Beiträge von mesodor39


    Limited: es kann nicht sein, was nicht sein darf: Ein Bankrotteur, der kan unter gehen. Klammern sich 8 große Bankrotteure und 4 kleine, Nicht-Bankrotteure die bei deren Sturz mit in den Abgrund gerissen werden würden ganz eng aneinander so sind die stark, weil einig, also "to big to fall...". Und damit das Ganze auch narrensicher ist, werden Reserven in der Währung eines anderen, noch viel größeren und noch viel routinierteren Bankrotteurs gebildet. Und damit die nicht zu schnell an "Wert" verliert, werden allerletzte Realwerte in weitere Reservewährung getauscht. So kann jeder sehen, daß es doch funktioniert!. Unter dieser Prämisse, d.h. wenn man fest drann glaubt und sich dessen völlig sicher ist, macht es in der Tat Sinn, in GELD zu rechnen und in GELD zu zählen.


    Schaun wir mal, ob Ihre Rechnung langfristig aufgehen wird.


    Es wäre das allererste Mal in der Weltgeschichte!.


    Zitat eines amerikanischen Münzenhändlers:


    Only fools are absolute sure.....


    Ich meine dazu: Ein wenig Unsicherheit ist manchmal überlebensnotwendig.


    Schwer zu verstehen ist scheinbar, daß nicht Kurse Angebot und Nachfrage erzeugen, sondern Angebot und Nachfrage Kurse erzeugt.


    Es kann schon bedauerlich und gewiss auch nervlich sein, wenn man scheinbar nicht in der Lage ist zu verstehen, wie ein Markt funktioniert und wie Kurse zu Stande kommen.


    Wenn ich bereit bin 700 die Unze zu zahlen und niemand da ist, der bereit ist, darunter zu verkaufen, so kann ein Geschäft nur bei 700 oder einem höheren Kurs zu Stande kommen.


    Solange aber größere Posten im Markt sind, die für 655 oder 657 zum Verkauf stehen kann der Kurs erst darüber steigen, wenn diese Posten nicht mehr verfügbar sind.


    Eine Kursmanipulation ist alleine schon aus dem Grund unmöglich, weil ständig Geld- und Briefkurse gestellt werden. Ein Geldkurs von 655 oder 657 kann nur dann gestellt werden, wenn dies der höchste, momentan unbefriedigte Auftrag ist. Der Briefkurs muss dann über diesen Geldkurs liegen. Es gibt auch noch bezahlt und Geld und bezahlt und Brief. Dies nur, um die Sache anzurunden. Und: ja, es gibt auch Taxkurse, beuispielsweise wenn Geld- und Briefkurde zu weit auseinander liegen, oder solche momentan nicht existieren, weil alle Interessen (Anbieter und Nachfrager) befriedigt wurden.


    Sobald ein höherer Auftrag als der bisherige Geldkurs vorliegt, der ebenfalls nicht abgearbeitet ist, muß der Geldkurs sofort angehoben werden. Sonst würde der Kaufinteressent merken, daß was faul ist. Entweder wird er bis zum höchsten Geldkurs angehoben oder es bleibt beim alten Geldkurs, falls genügend Briefkurse unter dem höchsten Geldkurs liegt und der Auftrag komplett abgearbeitet werden kann und es ggf. "nur" zu Änderungen der Briefkurse kommt.


    Was daran unverständlich ist, das vermag ich wiederum nicht nachzuvollziehen.


    Jeder, der weis, wie ein Markt funktioniert, der weis auch, daß elektronische Kursmanipulationen sofort auffallen müssen.

    Da kann viel mehr hinterstecken, als ein "sich reich rechnen".


    Zum Beispiel eine Anleitung, sich mittels virtueller Zahlungsmittel (Fiat-Money, hier: US-Dollars) reale und Ertrag abwerfende Investments anzueignen.


    Ich habe unter "Inhalte von Goldseiten" etwas dazu gepostet.


    PS: CheckPoint: Sie als mutmaßlicher Nicht-US-Bürger bekommen selbstverständlich keinen Kredit. Ich als nicht US-Bürger gehe ebenfalls leer aus. Aber der "Musterschuldner", der seine Bude mit Null Eigenkapital gekauft und zu 125 Prozent beliehen hat.... der bekommt mindestens ein halbes Milliönchen. Und zwar zu Zinsen, die einem vor Neid erblassen lassen würden. Damit kauft er dann Aktien von Firmen, in denen Deutsche oder andere Ausländer arbeiten und für ihn Dividenden erwirtschaften, die er dann großteils verkonsumieren kann.


    Münchhausen lässt grüßen!.


    Und die Zeche zahlen Sie, ich und all die anderen dummen Ausländer....

