Es ist zu hoffen, daß es in Peru nicht so schlimm enden wird.
In der Vergangenheit hat zumeist der weniger radikale Kandidat gewonnen, da die Peruaner aufgrund ihrer Geschichte linke und rechte Experimente eher vermeiden. Genau deshalb könnte Fujimoris Sieg gegen Castillo wahrscheinlicher sein, als gegen einen gemäßigteren Kandidaten – denn gegenüber dem leninistischen Castillo wirkt die sonst so populistisch erscheinende Fujimori wie ein Anker der Demokratie.
https://www.kas.de/de/laenderb…ierung-und-zersplitterung
Grundsätzlich ist das Länderrisiko derzeit noch schwerer als sonst zu bewerten. Im Nachbarland Chile herrscht gerade ein strikter lockdown inclusive geschlossener Grenzen der sozialistischen Regierung. Wenn nicht alle Gerätschaften samt Experten vor Ort sind, leiden auch die Minenunternehmen.
Im vermeintlich sicheren Kanada sind in einigen Regionen auch Ausgangsbeschränkungen an der Tagesordnung.
Es muß ja nicht gleich zur Verstaatlichung von Minen kommen, denn auch die Schikane durch Steuern wirkt belastend. Somit wird der Sozialismus zunehmend (Peru, Chile, USA, Kanada, Australien,...) zur Gefahr. Wo ist es denn dann überhaupt noch sicher?
Zur Diversifikation werde ich mich daher auch wieder mit anderen Gebieten beschäftigen. Russland ist da wohl an erster Stelle. Auch die Mongolei scheint spannend zu sein. Selbst in Bosnien oder Schweden gibt es gute Projekte. Afrika ist halt immer schwer einzuschätzen. Für Gold ist es einfach, eine gute Diversifikation anzustreben, bei Silber ist das bekanntlich kaum möglich.