Beiträge von urai

    @All Vielen Dank für die Feedbacks und die Unterstützung


    ADR und POLY-Besitzer sitzen jetzt im [b]«gleichen Boot».


    Mutmasslich gibt es jetzt eine Baustelle weniger: In einer Mail an einen User im Nachbarforum w:o hat BNY Mellon bestätigt, dass die Bank ex ADR direkt Zertifikate für die hinterlegten Aktien ausstellen würde. Verbunden mit der Aussage sind klare Handlungsanweisungen an die Depotbanken, welche an die Settlement-Firmen wie Clearstream und Eurostream zu übermitteln sind.


    Damit sitzen die Besitzer von ADR-POLY und von POLY wieder im gleichen Boot. Unser (gemeinsames) Problem sind – wie gestern schon festgestellt – die Compliance Abteilungen von Clearstream und Eurostream.


    Weiteres Vorgehen:
    Nach dem 30. Mai 2023 braucht es eine neue Runde an Anfragen an die Depotbanken für das Ausstellen von Zertifikaten. Falls dies nach wie vor (ADR und POLY) verweigert werden sollte, sind genaue Begründungen zu verlangen. Sollten es wirklich (wieder) Clearstream und Eurostream und Konsorten sein (vielleicht liest jemand von diesen «Brüdern» hier mit; obwohl in den Compliance Abteilungen sitzen vorwiegend «Brüderinnen») dann könnte man wieder an IR Polymetal International gelangen.


    Ich denke, sobald sich das Problem «Settlement» für das Ausstellen von Zertifikaten gelöst haben sollte, werden wir wahrscheinlich eine Annäherung an den Kurs an der MOEX sehen. Aktuell 670 Rubel resp. 6.70 GBP. Dafür lohnt es sich «zu kämpfen».


    Noch eine Klarstellung zu den «Aktien-Zertifikaten»
    Es gilt zuhanden dem «Bodenpersonal» der Depotanken noch ein Missverständnis zu klären: «Aktien-Zertifikate». Das sind keine Wertpapiere und es handelt sich schon gar nicht um die physische Auslieferung von POLY-Aktien.


    Denn es geht um Folgendes:
    Mit dem namentlichen Ausstellen des Zertifikates erfolgt gleichzeitig der namentliche Eintrag im Aktienregister von Polymetal International. Dies ist notwendig, da die AIX (Kasachstan) keine Sammelverwahrung – repräsentiert bspw. durch Clearstream, Euroclear etc. – akzeptiert.


    An der AIX muss zwingend der namentliche Eintrag erfolgen. Dafür hat Polymetal zusammen mit der AIX auf der Basis der Taby App eine Lösung entwickelt. Denn ganz am Anfang muss auf der Tabys App ein von Polymetal gelieferter Code eingegeben werden.


    Vor der Registrierung ist es für den Aktienbesitzer ein Bestätigung, wonach er im Aktienregister von Polymetal International eingetragen ist und er die Registrierung an der AIX veranlassen kann (Tabys App). Nach der Registrierung sind die Zertifikate nutzlos – höchstens noch als Erinnerung zum an die Wand «nageln».



    urai

    Das bringt so in der Form wahrscheinlich nichts, weil als Korrespondent nicht der "beneficial holder", sondern nur der Broker entsprechend handeln (und verhandeln) kann. Auf die Abwicklungssysteme haben halt nur die Banken/Broker Zugriff. Nur zu sagen "Hallo, hier bin ich, das will ich" hilft da leider nicht weiter, sondern streut Sand ins Getriebe. Wenn überhaupt Antwort kommt, dann sicher nach Wochen: "Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker - äh, Bänker"...
    Als Teilnehmer in diesem Sammelverwahrungsgedöns bist Du eben auf den guten Willen Deiner Bank angewiesen. Und selbst wenn Du jahrelang fleißig Gebühren gezahlt hast - wenn es in Arbeit ausartet, ist es für die einfacher, Dich abzuweisen... :wall: ...das ist knallhartes Business. Daß man dadurch natürlich auch Kunden und Umsatz riskiert, juckt doch den Mitarbeiter an der Front überhaupt nicht.

    Vielen Dank; da hast Du schon recht @Pindar mit der Mail an BYN. Nur, jetzt können wir noch reagieren. Und immerhin hat Polymetal vorgeschlagen, wenn es Fragen bzgl. ADR-Programm geben sollte, sich an BNY Mellon zu wenden. Und wenn man den Text genau liest, geht Polymetal sogar davon aus, dass direkt ein Zertifikat ausgestellt werden könnte (Konjunktiv) - und nicht den Umweg über den Tausch in eine POLY-Originalaktie.

    Ich hatte in den letzten Stunden einen intensiven e-Mail Kontakt mit dem Head IR Polymetal. Er hat sich auch zu den ADR's geäussert. Zusammenfassend hier das Ergebnis der letzten Abklärungen zu den ADRs. (sinngemässe Übersetzung):


    "Wir haben gerade mit BNY gesprochen, die sich um unser ADR-Programm kümmern. Sie teilten uns mit, dass sie bereit seien, Anträge auf Umwandlung von ADRs in Stammaktien zu bearbeiten, und dass ihre Kanäle (sowohl Euroclear als auch Clearstream) offen seien. Sie haben heute auf unsere Anfrage mit Clearstream gesprochen und Clearstream hat bestätigt, dass sie die Aktie weiterhin bewegen und keine Blockaden sehen."


