Beiträge von Nebelparder

    Der Euro kommt jetzt bald an eine Unterstützungszone, die bei ca. 1,1710 - 1,1715 $ liegt. Dort liegt ebenfalls das 38,2 % Retracement der gesamten Aufwärtsbewegung von 1,0339 $ bis 1,2556 $. Eine erste größere Abwärtsbewegung (Welle A) endet oftmals um das 38,2 % Retracement herum. Das sind jetzt noch ca. 0,5 % Abwärtsstrecke bis dorthin. Diese bei Gold abgezogen würde ziemlich genau 1.280 $ ergeben.


    Der Euro ist jetzt im Grunde genommen mit 1,1716 $ im Unterstützungsbereich angekommen. Gold hält sich weiterhin über 1.280 $ und Silber über 16,20 $.


    Hier und jetzt wäre für mich der ideale Dreh- und Angelpunkt für die Wende.


    Zitat von Nebelparder

    1.281,10 $ = Welle 5 pink = 138,2 % von Welle 1 pink


    Unter 1.280 $ wäre eine erhöhte Vorsicht angebracht.

    @Severin


    Im Grunde genommen habe ich alles was du jetzt geschrieben hast in den letzten Wochen/Monaten bereits beschrieben, sodass es jetzt keinen großen Sinn macht, nochmals darauf einzugehen.


    Es besteht demnach weitestgehend Übereinstimmung meinerseits zu dem von Dir Gesagten.



    Selbstverständlich würde sich der Commercial-Index dann verändern.


    Dazu habe ich hier bereits etwas geschrieben:


    Noch kurz etwas zum Commercial-Index, den ich stets aktuell in meiner Signatur anführe:


    Sowohl bei Gold als auch bei Silber entspricht die maximale Positionierung (geringste Netto-Short Position der Commercials) einem Allzeitrekord, also einem Extremwert. Da der aktuelle Commercial-Index daraus berechnet wird, ist dieser eher zu "scharf" bzw. zu "streng"eingestellt und gerade bei Gold kann man daher nicht unbedingt erwarten, dass Werte über 80 erreicht werden.


    Würde ich lediglich die Daten der letzten 6 Monate verwenden, dann hätte Gold bereits ein Kaufsignal generiert.


    Am Freitag hatten wir die besten COT-Daten bei Gold seit dem 25.07.2017.


    Daher schrieb ich ja, dass die von mir verwendeten COT-Daten Extremwerte darstellen und der Commercial-Index daher tendenziell zu scharf/zu streng eingestellt ist und daher eher negativ verfälscht wird.


    Der von mir dargestellte Commercial-Index berücksichtigt die Daten der letzten 3 Jahre. Da in diesen Zeitraum jedoch Allzeitrekorde bei Gold als auch bei Silber bzgl. der geringsten Netto-Short-Position der Commercials fallen, könnte man zur Zeit auch genau so gut sagen, dass sich mein Commercial-Index auf den Anbeginn der Aufzeichnung der COT-Daten bezieht.


    Zur Unterteilung der Commercials in Produzenten und Investmentbanken habe ich ebenfalls bereits ausführlich geschrieben.


    Wir unterscheiden uns lediglich in der Einschätzung, ob man mit dem Commercial-Index in letzter Zeit Gewinne machen konnte oder nicht.


    Und um es nochmals deutlich zu machen:


    In erster Linie entscheidet für mich die Charttechnik. Diese ergänze ich mit weiteren Faktoren. Einer davon ist der Commercial-Index. Es gibt aber noch weitere.


    Du hast Brieses Bibel gelesen.
    Was meint er mit Commercials?


    Ich habe weder Briese noch Williams in Buchform gelesen, sondern nur das was man im Internet darüber finden kann.


    Generell lese ich nicht viel Externes und mache mir stattdessen meine eigenen Gedanken dazu.


    Des Weiteren ist es für mich nicht wichtig, was Briese oder Williams unter dem Begriff Commercials verstehen.


    Denn wer die Commercials sind, ist doch allgemein bekannt. Es sind die Produzenten und die wenigen großen Investmentbanken und somit ist das objektiv und nicht subjektiv.


