Beiträge von Nebelparder

    Aus "Heddas Depot" # 2.591 zitiert:



    Mein Fahrplan für die nächsten Wochen:


    Gold müsste gerade eben Welle 3 von c nach unten begonnen haben. 1.260,68 $ war die A, 1.306,18 $ die B.


    Bislang ging es seit 1.306,18 $ bis 1.263,70 $ nach unten (Welle 1 von C). Anschließend bis vor ein paar Minuten ging es hoch bis zum 61,8 % Retracement bei 1.289,xx $. (Welle 2) Die bereits angesprochene Welle 3 sollte bereits in den Bereich um 1.22x,xx $ vordringen können. Danach nochmals hoch bis knapp 1.250 $ (Welle 4) um abschließend den Zielbereich um 1.205 $ +/- ein paar Dollar in Welle 5 zu erreichen.


    Bis das erreicht sein wird, müsste es bereits Anfang/Mitte Dezember sein. Am 13.12.2017 werden die "Mainstream-Börsen-Heinis" feststellen müssen, dass die Fed mal wieder geblufft hat und dass es die seit ca. 10 Jahren versprochene Zinswende so nicht geben wird. Da der Aktienmarkt bis dahin (leicht) schwächeln wird, kann es die Fed einfach nicht mit einer Zinserhöhung riskieren, den angeschlagenen Aktienmarkt weiter auf Talfahrt zu schicken. So zumindest wird seitens der Fed argumentiert werden. Bis dahin werden die COT-Daten durch den schnellen und deutlichen Preisverfall ebenfalls bereinigt sein. Um den 13.12.2017 herum startet dann eine neue große Aufwärtsbewegung bei Gold. Bis es soweit sein wird, werden viele Mineninvestierte völlig zermürbt sein und die Stimmung ihren Tiefpunkt erreicht haben. Die großen Jungs kaufen dann im großen Stil die ausgebombten Minenwerte auf, die keiner mehr haben will, weil die 1.000 $ Marke beim POG wieder herum gereicht werden wird.


    Auch wenn ich das Ganze hier so geschrieben habe, als ob es so und nicht anders kommen wird, stellt das Geschriebene lediglich meine aktuelle Meinung zum weiteren Goldpreisverlauf dar.


    Wie immer ist natürlich alles möglich, selbstverständlich auch das genaue Gegenteil.

    Zitat von Dionicar

    Heute um 9Uhr die Attacke...im vorherigen Chart zählt selber wieviele Tage noch übrig sind bis zum Ausbruch nach unten.

    Zitat von Nebelparder

    Dieses Mal ohne zeitliche Verzögerung punktgenau wieder einmal zur vollen Stunde.

    Zitat von Nebelparder

    Mir ist zudem in den letzten Jahren aufgefallen, dass sogenannte "Flash-Crashes"/alternativ "Fat-Finger-Missgeschicke" meistens kurz nach einer vollen Stunde stattfinden. Dient vermutlich zur besseren Tarnung, weil zur vollen Stunde oftmals Wirtschaftszahlen veröffentlicht werden. Vielleicht können sich die "Kurspfleger" aber auch keine krummen Uhrzeiten merken. Bis die Akteure die Algorithmen dann aufeinander abgestimmt haben und es dann "Action" heisst, dauert es eben noch ein paar wenige Minuten. [Blockierte Grafik: http://www.goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/wink.png]

    Zitat von Nebelparder

    Die volle Stunde scheint für Krampfanfälle in den "fetten Fingern" recht gefährlich zu sein.


    Vielleicht sollte man bei der CFTC mal anrufen und den Tradern ein paar Wochen lang Magnesium verschreiben.


    Da es zz. wenig für uns zu lachen gibt, versuche ich mit diesem Beitrag mal etwas zur allgemeinen Erheiterung beizutragen.


    Da hier bereits schon etwas über Stricke geschrieben wurde, werde ich es mal lieber nicht Galgenhumor nennen:



    Da die Kursanomalien des Goldpreises in letzter Zeit recht inflationär auftreten, sollte Hollywood vielleicht mal über ein ordentliches Drehbuch nachdenken.


    Vielleicht wird die ganze Fat-Finger Geschichte ja mal verfilmt werden.


    Ich hätte auch schon ein paar Filmtitel-Vorschläge.


