Beiträge von peter98

    "Biblische" Pleitewelle steht kurz davor, die USA zu überschwemmen


    In diesem Artikel wird den USA prophezeit, dass eine gigantische Pleitewelle ansteht.
    Noch herrscht mehr oder weniger die Ruhe vor dem Sturm.


    Ein paar Ausschnitte aus dem Artikel:

    • Trotz des beispiellosen Zusammenbruchs der Wirtschaft im Allgemeinen und der rund 30 Millionen Arbeitslosen ist das Tempo der Konkursanmeldungen im Vergleich zu den Niveaus vor der Krise relativ stabil geblieben.
    • Leider ist die relative Ruhe nicht von Dauer, denn wie wir im letzten Monat beobachtet haben, hat Moody's kürzlich seine "B3 Negativ-Liste" erweitert, die nun auf die höchste jemals erreichte Zahl von 311 Unternehmen gestiegen ist.

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    Gold ist bereit seine Kaufkraft zu halten, während die Fed massiv Geld druckt.


    Anfangs stellt der Autor zwar die Plunge Protection Teams (PPT) in Frage, meint aber dazu:

    • Man muss an so etwas nicht glauben, aber man will trotzdem unbedingt Gold besitzen.

    Er spricht die Aufhebung des Goldstandards 1971 in den USA an. Seine Erkenntnis dazu:

    • Seitdem ist der Dollar eine "Fiat-Währung". Das bedeutet, dass sein Wert nicht an etwas Greifbares wie Gold gebunden ist. Diese kleinen grünen Zettel und die Ziffern auf Ihrem Bankkonto sind nur "Geld", weil die US-Regierung dies behauptet..


    Er würde sich eine Rückkehr zum Goldstandard wünschen, meint aber dazu:

    • das wird nie geschehen. Wir stecken also in einer Welt der unbegrenzten quantitativen Lockerung (QE) und anderer komischer Geschäfte der Fed fest.
      Das heißt, dies ist eine Welt, in der man Gold besitzen möchte.

    Zur langen Zeit, in der Gold als Wert wahrgenommen wird, meint er:

    • Ja, ich denke, es ist ein wenig seltsam, dass die Leute in glänzende Steine investieren. Aber das gibt es schon seit bis zu 5.000 Jahren. Einige Leute sagen, die Technologie wird das ändern. Und es passiert immer wieder (dass die Leute trotzdem in Gold investieren).
      Tatsache ist, dass Gold seine Kaufkraft über eine riesige Zeitspanne der Geschichte aufrechterhalten hat, und daran wird sich wohl auch nichts ändern.


    Er spricht in dem Artikel an, dass auch Gold anfangs der Corona-Krise mit den fallenden Aktienkursen in die Knie ging, sich aber gut erholte. Zum weiteren Verlauf, seine Meinung:

    • Und angesichts der rücksichtslosen geldpolitischen Maßnahmen der Regierung - einschließlich ihres Vorstoßes in die moderne Geldtheorie (MMT) - wird es auch noch lange nach dem Ende der akuten Phase dieser Krise gut abschneiden.

    Der Autor sieht Gefahren einer Inflation durch eine von der Fed durchgeführten Menge an unendlicher Lockerungen. Seine Aussage:

    • Gold wird in diesem Umfeld zwangsläufig weiter steigen. Denn die Fed kann unendlich viele Dollar drucken, aber sie kann kein Gold drucken (zumindest kein physisches).

    In diesem Falle ist es eine ganze Ernährungsweise (vegetarisch oder noch schlimmer vegan), die beworben wird.

    Da gibt es durchaus auch unterschiedliche Ansichten.


    In der Dokumentation What the Health (hier die deutsche Version) kommen tierische Produkte (speziell auch Milch) nicht besonders gut weg.
    In der Doku wird beispielsweise gesagt, dass die Aussage: "Eine ausreichende Proteinzufuhr ist nur durch genügend Fleisch erreichbar", nur eine Werbekampagne der Fleischindustrie ist.
    Das Protein im Fleisch kommt hauptsächlich daher, dass diese Tiere sich durch Pflanzen ernährt haben.


    Wer noch weiter zu diesem Streitthema (Vegetarisch bzw. Vegan ist ungesund) eine Doku sehen möchte, ist folgender Film (der sogar im Kino lief) empfohlen.