    Mit objektiven Daten kann ich etwas anfangen, denn die Wahrheit ist immer objektiv und sollte sich daher irgendwann auch durchsetzen. Wenn ich mich hauptsächlich mit fremden Analysen beschäftige, habe ich immer eine subjektive Einfärbung, die die objektive Wahrheit dadurch zum Teil verfälscht wiedergeben wird.

    Habe mir jetzt mal ne Ladung große Kaffern hingelegt....so als Fixpunkt....Ashanti um die 7.05....gehts runter leg ich nach...gehts rauf auch.....also ich denke mal wir haben den Einstieg.


    @PatronaLupa


    Gibt es einen Grund, dass Du Dich für Anglogold Ashanti entschieden hast? (abgesehen von der großen Jahresproduktion)


    Bei Teranga lagst du Ende letzten Jahres vom Timing her ja auch sehr gut.

    Danke Nebelparder,


    du regst dich auf und stellst Belege dar, als ob ich dir irgendwelche Vorwürfe gemacht hätte. Keine Ahnung wie du darauf kommst.
    Du brauchst es nicht persönlich zu nehmen, wenn einer den Index kritisiert. Freue dich stattdessen, dass jemand ihn ernst nimmt und sich damit auseinandersetzt.


    Aufgeregt habe ich mich darüber nicht.


    Ich wollte damit nur aufzeigen, dass Deine Aussage, der COT-Index würde seit 2 Monaten Fehlsignale generieren, prinzipiell weder richtig noch falsch ist und die Aussage, dass man, wenn man sich danach gerichtet hätte, nur verlieren hätte können, gänzlich falsch ist.


    Mit dem zweiten Teil Deiner Ausführungen, dass der Commercial-Index allein betrachtet, also ohne weitere Entscheidungsfaktoren mit einzubeziehen, nicht immer zum gewünschten Ergebnis führt, stimme ich übrigens weitestgehend überein.


    Die COT-Daten aber völlig zu ignorieren, wie einige Charttechniker das oft machen, wäre indes ebenfalls nicht richtig.


    Markus Blaschzok ist beispielsweise jemand, der in seinen Analysen und Markteinschätzungen stets die COT-Daten mit einfließen lässt. Auf Florian Grummes trifft das ebenfalls zu.

    @Caldera


    Wäre schon möglich.


    Die COT Daten bei Gold waren gestern leider noch nicht so bereinigt, wie man sich das eigentlich gewünscht hätte. Die von Silber haben sich sogar trotz Preisrückgang minimal verschlechtert.


    Aber bei der Struktur von A. Tiedje wäre die c schon sehr lang im Vergleich zur a. Normalerweise tendiert eine c in etwa zu 100 - 138,2 % von a und da würde die alternative Zählung von Tiedje viel eher passen, die übrigens meiner primären Zählung entspricht.


    Auf der anderen Seite gehen ja nicht wenige von einer Zinserhöhung der FED im Juni aus, was dem Goldpreis sicherlich nicht sehr förderlich sein sollte.

    Ich habe mich nicht intensiv mit B2Gold beschäftigt. Daher sind meine folgenden Aussagen vielleicht nicht besonders fundiert.


    Dennoch versuche ich mal eine Erklärung zu liefern, warum es hier mit dem Kurs nicht vorangeht.


    Die Bewertung von B2Gold ist, wenn man sie in Bezug zu den ausgewiesenen Reserven setzt, sehr ambitioniert.


    BTO ist in diesem Sinne deutlich teurer als z.B. Alamos Gold, die wiederum selbst allgemein als nicht gerade günstig eingestuft werden. AGI hat deutlich mehr Reserven (ca. 10 Moz.), eine niedrigere Market Cap und noch dazu die deutlich bessere Kapitalstruktur, bzw. Bilanz.


    Die Frage ist nun, ob diese hohe Bewertung gerechtfertigt ist?


    Wenn man davon ausgeht, dass B2Gold in den nächsten Jahren weiter wächst und die 1 Million Unzen Jahresproduktion aufrecht erhalten kann oder besser noch ausbauen kann, dann ja.


    Aber was ist wenn dies nicht der Fall sein wird oder schlimmer noch, wenn man die 1 Million Unzen Jahresproduktion nach 2019 nicht nachhaltig aufrecht erhalten kann?


    Sind diese Zweifel angebracht?


    Dazu benötigt es einen Blick in die beigefügten Resourcen und Reserven Schätzungen.


