Beiträge von Zarathustra


    Richtig erkannt. Trotz deines jungen Alters bist du den meisten hier voraus. Nein, Obamas Rettungspakete werden keine Hyperinflation verursachen...sie können die Deflation nur in die Länge ziehen bzw. temporär abmildern zu Lasten der Staatsverschuldung (=Steuer von morgen). Eine Hyperinflation startet erst wenn der Staat Anleihen direkt an die Fed verkauft (=netto-Geld). Das aber wird der Staat erst als allerletzte verzweifelte Maßnahme starten, wenn ohnehin schon alles darniederliegt und die Straßen brennen. Einfacher Grund: Würde der Staat jetzt beginnen netto-Geld zu drucken, gäbe es eine sofortige Flucht aus den Staatsanleihen, das wiederum würde zu einem sofortigen Bankencrash führen und die Wirtschaft von einem Tag auf den anderen völlig zerstören.


    Die sogenannte, viel beschworene Druckerpresse, mit der man sich halt herausinflationiert, ist der größter und folgenschwerste Irrtum dieses Forums seit seiner Existenz. Bin daher auch kaum mehr hier (außer um mit den POG anzusehen, wobei ich auf deine Frage stieß).


    mfg


    Zarathustra


    Den Thread zerstört schon du mit deinem ewigen gleichen Sprüchen. Es ist schon immer interessant wie du dich rauswindest, beispielsweise wenn du darauf pochst, dass hier "langfristig" gedacht wird und daher Leute wie leo - die übrigens bisher absolut richtig lagen mit ihrer durch Argumente untermauerten Prognose - als Idioten hinstellst, die wesentlich mehr Ahnung von der Materie haben als du.


    Was die Inflation betrifft: Wo sind denn in letzter Zeit die Preise gestiegen? Die extrem gefallenen Preise beginnen gerade erst beim Konsumenten anzukommen und danach wirst du mit eigenen Augen sehen können wie sich die Deflationsspirale nach unten schraubt, samt Gold und Silber...aber vermutlich muss dann wieder das gott-ähnliche PPT herhalten, dass die Konsumgüterpreise manipuliert..oder man muss halt langfristig denken...blablabla...irgendwas fällt dir bestimmt ein. Was ist denn die Definition von Deflation? Ist Deflation erst wenn du mit eigenen Augen siehst, dass die Preise und Löhne fallen? Oder sollte man als halbwegs versierter Investor nicht langsam die Vorboten zur Kenntnis nehmen (Geldmengen-Kontraktion!, Aktien fallen, Rohstoffe fallen, Immos fallen, Gold/Silber fällt, etc. - was willst du denn noch mehr??). Wer hat denn die Prognose gewagt, dass es ab jetzt abwärts geht mit den Edelmetallpreisen? Wer hat dir denn gesagt, dass im Falle einer Bankenkrise Gold/Silber NICHT steigt? Wer hat die gesagt dass eine Kreditkrise IMMER deflationär ist, während du darauf gewartet hast, dass die Edelmetallpreise explodieren. Ich war es..also sag nie wieder ich würde hier nur auftauchen wenns gerade schlecht um Gold steht. Ich hab sogar mehrer Threads eröffnet die deinen Denkfehler aufgreifen. Deine Prognosen dagegen kann man mit der Lupe suchen...ja irgendwann wird eine Hyperinflation kommen...toll.


    Ich möchte hier nur ausdrücklich sagen, dass ich niemanden empfehle seine phyischen Edelmetall-Bestände zu verkaufen oder selbst zu diesen Preisen eine kleine Menge nachzukaufen (nur zur Sicherheit falls ich falsch liege - denn im Gegensatz zu dir kalkuliere ich diese Möglichkeit ein, wenngleich ich auch nicht weiß, wie das passieren könnte). Bargeld aber ist derzeit und vermutlich die nächsten Jahre mit großer Wahrscheinlichkeit wichtiger.


