Beiträge von Sapnovela

    Was müsste passieren, um den rasanten Anstieg der Inflation aufzuhalten?


    ...


    ...ich glaube, dagegen gibt es keine wirksamen Mittel mehr.
    Sehr ungemütliche Zeiten stehen uns ins Haus. Betet aufrichtig zu Gott, um vorab die richtigen Eingebungen zu erhalten und die besten Entscheidungen zu treffen, um furchtlos und heil durch diese Zeit zu kommen!

    Im Prinzip ganz einfach:
    - es gibt wg. Corona & Krieg eine Angebotsverknappung
    - die westlichen Staaten haben durch "Rettungspakete", Staatsschulden und Helikoptergeld (v.a. die Schecks in den USA) zusätzlich die verfügbare Geldmenge erhöht, was die Nachfrage treibt
    --> das muss Inflation geben


    - die Angebotsverknappung kann nicht weggezaubert werden (Lockdown in China, Sanktionen, Gegensaktionen)
    --> Es müssen die Zinsen angehoben werden, bis zu dem Punkt an dem die Nachfrage dem Angebot entspricht. Es muss also die "schwache" kreditfinanzierte Nachfrage aus dem Spiel genommen werden
    - eine harte Rezession würde das noch nicht mal auslösen, denn es wird ohnehin produziert, was geht


    Wird aber nicht oder viel zu passieren, weil
    --> die Südländer insb Spanien, Italien & Frankreich so hoch verschuldet sind, dass sie höhere Zinsen mittelfristig nicht aushalten werden


    Dazu schöner Vortrag vom Altmeister Hans Werner Sinn:

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    Ca. 1 1/2 Stunden, lohnt sich aber.

    [Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/8FYqgvt.jpg]

    Das wird noch viele Tränen geben. Auch wenn oft gesagt wird "dieses mal ist alles anders" ist dem nicht so. Ich hab schon "Abschreibungsobjekte" aus der Zeit vor Lehmann gekauft, als der 10 jährige Kredit auslief. Da war nicht jeder mit dem Kaufpreis zufrieden. Das geht in 7 oder 8 Jahren wieder richtig gut (vielleicht sogar früher), denn wer dann zu x% nachfinanzieren muss, kann die Objekte schlicht nicht mehr halten.


    Problem ist die Regulierung, ich glaube es wird echt schwierig in Zukunft noch mal vernünftiges Geld mit Vermietung zu machen. Als ich angefangen habe, gab es ca. 5% Rendite pro Jahr, heute undenkbar. So schnell kann man die Mieten gar nicht erhöhen.

    Die im Artikel beschriebene erhebliche Nachfragelücke der USA vs. ihrer lokalen Produktion halte ich für eine Fehleinschätzung. Sonst hätten die USA nicht seit Jahrzehnten eine extrem negative Handelsbilanz. Im Dienstleistungssektor mag es Überkapazitäten geben, aber sicher nicht in der Industrie (Ausnahme Rüstung). Die USA konsumieren erheblich mehr, als sie produzieren, finanziert durch Schulden (das ist schon richtig dargestellt)


    Das die USA den Krieg in der Ukraine als super Geschäft sehen, sollte uns hier nicht überraschen. Waffen, Gas, Nahrungsmittel, Düngemittel, alles was bei uns knapp ist, kann Uncle Sam zum "Freundschaftspreis" liefern. Totaler Zufall, da haben wir ja richtig Glück gehabt.

    Die Raffinerie in Schwedt gehört Lukoil und wenn sie nicht in Rubel bezahlt werden, wie vom russischen Gesetzgeber gefordert, dann werden sie die Pipeline zudrehen und die Raffinerie stilllegen.

    https://www.rbb24.de/studiofra…shell-aktien-anteile.html


    Sorry nein, der Eigentümer von PCK ist Rosneft, Lukoil hat keine Raffinerie in Deutschland. Wie die PCK-Raffinerie den Mutterkonzern bezahlt müssen sie sich selbst überlegen. Ich denke sie werden Euros nehmen, denn das bekommen sie ja beim Verkauf der Kraftstoffe von den Abnehmern.



    Die Bezahlung in Rubel ist imho bisher auch mehr ein Projekt, als eine schon umgesetzte Tatsache oder ein Gesetz. Außerdem bezieht sie sich auf den Gassektor und betrifft nur Pipeline-Gas kein LNG.



    https://www.n-tv.de/ticker/Gaz…-aus-article23223818.html
    Gazprom arbeitet Plan für Rubel-Zahlungen aus


    Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Energieriesen Gazprom angewiesen, Zahlungen für seine Erdgasexporte in der Landeswährung Rubel zu akzeptieren.
    In den kommenden Tagen solle der Konzern herausfinden, wie dies geschehen könne, teilte der Kreml am Freitag in Moskau mit. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow wies zugleich darauf hin, dass Novatek als Russlands größter Produzent von verflüssigtem Erdgas solche Anweisungen nicht erhalten habe.