    Die einzige Mine, die die ausgewiesene 2019er Jahresproduktion über 10 Jahre aufrecht erhalten kann, ist die Masbate Mine auf den Philippinen. Bei Fekola (Mali), dem Flagschiff, sind es schon nur noch 7,2 Jahre, bei Otjikoto (Namibia) nur 5,8 Jahre und bei den zwei Minen in Nicaragua sind es lediglich noch 0,5 Jahre (!!) und 1,7 Jahre Restlaufzeit auf Reservenbasis. (!!)


    Ohne Umwandlung von Resourcen in Reserven lässt sich schonmal festhalten:


    Die Produktion von Masbate lässt sich höchstens unwesentlich vergrößern, Fekola und Otjikoto sind bereits auf Maximum und die beiden Minen in Nicaragua werfen große Fragezeichen auf.


    Bei La Libertad werden in der Präsentation für 2018 und 2019 zusammen im Schnitt 267.500 Unzen Produktion ausgewiesen. Selbst wenn man die gesamten M+I Resourcen in Höhe von 209.000 Unzen heranzieht, reicht das nicht einmal für 2019 und man müsste schon die unsicheren Inferred Resourcen ansetzen. Und was geschieht dann eigentlich nach 2019? Da fällt evtl. die Nicaragua Produktion von ca. 215.000 Unzen p.a. weg. Hat man deshalb in der Präsentation den Ausblick lediglich bis 2019 gewagt? Es gibt noch Projekte in Burkina Faso und Kolumbien. (jeweils aber nur Resourcen) Können diese bereits den Nicaragua Anteil ab 2020 ersetzen?


    In diesem Sinne erscheint das Verhalten des Managements von B2Gold plötzlich in einem ganz anderen Licht und würde Sinn ergeben. Haben sie eine langfristige und nachhaltige strategische Ausrichtung oder sind sie eher darauf aus, das Unternehmen so schnell wie möglich auszulutschen?


    Zitat von Nebelparder

    Bei B2Gold gibt es zz. viele recht große Insiderverkäufe.


    Es sind zwar oftmals "nur" Optionen, die zu Geld gemacht werden, aber wieso werden die nur ein paar Cents über dem Optionspreis verkauft, wenn doch die Aussichten bei BTO so toll sein sollen? Dann könnte man doch in wenigen Wochen/Monaten viel teurer verkaufen!? Evtl. sind die Aussichten ja doch nicht so rosig wie sie kolportiert wurden oder aber das Management ist nur auf den schnellen Gewinn und den eigenen Vorteil bedacht!? Beides wäre nicht gut.


    Vielleicht liege ich mit dieser Skepsis ja total falsch und die Reserven können in der Zukunft noch deutlich ausgebaut werden. Vielleicht ersetzen die Projekte ja auch zügig den Nicaragua Anteil oder man findet noch zusätzliche Unzen.


    Aber ich habe bei BTO kein gutes "Bauchgefühl" und habe sie deshalb auch nicht im Depot. Ich möchte BTO auch nicht schlecht machen, sondern lediglich eine kritische Sichtweise aufzeigen. Letztlich muss jeder selbst entscheiden, welche Aktien er oder sie im Depot haben möchte.



    Nachtrag:


    Nachdem ich mir die Präsentation noch ein wenig näher angeschaut habe, erhärten sich meine o.g. Zweifel.


    Das Kolumbien-Projekt findet in der Präsentation gar keine Erwähnung. Zum Projekt in Burkina Faso gibt es ein paar Infos, jedoch keine Angabe zum Produktionsstart. Dass der Nicaragua Anteil bereits 2020 durch diese beiden Projekte ersetzt werden kann, ist daher äußerst unwahrscheinlich.


    Das Minenleben von Fekola wird in der Präsentation näher beschrieben (siehe Anhang):


    10 Jahre lang durchschnittlich 345.000 Unzen pro Jahr. In den Jahren 1-3 sind es 400.000 Unzen. Daraus ergibt sich dann folglich, dass es in den Jahren 4-10 durchschnittlich nur noch 321.429 Unzen sein können.


