Beiträge von zwyss

    Blogger, ich teile deine Ansicht über den Schweizer Franken nicht. Vielleicht, weil ich Schweizer bin.....
    Die Haushaltsdisziplin ist in der CH höher als der EU, zudem ist die CH Nettoexporteur. Insofern war bis vor kurzem eine gewisse save haven Funktion des CHF durchaus angebracht. Obwohl bei Kursen von fast Parität die Bewertung absurd wurde.
    Ich bin überzeugt, dass UBS und CS die nächste Bankenkrise besser überstehen werden als die EU-Banken, da sie nicht unter dem Einfluss/Druck standen, Griechenland und andern Risikoländern Staatsanleihen abzukaufen. Die Schweiz wird besser zurechtkommen als die EU.
    Das grössere Risiko erscheint mir die Wechselkursuntergrenze zum EURO. Damit hat der CHF seine save haven Funktion verloren.


    Nach 2 Wochen Urlaub ist das Resultat ernüchternd. Ich wollte Positionen abbauen uznd habe für gut 2/3 meiner Tradingpositionen Limiten gesetzt, die bis auf eine Ausnahme nicht (teilweise knapp) erreicht wurden. Im Gegenteil, ich wurde gar bei 3 Positionen ausgestoppt. Dies ist umso schlimmer, da Aktien deutlich gestiegen sind und gar an einem Mehrwochenhoch tendieren. Da die Internetverbindung extrem schlecht war, konnte ich nach der guten ersten Woche nicht reagieren, habe nichts verkauft/abgesichert und habe einfach gehofft, dass die Konsoldierung, die ich erwartete, seitwärts verläuft. Grrrrrrrrrrr


    Ich werde nun definitiv aggressiv das kleingemüse (Explorer) abbauen, nicht mehr warten auf eine Erholung, die eh nicht kommt. Das Marktgeschehen der letzten Woche stimmt mich sehr pessimistisch. Goldaktien haben seit Wochen underperformt, die letzte Woche gar deutlich.
    Die Charts von Gold und Silber sehen mehr nach Bärenflagge aus als nach Boden. Ich glaube aktuell nicht an ein Durchstarten. Die deutliche Underperfpormance von Goldaktien sehe ich auch nicht als Zeichen, dass der Boden nun endlich erreicht ist und dass es jetzt eigentlich nur noch raufgehen kann.


    Die Aktienindizes sehen wirklich bullisch aus, das könnte nun noch etwas weiter hochgehen. Aber Gold- und Silberaktien dürften dann weiterhin underperformen.
    Sollte es wieder Erwarten gleich runtergehen mit den weltweiten Aktienindizies und nicht erst nach einer weiteren Rally, glaube ich ebenso wenig an eine Overperformance von Gold- und Silberaktien. Seit Wochen tendieren die PM's in die gleiche Richtung wie der Gesamtaktienmarkt. Zuerst muss sich die ändern, bis eine Overperformance möglich sein wird. Gold (evt. auch Silber) muss wieder als Save Haven betrachtet werden, wenn der Sturm kommt. Ich warte somit auf den Tag / die Tage, wo Aktien einbrechen, Gold aber deutliche Avancen macht. Dann erst könnte es interessant werden. Aber bis dahin ist man mit PM's und deren Aktien schlecht bedient.

    Für einen Produzenten arg tief bewertet. Auch wenn die Produktionsprobleme zurecht für einen Taucher sorgten Mitte Juli, kann LSG zumindest Geld generieren.


