Beiträge von Montgomery

    Bin zeitlich parallel dazu ferner zu der Überzeugung gekommen,
    dass es wenig sinnvoll ist, hier – wie schon bei denen von Captainewave – weiter auf RR–Updates zu verweisen.

    Ich fände das wirklich sehr schade. Wenn RR's Charts Widerspruch hervorrufen, dient das ja dem gemeinsamen Bemühen, Ausblicke für den (Papier-)Goldpreis auf Herz und Nieren zu prüfen. Deine Korrespondenz mit RR (danke dafür!) erhellt ja wiederum die Voraussetzungen, von denen RR ausgeht.


    Bitte: weitermachen [smilie_blume] und die Lust am Präsentieren des Sperrigen nicht verlieren [smilie_blume]

    Wie hoch ist sein anteil??

    Eric Sprott announces that he directly and indirectly owns and controls 20,571,695 common shares (shares) of Kirkland Lake Gold (TSX: KL), representing approximately 9.8% of the outstanding shares on a non-diluted basis and 9.9% on a partially diluted basis assuming exercise of his options.


    Nach den von @nicco angezeigten Verkäufen dürfte Sprott immer noch über 20 Mio Aktien an KL kontrollieren, d.h. fast 10%. Sind die zahlreichen Verkäufe in den letzten Wochen darauf zurückzuführen, dass er einfach Teilgewinne mitnimmt, um in andere Unternehmen zu investieren, anstatt dass sie (ins Verhältnis zum verbleibenden KL-Engagement gesetzt) als Misstrauensbeweis in die Zukunft von KL zu interpretieren sind?

    Buchempfehlung "Der Todestrieb in der Geschichte: Erscheinungsformen des Sozialismus" (Igor R. Schafarewitsch)

    Kann ich nur unterstützen! Da wir hier im Gold-Märkte-Faden sind, wäre eine Würdigung dieses Buches hier deplatziert, aber vlt. doch soviel: Krall selber wurde von den Gedanken dieses Buches eminent inspiriert und hat sich an verschiedener Stelle - hier und hier und hier und hier - dazu eingehender geäußert. Kralls neuestes Buch spannt nicht von ungefähr einen weiten gesellschaftspolitischen Bogen, anders noch als sein speziell der Geldpolitik gewidmeter Vorgänger "Der Draghi-Crash", weil er erkannt hat, dass die herrschende Geldpolitik nicht das Werk von Inkompetenten ist (Kralls bisherige Erklärung), sd. mit den katastrophalen Verwerfungen in Politik, Wirtschaft, Kultur und Bildung in den westlichen Gesellschaften zusammenhängt.


    Schafarewitschs Neuentdeckung lenkt natürlich den Blick auf ein ähnlich vergessenes Buch, das Roland Baader 1991 veröffentlicht hat, hier kostenlos abrufbar. Der Kernsatz findet sich auf S. 127: "Der Sozialismus ist Tod." (in Anspielung auf den Glaubens des Westens, das seit dem Zusammenbruch des Ostblocks "der Sozialismus tot" ist).


    Mir hat mal ein älterer Ossi gesagt: "Mir kommt die gegenwärtige Situation sehr bekannt vor, denn ich komme aus der Zukunft." :whistling:

    Video vom guten Dr Krall

    Ich vermute, gemeint ist dieser Eintrag?


    Markus Krall war Referent auf dem diesjährigen Roland-Baader-Treffen am 16.02. Er referiert erneut über sein neuestes Buch und beleuchtet die Ertragslage der Banken, die aufgrund der EZB-Politik des Niedrig-/Minuszinses nachhaltig zerstört ist. Zentral ist dieser Chart:



    Die Kosten (cost) können nicht so schnell gesenkt werden wie die Einnahmen (income) wegbrechen. Folge: Schrumpfung der Geldmenge aufgrund des geschrumpften Eigenkapitals (ca. min 38ff.) Krall bringt dazu als Scherz die Aussage eines früheren Bankers: "Null ist nicht sooo viel".


    P.S. Sorry, war zu langsam. Aufgrund des Charts und der Links aber vlt. doch nicht überflüssig.

    Danke an die Foristen die immer wieder mit viel Herzblut und Zeit den Grundstein für ein gutes Investment legen!

