfluss dritter nach Belieben entziehen und nahezu uneingeschränkt transportieren und transformieren kann.


    Nennen Sie es anarchisch - ich nenne das gesunden Menschenverstand und Bodenhaftung.


    Schon mal als Jugendlicher in der Disco gewesen und sich gegen Vorauszahlung der Kosten eines opulenten Male sund eines Kinobesuches statt eines Dates mit der Traumfrau mit einem Zertifikat abspeisen lassen, daß einem zu einem Date in sechs Monaten berechtigt, vorausgesetzt, die Dame ist bis dahin nicht vergeben, weswegen sie in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht hat, aber leider den vorab gezahlten Kinobesuch und das vorab gezahlte Candelight-Dinner nicht rückvergüten kann, weil sie Ihr Geld für einen anderen Typen ausgegeben hat, der ihr daraufhin davongelaufen ist und nun Nachwuchs von ihm erwartet.....?????


    Und was man als Jugendlicher niemals würde tun, das soll man als Erwachsener mit seiner Lebenssparleistung machen?????

    Alles klar?

    Zitat

    Original von Edel Man
    Oolala !!
    Die schwachen Hände hier bereits raus,und/oder Shortsqueeze? 8)


    Mag sein. Und falls nicht, steht allen Goldbucks, mich eingeschlossen, noch ein wahres Blutbad - die Mutter aller Schlachten - bevor. Zumindest kursmäßig. Menthal dürfte das einigen gleichgültig sein, anderen hingegen nicht.


    Ich werde es mit den mir verbleibenen paar Gramm Münzgold lässig aussitzen.

    So "doof" ist der Beitrag garnicht.


    Jedoch: hätte der Herr die Goldkurse genommen, wie sie um 1965 waren, so hätte seine Rechnung gewiss anders ausgesehen.


    Damals 35 $ und heute 550 $ ups, da sind sie ja wieder, unsere 1.000 Prozent.....


    nein, etwas genauer gerechnet es sind sogar 1.570.


    Aber wir wollen ja nicht kleinlich sein......

    Zitat

    Original von svard
    1. was gewinnt derjenige, der "Geld spart" (Kopfkissen? ->kommt es auf die Bank, wird ja damit gleich wieder investiert)
    Es ist umgekehrt: dieses Strohgeld sollte man ausgegeben haben, bevor es nichts mehr wert ist!2. Richtig, in planwirtschaftlichen Systemen (wie auch wenn die Zentralbank bestimmt, "wann zusätzliches Geld nötig ist"), kommt es zu "Fehllenkungen" und Verwerfungen zu deren Gunsten und in deren Brieftasche.


    Naja, weiter will ich jetzt nicht mehr kommentieren ...


    Genau so ist es.


    Und die Realität sind 12 Prozent Sparquote > 10 Prozent Arbeitslosigkeit und Rentensparverträge anstatt Frau und 2 Kidsm die später über Rentenbeiträge die Rente zahlen und die zur Versorgung notwendigen Waren und Dienstleistungen prodizieren.


    Private Altersvorsorge müsste mit einer Sondersteuer belegt werden - ausschließlich Kinder und deren Bildun gund Ausbildung hingegen müssten viel mehr als bisher gefördert werden.


    Ehegattensplitting und solch einen Müll müsste abgeschafft werden!.


    Weg mit den Fehllenkungsmechanismen und hin zu den notwendigen Dingen!.

    ghost_god: grundsätzlich bin ich offen für andere Meinungen und lerne auch gerne hinzu. Und ich stehe selbstverständlich auch dazu, wenn mir Fehleinschätzungen unterlaufen sind.


    Auf den Goldseiten ist ein Artikel, aus dem hervorgeht, daß es 78 mal soviel Papiergold geben soll, wie Gold überhaupt jemals gefördert wurde.


