Beiträge von zwyss

    Erst letzte Woche habe ich ums aktuell Niveau rum im langfristigen Depot Goldaktien aufgestockt (GDXJ). Wie auch am WE erwähnt war mein Tradingdepot ebenfalls übervoll, weshalb ich aufgrund der relativen Schwäche von Goldaktien sowie der positiven Korrelation zum Aktienmarkt etwas abbauen wollte, was ich nun zu Beginn der USA-Session gemacht habe. Ich habe ein paar Aktien verkauftEvt. werde ich ganz schnell wieder zukaufen, allerdings braucht es dazu


    - zumindest relative Stärke von Gold/Goldaktien zum Gesamtmarkt plus relative Stärke von Goldaktien zu Gold


    - optimalerweise sogar die langersehnte Abkoppelung oder inverse Relation von Gold/Goldaktien zum Aktienmarkt.


    Was mir nicht gefiel am Freitag und auch heute den ganzen Tag war die ausgeprägte Schwäche von Gold, Silber und Goldaktien im Vergleich zu Aktien. Allerdings könnte dies auch ein erstes positives Zeichen sein, dass sich Gold von der Entwicklung von Aktien lösen möchte. Gold könnte langsam aber sicher wieder als sicherer Hafen angeschaut werden, wobei eben am Freitag und heute der Risikoappetit der Investoren grösser wurde und dabei Aktien, nicht aber Gold in den Fokus der Akteure rutschte. Rechnen die Finanzmarktakteure mit erfreulichen Ergebnissen bei den kommenden Europa-Gesprächen und kaufen daher Aktien? Umso grösser wäre dann die Enttäuschung, wenn nichts Zählbares oder das Falsche (Angie bleibt hart....) herauskommt und Aktien wieder verkauft werden müssten. Evt. könnte dann Gold und nicht der USD oder US-Bonds den sicheren FHafen darstellen. Dieses Szenario wäre m ir am liebsten, allerdings muss mna sich am Markt und nicht an den Wünschen orientieren.


    Und der Markt bevorzugt zurzeit Aktien und nicht Gold/Goldaktien.


    Es bleibt spannend, noch immer sehe ich keine Lösung der Schuldenproblematik in Europa, Japan, USA (die drucken immerhin Geld....) sowie der Banken, und meiner Meinung nach spiegeln die Märkte die Realität nicht wider.

    Valueman.


    Schau dir mal den gestrigen Tag im Stundenchart an. Die Koppelung ist da, nur waren Goldaktien von Beginn weg relativ zum Gedsamtmarkt schwach, und dies bis zum Schluss. In den vergangenen Wochen konnte sich Gold bzw. konnten sich Goldaktien nie länger als einen Tag abkoppeln. Es macht daher wenig Sinn, nur auf Goldaktien zu schauen und jedes Zucken nach oben als Beginn der lange erwarteten Rally zu deuten. Solange sich Gold bzw. Goldaktien nicht vom Aktienmarkt (und/oder zum USD) lösen können, kann man statt Goldaktien auch den USD oder den S&P 500 analysieren und sich danach richten.


    Und der Aktienmarkt richtet sich bisweilen (halt auch nicht immer, zumindest kurzfristig) an der ökonomischen Realitat, und die sieht gelinde gesagt besch.... eiden aus. Ich kann nicht genug betonen, dass ich eine Trendwende von der positiven zur negativen Korrelation (Gold-Aktienmarkt) richtig herbeisehne, aber nichts da..... sie kommt einfach nicht.


    Mein endgültiges Kaufsignal für Goldaktien kommt somit erst, wenn Gold wieder als sicherer Hafen angesehen wird. Wenn man sich vorher positioniert, ok, es macht Sinn, bei Schwäche zu kaufen. Aber es macht auch Sinn, die Quote runterzufahren, wenn der Aktienmarkt zu kippen droht.


    Dies ist aktuell der Fall, siehe Chart oben. Muss nicht kippen, steht aber an der Kante.


    Da die Schweizer eh nicht dabei sind wünsche ich mir für die EM, dass der Beste gewinnen möge, also nicht Deutschland.... :D :D :D :D

    Die relative Schwäche von Goldaktien kann mich nicht erfreuen. ist aber so zu akzeptieren.