    Dem schließe ich mich von Herzen an [smilie_blume]


    Hannes Huster schrieb heute in seinem "Goldreport":


    "Die kanadische Royal Bank of Canada hat jüngst institutionelle Anleger und Rohstoff-Investoren befragt, was für sie ein entscheidende Investitionskriterium sei. Die Antwort auf diese Frage war: LIQUIDITÄT! Ohne ausreichend Liquidität in einer Aktie wollen, können oder dürfen größere Investoren überhaupt nicht mehr aktiv werden. Als eine Wunschgröße wurde ein Tagesvolumen von 25 Millionen USD genannt, was eine Hausnummer ist! Interessant in diesem Zusammenhang war dann eine Analyse diverser Goldproduzenten. Die Analysten haben sich angeschaut inwiefern das durchschnittliche Umsatzvolumen eines Goldproduzenten mit der vom Markt gegebenen Bewertung korreliert.Und tatsächlich zeigte sich, dass die großen Produzenten wie NEWMONT MINING, BARRICK GOLD, AGNICO EAGLE MINES, GOLDCORP oder KIRKLAND LAKE GOLD vom Markt eine höhere Bewertung auf Basis der Netto-Vermögenswerte erhalten, als Produzenten mit weniger Liquidität."


    Ich glaube, @Caldera hatte in einigen Fäden darauf hingewiesen, dass Fondsverwalter bevorzugt Minenaktien kaufen, die nicht zu billig sein dürfen - das könnte für uns als Privatanleger AUCH ein Kriterium sein, um relativ starke Minenaktien möglichst früh zu identifizieren (denn der Markt hat immer recht bzw. macht die Preise).


    Öfters diskutieren wir ja, ob KL schon zu teuer ist - ich habe mich das öfter gefragt, seit KL die 20 CAD erobert hat bzw. wenn man sie mit den lachhaften Kursen von IAG und anderen Minen vergleicht. Huster liefert hier ein Indiz, warum KL AUCH gut gelaufen ist - und vlt. auch weiterhin laufen wird :thumbup: .

    Ich finde Calderas Post auch nicht wieder

    Ich glaube, die beiden sind gemeint: der und der. @Edelmann hatte die jüngste Präsentation von KL hier verlinkt, die die steigende Produktion (aufgrund hoher Grade) bei sinkenden AISC zeigt. Verlängert man das nach vorn, unterfüttert mit steigenden PoG-Aussichten, wachsen Umsatz und Gewinn und damit die Attraktivität dieses Unternehmens für Aktionäre. Und wie @Hilmarreuss in mehreren Posts zeigte: 60-70% der Aktien scheinen in festen (institutionellen) Händen zu sein. Follow the big money, oder? :saint:

    Langfristig sehe ich es so:



    faz.net/aktuell/finanzen/finan…-rt-anstieg-15992290.html

    Der Artikel im Link versteckt sich hinter einer Paywall, so dass nur der erste Absatz zu lesen ist. Vlt. ist ein Photo des gesamten Artikels aus der Printausgabe für denen einen oder anderen Interessierten nützlich.


    P.S. Wenn man das Photo herunterlädt, kann man den Text vergrößern (scheint als Anzeige nicht zu funktionieren).

    Wer (wie ich) um 19:15 Uhr keine Zeit hat, kann eventuell im DLF-Archiv nachhören oder elektronisch aufnehmen.

    Hier zum Nachhören und zum Nachlesen. Danke für den Tip. Interessant ist, dass Thomas Mayer 2012 noch nicht solche prononcierten Ansichten vertreten hat, 2x im Gespräch, bes. hier 1min ab 1:49:15.


    Nachtrag:


    Das DLF-Feature reißt einige der hier im Faden besprochenen Fragen an. Ausgangspunkt ist hier die Einsicht, dass die Geldschöpfung der Banken durch Kreditgewährung aus dem Nichts heraus erfolgt. Banken sind also keine Intermediäre, die Geld zw. Sparern und Investoren vermitteln. Der Beitrag hangelt sich an den Folgefragen entlang: warum ist das öffentlich nicht bekannt? Wodurch wird die Geldschöpfung begrenzt? Was birgt die Kreditgeldschöpfung für Risiken (Bsp. Lehman Brothers 2008)? Was ist Vollgeld, was spricht dafür und dagegen?


