Beiträge von urai

    hatte mein JE... über Tradegate gekauft, also in Deutschland. Wo liegen die dann erfahrungsgemäß?

    Tradegate ist keine Depotbank, sondern eine deutsche Wertpapierbörse mit Sitz in Berlin und gehört zum Teil der Deutschen Börse AG. Entscheidend ist: Wer für Deine POLY Dein Depot führt. Wahrscheinlich eine DACH-Bank. Dann ist der Sammelverwahrer Clearstream - gehört (auch) der Deutschen Börse.


    Hier die deutschen Depotbanken, welche mit Tradegate "Geschäften":
    https://www.tradegate.de/orderbuch_handeln.php


    urai
    P.S. Ich muss es noch einmal wiederholen: Ich bin kein Finanz-Profi und ich arbeite nicht in der Finanzindustrie. Bei meinen Antworten handelt es lediglich nach bestem Wissen und Gewissen erstellte Beiträge - ohne Anspruch auf 100%ige fachliche Korrektheit.

    Ich hatte gestern nochmals E-Mail Kontakt mit Evgeny, Head IR Polymetal International. Dabei ging es vor allem, wer konkret "blockiert". Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dürfte es Clearstream Luxemburg und/oder Belgien sein.


    Hier der Textauszug aus der E-Mail (original e und elektronischer Translator d):


    "We’re aware of your predicament and our legal counsel in Luxembourg and Brussels are preparing a challenge to this position by Clearstream. I will keep you updated."

    "Wir sind uns Ihrer misslichen Lage bewusst und unsere Rechtsberater in Luxemburg und Brüssel bereiten eine Anfechtung dieser Position von Clearstream vor. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten."


    Damit es hier keine Missverständnisse gibt:
    Es geht hier um die Originalaktien POLY mit ISIN JE00B6T5S470, welche über eine DACH-Depotbank in London gekauft wurden. Bei den ADR's ist (wahrscheinlich) Clearstream nicht die Verwahrstelle - daher konnten ADR's noch viele Monate an deutschen Börsen gehandelt werden.


    urai

    Danke, sehr interessante Aspekte @immerso


    Zu den ADR:
    Die Verwahrstelle muss nicht zwingend Clearstream sein. Da Herausgeber ja die BNY Mellon ist.


    Zu den Dividenden:
    Solange Clearstream blockiert UND Dividenden nicht gutgeschrieben werden können, wird Polymetal International KEINE Dividenden auszahlen. Solange ein substanzieller Anteile der POLY-Aktionäre die Dividende nicht erhalten können, wird keine Dividende bezahlt. Das war zumindest die Begründung für die Streichung - der bereits beschlossenen - Schlussdividende für das Geschäftsjahr 2021. Damals, im Frühling 2022 hätten den 22% der Aktionäre, welche die Aktien an der MOEX gekauft hatten, die Dividende nicht gut geschrieben werden können.


    Zum Verkauf der Russen-Assets:
    Das mit dem "guten" Preis gebe ich Dir recht. POLY müsste mit einem Buchverlust rechnen. Aber wenn gleichzeitig der Grossteil der Schulden "mitgegeben" werden könnten, blieben die fast schuldenfreie und hochprofitable Kasachstan-Assets mit der Kyzyl-Mine bei der Rest-POLY. Mit einer Rückkehr an die LSE wäre New-Polymetal in der Lage, Investitionen zu generieren und auf "Einkaufstour" zu gehen. Es ist ja nicht so, dass nur die Russen-Minen schlechte Preise erzielen - die ganze Miner-Branche "liegt praktisch am Boden".


    urai

    Worauf will Polymetal International mutmasslich hinaus:
    Es verdichten sich die Indizien, wonach es zu einer Aufspaltung kommt. Anschliessend Verkauf der Russen-Assets. Primäre Kotierung der POLY-K bleibt in Astana. Sekundäre Notierung an der MOEX und - was für uns "blockierten" ganz wichtig ist, Rückkehr an die LSE London.