    Wenn nun ein Fonds, eine Zentralbank oder eine Investorengruppe 3.000 Tonnen Gold kaufen möchte, so hat sie zwei Möglichkeiten:


    1.) sie geht auf einen Markt mit einem Jahresangebot von vielleicht 3.000 bis 3.500 Tonnen und Gesamtbeständen von vielleicht 35.000 Tonnen, wobei von diesen 35.000 Tonnen kaum etwas zum Verkauf steht.


    2.) sie geht auf einen virtuellen Markt mit einem nahezu unbegrenzten Volumen und virtuellen Gesamtbeständen (nicht Gesamtangebot) von etwa 117.000.000 Tonnen.


    Ich kann mir vorstellen, daß man bei Möglichkeit Nr. 2 besser wegkommt. Danach braucht man eigentlich nur noch - gleich einem Alchimisten, das rein virtuelle Papiergold in physisches Gold umzuschichten (Transformation). Fiat Gold, lachtot!. Wobei einem die Preisentwicklung auf dem engeren, physischen Markt eigentlich recht egal sein kann - denn die Zeche, die zahlen vorerst andere, nämlich diejenigen, die ihr Papiergold nun zu aktuellen Preisen solange zurückkaufen dürfen, wie sie das möchten. . Daß natürlich irgendwann die Zertifikate-Emmitenten die Kontrakte kündigen und zum Einstandspreis in Geld zurückzahlen könnten und das auch tun werden ist klar, weswegen während der Akkumulationsphase des physischen Goldes zusätzlich innerhalb der Zertifikate-Fraktion umgeschichtet wird.


    Auf jeden Fall kann man so in der Theorie Gold kaufen, das man zu diesen Preisen nie hätte am Markt bekommen können. Und genau dort liegt die Schwäche aller Papiersysteme. Und der Betrug, der hinter allem steckt - denn den letzten, den beissen immer die Hunde!.


    Sie mögen mich meinetwegen für unwissend und inkompetent halten, aber dieses einfache Prinzip hab eich selbst mit meinen unzureichenden Wissen erkannt.


    Das Prinzip ist zudem das gleiche wie bei den Rate-Tarts in GB: die leihen sich in Extremfällen auf Kreditkarte(n) ein paar tausend Pfund für 9 Monate zinslos, legen das Geld in Bonds an, schichten nach 9 Monaten auf neue Kreditkarten um.... und kassieren die Zinsen, solange das Spiel funktioniert. Die Kapitalkosten für dieses Spielchen tragen diejenigen, die den Geldmarkt (hier den Markt für Kreditkarten) mit subventionierten Angeboten zu ihren Gunsten zu verzerren versuchen.


    Und so hat jedes Termin-System, je weiter es sich von seinen realen Grundlagen entfernt Schwächen, die um so größer werden, je größer die Unterschiede zwischen der Summe aller fiktiven Ansprüche / Geschäfte und der der real verfügbaren und gehandelten Basiswerte werden.


    Sollten wirklich soviele Goldzertifikate existieren, daß deren Gesamtvolumen die Menge des geförderten Goldes um das 78-fache übersteigt, so halt eich persönlich ein solches - rein fiktives und ausschließlich auf Vertrauen und Desinformation vieler Zertifikatekäufer basierendes System für sehr, sehr anfällig.


    Und je übertriebener und anfälliger gewisse Systeme sind, desto größer sind die MISBRAUCHSMÖGLICHKEITEN, die sich ergeben.
    Und dort, wo man mit wertlosen Zahlungsversprechen nicht betrügen (betrügen im moralischen und nicht im strafrechtlichen Sinne) kann, wird "nachgeholfen"


    Derzeit werden Millionen Kleinsparer (Immobilienfondsbesitzer) aus ihren Fonds getrieben, damit sich das Großkapital für NICHTS diese Werte aneignen kann. Dieses NICHTS ist Fiat-Money. Also ungedeckte, beliebig inflationierbare Geldmengen.