    "Two and a half Fat Fingers"


    "The Fat Finger Theory"


    "Wenn der Fat Finger zweimal manipuliert"


    "Ich weiß was der Fat Finger letzten Sommer getan hat"


    "Hör mal wer da Fat Fingert"


    "Spiel mir das Lied vom Fat Finger"


    "Fat Finger allein an der Wallstreet"


    "Unheimliche Begegnung mit dem Fat Finger"


    Die Trilogie "Fat Finger begins", "The Fat Finger" und "The Fat Finger Rises"




    etc. (Vorschläge willkommen)

    Also 1.122 $ wäre wirklich ein starkes Stück. Zur Minenperformance würde es ja auch passen. Jedoch kann ich es mir Stand heute nicht wirklich vorstellen.


    Avi Gilburt hat beim GDX nun seit wenigen Wochen die 17-er Marke als bearische Variante auf dem Chart. Vom aktuellen Niveau wären das ca. 24 % Abwärtspotential. Wenn ich von einer 3-5 fachen Underperformance der Minen ausgehe und ich den Mittelwert 4 nehme, würde das für den POG ca. 6 % abwärts bedeuten. Dann wäre dieser bei 1.205 $, dem Tief vom Juli diesen Jahres.


    Elliott Wave deutet zz. 1.209 $ (a=c) an. Also auch von dieser Seite her würde das hinkommen.


    Der Bereich um 1.205 $ ist leider recht realistisch geworden.


    Obs noch heftiger kommt? M.M.n nicht. Ich denke der EUR/USD spielt hier auch eine gewichtige Rolle.


    Wenn man von vor dem Wasserfall ausgeht (Market Cap 212 Mio. C$) wären die fehlenden 62 Mio. ca. 29 %.
    Abgezogen von den 212 Mio. C$ würde das einer Market Cap von rund 150 Mio. C$ entsprechen. Das wiederum wären 3,45 C$. Dann noch einen schwachen Goldpreis bis Mitte Dezember und man wäre schneller bei calderas
    Prognose von 3 C$ als einem lieb sein kann. :hae:


    Mal abwarten, ob das wirklich so kommt. Aber die Wahrscheinlichkeiten hierfür, auch charttechnischer Natur, haben sich seit letzter Woche deutlich erhöht.


    Chapeau @Caldera für den vermutlich richtigen Riecher.

    ALO fällt insbesondere seit sie die schlechten Quartalszahlen letzte Woche veröffentlicht haben.


    https://web.tmxmoney.com/artic…76842831762&qm_symbol=ALO


    Ob dieser heftige Preisverfall jedoch gerechtfertigt ist, wage ich zu bezweifeln. Die Bewertung von ALO war bereits vor dem Kursverfall sehr niedrig. Fast jedes Minenunternehmen hat einmal ein schlechtes Quartal zu vermelden. Ich denke da z.B. auch an GUY, die im 2. Quartal schlechte Zahlen brachten und jetzt im 3. dafür ein Rekordergebnis.
    Soweit ich das bei ALO rauslesen konnte, handelt es sich beim schlechten Ergebnis um besondere Umstände, die nur temporär, also das 3. Quartal betreffend, eingetreten sein sollen.


    Vielleicht wird ALO ja aber auch für eine Übernahme reif geschossen.


    Der Cash-Bestand beträgt jetzt 37,7 % der Market Cap.
    Das Kurs-Buchwert-Verhältnis beträgt zz. 0,66.
    Die Free-Cash-Flow-Rendite (EV) bei stolzen 38,1 % (wobei sie m.M.n. eher 26 % beträgt, da man nach diesen Zahlen mit nicht viel mehr als 20 Mio. USD Cash Flow für 2017 rechnen kann)
    Das EV/EBITDA liegt bei 2,6.


    http://m.4-traders.com/ALIO-GOLD-INC-1411958/financials/


    Dummerweise bin ich kurz vor den Zahlen bei 4,90 C$ bei ALO eingestiegen. :wall:

    Heute um 9Uhr die Attacke...im vorherigen Chart zählt selber wieviele Tage noch übrig sind bis zum Ausbruch nach unten.


    Dieses Mal ohne zeitliche Verzögerung punktgenau wieder einmal zur vollen Stunde.