    Anfangs hörte sich alles interessant gut an, doch dann wurde die Katze aus dem Sack gelassen - die "Dollarbombe" als "Tischlein deck Dich" und "Dukatenesel" in Personalunion:


    (1) Die USA verschaffen sich durch Dollarexport kostenlosen Kredit.
    (schon lange bekannt)
    (2) Ausländer investieren in den USA kurzfristig liquide Mittel, welche
    von dort aus umgehend langfristig an andere Ausländer verleihen
    werden, woraus weitere Zinsgewinne zu Gunsten des
    Wirtschaftsraums USA anfallen. (Geschenkt, weil Kinderkram)
    (3) Der Immobilien-Boom in den USA ist zu Ende. Nun muss Ersatz
    gesucht werden, damit man dort weiterhin mehr verbrauchebn kann,
    als man erwirtschaftet. Weil US-Anlagen im Ausland Profite abwerfen,
    die bei fallendem Dollar nicht sinken sondern, gerechnet in Dollar
    sogar steigen, steigt, gemessen an der Bezugsgröße KGV in US-
    Dollar auch der Wert der Dollaranlagen im Ausland. Wenn es nun
    mit der Housing-ATM nicht mehr klappt, so kann man doch ganz
    einfach KREDITE an US-Bürger vergeben, und zwar solche mit
    denen teilweise Auslandsinvestitionen finanziert werden. (WOW!)
    (4) Angenommen die Banken sind ähnlich kulant, wie beim Hauskauf,
    also: Null Eigenkapital, 125 Prozent Beleihungsgrenze.... so kann ein
    Investor temporär doch nahezu unbegrenzt Kredit schöpfen. Und alles
    aufkaufen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. (Nachtigall, ick hör
    dir trapsen... ...denn anders als Häuser werfen Finanzanlagen
    dauerhafte Erträge ab, die bei niedrigen Zinsen großteils
    verkonsumiert werden können - Alle Probleme wären dann endgültig
    gelöst, treibt man es auf die Spitze dann bräuchte kein Amerikaner
    mehr zu arbeiten, alle würden von den Zinsüberschüssen ihrer Kredite
    leben.)

    Da hat jemand das Münchhausenprinzip für ein ganzes Land "erdacht".


    Alle Achtung.




    Doch lest selbst:


    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21901/1.html


    (5) Der Wall Street scheint dieser Gedanke zu gefallen. Logisch. Ist es
    doch der Turbo für jede Aktie. Spätestens wenn sich Auslandsaktien
    vervielfach haben, haben sich US-Aktien verzigfacht. Aktienblase -
    Fehlanzeige. Das, was wir bislang gesehen haben, das war dann
    noch nicht mal der Anfang.


    Alles klar?.


    Eine Antwort ist der Artikel dennoch schuldig geblieben: wer kauft all´die Grünen Scheine?. Ich liefere sie nach: das sind dann wohl die selben Deppen, die das bislang auch schon getan haben. Stichworte: Bondsholder und "Währungsreserven". Ich nenne das turbomäßige Ausplünderung und Konfiskation des Volksvermögen aller Netto-Exportländer. Klar, daß da keine Geldmenge M3 mehr veröffentlicht wird. Das ist Wirtschaftskrimmi vom Allerfeinsten!. Und da erzähle mir noch mal jemand, die USA hätten nur Statistiken und keine hervorragenden Theoretiker :D:D:D


    Ob´s super Zeiten werden, das weis ich nicht. Wenn 99 Prozent fast alles Geld verlieren und 1 Prozent ihr Geld wertmäßig behalten, dessen Kaufkraft, gemessen in Waren dummer Weise nicht wirklich steigt - haben diese 1 Prozent dann etwas gewonnen, mal abgesehen davon, daß sie sich am Leid der anderen erfreuen könnten?


    Und welchen greifbaren Vorteil würde das dann bringen?.


    Es gibt Situationen, bei denen man nicht wirklich gewinnen kann. Und auch solche Situationen / Szenarien können eintreten.


    Verbleibt unter dem Strich die Möglichkeit, auf Panik zu spekulieren und so einen kurzfristigen Gewinn zu erzielen, den man sich aber direkt durch Anlage in anderen Sachwerten sichern müsste. Dumm dabei ist nur, daß - würde die Notenpresse wirklich extrem beschleunigt - selbst die besten und sinnvollsten Investitionen über lange Zeit keine realen Renditen abwerfen. Beispielsweise, weil es zu extremen, panikbedingten Fehllenkungen von Kapital kommt.


    Schön. Dann stimmt der Chart auch. Für den Käufer sowieso. Und auch für den Verkäufer. Jedoch: wer zahlt die Differenz sollte der Deal real über 700 gelaufen sein?. Die FED? Nord Korea, vielleicht in "Super-Dollars? oder Mister X, den keiner kennt?.


    Na, und wenn tatsächlich zu diesem Preis Gold da war, so wurde der Chart auch nicht manipuliert. Bestenfalls wurde ein Kursanstieg durch physische Goldabgaben verhindert. Am Chart wurde daher nicht manipuliert. Wenn jemand bereit ist für 650 zu verkaufen, wieso sollte er dann 700 bekommen?. Nur weil ihm jemand den Gefallen tun will und ihm von seiner Riesenmenge zu seinen Preisvorstellungen "befreien" möchte???


    Und wer etwas besitzt, der kann das doch verkaufen, wann immer er will und warum immer er will.


    Und zwar so lange, bis er nichts mehr davon besitzt, was er verkaufen kann oder will.


    Mann kann - innerhalb gewisser Grenzen - selbst Berge von Gold vortäuschen. Berge, die es garnicht gibt oder aber Berge, die schon längst anderen gehören. Selbst das ist nicht kriminell, solange man nicht beginnt, Dinge zu verkaufen welche man nicht besitzt oder über welche man keine rechtsgültige Vollmacht hat, die zu deren Verkauf berechtigt.