    Game Changers

    GOLD – DIE ULTIMATIVE LÖSUNG FÜR DEN ERHALT IHRES VERMÖGENS


    Ein längerer Artikel, der für alle erst vor kurzem im Forum hinzugekommene Leser interessant sein könnte.
    Obwohl, einige Aussagen können sich auch die “alten Hasen“ wieder einmal vergegenwärtigen.


    Einige Sätze davon aus dem Artikel:

    • Gold befindet sich seit 20 Jahren im Aufwärtsmodus. Die weltweiten Verschuldungsorgien werden dies weiter anheizen. Als Absicherung ist das Edelmetall daher unerlässlich.
    • Anleger, die erst in einer Krise ihre Gold- und Silberbestände auf- oder ausbauen wollen, kommen somit unter Umständen nicht mehr oder zumindest nicht gleich zum Zug.
    • Wie die Corona-Krise gezeigt hat, ist ein Grundbestand an Gold und Silber zudem im eigenen Zugriffsbereich zu halten. Denn nur dann kann in extremen Krisenzeiten die Liquidität gesichert sein.
    • Sogar Ängste vor einer weltweiten Währungsreform wären dann nicht ganz auszuschließen. Mit Gold und auch Silber sollten Anleger daher ihr Vermögen diversifizieren und damit teilweise absichern.
    • Die derzeitige Geldpolitik führt zu Vermögensverschiebungen in der Bevölkerung. Wer Sparbücher, Schuldverschreibungen und Ähnliches hat, dessen Geld wird entwertet.
    • Seit mehreren Tausend Jahren fungiert das Edelmetall als Wertspeicher, also erbrachte und eingefrorene Arbeitsleistung, die später und ortsunabhängig geldwert genutzt werden kann.
    • Einzig mit soliden Sachwerten dürften Investoren einer schleichenden Enteignung durch Niedrigzins, inflationären Tendenzen zur Staatsentschuldung und staatlicher Repression entgehen.
    • Irgendwann werden die Uhren ganz radikal wieder auf null gestellt werden, wie nach einem großen Krieg. Dazu braucht es aber eine entsprechende Leidensphase der Bevölkerung, weil das sonst eine Revolution auslöst.
    • Physisches Gold zu kaufen, ist zu jedem Zeitpunkt richtig. Es gibt nur eine sehr begrenzte Menge. Und die Versicherungsfunktion von Gold ist elementar.
    • Der Anlagehorizont bei physischen Edelmetallen sollte jedoch grundsätzlich langfristig, also mindestens fünf Jahre, sein.
    • Gold hat die schweren Verwerfungen im System bereits vorher antizipiert. Ein Indiz war, dass wir bereits in über 70 Währungen Höchstkurse beim Goldpreis zu verzeichnen hatten.
    • Zuversicht für Silber in der Zukunft
      Dies hängt mit der Verwendung zusammen. Die Antwort lautet deshalb kurz und bündig: weil es industriell in der Zukunft in sämtlichen Bereichen sehr gefragt sein wird.
      Bei Silber wird es in der Zukunft zu Engpässen in der Versorgung der Industrie kommen. Für Silber gibt es circa 43000 Anwendungsmöglichkeiten und bei den meisten Technologien lässt es sich nicht durch ein anderes Metall ersetzen. Dies wird zu einem Silberpreisanstieg führen.
      Vor allem in der E-Mobilität und bei der Energiewende wird Silber gefragt sein. Das Metall, das Silber physikalisch am ehesten ersetzen könnte, wäre Gold. Und Gold ist wesentlich teurer.

    Millionen von Amerikanern können sich kein Essen, keine Miete und andere Grundbedürfnisse leisten
    Dieser Artikel verwendet dabei noch Zahlen, die vom 25 März bis zum 10. April erhoben wurden. Man darf gespannt sein, wie sich das Ganze im Mai entwickelt.


