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Original von wef
Lieber Herr Mesodor,
ich würde schon sagen, daß ich Ihre These schlüssig wiederlegt habe.
das werden wir dann im Nachfolgenden sehen, wobei ich vermute, daß es lediglich bezüglich des Inhaltes meiner zu widerlegenden These Auffassungsdifferenzen gibt.
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Original von wef Ich habe das Gefühl, dass sie immer noch glauben, daß ein Zusammenhang zwischen Derivaten und physischen Gold besteht. Dass ist heutzutage beim Großteil der Produkte nichtmehr der Fall. Eine physische Lieferverpflichtung besteht nicht. Eine Fehlspekulation der Banken würde durch Geld ausgeglichen und davon gibt es bekanntlich unendlich viel...
100 Prozent Zustimmung meinerseits, was die von Ihnen skizzierten Zusammenhänge betrifft. Und nun lege ich nach:
Angenommen es würde gelingen auf meine vorgeschlagene Art nur 2.000 Tonen Gold zu kaufen, na wer zahlt dann die Rechnung?.
Nehmen wir einmal an, durch den Kauf von 1.000 Tonnen Gold verdoppelt sich der Kaufpreis. Nach 2.000 Tonnen legt er um weitere 50 Prozent zu, sodaß dann der dreifache Ausgangspreis gilt.
Und nehmen wir weiterhin an, daß zeitnah zu jedem Kilo Gold, das physisch erworben wird drei Kilo Zertifikategold verkauft werden, von denen anschließend zwei Kilo zurückgekauft werden, damit diese zwei Kilo nicht mehr zu dem ursprünflich niedrigeren Kurs, sondern nur zu dem zum neuen Kaufzeitpunkt geltenden höheren Kurs durch die Banken gekündigt werden könnten. Denn so "umgeht" man unfaire Vertragsbedingungen 
Und wenn man nach 2.000 Tonnen die Brocken hinwirft und auch die Zertifikate komplett verkauft, so muß ich feststellen, daß (fast u.a. wegen der Bankmargen bei Zertifikategold) soviel Geld vorhanden ist, wie vorher. Und irgendwie sind da dann noch 2.000 Tonnen Gold.
Das ist Fiat-Gold auf den Kopf gestellt!. Die Goldmengenmanipulanten und Goldpreiosmanipulanten zahlen dem potenten Goldkäufer sein Gold. Und zwar solange, bis die daran kaputtgehen oder die Brocken hinwerfen und die Zertifikate kündigen oder insolvent werden. Es gibt nur diese drei Wege.
Und das kann doch nur (theoretisch) dann funktionieren wenn es, genau wie Sie das behaupten, KEINEN marktlichen Zusammenhang zwischen den Preisen für physisches Gold und für Zertifikategold gibt.
Weswegen ich auch kein Problem damit habe, Ihrer diesbezüglichen Vermutung voll zuzustimmen.
Und genau diese von Ihnen skizzierte Schwachstelle könnte man (rein theoretisch - praktisch wurde das meines Wissens so noch nie versucht)gegen die Manipulanten nutzen. Beispielsweise in der von mir skizzierten Art. Man braucht dafür nur Geld. Viel Geld. Superreiche, Zentralbanken und Institutionelle verfügen über solche Geldmengen. Jedoch: die Zentralbanken wollen das nicht, die Instititutionellen werden mehrheitlich von den Goldzertifikateemmitenten kontrolliert. Verbleiben also die Superreichen...
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Original von wef Glauben Sie wirklich, daß die Banken dabei auch nur einen Euro verloren haben ? Verloren haben die Kleinanleger, die so dämlich waren dem Herdentrieb mal wieder zu folgen. (Daß die Banken mittlerweile scheinbar keinerlei Schamgrenze haben diese kollektive Dummheit auszunutzen ist ein ganz anderes Thema).
Warum sollte ich sowas glauben. Andersrum wird ein Schuh daraus: Die Dt. Bank wird faktisch von angelsächsischen Aktionären und Institutionellen (vgl. "Müntes" Heuschreckenzitat) kontrolliert und ist garnicht mehr "deutsch". Die Investmentbanker opfern das Privatkundengeschäft mit ihren deutschen Kleinsparern wegen hoher, kurzfristiger und einmaliger Profite aus dem Verkauf deren Anlagevermögen (Investmentbanking oder auch eine Moderne Form der Brandschatzung oder Selbstausweidung). Damit diese moralisch fragwürdige Vorgehensweise, stafrechtlich möchte ich hierzu keine Wertung abgeben, möglich ist, muss Panik unter den Kleinsparern erzeugt werden. Weil der Besitzübergang der Realwerte keine Frage des Geldes, sondern des Abgabewillens ist. Geld ist - wie angeführt - beliebig schöpfbar.