    Dafür gibt´s dann aber nur einen Bruchteil der Goldmenge und der Kaufinteressent wundert sich, warum der Kurs nicht bei 700 steht, obgleich er genau diese Zahl als Limit angegeben hat, wo doch sein verdammter Auftrag immer noch nicht erfüllt ist.


    Oder andersrum: der Bekommt ne Rechnung über 700, wobei der Höchstkurs 658 war.


    Ups, wird der (so oder so) sauer sein und die Börsenaufsich tund die Presse informieren.


    Lügen haben kurze Beine.


    Also muss man dem Käufer mit Gold zum jeweils aktuellen Kurs "befriedigen" - oder den Kurs ansteigen lassen, sofern der Markt das Gold nicht hergibt.


    Eine andere Möglichkeit - vom Aussetzen des Kurses mal abgesehen - existiert nicht.


    Das kann man drehen und wenden, wie mal will. Sowas kommt sehr schnell raus.


    Auch hier gilt die Argumentation von Kaufrausch:
    Beispielsweise drängt in einer Kriesensituation Geld ins Gold. Egal, ob der Kurs nun hoch oder niedrig ist.


    Angenommen er kracht. An der Börse steht Gold bei 1.000. Der Kurs wird per Eingriff (Fernsehbildschirm, Datenleitungen) auf 700 manipuliert. Weiter angenommen: keiner weis das (was aber Unfug wäre). Was passiert dann: Der Goldhändler Z ist gerade leergekauft worden. Für 700 plus Agio. Er greift zum Handy, ruft seinen Broker an und ordert 100 kg zu 700 Dollar die Unze. Der Broker lacht ihm aus und meint: schau mal aufs Laufband: der Kurs ist 1.000. Der Händler sagt: einen Moment bitte. nimmt Handy Nr. 2 und ruft Broker Nr. 2 an, der ihm den Kurs 1.000 bestätigt.


    Und: ups, der Händler ist so richtig reingefallen. Er setzt den Kurs auf 1.000 plus Agio hoch und telefoniert fortan alle viertelstunde mit seinem Broker an der Börse.....


    Auf den Bildschirm schaut der nur noch zwischendurch. Gebranntes Kind....


    Tags darauf steht der Skandal im Handelsblatt und anderswo. Zum Nachlesen für jedermann. Das ist dann Softbank zum Quadrat.


    Und der Goldpreisanstieg, der an diesem Tag kommt, der dürfte so gewaltig sein..... dagegen war der am Vortag manipulierte Kurs und der Anstieg des Goldpreises am Vortag lediglich ein kleiner Vorgeschmack....


    Also: Kursmanipulation via Datenleitung: 1 mal & nie wieder!.


    Und ich gehe davon aus, daß diese und andere Gedenaknspiele - sollte es am Goldpreis manipulierende Institutionen geben, dort bereits mehrfach generalstabsmäßig erörtert und stets verworfen wurde.


    Wenn man effektiv manipulieren will, so setzt man den Goldhandel am besten einfach aus.


    Alles klar?.

    Vanescent: nun ist es aber so, daß Limited vielleicht kein strategischer, sondern vielmehr ein taktischer "Investor" ist. Genau so einer, von denen 90 Prozent im Boom kaufen und nahe dem Tiefstpunkt der Baisse verkaufen. Ein "Geldzähler" halt.


    Der Stratege kauft etwas und legt es, weil strategisch eventuell wertvoll /bedeutsam / nützlich, zurück. Und dort bleibt es. Bis die Strategie aufgegangen ist, oder es liegt ewig da.


    Wenn ich eine Reisko-Lebensversicherung abschließe, so hoffe ich doch nicht darauf zu sterben, sondern mache das, damit Hinterbliebene im Risikofall (Todesfall) versorgt sind. Ich zahle die Prämie und gut ist. Ich werde nicht nervös, und spute mich, schnell noch zu sterben, wenn die Versicherung 30 Jahre läuft und ich im 29. Jahr nach dem Abschluss immer noch lebe.


    Wenn ich jedoch hingehe und darauf wette, daß die Queen bis Ende 2008, also bis zum 31.12.24.00 Uhr ihre Demission "einreicht", und ich meine gesamte Existenz als Wetteinsatz verpfändet habe.....
    .....so werde ich, sollte die Queen dann noch leben, am Sylvesterabend 2007 gewiss ein Wechselbad der Gefühle durchleben und hoffen und hoffen..... daß bis 0.00 Uhr noch ein Wunder in der Form eines - natürlich sofort tödlichen - Treppensturzes oder Herzinfaktes passiert. Wahrscheinlich wäre die Chance meiner Demission während dieser Zitterphase viel größer als die der Queen.... ...und das, obwohl ich viel jünger bin.


    Sowiel zum Unterschied zwischen einem Strategen und einem Taktiker.


    Oder noch plakativer: Anfang der 90er hab eich eine große Silbermenge erworben. Bei einem Kilopreis von 5.000 EUR bekäme ich ein richtig tolles Haus dafür, wobei ich davon ausgehe, daß die Immobilien dann auch sehr billig sein könnten, weswegen ich vielleicht sogar 3 tolle Häuser dafür kaufen könnte. Wer weis das schon?.