    Zitat von Nebelparder

    Mir ist zudem in den letzten Jahren aufgefallen, dass sogenannte "Flash-Crashes"/alternativ "Fat-Finger-Missgeschicke" meistens kurz nach einer vollen Stunde stattfinden. Dient vermutlich zur besseren Tarnung, weil zur vollen Stunde oftmals Wirtschaftszahlen veröffentlicht werden. Vielleicht können sich die "Kurspfleger" aber auch keine krummen Uhrzeiten merken. Bis die Akteure die Algorithmen dann aufeinander abgestimmt haben und es dann "Action" heisst, dauert es eben noch ein paar wenige Minuten. [Blockierte Grafik: http://www.goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/wink.png]


    Die volle Stunde scheint für Krampfanfälle in den "fetten Fingern" recht gefährlich zu sein.


    Vielleicht sollte man bei der CFTC mal anrufen und den Tradern ein paar Wochen lang Magnesium verschreiben.

    Den Bereich 5,13 - 5,38 C$ sehe ich als das noch verbleibende Abwärtspotential mit einer maximalen Übertreibung bis ca. 5,03 C$ (76,4 %-Retracement), wovon ich jedoch Stand heute nicht ausgehe.

    Die letzten und kleinsten "Fizzel-Wellen" deuten noch ein Endziel bei 5,19 C$ bzw. 5,13 C$ an.


    Aus dem FVI-Chart wurde auch noch der allerletzte Cent regelrecht heraus gequetscht.


    Das Tief lag heute bei 5,13 C$ und das wäre damit der unterste Punkt eines optimalen Zielbereiches.


    Die untere Trendlinie des EDT (1-3-5-Linie), die aktuell bei 5,22 C$ verläuft, wurde damit leicht geschnitten. Das kommt relativ häufig bei einem EDT vor. (siehe auch PDF "EW-Tutorial", S. 7-9 - Diagonal Triangle Typ 1 (EDT), S. 9 oben, 2. Zeile)


    Glückwunsch an diejenige(n)/denjenigen der heute bei 3,43 € gekauft hat. Das sollte m.E. der optimalste Einstiegs-Kurs gewesen sein. (vorausgesetzt der Silberpreis fällt jetzt nicht mehr stark)


    FVI ist bei mir jetzt die größte Depotposition.


    P.S.


    Für diejenigen, die sich für EW und dafür interessieren, was nach einem EDT i.d.R. passiert, sei an dieser Stelle nochmals an die Chartformation des Goldpreises Ende 2015 erinnert.

    Bei CNL mache ich es mir ganz einfach.


    Für mich ist CNL 0,6 PVG abzgl. Kolumbien-Faktor = 1/2 PVG


    (siehe auch Beitrag # 60 in diesem Thread)


    Market Cap PVG 2.624 Mio. C$
    Market Cap CNL 608 Mio. C$ (23,2 % von PVG)
    angemessene Market Cap CNL 1.312 Mio C$


    Schlussfolgerung:


    Verdopplungskandidat ohne nennenswerte Goldpreissteigerung.


    Die Vorstandsmitglieder sehen das wohl auch so.


    Ich hab es mal mittels den konkreten Kaufkursen ausgerechnet, was das Management seit dem 26.06.2017 mit eigenem Geld in das eigene Unternehmen investiert hat.


    Das sind fast 700.000 C$ seit Juni 2017. Und das war nicht nur eine Person, sondern gleich deren sechs! Manche haben zudem mehrmals gekauft. Insgesamt waren es 10 Insiderkäufe.


    Ein sehr gutes Zeichen. Die sind sich also alle darin einig, dass ein Investment in die eigene Firma zum jetzigen Zeitpunkt eine ganz tolle Sache ist! Selbst bei Kursen von knapp 4 C$ haben sie weltmeisterlich gekauft, wovon wir ja noch ein ganzes Stück weit weg sind.

    Zitat von Nebelparder

    Den Bereich 5,13 - 5,38 C$ sehe ich als das noch verbleibende Abwärtspotential mit einer maximalen Übertreibung bis ca. 5,03 C$ (76,4 %-Retracement), wovon ich jedoch Stand heute nicht ausgehe.

    Die letzten und kleinsten "Fizzel-Wellen" deuten noch ein Endziel bei 5,19 C$ bzw. 5,13 C$ an. Das muss aber nicht mehr erreicht werden. Ich denke die fallende Abwärtstrendlinie des EDT wird dem Spuk ein Ende setzen.