Positiv werte ich die Aktieo der Sparkassen, Anlegern beim Bankwechsel ihre Grundbesitz-Invest-Anteile zu 90 Prozent des letzten Kurses plus ggf. einen höheren Kursanteil am 10. Handelstag zu vergüten. Da hat sich die Dt. Bank mit ihrem meiner Ansicht nach schmutzigem und hinterhältigem Geschäftsgebahren vielleicht und hoffentlich so reichtig verrechnet. Ackermann - geh Du vorran (hoffentlich in Richtung KNAST).
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Original von wef Sie unterstellen eine ver1000 Fachung des Kurses. Die Emittenten müssen keine 3000t Gold beschaffen !!! Sie müssen nur bezahlen. Sobald sich der Kurs verdoppelt hat, werden die Papiere gekündigt. Die Banken bezahlen die 100 MRD und streichen den Managern, die den Überhang auf der CallSeite nicht bemerkt habe (was ich immer noch bestreite, Ihrer Argumentation konnte ich überhaupt nicht folgen) die Tantieme.
[B]In Ihrem Scenario hätte der Großinvestor evtl. 50 MRD Gewinn gemacht und vielleicht 100t Gold erworben. Was ja nicht Sinn der Übung war.
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100 Tonnen Gold und zusätzlich ein dicker Geldgewinn - das ist immerhin noch besser als Null Tonnen Gold und Kein Geldgewinn.
Zumindest die 100 Tonnen Gold, die sind etwas reales, wohingegen man vorher mit dem Geld nur virtuelle Werte besaß. Insofern hat man - analog zu Fiat-Money so Gold aus dem "Nichts" einer rein virtuellen Realität geschaffen. Ohne virtuellen Realitätsverlust. Will sagen: das Gold, das haben dann doch die Papiergoldzauberer "spendiert"
Seien wir nicht kleinlich: Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach!. Will sagen: man muß nicht imme rmit dem Kopf durch die Wand gehen..... Zumindest dann nicht, wenn einem bereitwillig Tür und Tor geöffnet werden 
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Die USA würden - wegen des weitestgehenden Verlustes ihrer industriellen Basis - einen von ihnen angezettelten Angriffskrieg gegen China verlieren
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Original von wef Die USA verlieren Ihre industrielle Basis nicht durch eine wirtschaftliche Krise jeglicher Art. Dazu wären Jahre oder Jahrzehnte nötig. Ein Bürgerkrieg würde das natürlich abkürzen. Wenn es aber einen Feind von außen gibt, in Ihrem Szenario offensichtlich, wird die Basis nicht schwächer sondern stärker. Die Chinesen müßten das schon verdammt clever anstellen, wenn sie die USA über Jahre schwächen wollen ohne das es auf sie zurückfällt (etwa so wie sie es die letzen paar Jahre gemacht haben. Trotzdem glaube ich das eine militärische Auseinandersetzung momentan noch eine ziemlich einseitige Angelegenheit wäre. USA ist in Übung). Ihr Szenario ist dagegen viel zu unbeholfen.
Mag sein. Wenn Ford mehr als 2/3 aller seiner Werke in den USA schließt.... ....und Ford steht symtomatisch für viele Großkonzerne, dann ist die USA im Begriff, bedeutende Teile ihrer Industriellen Basis zu verlieren. Und solange dieser Trend intakt ist, werden die USA von Tag zu Tag schwächer. Für Deutschland gilt übrigens dasselbe, wenn auch nicht in dem Ausmaß.
Unbeholfen sind unsere unfähigen Politiker, die dem nichts entgegensetzen (meine Meinung).
Jedoch: Den Knopf drücken und eine Atomrakete losschicken.... das kann jede Atommacht auch dann noch, wenn sie wirtschaftlich und militärisch bereits abgehalftert ist. Insofern sehe ich die derzeitige Entwicklung mit großer Sorge.