Beiträge von BARRACUDA 66

    Was gibt es denn für Gründe, sich ausgerechnet RWE ins Depot zu legen? Würde ich nicht einmal mit der Kneifzange anfassen, vor allem, da man im September bei x-Ölaktien zugreifen konnte, die sowohl fundamental als auch charttechnisch besser aussahen/aussehen. Ich sehe da aber auch gar nichts Attraktives, weder charttechnisch, schon gar nicht fundamental ( Eigenkapitalquote+Geschäftsmodell ) und überdies die Drohkulisse, in 2017 in hohen Bogen aus dem Dax zu fliegen.


    Ich lerne aber gerne hinzu, daher würde ich da gerne mal eine Begründung hören.

    Nach der Zinserhöhung ist vor der Zinserhöhung,wenigstens 2 Zinsschritte stehen in 2017 an, bedeutet für mich Gold im kommenden Jahr irgendwann 3-stellig, sowohl in $ als auch in €. Unterstützend dazu, dass viel zu viel aus der Erde geholt wird und auch nicht selten ist, damit stehen Manipulatoren Tür und Tor offen. Wer sich gegen die Mächtigen ( Hedgefonds, Banker + FED ) stellt, wird platt gemacht.

    Ist ja genug Gold vorhanden, da kann man mit dem Kumpel FED doch prima shorten. Die Wallstreet ist nicht dumm, geshortet wird nur, wenn man auf der richtigen Seite steht. Wird leider immer wieder unterschätzt, " weil man es doch besser weiss und Gold nun die Lösung aller Probleme darstellt ". 1162 Dollar aktuell, ich gehe persönlich davon aus, dass die 1100 Dollare nach unten geknackt werden und die Aktien weiter rallieren. Glaube auch nicht, dass sich vor März daran etwas ändert, dann vielleicht eine kleine Zwischerholung. Aber nicht viel, dann dürften die ersten Zinserhöhungen im Euro-Raum anstehen.

    Ich kann beide Stellungnahmen von barracuda nicht nachvollziehen.
    Zum Goldpreisvergleich von 2011 mit dem Neuen Markt von 2000: Die Bewertungsrelationen waren doch ganz andere. Gold hätte im Jahr 2011 wohl ca. 50.000 USD bei Förderkosten von 200 USD kosten müssen, um einen Vergleich mit den Bewertungsrelationen des Neuen Markts aus dem Jahr 2000 zu rechtfertigen. Auch das Publikum war ein ganz anderes: Im Jahr 2000 sprachen quasi alle (Freunde, Verwandte, Kollegen, Nachbarn) über Aktien. Im Jahr 2011 waren die Leute hingegen dabei, ihr Gold zum Aufkäufer zu bringen, wenn es nicht schon in den Jahren zuvor gemacht wurde. Die Goldkäufer waren in 2011 sicherlich zahlreicher als zuvor, aber dennoch eine kleine Minderheit.


    Zu den Zinsen: Das ist doch genau das Problem, dass die Staaten aufgrund der hohen Verschuldung nicht mehr zu normalen Zinsen zurückkehren können. Auch würde die Konjunktur aufgrund der bereits extremen Verschuldung von Privatpersonen einbrechen. Eine - theoretische - Möglichkeit bliebe vielleicht: Man jagt die Inflation hoch, um die relative Staatsverschuldung zu senken. Aber das kann auch nur dann funktionieren, wenn entsprechend die Löhne und Gehälter steigen und dadurch die Staatseinnahmen sprudeln. Aber auch das dürfte eben nur Theorie sein, denn aufgrund der Konkurrenzsituation am Arbeitsmarkt werden die Einkommen nicht so stark steigen, während aufgrund der Gesetzeslage (Sozialstaat) die Ausgaben des Staates bei steigenden Inflationsraten auch deutlich zunehmen.


    Die Erwartungen von barracuda beruhen letztlich nur auf Vermutungen, nicht auf Argumenten. Das ist zu wenig, um daraus Nutzen ableiten zu können.

    Kommt halt immer drauf an, ob man die Argumente hören will oder lieber im Tunnel bleibt. Die Richtung stimmt schon mal, obwohl ich ja keine Argumente habe.


    Ich bleibe dabei, solagen Gold an jeder Straßenecke ohne Probleme erhältlich ist geht es weiter seitwärts-abwärts. Manipulieren per Scheine funktioniert nur, wenn es genug Nachschub gibt und da sorgen Newmont,Barrick etc dafür ohne Ende. Vor 2020 - 2022 tut sich da meiner Meinung nach nichts.