    Die Trendlinie verläuft aktuell bei ca. 5,23/5,24 C$.


    FVI ist jetzt im Zielbereich angekommen. Das Tief lag bei 5,15 C$. Die Trendlinie verläuft jetzt bei exakt 5,22 C$ und wurde damit bereits leicht unterschritten.


    Allerdings ist es fast schon erschreckend, dass FVI nach diesen guten Zahlen und einem Silberpreis, der gerade einmal 0,6 % im Minus schloss, an einem Tag 5,66 % verliert und bereits im Zielbereich angekommen ist.


    Was ist, wenn Silber wirklich noch auf 15 - 16 $ fallen sollte? Ich denke kaum, dass FVI dann die genannten Marken halten werden kann.


    Seit gestern bin ich ehrlich gesagt besorgt, was hier veranstaltet wird.


    Denn damit möchte ich noch auf den kleinen Flash-Crash der EM von gestern Nachmittag/Abend eingehen.


    Es war kurz nach Börseneröffnung in den USA / in Kanada. Silber legte ein wenig zu und stieg von 17,02 $ auf 17,10 $. Zur gleichen Zeit, als Silber 0,5 % zu steigen begann, fing FVI an um 2 % zu fallen und erholte sich nicht mehr davon. Das lief wirklich exakt zeitgleich ab. Eine Stunde später begann dann der Flash-Crash bei den EM´s. Bei Silber ging es innerhalb von wenigen Minuten runter auf 16,80 $. Ich kann das deshalb so genau beschreiben, weil ich FVI und Silber beide realtime verfolgen konnte.


    Was will ich damit sagen?


    Warum fällt eine Silberaktie, die zwei Tage vorher ausgesprochen gute Quartalszahlen herausbrachte bereits eine Stunde vor dem Flash-Crash zu einer Zeit als der Silberpreis gerade zulegte?


    Das sieht für mich so aus, als ob jemand von dem orchestrierten Flash-Crash bereits wusste.


    Ich vermute, dass andere Minenaktien evtl. eine ähnliche Analogie gestern zeigten.


    Von FVI weiß ich es aber 100-prozentig, weil ich es live beobachten konnte.


    Was dem Ganzen eben ein besonderes Geschmäckle verleiht, ist die Tatsache, dass es aufgrund der Quartalszahlen bei FVI keinen Grund für dieses seltsame Kursverhalten gestern gab.


    Hier stinkt etwas ganz gewaltig!


    Nachtrag:


    Ich habe den Chart-Vergleich "Silber/FVI" als PDF noch beigefügt. Der Kursverfall bei FVI begann um 16:18 Uhr, der von Silber erst um 17:05 Uhr.


    Mir ist zudem in den letzten Jahren aufgefallen, dass sogenannte "Flash-Crashes"/alternativ "Fat-Finger-Missgeschicke" meistens kurz nach einer vollen Stunde stattfinden. Dient vermutlich zur besseren Tarnung, weil zur vollen Stunde oftmals Wirtschaftszahlen veröffentlicht werden. Vielleicht können sich die "Kurspfleger" aber auch keine krummen Uhrzeiten merken. Bis die Akteure die Algorithmen dann aufeinander abgestimmt haben und es dann "Action" heisst, dauert es eben noch ein paar wenige Minuten. ;)

    Zitat von Nebelparder

    KDX wird nicht mehr unter 3,57 CAD fallen.


    (Außer der Goldpreis schmiert nochmal richtig ab oder eine katastrophale, fundamentale News flattert ins Haus)


    Zu KDX fällt mir ehrlich gesagt auch nicht mehr viel ein.


    Ein nochmaliger Wasserfall in dieser Größenordnung hätte ich absolut nicht erwartet.


    Mit dem gestrigen Tief bei 3,11 C$ hat KDX jetzt auf der sehr langfristigen Aufwärtstrendlinie aufgesetzt.


    Vielleicht wird ja hier endlich der Kursverfall aufgehalten. Mehr als ein Hoffnungsschimmer ist das allerdings nicht.


    Leider ist nun das hier eingetreten:


    Zitat von Nebelparder

    Das Worst Case Szenario wäre m.E. ca. 3 CAD. Davon gehe ich jedoch nicht aus. Am ehesten sollten es 3,50 - 3,60 CAD werden.