    Sorry Leute, da war ich zu schnell und so mit der Kotierung machts das keinen Sinn. Daher (wäre noch besser für uns):
    Ich gehe davon aus, dass New-POLY an der MOEX nicht mehr kotiert sein wird. Daher die "Übung" mit den Zertifikaten. Es stellt sich dann die Frage, wo die Aktie primär kotiert sein könnte. AIX macht dann keinen Sinn mehr; das Handelsvolumen wäre auf jeden Fall zu tief. Daher sähe mein präferiertes Szenario wie folgt aus:


    1. Re-Domizilierung an die AIX, Kasachstan


    2. Verkauf der russischen Assets


    3. Dekotierung an der MOEX


    4. Re-Domizilierung! an die LSE London


    5. Sekundäre Kotierung an der AIX


    Bei der Rückkehr an die LSE London hätte die New-POLY-K noch plus/minus 40% ihres Geschäftes dabei. Aber je nach Erfolg des Verkaufs der Russen-Minen und des POX, könnte POLY genügend Kapital haben (evtl. auch neue Schulden, da die Russen-Schulden weg sind), um im zentralasiatischen Grossraum interessante Projekte zu erwerben. Muss ja nicht "nur" Gold sein. Zukunftsmetalle wären auch eine sehr gute Option.


    urai

    Das ist für uns (indirekt) eine gute Meldung:


    Polymetal: Further Extension to Exchange Offer Timetable


    https://www.lse.co.uk/rns/POLY…able-3ser29afjub4716.html


    Aber um das richtig zu verstehen, muss geklärt sein, um was (welche) Aktien es hier geht. Es geht um die an der MOEX gehaltenen Aktien, welche wegen russischen Gegen-Sanktionen keine Dividenden aus der EU/GB erhalten können. Einfach ausgedrückt: sie sind de facto von der NSD (russische Börsenbehörde) auch blockiert. Daher hatte sich POLY entschlossen, diese Aktien vom Markt zu nehmen und dann in Zertifikate umzuwandeln. Dies konnten jedoch nur Aktionäre machen, welche ausserhalb Russlands wohnhaft sind.


    POLY ging von 22% von den 473.6m Aktien aus. Etwa 104m Aktien sind daher durch die NSD "blockiert". 39m Aktien konnten umgewandelt werden. Sobald die Re-Domizilierung abgeschlossen ist, werden die Aktien von der NSD de-blockiert. Dies bedeutet, dass dann alle in Russland wohnhaften Aktionäre, welche an der MOEX kauften, diese umwandeln können. Daher wurde die Frist abermals um 3 Monate verlängert.


    Worauf will Polymetal International mutmasslich hinaus:
    Es verdichten sich die Indizien, wonach es zu einer Aufspaltung kommt. Anschliessend Verkauf der Russen-Assets. Primäre Kotierung der POLY-K bleibt in Astana. Sekundäre Notierung an der MOEX und - was für uns "blockierten" ganz wichtig ist, Rückkehr an die LSE London.


    urai

    Sorry @Neo Dass ich erst jetzt antworte. Ich habe noch andere Baustellen, bin busy und aktuell in HYMC nicht investiert. Aber Deine (inzwischen gelöschte) Frage nach dem Cash ist extrem berechtigt. Denn es geht aktuell eben nicht in erster Linie um Cash. Durch die Umschuldung und die "grosszügige" Finanzierung der "AMC-Apes" wäre genügend Cash vorhanden.


    Aber selbstverständlich hat es auch mit Kapital zu tun. Das Problem ist und war: Low-Grades und komplizierte Mineralogie. Diane muss praktisch ein neues Projekt erdrillen. Jetzt stellt sich einfach die Frage, ist das vor Ort vorhanden oder nicht. Das Gebiet ist riesig - und das braucht Zeit. Ein oder max. zwei Jahre; und dann muss geliefert werden. Denn wegen den Schulden hat HYMC nicht unbeschränkt Zeit. Die einfache Oxid-Mineralisierung wurde schon abgebaut. Jetzt bräuchte es einen POX. CAPEX mehrere Hundert Millionen USD. Ich bin selber gespannt, wieder dieser Case herauskommt.


    urai

    Meine Aktien wurden heute bei Freedom24 eingebucht. Handel ist möglich….


    Wie bereits erwähnt, waren meine CREST verwahrt. Gemäss Aussage von Lynx nutzt die LSE CREST als Verwahrstelle.