    Dein Aufsatz gefällt mir sehr gut weil er doch weit über den Tellerrand hinausgeht. Eine Clique aus Wirtschaft und Politik treibt ihr Spiel, wie es ihr gefällt. Daher bin auch der Meinung eines mehr- oder wenigen Seitwärtsverlauf bei Gold über die nächsten Jahre. Es ist weder ein zu tiefer noch zu hoher Preis von dieser Personengruppe gewünscht = schleichende Entwertung.

    Ein komischer Vergleich. Wer im Jahr 2000 mit dabei war, wird sich fragen, ob er jemals von einem Vergleich hörte, der kräftiger hinkte.

    Ich bin schon etwas älter und habe beide Euphorien miterlebt. Die Angst der Leute, auch ja nichts zu verpassen und das mediale Pushen, um auch wirklich möglichst alle da reinzujagen. Äquivalent dazu lese ich jetzt seit einem halben Jahr von den Mainstream-Medien und Goldjüngern " dass die Zinsen nie wieder steigen ", Gehirnwäsche über Strafzinsen und wenn die Zinsen steigen, dass es ja nur minimal sei. Meine Lebenserfahrung sagt mir, es wird genau das Gegenteil passieren. In ein paar Jahren gehe ich von Zinsen um mindestens 4 % für Bundesanleihen aus. Ob dann Big Money Gold kauft? Wir werden sehen.

    Deine persönliche Anlagestrategie/Renditeerwartungen sind Deine persönliche Sache. Deine Markteinschätzungen teilweise etwas abenteuerlich. Steigende Zinsen im €uroraum würde fallende Bondpreise bedeuten. Wenn man in die Bondportfolios in den hochgehebelten Bilanzen der Banken der Eurozone schaut, können bereits geringfügige Verluste dieser Portfolios zu Turbulenzen um nicht zu sagen Insolvenzen führen. Auch der Zinstrend in USA wird zum Stillstand kommen/gedreht werden oder wir sind auf dem direkten Weg (der Reise) nach Jerusalem. Und warum eine Annäherung der Amis an Russland negativ für die Metallpreise sein soll, müsstest Du näher erläutern. Ich komm' da auch bei intensivem Grübeln nicht drauf. :hae:
    Die letzte (große) Goldhausse ((70 er) hatten wir mitten im kältesten kalten Krieg. Und die Beziehungen zu Russland haben sich seit 2011 tendenziell sehr negativ entwickelt. Hat das dem POG etwas geholfen ?

    Der Goldpreis von 2011 ist für mich kein sinnvoller Benchmark. Das war ein absoluter short squeez vergleichbar mit dem neuen Markt in 2000 oder der Silber-Hausse 1980. Bis zum Jahre 2007 sehe ich den Goldpreis in einer vernünftigen Entwicklung, der letztendlich in einer Übertreibung 2011 endete. Das wird erst einmal ein paar Jahre ( vielleicht 20, ich weiß es nicht ) in einer Seitwärtsbewegung mit kleinen Unter/Übertreibungen abgebaut. 2011 hatten wir in Südeuropa viel höhere Zinssätze, die Welt ist nicht untergegangen und wird es auch diesmal nicht tun. Falls es Probleme mit den Zinszahlungen gäbe,wird Deutschland kräftig aushelfen. Deutschland geht es blendend, kaum Arbeitslose, Rekord-Steuereinnahmen und mindestens 1 Millionen neue Fachkräfte, die bei evtl. Problemen gerne anpacken werden.


    Ist meine Meinung. VWL ist keine fixe Wissenschaft. Die ganze Expertenriege lag 2011 mit ihrer Vorhersage einer gigantischen Inflation daneben wie die selbsterannten Goldgurus mit den 5000 Dollaren.

    Gold wäre wirklich knapp, wenn Hedgefonds + Multimiliardäre die Anfrage anheizen würden. In diesem Fall käme es tatsächlich zu einer Verknappung. Aber das wird nicht passieren, da es gar nicht im Interesse dieses Personenkreises mit ihrem Verbindungen zu Regierungen und Nationalbanken liegt. Außer natürlich in einem absoluten Crash, dann ist sich jeder selbst der Nächste. Deswegen bin ich ja auch nicht negativ ggü Gold eingestellt sondern akkumuliere selbst in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen.


