Ihr erinnert Euch, ich wollte mir den Verlauf des Monats Juli anschauen, um zu entscheiden, ob ich die
fällige Korrektur der Stand.akt.indizes zum SHORTEN nutzen werde.....
Der Juli ist zwar noch nicht um, aber eigentlich müßte man schon mehr Abwärtsstrukturen erkennen können, wenn vom 18-Monatszyklus schon fast 15 Monate seit dem letzten Tief um sind.
Es wäre die Gelegenheit gewesen, EM und Aktienindizes gemeinsam konsolidieren zu lassen, aber das ist warscheinlich die Denke von Zyklikern in normalen Zeiten.
Wir haben es aber neben zyklischen Bewegungen mehr und mehr mit bisher ungewohnten Einflüssen zu tun.
Der erste mächtige Eingriff in bisher gewohnte Zyklusstrukturen( 8-Jahreszyklus bei Gold) geschah durch den Beginn des Ukrainekrieges, was zur kräftigen Verkürzung führte und den Rohstoffzyklus anfachte 
Dies verteuerte die Schuldenfinanzierung der Weltmacht No.1 enorm und die Halter von US-Staatsanleihen lernten durch das Konfiszieren von russ. Guthaben, daß der US-Dollar nicht mehr der
sichere Hafen ist.
Die Gold-Deckung der Weltleitwährung gab es schon lange nicht mehr und nun platzt plötzlich auch der Plan B... der Petrodollar !
Im Iran-Konflikt geht es nicht um waffenfähiges Uran oder die Versorgung irgendwelcher Länder, erst recht nicht um Gebühren für die Passage........- hier geht es eindeutig um die Rettung des Petrodollars !
Niemand spricht es offen aus !
Auf dem gesamtamerikanischen Kontinent hat man es mittlerweile durch die Übernahme in Venezuela im Griff...., fehlen noch der Nahe Osten und die Nordsee als Ölquellen 
Im Nahen Osten "arbeitet" man dran und für den künftigen Einfluß auf das Nordseeöl braucht man Grönland und Island........und Uneinigkeit in der NATO......
Und um auf die Stand. aktienmärkte zurückzukommen.... die Ziele der Supermacht No.1 lassen sich nur mit starken innovativen Techfirmen und Aktienmärkten verwirklichen (die Montanindustrie ist auch hier schon abgewandert).
Fühlen sich die Amis reich, werden sie kaum aufmucken. Deshalb dürfen die Aktienmärkte nicht einbrechen..., außerdem sind es Sachwerte, die einen inneren Schutz gegen Währungsschwindsucht
eingebaut haben.
Es ist also durchaus möglich, daß das 18-Monate-Tief der amerikan. Indizes einfach mit fiskal. Tricks
ausgesetzt wird od. nur minmalistisch z.B. nach den Midterms mit einem 10 %-Einbruch an einem Tag
abgearbeitet wird.
Die viel sicherere Variante ist, auf EM zu setzen, so wie es die Brics-Staaten und Staatsbanken vormachen
und deshalb werde ich mich wohl aus dem Shorten von Akt.indizes diesesmal raushalten........