    Es fehlen also vermutlich ab 2020 nicht nur die 215.000 Unzen aus Nicaragua sondern auch noch 83.500 Unzen aus Mali. Vielleicht kann Masbate (Philippinen) noch ein wenig ausgleichen und Fekola fällt ja nicht sofort auf 321.500 Unzen p.a., aber es könnten letztendlich evtl. schon so ca. 200.000 Unzen in der Endabrechnung p.a. fehlen, sodass die Jahresproduktion ab 2020 auf vielleicht rund 800.000 Unzen zurückgehen könnte. (sofern man keine weiteren Resourcen in Reserven umwandeln kann)



    Nachtrag 2:


    10 Jahre lang 345.000 Unzen p.a. bei Fekola = 3.450.000 Unzen


    Die ausgewiesenen Reserven betragen jedoch nur 2.917.000 Unzen. Man geht also schon von einem Teil der Resourcen als zusätzliche Reserven aus.


    Das mag durchaus realistisch sein, jedoch machen andere Minenunternehmen i.d.R. immer einen kleinen Sicherheitsabschlag und setzen etwas weniger als die ausgewiesenen Reserven beim Minenleben an.


    Das spricht nun ebenfalls eher nicht für ein verantwortungsbewusstes und nachhaltiges Verhalten des Managements. Eine langfristige strategische Ausrichtung und Planung enthält Sicherheitsabschläge und keine vorweggenommenen Ansätze von Unwägbarkeiten als eine gegebene, fest eingeplante Sicherheit.


    https://www.canadianinsider.co…search=INV+%7C+INV+Metals


    Bingo!


    Insiderkauf von 200.000 Aktien wie vermutet am 16.05.2018. (Mittwoch)

    Deutlicher: Seit 2 Monaten liefert der Silber Commercial-Index Fehlsignale. Fehlsignale deswegen, weil wenn jemand danach gehandelt hätte, hätte er entweder nix gewonnen oder sogar was verloren.


    Das kann ich recht einfach widerlegen und sehe es daher auch ganz anders.


    Ich habe von ca. 16,20 $ bis ca. 17,15 $ jede Menge gewonnen und die Gewinne dann in Minenaktien umgeschichtet. Und zwar genauso wie ich es zuvor in diversen Threads angekündigt und kommuniziert hatte.



    Zitat von Severin

    Du hast das erklärt mit dem Hinweis einerseits auf die Hängigkeit von Silber ans Gold, andererseits auf Deflation. Völlig in Ordnung.


    Mein Punkt war nur, sowohl die erste wie die zweite sind dem Silber Cot externe Faktoren. Wenn aber auf exogene Faktoren rekurriert wird, um Fehlsignale einer Theorie zu erklären, dann kann man auch darauf rekurrieren, um deren richtige Signale zu erklären, ansonsten würde man voreingenommen vorgehen: In diesen Fällen lag diese Theorie richtig, also ist sie gut, in diesen anderen lag sie falsch, weil die Umstände nicht mitgespielt haben.


    Der Commercial-Index allein ist mir jedoch zu wenig, da gebe ich Dir recht. Aber wenn dieser mit (meinen) charttechnischen Überlegungen und diversen anderen Komponenten zu dem übereinstimmenden Ergebnis gelangt, dass steigende Kurse sehr wahrscheinlich sind, dann halte ich den Commercial-Index für sehr hilfreich und zuverlässig.


    Dass man dabei noch andere Faktoren berücksichtigen sollte, bevor man einen Trade danach ausrichtet (so z.B. u.a. auch die Saisonalität, welche vor allem bei Agrarrohstoffen eine wichtige Rolle spielt), sagen übrigens auch die Erfinder des Commercial-Index, Williams und Briese, selbst.

    Meines Erachtens könnte so der letzte Rest der Korrektur aussehen.


    Solange es nicht über 1.293 $ geht, sollte das Ende der Korrektur bei 1.284,xx $ innerhalb der nächsten paar Stunden sein.


    Unter 1.280 $ wäre erhöhte Vorsicht angebracht.


    Nachtrag (21:15 Uhr):


    Die 1.293 $ wurden noch nicht überschritten und die kleine 4 war aber wohl noch nicht ganz fertig, sodass die 5, wenn sie denn noch kommen sollte, erst jetzt beginnt. Solange es also keinen Ausbruch über 1.293 $ geben sollte, müsste heute Nacht oder morgen früh das Ende der Korrektur bei 1.283,xx $ erfolgen.