    Beging mal wieder einen alten Fehler und verkaufte nach einem schnellen Anstieg ein paar Aktien (u.a. vorgestern IVN ...Grrr) und suchte stattdessen Aktien, die noch nicht recht in Gang gekommen sind. Nebst DPM (gefühlt weniger optimistisch....) habe ich gestern kurz vor Schluss noch LSG gekauft, die sich zwar auch etwas vom Tief erholten, aber hier erscheint mir noch sehr viel nach oben möglich. Als Produzent sollte für LSG irgendwo hier halt auch ein konstruktiver Boden drin sein, bei den Explorer wäre ich nicht so sicher.....

    http://www.goldroad.com.au/reports/GORAnnounce7102011.pdf


    Einmal mehr rege ich mich auf. Nicht, dass ich kein Verständnis für Unternehmen habe, die Geld brauchen. Und in dieser Branche sind nun mal PP's die Methode zum Geld aufnehmen.
    Aber für mich ist es ein Armutszeugnis, wenn man an einem Tiefpunkt Geld aufnehmen muss. Cleverere Manager nützen ein Anstieg des Kurses für ein PP.
    Ich weiss nicht, ob dies üblich ist, aber dass bestehende Aktionäre zu 0.32 ohne Gebühren Aktien zeichnen können, finde ich grundsätzlich toll. Das man aber Wohnsitz in Aus oder NZ haben muss, , um hiervon zu profitieren, ist gelinde gesagt wenger gut.....


    Ich werde nicht alt mit dieser Aktie. Ich hoffe noch auf ein paar % aufwärts, habe die Verkaufsorder schon drin.....

    Nun, da bin ich halt also mit diesem Sräd hier gelandet :thumbup:


    Mittlerweile sind Aktienindizes wider im Niemandsland anzutreffen. Allgemeine Ratlosigkeit, ob es nun endlich wieder runter geht nach den 2 verrückten Tagen oder doch eine Rally?


    Ich selbst bin auch sehr unschlüssig, doch ich könnte mir gut vorstellen, dass dieses unsägliche Griechenlanddrama nächstens in einen weiteren Akt geht, diesmal zu einem schmerzhaften Schritt vorwärts. Eigentlich muss imho jedem klar sein, dass einzig ein (Teil)-Schuldenerlass schlussendlich Erfolg versprechen kann/könnte. Selbstverständlich will niemand die Zeche bezahlen bzw. seine ehemals todsicheren Triple A - Forderungen ans Bein streichen. Dies gilt natürlich sowohl für die EU-Staaten als auch die Banken. Banken, die bei der letzten (na ja, eigentlich ist es ja die gleiche...) Krise dazu aufgefordert wurden, sichere Staatsanleihen zu kaufen, und vor wenigen Wochen wurden sie ja wieder gebeten, mitzuhelfen bei der Liquiditätsspritze für Griechenland. Ich kann mir vorstellen, dass gewisse gwiefte Banker bei solventen Regierungen (De..) Garantien oder Versprechungen bekommen haben, so dass eine Lösung nun schwieriger ist.
    Trotzdem glaube ich, dass sich was tut und der Teilschuldenerlass Tatsache wird.
    Das Szenario sieht dann folgendermassen aus: Opfersymmetrisch werden alle bluten müssen, gleichzeitig wird keine Bank fallen gelassen. Dies reicht dann für eine mehrwöchige Beruhigung an den Märkten. Aktien eher rauf, Euro rauf, Dollar runter, Bonds runter. Gold und Silber? evt seitwärts
    Bis dann irgendwann im Winter der nächste Hammer kommt. Nach wie vor halte ich Inflation für das wahrscheinlichere Szenario als Deflation. Einzig klar scheint mir, dass die Probleme so schnell nicht gelöst werden können.....

    Genau genommen sind sie nach oben gedreht... short squeeze or weiteres QE, wer weiss?


    Sowohl ein erneutes Drehen nach unten, um beim SPX die 1050 zu testen als auch die sofortige Bildung der rechten Schulter bei rund 1200 ist imho möglich.


    Doppelboden beim Gold?
    Irgendwie glaube ich nicht recht dran, Goldaktien waren so schwach heute, trotz Rally zum Ende (aber immer noch weit im Minus), ich glaube da muss noch etwas gegen unten abgearbeitet werden.