    Die Rolle des Zinses wird in zweierlei Hinsicht thematisiert: einmal als Regulativ der Zentralbank(en), um als Leitzins in Verbindung mit dem Mindestreservesatz die Geldschöpfung der Geschäftsbanken in die gewünschte Richtung zu lenken (monetaristischer Ansatz: über die Lenkung der Geldmenge die Wirtschaftsaktivitäten stimulieren); ein andermal als Zins der Geschäftsbanken, um über die Zinshöhe des Kredits die Ausweitung von Unternehmensaktivitäten zu ermöglichen wie auch zu begrenzen (Versorgung von Unternehmen mit Geld, allerdings müssen diese profitable und machbare Ideen haben, um kreditwürdig zu sein).


    So weit die Theorie. Thomas Mayer darf darlegen, dass im herrschenden Geldsystem die Geschäftsbanken keine "Auszahlstellen/Filialen" der Zentralbanken sind, mithin die Geldschöpfung durch die Zentralbanken im Grunde nicht gesteuert werden kann; Mayer stellt die wichtige Frage, wer die Höhe des "richtigen" Zinses kennt (ganz sicher keine Zentralgewalt mit angemaßtem Herrschaftswissen, was aber die Monetaristen in den Zentralbanken glauben zu besitzen) und skizziert, dass ein zu niedriger Zins zu "boom"- und ein danach erhöhter Zins zu "bust"-Zyklen in der Wirtschaft führt, mithin die Wirtschaftszyklen massiv durch Kreditgeldzyklen überlagert werden (meine Deutung). Es knarzt also im System gewaltig.


    Was mich interessiert und was ich im Geiste nicht zusammenbekomme, ist die Rolle des Zinses (Post 45).


    Einerseits sehe ich das Problem wie @Nebelparder: der Zins (und Zinseszins) im Prozeß der Geldschöpfung führt zu einem dem Kreditgeldsystem inhärenten Aufschuldungszwang, einer "Schuldsklaverei" in verschiedener Form und einer zwingenden Entwertung der Kaufkraft der Papierwährungen; die Geldmengenausweitung wiederum erfolgt auch nicht neutral, sd. stellt eine Umverteilung von Letztempfängern zu Erstempfängern des inflationierten Geldes dar (Cantillon-Effekt).


    Andererseits sehe ich das Problem, das Leute wie Markus Blaschzok und Thorsten Polleit (in ihren regelmäßigen Kolumnen auf der GS-Startseite) beschreiben: künstlich unter das Marktniveau abgesenkte Zinsen erzeugen zwangsläufig die extrem ausgeprägten boom- und bust-Zyklen in der Wirtschaft, verzerren und verstärken normale Wirtschaftszyklen, da auch unrentable Unternehmen mit Kapital versorgt werden, nicht nachfrageinduzierte Überkapazitäten aufgebaut werden usf. Spätestens mit einer Zinserhöhung auf Vorkrisenverhältnisse gehen diese unrentablen Segmente der Wirtschaft pleite, mit entsprechenden sozialpolitischen Folgen (Arbeitslosigkeit etc.). Markus Krall fügt noch hinzu, wie zumal die Niedrigzinspolitik seit 2008 in der Euro-Region die Bilanzen der Banken "verseucht", weil die "faulen" Kredite in ihren Bilanzen anwachsen und gleichzeitig deren Ertragsmodell erodiert. Fazit: der Zins ist als Steuerungsinstrument für die Bewertung des Risikos für Kreditvergabe innerhalb einer Marktwirtschaft/kapitalistisches Wirtschaftssystem unverzichtbar, ansonsten herrscht Zentral-/Planwirtschaft (wie derzeit in der und durch die Geldpolitik :D ).


    Ich frage mich nun: einerseits scheint es einen Zins zu brauchen, der über die Bildung im Markt Verzerrungen in der Volkswirtschaft verhindert (Stichwort Zombie-Kredite/Zombie-Unternehmen, Polleit spricht von mind. positivem "Urzins"), ich glaube da bin ich nah bei @ghost_god - andererseits ist der Zins(eszins) in Kombination mit einem ungedeckten, Geld durch Kredit produzierenden, staatlichen Zwangsgeldsystem ein Herrschaftsinstrument, das eine eigene Geschichte zu haben scheint (Frühphase - Mittelphase - Spätphase, in der dann die Schuldentragfähigkeit eine notwendige Neuverschuldung zunehmend erschwert), in regelmäßigen Abständen kollabiert und zu einer ultimativen Enteignung der FIAT-Halter führt.


