Zum Dax hatte ich im September, Oktober und November letzten Jahres folgendes geschrieben:
Zitat von NebelparderAlles anzeigenSeptember 2017
In letzter Zeit hatte ich öfters den Gedanken, dass der Aktienmarkt sich ähnlich verhalten könnte wie vor genau 10 Jahren.
2007 gab es im Sommer eine kurze deutliche Korrektur, da die ersten Sorgen wegen der Subprime-Krise aufkamen. Aber wie so oft, werden erste Zweifel im Bullenmarkt dann schnell wieder ausgeblendet. So auch damals und die Aktienmärkte fingen sich dann recht schnell wieder und stiegen noch bis zum Jahresende munter weiter. Punktgenau mit dem Jahreswechsel
07/08 begann dann jedoch der Niedergang.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass es in etwa wieder so kommen wird. Man müsste eben nur die zweite Null in 2007 mit einer 1 austauschen.
Zitat von NebelparderAlles anzeigenOktober 2017
Meine Überlegungen und Analysen zum DAX ergeben, dass wir ganz nah an einem Top sein müssten und dass es danach wohl sehr große Verwerfungen geben sollte.
Übergeordnet komme ich auf 12.710 - 14.242 DAX-Punkte. Eine Ebene darunter auf 13.644 - 14.497 DAX-Punkte.
Da wir bereits 13.249 gesehen haben, würde ich den Bereich auf 13.249 - 14.242 eingrenzen. Also maximal noch 1.000 Punkte, wobei ich eher davon ausgehe, dass es nicht ganz ausgereizt werden wird.
Zeitlich bleibe ich bei meiner Einschätzung, dass mit dem Jahreswechsel der Schalter umgelegt werden könnte. (siehe auch unten stehenden Beitrag vom September diesen Jahres)
Bislang ähneln sich die DAX-Verläufe der Jahre 2007 und 2017 recht gut. (insbesondere zeitlich)
Zitat von NebelparderAlles anzeigenNovember 2017
Der DAX steht m.E. kurz vor seiner Vollendung. (siehe PDF-Anhang)
Zur Erläuterung warum ich im Oktober die o.g. Zahlen genannt habe:
In der blauen untergeordneten Ebene wären 13.644 Punkte eine Welle 5, die 100 % von Welle 1 entsprechen würde. Das wäre in meinen Augen das Idealziel.
Wenn die 3. Welle sehr lang ist, orientiert sich Welle 5 oftmals in etwa an der Länge von
Welle 1. 100 - 138,2 % kommen dann recht häufig vor. (= 13.644 - 14.322)
Ein weiterer Orientierungspunkt für Welle 5 sind 61,8 % der Länge von Welle 1 bis Welle 3. (= 14.497)
In der gelben übergeordneten Ebene bedeutet dies angewendet:
Welle 5 = 100 % von Welle 1 = 12.710 (bereits deutlich überschritten!!)
Welle 5 = 138,2 % von Welle 1 = 14.242
Welle 5 = 61,8 % von Welle 1-3 = 14.138
Da wir in der gelben Ebene bereits die 100 % deutlich überschritten haben, sehe ich das Idealziel (hergeleitet durch die untergeordnete Ebene) bei 13.644 Punkten. (100 % von Welle 1)
Eine Ausdehnung bis rund 14.500 Punkte ist im Bereich des Möglichen.
Wahrscheinlicher ist für mich jedoch ein Dreh unterhalb von 14.242 Punkten, idealerweise bei 13.644.
Das Dax-Hoch war am 23.01.2018 bei exakt 13.601 Punkten.
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Den weiteren Verlauf sehe ich übrigens genau so wie Hedda, d.h. evtl. nochmals bis 13.600 aber m.E. leicht höhere Wahrscheinlichkeit, dass es jetzt sehr bald also zwischen 13.000 und 13.600 wieder deutlich nach unten dreht. Das Kursziel sollte im Bereich von 11.400 Punkten +/- liegen. Dann muss man mal schauen in welchem Umfeld wir uns zu diesem Zeitpunkt dann befinden. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass die FED da bereits eine Kehrtwende in Sachen Zinserhöhungsphantasie hingelegt hat.
Daher schrieb ich ja vor ein paar Tagen im Sinne von Gold, dass es aller Voraussicht nach keine vier Zinserhöhungen dieses Jahr geben wird. (und weitere vier Zinserhöhungen nächstes Jahr schon mal gleich gar nicht) M.M.n. gibt es noch eine einzige Zinserhöhung, welche bei der nächsten Sitzung im Juni bereits erfolgen könnte. (vielleicht gibt es jedoch noch nicht einmal mehr diese)
Zitat von NebelparderMorgen kommen noch die US-Arbeitsmarktdaten.
Sollten die schlecht ausfallen, dann könnten sogar die 1.301 $ als Tief halten.
Wenn sie dagegen gut, bzw. besser als erwartet ausfallen, dann werden nochmals Zinserhöhungsängste dafür sorgen, dass die EM ein letztes Mal unter Druck geraten werden. (siehe oben aufgeführtes Abwärtspotenzial) M.E. wird es aber nur noch eine einzige Zinserhöhung (vermutlich bei der nächsten Sitzung im Juni) geben, denn in den dann kommenden Monaten werden bereits die ersten Anzeichen einer Rezession die Runde machen. Die vier angekündigten Zinserhöhungen für dieses Jahr und auch für nächstes Jahr wird es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht geben. Diese Erkenntnis wird sich in den nächsten Wochen und Monaten am breiten Markt durchsetzen und dafür sorgen, dass es keinen starken Einbruch bei den Edelmetallen mehr geben wird.