Beiträge von Silberfranke

    Eigentlich ist genau das Gegenteil der Fall. Ein Angebot ist keineswegs unbegrenzt gültig. Siehe § 147 Abs 2 BGB.


    Man muss hier doch nicht immer mit juristischem Halbwissen ankommen...

    Im Endeffekt schaufeln sich die sehenden Auges ihr eigenes Grab. Denn wenn alle Leistungen eingestellt werden und die Kunden eh alles online machen sollen, gibt es doch keinen vernünftigen Grund bei der "Regionalbank" mit ihrem überhöhten und undurchsichtigen Gebührenmodell zu bleiben, dass durch die Filialschließungen auch irgendwie seine Rechtfertigung verloren hat.

    Schau dir mal 2325 BGB zu der Problematik an.


    Grds werden Schenkungen so innerhalb von 10 Jahren "abgeschmolzen". Allerdings ist das oft nicht so einfach, weil eine wirtschaftliche Ausgliederung aus dem Vermögen des Übergebers bzw des künftigen Erblassers erforderlich ist, damit die Frist zu laufen beginnt.


    Das wäre z.B im umgekehrten Fall, wenn dir das Haus übertragen wird und die Mutter sich den Nießbrauch vorbehält, nicht der Fall.


    Die von dir vorgeschlagene Variante, dass die Mutter das Bucheigentum behält und ein Nießbrauch zugunsten des Sohnes bestellt wird, macht eigentlich wenig Sinn für die Mutter, weil sie so im Grunde auch die wirtschaftliche Befugnisse verliert.


    Ich gehe davon aus, dass aktuell kein Pflichteilsverzicht durch die Schwester erfolgen kann/soll, worauf ohnehin kein Anspruch besteht und die Thematik erst im Todesfall relevant wird.


    Aber da ohnehin eine notarielle Beurkundung notwendig sein wird, kannst du dich auch gleich beim Notar beraten lassen. So etwas ist dort Alltagsgeschäft.

    Das läuft dann bei einer Hyperinflation eh über 313 BGB, da werden dir solche Klauseln nicht viel helfen ;)

    Am besten beides, indem Du das Haus finanzierst. Die Inflation frisst die Schulden weg.
    Die Zukunft ist stets ungewiss. Aber wenn man auf etwas setzen kann, dann ist es die Geldentwertung.


    Und der Staat wird nicht die Schuldner ruinieren, weil er damit den Banken ins Fleisch schneiden würde.


    Gruß! Fritz

    Der Staat ist selbst der größte Schuldner und profitiert auch von der Inflation. Deswegen wird da auch nicht viel dagegen unternommen.


    Das geht natürlich zu Lasten von Mittelschicht und Mittelstand. Aber die hätten auch hauptsächlich die höhere Steuerlast tragen müssen...

    Beim Vermieten mag das was anderes sein, aber ich sehe aktuell keinen Grund, wieso man einen Makler bräuchte, wenn man ein EFH oder eine ETW verkauft.
    Interessenten gibts doch genügend.
    Zur Not am Anfang halt erstmal ein wenig höher ansetzen :rolleyes:

    Warum sollte ich denn so 0815 Zeug bei dir kaufen, wenn es das beim Händler günstiger oder zum gleichen Preis gibt?


    Und deine 10 DM sind alle PP und in Folie oder warum mussten die nicht in die Schmelze :hae:


    Andere kritisieren, aber selbst...

    Ne, so ein Zeug kaufe ich zum Schmelzkurs.Und ab damit in den Ofen.
    Prepperware. [smilie_happy]


    Da sind Löfflers Goldminis ja noch Gold gegen.
    Im wahrsten Sinne des Wortes. :whistling:

    Deine Vorliebe alles einzuschmelzen ist ja hinlänglich bekannt. Kann ja auch jeder machen wie er lustig ist...


    Aber warum sollte das Angebot bis auf die eine Münze grds Schmelzware sein :hae: .
    Wer unbedingt was gegen abgelaufene Münzen hat, haut sie halt ins Silberbad.


    Deswegen kosten die ja nur knapp Spot und nicht die üblichen +15 Prozent für 0815 Unzen.

    Preis ist für Standardbarren gut. Im Vergleich zu Münzbarren relativiert sich die Ersparnis wieder.


    Händler ist egal wg Lunar Kram recht bekannt.


    Was der Nachteil bei Barren, gerade gegossen, bzgl. 2 Wahl sein soll, hat sich mir noch nie erschlossen. Die neuen werden wohl auch mal anlaufen, Folie hin oder her :hae:

    Hinzukommt, das 30% der Kosten einer Bank durch die Compliance Abteilung entstehen. Da ich regelmässig dort Gespräche führe, kann ich das auch aus eigener Anschauung bestätigen....

    Vielen Dank für die Ausführungen. Das war mir so nicht bewusst. Hatte das immer als verbliebenes einträgliches Geschäftsfeld betrachtet, das nicht über Gebühren finanziert werden muss.


    Das macht natürlich die Zukunft für die Regionalbanken nicht rosiger. Auch wenn man zuvor sicherlich einiges verschlafen hat, was jetzt nachgefragt wäre.

    Aber ist der Verdienst der Banken zumindest im Immobiliengeschäft nicht ungefähr gleich geblieben, weil sich die Preise so extrem entwickelt haben?


    Wenn ich mir folgende sehr vereinfachte Beispielrechnung denke:


    Kaufpreis Haus 1990: 150.000 DM, EK 50 Prozent, 7 Prozent Zinsen: Zinsertrag der Bank 5250 DM, ungefähr 2600 Euro.


    Kaufpreis Haus 2020: 450.000 Euro, EK 50 Prozent, 1,5 Prozent Zinsen: Zinsertrag der Bank: 3375 Euro.


    Natürlich ist der Kapitalbedarf höher, aber das sollte doch eigentlich kein Problem mehr sein.
    Und die Kosten der Kapitalbeschaffung dürften inzwischen ziemlich bei 0 sein?