    Würde man mich fragen, ob ich den Zins abschaffen würde, ich könnte weder klar ja noch entschieden nein sagen. Ist das ein Problem der Vermischung verschiedener Theorieansätze (Blaschzok und Polleit sind Anhänger der Österreichischen Schule der Ökonomie, (Zentral)Banker sind meist Anhänger von Keynes oder Milton Friedman)? Ist es eine Frage der Perspektive - Kredite aus betriebs- und volkswirtschaftlicher Sicht sind anders zu bewerten? Liegt es an der unterschiedlichen Wirkung je nach zugrundeliegender Geldart (Warengeld, ungedecktes Papiergeld, Giralgeld)? Eigentlich suche ich auch eine Brücke für die von @Nebelparder benannte Kluft in der Analyse des Geldsystems zw. der Betrachtung ad intra und ad extra, obwohl mir die Prinzipien für die Kluft einleuchten ?(

    Geld erzeugen aus dem Nichts, also ohne jegliche Eigenleistung zu erbringen und auf dieses aus dem Hut gezauberte Geld dann auch noch Zinsen zu verlangen, das ist schon recht dreist.

    Dazu kommt noch der Punkt, den Du weiter unten angesprochen hast: Kredite werden nur besichert vergeben. Der Kreditnehmer bürgt mit einem Vermögenswert, dass die kreditvergebende Bank weder Tilgungs- noch Rückzahlungsausfall hinnehmen muss. Und in meiner Welt steht hinter dem Erwerb meines Vermögenswertes immer noch meine Arbeit - während hinter der Kreditgeldschöpfung keinerlei Arbeit, sd. nur ein Willensakt steht: FIAT (es werde Geld :D ). Hier liegt eine Assymmetrie vor, die zu denken gibt, wie Dir und mir.


    Natürlich kann man sagen, dass Geschäftsbanken bestimmte Dienstleistungen erbringen, für die sie eine Gegenleistung erbringen (Kreditversorgung der Unternehmen). Dazu zitiere ich den unvergleichlichen Michael Klonovsky:


    8o "Als sich die Leistung aus dem Dienst verabschiedete, entstand die Dienstleistung." 8o


    Man muss fragen, was Banken leisten und wie sie es leisten. Die Geschichte ist da lehrreich. Ich nutze das HERRschende Geldsystem, von daher möchte ich es auch besser verstehen, und bin von daher jedem dankbar, wie hier @ghost_god, der mir bestimmte Aspekte des Zertifikatehandels verständlich machen kann (danke dafür [smilie_blume] ).


    Auf der anderen Seite würde ich nie auf die Idee kommen, von der Legalität des gegebenen Banken- und Geldsystems auf dessen Legitimität zu schließen. Ein kleiner, aber ganz entscheidender Unterschied!


    Heimlich ist daran nichts; in jedem Anfängerseminar für Geld und Kredit wird es erklärt. Es gibt genug Bücher darüber, wissenschaftliche und populäre. Alles ist öffentlich, bis hin zu den Bankbilanzen. Die Bank verspricht nichts, was sie nicht halten will und (voraussichtlich) kann. Zum Betrug gehört eine Täuschungshandlung; die sehe ich hier nicht.

    Der beste Betrug ist der, der vor aller Augen stattfindet und dennoch nicht bemerkt wird.


    War es Bernd Senf, der mal fragte: Wenn wir von einer Bank Kredite haben wollen, müssen wir Sicherheiten vorweisen. Wieso kommen wir nicht auf die Idee, die Banken zu fragen, welche Sicherheit sie hat, wenn wir ihr einen Kredit geben?


    Warum tun wir das nicht? Aus Einsicht - oder Gewohnheit? Es soll ja immer noch einige Leute geben, die glauben, dass ihr Guthaben auf dem Tagesgeldkonto ihr Eigentum anstatt eine Forderung gegen die Bank ist [Blockierte Grafik: http://www.goldseiten-forum.co…ges/smilies/whistling.png]


    Wie aufgeklärt und gut informiert die Leute sind, wie gut Einsichten aus kleinen Fachzirkeln das allgemeine Massenpublikum erreichen (sollen), kann man derzeit ja an der causa chemnitz beobachten :pinch:

    das bedeutet nichts anderes, dass die Zentralbank 100% Gläubiger wird.Die Staatsanleihen befinden sich dann nicht mehr bei der privaten Hand. Und Zentralbanken können nicht pleite gehen. Das Geld wird entwertet und die privaten Gläubiger retten sich dann.