    Ich halte keine ADR. Aber wenn ich hätte, würde ich mich mit der BNY Mellon in Verbindung setzen: DRRussiaInquiries@bnymellon.com


    Bezüglich der Originalaktien steht das "team supporting/advising the redom" Polymetal International im Kontakt mit Clearstream und Euroclear, damit allfällige Missverständnisse bezüglich der rechtlichen Auslegung der Sanktionen beseitigt werden können. Aber am Schluss sind es die Compliance Officers von Clearstream und Euroclear welche entscheiden werden. Das sind keine staatlichen Organe - sondern private Firmen. Ich gehe nach wie vor von den drei Optionen in meinem Beitrag 593 aus.


    urai

    Die Antwort von Evgeny, Head IR, ist schon gekommen (Auszug, online Translation):



    "Lassen Sie mich Ihren Fall an unser Rechtsteam weiterleiten und sehen, was dagegen getan werden kann.


    Bitte beachten Sie in der Zwischenzeit die allgemeinen Sanktionshinweise, die wir gestern auf unserer Website veröffentlicht haben. Vielleicht hilft es bei Gesprächen mit Ihren Banken/Maklern."



    Hier ist das Dokument, welches auf der Website von Polymetal International abgerufen werden kann:
    https://www.polymetalinternati…older_sanction_advice.pdf


    Es handelt sich um dasjenige Dokument, worauf bereits @Real de Catorce im Beitrag Nr. 591 Bezug genommen hatte. Kurzfassung: POLY-Aktionäre verstossen bei der geplanten Re-Dom gegen keine EU-Sanktionen, sofern vor dem 16.12.2022 gekauft.


    Wichtig ist, dass das Problem "Clearstream" bei Polymetal International adressiert ist. Jetzt verbleiben knapp 2 Wochen bis zum AGM-Re-Dom-Entscheid. Ich gehe nach wie vor davon aus, dass mindestens unsere Eigentumsrechte geschützt sind.


    urai

    Leute, ich denke wir haben jetzt das "Hauptproblem" identifiziert: Clearstream.


    Daher habe ich mich entschlossen, dem Head Investor Relations zu schreiben - auf englisch. Sobald ich eine Antwort erhalten, werde ich diese hier einstellen. Nachfolgend der Text in deutscher Sprache.


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    Re-Domizilierung Polymetal: Problem Clearstream.


    Lieber Evgeny


    Im Sinne nicht präjudizierender Sofortmassnahmen haben viele Aktieninhaber im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich und der Schweiz) Kontakt mit den Depotbanken aufgenommen. Dabei ging es insbesondere darum, die von Polymetal International entwickelte Lösung vor dem Entscheid am 30. Mai 2023 anlässlich des AGM vorzubereiten: Bezug des Aktien-Zertifikates, gleichzeitiger namentlicher Eintrag ins Aktienregister von Polymetal International und anschliessend Registrierung an der AIX, Kasachstan mittels Tabys App.


    Dabei zeigte sich einheitlich: Den Depotbanken sind die Hände gebunden. Hauptverantwortliche für die totale Blockade ist die Clearing- und Verwahrstelle Clearstream. Dieses (private) Unternehmen verweigert uns Aktionären seit dem Februar 2022 das Settlement in POLY-Aktien, unter anderem ist keine Handel und kein Übertrag möglich. Die Depotbaken haben anschliessend (gezwungenermassen) die POLY-Aktien gesperrt.


    Dazu habe ich jetzt zwei Fragen beziehungsweise Erwartungen:


    • Kann Polymetal International Kontakt mit Clearstream aufnehmen und die Rechtslage bezüglich Einhalten des Sanktions-Regimes so weit klären, damit nach dem 30. Mai 2023 Clearstream Aktien-Zertifikate – wie von Polymetal International geplant – ausstellt?
    • Falls die Aktien weiterhin durch die Depotbanken blockiert bleiben - auf Weisung Clearstream - und eine Buchung einer allfälligen Dividende nicht möglich sein sollte, wie würden die betroffenen Aktionäre behandelt?


    Mir ist klar, dass die aktuelle Lage für Polymetal nicht einfach ist. Trotzdem ist es dem Unternehmen gelungen, unter den gegebenen Umständen eine pragmatische, situationsgerechte Lösung zu entwickeln. Für eine erfolgreiche Umsetzung müsste jetzt noch das Problem «Sturheit von Clearstream» angegangen werden.


    Ich danke Ihnen für Ihren Support und die grossartige (operative) Leistung des Unternehmens sowie den perfekten Service von Investor Relations. Auch bedanke ich mich bei Ihnen dafür, dass sie sich Zeit nehmen und mir ein kurzes Feedback geben.