    Damals (1990) war ich noch Student. Schon bei 2.500 EUR das Kilo wäre nach heutigen Preisen ein Reihenhaus drinn, was aber keine Option für mich ist..


    Kein Spekulant wartet mit dem Verkaufen, bis sich sein Basiswert verzehnfacht oder verzwanzigfacht hat. So abgebrüht ist keiner. Nur der Stratege, der etwas vermutet und daraufhin seine Strategie aufbaut und warten kann, der ist so maßlos abgeklärt. Der ist so überzeugt und so "verrückt", daß er seine Brocken noch nicht mal verkauft, wenn er 80 Prozent Verlust hat und das über Jahrzehnte. Denn er ist so fanatisch, daß er fest glaubt, seine Zeit, die kommt. Auch wenn der Kurs / die Charttechnikl immer wieder etwas anderes sagt. Vielleicht auch, weil er keine andere Chance sieht, sein konkretes Ziel zu erreichen. Der Taktiker hingegen hat kein konkretes, sondern ein fiktives und zu gleich abstraktes Ziel (z.B. Geld). Und Fiktionen sind variabel, was regelmäßig zu Irritierungen und Maßstabsverzerrungen bei Soll-Ist-Vergleichen führt.


    Wäre Limited so einer, dann würde er andere Fragen, als die Kursfrage stellen. Limited rechnet sehr wahrscheinlich in Geld. Ist dem so, kann er machen, was er will: er verliert sehr wahrscheinlich genau wie alle Geldzähler. Langfristig ist der finanziell tod. Denn langfristig nähert sich der Wert des Papiergeldes dem Altpapierwert.
    Und warum wird er sehr wahrscheinlich scheitern?. weil er sich über den Preis steuern und "auskaufen" lässt, wenn der Preis, gemessen in Geld, stimmt. Und dabei verkennt, daß Geld beliebig vermehrbar ist, Sachwerte hingegen nicht!. Und kommt es zur Hyperinflation dann sitzt er auf einem Sack Papier, statt auf einem Stapel Silberbarren. Weil er kurz zuvor von denen ausgekauft wurde, die den Braten vor ihn gerochen haben. Und so ist der Jäger kurz vor dem Ende der Jagt doch noch zur Beute geworden. "Pennied by the speciallists" :)


    Ich kenne das vom Münzenmarkt: Die die nur Preise vergleichen und immer auf der Jagd nach dem ultimativen Schnäppchen sind.... unter denen gibt es zigmal soviele, die mit Fälschungen hereingelegt werden, als die, die sich um die Dinge bemühen, die versuchen, Hintergrundwissen und Fakten darüber zu erfahren, die auf excellente Qualität Wert legen und ihre Erwerbungen bei Fachleuten tätigen und die Stücke zusätzlich von anderen Fachleuten (unabhängigen Sachverständigen) prüfen lassen. Gier frisst Hirn.


    Wirtschaftlicher Erfolg ist nicht unbedingt die Summe vieler Transaktionen, sondern in erster Linie eine Sache des Risikobewusstseins, der Strategie und des Wissens um die Beschaffenheit der Dinge.


    Will sagen: wer sein Edelmetall für 5.000 das Kilo (ode rbei Gold die Unze) verkauft und dann in Bonds geht..... dem ist nicht zu helfen. Um seinen Gewinn (wenn es denn real einer ist) festzuhalten, muß er in Sachwerten revestieren oder die Substanz seines Vermögens durch Umschichtungen in andere (Sach)-Werte durch Diversifikation absichern.

    Zitat

    Original von luckna


    Vielleicht wäre ja ohne solche Manipulationen der Goldpreis schon lange bei $ 2000 und Silber bei $ 150 (nur wir wissen es alle nicht) vorausgesetzt es gibt diese Manipulationen tatsächlich......


    gruß luckna


    Also als ich vor über zwei Jahren Gold gekauft habe, da habe ich es bei einer Bank nahe am Spotpreis erworben. Und nahe dem Spottpreis habe ich den größten Teil davon dieses Jahr auch wieder verkauft.


    Ich habe weder 1.200 die Unze gezahlt, noch 1.500 die Unze bekommen. Soviel kann ich Ihnen versichern.


    (1) Demzufolge wird - nach meiner Erfahrung - Gold tatsächlich zu den oder sehr nahe den aktuellen Spotpreisen gehandelt.
    (2) jeder, der das will, kann zu diesen Preisen Gold in kleineren Mengen kaufen (einen Zentner, eine Tonne oder gar Kilotonnen habe ich - mangels genügender Mengen an Fiat.Money - noch nie en-bloc-erworben).
    (3) also sind auch die Goldpreischarts im wesentlichen frei von Manipulation, was deren Verlauf angeht.


    Auf Glättungen, Rundungen und gleitenden Durchschnittspreisen bei längerdfristigen Charts (also kein Intraday-Chart) möcht eich hier nicht eingehen.


    Die Frage ist vielmehr: wie müsste man einen Chart manipulieren, damit jeder Depp kauft wie bekloppt.

    Allergikern, besonders Nickelallergikern empfehle ich anstelle von Weisgold Platinschmuck.