    Ja Baal. Du bist ja der Erleuchtete. Bei Gold 1000$ und SIlber 20$ die Lemminge fleißig in den Markt getrieben, ganz am Anfangs von Hyperinflation gesprochen, später als Immos und Aktien zusammenbrachen von einer hyperinflationären Depression, wo Assets gegen Gold abwerten (wie das ökonomisch auch immer funktionieren soll, eine Deflation ist nun mal eine Kreditkontraktion (=Geldmengenvernichtung), daher wird alles gegen Bargeld billiger) und jetzt, wo die Rohstoffe um 50% gecrasht sind, M3 einknickt und M1 rückläufig ist, Gold fällt und Silber um mehr als 50% eingeknickt ist und die Minen fast ein Totalverlust sind, sprichst du von Inflation. Sorry, aber wenn du kein Troll bist, wer dann? Argumente hast du ohnehin nie gebracht, von überprüfbaren Prognosen ganz zu schweigen (dass es irgendwann zur Geldentwertung kommt, ist ja wohl keine Prognose, denn davon gehe ich auch aus..wichtig ist was dazwischen geschieht!). Mit dir zu diskutieren ist vollkommen sinnlos, denn außer den Gegner lächerlich machen und auf großer Mann spielen kommt von dir gar nix. Dass du dann noch dich als Opfer ansiehst (Zuerst ignorieren sie dich..dann feinden sie dich an..etc.) ist ja wohl die Spitze der Lächerlichkeit. Du bist kein Opfer falls du das nicht mitgekriegt hast - du bist der mainstream, der sich ins Gold flüchtet, weil er glaubt eine Kreditkrise würde sein Geld wertlos machen (diese völlig falsche Schlussfolgerung hör ich mittlerweile überall im Umfeld von Leuten die bis vor kurzem nicht einmal wussten wie man "Finanzkrise" buchstabiert).


    Aber ich bin mir sicher du gibst irgendwann in der Zukunft einen guten Kontraindikator ab...spätestens wenn wirklich alles am Boden liegt und du dir selbst eingestehst (denn im Forum würdest du es ohnehin nicht tun - eher verziehst du dich als wärst du nie dagewesen..) dass wir Deflation haben, ist es Zeit umzuschichten in Sachwerte.


    Zarathustra

    So siehts aus wenn Deflation herrscht. Silber wird als Industriemetall abverkauft..Gold behält halbwegs die Kaufkraft, sinkt aber in Cash gemessen.
    Die Argumentation der Goldbugs ist immer diesselbe.."Irgendwann kracht es und dann hebt Gold ab". Dies ist praktisch überall zu lesen bis hin zu den lemmingen-Foren auf WO.


    Argumentiert wird der Zusammenbruch selbst relativ plausibel und mitten drin kommt dann irgendein theologischer Übergang zum Gold. Zuerst herrscht morbide Freude, dass die Kreditkrise greift, der Konsum einbricht, die Leute zu sparen beginnen, die Banken crashen, Die Aktien crashen, die Immo-Blase platzt..Eichelburg freut sich über immer mehr Arbeitslosigkeit und Firmenbankrotte..und keiner merkt dass das alles deflationäre Symptome sind und Gold (und vor allem Silber) im Crash NICHT steigen werden. Irgendwann nach dieser Argumentation folgt dann der Hinweis, dass ja durch den massiven Vertrauensverlust alles abverkauft wird - auch die Währung. Sorry, aber wenn eine Währung im Wert steigt (was sie in der Deflation tut und jetzt gerade mit dem US-Dollar passiert) dann wird dieser von NIEMANDEN abgestoßen - blöd wär man. Und bevor man einsieht dass die Inflation tatsächlich sinkt (und dass muss sie ja wohl auch wenn man sich die gecrashten Rohstoffe ansieht), schreit man lieber Manipulation..bevor man sich eingesteht dass im Crash Gold und Silber nun mal sinken schreit man lieber Manipulation..immer diese böse Manipulation (vor allem frage ich mich wie allmächtig dieses PPT sein muss, wenn sie den gesamten Rohstoff-Markt nach unten drücken kann und gleichzeitig die komplette Währung nach oben..soviel Kohle und Organisationstalent hat niemand. Dass Eichelburg im Zuge der Deflation einen Ölpreis von 40$ für möglich hält und gleichzeitig für Gold und Silber schreit ist an Absurdität kaum zu überbieten) In meinen Augen läuft alles ganz natürlich ab..geirrt hab ich mich persönlich darin, dass ich die deflationäre Phase wesentlich später erwartet hätte..aber anscheinend ist sie jetz da und der Wert meines Edelmetalls schmilzt dahin...Letztendlich kommen auch die Goldbugs auf ihre Kosten, denn irgendwann kommt es bestimmt zu Hyperinflation - NACH einer Deflation..in einigen Jahren.


    mfg und Abschied für immer aus diesem Forum - das mehr zu einer Sekte verkommen ist, die seit jeher eine Diskussion rund um das böse D-Wort gemieden hat und Argumente durch den Kakao zog.