    Freundliche Grüsse


    xxxxxx xxxxxx

    Vielen Dank @Adamantium


    Die (jetzt ausführliche) Antwort von ING macht Sinn und ist nachvollziehbar. Danach sieht es wie folgt aus:


    1. Die Hauptverantwortliche für Blockierung (seit Ende Februar 2022) ist Clearstream.


    2. Wenn POLY im Depot (sperrt) verbleibt, sind die Eigentumsrechte auf jeden Fall gewahrt.


    3. Sobald das juristische Splitting bei Polymetal International etwa in 18 Monaten erfolgt ist, sollte POLY-K wieder frei handelbar sein.


    4. Clearstream wird ihre (unmögliche) Haltung erst überdenken - und allenfalls Weisungen an die Depotbanken erteilen, wenn Polymetal International die Re-Domizilierung rechtsgültig entschieden hat, nach dem AGM 30. Mai 2023.


    urai

    Mir ist klar, dass wir hier im Sinne einer Eventualplanung handeln und dabei die involvierten Organe möglicherweise "überfordern". Grundsätzlich gibt es drei Optionen für Halter von Originalaktien POLY. Wichtig dabei ist, dass das Eigentum gesichert bleibt:

    1. Verbleib im Depot, jedoch (wahrscheinlich) gesperrt.
    2. Aktien-Zertifikat und Registrierung an der AIX via Tabys App.
    3. Übertrag auf einen Broker, welcher in Kasachstan handeln kann, z.B. Freedom Finance, Deutschland

    Ich denke wir sollten mit einem «blauen Auge» davon kommen. Verbindliche, belastbare Entscheide mit verbindlichen Weisungen an die Depotbanken wird es auf jeden Fall erst nach dem AGM am 30. Mai 2023 geben.


    urai
    P.S. Für Halter von ADR empfehle ich wie schon erwähnt, sich direkt an die BNY Mellon zu wenden.
    E-Mail: DRRussiaInquiries@bnymellon.com
    P.P.S. Vielen Dank für die Feedbacks und die interessante Diskussion.

    Danke @Wurschtler


    Es zeichnet sich immer mehr ab, dass Euroclear (Deutsche Börse) die Verantwortung trägt. Euroclear macht die Vorgaben, bspw. die Blockierung des Handels ex DACH-Banken im Februar 2022. Wie schon erwähnt ist mir klar, dass wir für Weisungen (zu) früh dran sind. Ganz offensichtlich handeln die DACH-Banken nicht eigenständig. Ist natürlich sehr bequem. Also kommt es jetzt drauf an: Was macht Euroclear nach den mutmasslichen Entscheiden am 30. Mai 2023. Vorher wäre es wirklich an der Bank, die Zertifikate zu bestellen und heraus zu geben. Chancen dafür wahrscheinlich gleich Null.


    urai
    P.S. Das emittierende Unternehmen müsste allenfalls bei den DRs (GDR, ADR) kontaktiert werden.
    P.P.S. Falls es keine Zertifikate geben sollte und POLY im Depot (gesperrt) verbleibt; auch gut. Warte ich halt auf das juristische Splitting in POLY-K und POLY-R. POLY-K sollte dann wieder ohne Einschränkungen verfügbar sein, da wieder an der LSE London kotiert - so zumindest der Plan von Polymetal.

    Genau @Wurschtler


    Im Nachbarforum w:o hat ein User eine Antwort von Freedom Finance Germany GmbH gepostet - inkl. E-Mail-Adresse. Bei Freedom Finance handelt es sich um einen Broker, welcher von Polymetal International empfohlen wurde. Freedom ist an der AIX, Kasachstan akkreditiert. Der Vorteil der Broker-Lösung, gegenüber der Registrieren des Zertifikates via Tabys App ist, dass Polymetal an der AIX gehandelt werden könnte.


    Für mich ist diese Lösung eine Rückfallebene (Plan B) falls Zertifikat und Tabys App NICHT funktionieren sollte. Das erstrangige Ziel dabei für mich bleibt: Sicherung der Polymetal International Aktien und Sicherstellung, allfällige Dividenden erhalten zu können.


    urai
    P.S. In der Mail wurde ausdrücklich die Umwandlung der DR's in Originalaktien erwähnt (GDR, ADR)

    Gerne haben wir für Sie recherchiert:


    Aktuell liegen uns keine Informationen zu der Maßnahme vor.


    Bitte beachten Sie, dass wir keine Auslieferung von Zertifikaten oder Eintragungen in ein ausländischen Aktienregister vornehmen.

    Danke @Adamantium für Dein Feedback.


    Die Antwort von ING ist nicht nachvollziehbar. Die haben nicht begriffen worum es geht. Daher empfehle ich dringend, nochmals nachzufassen.


    Es geht eben NICHT darum, dass ING eine Eintragung in ein ausländisches Aktienregister vornehmen muss. Sondern es geht darum, dass Du das Zertifikat für Deine POLY-Aktien verlangst. Ich empfehle den Hinweis zu machen, dass ab 17. Juli 2023 POLY von der LSE London-Börse genommen und neu an der AIX in Kasachstan primär notiert ist. Und frage an, ob POLY unter diesen Umständen in Deinem Depot belassen werden können. Das wäre natürlich die allerbeste Lösung.