    Herzliche Gratulation - und das ist soweit korrekt @Pesche10


    Der entscheidende Punkt ist jedoch, dass die DACH-Depotbanken an der LSE über einen Broker handeln, wo die Verwahrstelle Clearstream ist - und nicht wie bei Lynx CREST.



    https://www.lynxbroker.de/
    Ganz unten ist die Rolle von Lynx beschrieben:


    Bei Lynx handelt es sich um eine niederländische Wertpapierfirma, die von der niederländischen Finanzmarktaufsicht zugelassen ist. Die Zweigniederlassung in Deutschland unterliegt der Aufsicht der BaFin und der Einhaltung der lokalen Marktverhaltensregeln und der Marktaufsicht. LYNX ist ein Introducing Broker der Interactive Brokers Ireland Limited („IB“), welche als Wertpapierfirma in Irland lizenziert ist. LYNX vermittelt dem Kunden die Eröffnung des Wertpapierdepots bei IB, bietet technischen Support für die Handelsplattform von IB an und leitet Order von Kunden an IB zur Ausführung weiter.



    "LYNX vermittelt dem Kunden die Eröffnung des Wertpapierdepots bei IB": Deine Depotbank dürfte danach Interactive Brokers (IB) sein. Daher keine Probleme und Lagerstelle ist CREST - wie bei allen Brexitlern. Siehe dazu im Forum lse.co.uk Forum.


    urai

    Laut Freedom Finance (...) liege es entgegen dem, was in #628 geschrieben wurde, nicht an Clearstream, daß der Transfer nicht klappt, sondern an der dwpbank, die für viele Banken als Abwicklungsbank agiert,



    (...) Daher bin ich vorsichtig damit, Aussagen von einzelnen Bankmitarbeitern zu verallgemeinern.

    Vielen Dank für deinen wertvollen Bericht @immerso


    So wie ich verstanden habe, betrifft es ausnahmslose alle Depotbanken in DACH, welche Polymetal International seit Ende Februar 2022 blockieren. Davon dürfte die dwpbank nur einen kleinen Teil abwickeln. An der LSE konnten die Brexitler bis vor ein paar Wochen ungehindert Handeln. Selbst steuerbefreite Altersvorsorge war möglich.


    Dass Clearstream das Problem sein könnte, ist eine Vermutung, welche allerdings Sinn ergibt. Denn es muss eine zentrale Stelle sein, welche alle DACH-Depotbanken blockiert. Beispielsweise eben der Sammelverwahrer. Alles andere wäre nicht logisch und es gäbe Unterschiede. Aber hier erfolgte mutmasslich eine durchgängige Blockierung - über alle DACH-Banken hinweg.


    Aufgrund der vorliegenden Sachlage, sehe ich die wahrscheinlichste Entwicklung per dato wie folgt:


    - POLY bleibt für uns DACHler blockiert


    - Polymetal International vollzieht die Redomizilierung nach Astana an die AIX


    - Zeitnah erfolgt die juristische Aufspaltung in POLY-K und POLY-R


    - POLY-K wird wieder an der LSE in London notiert (ob primär oder sekundär ist unerheblich)


    - Der "Blockierer" gibt POLY für den Switch in POLY-K wieder frei


    - Wir DACHler werden wahrscheinlich POLY-R verlieren, für viele viele Jahre.


    - Oder alternativ gelingt es Polymetal POLY-R zu verkaufen, bspw. an Polyus.


    - POLY-K (allein) dürfte einen Wert von 5 bis 6 USD haben. Mögliche Dividende 0.30 bis 0.40 USD


    - Alles hängt von den Bedingungen bei der Aufspaltung ab: Es kommt halt ganz drauf an, wie vor allem die Schulden aufgeteilt werden und/oder was für einen Erlös könnte für die Russen-Minen realisiert werden.



    urai

    die Grenze jetzt ist zu wenig...ich denke es geht bis zum Fluss dnjep, da Flüsse immer gute Grenzen bilden.

    Auf der grünen Wiese mit einem "Kartenentscheid" wäre die Flussgrenze die beste Lösung.


    Aber ich denke nicht, dass Russland - ohne den Einsatz von Massenvernichtungswaffen oder mindestens taktischer nukleare Gefechtsköpfe - die Offensivkraft hätte, diese Fluss-Grenze zu erreichen.