    Zarathustra


    PS: Danke trotzdem und ganz ohne Ironie, für die Dinge die ich hier als Jungspund über Geld und Wirtschaftswesen gelernt habe. Allerdings gleicht dieses Forum mehr einer Grundschule..und irgendwann wächst man auch daraus heraus.

    bei argentarius bekäme man derzeit 4000 philharmoniker für 11,31 €. ( 124 kg für 45.240,- €)
    für mich ist das der preisboden. (tiefer geht nicht) :S


    Warum solls nicht tiefer gehen? Wir schlittern in die Deflation, das böse Wort dass hier niemand wahrhaben will (und für das man ordentlich Schelte einsteckt von selbsternannten Göttern wie Baal) und während die Gold- und Silberbugs noch Manipulation schreien, passiert genau das, was in einer Deflation eben passiert. Die Währung wertet auf, der Goldpreis fällt (wenngleich er die Kaufkraft eventuell halbwegs behalten könnte) und der Silberpreis fällt als Industriemetall ins Bodenlose. Ich hab auf diese Entwicklung so früh auch nicht gesetzt (hab eigentlich noch mit einer Beschleunigung der Inflation gerechnet bevor die Deflation einsetzt) aber ich hab wenigstens keine Scheuklappen. DIe Kreditnachfrage geht zurück..M0 sinkt gar..alle schreiben von der Kreditkrise und glauben dass in einer solchen Krise der Goldpreis steigt. Natürlich tut er das nicht. Eine Kreditkrise ist nichts anderes als die Einläutung der Deflation.



    mfg


    Zarathustra


    PS: Mir wärs auch lieber durch Gold- und Silberbesitz reich zu werden..jetzt ist aber Cash das Gebot der Stunde.


    Sorry für die verspätete Antwort. Im klassischen Goldstandard ist die Lage klar: Fast alles Buchgeld wird vernichtet, Geld wird knapp, 100% gedecktes Geld bleibt über...daher Gold wertet in der Kaufkraft krass auf (bei einem Fixwert). Warum ist Gold dann aber nach 1931 gestiegen? Weil a) Gold zu dem Fixkurs (bei 35$ glaub ich war er?) im Verhältnis zu der extremen Geldmengenausweitung zuvor in den 20ern, trotz einsetzender Deflation viel zu billig war und b) weil die Zentralbank unterhalb eines gewissen Kurses (müsste ich nachschauen) Gold ankaufen musste und daher der Preis darunter nicht fallen konnte - daher wäre jeder blöd gewesen nicht Gold zu kaufen - für die Minen war die Vervielfachung des Goldpreises natürlich Sprengstoff (bei gleichzeitig immer billiger werdenden Produktionskosten).


    Die Situation ist heute eine völlig andere. Geld ist Papier..in der Deflation wird dieses Papier knapp und es wertet auf...Gold wird, wie alle anderen Rohstoffe fallen.


    Wenn dich wirklich interessiert was mit Edelmetall in der Deflation passiert, dann sieh dir doch den Silberpreis in der Großen Depression an. So ungefähr würde sich Silber auch heute in der Deflation verhalten (vermutlich wird es aber nicht sooo stark abschmieren, da es wesentlich knapper ist als damals).

    Physisches Gold bleibt auch im temporären Credit- und M3-Crunch Geld. Got GoldSilver?


    Ja, aber eine Währung die relativ zu den anderen sinkt. Ich versteh einfach nicht, wie manche hier wie gebannt auf den großen Crash und Kredit-Crunch warten und dann ernsthaft glauben ihr Gold würde abheben. Eine Kreditkontraktion ist ja schon per Definition eine Deflation. Da hebt Gold unter Garantie nicht ab, sondern tut genau das was es jetzt auch tut - sinken. Ich bin mal gespannt ob die Rohstoffpreise hier nur der Vorläufer für den großen Crash sind.