    Denn jetzt sind Deine Aktien nicht unter Deinem Namen eingetragen, sondern gesammelt via Computershare bei Polymetal im Aktienregister. Dies bedeutet, die ING muss das Aktienzertifikat nicht selber ausstellen - sondern sie muss es bei Computershare verlangen. Die Eintragung erfolgt dann automatisch ins Aktienregister von Polymetal durch Computershare. Die Eintragung ins Aktienregister bei der AIX erfolgt dann durch Dich via Tabys App, sobald Du im Besitz des Papier-Zertifikates bist.


    Wenn ich mich richtig erinnere, hatte die Auslieferung der Papier-Zertifikate sogar bei Evraz funktioniert - und diese Firma ist namentlich sanktioniert. Daher ist es schon möglich, dass Computershare jetzt auf den Aktionärs-Beschluss Ende Mai von Polymetal erwartet. Und es dann von Computershare eine Information zu der Massnahme gibt. Denn die Zeit reicht dann bis zur Dekotierung per 17. Juli 2023 aus, um die Zertifikate auszustellen.


    urai
    P.S. Ich hatte am Donnerstag bei meiner Bank nachgefragt, ob POLY in meinem Depot bleiben könnte, falls neu an der AIX in Kasachstan Antwort Freitag: Nein, geht nicht.
    P.P.S. Ich hatte dann am Samstag per Chat den Muster-Text eingestellt. Dazu habe ich bis jetzt noch kein Feedback erhalten.
    P.P.P.S. Mir ist schon klar, dass wir zu früh dran sind. Zuerst braucht es den Beschluss Ende Mai. Aber diese "Brüder", welche ohne Vorwarnung im Februar letzten Jahres den Handels-Stopp in POLY verfügt hatten, sollen frühzeitig wissen, dass hier ein Case auf sie zukommt.
    P.P.P.P.S. Der Kurs hat sich inzwischen vom Taucher letzten Mittwoch wieder schön erholt.

    Was ich mich noch frage:
    Was genau passiert, wenn wir nichts unternehmen?
    Wäre ein Zwangsverkauf rechtlich überhaupt zulässig? Oder müsste der Registrar nicht ohnehin ein physisches Aktienzertifikat ausstellen, weil er das nicht darf?

    Vielen Dank @Wurschtler für Dein Feedback


    Du hast Die Problematik genau getroffen. Im Grundsatz hast du recht: Polymetal ist nicht sanktioniert - also müsste die Verwahrstelle physische Zertifikate herausgeben. Die Gefahr einer Zwangsliquidation sehe ich bei der Originalaktie wesentlich geringer als bei den ADRs.


    Denn es wäre ja auch möglich, ein Konto bei einem Broker mit Zugang zu Kasachstan zu eröffnen. Polymetal empfiehlt bspw. Freedom Finance, Hayk oder Wood. Dann müssten die Aktien auch namentlich übertragen werden. Denn bei der AIX können Aktien nur namentlich ins Register eingetragen werden - und nicht pauschal durch eine Verwahrstelle.


    Ich werde die Eröffnung eines Kontos bei den genannten Broker nicht in Betracht ziehen. Denn dann muss man noch viel mehr Daten angeben - und das möchte ich nicht. Daher ist die Tabys-Lösung von Polymetal bestechend. Musste ich auch zuerst draufkommen.


    urai

    Fortsetzung und Schluss ...



    Fazit:
    Die grösste Hürde ist, das Zertifikat in Papierform zu erhalten – mit dem gleichzeitigen Eintrag ins Aktienregister von Polymetal unter unserem Namen. Daher empfehle ich dringend, sich damit umgehend an die Depotbank zu wenden und dieses Zertifikat zu verlangen. (Mustertext siehe unter P.S.)


    Anschliessend muss bei Polymetal der Access Code wie folgt anbegehrt werden:


    E-Mail Adresse: redom@polymetalinternational.com


    Betreff: Tabys access code request


    Daten:
    First name
    Last name
    Date of birth
    Mobile number with a country code •
    E-mail




    urai


    P.S. Mustertext zuhanden Depotbank:
    Antrag zum Bezug von Aktienzertifikaten für Polymetal International


    Guten Tag


    1. Sachverhalt:
    Polymetal International plant seinen Geschäftssitz von Jersey, GB nach Astana, Kasachstan zu verlegen. Am 30. Mai werden am AGM die Aktionäre über den Antrag des BoD befinden. Ich gehe davon aus, dass dieser Antrag - unter den gegebenen Umständen - durchkommt. Mit der Verlegung des Geschäftssitzes erfolgt die wahrscheinliche Dekotierung von POLY an der LSE in London. Gleichzeitig erfolgt die primäre Kotierung an der Börse von Kasachstan, AIX in Astana. Ihr Finanzinstitut bietet die Börse AIX via Broker nicht zum Handeln an. Dadurch kann die Originalaktie Polymetal International nicht mehr in meinem Depot gehalten werden.