    Auszüge aus dem Artikel (übersetzt):

    • Der seismische Einschlag des Coronavirus auf die US-Wirtschaft bringt die Finanzen der Menschen ins Wanken. Rund 41% der Erwachsenen gaben an beschäftigungsbedingte Einkommenseinbußen erlitten zu haben.
    • Mehr als 4 von 10 Amerikaner, deren Arbeit von der Pandemie betroffen war, gaben an, dass sie nicht in der Lage waren Miete, Hypotheken- oder Versorgungsrechnungen zu bezahlen, keine medizinische Versorgung nutzten oder Gefahr liefen, hungern zu müssen.
    • 31% der Befragten gaben an, dass ihre Familien die Ausgaben für Lebensmittel gekürzt haben.
    • 28% waren gezwungen, Ersparnisse zu verwenden oder Kreditkartenschulden zu übernehmen, um ihre Rechnungen zu bezahlen.
    • 69% derjenigen, deren Familieneinkommen unter der Armutsgrenze lag, waren nicht in der Lage, ihre Wohnung zu bezahlen, waren nicht in der Lage, ihre Ernährung zu sichern oder notwendige medizinische Versorgung aufzusuchen.
    • Wenn die Arbeitslosigkeit in der Nation auf 20% ansteigen würde, wie es einige Wirtschaftswissenschaftler erwarten, könnte die Armut in den USA auf den höchsten Stand seit 1967 steigen.

    Warum ihr euch die Folterkammer der finanziellen Repression einmal ansehen solltet
    Ein teilweise bissig geschriebener Artikel, der schon mal ein paar Instrumente beschreibt, die der Staat aus dem Hut zaubern kann, wenn es darum geht an das Geld seiner Bürger zu kommen.

    Ein paar Ausschnitte daraus:

    • Wer vor dreißig Jahren eine Million Mark auf der hohen Kante hatte, hatte einigermaßen ausgesorgt.
      Bei einer angenommenen Verzinsung um sechs Prozent betrug das Monatseinkommen damit 5.000 Mark.
    • Wer heute eine Million Euro (also fast das Doppelte) auf der hohen Kante hat, muss sich mit einer anderen Lebenswirklichkeit arrangieren.
      Wenn er Glück hat und ein Tagesgeldkonto zu 0,001 Prozent nutzen kann, erhält er für sein Euro-Milliönchen zu Silvester zehn Euro an Zinsen.
    • Der Nullzins ist aber nur ein Beispiel für sogenannte finanzielle Repression, die Umverteilung in großem Stil von Staats wegen, wenn Politik oder Zentralbank Bürger gezielt enteignen. Sie tun das möglichst subtil und unauffällig.
    • Die Esken-Glaubensgemeinschaft hat ihren wirtschaftlichen Sachverstand offenbar in Entenhausen erworben. Sie scheint der Vorstellung anzuhängen, dass „Vermögen“ wie in Dagobert Ducks Geldspeicher in Säckeln herumliegt, aus denen der Staat mühelos ein paar Handvoll abgreifen könne.
    • Ein typisches deutsches Großvermögen liegt nicht auf den Konten herum, sondern steckt in Unternehmen. Und dieses Vermögen schmilzt im Zuge der Corona-Krise gerade dahin wie Eis in der Sonne.
    • Wahrscheinlicher ist, dass der Soli in alle Ewigkeit verlängert und möglicherweise erhöht wird.
      Ein „Corona-Soli“ waberte bereits durch die Medien; ... (aber auch) Polit-Labels wie „Europa-Soli“ oder „Gerechtigkeits-Soli“, die bei manchen Wählern bestens ankommen dürften.


    • Wenn es um das Aufspüren sprudelnder Finanzierungsquellen geht, sind Volksvertreter übrigens mit Genialität und Terrierhaftigkeit gesegnet.
    • Richtig Geld würde in die Staatskassen fließen, wenn die Idee der Zwangshypothek Wiederauferstehung feiern dürfte.
    • Bei einer Zwangsanleihe wiederum, einem weiteren Instrument der finanziellen Repression, zwingt der Staat seine Bürger dazu, ihm zur Bewältigung einer außergewöhnlichen Krise Geld zu leihen – typischerweise zu unappetitlichen Konditionen.
    • Auch Gold und anderes Edelmetall, als „sicherer Hafen“ in Notzeiten berühmt, sind vor der Finanzfolter des Staates nicht sicher.
    • Drastischer – und für sicherheitsorientierte Anleger erheblich schmerzhafter – wäre ein Verbot des Privatbesitzes von Gold. Sie hätten dann ihr Edelmetall gegen Zahlung einer Entschädigung abzugeben, meist einer wenig verlockenden.
      (Insgesamt war privater Goldbesitz in Deutschland (Ost und West) im 20. Jahrhundert drei Jahrzehnte lang illegal.)
    • In der größeren Ordnung der Dinge war das, was wir bisher an finanzieller Repression gesehen habe, ein Teekränzchen. Wenn die Corona-Pandemie erst überstanden ist und die Kosten der aktuellen Weltwirtschaftskrise in den Fokus geraten, wird es um die Frage gehen, wer zahllose Firmenzusammenbrüche, Arbeitslosigkeit sowie die beispiellosen Rettungsmaßnahmen von Politik und Notenbank finanziert.