    Nachtrag (18.05.18 - 11:30 Uhr):


    Gold macht sich auf den Weg in Richtung 1.283 $. Auch wenn heute morgen die obere Trendlinie etwas überschritten wurde, das EDT ist weiterhin möglich und daher noch gültig. Die 1.293 $ (jetzt 1.292 $) wurden (noch) nicht überschritten. Das EDT wird, sollte es denn eines sein, auf jeden Fall heute noch vollendet werden.


    https://www.canadianinsider.co…h=INV+Metals+Inc.+%7C+INV


    Die Anzeichen verdichten sich. Sind zwar (noch) keine direkten Insiderkäufe, aber wenn hier jeder im Management seine Optionen zieht und sie nicht zu Geld macht, sagt das schon recht viel aus.


    Das sind mehr als eine Million C$ innerhalb eines Tages und vermutlich gibt es noch mehr, da nur die letzten zehn Einträge einsehbar sind. Im Verhältnis zur Marktkapitalisierung von INV ist das enorm.

    Zitat von Edel Man

    Sehr schöner Vergleich des Ertrages pro Unze, der nicht weit weg von dem Kirklands liegt... Der Autor hält TGZ für weiter sehr unterbewertet mit Kursziel 5,65 $, gestern 4,18 $ .... Oder Kurspotential + 35 %...


    Seit diesen grotesk günstigen Zahlen aus dem Dezember 2017 (12.12.17) ist einiges passiert. Der Kurs läuft wie an der Schnur gezogen hoch, kennt also nur eine Richtung. :thumbup:


    Damals lag das Kurs-Buchwertverhältnis im Tief bei ca. 0,32. TGZ ist bis zum heutigen Tag um 125 % gestiegen. Das KBV sollte demnach nun bei ca. 0,72 stehen. Jetzt noch die 35 % von @Edel Man´s Beitrag dazu und wir landen erst einmal bei einer fairen Bewertung von KBV = 1. Das Ganze ohne Goldpreissteigerungen. Da der Goldpreis jedoch 4 % höher steht als noch im Dezember und viele gute Minenaktien deutlich über einem KBV von 1 gehandelt werden, wird schnell klar, dass TGZ auch nach fulminantem Kursanstieg alles andere als teuer ist. Dennoch wird sicherlich auch mal wieder etwas Druck vom Kessel genommen werden. Die Frage ist nur von welchem Kursniveau aus das geschehen wird.


    Die Free-Cash-Flow Rendite ist einfach sensationell gut und müsste immer noch bei ca. 30 % liegen!


    Nachtrag:


    Achja, was ich noch sagen wollte. TGZ ist ein klassisches Beispiel dafür, dass man auf die Ratings der bekannten Agenturen nicht allzu viel geben sollte. Noch im Dezember letzten Jahres waren die Ratings alles andere als gut. Jetzt beträgt das Rating bei Reuters 1,75. Meine diversen Berechnungen vom Dezember zeigen, wie leicht man damals feststellen konnte, dass TGZ extrem attraktiv bewertet war und ein Topp-Rating angebracht gewesen wäre.

    Da die Leute von Iamgold sicherlich gut rechnen können und sie durch ihren 35,6 % großen Anteil bereits ihr Interesse an INV bekundet haben, könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass hier bald ein Übernahmeangebot von vielleicht 0,70 - 0,80 C$ unterbreitet werden könnte.


    Bei INV gibt es heute ein stark erhöhtes Volumen. (über 150.000 Stücke bereits)


    An einigen Tagen findet bei dieser Aktie überhaupt kein Umsatz statt und oftmals sind es gerade einmal so um die 10.000 Stücke am Tag.


    Könnten evtl. Insiderkäufe sein. Werde das die nächsten Tage mal beobachten.


    Vielleicht haben die Jungs von Iamgold ja bereits angerufen und ihr Interesse bekundet und das Management von INV kauft vorher nochmals eigene Aktien.


    IMG hat bereits einen 36 % Anteil an INV. Das Management von IMG ist eines der besten überhaupt. Daher würde es mich nicht überraschen, wenn IMG ein Übernahmeangebot just in dem Moment unterbreiten würde, während INV gerade sein Tief auslotet. Wenn man von den üblichen 30-40 % Kursaufschlag ausgeht, wären das so ca. 0,70 C$. (vom fiktiven Tief bei 0,43 C$ gerechnet)

    Wie wird dieser Index ermittelt?