    2. Problematik:
    Aktuell kann das Aktienregister von der (mutmasslichen) Verwahrstelle Computershare nicht elektronisch und automatisch an die AIX verschoben werden. Zusätzlich müssen die Aktien von privaten Anlegern namentlich ins Aktienregister der von Polymetal International und anschliessend ins Aktienregister der AIX eingetragen werden.


    3. Unternehmenseigene Lösung Polymetal International:
    Das Unternehmen hat die Problematik erkannt und bietet für private Anleger eine Registrierung der Aktien via der Tabys App der AIX. Voraussetzung dafür ist, dass die Aktien namentlich verbrieft sind und in der Folge ein «auf den Namen lautendes» Aktienzertifikat ausgestellt wird – in Papierform. Mit der Ausstellung des Aktienzertifikates erfolgt gleichzeitig der (zwingende) namentliche Eintrag im Aktienregister von Polymetal International.


    4. Antrag:
    Hiermit beantrage ich, das auf mich ausgestellte Aktienzertifikat in Papierform für meine im Depot gehaltenen Polymetal International Aktien termingerecht zu erhalten.


    5. Dazu ergänzend meine Fragen:


    1. Was muss ich konkret beachten und unternehmen, damit ich das beantragte Aktienzertifikat erhalten kann?
    2. Welche Fristen muss ich zwingend einhalten?
    3. Mit welchen Kosten muss ich rechnen?



    6. Meine Erwartung:
    Seit über einem Jahr bietet Ihre Bank den Handel mit Polymetal Aktien nicht mehr an. Obwohl Polymetal nicht sanktioniert wurde und der Handel an der LSE (London) mit ausgewählten Brokern weitergeführt wurde. Der damalige Stopp im Februar kam absolut überraschend und ohne jede Vorwarnzeit – und kann nicht nachvollzogen werden.


    Daher bitte ich Sie höflich, diesem Case und meinem Antrag gebührend Beachtung zu schenken. Und ich erwarte eine kundenfreundliche Lösung. Auch erwarte ich, dass Sie mich über erfolgte Schritte zeitnah informieren. Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihren Support und Ihr Verständnis für die nicht ganz einfache Situation als aktueller Aktionär von Polymetal International.



    Freundliche Grüsse
    Vorname Name


    P.S. Mein Vorgehen zur Registrierung bei der AIX wird sich nach folgendem Guide richten:
    https://www.polymetalinternati…/files/en/Tabys_guide.pdf


    P.P.S. Hier die Ausführungen von Polymetal International zur geplanten Re-Domilizierung:
    https://www.polymetalinternati…domiciliation_QAs_eng.pdf

    Fortsetzung …




    Ich gehe von folgenden Fakten aus:


    1. Weder Polymetal International noch Directors/Officers noch ICT mit Oligarch Alexander Nesis sind vom Westen per dato sanktioniert.


    2. Polymetal International wird an der LSE ganz normal gehandelt. Der von den DACH-Banken beauftragte Broker verweigert jedoch jeglichen Handel. Wahrscheinlicher Grund: Compliance und Angst gegen das Sanktionsregime verstossen zu können.


    3. Am 30. Mai 2023 entscheiden die Aktionäre über eine Re-Domizilierung von Polymetal International von Jersey nach Astana, Kasachstan.


    4. Per 17. Juli 2023 werden POLY an der LSE dekotiert. Die primäre Kotierung erfolgt an der AIX, Kasachstan.


    5. Die DACH-Banken werden POLY ex AIX (wahrscheinlich) nicht mehr im Depot weiterführen. Wurde mir gestern so (für mein Depot) von meiner Bank bestätigt.


    6. Das Aktienregister von Computershare wird zum Aktienregister an die AIX verschoben. Jedoch werden die Aktien unverbrieft (keine namentliche Urkunde, kein namentliches Schriftstück) eingetragen. Bedeutet: Unser Name erscheint NICHT automatisch im Aktienregister der AIX.


    7. Dies hat zur Konsequenz, dass wir DACHler unseren Besitz gegenüber dem Aktienregister an der AIX «beweisen» müssen. Dies erfolgt durch den Abgleich mit dem Aktienregister von Polymetal International.


    8. Das geht jedoch nur, wenn die Aktien unter unserem Namen beim aktuellen Aktienregister (geführt durch Computershare) aufgeführt sind. Mit dem Ausstellen des Papierzertifikates werden wir gleichzeitig mit unserem Namen im Aktionärsregister – u.a. auch bei Polymetal International – eingetragen.


    P.S. Offen ist aktuell, ob es möglich ist, dass diese Depotstellen das Aktienregister rechtlich konform elektronisch an das Aktienregister der AIX übermitteln können. Das wäre der einfachste Weg – auch für uns. Aber das ist völlig offen – und leider erfahrungsgemäss nicht erwartet werden.



