Beiträge von Montgomery

    Keine Stellungnahme , derer die sich doch dafür interessieren, ist für mich sehr wohl eine Stellungnahme dagegen

    Ich fühle mich hier angesprochen, weil ich mich für EW interessiere, genauer erst über das Forum auf EW und seine Anwendung aufmerksam gemacht worden bin - und zu der schweigenden Mehrheit gehöre, die von den Beiträgen der wenigen hier aktiv postenden EW-Techniker sowohl theoretisch als auch praktisch ungemein profitiert hat [smilie_blume] [smilie_blume] [smilie_blume] - und dies auch hoffentlich weiter darf :whistling: , obwohl er vermutlich noch lange nichts gleichwertiges einbringen kann.


    Erklärungen sind verdaute Geheimnisse, heißt es bei Novalis. Oder etwas moderner mit Ray Dalio formuliert: Schmerz + Reflexion = Fortschritt. Schmerz ist uns Minenanlegern momentan nicht ganz fremd 8o - und wir sollten kein Mittel der Reflexion ausschließen, das uns helfen kann, vom Mißerfolg zum Erfolg fortzuschreiten.


    Grundsatzdebatten zu EW im Stil von "Kant hat Platon widerlegt" sind "nicht hilfreich". Wer würde hier (aber wirklich nur hier!) unser aller BK A.M. widersprechen mögen :D

    Wie gesagt: völlig irrational das ganze

    Aus UNSERER Sicht ist es irrational, d.h. aus der Sicht von uns Privatanlegern und Kleinspekulanten, die fundamentales ernst nehmen (Geldsystem, Überschuldung, Kosten der Erschließung neuer Goldreserven etc.). Ich greife den Hinweis von @PatroneLupo auf, dass wir Kleinanleger einen Fliegensch... für die Entwicklung der Aktienkurse darstellen, d.h. keinen entscheidenden realen Einfluss auf das Marktgeschehen ausüben können ("hoffen", "erwarten" und "eigentlich müsste..." ist kein realer Einfluss aufs Geschehen :huh: ).


    @hedda1 hat in ihrem Faden mal geschrieben, dass Trendwenden immer zickig sind und Trends nicht so schnell brechen. Ich beziehe das auch auf den Minensektor: noch sind die alten Zwischenhochs von Gold nicht gebrochen (@woernies "dickes Brett" :thumbup: ), noch fließt ganz offensichtlich (ablesbar an den Charts der Minen(indizes) kein größeres Kapital in den Minensektor, um da zu bleiben.


    Entweder kann man sich wie einige der Erfahreneren hier im Forum auf den Markt einstellen und ihn reiten wie der Cowboy einen Bullen (immer nur kurz, dann absteigen) oder man investiert langfristig antizyklisch, d.h. NOCH gegen die großen Markttrends in Minen, was per defintionem kein Zuckerschlecken sein kann (ich bin Anfang 2017 mit Goldherz' Empfehlungen eingestiegen: da ich früh 50% in den Miesen war, waren die letzten 6 Monate gar nicht mehr so schlimm :whistling: ). Viele von uns merken es ja an ihrer eigenen psychischen Verfassung (oder denen ihrer Mitstreiter). Wenn Trendwenden zickig sind, und wenn die Börse den Weg der größtmöglichen Schmerzen wählt, dann sind wir grad mittendrin :rolleyes: .


    Alles, was ich mir so zusammengereimt habe, verdanke ich den viel(fältig)en Anstößen hier im Forum. Wenn es stimmt, dass die Dauer der Bodenbildung etwas über die Explosivität des darauffolgenden Ausbruchs aussagt (und ich gehe davon aus, der Ausbruch erfolgt nach oben :] ), dann werden alle Tränen mehr als getrocknet werden. Da das "dicke Brett" aus mehreren Brettern besteht (2 oder sogar 3 charttechnische Widerstände?), rechne ich allerdings noch mit etwas Leidenszeit :wacko:


    Aber vlt. rede ich mir die Situation auch nur schön ?( , denn was ich verstehe, wühlt mich emotional nicht mehr so auf.

    Danke, Goldkaiser.


    Über Deinen Link habe ich einen Artikel zur Eigentümerstruktur von KL (Stand 14.02.2018) bzw. dessen mögliche Auswirkungen auf die Kursentwicklung gefunden (https://simplywall.st/stocks/c…tsekl-major-shareholders/).