    Stellvertreted für den ganzen Sektor z.B die Silberaktie Great Panther (siehe Chart)


    Die Indikatoren machen gar nichts mehr und zeigen gar nichts an ausser, dass es eigentlich Zeit wäre für eine Bewegung in irgendeine Richtung, der Kursverlauf könnte eine Bodenbildung andeuten, aber genausogut eine bearwedge. Eigentlich sieht es eher mehr nach bear-wedge aus.... da frage ich mich schon, weshalb die in meinem Depot ist.


    Natürlich habe ich klare Vorstellungen, wo GPL eines Tages sein sollte, deshalb ist sie ja in meinem Depot, allerdings ist die Realität so, dass sich insbesondere Gold- und Silberaktien (auch Gold und Silber) nicht so verhalten, wie ich dies erwarten würde. Nach dem Zentralbankeingriff gewann der Dow Jones 500 Punkte, Gold lächerliche 35 $ oder so.


    Ich muss meine Begeisterung für Goldaktien wieder zurückschrauben und der Realität ins Auge blicken.Tatsache ist, dass sich die Euphorie im Aktienmarkt nach der koordinierten Zentralbankaktion gelegt hat und ich sehe Anzeichen einer weiteren Erholung, aber auch Anzeichen einer Trendumkehr. Wie bereits vor ein paar Tagen erwähnt sehe ich für den Aktienmarkt sogar mehr Chancen auf der unteren Seite, sofern nicht wieder ein politischer Stimulus für ein paar Tage gute Stimmung verbreitet. Und viel mehr als gute Stimmung ist es wohl nicht, die Wirksamkeit geldpolitischer Hyperaktivität ist imho verpufft, der Junkie hat sich zu sehr an die Megadosen gewöhnt.


    Eine weitere Realität ist, dass sich Gold aktuell vollständig an den Aktienmarkt gekoppelt hat. Aktien rauf, Gold rauf, Tag für Tag, Stunde um Stunde. Bereits Duzend mal erwähnt. Solange dies nicht ändert, sollte man tief kaufen und Gewinne immer wieder mitnehmen, es sei denn man glaubt an einen neuen Aktienmarktboom.


    Ich habe es am Freitag verpasst, Goldaktien drastisch zu reduzieren. Frühe relative Schwäche (früh die ersten 2 Stunden in den USA) verheisst im Normalfall nichts Gutes und so war es auch. Was mache ich am Montag?


    Sicherlich Gewehr bei Fuss, um zu verkaufen. Eine schnelle Umkehr nach oben ist durchaus möglich, dann hätte ich alles richtig gemacht und mich nicht ausschütteln lassen bei einer kurzen Korrektur, aber die Risiken für Montag sind auch enorm. Ich habe vor zwei Tagen gesagt, der gestrige Freitag könnte die Richtung anzeigen für den Rest des Jahres. Dies wäre dann runter. Jetzt muss man schauen, ob am Montag die Bestätigung kommt.


    Wichtig sind auch die Devisenkurse. Das Verhalten des USD ist ebenso zurzeit vollständig an jenes der Aktien (und damit Gold) gekoppelt. Ich meine sogar, dass der USD aktuell der bestimmende Faktor ist und die Richtung weist.


    Als letztes darum der Blick auf den USD (hier der Stunden-Chart von UUP): Man könnte die letzten Kerzen als etwas zu hoch geratene rechte Schulter bezeichnen und dass der USD somit vom aktuellen Level ziemlich deutlich fallen könnte. Dies wäre dann positiv für Aktien und auch für Gold. Für mich eine Spur plausibler ist allerdings, dass der USD bereits im Stundenchart nach oben leicht ausgebrochen ist und nun eine Bullenflagge ausbildet, um weiter zu steigen.


    Einen Blick auf den daily-Chart vom USD (dritter und letzter Chart) zeigt die letzten 3 blauen Tageskerzen. Dies sieht alles andere als bearish aus. Da braucht es verdammt viel Kraft, um hier nach unten wegzubrechen bzw. den USD in die Knie zu zwingen. Mal schauen, was das Wochenende bringt. Vielleicht macht eure Angie der Finanzwelt ein kleines Weihnachtsgeschenk. Falls fundamental nichts kommt, hoffe ich einfach, dass ich genügend Zeit habe, um mich neu zu positionieren. Es wird spannend.