    Drushba-Leitung wurde stillgelegt von den Franzosen.
    Mitteldeutschland droht wohl auch Treibstoffknappheit, weil Leuna den Sprit hergestellt hat mit dem Öl.

    Total kann die Drushba gar nicht stilllegen. Die Raffinerie von Toal steht in Leuna, die Drushba kommt aber bei Schwedt an und die dortige Raffinerie gehört Rosneft. Total hat lediglich mitgeteilt die bestehenden Verträge mit russischen Lieferanten auslaufen zu lassen und nicht zu verlängern. Leuna hat eine Pipeline zum Meer, aber die Kapazität ist recht klein. Ich denke Rosneft wird sich wohl nicht selbst die Pipeline abstellen...

    Südamerika ist ein fast unendliches Sammelgebiet, und man findet immer wieder was neues (altes).
    Da gibt es so viele Staaten, so viele Münzen, unvorstellbar.

    Auch die Kolonialzeit hat viele schöne Stücke hinterlassen. Hier ein Stück von 1813 aus Lima (Peru).



    Kommt also aus der Spätphase der spanischen Kolonie "Vizekönigreich Peru", da diese bekanntermaßen durch die Unabhängigkeit von Chile 1818 und Peru 1824 aufgelöst wurde.

    Wer in Deutschland nach Aluminium produziert muss ohnehin hart gesotten sein... bei den Strompreisen und der andauernden Gegenwehr. Das geht doch schon seit Jahren. Da hat man ständig irgendeinen "Umweltfunktionär" vor der Tür, "Aktivitsten" auf dem Dach und soll sich für die Bereitstellung von Arbeitsplätzen und kritischen Werkstoffen rechtfertigen. Dazu mal ein GEZ-Artikel von 2014
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/aluminium102.html


    Hätte ich eine Alu-Hütte würde ich den Laden hier zumachen und nach Island gehen, billiger Strom aus Geothermie (3ct pro kWh im Großhandel), keine EU, Körperschaftsteuer 20%, keine Fachkräfte. Halt nur am Ende der Welt und Scheiß Wetter... eben was für Wickinger

    Und mein Depot ist neutral, weil ich keines mehr habe, also viele Sorgen und Ängste sind von mir gegangen, wie auch die Comdreck Bank, die ich einst mal sehr liebte, aber da sitzen auch nur von den USA gesteuerte VOLLIDIOTEN die das machen müssen was man denen diktiert. Ich bin froh von dieser Krankheit der Zockerei und des immer wieder verarscht werden mich befreit zu haben, meinem Herzen tat das gut, meinem Portemonnaie auch, auch wenn es mich immer wieder gejuckt hat wieder was zu machen, ich bin da ehrlich, ich hätte 90% richtig gelegen, aber die 10% daneben hätten die 90% plus X definitiv kaputt gemacht! :rolleyes: :thumbsup: [smilie_happy]


    Ob mal als Aktienbesitzer mehr oder weniger verarscht wird, als als Goldanleger... müsste man noch mal diskutieren. :whistling:


    Ansonsten sehe ich keinen Grund vollständig aus Aktien rauszugehen, habe da in den letzten 2 Jahren mit viel weniger Aufwand & Risiko mehr rausgeholt, als aus EM. Zur Not halt einen tief liegenden PUT kaufen, dann kann man auch -50% verkaften und am unteren Ende nachkaufen. Ich denke ja, es macht Sinn mehr auf mehr als nur ein Ei im Sack... äh Korb zu setzen. Man muss sich halt aus Risikogründen genau überlegen, ob es Sinn macht das Einzelwertrisiko einzugehen, oder ob man bei breiten Indizes bleibt.

    Naja.... ein auf gemeinsamer Abkunft,Tradition,Mentalität,Kultur etc. beruhendes Land existiert freilich auch ohne seine vormalige Währung.
    Eine reine Beutegemeinschaft zerfällt jedoch sobald der Trog leergefressen ist.

    Die USA sollte man diesbezüglich nicht unterschätzen, das ist trotz aller linken Spinnereien kein Genderschwuchtelland wie Deutschland. Die amerikanischen Eliten sind wie wir gerade sehen immer noch in der Lage einen Stellvertreterkrieg in Europa anzuzetteln, der ihnen selbst (neben China) auf fast allen Ebenen nützt und von den Vasallen selbstlos unterstützt wird. :boese:


    Ein normaler Einwohner von Michelland kann es sich vielleicht nicht vorstellen, aber beim letzten Mal als ich überm´ Teich war, wurde am Ende eines von mir besuchten Mittelalterfestivals (was sogar ganz gut und authentisch gemacht war) die Nationalhymne mit Inbrunst gesungen. Für mich war das erst überraschend und befremdlich, allerdings habe ich mich darnn erinnert, dass diese negative Sicht auf das eigene Land eine deutsche Besonderheit ist.


    Ich glaube gerne, dass die unteren 50% in den USA dem Land keinen Respekt entgegen bringen, aber die sind ohnehin überwiegend mit shoppen und fressen beschäftigt, total egal was die denken, sofern sie noch denken können. Für die weiße Mittelschicht ist es nach wie vor Gods own country, home of the brave and land of the free.