    Das sind Auswüchse, die man nach meiner Meinung noch nicht einmal mit denen am Neuen Markt vergleichen kann, weil sie viel schlimmer sind und nahezu jede Vortsellungskraft übersteigen dürften.

    Zitat

    Original von mvd


    Ganz vereinzelt in der Menge stehen dann auch die Leute mit dem Schlüssel zu ihrem Schließfach in der Hand, mit sorgenvoller Miene ab und an einen flackernden Blick auf die Schlange der zerlumpten Gestalten vor der Suppenküche werfend. :D


    Gruß
    mvd


    Das kann gut sein. Jedoch:
    moderne Schließfächer können rund um die Uhr, zu jeder Tages- und Nachtzeit be- oder entleert werden.


    Und sollte dies nicht mehr der Fall sein: Pech gehabt!. Irgendwann öffnen die Banken auch wieder. Und Eigentum ist derzeit auch noch grundgesetzlich garantiert.


    Die Dinge, die ich in einen Save legen würde, die sind in einer Kriese für den Staat ohnehin nicht von strategischer Bedeutung. Was wollen die Deppen denn mit ein paar hundert dezentrierter oder verprägter Münzen anfangen?. Oder mit meinen privaten Unterlagen (Zeugnisse, Diplom)?. Gold würde ich niemals in einen Banksave legen. Bei Silber und alten Münzen aus unedlem Metall habe ich da viel geringere Bedenken.


    Misanthrop: merken werden wir von diesem Run als Fernsehzuschauer leider nichts. Weil es dieser Run erst garnicht bis zu den Weltbörsen schafft.... ....Weil diese dann wohl alle GESCHLOSSEN sein werden.


    Jedoch: ein Spaziergang um die Ecke bis zur nächsten Bank.... ....kann aufschlussreich sein: Wenn dort die Menschen mit ihren Sparbüchern bis zur Tür Schlange stehen oder noch nach regulärer Öffnungszeit vor der Bank warten, daß sie öffnet..... ......dann weis man zumindest, was die Stunde geschlagen hat.

    Zitat

    Original von Captain_Proton
    Nach der Logik müsste es auch bei stark steigenden Kursen zu Handelsaussetzungen kommen ?.....


    Genau das möchte man eigentlich meinen.


    Weswegen ich der offiziellen Begründung auch keinen Glauben schenke.


    Auch heute wurden wieder Aktien vom Handel mit exakt der Begründung des Computerproblems ausgesetzt.


    Wie schön, daß man solche mutmaßlichen KURSMANIPULATIONEN einem elektronischen Handelssystem zuweisen kann.


    Die Deutsche Bank und die DB-Real Estate hatten diese Möglichkeit bei ihrem Immobilienfonds GRUNDBESITZ-INVEST nicht. Die haben den vorläufig schlicht und einfach dicht gemacht.


    Ein zweiter Immobilienfonds (diesmal sind es Auslands-Immobilien) ist diesem Beispiel gestern gefolgt.

    Zitat

    Original von svard
    mesodor39
    Die Folgen der wundersamen Geldvermehrung (die nichts anderes als eine Entwertung ist) als Rechtfertigung für selbige :(


    Keine Frage. Da ist was dran. Jedoch ist es müßig, die Frage zu klären, ob nun zuerst das Huhn oder das Ei da war.


    Man muß ganz klar erkennen, daß auch zu Zeiten des Goldstandards in vielen Ländern nur etwa 10 v.H. der Banknoten durch Gold gedeckt waren. Frühe roder später hätte allein dies - auch ohne Kriege - zu Problemen führen können. Beispielsweise dann, wenn nach einem Boom viele Kredite geplatzt wären und die Menschen aus Angst vor weiteren Verlusten / Bankenpleiten ihre Gelder abgehoben und direkt in Gold sich hätten auszahlen lassen.