    @woernie hatte am 11.06. einen Text von R. Rethfeld verlinkt, der am Beispiel Japans eine vollständige Monetarisierung der Staatsschulden durch die ZBen als möglicherweise gewünschten Ausweg aus der Schuldenfalle durchspielt. Darum stelle ich folgenden Fund mal in seinen Faden ein.


    Daniel Stelter als deutlich öffentlichkeitswirksamerer Ökonom hat nun diesen Gedanken aufgegriffen und verficht die Prognose, dass die ZBen ihre Unabhängigkeit verlieren werden, um zur Staats- und Unternehmensfinanzierung offen herangezogen werden zu können. Er macht dies an Trumps jüngsten Aussagen fast, der sich mehr Unterstützung seiner Politik durch die FED wünscht. Wird langsam spruchreif und dadurch als neues "innovatives" Finanzinstrument eingeführt, was sich inoffiziell schon längst etabliert hat (zumindest seit 2008 in verstärktem Maße: Geldpolitik ersetzt Finanzpolitik)?


    Stelters Text findet sich (mit Diskussion) auf seinem auch ansonsten stets lesenswerten Finanzblog bto:


    Die Notenbanken haben das Schulden-Monster erst geschaffen, welches sie nun seit Jahren mit noch mehr Geld vorgeben zu bekämpfen, in Wahrheit jedoch immer mehr füttern.


    Damit sind die Notenbanken schon heute nicht so unabhängig wie sie tun. Sie sind Gefangene der Folgen der eigenen Politik und haben ein Problem mitverursacht, welches auf einfachem Wege nicht mehr zu bereinigen ist.
    [...]
    Gerade für die Politik bietet es sich an, die Notenbanker zu Sündenböcken der Entwicklung zu machen.


    Deshalb ist die Prognose recht leicht: schon in wenigen Jahren wird es mit der Unabhängigkeit der Notenbanken vorbei sein. Wir werden den Einstieg in Helikopter-Geld, direkte Staatsfinanzierung und letztlich die Monetarisierung der Schulden erleben. Nichts davon ist wünschenswert, was nichts daran ändert, dass wir uns darauf einstellen müssen.

    André Tiedje hat heute auf GT einen Chart zum PoG eingestellt, der signalisiert, dass die PoG-Talfahrt noch etwas anhalten könnte. @hedda1 hatte heute auch gemeint, dass noch ein letzter Auswascher ansteht (zumindest auf kurzfristige Sicht), bevor endlich die von COT- und Sentimentseite gut begründete Erholungsrallye startet (und vlt. weiter geht, als derzeit mental vorstellbar, lieber @Dionicar? Verdient hätten wir es, nach 1,5 Jahren voller "finaler wash-outs" X/ :whistling: 8) ).


    Leider wird das Ziel der "5" rechts unten im Chart nur durch die Bildunterkante begrenzt: "... gerade auch weil die spätere Welle 5 die längste Strecke der Abwärtsbewegung kreieren könnte." :S


    Wenigstens ist danach wieder viel Luft nach oben :D .






    https://www.godmode-trader.de/…et-sich-ein-boden,6345833

    Ich glaube, von Markus Bußler vom "Aktionär" hörte ich die Tage die Feststellung einer Divergenz zwischen den Metallen und den Minenaktien, die auf zweifache Weise aufgelöst werden kann: entweder passen sich die Metalle durch einen Preisanstieg an [Blockierte Grafik: http://www.goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smile.png] oder die Minen durch einen Kursrückgang [Blockierte Grafik: http://www.goldseiten-forum.co…images/smilies/unsure.png].


    Der BPSPX zeigt über(ver)kauft-Zustände der Minenaktien und steht derzeit bei 43,33. An jedem Goldtief der letzten 2 Jahre stand er deutlich tiefer. Nun rangiert er über der 200 Tagelinie, der RSI steht auch im Mittelfeld.