    Je höher derGoldanteil bei Goldschmuck (Gelbgold), desto verträglicher sollte er sein. Leiber etwas weniger Schmuck und dafür kein 333er, sondern 750er Gold. Allergiker sollten auch das 750er Gold ggf. nicht auf nackter Haut tragen. Feingoldschmuck ist mir hierzulande nicht bekannt.


    Weisgoldschmuck mit Nickel würde ich nicht empfehlen. Auch bei Palladium wäre ich ggf. vorsichtig.


    Wenn Sie meinen, genug vom Silberpreisanstieg profitiert zu haben, so verkaufen Sie!.


    Sind Sie zu gierig, dann haben Sie vielleicht Pech gehabt.


    Sind Sie zu genügsam, ärgern Sie sich vielleicht über entgangenen Mehrgewinn.


    Viel Spass bei diesm Wechselbad, aus Angst, was zu verpassen und Gier, nicht genug zu bekommen.


    Das muss jeder mit sich selber ausmachen. An der Börse wird, anders, als in der Straßenbahn, weder beim Einsteigen, noch beim Aussteigen geklingelt.


    Meinungen sind meist völlig wertlos: erstens liegt die breite Masse meistens völlig daneben. Und mindestens 50 Prozent aller extrem davon abweichenden Ansichten tun das auch noch.


    Niemand weis in Voraus, wie hoch und wie lange.....


    Meinungen sind heute so und morgen anders. Übermorgen hat jeder bereits vorgestern gewusst, was heute passieren wird :D:D:D

    Zitat

    Original von luckna
    Ich halte Manipulationen weiterhin für möglich jedoch in welcher Art und Weise dies passiert weiss ich auch nicht....


    nur für möglich - oder auch für wahrscheinlich?.


    Theoretisch möglich und denkbar ist vieles, was mit ziemlicher Sicherheit niemals eintreten wird.


    Dann stellt sich die Frage, was eine Spekulation ohne konkreten Anhaltspunkt bringt.



    Hinter jeder Ecke und unter jedem Stein eine Verschwörung vermuten - eine, die zudem schnell erkannt und aufgedeckt werden könnte - das bringt es nicht.

    Fisiko: das wäre eine Möglichkeit. Ich hätte es folgendermaßen gemacht:


    (1) Bezüglich des Hauses einen Miet- oder Erbpachtvertrag abgeschlossen und den Betrieb (ohne Maschinen) erworben und die Maschinen über 10 Jahre geleast, wobei diese dem Alteigentümer bis zur Vertragserfüllung in 10 Jahren sicherheitsübereignet worden wären.


    (2) Vertragsbeginn wäre in zwei Jahren gewesen. Innerhalb dieser Zeit hätte der alteigentümer die Firma weiter führen müssen und der Nachfolger hätte zum halben üblichen Lohn mit ihm zusammen gearbeitet (50 % Baustelle, 50 Prozent Büro) und so den unternehmerischen Part gelernt.


    Grundlage für die Vereinbarungen wären die Erträge aus der Vergangenheit, abgemindert um einen Übergangsfaktor.


    Wäre das nicht gegangen, hätte doch kaufen können, wer will. Wahrscheinlich wäre der Altunternehmer ohnehin nicht da raus gekommen, ohne drauf einzugehen oder seinen Laden selbst dicht zu machen. Es gibt Firmen, die sind geschenkt noch zu teuer. Z.B. solche, die kaum Aufträge finden, Verluste machen, aber Mitarbeiter mit bis zu 8 Monaten Kündigungsfrist haben. Ich weis das aus eigener Erfahrung.


    Vorteil: Keine Bank. Keine Zinsen. Und einen Experten, der eigenes Interesse hat, daß der Laden läuft im Hintergrund.



    Praktisch ist das anders: Man bekommt Besuch von zwei Herren, Tagesgage ca. 2.000 EUR je Kopf, die einem weis machen, wie man investieren muss um richtig fette Profite zu machen.... ...in einem Markt, in dem schon jetzt ruhinöser Wettbewerb und Katzenjammer herrscht.


    Kohle gibt´s von der KFW oder anderen Geldschleudern. 20 Prozent Eigenkapital braucht man und für 20 Prozent des Kredites haftet man auch persönlich. Existenzförderung. Dann wird ein Businessplan gemacht - wohl fernab jeder wirtschaftlichen Realität um den Köder auszulegen - damit geht´s zur Hausbank, die reicht die Lügenzettel zur KFW und die Kohle soll kommen. Existenzförderung nennt man das. Wessen Existenz da wohl gefördert wird.... ja: 2.000 EUR/Tag und die Dummen, die werden nicht alle!.


    Und in der Praxis schlägt man sich mit Angeboten betrügerischer Art von "Wettbewerbern" herum, die Bauleistungen zum reinen Materialpreis anbieten (d.h. ohne Lohnkosten) und natürlich vielleicht 25 Prozent von dem (unterirdisch, Versickerungssysteme) einbauen, was in den Plänen steht. Oder man wird regelmäßig von Schwarzarbeitern unterboten.


    Zur Erinnerung: Jeder Depp mit zwei grünen Euro-Scheinen in der Tasche kann sich heutzutage Baugerät leihen


    Ein größeres Maß an Realitätsferne wie von diesen "Unternehmensberatern" habe ich noch nie erlebt. Deren Zweckoptimismus spottete wirklich jeder Beschreibung!.