    Kernsatz: "And a positive impact has been seen on companies with a high PE ratio (outperforming)." Die geringe Volatilität im letzten Jahr könnte seinen Grund in ebendieser Eigentümerstruktur haben - Herkunft = Zukunft?! 8o


    - 62.51% institutional ownership
    - 27.47% general public
    - 0.0021% other public companies (kaum involvierte Hedge Fonds :D )


    Dazu gibt's eine Graphik über das Verhältnis von Insiderkäufen/-verkäufen in den letzten 12 Monaten:


    Danke für die Antwort! Im CT-Meinungsfaden (Posts 1119 + 1120) wurden auf 2 unterschiedliche Arten 16$ als Untergrenze der Korrektur abgeleitet, die mir plausibel sind. Ich dachte nur, dass Silber als "kleiner" Bruder vom Gold immer mit(hinab)gezogen wird.


    Blaschzok schreibt aber auch, dass Silber am Ende von Bärenmärkten für Spekulanten uninteressant geworden ist. Von daher könnte der Boden doch schon drin sein (für geplagte Silberminenanleger vlt. etwas beruhigender). Mir ist nur aufgefallen, dass einige Silber-Long-Zertifikate ihre Knock-Out-Grenze auf die von Blaschzok genannten 14,50-15$ nachgezogen / angehoben haben. Und die Banken könnten ja etwas mehr wissen als wir... Oder es ist in diesem Falle doch nur Finanzmathematik ohne prognostische Validität.

    Durchbrechen der Unterstützungen im GDX, GDXJ, XAU,HUI,GLD,POG

    Auch beim SIL? Die Unterstützung dürfte derzeit bei etwa 16$ liegen. Markus Blaschzok schreibt in seiner Marktbetrachtung vom 9.02. zum Silber (vgl. Startseite GS): "Charttechnisch ist ein Test der Unterstützung bei 15 $ bis 14,50 $ nicht auszuschließen in den kommenden Wochen. Je nachdem, wie sich die Terminmarktdaten und die Nachfrage in den kommenden zwei bis vier Wochen entwickeln wird, werden wir womöglich in diesem Bereich ein neues Kaufsignal geben - bis dahin heißt es kurzfristig jedoch erst einmal abwarten. Sollten die Aktien- und Anleihemärkte weiter einbrechen, so dürfte sich relative Stärke zeigen und ein neues Kaufsignal womöglich schon früher auftreten."

    Das könnte die mentale Stärke aller Anleger noch mal maximal beanspruchen. Wir sind vorbereitet ... [smilie_blume] .

    Auf https://www.canadianinsider.co…any?menu_tickersearch=GGI ist zu ersehen, dass Eric Sprott im Dezember weiter fleißig GGI zugekauft hat: 228.200 Stück, täglich vom 4. bis 7.12., 100.000 Stück allein zu 3,91$ = 5,03 CAD 8|


    Ich deute die mutigen Zukäufe als gutes Omen ^^ .


    eine erste Auftaktwelle getrieben "1" - diese wird nun korrigiert werden , oft 50%

    Beginnt die "1" bei 1,67 CAD, 2,30 CAD (1. Korrektur) oder sind mgl. 50% Korrektur auf Tagesbasis (3,83 CAD) gesehen? Die Impulswellen sind ja gewaltig.

    Irrtum. Wenn Blasen platzen, löst sich das investierte Kapital ziemlich plötzlich in Luft auf.

    Das gilt dann vermutlich auch für Aktien - zuerst Standard, dann irgendwannn auch Minen? Ich frage mich immer noch / wieder, wo das Kapital bei Crashs hin ist: beim dem, der als vorletzter die Aktie hielt und nach Verkauf ausstieg? Wenn ich völlig danebenliege, bitte korrigieren :saint:


    Wir hatten ja vor geraumer Zeit die Diskussion: rechtzeitig (wer kennt die rechte Zeit?) von Minen in physisches Metall umtauschen. Besser 10 vor 12 als 1s nach 12 = kein neuer Käufer mehr, nehme ich an.

    Ich hätte dafür eine einfache Erklärung - aber ich will Euch mit dem ewig gleichen EW-Gedöns nicht auf den Geist gehen.

    Wer ist "Euch"? Ich nicht :D . Jedenfalls ist die umgekehrt reziproke Korrelation bei NVO und KL auffällig.


    onlinefan: Im Gegenteil! Sprott hat im November dreimal insges. 150.000 Stück zugekauft und 400.000 Stück Optionen ausgeübt ("Grant of options" - kann ich vom technischen Procedere nicht genau erklären, bin noch Laie). Natürlich könnten jüngst erfolgte Verkäufe in dieser Datenbank noch nicht erfasst sein, aber das glaube ich nicht: Sprotts Spezialität sind langfristige Beteiligungen an ihm äußerst aussichtsreich erscheinenden Unternehmen, wobei man bei NOVO z.Z. eher noch von Unternehmung sprechen muss.