    Stützen die Minen (als Vorlaufindikatoren) die erwartbare Aufwärtsbewegung von Gold (danke an @Nebelparder für die ausgewerteten und aufbereiteten Indizien!) oder ist hier die Kauflaune ein Warnzeichen?


    Es ist klar, dass mit zunehmender Aufhellung des Umfelds der Oszillator nicht mehr so tief sinken kann wie 2016 oder 2017. Bei Gold wurde die Folge steigender Tiefs allerdings letzte Woche gebrochen, beim BPGDM (noch??) nicht. Wer weist hier wem den Weg? :hae:


    wir stehen vor grössten Hausse bei den EM und Minen

    Im Februar diesen Jahres wurde Felix Zulauf gefragt, wie er Gold sehe. Seine Antwort:


    Der Goldpreis wird noch enttäuschen, weil sich der Dollar in den nächsten Monaten erholen wird. Der Anlauf über 1350 Dollar pro Unze ist gescheitert. Das wird der nächste wohl auch. Ich rechne mit Preisen zwischen 1050 und 1350 Dollar. Dort aber wird die Basis gelegt für einen späteren Anstieg. Der kommt, wenn die nächste große Verkaufswelle an den Aktienmärkten kommt, also Ende dieses Jahres oder Anfang 2019.


    https://www.wiwo.de/finanzen/g…taeuschen/20962702-3.html


    Ich bin kein Kenner der Finanzmärkte, aber WENN diese Korrelation von Zulauf zuträfe, müsste dann nicht Gold zumindest erstmal mit den Standardaktien in die Tiefe mitgerissen werden? Steht das jetzt im Herbst an? Könnte sich Gold dagegen stemmen (seit Monaten profitiert Gold nicht vom für Gold fundamental + charttechnisch + vom Sentiment her positiven Umfeld), könnte sich KL gegen Gold stemmen?


    In den letzten Monaten war das der Fall. ABER: wellentechnisch könnte bei KL eine Korrektur des Aufwärtsimpulses seit 2017 anstehen. @Caldera hat dazu den 'richtigen' Chart gesucht und @wolf77 hat auch einen beigesteuert. @vatapitta hat heute morgen darauf hingewiesen, dass KL jetzt von Analystenseite hochgelobt wird. Jetzt, nach dem 50%-Sturmlauf seit März... :hae:


    FAZIT: ich bin selbst von KL und dessen Aussichten überzeugt, frage mich aber angesichts des Einflusses der Geldpolitik und der Macht der "Verbrecherbande" "Fat-Finger-Gang" (Copyright @Nebelparder:( könnten Gold und die zumindest shortanfälligen Minen in nächster Zeit nochmals großflächig korrigieren, incl. KL?


    Ich weiß es nicht. Aber ist es unwahrscheinlich? Ich habe einige Indizien aufgelistet, bin selbst schwankend in der Beurteilung des Gesamtbildes. Man kann seine Minen voll durchziehen (habe ich 2017 gemacht :S ) oder versuchen, sich auf den Markt einzuschwingen. Die Kunst ist wohl, ein Organ auszubilden, die Schwingungen des Marktes zu erfassen bzw. herauszubekommen, wie was mit was zusammenhängt. Vlt. gehört dazu auch, die Zeitebenen zu unterscheiden: langfristiger Optimismus schließt kurzfristige Vorsicht nicht aus.

    Es wird nix verkauft.

    An Tagen wie heute juckt es mich in den Fingern, auch mal Gewinne mitzunehmen - das hatte ich aber gestern schon... KL ist vor allem eins: im positiven Sinne unberechenbar.


    Im Vergleich mit meinen anderen Minenaktien ist KL nominal betrachtet sehr sehr teuer. Aber sie läuft. Ähnliches ist bei den sog. FANG-Aktien zu beobachten: sie scheinen dem Markt (oder dem PPT 8o ) nicht zu teuer zu werden. Bisher :D .


    Ob "unsere" KL so eine Art FANG-Aktie im Minenuniversum ist? Dann wäre sie noch nicht zu weit gelaufen, sd. hätte das beste noch vor sich. Ich zumindest glaube das. Warum?


    Der Köder muss dem Fisch, nicht dem Angler schmecken. Die Börse mag ein Haifischbecken sein - aber KL scheint den Fischen zu schmecken. Ich sehe die wirklich großen Fische nicht (abgesehen vom hohen Anteil institutioneller Investoren, vgl. Post 793), aber der Chart zeigt mir, dass sie zubeißen und nicht locker lassen.