    Denn dann müsste auch eine "Lösung" für die Städte gefunden werden, wo der Dnepro durchfliesst: Saporischschja knapp 1m, Dnipro 1m, Dnipropetrowsk 230k, Krementschuk 220k und dazu müsste auch Charkiw 1.5m und Poltawa 300k kassiert werden. Und noch weiter nördlich wäre es dann Kiew.


    Je weiter westlicher die Russen jetzt vorstossen, um so heterogener ist die ortsansässige Bevölkerung. Und wenn dann breite Kreise feindlich gegenüber den "Befreiern" eingestellt sind, wäre das ein Ding der Unmöglichkeit - wäre im 21. Jahrhundert nicht mehr beherrschbar.


    Es wurde auch schon erwähnt, das wirtschaftliche Leistungspotenzial der Ukraine befindet sich vor allem im von Russland beherrschten Teil. Der Rest wäre dann ein "Armenhaus".


    urai


    Sie haben die Fahrzeuge zerlegt, jeden einzeln, als wäre es ein ganz einfaches Videospiel. Das dies passieren musste, müssen zumindest die NATO-Generäle wissen, die das Drama dirigieren, aber auch ukrainische Offiziere. Irgend etwas läuft da ganz schräg!

    Die wissen das ganz genau. Aber der Druck von der gewoketen Öffentlichkeit auf die Regierenden ist wahrscheinlich so gross, dass JETZT etwas geschehen musste. Sonst würde wahrscheinlich die passive Unterstützung der noch Mehrheit - für den Mrd.-Transfer in Form von Finanzen und Waffen - dramatisch und urplötzlich einbrechen. In Germany würde das in den Meinungsumfragen bedeuten: AfD >20% Anteil. In Thüringen jetzt schon gegen 30%. Da gäbe es schon jetzt - ohne AfD oder ohne Linke - keine tragfähige Regierung.


    urai

    Kurz zum Gegen-Offensivchen der Ukris:


    Ohne - mindestens temporäre - Luftüberlegenheit in den Angriffstreifen ist das alles Quatsch. Die Ukris "verheizen" jetzt die letzten strategischen Offensiv-Reserven. Und das ist militärtechnisch korrekt ausgedrückt (mit den paar Panzern) keine Offensive sondern das sind taktische Gegenangriffe.


    Man hört nichts von Stracki, nichts von der Kriegsgurgel Toni und Böcku und Flintschen-Uschi schweigen auch. Wenn ich die Heul-Susen bei ntv höre, welche immer wieder neue militärtechnische Begriffe kreieren (z.B. "Angriffspanzer") dann sagt mir das nur eines: Es geht dem Ende zu. Maximal noch dieses Jahr hat die Ukaine die Fähigkeit, mechanisierte Gegenangriff auf Stufe Grossen Verband (ab Brigade) durchzuführen. Nachher dürften es Gegenstösse maximal auf Stufe Kompanie/Bataillon sein.
    Hinweis: Für eine Offensive bräuchte es bei jedem Angriffstreifen mindestens 1 mechanisiertes Armeekorps (mehere Brigaden) - plus wie erwähnt mindestens die temporäre Luftüberlegenheit. Alles andere ist Quatsch.


    Aber die Russen haben auch nicht die Offensiv-Kraft um die Linie entlang des Dnepro zu erreichen. Denn dann müssten Millionenstädte unter die Kontrolle gebracht werden wie Charkow und Dnipro.


    Meine Prognose ist: "Koreanische Lage" auf Jahrzehnte hinaus. Die Ukraine würde aufgespalten (Ost und West), praktisch entlang der aktuellen Kontaktlinie. Die "West-Ukraine" müsste wirtschaftlich und militärisch mit vielen Dutzenden Mrd.$ jedes Jahr unterstützt - resp. durchgefüttert werden. Spätestens nach den US-amerikanischen Wahlen könnte dem ganzen Spuk auch Ende bereitet werden.


    Dann kommt es drauf an, ob die woken-Regierungen vor den Toren Europas ein Armenhaus haben wollen - oder ob das " zu schlechte" Gefühle gibt. Und werden auf Kosten der eigenen Steuerzahler Mrd.$ (inkl. Anteil USA) jedes Jahr in den arroganten "Rachen" von Selenskyj, Kuleba, Resnikow, Melnyk und Konsorten - für nichts und wieder nichts - geworfen.


    Ein Nato-Beitritt der Ukris wäre dann ausgeschlossen. Hauptziel Russland erreicht; die Nato kann nicht bis fast vor die Toren Stalingrad und auch nicht auf einen Längengrad östlich von Moskau vorstossen.



    urai

    Vielen Dank @Katzenpirat für Dein freundliches Feedback.


    Zu Deiner Frage: "Google fragen" - und wenn ich nicht ganz sicher bin, kläre ich den Sachverhalt mit Evgeny, Head IR von Polymetal International.


    urai5
    P.S. Ich hätte in den 80ern und frühen 90ern mir niemals vorstellen können, dass ich mit einem "Russen" einen den Umständen entsprechenden vertrauensvollen (virtuellen) Kontakt hätte aufbauen können. Damals wäre das "Landesverrat" gewesen. Auf russisch konnte ich nur 2 Worte: ruki wwerkh

    Die Frage habe ich auch - ich habe viel mitgelesen, dennoch ist es mir nicht klar. Können Besitzer der Originalaktien einfach abwarten oder kann es zur Zwangsliquidierung oder anderen unerwünschten Konsequenzen kommen?

    Leider bleibt jetzt nicht anders übrig als abzuwarten. Das Problem ist ganz klar lokalisiert: Clearstream! Wahrscheinlich b(l)ockt die Compliance Abteilung. Die Aktien bleiben blockiert. Basierend auf den zur Verfügung stehenden Informationen ist die sture Haltung nicht nachvollziehbar.


    Jetzt kommt es drauf an. Sobald sich die Verantwortlichen bei Clearstream zu einer finalen Haltung "durchgerungen" haben, gibt es zwei Möglichkeiten:


    1. Die Aktien werden deblockiert und die Depotbanken erhalten Anweisungen. Wahrscheinlich werden dann Zertifikate ausgestellt. Mit denen kann dann via Tabys App die Registrierung an der AIX vorgenommen werden.
    Oder es werden keine Zertifikate ausgestellt aber der Transfer zu einem an der AIX registrierten Broker wird ermöglicht. Freedom Finance steht da im Vordergrund.



    2. Die Aktien bleiben blockiert. Die Eigentumsrechte sind davon aber nicht betroffen. In diesem Fall dürften auch keine Dividenden von POLY bezahlt werden, da alle von der Clearstream-Blockierung Betroffenen (sämtliche DACH-Depotbanken), die Dividende nicht erhalten können.


    Sobald Polymetal (nach der Re-Domizilierung) in 2 juristisch komplett unterschiedliche Teile aufgespalten und (allenfalls zusätzlich) die Russen-Assets verkauft wurden, gibt es wahrscheinlich wieder eine Notierung an der LSE London. Dabei handelt es sich um die Kasachstan-Assets. Clearstream wird dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit deblockieren. Alles andere wäre Willkür und nicht erlaubt. Wäre es eigentlich schon jetzt nicht, aber gegen Russland kann manches Gesetz "gebogen" werden - ist ja für einen guten Zweck (Achtung Ironie).


    Fazit:
    Ganz wichtig ist jetzt, dass Polymetal die vorgesehene Re-Domizilierung nach Astana, Kasachstan wie geplant durchziehen kann. Denn nur in einer "neutralen" Jurisdiktion können die Aufspaltung und der allfällige Verkauf der Russen-Assets erfolgen. Von einer Zwangsliquidation ohne Vorankündigung gehe ich nicht aus. Denn für eine Liquidierung müssen die Aktien deblockiert werden. Clearstream kann nicht verkaufen resp. liquidieren; das müssten die Depotbanken machen. Und dann wäre auch ein Übertrag an einen an der AIX registrierten Broker möglich.


    urai
    P.S. POLY-Aktionäre sind in einer weit besseren Position als die ADR/GDR-Halter von Polyus, Norilsk, Gazprom oder Evraz.

    Zerstörung des Kachowka-Damms: cui bono?
    Wer profitiert am meisten? Wem wird das "grösste" Problem gelöst?


    Diese Frage kann ganz einfach beantwortet werden: Den Ukris!