    https://www.canadianinsider.com/company?menu_tickersearch=Novo%20Resources%20Corp.%20|%20NVO

    die Leute aus den Werten zu kegeln, die bisher die dicksten Eier hatten

    Dumme Zwischenfrage im Hecla-Fachthread: wenn man dieses Szenario als plausibel ansieht und erwartet, dass es eintrifft, obwohl die Kursmacher diese Erwartung antizipieren werden, aber trotzdem auf reißende Nerven und Frustration der sog. schwachen Hände bauen können: was spricht dagegen, seine Werte jetzt zu verkaufen und ggf. billiger zurückzukaufen? Ich habe das ganze Jahr meine Depotwerte nicht getradet, weil ich viele Male einen kurz bevorstehenden Aufschwung erwartete - jetzt bin ich mit allen Werten ziemlich dick im Minus. Werte, die im Minus stehen, zu verkaufen, widerstrebt mir, weil die Kurse ja auch nach oben davonlaufen könnten.


    Mache ich da etwas falsch bzw. nicht wie die erfahreneren Leute hier im Forum, ist das ungeschickt oder ist's eine Frage der individuellen Depotverwaltung (Zeithorizont, Risikoprofil, Kenntnisse...)?

    Ich tat es nun schon zum zweitenmale und mein Klondexengagement brachte mir über 15% Verlust insgesamt. Caldera

    Explore1: Dass wir alle hier im Forum versammelten unsere eigenen Ersparnisse riskieren, macht Prognosen nicht unfehlbar, sd. ehrlich. Bei Börsenbriefschreibern u.a. Verkäufer... ähm Beratern kann ich nicht davon ausgehen.


    Ich käme nicht im Traum darauf, irgendjemanden wg. einer nichteingetroffenen Prognose zu tadeln oder hämisch vorzuführen. Im Gegenteil, wer sich eigene Gedanken macht und dann ein Resümee zieht, hilft allen, die noch keine eigene Strategie gefunden haben, sich besser zu orientieren. Ich hatte zB KDX zugekauft, weil ich auf eine Erholung hoffte (nach dem starken Abschwung der letzten Wochen) - im Nachhinein merke ich, dass ich auch meine Bestände hätte verkaufen können, wenn ich einen Abschwung erwarte. Wunschdenken hatte mich für die 2. Variante blind gemacht.


    Deshalb: bitte weiter eigene Einschätzungen und Erfahrungen posten [smilie_blume] . Ich denke, das ist unbezahlbar :thumbup:

    Letztendlich ist die Aktie noch ein Stückweit davon entfernt, Insolvenz anzumelden.

    Galgenhumor, oder ist das eine realistische Gefährdung? :/


    An der Börse Toronto wurden überwiegend jeweils 100-300 Stücke verkauft + gekauft. Sind das alles private Kleinanleger bzw. deren abgefischte stop losses, oder verbergen sich dahinter mehrheitlich (fast ausschließlich?) institutionelle Investoren, Fonds o.ä. mit Insiderwissen (KE o.ä.)?


    Wer trennt sich von KDX zu diesen Kursen (nachdem der gestrige zu 3,57 CAD schon ein Witz zu sein schien)? Wer fängt KDX-Aktien zu diesen Preisen auf? Ich seh' bzgl. der Beteiligten nicht ganz durch...


    Wer wird KDX wieder hochkaufen? ?( Oder sehe ich die Sache zu kompliziert, weil eine gewandelte Marktstimmung auch wieder neue Käufer auf den Plan rufen wird? Bzw. eh technische Marken gehandelt werden?


    Danke übrigens für Deine häufigen, engagierten und kenntnisreichen Einschätzungen [smilie_blume]

    den optimistischen Verlautbarungen von Geschäftsführungen blindwegs zu vertrauen.

    Ein Punkt, der mir bei KDX sehr gefällt, ist die Tatsache, dass CEO Huet zugleich den Großteil seines Vermögens in "sein" Unternehmen gesteckt hat. Ob er selber von den Entwicklungen überrascht ist? Oder der Fondsmanager Frank Holmes? ?)


    Ich habe gestern noch nachgekauft, weil ich an eine Wende glaubte :whistling:


    Mein einziger Trost: viele meiner Werte sind im Vergleich schon viel tiefer gefallen :whistling:


    @Caldera sprach mal vom "waterbording" für Mineninvestoren vor dem nächsten Aufschwung... der beständige Wechsel der Gefühle zw. Hoffnung und Enttäuschung ist tatsächlich zermürbend 8|


    Nichtsdestotrotz ( Goldzahn09): standhaft bleiben. Abgerechnet wird zum Schluß! 8o

    was meinst Du damit?
    Glattstellung von Fonds?