    Wie gesagt, damit hätte ich nicht gerechnet und ich bin von KDX maßlos enttäuscht.


    Nachtrag:


    Ich habe den selben Chart noch mit einer Zählung versehen.


    Warum letzte Hoffnung?


    Die blaue Zählebene hat sehr plausible Wellenstrukturen.


    Länge Welle 1 = 1,45 C$
    Länge Welle 2 = 0,72 C$ (49,7 %)
    Länge Welle 3 = 3,43 C$ (236,6 %)
    Länge Welle 4 = 1,28 C$ (37,3 %)
    Länge Welle 5 = 1,74 C$ (120,0 %)


    Eine Welle 2 korrigiert i.d.R. um 50 % oder 61,8 %. Eine Welle 4 hingegen sehr oft nur 38,2 %. Wenn eine Welle 3 im Verhältnis zur Welle 1 sehr lang ist, wird Welle 5 meistens nicht mehr so lang und orientiert sich oftmals an Welle 1. Die Länge beträgt dann i.d.R. 100 % - 138,2 %.


    Das alles ist bei KDX nun der Fall. Und der Kurs hat zudem auf der langfristigen Aufwärtstrendlinie aufgesetzt. Insgesamt wurde der langjährige Anstieg um 68,8 % korrigiert.


    Um bei einem Chart die "richtige" fünfteilige Wellenstruktur zu finden, ist es oftmals eine Hilfe eine in etwa 38,2 % lange 4 zu identifizieren. Eine 4 ist, wie gesagt, sehr oft 38,2 % lang.


    Bei KDX gab es leider folgendes Problem:


    Am 01.06. lag das Tief bei 3,88 C$. Dann ging es bis zum 21.06. hoch auf 5,03 C$. Das 38,2 % Retracement lag damals bei 5,07 C$. Dann ging es runter auf 3,57 C$. (siehe auch Beitrag # 451) Eine perfekte Wellenstruktur und alles war gut bis zu den schlechten News der letzten Wochen, die das Chartbild erst einmal wieder verworfen haben. Nun hat sich aber erneut eine ganz brauchbare Wellenstruktur gebildet. KDX muss jetzt aber die Versprechen für das 4. Quartal unbedingt halten und liefern können.

    Und THO hat ja auch noch andere Assets am Start.


    THO hat zz. eine Marktkapitalisierung von ca. 1.700 Mio. C$.


    Und sie haben sich ja damals Rio Alto Mining und Lake Shore Gold einverleibt. Jetzt weiß ich leider nicht mehr, wie die jeweilige Marktkapitalisierung der beiden übernommenen Werte bei der Übernahme war.


    Daher habe ich folgende Rechnung vorgenommen:


    Rio Alto wurde im April 2015 von THO übernommen. Es gab 0,227 THO-Anteile dafür. Die Market Cap von THO war zu dieser Zeit ca. 4,4 Mrd. C$. Die Market Cap von Rio Alto müsste demnach ziemlich genau bei 1 Mrd. C$ gewesen sein.


    Lake Shore Gold wurde im April 2016 übernommen. Es gab 0,1467 THO-Anteile dafür. Die Market Cap von THO betrug zu diesem Zeitpunkt ca. 4,1 Mrd. C$. Die Market Cap von Lake Shore Gold müsste demnach ziemlich genau bei 600 Mio. C$ gewesen sein.


    Rechnet man das nun zusammen sind das ca. 1.600 Mio. C$.


    Der Markt hat die Escobal Mine in Guatemala demnach fast komplett abgeschrieben.


    Negative Überraschungen sind daher kaum noch möglich. Das Überraschungsmomentum liegt nun m.E. klar auf der Oberseite.


    Ich habe mir daher zu 3,72 € nach den schlechten Quartalszahlen ein paar Stücke ins Depot gelegt.


    Die Escobal Mine, eine der besten Silberminen weltweit, die, wenn sie denn wieder betrieben werden darf, 2015 alleine mit ca. 4 Mrd. C$ (bei etwas höheren Silberpreisen) bewertet wurde, gibt es momentan nahezu gratis zu haben.


    Sofern man bei Minen-Aktien von Value-Investing sprechen kann, wäre hier mal ein Kandidat. (natürlich aber nur mit den nicht unerheblichen und bekannten Risiken!)