    9. Dies hat jetzt zur Konsequenz, dass wir von unseren Depotbanken «verlangen» müssen – und zwar vor der Dekotierung an der LSE vom 17. Juli 2023 – dass uns Zertifikate (papiermässig) ausgehändigt werden. Mit der Aushändigung wird unser Anspruch gleichzeitig im Aktienregister von Polymetal International verbrieft.


    10. Anschliessend müssen wir unseren Anspruch beim Aktienregister an der AIX eintragen. Dazu gibt es eine App: Tabys App. Diese App registriert unsere Aktien bei der AIX und stellt die Zahlung der Dividende via der registrierten Kreditkarte sicher.


    Polymetal hat dazu einen Leitfaden (Guide) herausgegeben:https://www.polymetalinternati…/files/en/Tabys_guide.pdf



    11. Bevor die App heruntergeladen und aktiviert wird (nach dem 30. Mai 2023) braucht es zuerst folgende Schritte (ex Seite 2 Tabys App Guide von POLY):


    HOW TRANSFER OF SHARES TO AIX CSD WORKS THROUGH TABYS


    Anschliessend Tabys App herunterladen und im Schritt Nr. 6 den von POLY erhaltenen Code einfügen. Der Guide erklärt Schritt für Schritt welche Angaben gemacht werden müssen. Ich bin den durchgegenagen. Nicht verschrecken lassen wegen Passfoto und biometrischer (Video-Daten). Ist heute Standard bei den Apps mit Bedeutung. Beispiel Konto bei Airbnb.


    Nachdem die Aktionäre dem Antrag des BoD zustimmen, wovon ich persönlich ausgehe - und das Aktienzertifikat physisch im Besitz ist:


    1. Firstly, you need a unique access code to register in the application. To get the code, please send the following details to redom@polymetalinternational.com with the subject “Tabys access code request”:


    • First name
    • Last name
    • Date of birth
    • Mobile number with a country code
    • E-mail


    2. You will receive an access code soon after the General Meeting (30th of May 2023), and will need to follow this guide and register in the Tabys application using this code (step 5 below).


    3. After you complete registration, an account in AIX CSD will be created in your name.


    4. After the re-domiciliation, the Company’s shareholder register will be transferred to AIX. AIX will reconcile holders of paper certificates with a list of shareholders with accounts in AIX CSD, and allocate respective amount of shares to their accounts. Paper certificates will no longer be valid.


    Auf dem Punkt: E-Mail mit den geforderten Daten um den Tabys (POLY) Code zu erhalten. Damit können die POLY-Aktien im Aktienregister an der AIX unter unserem Namen eingetragen werden. Nach dem (elektronischen) Eintrag das Papierzertifikat keine Bedeutung mehr.



    Was sehr gut ist, es müssen keine Bankkontonummern eingegeben werden. Die Zahlung der Dividenden erfolgt – wie bereits schon erwähnt – via Kreditkarte auf das Konto des ausstellenden Finanzinstitutes.



    Geht weiter ...

    Re-Domizilierung POLY an die AIX, Kasachstan: Was sollte ein DACH-Aktionär JETZT machen.


    Vowort:
    Ich habe jetzt den ganzen Case nochmals eingehend studiert. Ich bitte jedoch um Verständnis, dass ich mich einigermassen qualifiziert nur zur Situation der Originalaktie Polymetal International (JE00B6T5S470) äussern kann. Selber arbeite ich NICHT in der Finanzindustrie.


    Vor allem zu den ADRs kann ich mich nicht weiter äussern. Offen ist hier, ob es hier zuerst einen Transfer zur Originalaktie (LSE) braucht und auch möglich ist – oder ob ein direkter Transfer an die AIX (was ich nicht ganz glaube) erfolgen kann – oder ob liquidiert wird.


    Auch offen ist, ob es eine Sekundär-Notierung z.B. Abu Dhabi geben wird. Gespräche laufen; aber Entscheide sind b.a.w. nicht in Sicht. Was ganz sicher nicht erfolgt, ist eine GDR (gleiches Instrument wie die ADR USA), welche in London kotiert würde, analog Kazatomprom.


    Anschliessend (weitere Beiträge) erfolgt ein sehr langer Text. Sorry. Da ist genau erklärt (inkl. Muster-Mail an die Depotbank) was zu unternehmen ist.



    Hier zuerst auf dem Punkt:


    1. De-quoi-s'agit-il:
    Unsere Aktien werden aktuell von einer Verwahrstelle (Computershare) gehalten und wir sind nicht namentlich im Aktienregister von Polymetal International eingetragen. Damit das erfolgt, muss via Depotbank ein Aktienzertifikat anbegehrt werden.


    2. Angedachter Prozess:
    Wahrscheinlich muss die Depotbank via Broker bei der Verwahrstelle (Computershare) das Aktienzertifikat einverlangen. Aktuell gibt es noch keinen Prozess, damit dies elektronisch erfolgen kann. Daher physisch in Papierform. Mittels Tabys App erfolgt dann die obligatorische namentliche Registrierung im Aktienregister der Börse AIX. Der Abgleich mit dem Aktienregister von Polymetal erfolgt durch das vorgängige Anfordern eines Codes per E-Mail bei Polymetal. Mit der E-Mail müssen Personendaten an Polymetal übermittelt werden: Name, Vorname, Geburtsdatum, Handynummer, E-Mail-Adresse.