    Außerdem sollte man die Demographie nicht außer acht lassen. Die Bevölkerung der USA wächst durch Zuzug stetig weiter an. In den 80er hatten die USA 3x die Bevölkerung von Deutschland, aktuell schon 4x.



    Was die Wirtschaft angeht... ohnehin kein Vergleich zum Michelland unter seiner Decke von 16 Jahren dummen Gemurksel.

    Egal was man schöner findet, oder nicht, Hauptsache die Münze hat eine Historie!

    :thumbsup:


    Das ist es, was eine schöne Münze ausmacht. Historie. Am liebsten sind mir Münzen, die als echtes Handelsgold durch tausende Hände gegangen sind. Das ist wirkliche Historie, die schwarzen Ränder sind auch kein Dreck, da klebt noch das Leben von früher dran. Da kann der ganze Antik-Finish-Tuvalu-Rhodium-Silber-Medallein-Kram einpacken... braucht kein Mensch.




    Der ehemalige nationale Sicherheitsberater John Bolton glaubt, dass der russische Präsident Wladimir Putin auf einen möglichen Austritt der USA aus der NATO "gewartet" hat und behauptet, der ehemalige Präsident Donald Trump hätte einen solchen Schritt wahrscheinlich gemacht, wenn er wiedergewählt worden wäre, berichtet The Hill.

    Das erscheint mir unlogisch. Die USA dominieren die NATO, warum sollten die USA daraus austreten? Die NATO ist ein prima Waffenmarkt, Länder wie Polen stellen bereitwillig Militärbasen bereit. Das macht irgendwie keinen Sinn... ?)

    es gab hier doh mal ein Thema (finde es nicht) wo gefragt wurde ab welchem Goldwert jeder anfängt über Verkäufe nachzudenken.
    Ich meine einige schrieben so bei 2000€ jedoch lag der € auch weit höher als jetzt; glaube 1,40 oder so.

    Gold verkaufen ist ja immer auch eine Frage der Alternativen. Wenn ich nun verkaufe, was soll ich dann mit den Eurozetteln machen? Oder wie soll ich das sonst anlegen? Insofern sagt der reine Preis ohne Relation zu anderen Preisen rein gar nichts aus.

    OOOOOhhhhhhch! Ihr armen! OOOOOOOOOhh!
    Das schwappt sonst über....OOOOOCHH , auf weitere drecks Leerverkäufer shorts......oder gar auf AMC und Gamestop....OOOOCH! Habt ihr euch verzockt?....OOOOch, die Comix wird euch schon helfen....

    Mir kommen auch schon fast die Tränen... aber nur fast. [smilie_happy]

    Schon klar, dass das hier schwer zu besprechen ist... nur sehe ich weder Sinn noch Plan in der Invasion... und wenn alles so super läuft und seit 8 Jahren perfekt vorbereitet ist, warum dann der Rubelabsturz... ?(


    P.S.
    Die Toten werden am Ende des Krieges gezählt. Da werden sich einige noch ganz schon winden.

    Es geht anscheinend los … Ragna RøkkrDie Götterdämmerung…
    Wenn man sich nun vorstellt, das eine Unmenge von Fonds, Pensionskassen etc NUR Staatspapiere kaufen darf, kann man sich die Pulverisierung vorstellen! Es wird grausam und es hat angefangen…..
    Und Putin bekommt die Schuld….

    Das ist genau der Punkt, es kommt darauf an, wo die Staatsanleihen abgeladen worden sind. Sind diese bei den Notenbanken ist es letztendlich egal, die werden dann bis zum Ende gehalten, buchhalterisch alles gut, zur Not gibt es noch einige Zinsen, die dann wieder an die Staaten ausgeschüttet werden. Einzige Nebenwirkung: Inflation. Die ist erwünscht, also auch kein Problem


    Der "Rest" liegt in den Alterssicherungssystemen der normalen kleinen Leute. Also auch kein Problem, sofern man es wie etwas unabwendbares darstellen kann. Nein, da kann die Politik nichts für, die Notenbanken auch nicht, ... hast halt Pech gehabt.


    Weder Aktien noch Immobilien werden in der Krise so flexibel sein wie EM, aber immer ihren Wert behalten (es sei denn die Häuser / Unternehmen werden von einem Irren in die Luft gejagt). Verlieren werden die Geldsparer, LV-Besitzer, Rentner (die Anhebung der Renten wird mit Sicherheit hinter der Inflationsrate zurück bleiben) und in Deutschland insb. auch die arbeitende Bevölkerung durch die kalte Progression (andere Länder sind da fairer und haben Flat-Rates oder die Traife wandern mit der Inflation)


    Ich sehe auch nicht, dass die Währungen zusammenbrechen. 10% Inflation über 5 Jahre beeinträchtigt die Funktion von Geld aus Tauschmittel in keinster Weise, nur merkt halt eben auch der letzte dann irgendwann, dass Geldsparen ziemlich dämlich ist. Das war es aber auch schon immer.