    Der Präsident der Shanghaier Goldbörse (SGE) forderte eine neue super-souveräne Währung


    Hier werden bereits die ersten Gedanken der Chinesen laut, was eine neue Währung mitbringen müsste - auf jeden Fall die Macht der USA zu reduzieren willkürlichen Sanktionen auszurufen.


    Aus dem Artikel:

    • Es geht darum die globale Dominanz des US-Dollars auszugleichen, der seiner Meinung nach langfristig sinken würde, während der Goldpreis wieder anzieht.
    • Wang Zhenying, der an der Spitze der weltweit größten physischen Spot-Goldbörse steht, sagte in einem Interview, die Goldgewinne sollten aufrechterhalten werden, doch letztlich sei eine neue Art von Währung erforderlich.
    • "Der künftige Welthandel braucht ein super-souveränes Währungssystem, in dem kein einzelnes Land die Macht hat, die internationalen Vermögenswerte eines anderen Landes einzufrieren".
    • Zhou Xiaochuan, ehemaliger Gouverneur der People's Bank of China (PBOC), sagte, dass die Krise und ihr Übergreifen eine superstaatliche Reservewährung erfordere, die von den einzelnen Nationen abgekoppelt sei.
    • Wang sagte, das Konzept sei noch älter. In der Tat fällt Gold, eine der ältesten Geldformen, in diese Kategorie, aber sein Angebot ist begrenzt, was jede Rolle, die es im Welthandel spielen kann, einschränkt.
    • Das Problem mit dem Dollar-dominierten Währungssystem sei, dass es die Länder anfällig für mögliche US-Sanktionen und die Macht Washingtons mache, im Streifall das internationale Vermögen einer Nation einzufrieren.
    • "Es ist eine Waffe für die USA, aber eine Quelle der Unsicherheit für andere Länder".
    • "Die Währung, die die Welt letztlich für den Welthandel wählt, darf nicht eine Währung sein, die jemandem Privilegien verleiht, während sie andere der Unsicherheit aussetzt.


    • Die neue Währung müsse an eine Welt nach einer Pandemie angepasst werden, in der die wirtschaftliche und politische Macht gleichmäßiger verteilt sei.
    • "Die globale Schlagkraft der Vereinigten Staaten wird abnehmen, während der Status der Europäischen Union und Chinas in globalen Angelegenheiten steigen wird".

    Nach dem Zahlungsaufschub für Immobilienbesitzer kommt die nächste große Gruppe der Kfz-Besitzer an und bitten um Stundung ihrer Raten.


    Bestimmt werden auch hier die Zahlungen nach Corona ohne Probleme wieder aufgenommen und die bisher gestundeten Beträge oben drauf überwiesen.


    Aus dem Artikel:

    • Kreditgeber für Autos berichten von einem starken Rückgang der Zahlungen für Autokredite.
    • Angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit schieben Kreditnehmer ihre Zahlungen auf oder "teilen Ressourcen neu zu" (geringere Ratenbeträge)
    • Ally Financial Inc. sagte am Montag, dass etwa 25% seiner Autokreditkunden von seinem Zahlungsaufschubprogramm Gebrauch gemacht haben.

    Anhand dieses Schaubilds kann man eine Vorstellung bekommen, wie selten doch manche Metalle sind.


    Die Tabelle zeigt die Jahres-Produktion (2019) verschiedener Minerale im Vergleich.