    Nur gut, daß man mittlerweile einen Sinn für Blender und Aufschneider entwickelt hat. Nur so kann die Schuldenreiterei immer weiter gehen. Immer mehr Geld drängt in Märkte. Immer mehr Überkapazitäten werden geschaffen. Immer mehr kommt es zu Insolvenzen, Kreditausfällen und Konzentration.


    Alles Klar?.

    Zitat

    Original von Fisiko
    Nun, das war nicht ganz das, was ich erwartet hatte :D


    Ich dachte es ginge mehr um Makro- als um Mikro-Ökonomie.


    geheimwilli
    sorry!


    Das dachte ich auch. Aber dieses Thema war vielleicht zu heiß, um in vergleichbarer Ausführlichkeit von einem öffentlich-rechtlichen Sender behandelt zu werden.


    Zu den beiden Fällen: Die Dame war wohl durch Unkenntnis ihrer Rechte (Stichwort: Bürgschaft) und so durch ihren Mann, der Alkoholiker war in die Schuldenfalle geraten. Tragischer Fall. Kommt so oder ähnlich aber leider öftest vor. Daher ist er durchaus auch exemplarisch.


    Der Fall des Tischlers war vom allerfeinsten. Beste journalistische Arbeit. Hut ab!. Der Mann wurde gelinkt, war aber zwitweise auch selbst ein "krummer Hund" (bildlich gesprochen, nicht beleidigend gemeint):


    Die Symbolik war vom allerfeinsten: er kehrt im wörtlichen, wie auch im übertragenen Sinn die Scherben seiner Existenz zusammen, indem er Schuttreste seines betriebes selbst beseitigt. Welche Symbolkraft in diesen Bildern liegt!


    Die ganze Dramatik seiner Sitiation kulminiert in der Szene mit seinem Kater, die vieles vorwegnimmt. Selbst der will nichts mehr von ihm wissen.


    Zum Vorspiel:
    Er war wohl tüchtig, strebsam, dynamisch, belastbar, leistungsfähig und willig, sparsam, erfolgreich. Nun griff er, selbstsicher und erfolgsverwöhnt, wie er war beherzt nach den Sternen, als sich die Gelegenheit dazu bot (eigene, völlig überdimmensionierte Existenz, bei Betriebsübernahme). Nichts schien ihm in seinbem wohl vertrauten Arbeitsbereich aufhalten zu können. Alles schien möglich.



    Zur Ausgangssituation: Ein ehemals tüchtiger, zielkstrebiger Handwerks-(meister?) übernimmt einen Betrieb.


    Fehler 1: Keine Übergangsphase (5 Jahre braucht es schon, um den Nachfolger halbwegs aufzubauen). Keine Möglichkeit, Kalkulation, Buchführung, Delegieren von Arbeiten, Organisation und Arbeitsvorbereitung, Logistik (Disposition) usw. zu erlernen.


    Fehler 2: Der Alteigentümer hält die Hand auf, kassiert schnell ab und der "Neue" überschuldet sich, nicht wirklich wissend, was ihm alles erwartet. Das Gebäude ist total überteuert (Erlös auf der Zwangsversteigerung = 1/3 des Kaufpreises - Abzocke allerfeinst!.
    Schreinern und Tischlern, das konnte er gewiss. Von Immobilien, Firmenkäufen und Kreditwesen jedoch hatte er faktisch Null Ahnung.


    Fehler 3: Die kontoführende Stelle des Betriebes ist gleichzeitig Kreditgeber und Finanzier.


    Fehler 4: Der Mann macht noch weiter, nachdem die Bank seine Konten gesperrt hat.... macht zu diesem Zeitpunkt (unter Tränen) Versprechungen, von denen er wissen müsste, daß er sie nicht erfüllen kann. Er verdrängt dies aber und beschädigt damit auch noch seine persönliche Reputation bei den Lieferanten. Wurde so selbst zu dem, was ich bildlich mit "krummen Hund" bezeichnet habe, zu jemanden, der versucht hat, sich - entgegen aller Logik - irgendwie noch durchzuschlängeln, dabei zeitweise verbogen wurde was seinen Realitätssinn anging und wohl auch seine Ethik und schließlich wirtschaftlich daran zerbrach.


    Game over.


    Zum Nachspiel:
    Der Man hat seine Fehler erkannt. Steht dazu. Weis, daß auch er Fehler gemacht und anderen Unrecht angetan hat. Zumindest kann er nachvollziehen, daß man ihm nicht überall mehr akzeptiert. Die allermeisten Schuldner verdrängen das, bei denen sind immer andere schuld, nur nie sie selbst (meine Erfahrung).


    Der Tischler lebt nun in einem knechtähnlichen Verhältniss zusammen mit seinem "Herren", der ihm stützt, fair behandelt, mit ihm freundschaftlich verbunden ist, der seinen endgültigen Absturz verhindert, ihm durch Arbeit Sinn, Ablenkung und Hoffnung gibt und ihm so vor dem endgültigen Absturz (z.B. Alkohol) rettet.