    Ich kenne ein Museum, in dem sind Bauernhöfe aufgestellt, wie sie noch vor 100 Jahren benutzt wurden: Menschen und Vieh zusammen unter einem Dach und kein Beton-, Holz oder Fliesenboden, sondern Erde, auf die gelegentlich etwas Sand gestreut wurde. Klar, damals hatten die meisten Menschen ihr Geld im Sparstrumpf oder im Geldbeutel. Und, alles ab 50 Pfennig war aus Silber, 10- und 20-Mark-Münzen waren aus Gold.


    Will sagen: ohne eine ausreichende Geldversorgung kann es keinen Wohlstand für möglichst viele Menschen geben, so, wie wir ihn kennen.


    Und dieses Problem ist auch Teil der Währungsthematik.


    Zitat

    Original von svard
    1. "Währung" kommt von "bewahren", kann bzw. sollte daher nicht mit einem Motoröl, das im vorhinein eine sehr begrenzte Haltbarkeit hat, verglichen werden.
    2. "Konsum" IST Wirtschaft; nur Sozialisten trennen generell Produktion (es findet dabei ja auch ein Verbrauch statt!) und "Konsum" ... wobei sie auch glauben, daß der Konsum mithilfe von Inflationsgeld bzw. auf Kosten anderer nachhaltig die Wirtschaft ankurbelt - im Gegenteil.


    3. Und abgesehen davon, daß Geiz geil ist, ist Geiz eine Todsünde. Geizen führt zu GELD-sparen. Und GELD-Sparen führt, wird zuviel gespart, zu Massenelend, verursacht durch Fehllenkungen von Kapital und Arbeitslosigkeit durch nicht abgerufene Leistungen.


    Ohne die GELD-Sparer in Japan, Europa (und damals noch den USA) hätte es keine Auslandsinvestitionen in China und Ost-Europa gegeben. Rohstoffe könnten heute noch viel billiger sein. Und weil ohne GELD-Sparen mehr konsumiert worden wäre, hätten wir hierzulande auch Zukunftsvertrauen, höhere Geburtenraten und viel geringere Arbeitslosigkeit. Und keine Vergreisungs-/ Zukunftsangst.


    4. Führt Sparen zur Zunahme schuldrechtlicher Verhältnisse. Wird zuviel gespart, wird über den Margendruck bei den Zinsen auch Geld an Personen / Firmen usw. verleihen werden, bei denen eine hohe Ausfallgefahr besteht. Wird Geld an faktisch zahlungsunfähige Staaten verleihen, bleibt - abgesehen vom Staatsbankrott - einzig und alleine die Inflationierung als Alternative zu einem Verfall der öffentlichen Ordnung und Sicherheit (Staatswesen).


    Es wäre - für dast alle in Europa, Japen und den USA - besser gewesen, wenn in den letzten 25 Jahren in Europa weniger in GELD gespart und mehr konsumiert worden wäre. Zumindest ist das meine Meinung.




    [

    Ich habe noch nie gehört, daß der Parketthandel wg. Überlastung dicht macht. Und Computer sind noch viel schneller und leistungsfähiger, weswegen ja der Parketthandel durch den Computerhandel ergänzt / ersetzt wurde. Ich halte diese Begründung daher für nicht stichhaltig.

    das ist hier die Frage:


    http://www.welt.de/data/2006/01/17/832547.html


    Devisenreserven und Sparleistungen in den hier dargestellten Größenordnungen zwingen doch geradezu dazu, Geldmengen überproportional auszuweiten oder um es ganz krass zu formulieren: zu inflationieren, was das Zeug hält.


    Geld ist schließlich das Schmiermittel des Motors Wirtschaft und Konsum sein Treibstoff.


    Und jeder weis doch, daß wenn ein Motor zu wenig Öl hat, es zu Motorschäden kommen kann. Zu viel Öl bewirkt übrigens auch Motorschäden. Wohingegen zu wenig Treibstoff dazu führt, daß der Motor erst stottert und dann stehen bleibt.


    Und natürlich kann ich nicht hingehen und bei zu niedrigem Ölstand ein Nachfüllen des Öles unterlassen, mit der Begründung, daß es zu Motorschäden kommt, wenn jemand zuvor entnommenes Öl später wieder hinzugibt, ohne vorher den Ölstand zu prüfen. Dem Motor interessieren derlei Probleme nicht. Er geht genau so an zuviel, wie an zu wenig Öl kaputt.


    Also kann man doch nur versuchen, den Motor bis zum nächsten Ölwechsel oder bis zur nächsten Inspektion / Generalüberholung (= Währungsreform oder Denominierung) dadurch funktionsfähig zu halten, daß ich den Ölschwund durch Zugabe von frischem Öl ausgleichen (also die Geldmenge, solang ezuviel gespart wird, ständig weiter zu inflationieren).


    Nichts anderes wird Ben Bernanke demnächst versuchen. Wobei er versuchen wird darauf Acht zu geben, daß der Tankinhalt (Sparguthaben) nicht überläuft, weswegen er das Tanken (Sparen) zu Gunsten der Ölversorgung des Motors durch geeignete Maßnahmen (Inflation) so lange hinauszögern möchte, bis der Tank so leer ist, daß Tanken wieder sinnvoll ist.


    Zur Erinnerung: Außenhandel = Güterhandel, d.h. das, was ein Land an Gütern ausführt, sollte es wieder an Gütern einführen. Passiert dies nicht, dann entstehen Verwerfungen die mit der Zeit immer größer und bedrohlicher werden, denn die Summe aller Schulden und Guthaben (der Kredit der Schuldnerländer = u.a. Devisenreserven, Sparguthaben der Gläubiger- oder Überschussländer usw.) nimmt immer weiter zu. Mit der Gefahr, daß Kredite notleidend werden.


    Ob die Kredite nun durch Insolvenz oder Inflationierung platzen, das ist letztendlich egal.


    Eine Deflationierung (=Motorschaden infolge Ölmangel) hingegen würde die völlige Enteignung der Bürger der Schuldnerländer bedeuten, könnten doch die Bürger der Gläubigerländer mit ihren Forderungen die Vermögen der Bürger der Schuldnerländer aufkaufen.


    Das aber muß aus Sicht der Schuldnerländer unter allen Umständen verhindert werden, weil es zu Unruhen und zum Ende jeglicher staatlicher Ordnung führen würde.


    Alles klar?.

    aber seht selbst:


    Da werden mit unseren Steuergeldern bzw. Krankenkassenbeiträgen wichtige Daten erhoben. Um sie dann anschließend vor denjenigen, die die Erhebung finanzieren und zu deren Schaden geheim zu halten:


    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,395279-3,00.html


    Es ist ein Skandal !.


    Datenschutz für Gesundheitsdaten von Privatpersonen: Ja!


    Datenschutz für Stümper und Schlächter in Arztkitteln: NEIN!


    Bei den extremen Qualitätsunterschieden muß soetwas unter Benennung jeder einzelnen Klinik an die Öffentlichkeit. Um einen so großen Druck aufzubauen, daß Misstände schnellstens abgebaut werden. Im Interesse unser aller Leben!.

    Ja, sie stehen schon in den Startlöchern :)


    Nur eines: Es gibt Gerüchte, die vor kurzem noch insolvenzgefährderte und zwischenzeitlich teilsanierte Karstadt-Quelle-AG von der Börse zu nehmen, weil ausländische Investoren für die Immobilien wesentlich mehr geboten haben, als von den Großaktionären vermutet wurde und man sich diese Extra-Kohle nich tmit dem Streubesitz teilen möchte.


    Auch die angebliche Schieflage des Immobilienfonds Grundbesitz-Invest wurde doch dem Anschein nach durch die Dt. Bank ganz bewusst herbeigeführt.


    Warum wohl?.


    Alles Klar???