    Steht in Beitrag # 1.073


    Diesem Artikel zufolge liegt es daran, dass die Positionierung der Kleinspecs von den cot-Analysten - und vielleicht vom commercial-index - nicht genug berücksichtigt worden ist.


    Die Kleinspekulanten sind irrelvant. Es geht in erster Linie um die Commercials und die Large Speculators.



    Silber hängt sich stets ans Gold. Die COT-Daten bei Gold waren noch nicht bereinigt, daher ließ sich Silber noch Zeit mit einem Ausbruch. Des Weiteren gab es jüngst ein paar deflatorische Anzeichen, welche ich jedoch lediglich als temporär einstufe. Daher auch meine Ansicht, dass es max. noch eine Zinserhöhung geben wird. Damit hat die FED dann den Aufschwung abgewürgt und muss wieder gegensteuern. (Zinssenkungen) Der Kreis schließt sich und alle Komponenten für einen nachhaltigen Anstieg treffen zeitgleich aufeinander.


    Gold ist jetzt exakt an der Kreuzunterstützung bei 1.286 $ angekommen. Ebenso wurde das 61,8 % Retracement nun erreicht. Auch ist Welle 5 in pink von der Länge her jetzt sehr stimmig. (61,8 % von Welle 1 bis Welle 3 und mehr als 100 % von Welle 1)


    Silber zudem an der wichtigen Unterstützung bei 16,20 $. (hält immer noch :thumbup: obwohl Gold jetzt noch etwas tiefer steht als gestern und deutlich tiefer steht als noch am 01.05. als Gold bei 1.301,70 $ stand und Silber bereits bei 16,05 $)


    Der Euro kommt jetzt bald an eine Unterstützungszone, die bei ca. 1,1710 - 1,1715 $ liegt. Dort liegt ebenfalls das 38,2 % Retracement der gesamten Aufwärtsbewegung von 1,0339 $ bis 1,2556 $. Eine erste größere Abwärtsbewegung (Welle A) endet oftmals um das 38,2 % Retracement herum. Das sind jetzt noch ca. 0,5 % Abwärtsstrecke bis dorthin. Diese bei Gold abgezogen würde ziemlich genau 1.280 $ ergeben.


    Insgesamt also ein sehr gutes Setup für einen Long-Einstieg mit engem Stopp.

    Durch den gestrigen starken Kursrückgang bei den Edelmetallen, sollte die Netto-Short Position der Commercials am kommenden Freitag bereits auf knapp unter 100.000 Kontrakte eingedampft worden sein. Ich schätze sie auf ca. 90.000 - 100.000 Kontrakte.


    Sollte sie bereits unter 90.000 liegen, wäre das ein sehr gutes Signal. Läge sie im benannten Bereich von 90.000 - 100.000 Kontrakte, wäre das Abwärtspotenzial sehr begrenzt und würde meinen charttechnischen Erwartungen entsprechen. (um 1.280 $, max. bis 1.260 $) Läge sie hingegen noch deutlich über 100.000 Kontrakte, wäre das eher ein Indiz dafür, dass das Abwärtspotenzial maximal ausgereizt werden würde.


    Noch kurz etwas zum Commercial-Index, den ich stets aktuell in meiner Signatur anführe:


    Sowohl bei Gold als auch bei Silber entspricht die maximale Positionierung (geringste Netto-Short Position der Commercials) einem Allzeitrekord, also einem Extremwert. Da der aktuelle Commercial-Index daraus berechnet wird, ist dieser eher zu "scharf" bzw. zu "streng"eingestellt und gerade bei Gold kann man daher nicht unbedingt erwarten, dass Werte über 80 erreicht werden.


    Hier noch der entsprechende Chart, auf dem der heutige Long-Einstieg bei Gold basiert.


    Kursziele:


    1.285,87 $ = 61,8 % Retracement
    1.287,70 $ = Trendlinie (heute)
    1.286,64 $ = Welle 5 pink = 61,8 % von Welle 1 bis Welle 3 pink
    1.293,46 $ = Welle 5 pink = 100,0 % von Welle 1 pink
    1.281,10 $ = Welle 5 pink = 138,2 % von Welle 1 pink


    Der Dreh nach oben bei Gold und damit das Ende der Korrektur müsste mit einer hohen Wahrscheinlichkeit aus dem Bereich 1.281 - 1.293 $ heraus erfolgen.