    Ich kann mir jedoch kaum vorstellen, dass Guatemala sich ins eigene Knie schießen wird, indem es die Minenlizenz dauerhaft entziehen würde. (Steuereinnahmen und Arbeitsplätze wären dann futsch)


    Viel eher erwarte ich ein typisches "Ja, aber-Urteil" im Sinne des Angeklagten THO mit der damit verbundenen lukrativeren Partizipation des guatemaltekischen Staates.


    Definitiv nicht schön, aber sicherlich ist das im Kurs bereits eingepreist. Und THO hat ja auch noch andere Assets am Start.

    Ob die Kostensenkung in den Erwartungen bereits drin war, weiss ich nun nicht.


    Welche Erwartungen meinst Du?


    Die Erwartungen, die sich im Kursrückgang (73,4 % des vorherigen Anstieges) widerspiegeln?


    Der Kurs ist vor den Zahlen nicht gestiegen, sondern wie bereits erwähnt, gefallen. Die Erwartungen waren demnach wohl eher mittelprächtig bis schlecht.


    Fast 1/3 des Börsenwertes in Cash ist übertrieben, guckst du Zahlenwerk.


    185,8 Mio. USD Cash
    690,5 Mio. USD Marktkapitalisierung (Börsenschluss)
    668,1 Mio. USD Marktkapitalisierung (im Tief gestern, d.h. bei der unmittelbaren Reaktion auf die Zahlen)


    Das sind 26,9 % bei Börsenschluss, respektive 27,8 % im Tief. Ich finde "fast 1/3" ist die richtige Bezeichnung für so etwas.


    Allerdings verwundert die Ausweisung eines Gewinnes nicht!


    Wäre FVI vor den Zahlen moderat am Steigen gewesen, würde ich Deine Aussage unterschreiben. Sie krebste jedoch nah am Tiefststand herum und eine deutliche Reaktion auf diese Zahlen wäre m.M.n. daher zu erwarten gewesen.


    Ich denke so sah das auch der CEO, der wenige Wochen vor den Zahlen, eigene Aktien im Wert von fast 1 Mio. EUR gekauft hat.


    Im Silberbereich bleibt FVI für mich, abgesehen von den kleineren, spekulativeren Werten, "the place to be".
    Das Chartbild ist exzellent. (nächster mittelfristiger Halt 21 C$) Die fundamentale Bewertung ist ausgezeichnet. Sollte FVI das Chartbild noch bis zu den genannten Marken ausreizen, würde ich nochmals zukaufen. Von den bisherigen Stücken im Depot (hälftig gekauft bei 3,601 € und 3,635 €) gebe ich kein Einziges mehr ab.

    Zitat von Nebelparder

    Wenn schon FVI mit klasse Zahlen heute nicht einmal einen kleinen Freudensprung hinbekommt, dann kann man für KDX nur noch das Beste hoffen.


    Zitat von zwyss

    FVI arbeitet bekanntermassen mit sehr tiefen Kosten, das ist keine Überraschung, dass sie Gewinne schreiben. Insofern ist es nicht so, dass gute Zahlen aktuell grundsätzlich nicht belohnt werden.


    Das sehe ich ganz anders.


    Eine Aktie (FVI), die bereits 73,4 % ihres vorherigen Anstieges retraced hat, senkt Ihre Kosten um satte 20 % und hat mittlerweile fast 1/3 ihres Börsenwertes an Cash angehäuft. Dazu noch die ohnehin kaum vorhandenen Schulden etwas weiter reduziert. Und das alles in diesem schwierigen Umfeld, in dem andere Minen reihenweise enttäuscht haben? Der Silberpreis war bei Börseneröffnung leicht im Minus und nicht gerade am Abschmieren. Und FVI ging mit diesen Zahlen und unter diesen Umständen erst einmal 2 % ins Minus.


    Wenn wir das mittlerweile als normal ansehen, dann muss ich sagen, haben die Herren der Finanzwelt das aber sehr gut hinbekommen und uns hervorragend erzogen.

    Den ersehnten Befreiungsschlag werden diese Zahlen wohl nicht auslösen können.


    Das Abwärtsmomentum könnte dennoch gestoppt werden.


    Aber da wage ich jetzt mal keine Prognose. Wenn schon FVI mit klasse Zahlen heute nicht einmal einen kleinen Freudensprung hinbekommt, dann kann man für KDX nur noch das Beste hoffen.