    Vlt. ist das der falsche Begriff. Bin noch nicht so lange an Bord... Ich habe gelesen, dass vor Jahresende alle großen Investmentfonds ihren letzten Quartals- bzw. Jahresendbericht fertigen und die Gelegenheit nutzen, Aktienpakete abzustoßen, die im Minus stehen, um a) steuerliche Verluste geltend zu machen und mit Gewinnen zu verrechnen und b) Underperformer abstoßen, um die Bilanz aufzupolieren. Hoffentlich habe ich das richtig verstanden.


    Jedenfalls, Mitte Dez. 2016 war ein markantes Tief - warum nicht auch dieses Jahr? Vlt. aber auch nicht, weil das Sentiment gegenwärtig deutlich schlechter ist als letztes Jahr um die Zeit, es also früher (oder gar nicht mehr?) zum Ausverkauf der Minen kommt. Hedda präferiert ja auch eine abgeschlossene Bodenbildung bei Gold/Silber Anfang/Mitte Dez.

    Kirkland gilt bei CapitalCube auch als überbewertet.

    War dann die gestrige explosive Erholung nur ein temporäres Aufflackern? Gold fällt im Preis (wieder mal am Freitag [Blockierte Grafik: http://www.goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/whistling.png]) - KL bleibt stabil - noch!? Im Frühjahr hieß es ja - KL fällt später als alle anderen Minen. AG heute wieder mal tiefrot, ASM lotet auch ungeahnte Tiefen aus...


    Bin gespannt, wie sich die die Minen bis in den Dez. halten, wo angesichts der Glattstellung von Fonds* jährliches Ungemach droht.


    Bleibe vollinvestiert und schaue dem Treiben gelassen zu - ich nutze die Zeit, um die Einflussfaktoren für die Preisbildung besser zu verstehen.


    Korrektur: gemeint ist "window dressing", s.u.

    Dann lieber die gedämpften Ausschläge bei KL, ist besser für die Nerven.

    Sind das derzeit noch "gedämpfte Ausschläge"? ?(


    KL "plumpst" gerade von der Oberkante des Bollingerbandes nach unten. In D ist die Unterkante schon erreicht, in Toronto ist noch etwas Luft (Wechselkurs?). Die Indikatoren fallen noch. Bin gespannt, wie weit die Korrektur noch geht. Ich war gierig und hatte über 11 Euro einiges zugekauft.


    Spiegelt KL die derzeitige Schwäche bzw. unklare Richtung des PoG? Interne Gründe, sprich bad news gibt's ja nicht.



    In den nächsten 8 Monaten veringert er Gold auf 5 und erhöht Silber auf 5 %,

    Was ich nicht verstehe: wenn er 3% seines Goldes abstößt, wieso erhöht sich dann der Silberanteil nur um 1%? Silber ist doch viel billiger als Gold?


    Was ich interessanter finde: Gentz erhöht seinen physischen Silberanteil, setzt aber nicht auf Silberminen. Passt diese unterschiedliche Performanceerwartung zusammen? Kann Silber besser abschneiden als Silberminen? Müsste es da nicht mindestens einen Gleichlauf geben bzw. aufgrund der Hebelwirkung eine Outperformance von Silberminenaktien?

    Sehe auch eine anlaufende Korrektur , die bitternötig ist

    Ich war zu feige und habe nichts gegeben. Allerdings überlege ich noch mit meinen letzten Groschen zuzukaufen. KL und IAM sind schon wieder am Steigen. Habe ich das Korrekturtief gestern verpasst? KL kam am Vormittag bei Tradegate bis zur Mitte des Bollingerbandes bei 10,20 Euro.


    Ich hätte gern Eure Nerven - oder weiß jdm. mehr? Meiner Beobachtung nach hat sich KL in letzter Zeit nicht viel um den PoG gekümmert. Könnte KL schon vorauslaufen? Wieder einmal? 8)

    Die Zyklen und die Dollarentwicklung helfen uns etwas, um vorauszuahnen, wo es hingehen könnte.

    Passen diese 8-Jahres-Zyklen auch zur EW-Zählung? Wenn 2025 Ende der Welle 4 wäre, würde der nächste Zyklus in der 5. Welle zu noch höheren Höhen führen?


    Ich glaube, @Nebelparder hatte mal sein großes Bild vorgestellt und skizziert/errechnet, dass die Welle 3 bis ca. 3800§ führen würde, um nach einer Korrektur von ca. 1000$ bis 5000§ vorzustoßen. Würde sich diese Annahme mit der hier gezeigten zyklischen Darstellung vertragen bzw. sogar komplementär ergänzen - ein right translatet High mit 3500$ würde gut zur EW-Zählung passen.


    In der Mathematik ist ja möglich, was menschliches Vorstellungsvermögen sprengt 8o