    Etwas realistischer ist da schon die Einschätzung, dass wir eine temporäre Deflation kriegen..nur stellen sich da manche vor, die Deflation kommt, die Zentralbanken werfen die Druckepresse an und schon gehts unserem Gold wieder prächtig. Wenns so einfach wäre, hätte es Japan auch hingekriegt und trotz aller Anstrengungen wurde das nix. Wenn sich erst mal der deflationäre Gedanken in der Massenpsyche festgesetzt hat, bringt das Gelddrucken gar nix...und wenn dann erst Jahre danach und nicht Wochen. (wo bleibt denn in Japan die Hyperinflation??).


    Ich habe mich von den Phantasien mancher Goldbugs mittlerweile verabschiedet. Gold besitzen sollte jeder, abe die Lage auch realistisch einschätzen. Gold kaufen und dann wie die Neureichen mitn Porsche proletieren und Häuser für ein paar Unzen aufkaufen wirds nicht spielen.

    Soll ich jetzt lachen oder doch eher weinen? Du weist was Deflation ist??? Scheinbar nicht!
    Wenn ich ins Geschaeft gehe und was kaufen will dann zahle ich durchweg mehr wie noch vor einem Jahr, das nennt man INFLATION!
    Gut, wenn ich was verkaufen will, z.B. meine Bankaktien dann bekomme ich weniger, das ist aber keine Deflation, sondern Dummheit! :D

    Das ist halt das Problem von Leuten, die nur linear in die Zukunft denken. Die Schuldenkurve steigt zuerst exponentiell und verursacht damit Inflation..danach stürzt sich senkrecht nach unten (=Deflation) - oder aber steigt geradlinig nach oben (Hyperinflation) - je nach Ideologie. Ich halte eine Deflation für nicht unwahrscheinlich und es deutet derzeit alles darauf hin. Da hätten so manche Pusher hier im Forum einigen Erklärungsbedarf...aber wie ich selbst aus früheren Zeiten weiß, als ich gerade meine allererste Aktie erstand, weil ich mich vom Gepushe anstecken ließ und keine Ahnung von der Börse hatte, verziehen sich diese Leute wie warme Luft ab einem gewissen Kurs. Hat mir damals viel Lehrgeld gekostet für das ich aber bis heute sehr dankbar bin - so etwas erzieht zum kritischen Denken.


    Ich seh das ähnlich..das Gold zumindest in der Deflation die Kaufkraft halbwegs behält (dass die Kaufkraft steigt trau ich mich nicht unterschreiben). Im Umkehrschluss (also fallende Goldpreise - trotzdem bleibt Kaufkraft konstant) heißt das aber nichts anderes als das Cash wertvoller wird...daher sollte man immer beides besitzen: Gold und Cash. Von hyperinflationären Depressionen träumen nur die Baals dieser Welt, die damals bei Gold 1000USD die Lemminge fleißig hineingetrieben haben durch ihre Dummpusherei und glauben, dass sie später mit nen Krugerrand mal lässig ne geile Hütte aufkaufen. Ich hab mich die letzten Wochen gründlich mit der Situation auseinandergesetzt und lässt man mal größere Kriegskonflikte außer Acht (die ich nicht vorhersagen kann - aber Baal ganz bestimmt), sehe ich das grundsätzliche Szenario ähnlich wie der user "elli" aus dem Gelben: Ich bezweifle nämlich auch dass wir die nächsten 1-2 Jahre neue Höchsstände (über 1000USD) beim Gold sehen werden und Gold irgendwo zwischen 600-800 USD herumpendeln wird, bevor massive Zentralbank- und Staatsinterventionen ihre Wirkung zeigen und Gold weit über 2000 USD hinausschießt. Ich kann mir nicht vorstellen dass es jetzt weitergeht wie jedes Jahr und Gold schon demnächst wieder neue Höchsstände anvisiert. Dafür dürfte die Marktpsychologie bei Gold(und Silber) zu sehr im Eimer sein.


    Nur meine Meinung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung...

    Nein, das lässt sich nicht vergleichen. Gold ist eine Ware...daher kann die Goldmenge selbst unter günstigsten Voraussetzungen (die ja definitiv nicht gegeben sind - siehe Peak-Gold, etc.) nur so stark ausgeweitet werden, bis der Goldpreis unter ein Level fällt, wo sich der Abbau in den meisten Minen nicht mehr rentiert..genau dieser Mechanismus sorgt langfristig für Preisstabilität. Im Goldstandard kann es keine Inflation geben..wird zuviel Gold abgebaut, steigen die Preise gegenüber Gold, sprich Gold wertet ab und wird für den Abbau unrentabel, daher wird die Produktion zurückhgefahren, bis Gold wieder aufwertet, weil es knapp wird gegenüber anderen Gütern, etc. ...Das ist aber nur Theorie..in der Praxis kann der Goldabbau mit der Wirtschaft zumeist nicht mithalten, weshalb dem Goldstandard eine leicht deflationäre Tendenz anhaftet. Inflation beim Goldstandard hat es meines Wissens nur irgendwann im 16.Jhdt(??) gegeben, als viel Gold vom ausgebeuteten Amerika nach Europa floss.

    :D jaja...die dummen Männer wieder unter sich ;)


    schaut euch mal die treasuries-zinssätze aktuell an :wall: wisst ihr ,was das heißt ? ABVERKAUF!
    Naja...ihr wisst ja alles besser :thumbdown:


    Ich glaube die Fakten sind den meisten bekannt..und auch dass wir uns bereits sehr nahe am Abgrund befinden...trotzdem sind deine reißerischen Überschriften und der magere Inhalt der einen jedes Mal aufs neue suggeriert, dass innerhalb von 24 Stunden die Welt untergeht, einfach unseriös und billig.


    Ich mein "Finanzsystem gerade zerissen worden?" und dann als Begründung zwei unterschiedliche Goldpreise...was soll das? Und so sind leider die meisten deiner Beiträge aufgebaut.

    Ich glaube es gibt genug Leser, die mittlerweile begriffen haben, was für ein Dampfplauderer du bist. Zuerst redest du Schwachsinn von wegen Gold wird in einer Deflation steigen, danach meintest du nicht die klassische Deflation und mittlerweile ist das Thema ja hinfällig, denn da es keine Deflation geben wird, ist jede Diskussion darüber überflüssig. Mit welchen Argumenten du dabei dein Weltbild stützt ist schon mehr als abenteuerlich. Dass die Regierenden bestimmt alles tun werden um eine Deflation zu verhindern, ist ja in 1000 Jahren kein Argument dafür, dass sie nicht kommen kann. Eine Deflation, die sich einmal in den Köpfen der Leute festgesetzt hat, wird der Klügste nicht mehr verhindern können, egal wie stark der Zinssatz gesenkt wird oder die Staatsverschuldungsmaschinerie läuft - siehe Japan..oder denkst du, die Regierung dort hatte Interesse an einer Deflation? Schau dir allein die Staatsverschuldung an..die haben ebenfalls alles getan um zu inflationieren...nix hats gebracht..alles wurde gehortet und gespart.
    Schau dir den längeren Beitrag von Elsilbero weiter unten an...das sind vernünftige Argumente..so stell ich mir eine Diskussion vor und über seine Argumente lässt sichs auch diskutieren...Bei deinen Argumenten:
    a) Die Regierenden wollen keine Deflation, also kommt auch keine
    b) Papiergeld hat keinen intrinsischen Wert, Gold schon
    c) Es kommt keine Deflation - Ende der Diskussion


    kann man eigentlich nur mehr den Kopf schütteln...das ein Schaumschläger wie du dann noch die Dreistigkeit besitzt sich über Leute wie dottore zu stellen, die eine wahre Fundgrube an Wissen sind, trägt das seinige zu deinem Größenwahn, gepaart mir ärgster Paranoia, bei.