    Nur sehe ich es halt eher als letzen Rettungsanker bzw. Versicherung und nicht als Renditebringer / Spekulationsobjekt und habe auch kein Problem damit, wenn der Preis weiter absäuft. Mit steigenden Zinsen, von denen ich ab 2017 auch im Euroraum ausgehe, sehe ich derzeit keine Preissprünge nach oben für Gold. Und richtig schlecht sähe es natürlich für die Kursentwicklung aus, wenn sich Russland und USA wieder politisch annähern. Friede-Freude-Eierkuchen.

    Das ist doch eine Käse Antwort. Du kannst auch von x beliebigen Konten eine x beliebige Summe abheben. Also ist Geld nix wert ?
    Wenn nur 10% der x beliebigen Konten das machen würden, sollen sie mal versuchen dafür Gold zu kaufen. Dann wirst Du sehen, wie lange die x beliebigen Händler liefern können.


    Eher ist der Preis derzeit so tief DAMIT die Leute gar nicht erst versuchen, auszuprobieren wie selten es wirklich ist.

    Der virtuelle Geldmenge kannst du jederzeit mit z.B. einem Börsencrash, Immobilienpreis-Crash etc dezimieren, die reale Geldmenge, mit der ein Großteil der Normalsterblichen auskommen muss, reicht für viele Leute gerade mal bis zum Monatsende. Gold wird faktisch nie vernichtet, die verfügbare Menge wächst immer weiter, seit Jahrtausenden. Warum ist der Milchpreis in die Knie gegangen, wo doch die Geldmenge so groß und so wertlos ist?


    P.S. Versuche doch zu diskutieren ohne zu beleidigen!

    jeden tag das gleiche. Heute früh gab es eine erholung und schon wird bis zur us-eröffnung gedrückt um dann richtig zu drücken.
    egal was an nachrichten kommt, es tut dem goldpreis nicht gut. Ich sehe nichts wie wir einen richtigen goldbullenmarkt bekommen.

    Wieso sollte auch einer kommen? Du kannst doch bei x-beliebigen Händlern jederzeit eine x-beliebige Menge kaufen. Selten sieht nun einmal anders aus. Als Rückversicherung für den Notfall klares ja, zu Spekulationszwecken klares nein.

    Ich glaube an keine 500 USD. So etwas ist nur durch einen deflationären Schock erreichbar. Die Welt steht politisch gesehen sowieso schon am Scheideweg. Nein, letztendlich müssen die Probleme inflationär " gelöst " werden, eine Entwicklung wie in den 1930er Jahren mit allen Konsequenzen wird es nicht noch einmal geben.


    Vielen Dank Woerni für deine ausführlichen Charts, auch den anderen Kollegen. Was aber Elliot betrifft: Kann mich noch gut an einen Vertreter dieser Zunft mit alter grauer Cordjacke im damaligen AnlegerTV erinnern, lt. Elliot sollte der DAX bei 7500 - 8000 Pkt fertig sein, falsch geraten :rolleyes: . Das scheitert für mich schon an den nicht genau definierbaren " Wellen ".


    Meinen Beitrag könnt ihr auch gerne löschen oder verschieben, wollte nur zu erkennen geben, dass ich auch weiterhin gerne hier mitlese.

    Auf alle Fälle mal RESEPEKT - das jetzt eingetretene Szenario wurde hier mit einer hohen Wahrscheinlichkeit prognostiziert ;)


    Der Chartverlauf dieses Jahres erinnert mich etwas an Öl, nach einer ca. Verdoppelung kam ein starker Rücksetzer + Rebound, ist es falsch davon auszugehen, dass die Edelmetalle einen ähnlichen Verlauf nehmen werden?

    Hallo Leute,


    ich finde eure Kommentare und Charts sehr interessant, auch wenn ich selbst kein daytrader bin und mein Anlagegeschäft eher langfristig geprägt ist. Macht einfach so weiter, denke dass es viele Leser gibt, die diesen " input " gerne in Ihre Überlegungen einbeziehen.


    Bin dann auch gleich wieder weg, um hier nicht zu stören, werde aber gerne weiterhin hier mitlesen.


    :thumbsup:

    Vielen Dank für die nette Begrüßung! Ich bin noch in der " Experimentier-Phase " und versuche mich gerade hier zurechtzufinden. :rolleyes: Aber bekanntlich gilt ja: kommt Zeit, kommt Rat! ;)

    Hallo zusammen,


    nachdem ich hier schon eine Weile ( still ) mitlese, habe ich mich jetzt mal angemeldet, um auch an den Diskussionen teilnehmen zu können. Ich interessiere mich gleichermaßen für Silber und Gold. Ab und zu kommt auch die eine oder andere Minenaktie in mein Depot.


    Freue mich auf interessante Themen!


    Grüße von BARRACUDA 66