    An der NYSE stieg KDX nachbörslich als Reaktion auf die Zahlen wenigstens mal um 1,4 %.


    Wie ich finde eine angemessene Reaktion, wenn man das ganze Umfeld berücksichtigt.


    AISC von sensationellen 6,10 $ und jede Menge Cash. (195,8 Mio. $ = 28,6 % der MK)


    Und nahezu keine Schulden.


    Und der Markt straft diese guten Zahlen erstmal ab!


    Was will man eigentlich noch sehen? Dass das Silber kostenfrei aus dem Boden geholt wird? Dass die Ünzlein freiwillig aus dem Boden hüpfen?


    Es sollen wohl wirklich noch die letzten paar Cents aus dem Chartbild rausgequetscht werden.


    Die Trendlinie verläuft aktuell bei ca. 5,23/5,24 C$.


    Im ersten langfristigen Chart sieht es so aus, als ob die Trendlinie heute exakt getroffen worden sei.


    Jedoch verläuft sie am nächsten Montag exakt bei 5,24/5,25 C$.


    Die letzten und kleinsten "Fizzel-Wellen" deuten noch ein Endziel bei 5,19 C$ bzw. 5,13 C$ an. Das muss aber nicht mehr erreicht werden. Ich denke die fallende Abwärtstrendlinie des EDT wird dem Spuk ein Ende setzen.

    Ich möchte kurz etwas zu folgender EW-Thematik schreiben.


    Muss eine Welle 2 zwingend die Unterwelle 4 des vorherigen Anstieges erreichen?


    Meiner Meinung, bzw. Erfahrung nach nicht zwingend. Es ist keine EW-Regel und daher auch nicht notwendig, dient aber dennoch ganz klar als Orientierungshilfe, da es sehr oft vorkommt.


    Warum kommt das so oft vor?


    Im Grunde genommen ist es einfach nur eine logische Konsequenz.


    Meistens sind die 3. Wellen am längsten. Wenn ich das nun auf einen vorherigen Anstieg beziehe und berücksichtige, dass eine Welle 4 meist nur 38,2 % korrgiert, ergibt es sich damit automatisch, dass die Unterwelle 4 eines vorherigen Anstieges recht hoch hängt, bzw. nicht allzu weit vom Hoch entfernt liegt. Weil eine anschließende Welle 2 meist stark korrigiert, ist es deshalb sehr oft der Fall, dass mindestens die Unterwelle 4 erreicht wird.


    Warum ist es jedoch keine Notwendigkeit?


    Nun gibt es aber auch Charts, die eine sehr lange Welle 5 haben. Auch kann eine Welle 4 mehr als 38,2 % korrigieren. (bis max. 61,8 %) Die Welle 4 ist dann natürlich wesentlich weiter vom Hoch entfernt und ist somit viel tiefer platziert. In solchen Fällen wird es für eine anschließende Korrektur in Welle 2 schon schwieriger, die tiefe Unterwelle 4 zu erreichen. Kommt dann noch eine fundamentale Stärke (Unterbewertung, gute (Bohr-) Ergebnisse,...) hinzu, kann es dann durchaus vorkommen, dass eine Unterwelle 4 nicht erreicht wird. Es ist aber wirklich dann die Ausnahme. (in schätzungsweise < 10 % der Fälle)


    So z.B. gesehen bei EXN und nun vielleicht hoffentlich auch bei ALO.

    Ich halte dagegen - eine Order war von mir!
    Ich habe in Americas Silver getauscht - bisher die richtige Entscheidung:)


    Es gibt ja immer auch die Gegenseite.


    Und ich meinte mit meinem Statement viel eher die Käuferseite. Also, dass es ein Käufer war und nicht ein Verkäufer.


    Aber egal. Ist reine Spekulation. Vielleicht liege ich damit auch voll daneben.

    Über tradegate hat heute jemand eine größere Order schön gleichmäßig und Kurs schonend in vier Tranchen aufgeteilt.


    28.000, 21.000, 29.000 und 27.000 zu 0,18 - 0,184 €. Das waren die einzigen Orders heute. Das ist außergewöhnlich.


    Ich mache jede Wette, dass diese vier Orders zusammen gehören. Mal sehen ob es morgen weitere geben wird.