    Hallo,


    manche nennen es Paranoia, ich nenne es bewußte Provokation und Taktik ;) Fühlst Du Dich unter Mr. Z. gleich angesprochen, Dein Nick heißt doch anders oder? :D
    Genau deswegen bekommen soviele Neurowissenschaftler und Psychologen wie Kahneman ja Nobelpreise in Wirtschaftswissenschaften --> http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Kahneman , weil es alles Esoterik ist, selten so gelacht SORRY, Leute wie Du haben die Entwicklung in der Welt verpennt, wie es aussieht, BRAVISSOMO hahahaha :thumbup: Warren Buffet benutzt das "esoterische" "intrinsischer Wert" auch, bzw. er kauft nur Firmen mit "intrinsischem Wert" sorry da muss ich nur noch lachen bei Leuten wie Dir, Kompetenz pur ist das :wall: :D Na wenigstens kann man sich hier im Forum noch amüsieren, an manchen Tagen besser als Comedy. Geballte Kompetenz in Sachen Investments hahahaha


    best regards
    BAAL

    Ich halte Neuropsychologie per se natürlich nicht für Esoterik...Für einen geballten Haufen Schwachsinn aber halte ich es wie du damit argumentierst. Ich habe in meinem Posting ganz klar dargelegt warum heute die Rohstoff-Preise steigen und warum sich die Inflation irgendwann (ich kann leider auch nicht voraussehen wann) totlaufen wird und einer Deflation mündet. Ich hab auch dargelegt, welche Optionen zu einer Hyperinflation führen würde und warum ich sie für eher unwahrscheinlich halte (wenngleich auch nicht ausschließe). Deine Argumentation darauf ist irgendein schwammiger Bullshit in Sachen Neuro-Psychologie...der, auch wenn man ihn 10 Mal durchliest exakt NICHTS erklärt..und was Psychologie betrifft, wage ich mal zu behaupten, kann ich mich locker mit dir messen..ich hab nicht umsonst bereits mit 14 sämtlich Bücher von Freud, über Jung bis Adler verschlungen, meine eigenen Allergien mit Selbsthypnose geheilt und bin heute doch relativ gut in NLP und Hypnose...Vor allem ist die Selbsterkenntnis die Basis jedes Psychologen..und mit deiner Argumentation, Paranoia und Art mit anderen umzugehen, ist an dir wohl kein Psychologe verloren gegangen. Und ja, "intrinsischer Wert" ist esoterischer Schwachsinn..alles was diese Phrase aussagt ist, dass eine knappe Ware nicht den Wert Null annehmen kann...mehr aber schon nicht.

    Hallo,


    Logik ist nicht jedermanns Sache SCHOCK, aber diese Leute wiue z.B Mr. Z. sind bereits bekannt, dass sie mehr desinformieren -augrund eigener INTERESSEN-, es ist immer die gleiche Bagage, ein positiveres Wort fällt mir für solche Leute nicht ein :thumbdown: Jeder intelligente Mensch weiß bereits, welchen Informationen man trauen kann und welchen nicht ;)


    best regards
    BAAL


    @ Baal Wer sind denn Leute wie ich? Deine Paranoia scheint wirklich grenzenlos zu sein. Denkst du ich hab nichts besseres vor als hier zu desinformieren (wozu? Wer soll mich dafür bezahlen? Lachhaft) aufgrund eigener Interessen? (welche Interessen bitte? Ich dachte wir hätten alle diesselben, nämlich unser Vermögen zu retten). Jedenfalls sind derartige Auftritte einfach nur peinlich. Während ich hier versuche auf vernünftigem Niveau zu diskutieren, kommt von dir immer nur halbesoterischer Schwachsinn von wegen "intrinsischer Wert" und Neuropsychologie. Und es geht hier nicht um eine Frage des Vertrauens..ich hab überhaupt keinen Bock darauf, dass die Leute mir vertrauen (und dann vielleicht meinetwegen die falsche Investmentstrategie wählen), sondern dass sie einfach nur Argumente gegeneinander abwägen und die für sich richtige Entscheidung treffen...Jedenfalls kann ich die Leute guten Gewissens davor warnen so Dampfplauderern wie dir ins offene Messer zu laufen. Kein Zweifel, du glaubst was du sagst und meine Paranoia hat mir bestimmt noch nicht derart das Gehirn zerfressen, dass ich dich für irgendeinen bezahlten Desinformierer halte, der nur seine eigenen Interessen verfolgt (was das auch immer heißen soll, denn den Ausschlag über die Zukunft der Welt wird wohl kaum das Goldseiten-Forum geben).