    Geht weiter ...

    Mit diesen hier :
    JE00B6T5S470
    Bin ich erstmal save?

    Nein; ich habe das Skript von Polymetal International nochmals (sehr genau) gelesen. Es ist aktuell völlig offen, was die Verwahrstellen unternehmen. Daher dringend und sofort sich mit der Depotbank in Verbindung setzen.


    Hier noch Auszug Antwort auf Frage 27:
    27. What happens if I do nothing?


    (...)


    Shares held via a broker (including investor share platforms) – Please refer to Q9. If your broker is unable tocontinue to hold the Ordinary Shares, following the Re-domiciliation and/or any London Suspension, your interestsmay be liquidated if you take no action.
    Über einen Broker gehaltene Aktien (einschließlich Anleger-Aktienplattformen) – Bitte beachten Sie Frage 9. Wenn Ihr Broker nach der Neudomizilierung und/oder einer Londoner Aussetzung nicht in der Lage ist, die Stammaktien weiterhin zu halten, werden Ihre Anteile möglicherweise liquidiert, wenn Sie nichts unternehmen.


    ---------------


    Ich habe inzwischen eine Antwort auf Fragen bekommen: Selbstverständlich! kann POLY nach der Re-Domizilierung an die AIX nicht mehr im Depot gehalten werden. Das machen die nicht. Offen ist jetzt, ob ich das (verflixte) Zertifikat wirklich erhalte. Wenn nicht, dann wird (zwangs)liquidiert. Jetzt werden Abklärungen mit der Verwahrstelle getätigt. Ausgang offen ...


    urai

    Im Nachbarforum hat ein User die Frage nach den ADRs gestellt. Nachfolgende meine Antwort:


    Schaut zuerst einmal hier, da wird es von einem reddit-User erklärt, welcher bei Schwab angerufen hatte:
    https://www.reddit.com/r/POYYF…er_share_certificate_now/


    Danach gibt es die Aktienzertifikate ex ADR direkt - und nicht via Umweg Originalaktie. Aber es gibt schon einen Unterschied: Wer als ADR-Inhaber "nichts" unternimmt, der wird wahrscheinlich zwangsliquidiert, da das ADR-Programm mit der Re-Domizilierung geschlossen wird. (Ist im Link auch erklärt). Der "Verkaufskurs" dürfte - so wie ich die "Brüder" kenne - katastrophal schlecht sein.


    Wer als Aktieninhaber "nichts" unternimmt, dem gehen höchstens allfällige Dividenden für 1 oder 2 Jahre verlustig - sofern die Dividendenzahlung wieder aufgenommen werden sollte. Sobald der - mögliche - Split in POLY K und POLY R abgeschlossen ist, wird POLY K wieder an der LSE in London kotiert werden. Bis dann bleiben die Aktien im Register der AIX passiv liegen. Was dann mit POLY R passiert ist offen - möglich ist dann ein Verkauf und Gutschrift.


    Meine (persönlichen, geplanten) Schritte:


    1. Anfrage bei der Depot-DACH-Bank, ob POLY nach der Redom an die AIX nach wie vor im Depot gehalten werden kann und ob allfällige Dividenden gutgeschrieben werden können.


    2. Falls Antwort Nein: Dann Bezug der POLY Aktien als Aktienzertifikat.


    3. Registrierung bei der AIX und Offenlegen der Identität (Passkopie) direkt bei Polymetal International.


    4. Registrierung via Taby App prüfe ich nur, falls der ganze Prozess elektronisch abgewickelt werden kann. Aktuell offen - da "under development". Aber da ich "nur" die Dividenden möchte - und keine weiteren "Rechte", wähle ich wahrscheinlich der Weg direkt via Polymetal International.


    5. Unabhängig davon - wie bereits erwähnt: Im Worstcase bleiben bei der Redom an die AIX die Eigentumsrechte der Originalaktie gewahrt. Und bei einem Split wäre dann wieder die freie Verfügung der Kasachstan Assets, insbesondere der hochprofitablen Kyzyl-Mine, wieder gewährleistet - da dann mutmasslich wieder an der LSE London primär kotiert. POLY R: Offen.


    urai
    P.S. Der User Commodore64_ ist Amerikaner und wohnt mutmasslich in den USA. Er schreibt ausnahmslos sehr qualifizierte Beiträge zu POLY.
    P.P.S. Wer den 8-bit Heimcomputer mit "gigantischen" 64KB Arbeitsspeicher "Commodore64" in real kennt, der dürfte eher der "fortgeschrittenen" Generation angehören - und/oder wäre ein nostalgischer Freak. Kleiner Joke.