    Gerne erfahre ich eure Meinungen


    Aktuell steht meine Quote bei 60% zu 40 % für den Bären!!!

    Relative Schwäche hält an. Erstaunlicherweise können sich kleinere (GDXJ) besser halten als grössere (GDX) Goldaktien. Dies werte ich als positives Zeichen, ansonsten gibt es bedeutend mehr von der negativen Seite zu bereichten.... Zurzeit ist Gold sehr stark positiv korreliert mit Aktien aber zu allem Überfluss auch mit einer deutlichen Underperformance. Man vergleiche nur mal GDX (-2.77 %) mit S&P 500 (+0.3 %) heute. Dreht es heute intraday nicht nach oben, werde ich am Montag wohl einiges verkaufen.


    Die Ampeln bei Gold/Silber und Gold-/Silberaktien stehen demzufolge noch nicht auf grün.


    Ich hoffe, ich kann in ein paar Monaten über meine aktuell Nervosität und Vorsicht lächeln (als ob es eine Rolle spielt, ob man eine Aktie, die bei 50 steht, bei 10 oder 11 eingesammelt hat....), aber diese Divergenz von fundamentaler Entwicklung und Preise für Goldaktien (und auch Goldaktien relativ zu Gold) gibt mir wirklich zu denken. Vielleicht sind die aktuellen Zeiten tatsächlich die grosse Chance, einen gewaltigen Bullenmarkt früh zu reiten, oder aber Goldaktien gaben frühzeitig die Richtung an und Gold/Silber werden runterrasseln......wovon ich noch nicht ausgehe :)

    Silvercard


    Die Bilanzpositionen findest du hier


    http://www.snb.ch/ext/stats/ba…r/A1_Ausweise_der_SNB.pdf


    Die Schweiz hat somit für 50 Mrd CHF Gold und Forderungen aus Gold in den Bilanzen. Das entspricht rund 1000 Tonnen Gold. Wieviel davon physisch ist, weiss ich nicht, wo es lagert auch nicht. Ich vermute mal, dass man physisch nicht viel zusammenbringt in kurzer Zeit. Die Russen haben mit ihren 20 T Gold gerade mal für 1 Mrd CHF Gold gekauft. Da legt die SNB ein grösseres Tempo vor.......


    Hier sieht man mal wieder, welche geringe Rolle Gold in der Finanzwelt spielt. Die Schwächung des CHF's im August benötigte ein massives Eingreifen der SNB, rund 100 Mrd. Schweizer Franken wurden auf den Markt geworfen. Kein Problem, für 100 Mrd Euros oder USD zu kaufen, aber Gold in diesem Umfang wäre 2'000 Tonnen Gold, mehr als das 10-fache der Zentralbankkäufe weltweit im Jahr 2010. Schlicht nicht machbar, ausser mit Futures und Derivaten........


    Noch immer weiss ich nicht, ob die SNB gerne mehr Gold kaufen würde, aber nicht kann......

    Ja ja die Hyperaktivität......


    Habe heute hyperaktiv sogar Quote noch etwas erhöht, bin mir aber nicht so sicher und werde Quote sofort wieder verringern, wenn es nicht gleich weiter hoch geht.


    Mich stört gewaltig, dass Gold und Goldaktien sich nicht mal für eine Stunde vom Aktienmarkt lösen können. Heute gar ein wenig relative Schwäche in den letzten Stunden. Werde die Märkte morgen genau verfolgen. Das hilft hier niemandem weiter, aber gefühlsmässig würde ich sagen, dass der morgige Tag Signalwirkung haben wird für den Rest vom Jahr.......

    Ja was man denn hier noch für Sräds findet....