    Auffallend ist beispielsweise wie wenig Platin jährlich abgebaut wird (weniger als Palladium).


    Der Abbau von Gold ist im Vergleich auch eher bescheiden.


    Ich habe die Tabelle nachträglich hinter dem Spoiler gesteckt, da sie doch ziemlich lang ist.

    Mit steigenden Arbeitslosenzahlen steigen auch die versäumten Hypothekenzahlungen



    Mit Stand 16. April haben mehr als 2,9 Millionen Hausbesitzer eine Stundung der Hypotheken aufgrund von Corona erbeten.


    Dies allein repräsentiert 651 Milliarden Dollar an unbezahltem Kapital.
    Diese Stundungen werden irgendwann zu den normalen Zahlungen oben drauf kommen.


    In dem Artikel wird erklärt, dass nach Aufhebung der Frist für die Stundung die Kreditgeber den bis dahin fälligen Betrag auf einmal oder in anderer Weise beschleunigt verlangen können.


    Man kann sich dann ausrechnen, welcher Kreditnehmer dazu dann noch imstande ist.



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    Aus den Ticker-Meldungen des manager-Magazins


    • Infolge des dramatischen Anstiegs der Arbeitslosigkeit in den USA haben einer Studie zufolge innerhalb eines Monats Millionen Menschen ihre Krankenversicherung verloren.
      Weil fast die Hälfte der Arbeitnehmer in den USA über den Arbeitgeber krankenversichert seien, hätten bis zu 9,2 Millionen Menschen ihren Schutz verloren oder könnten sich die neuen Beiträge wohl nicht mehr leisten, hieß es in der Studie des Instituts für Wirtschaftspolitik (EPI).
      Wegen der Corona-Krise haben in den USA seit Mitte März rund 22 Millionen Menschen Arbeitslosenhilfe beantragt.

    Historische Flucht aus Papier-Gold


    In dem Artikel wird aufgezeigt, dass die offenen Gold-Kontrakte im Futures-Handel zuletzt weiter zurückgegangen sind, dafür aber die Anträge auf physische Auslieferung sprunghaft angestiegen sind.



    Auszüge aus dem Artikel:

    • Die Preisfindung beim Gold könnte von den Papiermärkten auf den physischen Markt übergehen.
    • Indizien in diese Richtung liefert derzeit der US-Terminmarkt. Dort ist die Zahl der offenen Gold-Kontrakte im Futures-Handel zuletzt weiter zurückgegangen. Im Gegenzug, und das ist der eigentliche Aufreger, sind die Anträge auf physische Auslieferung geradezu explodiert. Dass dieses Ereignis bei stark steigenden Goldpreisen und einer wachsenden Kursdifferenz zwischen Termin- und Spotmarktpreisen auftritt, verleiht der Entwicklung besondere Brisanz.
    • Laut der jüngsten Statistik (per 09.04.2020) wurden im laufenden April bereits 28.120 solcher Anträge (auf physische Auslieferung) gestellt.
      Gegenüber dem gesamten Vormonat entspricht dies annähernd einer Verzehnfachung der Auslieferungswünsche.
    • Kein Wunder also, dass man an der COMEX alle Hebel in Bewegung setzt, um physisches Gold heranzukarren und die Terminmarktpreise hochschießen“.
    • Kritiker unseres ungedeckten Schuldgeldsystems befürchten schon lange, dass ein solches Ereignis eines Tages dazu führen könnte, dass die Preisfindung beim Gold nicht mehr an den Papiermärkten stattfindet.
    • Dr. Markus Krall erklärt, dass eine solche Entwicklung als Zeichen eines dysfunktionalen Marktes schwerste Verwerfungen im gesamten Finanzsystem auslösen könnte.
    • Es empfiehlt sich, die Beobachtungen mit Blick auf mögliche Turbulenzen an den Papiergoldmärkten zeitnah umzusetzen, und zwar mit aussichtsreichen Goldminen-Aktien und nicht mit entsprechenden "Finanzwetten" auf den Goldpreis.
      Denn mögliche Turbulenzen in unserem ungedeckten Schuldgeldsystem kontert man tunlichst mit Sachwerten und nicht mit krisenanfälligen Papiergeldkonstruktionen.