    Bei dem ganzen "Gegurke" welche die blödsinnige Sanktionitis anrichtet, liefert Polymetal International einen super Investor Relation Service. Im nachfolgenden Dokument sind - unter Berücksichtigung der gegebenen Umständen - alle Fragen beantwortet:


    https://www.polymetalinternati…domiciliation_QAs_eng.pdf


    Was man macht und wie es herauskommt ist wesentlich geprägt davon, welche (langfristigen) Interessen man mit dem Investment in Polymetal International verfolgt: Kaufen/Verkaufen, Abstimmen, Dividenden erhalten, etc.


    Persönlich beabsichtige ich Polymetal International (Originalaktie) langfristig zu halten. Ich brauche keinen Handel und ich muss mit meinen 0.00x% auch nicht abstimmen. Ich möchte - spätestens ab 2024/2025 regelmässig eine Dividende erhalten. Unter Berücksichtigung dieser Interessenslage, ist vor allem die Antwort auf die Fragen 9, Seite 4 und 21 auf Seite 7f massgebend (Auszug aus Tabelle):


    Frage 9:
    Dort geht es darum, ob die Depotbank bereit ist, POLY weiterhin zu halten. Falls ja, dann dürfte mindestens die Dividendenzahlung gesichert sein. Falls Nein: Dann müssen die Anteile mittels eines Zertifikates physisch bezogen werden.


    Dann gibt es gemäss Tabelle als Antwort auf Frage 21 drei mögliche Optionen:
    1. Übertrag auf Broker, welcher an der AIX handelt.
    2. Herunterladen und Aktivieren Tabys App (vorläufig nur physische Zertifikate, an Übertrag/Eintrag von elektronischen Zertifikaten wird gearbeitet.
    3. direkter Eintrag ins AIX Register.


    Falls es soweit kommen sollte - ist aktuell offen - dann bedeutet dies Folgendes (nur für Dividenden):


    Dividends:
    Payable by the Companydirectly rather thanthrough the AIX CSD. (Zahlbar durch das Unternehmen
    direkt statt über den AIX CSD.)


    Steps to be taken:
    If you don’t follow either of the two options in the adjoining columns and appear in the company’s register on the de-listing effective date, you will be automatically recorded as Shareholders by the AIX Registrar
     Holders of certificated (paper) shares should send to the Company updated details of their passport and Date of Birth - see answer to Q13
     You will be invited to register at the AIX Registrar portal as soon as it is launched.



    Fazit
    Kurz und bündig: machbar! Falls es soweit kommen sollte.


    Einerseits versucht Polymetal International eine sekundäre Notierung an einer Börse zu erreichen, welche (hoffentlich) von den DACH-Banken (eher) bedient werden - selbstverständlich über einen Broker.


    Andererseits besteht die Möglichkeit, das POLY ex AIX nach wie vor (passiv) im Depot gehalten werden und Dividenden gutgeschrieben werden können. Als Sofortmassnahme sollte jeder mit seiner Bank Kontakt aufnehmen, um zu erfahren, ob POLY-Aktien ex AIX primär Notierung im Depot gehalten werden.


    Erst wenn diese beiden Optionen ausgeschöpft und nicht machbar sind, müssten die POLY-Aktien als Zertifikat bezogen werden müssen. Im Idealfall elektronisch - und im Wort-Case physisch als Papier-Zertifikat.


    urai
    P.S. Bei allem Ärger, wir sind noch viel besser dran als die Opfer der Sanktionitis von Gazprom, Evraz, Polyus, Nornickel, um nur einige bekannte Namen zu nennen. Von der abgewickelten Petropavlovsk (POG, London), wo die Aktionäre "bösartig" abgezockten wurden, gar nicht zu sprechen.

    Hier noch die ppt vom heutigen Webinar:
    https://www.polymetalinternati…nal_LINKS_TBU_website.pdf


    Handeln (Kaufen/Verkaufen) dürfte schwierig werden. Aber Dividenden - sollte es wieder dazu kommen - würden allenfalls vom Unternehmen direkt resp. über einen beauftragten Agent bezahlt. Siehe Slide Nr. 18: Dividend payments will be made either through the AIX CSD/AIX recognised broker, or directly paid by the Company or an agent on its behalf.


    Weiter ist geplant, dass nach Re-Domiciliation das Splitting geprüft wird. POLY-K und POLY-R. POLY-K würde dann wieder an der LSE kotiert werden. Siehe Slide Nr. 24


    urai5

    reden wir hier von der Adr-Variante (US73...) oder der "normalen" Variante (JE00...) ?
    Wie würde die Handelbarkeit beim Ortswechsel aussehen? Gar nicht vermutlich... würden dann zumindest wieder Divis fließen?

    @Angelfreund


    Hier geht es um die Originalaktie mit JE00...


    In Kasachstan wahrscheinlich nicht handelbar; jedoch bei einer sekundären Kotierung in Abu Dhabi eher möglich. Aber unabhängig davon: Die Rechte bleiben erhalten - und ganz - wichtig - Dividenden würden wieder gutgeschrieben. Wäre schon jetzt möglich, wenn in London gekauft - aber eben nicht für die russischen Aktionäre, welche in Moskau gekauft hatten. Zur ADR (US73...) kann ich nichts sagen.


    urai