    Ich glaube Aurcana wird hier wenig erwähnt, ich finde die aber nicht uninteressant. Bei der Erwähnung von Silberaktien finden andere Unternehmen, obwohl teilweise kleiner, viel grössere Beachtung. Aurcana wird ab Mitte nächstes Jahr 4.5 bis 5 Mio Unzen Silber plus noch ein paar Beiprodukte produzieren, womit sie eine stattliche Grösse erreichen wird


    http://www.aurcana.com/s/Home.asp



    Aktuell Produktion von etwas über 1 Mio Unzen plus Beiprodukte aus la Negra (Mexiko) , ab nächstes Jahr dann über 3 Mio Unzen p.a. zusätzlich aus Shafter (USA) Capex von 25 Mio US$ wurde soeben durch PP beschafft (deshalb evt. noch nicht angesprungen bei aktueller Rally). PP's sind nicht toll, aber dies dürfte die letzte gewesen sein. Ressourcen sind noch zu wenig vorhanden, da muss noch gebohrt und gefunden werden, um die life of mine anständig zu verlängern.


    Market Cap bescheidene 250 Mio$ (plus noch etwas Verwässerung durch Optionen)

    meiner einer ist leider auch in Lex investiert. irgendwie habe ich es verpasst, den stoploss zu ziehen.....


    Grundsätzlich ist die Bemerkung richtig, dass auch Lex irgendwann mal wieder hoch gehen wird, sofern der Bullenmarkt generell mal einsetzt, allerdings würde ich persönlich warten für einen Neueinstieg, bis etwas Leben in die Aktie gekommen ist. Wenn man sieht, was anderso abgeht die letzten tage, ist es schade, dass Kapital an eine solche Krücke gebunden ist....


    Trotzdem wünsch ich uns allen viel Erfolg mit Lex

    Habe diesen Chart letzte Woche schon gepostet. Hätte damals gerne Gold noch eine Spur tiefer gesehen zum Nachkaufen.


    Wie wir wissen ist es anders gekommen. Wie weiter?


    Höhere Kurse ja, aber nicht unbedingt raketengleich. ich könnte mir gut noch eine Weile seitwärts/leicht höher vorstellen wie im Chart, und erst danach Angriff auf die Hochs.


    Interessanter für mich ist das Verhalten von Goldaktien. Charttechnisch seit 1.5 Jahren im Niemandsland (sprich Korrektur), schön wäre jetzt relative Stärke

    Man darf gespannt sein, wie es nach der lustigen Zentralbankrunde nun weitergeht. Ich bin schon sehr oft falschgelegen, habe insbesondere die Länge von Trends unterschätzt, doch mit der Gefahr wiederum falsch zu liegen meine ich, dass dieser Push aufwärts zwar gewaltig losging, aber ziemlich schnell wieder drehen wird. Ich denke, dass es sich um Stunden, evt. Tage handelt, aber nicht Wochen oder Monate, bis Aktien wieder runter gehen.


    Beim Gold erhoffe ich mir die mehrfach erwähnte Abkoppelung vom Aktienmarkt. In letzter Zeit erleidete ich Hyperaktivität bei meinen Gold- und Silberaktien, (zu) viel rein und wieder raus (ausgestoppt...), aktuell bin ich sehr satt investiert in (der Gewichtigkeit nach):


    FNV, KGI, AR, CDE, AGI, JAG, ASR, AZK, P, AUN, GORO, EXK, TMM, SSL, VGZ, PNP, AG, GPL, ORV (grrrr), AVR, PDN, WTG, VIT, ADM, GOR (noch nicht losgeworden...), SLX, GBN, Lex (meine grösste Verlustposition...)


    Ausgestoppt oder verpasst habe ich bisher, obwohl ich gerne hätte, z.B CEE, SGR, LSG, AUQ und eigentlich noch viele viele andere, aber man kann eben nicht alles haben.... Grrrrrrrr.......

    Danke hedda.


    Offenbar wurde diese Aktion von den USA aus gesteuert. Ich bin sehr überzeugt davon, dass die US-Banken kurz vor dem Zusammenbruch stehen (oder standen, das weiss ich noch nicht....), so dass nicht gewartet werden konnte, bis man sich mit Deutschland einigt. Nutzniesser dieser Aktion sind vor allem die Banken. Ich sehe nicht, inwiefern nun Griechenland, Italien und Konsorten nun wesentlich besser dastehen sollten... vielleicht kann mich ja jemand aufklären.....