    War interessant heute, SPX deutlich im Plus, und meine PM-Aktien mehrheitlich deutlich im Minus :(

    Ganz schwache Vorstellung der Goldaktien. HUI aktuell unter 500. Das Schlimmste ist, dass es beim POG nach Bear Flag aussieht, somit noch ein weiterer Ausverkauf bevorstehen könnte/dürfte.

    Hedda, welchen Zeithorizont hast du?


    in der aktuellen Phase kann es schnell tief runter gehen, ich tendiere aber eher dazu, dass ein kurz- bis mittelfristiger Boden zeitlich recht nah ist. Was aber nicht bedeutet, dass es nicht innerhalb von 1 oder 2 Tagen nochmals 4 oder 5 % runter gehen kann. Eigentlich fehlt nur noch das capitulation low.....


    Beim SPY könte von etwas tieferem Niveau ein Welle 2 aufwärts starten bis ins 2012 zur Formung einer rechten Schulter.


    Beim AUD/JPY könnte bereits jetzt bei 72 oder 70.5 ein Boden gefunden werden, was nicht viel Downside-Potential ergibt. Zudem besteht die Gefahr einer intervention seitens der BOJ.


    Deshalb interessiert mich, welchen Zeithorizont du hast bzw. ob du ein anderes mittelfristiges Szenario siehst.


    Vielen dank für deine immer interessante Postings

    Hallo Edel
    Da hatten wir am Freitag den gleichen Gedanken. Nach der guten Eröffnung in Nordamerika im Vergleich zum Gesamtmarkt habe ich auch FNV gekauft, zudem noch AR.TO und AGI.TO. Ich denke auch, dass PM-Aktien unterbewertet sind, will aber vermeiden, dass weitere Positionen ins Minus laufen und habe einen engen SL gesetzt. Kommt hinzu, dass ich eine Heidenangst vorm Gesamtmarkt habe.


    Hierzu ein paar Sektorcharts aus den USA:
    http://stockcharts.com/h-sc/ui…41&a=231520702&listNum=61
    http://stockcharts.com/h-sc/ui…59&a=231520835&listNum=61
    http://stockcharts.com/h-sc/ui…96&a=231518705&listNum=61
    http://stockcharts.com/h-sc/ui…34&a=231520478&listNum=61
    http://stockcharts.com/h-sc/ui…54&a=231520759&listNum=61


    oder in einer anderen Form Techs
    http://bpt-images.s3.amazonaws.com/0020385001317416320.png
    oder Apple, der Musterknabe
    http://bpt-images.s3.amazonaws.com/0602200001317416015.png


    Das sieht mir danach aus, dass es runtergeht, und zwar eher früher als später, und dies auch ziemlich stark. Würde mich gar nicht wundern, bereits am Montag ein gap down zu sehen.
    Ob dann Minenaktien sich halten könnten oder gar sich vom Markt lösen und nach oben drehen, ist fragwürdig.


    Da PM-Aktien zwar noch weiter runter gehen, aber einerseits nahe an einem Tief sein und andererseits den Gesamtmarkt outperformen sollten, macht evt. auch folgende Strategie Sinn. Kauf von liquiden und profitablen Produzenten (ohne Stoploss), gleichzeitig den Gesamtmarkt short gehen zur Absicherung. Da sollte dann nicht viel anbrennen können.

    Goldie, für einige mag dies die Lösung sein,für mich taugt dies nicht, da einerseits mir dies zu simpel oder gar engstirnig ist (warum nicht den Horizont erweitern und anderes auch in Betracht ziehen, sei es fürs Erste z.B. andere Edelmetalle oder gar Rohstoffe.....) und andererseits Situationen ändern können und werden, deshalb immer wieder hinterfragt und optimiert werden muss.