    Will sagen: er hat noch Glück im Unglück gehabt. Er kann weiter arbeiten und weiter leben, kann sein Wissen und seine Arbeitskraft und seine Würde erhalten, indem er sein Brot selbst verdient und nicht anderen zur Last fallen muß. Er "verlernt" so auch das Arbeiten nicht. Er kann sogar weiter autofahren mit dem Oldtimer seines Freundes oder "Feudalherren". Denn das ist moderner Feudalismus in Urform - ein auf freiwiliger, gegenseitiger Basis zustandegekommenes Schutz- und Trutzbündnis, wie es auch im Frühmittelalter hätte zustandekommen können. Arbeitet er nicht für seinen "Herren", so arbeitet er mit anderen zusammen. Er kann so mit 450 EUR im Monat überleben. Faktisch bräuchte er garkein Geld, würde er bei seinem "Herren" leben und mit Nahrung und Kleidung von ihm versorgt werden. 450 EUR, das kommt faktisch auf´s selbe raus, nur daß er seine Einkäufe selbst tätigt. In 6 Jahren ist er schuldenfrei. Produktiv arbeitet er nach meinem Eindruck momentan nicht. Im Grunde genommen ist er "Selbstversorger" und kann in dieser Zeit ohnehin keine Überschüsse erwirtschaften, auf die das Gemeinwesen, in dem er lebt, angewiesen ist. Egal, wieviel er schafft - bis auf den Freibetrag müsste er ohnehin alles abführen. Dabei ist das noch ein ganz positiv hervorzuhebender Fall, liegt er doch neimanden auf der Tasche. Üblicher Weise endet soetwas in Suf fund Hartz IV.


    Einen extrem harten, bis zu 15 Jahre langen Kondratieff-Winter stelle ich mir auf mikroökonomischer Ebene sehr ähnlich vor: Zusammenbruch der industriellen Prodiktion, extremer Produktivitätsrückgang, extremer Rückgang der Geld- und Kreditwirtschaft, Rückfall großer Bevölkerungskreise in achaische Lebens- und Existenzformen (Neo-Feudalismus, Trutz- und Schutzbündnisse) und damit den faktisch weitgehenden Zusammenbruch der kompletten Infrastruktur (Verkehrswege, Versorgungsunternehmen, Gesundheitssektor) und der staatlichen Ordnung.

    Zitat

    Original von Kaufrausch


    Am puristischsten sind die, die nur Krügerränder kaufen und nix anderes. :D


    genau. Immer alles auf die 17 - Top oder hop.


    Blos nichts streuen - es könnte ja etwas dabei verloren gehen :)


    Stichwort: Streuverluste.


    kann es sein, daß das Wort Purist etwas mit dem englichen pure (=rein) zu tun hat?.


    von pure zu poor, also von rein zu arm ist es, zumindestwas die Wortverwandtschaft angeht, nicht allzuweit.


    Dies nur mal so als Denkanstoß.


    na, und das in den nächsten Monaten?. Ich glaub´s auch nicht.


    könnte es nicht sein, daß es dieses Jahr seitwärts, nächstes Jahr um 30 Prozent aufwärts und erst übernächstes Jahr durch die Decke geht?


    Könnte es nicht noch 1001 + x andere denkbare Kursverläufe geben?.


    Mit derlei Spekulationen auf Kursverläufe, die zudem mit hoher Wahrscheinlichkeit so nicht stattfinden werden, weil zwar bislang Ähnlichkeiten vorhanden sind, aber der weitere Verlauf komplett anders sein kann, und aller Wahrscheinlichkeit nach sein wird, verunsichert man höchstens. Genau so gut kann man Roulette mit System spielen....


    Würde man sowas fest und ernsthaft glauben... so müsste man doch von seinem ganzen Geld Goldcalls kaufen, die bis Ende 2006 laufen und ganz, ganz weit aus dem Geld sind, so mit einem Bezugspreis von 700 Dollar die Unze. Und Anfang 2007 weis man dann endlich, daß das Geld ein anderer hat. :D:D:D


    Meine erste Goldmünze habe ich 1973 im Alter von 9 Jahren erworben. Seitdem beschäftige ich mich mit zeitlichen Unterbrechungen mit Gold. Wie genau der Markt funktioniert, das weis ich immer noch nicht. Keiner kann Ihnen, soweit ich das weis, diese Auskunft geben.


    Unwägbarkeiten, Risiken und Überraschungen, die gibt´s überall.


    Gegenfrage zu den verbleibenden 90 bis 95 Prozent eines diversifizierten Anlagevermögens: Wissen Sie denn genau, wie der Immobilienmarkt, der Aktienmarkt, der Rentenmarkt und der Markt, an dem andere Geldanlegerfirmen um Sparergelder buhlen (z.B. Banken, Versicherungen, Fondsgersellschaften, Vermögensberater und -Verwalter) funktioniert? Funktionieren ausländische Märkte anders, als inländische?. Welche Wechselbeziehungen bestehen zwischen den Märkten einer Anlagegattung und welche Beziehungen / Abhängigkeiten existieren zwischen den Märkten verschiedener Anlagegattungen?. Warum kann der Goldpreis fallen, wenn Aktien fallen, obglich die Inflationsrate steigt. Und warum kann auch genau das Gegenteil der Fall sein?.


    Überall kann getrixt, geschummelt, geneppt und fehlinformiert werden. Bei Aktien, Bei Renten, bei Immobilien und auch bei Rohstoffen und Edelmetallen. Und das wird es auch.