    Der Punkt ist: Auch ich habe genug Edelmetalle und ich rate jedem dazu sich welche zuzulegen (für Hyperinflation, auch wenn ich nicht daran glaube, zumindest aber für die Zeit nach dem Crash). Wer aber alles in Edelmetalle anlegt, kann damit ordentlich auf die Nase fallen und anscheinend lässt du andere Strategien ja nicht gelten. Wie ich in meinem Posting dargelegt habe, ist es meine Meinung, dass Gold im Falle einer Deflation wahrscheinlich die Kaufkraft erhalten wird, aber mehr schon nicht und dass Cash mit Sicherheit die bessere Anlage sein wird. Entkräfte das mit wissenschaftlicher Beweisführung und nicht mit "intrinsischen Werten" und dem Aberglaube, dass Papierzettel nichts wert wären..den der Wert ist etwas so viel, wie man ihm Wert zuschreibt. Und wenn Papiergeld, wie im Falle einer Deflation, knapp wird, wird es wohl kaum jemand abstoßen, weil der Glaube ins Geld eben nicht zerstört wird.



    Und nun zum Gold von 1980-2000...warum sollte das nicht in mein Gedankenmodell passen? Wenn die Geldmenge ausgeweitet wird, dann sucht sich dieses Geld eine Anlage und treibt dort die Preise...in wirtschaftlich guten Zeiten sind das zumeist Aktien und Immobilien. Gerade dieses Kapital ist es, dass jetzt aus diesen Anlagen herausfließt in die Rohstoffe um dort eine weitere Blase zu verursachen. Genau das hab ich auch geschrieben. Gold hat in moderat inflationären Zeiten noch nie gut abgeschnitten.


    Wenn das alles so einfach wäre, wozu dann Unmengen an Literatur von schlauen Köpfen die sich genau um dieses Problem dreht?


    Gold wird in der Deflation bestenfalls die Kaufkraft erhalten. Es wäre völlig unlogisch würde es nominal im Preis steigen. In der Deflation ist niemand mehr bereit neue Kredite aufzunehmen um das Pyramidenspiel weiterzutreiben, ergo gibt es keine Geldmengenausweitung mehr, sondern im Gegenteil - die Geldmenge schrumpft weil die Kredite durch Tilgung dorthin verschwinden, wo sie herkamen, im Nirvana. Das was wir jetzt an Inflation haben, und das ist nur meine bescheidene Meinung, ist gar nicht so sehr auf die Geldmengenausweitung der letzten Monate - Jahre zurückzuführen, sondern darauf, dass die inflationär aufgeblasenen Blasen der Vergangenheit platzen (Aktien, Immos) und die Liquidität in die Rohstoffe flüchtet. Es handelt sich also hier meiner Meinung nach nur um eine Verschiebung von Kapital, also von bereits seit 20 Jahren vorhandener Inflation, die sich in Aktien und Immobilien versteckt hat und ein guter Teil ist auch auf die Nachfrage-Entwicklung der neuen aufstrebenden Länder zurückzuführen. Großteils also handelt es sich um eine neue Blase - die Rohstoff-Blase, die zuletzt platzen wird...denn während die Rohstoffe (samt Gold/Silber) durch Kapitalverschiebung noch im Preis steigen, beginnt im Hintergrund die Deflation zu laufen (=Geldmengenvernichtung). Es gibt nur zwei Möglichkeiten wie diese Deflation in eine Hyperinflation kippen kann: 1) Indem die Kapitalverschiebung in die Rohstoffe noch lange genug läuft, sodass die Massenpsychologie tatsächlich beginnt dem fiat zu misstrauen oder 2) Der Staat tritt als letzter Schuldner auf um die Situation zu kippen, was aber bei einer derartigen Staatsverschuldung kein leichtes Unterfangen ist. Greift beides nicht, wird sich die "Inflation" (die keine ist, sondern eben nur Verschiebung von bereits bestehender Liquditität, die schon mal inflationär wirkte) totlaufen und die große Geldvernichtung beginnen, wo eine Blase nach der anderen platzt (wie bereits voll im Gange) und am Ende die Rohstoff-Blase samt Gold/Silber/Öl. Kein Mensch wird sich in den extrem schwierigen Zeiten einer Deflation mit 50% Arbeitslosigkeit, Schuldner, denen das Genick bricht und extremer Geldknappheit für Gold und Silber interessieren.


    mfg


    Zarathustra