    Aurum non olet. Mir selbst geht es nicht so sehr darum, bis ins Kleinste Maximierung zu betreiben. Ob es 1.5 oder 2 % gibt irgendwo, ist für mich nicht entscheidend. Für mich interessant ist die Entwicklung der Realwirtschaft sowie die Einflussnahme der Machtfaktoren darauf. Das Resultat ist, dass anlagetechnisch Vermögen vernichtet und geschaffen wird, aufgrund von gewünschten Effekten (auch aufgrund der Einflussnahme der Regierungen, Notenbanker....) und auch aufgrund von unerwünschten Effekten, wenn der Schuss nach hinten los geht (was zwangsläufig der Fall sein wird....) Das Problem ist die Schwierigkeit vorherzusehen, wie diese Verschiebungen/Umwälzungen verlaufen werden.


    Aktuell die grösste Bewertungsunverhältnismässigkeit sehe ich nicht in Gold und Silber (obwohl es sein kann oder wohl auch ist, dass manipulative Kräfte am Drücken sind, aber was ist die "richtige "Bewertung? ), sondern bei langfristigen amerikanischen Staatsanleihen. Eine unglaubliche Blase, aber ich frage mich, ob und wann diese platzt bzw. was bis dahin und nachher geschieht. Die Manipulation dieses Marktes ist frech und man kann es sehen und wenden wie man will, es ist unmöglich, in die rund 2 % Zins, die eine 30 jährige US- Staatsanleihe abwirft, einen Realzins, die Inflation und das Bonitätsrisiko hineinzupacken. Das heisst möglich schon, aber der Realzins wäre dann minus mehrere Prozent. Wer will dies schon auf die Dauer?
    Insbesondere das Bonitätsrisiko der USA müsste mit mehreren Prozenten zu Buche stehen, hier wird hochgradig schöngeredet und manipuliert (inkl. Ratingagenturen).


    Also, wohin geht die Reise?

    Ich weiss nicht, ob hier einerseits darüber diskutiert werden will und andererseits ob dies der richtige Themenbereich ist, aber schauen wir mal, ob etwas daraus wird...


    Mich interessiert stark die Frage der Asset Allocation, und zwar nicht nur im Edelmetallbereich, sondern über alle Klassen, insbesondere


    - Edelmetalle


    - Edelmetallaktien


    - Rohstoffe


    - Rohstoffaktien


    - "normale Aktien"


    - Obigationen


    - Fiat/Währungen


    Ich selbst bin kein Goldbug, der alles auf diese Karte setzt, kann mir auch durchaus Szenarien vorstellen, in denen man Schiffbruch erleidet mit Edelmetallen. Bis anhin ging ich davon aus, dass diese aktuelle Krise, die ja nicht überraschend kam, anders ablaufen würde als 2008. Die 2008-er Krise war ja geprägt durch Deflation, USD und harte Währungen sowie Obligationen waren die Gewinner. Aktien, Edelmetalle/Rohstoffe waren die Verlierer.


    Nun ist mein bevorzugtes Szenario eine Phase mit Stagflation, das heisst Inflation und gleichzeitig auch stagnierende/rezessive Wirtschaft mit folgenden Auswirkungen auf die Vermögensklassen:


    Fiat runter, Aktien (meist) runter, Obligationen runter, Edelmetalle rauf, Rohstoffe ? , Edelmetallaktien ? oder unterschiedlich (Produzenten rauf)


    Bis anhin kam es ganz anders. Staats-Obligationen boomen, eigentlich völlig unverständlich angesichts der Verschuldungen, Aktien haben ihr Top erreicht und zeigen nach unten, Silber dasselbe, nun ist vor ein paar Tagen auch Gold eingebrochen, Edelmetallaktien seit längerem eher schwach, auch wenn die grossen Produzenten dem Gold folgten und erst vor ein paar Tagen eingebrochen sind. Die letzten Tage erinnerten stark an die Krise 2008. Steht erneut eine Phase der Deflation vor der Tür und die letzten Tage sind die Vorboten der nächsten Deflations-Krise?


    Angesichts der Marktmanipulationen, und ich rede weniger von Gold und Silber, sondern vor allem von Staatsobligationen, scheint es tatsächlich so, dass man eine Krise zwar nicht abwenden, aber durchaus gewisse Assetklassen über lange Zeit stark beeinflussen bzw. deren Preis bestimmen kann.