    Und wenn Sie nicht versehentlich / unbewusst Opfer dieser Machenschaften werden wollen: Leben Sie zeitnah das auf, was Sie erwirtschaften!.


    Eines jedoch weis ich: Für Gold gibt´s immer Geld oder Sachwerte. Anleihen können für kraftlos erklärt werden. Ebenso Sparanlagen. Aktien wurden bereits öfters zu Non-Valeurs. Immobilien durch Erdbeben, Brand, Krieg usw. zerstört, requiriert oder enteignet. Ja, auch Goldbesitz wurde schon mehrfach verboten - was solls.


    Aber gerade die Goldverbote der Vergangenheit sind doch das Indiz dafür, daß Gold für diejenigen, die es verboten hatten einen so hohen Wert besesseh hat, daß sie versucht haben, es anderen Menschen mit Gewalt und oftmals unter Todesdrohung fortzunehmen. Roosevelt, Hitler, Stalin, die Regierung in China und Australien - alle haben Goldmünzen und Goldbarrenbesitz verboten. Und noch einige andere Regierungen und Diktatoren mehr.


    Und wenn das keine Anlageempfehlung ist, so weiß ich auch nicht, was man sonst noch anführen wollte.

    Gold ist für mich keine Religion. Sondern Mittel zum Zweck. Gold ist ulitmative wirtschaftliche Freiheit. Kein Politikerfurtz, kein Schuldenkönig und kein Wechselreiter uns selbst kein korruptes, betrügerisches Schurkenregime der Welt kann ein wirksames Gesetz erlassen, das weltweit den Wert von Gold für Null und Nichtig erklärt.


    Wieviel ist Ihnen echte, wirtschaftliche Unabhängigkeit und Freiheit wert?.



    Ebenso könnte man ein Gesetz erlassen, nachdem es tagsüber nicht mehr regnen dürfte.


    Gold wird immer irgendwo und von irgendwen angenommen werden. Zumindest war das innerhalb der letzten 5.000 Jahre so.


    Und sollte Goldhandel und Goldbesitz verboten werden, so ist der Markt ganz einfach: Sie haben ein paar Gramm Gold und kaufen sich im Kriesenfall auf dem Schwarzmarkt Nahrungsmittel, Luxusgüter, Treibstoff, Waffen oder sonstwas dafür. Wieviel Sie bekommen werden, das hängt von Angebot, Nachfrage und ihren Goldbeständen ab, die Sie anlegen möchten. Und sollte es zu diesem Zeitpunkt keine Güter mehr geben, können Sie dann auch für Ihr Gold keinen Gegenwert bekommen.

    Zitat

    Original von Quentchen


    mesodor39 .....Und wenn nun jemand (ein Idiotenstaat, ein durchgeknallter ZB-Chef, Mao's Erben?) seine "Reserven" mal spontan auf den Markt wirft, möchte ich nicht wissen, was dann los ist ... gerade weil Gold in seiner Bedeutung und Funktion so "hochgeschätzt" (bin fast geneigt zu sagen "überschätzt") wird ...


    Grüsse
    Quentchen


    Quentchen: erst einmal müsste man fragen, um welche Reserven es sich hier noch handeln könnte. Aber lassen wir das und vereinfachen wir die Sache in Ihrem Sinne und nehmen wir daher an, es seien 50.000 Tonnen, die ein Bekloppter en-bloc verscherbelt.


    Dann ist die Goldpreisspekulation erst mal nicht aufgegangen. Sie dürfen dann vielleicht 30 Jahre warten. Shit happens. Also: was solls. Solche Risiken gibt´s überall: Sie kaufen einen Fonds und werden betrogen (gab´s schön öfters). Staatsanleihen wurden nicht bedient (kam auch schon mal vor) Banken gingen Pleite (siehe Herstadt).


    Also: wo ist das "Problem"?.


    Ich werde es Ihnen nochmals erklären:
    Wenn Sie 5 bis 10 Prozent Ihrer Ersparnisse in Edelmetall / Gold gesteckt haben und es zu keinem Crash kommt - dann bringt Sie das nicht um. Das drücken Sie mit der Zeit lächelnd weg.


    Aber wenn Sie keine 5 bis 10 Prozent, sondern NULL Prozent in Edelmetalle stecken haben und es kommt ein Crash und Banknoten, Bonds und Konten sind faktisch kraftlos, dann sind auch Sie wirtschaftlich sofort platt. GGf. verkaufen Sie Ihre Immobilie (sofern Sie eine haben) oder ihr Wertpapierdepot für ein Butterbrot oder einen Korb voller Nahrungsmittel.


    Genau so "platt" sind Sie dann, wie die wahrscheinlich mindestens 99 Prozent aller "Sparer", die auch kein Gold oder Silber (abgesehen vom Kettchen, vom Ehering oder Zahngold oder Tafelsilber) besitzen. Und Sie werden dann vielleicht - mit allem, was Sie glaubten zu besitzen - weggedrückt.


    Wie bei jeder Versicherung ist es IHRE Sache, welchen und wieviel Versicherungsschutz Sie wählen. Und wo sie sich versichern.

    Ich empfehle Ihnen nicht, Gold oder Silber zu kaufen. Was ich Ihnen empfehle, ist folgendes: Infos einholen, sich über Risikomanagement klug machen und dann machen Sie meinetwegen Ihr Ding.