    Unter 1.280 $ wäre eine erhöhte Vorsicht angebracht.

    Ich freu mich schon auf den COT Bericht am Freitag, denn heute ist Dienstag und wenn es bei den tiefen Preisen bis heute abend bleibt, wird der COT Bericht dann sehr aufschlussreich werden.


    Schön ist, dass Silber die 16,20 $ bislang verteidigt hat und Gold bereits deutlich unter 1.300 $ steht. (besser als noch am 01.05. als Gold bei 1.301,70 $ und Silber bei 16,05 $ stand)


    Es sieht m.E. alles hervorragend aus, denn alles läuft bislang nach Plan.


    Die COT Daten werden dieses Mal sowohl bei Gold als auch bei Silber bereinigt sein und die bereits des Öfteren benannten charttechnischen Ziele werden schön abgearbeitet. Es schließt sich der Kreis und die benötigten Komponenten für einen starken und nachhaltigen Anstieg fügen sich zu einem runden und stimmigen Gesamtbild zusammen.


    Gefällt mir ausgesprochen gut! :thumbup:


    Nachtrag 20:21 Uhr:


    Bin soeben bei 1.288,80 $ Gold long gegangen.


    M.E. besteht um 1.288 $ herum eine passable Chance zum Dreh nach oben.

    Gestern wurden im Tief die 0,58 C$ erreicht.


    Ich hab diese ominösen und krummen 0,58 C$ nicht ohne Grund genannt. Es entspricht exakt einem a=c Szenario. (hier W=Y - s.a. beigefügten Chart)


    Die Aktie zeigte in den letzten Wochen und Monaten eine enorme Abwärtsgeschwindigkeit. Ob es nun bei 0,58 C$ als Tief bleibt, ist daher schwer zu sagen. (fallendes Messer)


    FPC hat die 0,58 C$ bisher verteidigt und ist nicht mehr unter diesen Kurs gefallen. Ja mehr noch, gestern stieg FPC gegen den Trend und das sogar zweistellig. (vollkommen ohne News!)


    An dieser Stelle möchte ich FPC einmal stellvertretend für das Funktionieren von Elliott-Wave-Chartanalysen als Grundlage zur Kaufentscheidung anführen.


    Die 0,58 C$ lagen und liegen scheinbar irgendwo im charttechnischen Niemandsland. Weit und breit keine horizontalen Unterstützung zu erkennen, keine diagonalen Aufwärtstrendlinien vorhanden und das Kursverhalten ähnelte einem fallenden Messer.


    Dennoch machte FPC exakt bei 0,58 C$ sein Tief, testete es danach nochmals ein paar Mal, um dann eine deutliche Kehrtwende zu vollziehen.


    Die 0,58 C$ entsprechen auf den Cent genau einem W=Y Szenario (a=c) wie bereits vor ziemlich genau zwei Wochen beschrieben.

    Jim Rogers sagt ja immer was von "es kommt der größte Crash meines Lebens".
    Das was du hier aufzählt: DAX runter bis auf 11400 (-12%) - das ist ja nicht mal ein Crash
    Andererseits schreibst du - es wird analog 2008 ablaufen.


    Ich habe geschrieben, dass man dann nochmals schauen muss in welchem Umfeld wir uns dann befinden werden, um weitere Kursziele daraus ableiten zu können.


    Sind die Geldschleusen dann bereits offen? Oder lässt man einen deflatorischen Crash zu?


    Ein Kursziel in einem entsprechenden Umfeld könnte dann der Bereich um 8.700 DAX-Punkten sein. (gelbe Welle 4)


    Analog dazu passt Deine obere rote Linie bei ca. 1.800 Punkten beim S+P 500 ganz gut. Das wäre ein Rücklauf zur Welle 4 und ziemlich genau das 50 % Retracement der Aufwärtsbewegung seit 2009.


    Vielleicht wird aber nochmals vorher eine Extra-Runde auf der Oberseite gespielt. Das meinte ich mit nochmals neu betrachten zu gegebener Zeit.


    Die 11.400 Punkte beim DAX sehe ich als Weiche in Richtung Inflation oder Deflation.


    Als Charttechniker plane ich immer erst einmal die nächste Etappe, die für mich die höchste Wahrscheinlichkeit besitzt.


    Und dann muss man bzw. wird man sehen.