    Wie die Märkte nun reagieren, werden wir sehen. Ich bin long jenste Goldaktien und short ein paar Techaktien wie AMZN und PCLN. Was ich abbauen bzw ausbauen soll, weiss ich aber noch nicht. Ich erhoffe mir noch immer, dass sich Gold gelegentlich loslösen kann von den Aktien.......

    Danke hedda für deine Einschätzung


    Als Ergänzung/Fortsetzung zu meinem obigem Post.


    Sollten Merkel/Schäuble und Konsorten tatsächlich nicht gewillt oder nicht in der Lage sein, als Retter der (übrigens zu einem grossen Teil selbstverschuldet, allerdings auch zu einem Teil Opfer der Umstände) Schweine-Staaten, und damit (wenn auch nur vorläufig) auch der Bankenwelt, ja mir scheint gar der ganzen Welt.... zu fungieren, dann bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten:


    - Es springen Dritte ein und vergeben grosszügige Kredite (die natürlich nie mehr zurückbezahlt werden werden können....) an die notleidenden Staaten. Aber wer soll dies sein? Der IWF? Evt, aber das würde nie reichen. Die USA? China? Mein Heimatkanton? (kleiner Scherz...) Hut ab vor Deutschland, falls es gelingen sollte, den Starken zu markieren so dass z.B den Amis die Ärsche auf Grundeis gehen und (aus Eigeninteresse natürlich) dem Club Med unter die Arme greifen. Kann ich mir nicht so recht vorstellen


    - Austritt entweder der Starken oder der Schwachen aus dem Euro. Dies ist glaube ich gar nicht möglich ohne einen EU-Austritt. In einer Art Notrecht dürfte dies aber durchaus eine Option sein. ich bin sicher, es wird zumindest diskutiert. Obwohl diese Option auch möglich wäre, glaube ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht daran.


    Mein bevorzugtes Szenario ist noch immer die Monetarisierung der Schulden. Deutschland wird klein bei geben. Unter Umständen werden eben auch die Amis und Chinesen ihren Beitrag leisten. Wir werden sehen....




    Im übrigen absolut lächerlich, wenn sich Clowns und Nebendarsteller (habe ansonsten nichts gegen Polen...) öffentlich darüber äussern, dass Deutschland endlich bezahlen soll. Kommt mir vor wie an einem Familienfest, wo hemmungslos gesoffen und gefressen wurde. Wenns dann ums Bezahlen geht, man selber aber nicht bezahlen kann oder will, sollte man sich schön still verhalten und nicht einen andern dazu auffordern, endlich die Rechnung zu begleichen....

    Texmex. Je besser eine Zentralbank agiert desto besser kann es dem Volk gehen. Ich bin doch stark überzeugt, dass die Zentralbank eine wichtige Rolle hat.... hat nichts mit Blauäugigkeit zu tun.


    Und wenn die SNB schon die Bilanzsumme aufblähen muss, dann bitte mit Werthaltigem, sodass schlussendlich gar noch ein Gewinn daraus resultieren kann.


    Im übrigen ist es in der Schweiz Usus, dass die SNB einen Teil der Gewinne an die Kantone ausschüttet. Mein Wohnkanton muss Steuern erhöhen, da Einnahmen weggebrochen sind... unter anderem wegen fehlenden Gewinnausschüttungen durch die SNB.


    Wer kann mir sagen, wieviel Gold man unauffällig in einem Monat kaufen kann? Wie oben erwähnt kaufte die SNB Gold für 6 Mrd, aber leider Devisen für über 100 Mrd.

    Möchte keinen Sräd eröffnen, habe aber eine Frage....


    Da die Schweizerische Nationalbank vor ein paar Wochen eine Untergrenze für den EUR/CHF Kurs bekanntgab, musste die SNB einen enormen Fränkli-Betrag auf den Markt werfen, um den CHF zu schwächen. Ich habe mal auf deren Homepage nachgesehen, was gekauft wurde. Dies ist ja eigentlich egal, Hauptsache der Markt wird mit Franken überschwemmt und man gibt sich gleichzeitig (ist fast noch wichtiger) sehr bestimmt. Gekauft wurden offenbar US$ und EUR, beides für gut 50 Mrd CHF, und für 6 Mrd Gold.


    Ich ärgere mich natürlich, da sowohl der USD als auch der EUR deutlich schwächer rentieren dürfte als Gold.


    Ich frage mich: Haben die Nationalbanker tatsächlich mehr Vertrauen in den USD und in den EUR als in Gold oder ist es einfach nicht möglich, in einem solchen Umfang mehr oder weniger unauffällig und nicht preistreiberisch Gold zu kaufen?


    Danke für Antworten


    zwyss

    Hallo Jaguar-Freunde.


    Bin seit heute auch dabei. Neuigkeiten gibt es seit Tagen keine mehr, der Kurs driftete bullenflaggenmässig gemächlich runter, und unter 7 US$ sollte Jag ein screaming buy sein, wenn man das Übernahmeangebot von über 9 US$ denkt.

    Als Schuldiger der aktuellen Europakrise kann man nur einen Einzigen benennen: Deutschland (shame on you!)


    Warum dies? Deutschland stellt sich als Einziger gegen eine Öffnung der Geldschleusen. Würde Deutschland die Opposition endlich aufgeben, wäre die Europakrise beendet, genau wie vor ein paar Wochen die US$- bzw. die USA-Krise beendet wurde, als die ganze Welt auf das Verschuldungsproblem der USA blickte.... das selbstverständlich noch nicht gelöst wurde. Auch das "Europaproblem" wäre selbstverständlich nicht gelöst, aber für den Moment aus dem Sinn, was zurzeit die bestmögliche Option ist.


    Die Strategie des Augenblickes, na ja, eigentlich seit bereits 3 Jahren, ist somit das Hinauszögern des Unvermeidlichen auf einen späteren Zeitpunkt in der Hoffnung, dass bis dahin entweder ein Wunder geschieht oder dass sich die macht- und wirtschaftspolitischen Verhältnisse bis dahin auf eine Weise verschieben werden, dass andere dann noch grössere Probleme haben werden.


    Aktuell jedenfalls steht die Europakrise im Vordergrund und falls Deutschland nicht einlenkt, besteht die Gefahr eines Zusammenbruchs des Systems bereits zum jetzigen Zeitpunkt. Es erscheint mir offensichtlich, dass die (Banken-) Welt sich ein widerborstiges Deutschland nicht leisten kann. Obama hat offenbar Hilfe für Europa angekündigt gestern, was für mich nichts anderes heisst, dass durch die "Europakrise" amerikanische Banken in ihrer Existenz akut bedroht sind (natürlich auch europäische, aber was interssiert dies die Amis schon) und Obama deshalb Deutschland zu einem Einlenken zwingen muss und wird.


    Das wahrscheinlichste kurzfristige Szenario ist folgendes: Deutschland wird dem Druck heute oder morgen nachgeben. Wenn Deutschland gut verhandelt ist es evt. möglich, einen Teil der Nachteile auf andere abzuwälzen und sich im Machtspiel der Grossen eine bessere Position zu ergattern. Evt. wird es für Deutschland möglich sein, sich sogar als Gewinner verkaufen zu können. Der Euro würde steigen, Aktien würden steigen, Gold würde steigen, juheeeeeeeee!


    Irgendwann, eher früher als später, wird dann aber der nächste Akt der Krise kommen. Wo und wie diese aussehen wird, lässt sich nicht bestimmen, aber sie kommt bestimmt.

    Ergänzung zu oben:


    Es eilt wahrlich nicht mit dem Einstieg in Goldaktien. Der heutige Tag kann trotz plus als Enttäuschung bezeichnet werden. Intraday (USA) gehören Goldaktien zu den schwächsten Branchen. Jenste Aktien auf meinem Radar schlossen gar im Minus. Keine Anstalten von relativer Stärke.


    Der Gesamtmarkt würde ich als verhalten positiv beurteilen, der S&P 500 sieht ein wenig wie eine inverse S-H-S aus (siehe Chart von SPY), was noch 2 oder 3 % nach oben geben könnte. Dagegen sprechen würde die Stärke des USD und von Bonds im Tagesverlauf.


    Goldaktien sehen schwach aus. Hier sieht es so aus, als ob es noch neue Tiefs gibt.