    Das Hauptproblem, das die Ukris haben, ist doch die dringend erwartete und laufend verschobene Frühjahresoffensive. Jetzt Anfang Sommer. Jetzt müsste sie kommen. Sonst könnte die ganze westliche Unterstützung an Geld und Kriegsgerät wegbrechen.


    Nun haben die Ukris die perfekte Entschuldigung: Wir hätten schon gemacht; aber jetzt können wir nicht mehr. Ausgeschlossen das überflutete, verschlammte Gebiet mit den vielen bereitgestellten Leo-Panzerkorps!! überwinden zu können. Operatives Ziel wäre die Krim gewesen, wahrscheinlich Sewastopol am Donnerstag. Und Bad im Schwarzen Meer in Jalta am Freitag. Anfang Woche Russland besiegt, zerschlagen und vernichtet. Leider muss die Offensive jetzt um viele viele Monate verschoben werden.


    Daher zur Eingangsfrage: Die Ukris profitieren am meisten. Denn die Weiberinnen wie die saublöde KGE können jetzt ein Riesengeheul veranstalten. Und das Geld in Mrd.$$ kann weiter blödsinnig verpulvert und weiteres westliches Kriegsmaterial der Verschrottung zugeführt werden. Denn Hauptsache: Frühjahresoffensive (mindestens dieses Jahr) abgehakt.


    urai5

    Es kommt so, wie es kommen musste - und ich schon vor Monaten beschrieben habe: Es dürfte eine vollständige Trennung zwischen dem russischen und dem kasachischen Geschäft geben:


    Polymetal: Update on the Company’s Russian-registered subsidiary, JSC Polymetal


    https://www.lse.co.uk/rns/POLY…etal-szqbasnksiabdak.html


    Grundsätzlich ist das positiv. Denn die wirklich "profitable" Mine liegt in Kasachstan, Kyzyl. Sobald die Re-Domizilierung nach Astana erfolgt ist, dürfte die Aufspaltung kommen in zwei juristisch völlig unabhängige Unternehmen: POLY-K und POLY-R. POLY-K dürfte dann eine Zweitnotierung wieder an der LSE in London anstreben.


    Gemäss meinen früheren Berechnungen hätte POLY-K einen ungefähren Wert von plus/minus 5£ resp. 6$. Dann kommt es ein bisschen auf die Aufteilung und Zuweisung der Schulden an. Ob für uns ei POLY-R etwas herausspringt hängt auch davon ab, ab Clearstream der Übertrag der Aktien "erlaubt" oder nicht. Clearstream ist ein privates Unternehmen - und nimmt sich in (meiner Einschätzung) schon fast hoheitliche Befugnisse heraus und schädigt mutwillig DACH-Investoren.


    urai

    Schon oft geschrieben, aus dem Kiewer Regierungsviertel und den militärischen Gebäuden, Ground Zero machen.

    Genau @hammwolln


    Heute wieder glasklar vom Kiewer-Quaken-Diplomat in Deutschland bei Frühstart NTV (wiederholt) dargelegt auf die Frage "Wann ist Russland besiegt":
    - Rückeroberung/"Befreiung" sämtlicher von Russland "besetzter Gebiete" inkl. der Krim
    - Bestrafung der Kriegsverbrecher
    - Zahlung von Reparationen durch Russland


    Leute, das ist genau das Business-Modell des "Quaken"-Staates Ukraine: Vorgeben, die Sicherheit Europas zu erhöhen durch den (blödsinnigen) Abnützungskampf - praktisch in der weiteren Umgebung von "Stalingrad". Ist etwa der gleiche Quatsch wie „Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt.*


    Damit diese "Opfer- und Leistungsbereitschaft" der Quaken entschädigt wird: Vollständige Finanzierung des "Quaken-Staates" durch den LGBTQ+++/Genderwahnsinn und woke-verseuchten "Gutmenschen-Polit-Westen", welcher an der Macht und somit an den Steuertöpfen hockt. Mindestens bis zum November 2024. Dann wird sich zeigen, ob die USA noch wollen oder noch können. Und die "Dummen" sind dann...


    urai

    Hat das Konsequenzen, wenn ich Orginalaktien im Depot halte? Nur ich kann die ja gar nicht verkaufen ...soweit ich weiss. Weil es hier angesprochen wurde:

    Polymetal International plc (the “Company” or “Polymetal”) wishes to provide an update and clarify the position on the designation by the U.S. Department of State of JSC Polymetal (AO Polymetal) on 19 May 2023.


    https://www.polymetalinternati…-05-2023/?search_type=all


    Wichtig das Fettgedruckte:
    "Weder das Unternehmen noch seine Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen sind als Sanktionsziele des Vereinigten Königreichs oder der EU ausgewiesen, mit Ausnahme der russischen Tochtergesellschaften des Unternehmens, die von den oben beschriebenen OFAC-Blockierungssanktionen betroffen sind."


    Im Polymetal International Thread ist die Diskussion über die kommende Planung voll im Gange:
    Am 30. Mai 2023 stimmen die Aktionäre über eine Re-Domizilierung von Jersey nach Astana, Kasachstan ab. Falls der Antrag des BoD so durchkommt, werden die Originalaktien per Mitte Juli 2023 an der LSE London dekotiert und an der AIX in Astana primär gelistet. Sekundäres Listing bleibt an der MOEX.


    Polymetal bietet die Möglichkeit der (obligatorischen, namentlichen) Registrierung der Aktien an der AIX in Kasachstan via Tabys App an. Voraussetzung dafür ist, dass die Sammelverwahrer/Settlement-Firmen die Aktionäre namentlich im Aktienregister von Polymetal International eingetragen werden. Falls das so erfolgen sollte, würde das mittels eines Zertifikates bestätigt. Nicht zu verwechseln mit der physischen Auslieferung der Aktien als Wertpapier.


    Es hängt jetzt ganz von den Compliance Abteilungen von Clearstream, Euroclear und Co. ab, ob das so wie vorgesehen funktioniert. Die neuen Sanktionen verhindern die Re-Dom nicht. Aber die Schlinge zieht sich immer weiter zu ...


    urai

    Derzeit liegen uns noch keine Informationen zum obligatorischen Umtausch der Polymetal Intl PLC vor. Bitte kommen Sie mit Ihrer Anfrage in etwa 14 Tagen erneut auf uns zu. Eventuell liegen uns zu diesem Zeitpunkt nähere Informationen zum Umtausch vor, die wir an Sie weitergeben können.


    Herr XY, ein allgemeiner Hinweis für Sie:
    Die Ein- oder Auslieferung effektiver Stücke (gedruckte Wertpapier-Urkunden) ist bei comdirect nicht möglich.

    Vielen Dank @goldlatte


    Zum 1. Punkt:
    Das war mir/uns immer klar: vor dem bindenden Entscheid am 30. Mai 2023 erhalten die Depotbanken keine verbindlichen Weisungen. Aber wir lassen uns nicht mehr überrumpeln, wie beim Handels-Stopp vor gut einem Jahr.


    Zum 2. Punkt:
    Das ist genau der Sachverhalt, welcher von den Depotbanen NICHT begriffen wurde. Es geht nicht um die Auslieferung von physischen Aktien (Wertpapiere) - sondern es geht um die Bestätigung (Zertifikatsform), wonach die Aktien auf dem Namen im Aktienregister von Polymetal International eingetragen wurden. Das sind KEINE Wertpapiere.


    urai
    P.S. Ich hatte in einer Mail am letzten Donnerstag Evgeny (IR POLY) auf den 2. Punkt aufmerksam gemacht. Es hängt jetzt wirklich alles von den Compliance Abteilungen der Settlement/Sammelverwahrer wie Clearstream, Euroclear etc. ab.


    Die Auslieferung von effektiven Stücken bieten wir nicht an.

    Danke @Montgomery für Dein Feedback.


    Die Antwort der DKB zeigt deutlich, dass die "Banken-Heinis" den Case nicht verstanden haben. Es werden eben KEINE effektiven Stücke ausgeliefert. Das wären Papier-Aktien und Wertpapiere. Ausgeliefert wird ein Zertifikat, das bestätigt, wonach die Aktien namentlich im Aktienregister von Polymetal International eingetragen sind. Aber sie warten "geduldig" auf Anweisungen. Diese müssen dann von den Settlement-/Verwahrunternehmen kommen, wie Clearstream oder Euroclear.


    urai