    Noch denke ich, dass im Verlauf dieser Krise sich eher früher als später das Vermögen von Staatsobligationen und Cash abwendet zu Edelmetallen und evt. auch Sachwerte, Immobilien, evt. sogar gewisse Aktien, einhergehend mit notwendigen Unternehmens- und evt. auch Staatsbankrotten und einer wohl überfälligen neuen Weltordnung.


    Aber meine Zweifel sind gestiegen, vielleicht gelingt den Trotteln an der Spitze der Welt ja tatsächlich durch Verschleierungen und Verzögerungen die Zerstörung der Massen, aber vorerst halt die Erhaltung ihrer Macht. Und so könnte das Deflationsszenario durchaus noch für eine Weile seine Gültigkeit haben.


    Ich würde mich über eine Diskussion hierüber freuen

    Danke Hedda


    Immer wieder interessant, deine Einschätzungen. Ich denke ebenfalls, dass Aktien noch etwas höher gehen werden. Hauptgrund für meine diesbezügliche Mutmassung ist der Euro bzw. der USD (USD sollte jetzt in Korrektur sein nach 5. Welle...)


    Der EUR/USD hat den Abwärtstrend durchbrochen und ich sehe so rund 139.5 als mögliches Ziel. Dies dürfte noch ein paar Tage dauern, dementsprechend könnten auch Aktien durchaus noch 5% oder mehr machen.


    Wie sich Gold/Silber verhalten werden, ist mir unklar. Worin begründet sich deine Meinung, dass Gold/Silber noch ein leg runter haben werden? Aufgrund der fehlenden 5. Welle abwärts oder aufgrund der relativen Schwäche aktuell zu allen andern Anlagen?

    Wie Lucky möchte auch ich dir ein Kompliment aussprechen, Hedda.


    Meine Wenigkeit hat das Pulver längst verschossen, meine Minenaktien sind abgestürzt, bin froh wenn ich nach einer Erholung mit einem kleineren Minus rauskomme.......


    Einmal mehr habe ich es verpasst, frühzeitig Kasse zu machen. Ich fühlte mich mit einigen Explorern nicht mehr wohl (siehe Explorer-Sräd), wollte mich aber nicht trennen bzw. erst nach einer Erholung, die nicht kam, im Gegenteil.


    Offenbar bist du gegen die allgemeine Überzeugung hier der Meinung, dass die Korrektur noch nicht ausgestanden ist. Ich selbst stehe in der Mitte, weiss nicht, in welches Lager ich gehen soll. Habe ins fallende Messer noch GLD gekauft, will dies aber wieder verkaufen, sollte es noch 1- 2 % höher gehen. Short Gold möchte ich aber nichts ein....

    Homm, die Geldschleusen sind schon seit Jahren geöffnet, trotzdem ist es möglich, dass die deflationären Kräfte sich durchsetzen, wie es in der Krise 2008 der Fall war. Danach mit der Erholung kam natürlich das Gegenteil, sprich starke Inflation.


    Nach wie vor mag ich noch nicht recht daran glauben, aber die letzten Tage zeigten wieder mal, dass nicht alles logisch verläuft. Wie ist es denn möglich, dass amerikanische Staatsanleihen kaum Zins abwerfen, obwohl wir uns (zumindest bis jetzt...) in inflationärem Umfeld bewg(t)en und objektiv gesehen das Rating der USA ein Witz ist?


    Die Antwort ist natürlich, dass das Establishment mit Politik, Ratingagenturen und Banken den Markt manipuliert.


    Um zum Thema Inflation/Deflation zurückzukommen. Könnte es nicht sein, dass die Inflation bei den Banken "hängenbleibt" bzw. all die Milliarden in die Banken fliessen, aber nicht weiter, so dass sich Deflation breit machen kann?