    Von daher hoffe ich, hinfort besser Edels heutiges Urteil zu beherzigen :thumbup: .


    genau so gut, kann man auch den eigenen Verstand benutzen.

    Dann nehm' ich Dich beim Wort: Zu welchen Schlüssen zur Kursentwicklung von FPC kommst Du mit Hilfe Deines eigenen Verstandes? Und wie begründest Du Deine Einschätzungen bzw. Erwartungen? Ich bin sehr gespannt, neue Analysetechniken kennenzulernen :thumbup: .


    Ansonsten hätte ich den Eindruck, dass dieser Kommentar zu @Nebelparders Analysen ein vergiftetes Lob ist. Bestimmt irre ich mich 8o .

    Interessiert ebenfalls keinen denkenden homo sapiens sapiens.

    Wenn die Wahrheit, die ein Mensch sagt, nicht aufhilft, sd. verwundet, ja verwunden soll, dann ist das a) keine Wahrheit und b) der Mensch hat sicher nicht ausreichend nachgedacht.


    Himmelherrgott noch mal - warum kann es nicht bei ausgetragenen Meinungsverschiedenheiten in den jeweiligen Sachfäden bleiben (und der stille Mitleser versucht aus den unterschiedlichen Sichtweisen zu lernen), sd. warum muss da noch einer ungefragt reingrätschen und Schläge unter der Gürtellinie verteilen? :wall:


    Seit Anfang des Jahres ist das öfters passiert. In den politischen Fäden wird vielerorts fehlender unverdorbener menschlicher Anstand beklagt - warum kriegen wir das nicht wenigstens "unter uns" hin? :wall:


    Sry. Meinungsbeitrag im Sachfaden. Back to work :burka:

    Ehrlich gesagt weiß ich so langsam nicht mehr, was man Euch eigentlich noch so alles unter die Nase schieben muss, damit ihr es versteht oder wertschätzt.

    Ich glaube, soooo viele undankbare gibt es nicht, nur verletzen die wenigen lautstarken Undankbaren (zumindest mental) ungleich tiefer als es die positive Resonanz wettmachen kann.


    Eigentlich hatte ich mir das Bild für eine andere Situation vorbehalten, aber ich denke, es könnte hier und jetzt nötiger sein: mentale Wegzehrung, um (Deinerseits berechtigte!) inwendige Verkrampfungen wieder zu lösen. Bitte nicht ärgern lassen. Wenn der Spaß aufhört, fängt der Humor erst an, lieber Nebelparder.




    Dann kommen ein paar Pilzsucher vorbei und der Wanderer fragt sie: Sagt mal, habt ihr hier jemals einen Pilz gefunden?

    Daraufhin zeigen die Pilzsucher ihre vollen Körbe, erzählen von ihren Fundstellen und zeigen dem Wanderer, wie er giftige von ungiftigen Pilzen unterscheiden kann.


    Am Ende schlägt der Wanderer die Pilzsucher nieder und raubt sie aus. Er ist nämlich ein unhöflicher und unverschämter Zeitgenosse und hätte es am liebsten gehabt, dass ihm die Pilzsucher nicht nur Erkenntnis vermitteln, sd. am besten auch das Sammeln abnehmen.


    Merke: Erkenntnis und Handlungsanweisung sind sauber zu unterscheiden. Danke an "woernie und Konsorten" (Zitat von aztek111) für ersteres [smilie_blume] . Viele geben auch Einblick und ihre Depots und was sie wann handeln, mehr kann man beim besten Willen nicht tun und erwarten.

    schwächelt weiter

    Ich habe gerade mal auf ShortData geschaut: https://shortdata.ca/?c=iamgol…on-short-sales&sym=IMG.TO


    Wenn ich es recht interpretiere, haben die Leerverkäufe in absoluten Zahlen nur unwesentlich abgenommen, gemessen am gesunkenen Gesamthandelsvolumen aber relativ zugenommen. Erklärt das die Kursschwäche? In USD nähern wir uns dem Dez.tief (rote Linie im obigen Chart) - für uns Euroanleger sieht es noch bescheidener aus...


    Aber auf derzeitigem Niveau verkaufen, um sich vor möglichen weiteren Verlusten zu schützen, und dann später billiger rückkaufen :hae: