Ich möchte kurz etwas zu folgender EW-Thematik schreiben.
Muss eine Welle 2 zwingend die Unterwelle 4 des vorherigen Anstieges erreichen?
Meiner Meinung, bzw. Erfahrung nach nicht zwingend. Es ist keine EW-Regel und daher auch nicht notwendig, dient aber dennoch ganz klar als Orientierungshilfe, da es sehr oft vorkommt.
Warum kommt das so oft vor?
Im Grunde genommen ist es einfach nur eine logische Konsequenz.
Meistens sind die 3. Wellen am längsten. Wenn ich das nun auf einen vorherigen Anstieg beziehe und berücksichtige, dass eine Welle 4 meist nur 38,2 % korrgiert, ergibt es sich damit automatisch, dass die Unterwelle 4 eines vorherigen Anstieges recht hoch hängt, bzw. nicht allzu weit vom Hoch entfernt liegt. Weil eine anschließende Welle 2 meist stark korrigiert, ist es deshalb sehr oft der Fall, dass mindestens die Unterwelle 4 erreicht wird.
Warum ist es jedoch keine Notwendigkeit?
Nun gibt es aber auch Charts, die eine sehr lange Welle 5 haben. Auch kann eine Welle 4 mehr als 38,2 % korrigieren. (bis max. 61,8 %) Die Welle 4 ist dann natürlich wesentlich weiter vom Hoch entfernt und ist somit viel tiefer platziert. In solchen Fällen wird es für eine anschließende Korrektur in Welle 2 schon schwieriger, die tiefe Unterwelle 4 zu erreichen. Kommt dann noch eine fundamentale Stärke (Unterbewertung, gute (Bohr-) Ergebnisse,...) hinzu, kann es dann durchaus vorkommen, dass eine Unterwelle 4 nicht erreicht wird. Es ist aber wirklich dann die Ausnahme. (in schätzungsweise < 10 % der Fälle)
So z.B. gesehen bei EXN und nun vielleicht hoffentlich auch bei ALO.