    Um zur Charttechnik zurückzukommen, schliesslich ist dies ein Chartsräd :D


    Wenn nun Gold und Silber nach oben dreht, und zwar diese Woche, zeigen die Charts eine normale a-b-c-Korrektur, und ich glaube noch immer an eine stark inflationäre (bzw. stagflationäre) Zukunft mit Gold und auch Silber mit stark steigenden Preisen. Aber diese Korrektur darf nicht mehr lange dauern, sonst gebe ich Alternativszenarien immer grössere Chancen....... auch wenn uns allen dies als unwahrscheinlich, wenn nicht gar unmöglich erscheint

    Stellvertretend für viele Aktien habe ich First Majestic herausgesucht.


    Der Chart sieht miserabel aus. Support bei 19.70$ ist gefallen, das (ansteigende) Dreieck wurde nach unten verlassen. 20 MA crosste den 50 MA nach unten, mittlerweile auch unter dem 200 MA. So ziemlich die letzte Chance dürfte der Bereich um 16.20$ sein, eine horizontale Unterstützung. Wenn es dort nach oben dreht, könnte man die ganze Konsolidierung seit März wohl EW-technisch als Flat ansehen.


    Mir erscheint nun aber die Wahrscheinlichkeit eines Endes des Bullenmarktes viel grösser als noch vor drei Tagen. Bei First Majestic könnte nun bei 18 bis 20$ der Deckel sein, der nicht mehr geknackt wird.


    Bei den Metallen Gold und Silber könnte es immer noch sein, dass es sich um eine normale a-b-c Korrektur handelt und diese nun beendet ist oder kurz vor Beendung steht, trotz der Kursstürze. Insofern ist noch nicht völliger Pessimismus angesagt (auch für mein tiefrotes Depot..... ich wurde auf dem falschen Fuss erwischt).


    Nun weg von den Charts, ich hoffe, es sei hier erlaubt: Ich bin bisher davon ausgegangen, dass wir uns auf inflationäre bzw. stagflationäre Zeiten einstellen können, und Gold/Silber und PM-Aktien die richtige Lösung sein werden. Nun erscheint mir dies nicht mehr so klar. Deflation wie 2008 ist noch immer eine Möglichkeit. Entweder waren die letzten 2 Tagen ein Vorgeschmack für die nächste deflationäre Krise, oder die 2 Tage waren eine Ausnahme und mein ursprüngliches Szenario tritt ein.


    Wir werden sehen, so oder so müsste die Umkehr bald kommen, meines Erachtens muss nächste Woche im Plus sein, wie Dionicar schon schreibt.

    Edel, ich gebe dir recht, dass die kleinen ihre Phasen haben, in denen sie die Grossen um Weiten outperformen. Ohne grosses Research zu betreiben behaupte ich aber, dass dies nur in Phasen passiert, in denen Aktien allgemein nach oben gehen, sprich die Risikoaversion klein ist, sprich keine Krise herrscht. Ich schliesse es zwar nicht aus, aber ich zweifle daran, dass Aktien in nächster Zeit gut performen werden.
    Im Gegensatz zu den Produzenten, die dem hoffentlich aufwärts gehenden POG folgen werden.

    schöner Chart, Edel.


    Unabhängig von der Phase/Kategorie des Explorationsgrades erscheint mir trotzdem, dass v.a. die Angelsachsen mehr in folgenden Kategorien denken:
    - Pennystocks (bis 1$)
    - kleine Aktien (1 - 5$)
    - mittlere Aktien (5-20 $)
    - grosse Aktien (ab 20$)


    Je kleiner die Aktie (nicht market cap, sondern Wert einer Aktie) desto mehr Gesamtmarktbeta (nicht nur PM-Marktbeta). Insbesondere wenn es runter geht, bzw. der Gesamtmarkt risikoavers wird, kommen auch die Kleinen unter die Räder, egal wie der POG steht. Je grösser die Aktie, desto mehr orientiert sich der Kurs dem POG.


    Warum die Unternehmen nicht weniger Aktien Umlauf haben, dafür einen höherer Wert pro Aktie haben, weiss ich auch nicht.